Fulda

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Basisdaten
Einwohner: 64.349 ((31. Dez. 2010)

65.540 (31. Dez. 2014)

Postleitzahlen: 36037, 36039, 36041, 36043
Vorwahl]]: 0661
Kfz-Kennzeichen: FD
Adresse der
Verwaltung:
Schloßstraße 1
36037 Fulda
Politik
Oberbürgermeister: Heiko Wingenfeld

Die Stadt Fulda am gleichnamigen Fluss ist Oberzentrum der Region Osthessen und die neuntgrößte Stadt Hessens. Sie ist die Kreisstadt des Landkreises Fulda und gleichzeitig eine von sieben Sonderstatusstädten Hessens. Weiterhin war Fulda Sitz des Klosters Fulda und ist eine Hochschul-, Barock- und Bischofsstadt (Bischofssitz des gleichnamigen Bistums).

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Geografie

[Bearbeiten] Geografische Lage

Die Stadt liegt am Fluss Fulda in der Nähe der Grenzen zu Thüringen und Bayern, eingebettet zwischen Rhön im Osten und Vogelsberg im Westen.

[Bearbeiten] Nachbargemeinden

Fulda ist umgeben von den Umlandgemeinden Petersberg, Künzell und Eichenzell und bildet mit diesen eine Agglomeration. Diese Gemeinden haben einen enormen wirtschaftlichen Aufschwung erfahren. Weitere Nachbargemeinden sind: Großenlüder, Hünfeld, Neuhof und Schlitz.

[Bearbeiten] Stadtgliederung

Die Stadt besteht aus folgenden Stadtteilen:

Stadtteil Einwohnerzahl Veränderung
31.12.2006
zu 31.12.1010
Bernhards 523 Einwohner -8
Besges 115 Einwohner +10
Bronnzell 1412 Einwohner +13
Dietershan 717 Einwohner +21
Edelzell 2313 Einwohner -43
Gläserzell 1144 Einwohner -22
Haimbach 2246 Einwohner +17
Hamerz 1094 Einwohner -18
Istergiesel 408 Einwohner -6
Johannesberg 814 Einwohner +16
Kämmerzell 841 Einwohner-7
Kohlhaus 1139 Einwohner -28
Stadtteil Einwohnerzahl Veränderung
31.12.2006
zu 31.12.1010
Lehnerz 1612 Einwohner -30
Lüdermünd 221 Einwohner /
Maberzell/Trätzhof ¹ 1727 Einwohner -27
Malkes 183 Einwohner +17
Mittelrode 350 Einwohner -7
Niederrode 266 Einwohner +2
Niesig 1653 Einwohner -12
Oberrode 525 Einwohner + 12
Rodges 157 Einwohner +12
Sickels 1074 Einwohner +23
Zell 270 Einwohner +29
Zirkenbach 475 Einwohner-17

¹ Trätzhof ist ein Weiler, der zu Maberzell zählt.


Die Stadt Fulda hat zusätzlich statistische Bezirke, die keinen eigenen Stadtteile bilden. Dazu gehören:

Stadtteil Einwohnerzahl Veränderung
31.12.2006
zu 31.12.1010
Aschenberg 8664 Einwohner -134
Frauenberg 2580 Einwohner +24
Fulda Galerie 1311 Einwohner + 279
Horas 1277 Einwohner-78
Innenstadt 6529 Einwohner +207
Nordend 4247 Einwohner +143
Neuenberg 1075 Einwohner
Münsterfeld 1000 Einwohner
Ostend 4352 Einwohner -69
Südend 4685 Einwohner -47
Westend 3947Einwohner +1
Ziehers-Nord 2059 Einwohner-27
Ziehers-Süd 3703 Einwohner -79

[Bearbeiten] Eingemeindungen

Die Stadt Fulda wurde durch die hessische Gebietsreform 1972 um die oben genannten 24 Umlandgemeinden vergrößert, verlor aber 1974 ihre Kreisfreiheit. Dafür wurde sie, wie sechs weitere hessische Städte mit mehr als 50.000 Einwohnern, Sonderstatusstadt. Das bedeutet, dass die Stadt mehr Aufgaben und Rechte hat als sonstige kreisangehörige Städte, aber weniger als kreisfreie Städte.

[Bearbeiten] Entwicklung des Stadtgebiets

Anfang der 1970er-Jahre entstand auf dem Aschenberg ein neuer Stadtteil, dessen Bebauung durch Wohnblocks, Hochhäuser aber auch Einfamilienhäuser geprägt ist. Die heutige Stadtentwicklung wird am westlichen Rand der Innenstadt fortgeschrieben. Dort entstand entstand der neue Stadtteil Fulda Galerie, von dem aus man beinahe die gesamte Stadt überblicken kann. Im Jahre 2005 wurde das neue Kultur- und Kongresszentrum Esperanto fertiggestellt und eingeweiht. Es beinhaltet ein neues Schwimmbad, das das alte Zentralbad ersetzen soll. Weitere größere Bauprojekte in der Innenstadt waren die Neugestaltung des Gemüsemarkts, die Umgestaltung des Universitätsplatzes, die Enticklung des Einkaufscenters Emaillierwerk, der Anbau der Landesbibliothek. Im Landesprogramm "Aktive Kernbereiche" stehen Projekte in der Innenstadt an, für den Abbruch des Löhertorcenters wurde Baurecht geschaffen, ebenso für das Areal um das Weisenseegelände in der Florengasse. Auf dem ehemaligen Molkereigelände entstand der Bau der Dalberghöfe und in der Nähe der Wohnquartiersplatz Hirtsrain


[Bearbeiten] Geschichte

[Bearbeiten] Namensherkunft

Die Herkunft des Namens Fulda ist ungeklärt.

Historische Namensformen: Urkundlich sind folgende Namen überliefert. Aus dem Jahr 750 Uulta und Uulthaha, von 751 Fulda, von 752 Uuldaha, vor dem Jahr 769 Fulde, und im 16. Jahrhundert Fuld, Fult und Fuldt.

Folgende Möglichkeiten der Verwandtschaft werden angeführt:

  • Die wahrscheinlichste Herkunft ist eine sogenannte Hydronymie (Gewässernamengebung) aus altsächsisch: folda, Angelsächsisch: folde (Erde, Boden) und dem Grundwort -aha aus dem Indogermanischen Wortstamm -el oder -ol zu Ala (fließen/strömen ) was später zu -ara; -ura; -ora (z.B. Wisura /Werra/ Weser ) durch Lautverschiebung zu -aha wird, deshalb auch Fuldaha, Uultaha und Uuldaha. Also „Boden- o. Erdfluss / -strom“.
  • Aufgrund der Tatsache, dass es im Indogermanischen eine große Zahl von Wörtern mit der Wurzel *pel-/pol- gibt, nimmt man an, Fulda könne eine Ablautvariante des indogermanischen polota sein. Für den Namen Fulda lassen sich darüber hinaus auch gewisse Verwandtschaftsbeziehungen im östlichen Mitteleuropa finden. Im Lettischen gibt es palts, palte (Pfütze, Lache), aber auch den Fluss Pelta od. Peltew.
  • Vielfach wurden Flüsse nach Gottheiten benannt, so kann der Name auch auf die germanische Gottheit Balder hindeuten.
  • Um 800 standen die germanischen Sprachen Altsächsisch, Altfränkisch, Altfriesisch einander noch recht nahe. Im Altfriesischen gibt es das Wort „Bulda“ für eine Münze. Erst um 800 wurden die Friesen auf ihr heutiges Siedlungsgebiet zurückgedrängt, die hochdeutsche Lautverschiebung machten sie nicht mit.

[Bearbeiten] Fuldaer Raum bis zur Stadtgründung

Hauptartikel: Fuldaer Raum bis zur Stadtgründung

Nach der wechselvollen Erdgeschichte des Fuldaer Raumes sind auch hier steinzeitliche Zeugnisse der Anwesenheit des Homo erectus zu finden. Erste Besiedlungen sind in der Zeit um 5000 v. Chr. nachweisbar. Kulturen entwickelten sich, die Völkerwanderung brachte neue Siedler in die Region. Eine keltische Stadt entstand an der Milseburg. Das [Fränkische Reich entwickelte sich nach dem Zerfall des Römischen Reichs zum Machtzentrum und später zur Großmacht in Mitteleuropa. Der Frankenkönig Chlodwig I. sicherte sich mit seiner Taufe die Unterstützung Roms für seine Machtbestrebungen, eine breitangelegte Christianisierung setzte ein. Bonifatius wurde vom Papst beauftragt, die germanischen Stämme, die einem von Rom unabhängigen Christentum iro-schottischer Prägung anhingen, dem Papsttum zu unterstellen.

Durch Sturmius begann 745 die Entwicklung des Ortes. Im Jahre 754 wurde Bonifatius in diesem Kloster beigesetzt. Durch Karl den Großen erhielt das Kloster 774 die Immunität und wurde somit zu einem Reichskloster. Zwischen 791 und 819 wurde die Ratgar-Basilika (benannt nach dem Abt Ratgar) erbaut, welche zu dieser Zeit der größte Kirchenbau nördlich der Alpen war. In dieser Zeit siedelten sich erste Bauern und Handwerker um das Kloster an. Die Abtei und die Siedlung erhielt 1019 durch Heinrich II. das Münz-, Markt- und Zollrecht, und 1114 wird Fulda das erste Mal als Stadt (Civitas) erwähnt.

[Bearbeiten] Feudalismus

Unter Abt Markward I. (1150–1165) erlebte die Stadt einen Aufschwung, viele entfremdete Güter wurden restituiert. Dabei half dem Abt einer der bekanntesten Urkundenfälscher des Mittelalters, der Fuldaer Mönch Eberhard. Abt Markward musste Raubritter vertreiben, er legte Burgen an und befestigte die Stadt 1162 mit einer Stadtmauer, etwa zwölf Türmen und fünf Stadttoren (Heertor, Peterstor, Florentor, Kohlhäusertor und Frauentörlein).

Von König Friedrich II. wurden die Äbte des Klosters in den Reichfürstenstand erhoben. Fürstabt Heinrich von Weilnau ließ zwischen 1294 und 1312 eine Abtsburg bauen, in der er außerhalb des Klosters residierte. Diese Burg wurde im 17. Jahrhundert durch Fürstabt Johann Friedrich von Schwalbach in ein Renaissanceschloss umgebaut.

[Bearbeiten] Frühbürgerliche Revolution

[Bearbeiten] Aufstand der Bürger

1208 wurde Fulda zur Stadt erhoben und wachte eifersüchtig über ihre Rechte gegen die Anmaßungen der Äbte. Letztere besaßen schon eine Burg neben dem Kloster; als Abt Heinrich (vor 1320) noch eine zweite innerhalb der Stadt errichtete, erstürmten die Bürger mit Hilfe des Grafen Johann von Ziegenhain beide Burgen des Abtes und zerstörten die neue Burg samt Turm und Ringmauern. Auf Klage des geflüchteten Abtes beim Kaiser wurden über die Stadt und den Grafen die Reichsacht verhängt. Später (1331) vermittelte der triersche Erzbischof Balduin eine Sühne, infolge derer die Bürger den Turm und die Ringmauern der neuen Burg wiederherzustellen hatten und bedeutende Entschädigungen zahlen mussten.

[Bearbeiten] Bauernkriege im Fuldaer Land

Die Situation der Städtebürger und der Bauern im Umland war durch die hohen Abgaben und Frondienste sehr kläglich. Das Stift plünderte das Landvolk aus und errichtete immer prunkvollere Bauten. So erhoben sich auch die Bauern im Fuldaer Land gemeinsam mit den Bürgern der Stadt gegen die Obrigkeit und beteiligten sich im Frühjahr 1525 am Deutschen Bauernkrieg.

In den Bauernkriegen in Fulda und Fuldaer Land war der Pfaff von Dipperz Hans Dahlhopf bedeutsam, der 10.000 Bauern um sich scharte. Landgraf Philipp von Hessen kam dem Stift mit einem starken Heer zur Hilfe und schlug den Aufstand in der Schlacht am Frauenberg nieder.

[Bearbeiten] Hexenverfolgungen in Fulda

1603 wurde in der Zeit der Hexenverfolgungen Balthasar Nuss als Zentgraf nach Fulda berufen. Balthasar von Dernbach übertrug ihm darüber hinaus die Durchführung der Hexenprozesse im gesamten Hochstift. In drei Jahren ließ Balthasar Nuss etwa 300 angebliche Hexen und Hexenmeister foltern und anschließend hinrichten. Das Vermögen der Opfer zog er für sich ein. (Näheres zu den Hexenprozessen siehe bei Balthasar von Dernbach).

Besonders bekanntes Opfer der Verfolgungen war Frau Merga Bien 1603.

[Bearbeiten] Übergang Feudalismus – beginnende Industrialisierung (Barock)

Fürstabt Adalbert von Schleifras ernannte 1700 Johann Dientzenhofer zum Stiftsbaumeister in Fulda und beauftragte ihn, an der Stelle der Ratgar-Basilika einen neuen Dom und ein Stadtschloss im barocken Stil zu errichten.

1752 wurden die Fürstäbte in den Stand von Fürstbischöfen erhoben.

Die Straße zwischen Frankfurt und Fulda wurde 1764 auf Anweisung des Fuldaer Fürstbischofs Heinrich von Bibra als eine der ersten Straßen in Hessen zu einer Chaussee ausgebaut.

Von 1734 bis 1805 existierte die Universität Fulda. Die von Adolf von Dalberg gegründete Einrichtung besaß vier Fakultäten: Theologie, Philosophie, Medizin und Jura. Das barocke Gebäude von 1731–1734 wurde von Andreas Gallasini entworfen und beherbergt heute die Adolf-von-Dalberg-Grundschule.

Die Säkularisierung 1802 entmachtete die Fürstbischöfe. Die fuldischen Besitzungen gingen an Friedrich Wilhelm von Oranien-Nassau, bis 1806 Napoleon die Provinz Fulda annektierte. 1810 wurde sie Teil des Großherzogtums Frankfurt. Auf dem Wiener Kongress 1815 wurde die Provinz aufgelöst und nach einjähriger preußischer Verwaltung an Kurhessen abgegeben. Nach dem Deutschen Bruderkrieg von 1866 wurden Fulda und Kurhessen Teil des Königreichs Preußen.

[Bearbeiten] Faschismus

In Fulda konnte die NSDAP bei der Reichstagswahl 1933 ein Viertel der Stimmen erringen. Im Zuge der Gleichschaltung wurde 1933 die Fuldaer Actiendruckerei zerstört, in der Reichspogromnacht am 9. November 1938 der historische Judenfriedhof und die Synagoge in der ehemaligen Judengasse. Mehr zu Verfolgung, und Deporation der Fuldaer Juden auf der Artikelseite Seite Jüdisches Leben in Fulda

Im März bis Oktober 1941 lies das Reichssicherungshauptamt die Bibliothek des Klosters Frauenberg und des Hünfelder Klosters plündern [1]. 1951 listete ein Bericht des Commissariats der Fuldaer Bischofskonferenz insgesamt 33 Klöster, Seminare und kirchliche Organisationen aufgelistet, deren Archive und Bibliotheken in die nach Berlin in die Eisenacher Straße transportiert wurden.

Im Zweiten Weltkrieg war Fulda mehrfach Ziel von Luftangriffen. Am 11. und 12. September 1944 und am 27. Dezember 1944 gab es die meisten Opfer; die Stadt wurde zu etwa einem Drittel zerstört. In der verbliebenen Fuldaer Bürgerschaft waren mehr als 1500 Tote zu beklagen.

In der Fuldaer Industrie mussten zahlreiche ZwangsarbeiterInnen Slavenarbeit verrichten z.B. in der Firma Val. Mehler, den Gummiwerken ua.

330 KZ Häftlinge aus Frankfurt wurden am 28./29. März 1945 auf der B40 Richtung Hünfeld getrieben. Mehr dazu Artikelseite Naziverbrechen in der Region Fulda

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[Bearbeiten] Nachkriegszeit und Gegenwart

Die seit 1927 kreisfreie Stadt entwickelte sich nach 1945 zu einem modernen Industriestandort. 1972 erfolgte im Zuge der Gebietsreform in Hessen die Eingemeindung von 24 Stadtumlandgemeinden. 1974 verlor die Stadt die Kreisfreiheit, jedoch gilt seit 1980 ein Funktionaler Sonderstatus, womit verschiedene Aufgaben der Kreisstufe verbunden sind.

In der Zeit des Kalten Krieges hatte Fulda eine besondere strategische Bedeutung, die im Begriff Fulda gap verdeutlicht wird. Der Begriff rührte von der Vorstellung her, dass im Falle eines Angriffs des Warschauer Paktes dieser versuchen würde, durch das Tal der Fulda nach Südwestdeutschland einzudringen. Es gab eine große US-Garnison in den Downs Barracks mit dem 11th Armored Cavalry Regiment (Blackhorse). 1994 wurde die Stationierung von US-Streitkräften in Fulda beendet. Auf dem Gelände der ehemaligen Kaserne siedelten sich verschiedene Behörden und Firmen an. Auf dem Gelände des zur Kaserne gehörenden Flugplatzes entwickelte sich ein neuer Stadtteil Fulda Galerie.

1990 wurde Fulda Austragungsort des 30. Hessentages und 1994 feierte die Stadt ihr 1250-jähriges Bestehen und wurde Veranstaltungsort der ersten hessischen Landesgartenschau.

[Bearbeiten] Politik

Im katholischen Fulda war im 2. Kaiserreich und der Weimarer Republik traditionell das Zentrum die stärkste Partei. Nach dem Krieg etablierte sich die Stadt als wichtigste Hochburg der CDU im Land Hessen. Bekanntester Fuldaer Politiker der Nachkriegszeit war Alfred Dregger, der 24 Jahre lang Oberbürgermeister von Fulda und 26 Jahre lang Bundestagsabgeordneter (zeitweise CDU/CSU-Fraktionsvorsitzender) des Wahlkreises Fulda war.

Der Magistrat besteht aus 11 Stadträten. Davon entfallen 7 Sitze auf die CDU, 3 Sitze auf die SPD und ein Sitz auf Bündnis 90/Die Grünen.

Der Oberbürgermeister Gerhard Möller (CDU) wurde am 29. Juni 2003 mit einem Stimmenanteil von 74,1 % gewählt. Nachfolger ist seit 2015 Heiko Wingenfeld

[Bearbeiten] Stadtverordnetenversammlung

Die Kommunalwahl am 6.. März 2016 ergab folgende Sitzverteilung:

Parteien und Wählergemeinschaften %
2016
Sitze
2016
%
2011
Sitze
2011
%
2006
Sitze
2006
%
2001
Sitze
2001
CDU CDU 46,5 27 51 30 58,6 35 61,9 36
SPD SPD 15,2 9 18,4 11 20,2 12 23,0 14
GRÜNE Bündnis 90/Die Grünen 12,0 7 17,8 10 8,4 5 7,0 4
CWE Christliche Wähler-Einheit e.V. 6,6 4 4,6 3 3,3 2 2,6 1
FDP FDP 6,6 4 3,4 2 4,9 3 2,6 2
Die LINKE.Offene Liste Die Linke.Offene Liste 6,2 4 3,0 2 2,6 1
REP REP 6,9 4 1,8 1 2,0 1 2,9 2
gesamt 100,0 59 100,0 59 100,0 59 100,0 59
Wahlbeteiligung in % 44,1 41,2 36,2 47,7

Ein Einspruch gegen die Gültigkeit der Wahl 2006, da die Bewerberstimmen auf ca. 10 % der Stimmzettel nicht ausgezählt worden seien, wurde von der Stadtverordnetenversammlung am 24. April 2006 abgelehnt.

[Bearbeiten] Die Oberbürgermeister der Stadt Fulda

[Bearbeiten] Wappen

Blasonierung: Ein gespaltener Schild; vorne in Silber ein schwarzes, durchgehendes Kreuz, hinten in Rot ein grüner Dreiberg, aus dem eine grüne Lilienstaude mit drei silbernen Blüten herauswächst. Über dem Schild befindet sich eine fünfzinnige Mauerkrone.

Bedeutung: Das Kreuz stammt aus dem Wappen der Abtei Fulda, durch die die Stadt entstanden ist. Die Lilien stehen für die drei Schutzpatrone der Stadt (Simplizius, Faustinus und Beatrix). Die drei Hügel unter der Lilie sollen die Gräber der drei darstellen, weil Beatrix die beiden Soldaten begrub und deshalb getötet wurde. Bonifatius brachte Reliquien dieser Heiligen in die Klosterkirche nach Fulda. Der rote Hintergrund steht für den Märtyrertod, den die drei gestorben sind. Die Mauerkrone steht für die Stadtmauer.

[Bearbeiten] Städtepartnerschaft

[Bearbeiten] Patenschaften

Die Stadt Fulda hat Patenschaften übernommen für

  • 1955 Oberglogau (Schlesien)
  • 1961 Leitmeritz (Böhmen)
  • 1988 Boeing 737-300 D-ABXP "Fulda"
  • 1997 Minenjagdboot "Fulda"

[Bearbeiten] Städtefreundschaften

  • Dokkum (NL)
  • Crediton (GB)
  • Weimar (D)

[Bearbeiten] Kultur

[Bearbeiten] Bedeutung des Katholizismus und anderer Religionen

Als katholischer Bischofssitz und Sitz der Deutschen Bischofskonferenz ist Fulda traditionell katholisch geprägt. Die Klostergründung im Jahr 744 gilt auch als Gründungsjahr der Stadt Fulda. Aus dem Kloster und seinem Herrschaftsbereich entwickelte sich bis 1752 das Bistum. Einer der bekanntesten Bischöfe war Erzbischof Johannes Dyba († 2000), der aufgrund seiner konservativen Positionen populär und umstritten war.

Nach der Reformation fand katholischer Gottesdienst nur noch in der Kirche am Severiberg statt. Die Gegenreformation mit intensivem Einsatz der Jesuiten in Schule, Predigt und Katechese eroberte Fulda wieder für den Katholizismus zurück.

Seit 1896 haben die Fuldaer Evangelischen (Lutheraner) eine repräsentative Kirche in der Innenstadt, die Christuskirche. Erbprinz Wilhelm Friedrich von Oranien-Nassau (1772–1843), ab 1814 als Wilhelm I. König der Niederlande und Großherzog von Luxemburg, gründete als neuer Landesherr 1802 in Fulda eine evangelisch-reformierte Gemeinde. Am 3. April, dem Palmsonntag des Jahres 1803, fand im Collegium Marianum der Universität in Fulda der erste Gottesdienst der neu gegründeten evangelisch-reformierten Gemeinde statt. Bis zur Einweihung der Christuskirche am 1. Juli 1896 und erneut nach deren Kriegszerstörung von Ostern 1946 bis zur Wiedereinweihung am 25. September 1949 stand dieser Raum den Evangelischen für ihre Gottesdienste zur Verfügung. Aus anfangs 343 Evangelischen und einem Pfarrer wurden im Laufe von 200 Jahren in Fulda und näherer Umgebung acht evangelische Gemeinden mit zwölf Pfarrerinnen und Pfarrern und fast 20.000 Gemeindegliedern, die den reformatorischen Glauben in dieser Region repräsentieren. Quelle: Festschrift „200 Jahre evangelische Gemeinde in Fulda“, Fulda, 2003, mit ausführlicher Literatur und Quellen zu „evangelisch in Fulda“. Fulda ist seit 1949 Sitz des Büros des Deutschen Evangelischen Kirchentages. Die Ehefrau des Gründers Dr. Reinold von Thadden-Trieglaff (1891–1976), Freiin Elisabeth von Thüngen (1893–1988), stammte aus der nahen Rhön.

Eine Evangelische Gemeinschaft (früher Landeskirchliche Gemeinschaft) – zum Evangelischen Gemeinschaftsverband Hessen-Nassau gehörend – gibt es seit 100 Jahren in der Buttlarstraße 17.

In Fulda gibt es heute auch mehrere freikirchliche Gemeinden (Baptisten, Pfingsgemeinden etc), zum Beispiel die Christliche Brüdergemeinde.

In Fulda gibt es heute außerdem eine jüdische Gemeinde. Sie setzt damit die jahrhundertelange Tradition jüdischen Lebens in Fulda fort.

Des Weiteren gibt es Gemeinden der Zeugen Jehovas.

[Bearbeiten] Medien

In Fulda erscheint im alteingesessenen Parzeller Verlag die Fuldaer Zeitung. Der gleiche Verlag gibt zahlreiche heimatgeschichtliche Publikationen heraus. Eine konkurrierende Tageszeitung, die Fuldaer Volkszeitung, musste 1974 das Erscheinen einstellen.

In der Fuldaer Bahnhofstraße betreibt der Hessische Rundfunk ein Regionalstudio, aus dem Berichte aus Osthessen gesendet werden. In der Frankfurter Straße unterhält der Privatsender Hit Radio FFH im Verlagsgebäude der Fuldaer Zeitung ebenfalls ein Regionalstudio.

Über Kabelfernsehen ist der Offene Kanal Fulda zu empfangen, der von Laien produzierte Sendungen publiziert. Die Videos sind auch übers Internet abrufbar.

Das Online-Nachrichtenportal Osthessen-News berichtet über Ereignisse in Fulda und dem weiten Umland. In den letzten Monaten ist eine Veränderung in der politischen Berichterstattung zu erkennen. Sie scheint sich dem in Fulda gängigen mainstream anzupassen.

Das internetportal "fuldainfo" bringt Presseerklärungen, Berichte und Videos aus der Region. Angenehm fällt hier die Kommentarfunktion auf, die kein anderes Fuldaer online-magazin ermöglicht.


[Bearbeiten] Satire


[Bearbeiten] Musik

[Bearbeiten] Orchester und Chöre

Das Fuldaer Symphonische Orchester, das im Wesentlichen nur aus Laienmusikern besteht, wurde 1999 gegründet und veranstaltet seitdem jedes Jahr im Frühling einen Konzertabend. Alle Mitglieder wurden Fulda geboren oder sind später zugezogen.

Der Konzertchor Winfridia besteht seit 1876 und führt pro Jahr zwei große Werke der geistlichen oder/und weltlichen Chormusik auf, wie z.B.: Bach - h-moll Messe, Johannes, und Matthäuspassion; Beethoven - 9. Symphonie; Requiemvertonungen von Mozart, Brahms, Verdi u.v.m.* Kammerorchester der Jugend Fulda e. V.

  • Collegium musicum Fulda e. V.
  • JugendKathedralChor Fulda (ehemals Mädchenkantorei und Domsingknaben)
  • Domchor Fulda
  • Dompfarrchor St. Simplizius
  • Kinder- und Jugendchor der Dompfarrei Fulda
  • Kinderchor St. Bonifatius Fulda
  • Knabenchor Marianum Fulda
  • Kammerorchester der Jugend e.V.

[Bearbeiten] Rock und Jazz

  • Edguy
  • Vorsicht Gebläse e. V.
  • TMF (Tischer Men's Friends)
  • the incredible peanutz

[Bearbeiten] Theater & Kino

Das Schlosstheater Fulda befindet sich in einem Nebenbau des Stadtschlosses. Das Schlosstheater bietet ein reichhaltigen Spielplan, trotz des fehlenden eigenen Ensembles. Hier wurde 2004 das beliebte Bonifatiusmusical uraufgeführt. In Fuldas Süden finden regelmäßig Aufführungen des Johannesberger Puppentheater statt.

In Fulda gibt es zwei Kinos. Zum einem der Cinestar Filmpalast in der Rangstraße sowie seit September 2011 die Kinoinitiative Alternatives Kino Fulda im Cafe Panama in der Langebrückenstraße. Im Februar 2011 mussten die Löhertor Kinos im Einkaufszentrum Forum Löhertor nach 26 Jahren schließen.

[Bearbeiten] Nachtleben

Ein Treffpunkt des Fuldaer Nachtlebens ist das Kulturzentrum Kreuz. Weiterhin existiert noch die Großraumdiskothek Funpark, der S-Club, sowie einige andere Lokalitäten und viele kleine, gemütliche Kneipen in der Altstadt Fuldas.

[Bearbeiten] Krankenhäuser/Kliniken

Das Klinikum Fulda wurde in seiner gegenwärtigen Form am 23. Februar 1976 in Betrieb genommen, wenngleich 1805 der erste weltliche Herrscher von Fulda, Friedrich Wilhelm von Oranien-Nassau, mit Unterzeichnung der Stiftungsurkunde den Startschuss für den Bau eines modernen Krankenhauses gab. Es ist eines der Akademischen Lehrkrankenhäuser der Philipps-Universität Marburg und der Hochschule Fulda. Das Klinikum umfasst heute 28 Institute und Kliniken bei einem Einzugsgebiet mit etwa 500.000 Menschen und 2.500 Mitarbeitern. Seit Januar 2004 wird das Klinikum Fulda als gemeinnützige Aktiengesellschaft (gAG) der Stadt Fulda geführt. Darüber hinaus nahm im Jahr 1984 der Hubschrauber „Christoph 28“ der ADAC-Luftrettung in Fulda seinen Dienst auf.

  • Herz-Jesu-Krankenhaus
  • St.Elisabethenklinik
  • Neuro-Spine-Center Dr. Al-Hami

[Bearbeiten] Schwimmbäder / Eislaufbahnen

  • Freibad Rosenau
  • Freibad Petersberg
  • Sportbad Ziehers
  • Stadtbad Esperanto
  • Rhön Therme
  • Waideshalle/Kongresszentrum ( Vom 15.12.2007 bis 03.02.2008, Eisfläche 800 m²)

[Bearbeiten] Museen

Datei:Dommuseum.JPG
Fürstensaal im Schloss

[Bearbeiten] Bauwerke

Datei:Michael ausschnitt.jpg
Michaelskirche (Innenansicht)
Datei:Adelspalais im Barockviertel.JPG
Adelspalais im Barockviertel
Datei:Bild 025a.jpg
Altstadt mit altem Rathaus in Fulda
Datei:Orangerie Fulda 029a.jpg
Orangerie von Fulda
  • Aus der Zeit vor 1000 n. Chr. ist in Fulda noch die romanische Michaelskirche erhalten, eine der ältesten Kirchen Deutschlands (818–822 erbaut). Sie diente wohl ebenfalls wie die ehemalige Ratgar-Basilika als Grabeskirche. Der Innenraum der Michaelskirche ist mit Freskenmalereien ausgeschmückt.
  • St. Andreas Kirche – Die neu restaurierte Krypta, aus ottonischer Zeit, ist ein gut erhaltenes Kunstwerk, und hält eine der ältesten Wandmalereien nördl. der Alpen in sich verborgen.
  • Universität Fulda
  • Altes Rathaus (Rekonstruktion des Aussehens von 1531)
  • Adelspalais im Barockviertel
  • Dom zu Fulda
  • Domechanei
  • Stadtschloss
  • Orangerie und Schlossgarten mit Floravase des Bamberger Bildhauers Johann Friedrich Humbach
  • Kloster Frauenberg (1758–1765)
  • Paulustor Bauzeit 1710–1711
  • Stadtpfarrkriche St. Blasius
  • Benediktinerinnenabtei St. Maria
  • St. Bonifatius in Horas, Nachbildung der Elisabethkirche (Marburg) 1885, mit Glasfenstern von Charles Crodel 1958 und 1974.
  • Propsteischloss Johannesberg
  • Schloss Fasanerie („Adolphseck“): Das Schloss, einstmals fürstbischöfliche und später kurfürstlich-hessische Sommerresidenz, liegt in der Gemarkung Eichenzell. Das Schloss wurde in den Jahren 1730–1757 erbaut. Die weitläufige Barockanlage, die sich der Fuldaer Fürstbischof Amand von Buseck schuf, spiegelt dessen Macht und Prachtliebe augenscheinlich wider. Architekt war der in fürstbischöflichen Diensten stehende italienische Hofbaumeister Andreas Gallasini. In dem Schloss befindet sich eine in Europa einmalige Porzellansammlung mit Fuldaer Porzellan.
  • Jüdische Mikwe
  • Erhaltene Fassaden im Schweizer Stil
  • Plastiken des Künstlers Franz Erhard Walther im Straßenraum

[Bearbeiten] Denkmäler

  • Bonifatiusdenkmal – Auf dem früheren „Schlossplatz“ (heute „Bonifatiusplatz“) steht seit 1842 ein Erzstandbild des heiligen Bonifatius
  • Gedenkstein Hundshagenanlage
  • Gedenktafel am Stadtschloss
  • Obelisk vor Stadtpfarrkirche
  • Alter jüdischer Friedhof (heute Jerusalemplatz)

[Bearbeiten] Parks und Naherholungsgebiete

  • Frauenberg
  • Fuldaaue mit Landesgartenschaugelände (1. Landesgartenschau Hessens 1994)
  • Rauschenberg mit langen Spazierwegen und mit Aussichtsturm
  • Heimattiergarten
  • Wanderwege und Radwege um Fulda
  • Schlossgarten am Stadtschloss
  • Schloss Fasanerie bei Fulda-Bronnzell

[Bearbeiten] Regelmäßige Veranstaltungen

Fulda ist Hessens wichtigste Karnevalshochburg. Die bis ins 15 Jh. zurückgehende Foaset besteht aus insgesamt 13 Karnevalsvereinen, an deren Spitze die Fuldaer Karnevalsgesellschaft steht. Die um den Stadtkern herum „regierenden“ Vereine werden „Randstaaten“ genannt. Am Rosenmontag marschieren diese und zahlreiche regionale Karnevalsvereine im traditionell größten Rosenmontagszug in ganz Hessen durch Fuldas Innenstadt.

Weiter gibt es in den Sommermonaten (meist April–Oktober) die alle zwei Wochen stattfindende Night Skating Experience, eine Inlineskater-Veranstaltung auf öffentlichen Straßen der Stadt unter dem Schutz der Polizei. Unterstützt wird das Projekt durch die Stadt Fulda und das Polizeipräsidium Osthessen.

Der Fuldaer Weihnachtsmarkt fand 2006 zum 27. Mal statt.

[Bearbeiten] Kulinarische Spezialitäten

Fulda verfügt über eine alte Weinanbautradition, worauf Urkunden und Bodenfunde hinweisen. Nach Gründung des Klosters im Jahr 744 waren zunächst kirchliche Bedürfnisse die treibende Kraft zum Anbau des Weines. In Berichten aus dem 12. Jahrhundert werden verschiedene Weinanbaugebiete an sonnigen Kalkfelsen in Fulda erwähnt. Dazu gehörte auch der Weinberg des Klosters Frauenberg. Noch heute sind Wäck, Woarscht on Wie (Brot, Wurst und Wein) beliebte Spezialitäten. Ein weiteres bekanntes Fuldaer Gericht ist der „Zwibbelsploatz“ (Zwiebelkuchen), der traditionell in Altfuldaer Haushalten freitags hergestellt und zum Backen in die nächste Bäckerei gebracht wurde. Noch heute gibt es diese Fuldaer Spezialität in den alteingesessenen Bäckereien zu kaufen. Dazu gab es dann oft Kartoffelsuppe. Auch dieses Gericht gründet sich auf die katholische Fuldaer Tradition, da fleischloses Essen an Freitagen zur Erinnerung an Jesu Tod dient.

[Bearbeiten] Wirtschaft und Infrastruktur

In früheren Jahrhunderten war Fulda Oberzentrum der umgebenden ländlichen Gebiete mit der Verwaltung der fürstbischöflichen Liegenschaften; die Stadt war geprägt durch das Handwerk, wie zum Beispiel Gerber in der Löherstraße, Kammgarnspinnerei, Baumwollweberei, Damast- und Sackleinwandfabrikation (Fuldaer Leinwand), Plüsch-, Filztuch-, Wachslichtfabrikation, Wollfärberei, Wachsbleicherei, Salpetersiederei, Verfertigung von Blasinstrumenten etc. Um 1880 waren auch der Getreide- und der Viehhandel von Bedeutung; jährlich fanden damals neun Rindviehmärkte und wöchentlich ein Schweinemarkt statt. Die Nähe zum Rhein-Main-Gebiet begünstigt heute Fulda. Der Anschluss durch die ICE-Züge sowie Regionalzüge zeigt die Bedeutung des Rhein-Main-Gebietes für Fulda. Fuldaer Pendler arbeiten in nennenswerter Zahl im Rhein-Main-Gebiet, aber auch im fränkischen Würzburg, weniger in Richtung Kassel orientiert.

Mit Beginn der Industrialisierung gewannen die Kerzenfabrikation (Wachsindustrie Fulda Adam Gies), Metallverarbeitung (Emallierwerk) und Stoffverarbeitung (Fa. Mehler) an Bedeutung. In Fulda befindet sich die drittgrößte Fußgängerzone Hessens. Hinzu kommt das Einkaufszentrum Kaiserwiesen, das an der Hauptausfallsstrecke in Richtung Frankfurt/M., Bad Hersfeld und Rhön liegt. Derzeit entsteht eine 23 Millionen Euro teuere Westumfahrung, die die Innenstadt und vor allem die Frankfurter Straße entlasten soll und direkt in diese einmündet.

[Bearbeiten] Ansässige Unternehmen

Datei:Fulda Reifen Fabrik.JPG
Die überregional bekannte Reifenfirma Fulda Reifen

In Fulda sind auch heute noch zahlreiche Hersteller der Textilindustrie ansässig, darunter die Firmen Mehler AG und die Wirth Gruppe, zu der unter anderem die FilzFabrik Fulda als Filzhersteller und die Dura Tufting als Teppichbodenhersteller gehören.

Als weiterer wichtiger Arbeitgeber der Region und überregional bekanntes produzierendes Unternehmen ist Fulda Reifen (vormals Gummiwerke Fulda) zu nennen. Weiterhin ist Fulda der Hauptsitz des Lebensmittelhandelsunternehmens Tegut..., in der Mess- und Regelungstechnik ist die Firma JUMO GmbH & Co. KG tätig, die Firma EDAG Engineering + Design AG entwickelt Automobilkarosserien und Produktionsstraßen (z. B. Entwicklung des smart) und die Firma Eika produziert Kerzen.

Auch die Gesundheitsbranche hatte in Fulda einen renommierten Vertreter: Die zur Fresenius SE gehörende Helios Kliniken GmbH, eines der drei größten privaten Klinikunternehmen in Deutschland, hatte seinen Konzernsitz in Fulda, verlegte diesen allerdings Anfang 2007 nach Berlin.Auch die Deutschlandzentrale des Personaldienstleisters Adecco wurde im Dezember 2006 verlegt, von Fulda nach Düsseldorf.

[Bearbeiten] Ämter und Institutionen der Stadt Fulda von A-Z

Arbeiterwohlfahrt Fulda[2]Abwasserverband[3]Amt für Arbeit und Soziales[4]Amt für Straßen - und Verkehrswesen[5]Amt für Versorgung und Soziales[6][7]Amtsgericht Fulda[8]Zwangsversteigerungen[9]Agentur für Arbeit[10]Bundesverband für Rehabilitation und Ineressenvertretung Behinderter[11]Deutsches Rotes Kreuz DRK[12]EichamtFulda[13]Fulda Galerie[14]Finanzamt Fulda[15]Gas- und Wasserversorgung Fulda GmbH[16]HauptzollamtGießen[17]Herz-Jesu Krankenhaus Fulda[18]Amt für Versorgung[19]Hessisches Landesamt für Umwelt und Geologie[20]Hochschule Fulda[21]Hospiz St. Elisabeth[22]IHK Fulda[23]Klinikum Fulda[24]Kreisbauernverband Fulda-Hünfeld e. V.[25]Kreisgesundheitsamt Fulda[26]Kreishandwerkerschaft Fulda[27]Kreisverwaltung des Landkreises Fulda[28]Lokale Nahverkehrsgesellschaft LNG Fulda[29]Medienzentrum Fulda[30]Medizinisches Versorgungszentrum Osthessen[31]Neuro-Spine-Center[32]Polizeipräsidium Osthessen[33]Regierungspräsidium Kasse[34]Sozialgericht Fulda[35]Staatliches Schulamt[36]Staatsbauamt Fulda[37]Theologische Fakultät Fulda[38]Überlandwerk Fulda Aktiengesellschaft[39]Umweltzentrum Fulda[40]Sozialverband VdK Hessen-Thüringen e. V.[41]Beratungsstelle Fulda[42]Veterinäramt Fulda[43] 16.01.08 H.Z.

[Bearbeiten] Verkehr

[Bearbeiten] Eisenbahn

Datei:Fulda station.jpg
Bahnhofsvorplatz Bahnhof Fulda

Fulda ist ein wichtiger Verkehrsknotenpunkt mit ICE-Bahnhof zwischen Frankfurt am Main, Kassel, Erfurt und Würzburg; Nebenlinien führen über Alsfeld im Vogelsberg nach Gießen und nach Gersfeld in der Rhön (Rhönbahn).

[Bearbeiten] Straßen

  • Historische Straßen
    Fulda liegt an der Wegkreuzung folgender historischer Straßen:
    • Via Regia, alte Königsstraße von Frankfurt am Main nach Leipzig, hier führte auch ein Jakobsweg
    • Antsanvia, Handelsstraße von Mainz nach Thüringen
    • Ortesweg, Verbindung von der Wetterau Richtung Hammelburg
  • Bundesautobahnen
    • Historisch: nicht fertig gestellte Strecke 46
    • Bundesautobahn 7: Füssen–Ulm–Würzburg–Fulda–Kassel–Hamburg
    • Bundesautobahn 66: Wiesbaden–Frankfurt am Main–Hanau–Fulda
    • Autobahndreieck Fulda: Verbindung zwischen A 7 und A 66
    • Autobahnanschlussstellen an der A 7: 91 Fulda-Nord, 92 Fulda-Mitte (ab ca. 2008)
    • Autobahnanschlussstellen an der A 66: 53 Fulda-Süd

[Bearbeiten] Bildung

Schulen in Fulda
# Schulform Schüler / Studenten
19 Grund- und Hauptschulen 3.136
3 Sonderschulen 467
1 Grund-, Haupt- und Realschule 1.043
3 Realschulen 2.565
4 Gymnasien 4.926
Gymnasiale Oberstufe 343
Berufliche Schulen 7.410
1 Hochschule 5.000
1 Theologische Fakultät 40
1 Bischöfliches Priesterseminar 10

Fulda hat seit der Klostergündung eine lange Tradition als Schul- und Universitätsstadt. Zu erwähnen sind hier insbesondere Rabanus Maurus (Aufbau der Klosterbibliothek, Klosterschule, Enzyklopädie „De universo“) und Heinrich von Bibra mit der Schulreform im Hochstift Fulda. 1734 wurde von Adolph von Dalberg die Universität Fulda gegründet, die bis 1805 bestand.

An Unterrichtsanstalten bestanden 1880: ein Gymnasium, ein Realprogymnasium, eine katholische und eine evangelische höhere Töchterschule, ein katholisches Schullehrerseminar und die hessische Landesbibliothek mit etwa 50.000 Bänden (1778 gegründet).

Heute gibt es in Fulda, dem Schuloberzentrum der Region, mehrere Gymnasien: die Freiherr-vom-Stein-Schule, die Winfriedschule, das Domgymnasium und die Marienschule. Dazu sind drei weitere Realschulen, zahlreiche Grund- und Hauptschulen, Hoch- und Fachoberschulen und Sonderschulen angesiedelt. Eine Gesamtschule gibt es im Stadtgebiet nicht. In der Hochschule Fulda sind etwa 4.000 Studierende eingeschrieben. Außerdem gibt es ein katholisches Priesterseminar.

Seit 2001 ist die Hochschul- und Landesbibliothek Fulda an zwei Standorten vertreten: am Heinrich-von-Bibra-Platz und an der Hochschule in der Marquardtstraße. Zusammen verfügen sie über einen Bestand von über 520.000 Bänden.

Zusätzlich führt die Stadt Fulda ein Stadtarchiv, das am Bonifatiusplatz seinen Standort hat. Ein kirchliches Archiv befindet sich im Bischöflichen Priesterseminar am Eduard-Schick-Platz. Das Bonifatiushaus (Haus der Weiterbildung der Diözese Fulda) ist als katholische Akademie ein Träger der außerschulischen Bildung.

[Bearbeiten] Sport

Der Fußballverein „Sport-Club Borussia Fulda“ spielt in der Saison 2006/07 in der vierten deutschen Fußballliga, der Oberliga Hessen. Der größte Erfolg in der Vereinsgeschichte war die Meisterschaft von Nordhessen und Niedersachsen 1934. Im Meisterschaftsspiel gegen Göttingen 05 siegte der Sport-Club damals mit 4:1. Und in der Saison 1997/98 der fast Aufstieg in die 2. Bundesliga mit Platz 3 in der Regionalliga-Süd.

Das Stadion der Stadt Fulda, der „Sportpark Johannisau“ verfügt über ca. 20.000 Zuschauerplätze; 742 der insgesamt 1.978 Sitzplätze sind überdacht. Das Stadion wurde im Jahre 1957 noch ohne die heutige Sitztribüne eingeweiht. Zuschauerrekord war 1963 in der Regionalliga Süd das Spiel zwischen Fulda und Hessen Kassel vor 26.000 Besuchern. Die Besucherzahl wurde aus Sicherheitsgründen Anfang der 1970er Jahre auf 25.000, Anfang der 1980er Jahre auf 22.000 reduziert. Bei einem Freundschaftsspiel zwischen Fulda und dem FC Bayern München waren 1997 20.000 Besucher zugegen. Der Oberliga-Alltag des Borussia Fulda findet vor deutlich weniger Zuschauern statt.

Die bekanntesten ehemaligen Spieler von Borussia Fulda sind der deutsche Fußballnationalspieler Sebastian Kehl, derzeit in Diensten von Borussia Dortmund, und Altin Lala, derzeit Kapitän von Hannover 96.

Der Pool-Billard-Club (PBC) Fulda ist 2006 Championsleague Sieger geworden. Im Team ist der mehrfache Weltmeister Thorsten Hohmann.

Der TTC Rhön-Sprudel Fulda-Maberzell spielt in der 1.Tischtennis-Bundesliga.

[Bearbeiten] Persönlichkeiten

[Bearbeiten] Söhne und Töchter der Stadt

  • Rudolf von Fulda
  • um 1445 Adam von Fulda, † 1505 in Wittenberg (an der Pest), deutscher Komponist und Musiktheoretiker
  • Adam Krafft geboren 1493 in Fulda, † 9. September 1558 in Marburg, erster hessischer Landesbischof
  • Jakob Ruß: Der zwölfjährige wird am 10. November 1628 in einem Hexenprozess verhört und gesteht erst nach wiederholten Streichen mit der Rute, an Hexenausfahrten zum Kleesberg teilgenommen und dort auch als Leuchter gedient zu haben. Als er das Hinrichtungsurteil vernimmt, weint er und verspricht Besserung, wenn man ihm das Leben lasse. Die Beteuerung hilft ihm nichts. Er wird hingerichtet.
  • 1808, 5. Oktober, Eugen Höfling, † 21. Juli 1880 in Eschwege als Kreisphysikus, Sanitätsrat Dr. med., wird auf Gedenktafeln in Marburg, wo er studierte, an seinem Geburtshaus am Buttermarkt 6 in Fulda und in Eschwege als Dichter des Studentenliedes O alte Burschenherrlichkeit bezeichnet, was aber umstritten ist, da das Lied bereits 1825 in Berlin erstmals veröffentlicht wurde, als er noch Schüler war. Sein Urenkel Dr. Richard Pawelitzki hat 1984 in den Fuldaer Geschichtsblättern die Urheberschaft zu beweisen versucht.
  • 1811, 28. Juni, Georg von Adelmann, † 1888 in Berlin, deutscher Mediziner
  • 1814, 12. Dezember, Konstantin Zwenger, Pharmazeut
  • 1822, 27. Januar, Adam Trabert, † 1914 in Oberdöbling, Redakteur und Schriftsteller
  • 1841, 2. März, Karl Ackermann,†23. April 1903, deutscher Naturwissenschaftler
  • 1850, 6. Juni in Fulda, Ferdinand Braun, † 20. April 1918 in New York City, Nobelpreisträger für Physik, Erfinder der Kathodenstrahlröhre (Fernsehröhre)
  • 1851, 18. März, Adalbert Ricken, deutscher Mykologe
  • 1864, 26. November, Ludwig Hupfeld, † 1949 in Leipzig Fabrikant, geboren in Maberzell
  • 1866, 10. Oktober, Ferdinand Schneider, † 27. März 1955 in Fulda, Techniker und Erfinder, Experimente zur drahtlosen Informationsübertragung
  • 1869, 30. Januar, Wilhelm Heye, † 1946 in Braunlage, Chef der Heeresleitung von 1926 bis 1930
  • 1876, 14. April, Curt von Ulrich, † 2. Februar 1946 im Lager Forst Zinna, Oberpräsident der preußischen Provinz Sachsen, MdR
  • 1886 5. März, Wetzlar, Isfried ermordet in Buchenwald
  • 1888, 5. Mai, Cuno Raabe, † 3. Mai 1971 in Gersfeld, deutscher Politiker Zentrum, MdR
  • 1892, 1. April, Anton Storch, † 26. November 1975 in Fulda, deutscher Politiker (CDU), MdB und Bundesarbeitsminister)
  • 1893 13.12.1893 Köck, Otto Karl (13.12.1893* ermordet in Buchenwald
  • 1909, 31. Dezember, Ernst Kramer, † 1993, Architekt und Lokalhistoriker
  • 1911 27.7. 1911 Plaut, Hugo ermordet in Buchenwald
  • 1925, 6. März, Richard Kress, † 30. März 1996 in Frankfurt/Main, deutscher Fußballspieler von FV Horas, Eintracht Frankfurt (von 1953 - 1964), Nationalspieler von 1954 bis 1961 (9 Länderspiele und 2 Tore)
  • 1929, 24. Juli, Wolfgang Schmidt, deutscher Maler und Grafiker
  • 1938, Klaus Reichert, Anglist, Übersetzer und Lyriker
  • 1939 Franz Erhard Walther Bildhauer Konzept-, Installations- und Prozesskünstler
  • 1941, 27. Juni, Günter Zint, Fotojournalist
  • 1948, 4. Februar, Martin Hohmann, deutscher Politiker (CDU, 2004 ausgeschlossen), MdB
  • 1950, Ursula Safari Chabestari, Juristin, Richterin am Bundesgerichtshof
  • 1956, 7. März, Wolfram Hänel, Schriftsteller
  • 1957, Joachim Krause, deutsch-schweizer Organist, Kirchenmusiker und Dirigent
  • 1980, 13. Februar, Sebastian Kehl, Fußballspieler von Borussia Dortmund sowie deutscher Nationalspieler (ehm. Spieler von Borussia Fulda).
  • 1980, 20. Oktober, Patrik Sinkewitz, Radrennfahrer (ehemals T-Mobile Team), Gewinner der Deutschland Tour 2004
  • 1997 , Philip Kazcor, Synchronsprecher

[Bearbeiten] In Fulda wirkten bzw. wirken außerdem

Datei:Bonifatiusstatue Fulda.jpg
Bonifatiusstatue in Fulda
  • Bonifatius (* 672/673 in Crediton; † 5. Juni 754 bei Dokkum in Friesland), Grabstätte im Fuldaer Dom
  • Sturmius (* um 705 vermutlich in Lorch (Oberösterreich),; † 17. Dezember 779 in Fulda) war Missionar und Gründer des Klosters Fulda
  • Eigil von Fulda (* um 750 in Bayern; † 15. Juni oder 6. August 822 in Fulda), wurde 818 vierter Abt in Fulda
  • Rabanus Maurus (* um 780 in Mainz; † 4. Februar 856 in Mainz), Aufbau der Fuldaer Klosterschule
  • Einhard (* um 770 + 14. März 840) wurde im Kloster Fulda erzogen und kam früh als Schüler Alkuins an den Hof Karls des Großen, dessen Biograf er wurde
  • Bardo von Mainz (* ca. 980; † 1051) Mönch und Propst im Kloster Fulda, Abt von Kloster Werden und Erzbischof von Mainz
  • Markward I., auch Marquard und Marcuard war 1150 bis 1165 Abt in Fulda
  • Athanasius Kircher S.J. (* 1602 in Geisa/Thüringen; † 27. November 1680 in Rom) war ein deutscher Jesuit und Universalgelehrter des 17. Jahrhunderts, ausgebildet in Fulda
  • Balthasar Nuss (* um 1545; † 1618 in Bad Brückenau), Hexenrichter des Hochstifts Fulda 1603–1606, brachte in der Zeit der Hexenverfolgungen etwa 300 Menschen auf den Scheiterhaufen. 1603 starb in einem Hexenprozess Frau Merga Bien.
  • Johann Dientzenhofer (* 25. Mai 1663 in Rosenheim; † 20. Juli 1726 in Bamberg), Baumeister des Fuldaer Doms und des Stadtschlosses
  • Heinrich von Bibra (* 22. August 1711 in Schnabelwaid bei Bamberg; † 25. September 1788 in Fulda) Fürstbischof, Abt von Fulda, Schulreformator.
  • Wilhelm von Nassau-Oranien (* 24. August 1772 in Den Haag; † 12. Dezember 1843 in Berlin), von 1802–1806 Fürst von Fulda, ab 1814 als Wilhelm I. König der Niederlande
  • Clemens Wenzeslaus Coudray (* 23. November 1775 in Ehrenbreitstein bei Koblenz, † 4. Oktober 1845 in Weimar), Hofarchitekt und Professor am Lyceum in Fulda (1804-1816), Freund von Johann Wolfgang von Goethe
  • Johann Christian Hundeshagen (* 10. August 1783 in Hanau; † 10. Februar 1834 in Gießen), Forstwissenschaftler
  • Leo Weismantel (* 10. Juni 1888 in Obersinn/Unterfranken; † 16. September 1964 Rodalben/Pirmasens) Schriftsteller, gilt als Gründer der damaligen Fachhochschule Fulda heute Hochschule Fulda.
  • Archangelus Löslein (* 3. November 1903 in Alzey; † 13. Februar 1982), Kapuzinerpater, wirkte im Bistum Fulda
  • Dr. Alfred Dregger (* 10. Dezember 1920 in Münster (Westfalen); † 29. Juni 2002 in Fulda), Politiker der CDU, MdB und von 1956 bis 1970 Oberbürgermeister von Fulda
  • Erzbischof Dr. Dr. Johannes Dyba (* 15. September 1929 in Berlin; † 23. Juli 2000 in Fulda), kath. Erzbischof, Erzbischof von Fulda
  • Friedrich Kramer (* 5. Februar 1938 in Hindenburg, Oberschlesien), ist ein deutscher Politiker (CDU), MdL Hessen, Landrat a. D. des Kreises Fulda, ehm. Staatsanwalt heute Rechtsanwalt
  • Heinz-Josef Algermissen (* 15. Februar 1943 in Hermeskeil), kath. Bischof seit 20. Juni 2001 Bischof von Fulda
  • Dr. med Lutz Helmig (* 29. August 1946 in Güsen (Sachsen-Anhalt)), Unternehmer, Gründer der Helios Kliniken, Gründer von ATON und ab 2007 Besitzer des Kurfürst Fulda.
  • Dr. Alois Rhiel (* 6. Oktober 1950 in Marbur]-Ginseldorf) ehm. Oberbürgermeister von Fulda, heute Hessischer Wirtschaftsminister CDU
  • Karlheinz Diez (* 20. Mai 1954), ist Weihbischof im Bistum Fulda
  • Sebastian Kehl (* 13. Februar 1980 in Fulda), Fußballspieler bei Borussia Fulda und dem Bundesligaverein Borussia Dortmund (Deutscher Meister 2002) und in der Deutschen Nationalmannschaft (31 Einsätze 3 Tore / Vizeweltmeister bei der WM 2002 in Japan/Südkorea und dritten Platz bei der WM 2006 in Deutschland)
  • Jo Weil (* 29. August 1977 in Frankfurt/Main), Schauspieler; Verbotene Liebe/ARD (Oliver Saber), Medicopter 117/RTL. Lebte einige Zeit in Fulda und ging dort auch in die Schule.
  • Olivier Djappa (* 22. November in Douala/Kamerun), ist Kamerunischer Fußballspieler seine Vereine waren; Rot-Weiß-Essen (1993/94), Borussia Fulda (1994-98), SSV Reutlingen (1998-2002), SpVgg Unterhachingen (2002/03), SSV Hagen (2003-2005) und seit 2005 wieder Borussia Fulda. In der Saison 2000/01 war er Torschützenkönig in der 2. Bundesliga (18 Tore) und er war auch Nationalspieler von Kamerun (15 Spiele /5 Tore)
  • Margot Käßmann (* 3. Juni 1958 in Marburg), von 1994 bis 1999 war sie als Generalsekretärin des Deutschen Evangelischen Kirchentages in Fulda tätig

[Bearbeiten] Literatur

  • Fulda in: Meyers Konversationslexikon 1888–90 (4. Aufl.), Bd. 6, S. 779.
  • Anton Schmitt: Führer durch Fulda. 15. Aufl., 2001 Fulda ISBN 3-7900-0329-8

[Bearbeiten] Weblinks

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