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		<title>Fuldawiki - Benutzerbeiträge [de]</title>
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			<title>Vorlage:Hauptseite Aktuelle Veranstaltungen</title>
			<link>http://fuldawiki.de/fd/index.php?title=Vorlage:Hauptseite_Aktuelle_Veranstaltungen</link>
			<description>&lt;p&gt;92.212.33.141:&amp;#32;+ 1.9. HEF&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;!--&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--abgelaufene Veranstaltungen bitte NICHT löschen, sondern oben in die Auskommentierungen verschieben - ab und an packe ich das dann in das Archiv--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;font-size:85%;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''Montag, 8. August 2016'''&lt;br /&gt;
* 17.30 Uhr, Schlossstraße 5, Fraktionsgeschäftszimmer, Offene Fraktionssitzung: Thema Klinikum&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Dienstag, 16. August 2016'''&lt;br /&gt;
* 19.45 Uhr, Treffen der [[attac]] Gruppe Fulda, Haus Oranien am Heinrich-von-Bibra-Platz 14a in Fulda - gegenüber der Hauptpost - im EG &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Freitag, 19. August 2016'''&lt;br /&gt;
* 20.00 Uhr &amp;quot;Wem gehört die Stadt?&amp;quot; Bürgergespräch vor dem Löhertor mit anschließender Filmvorführung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Dienstag 30. August 2016'''&lt;br /&gt;
* 18 Uhr, Stadtschloss / Kurfürstenzimmer [[Ausschuss für Soziales, Familie und Jugend]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Antikriegstag Donnerstag, 1. September 2016'''&lt;br /&gt;
* 18 Uhr, Bonifatiushaus Fulda, Neuenberger Straße 3 – 5, Fulda, „Es ist an der Zeit“ - Gedichte gegen den Krieg – Lieder für den Frieden, Veranstalter: Arbeitsgemeinschaft Arbeit und Leben Fulda und des Kreisverband Fulda des Deutschen Gewerkschaftsbund&lt;br /&gt;
* 19.30 Uhr Buchcafé Bad Hersfeld, Prof. Dr. Mohssen Massarrat: Wer Waffen säht, wird Flüchtlinge ernten. Der industriell-militärische Komplex und die systematische Zerstörung der globalen friedlichen Entwicklung am Beispiel Nahost. Der bekannte Friedens- und Konfliktforscher, Politologe und Nahostexperte und Wiss. Beirat bei Attac Deutschland wird zu seinem Schwerpunktthema referieren mit dem Ziel, klare Forderungen an die Bundesregierung und den Bundestag in der nächsten Legislaturperiode zu formulieren, mit denen sich die Friedensbewegung in den Bundestagswahlkampf 2017 einbringen wird. Es laden ein: Friedensinitiative Hersfeld-Rotenburg, DGB-Osthessen, Attac-Gruppe Bad Hersfeld und das Buchcafé. &lt;br /&gt;
	&lt;br /&gt;
'''8. September 2016'''&lt;br /&gt;
* 19:30 Uhr in Alsfeld, Hotel Klingelhöffer, Hersfelder Str. Was Wird Aus Der Türkei? Veranstaltung mit Canan Topçu, Journalistin aus Frankfurt, [[Rosa Luxemburg Club]] Vogelsberg [http://rlc-vogelsberg.de/was-wird-aus-der-tuerkei/ Mehr] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Dienstag, 13. September 2016'''&lt;br /&gt;
* 19:00 Uhr in der Gaststätte, Zum Felsenkeller / Brauhaus, Leipziger Straße 12, D-36037 Fulda, Regionalverband Osthessen Pro Bahn&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Samstag, 17. September 2016'''&lt;br /&gt;
* 10 Uhr - Treff zur Abfahrt mit dem Hessenticket am Fuldaer Bahnhof zur Demo in Frankfurt 12:00 Uhr Es geht erneut auf die Straße gegen TTIP &amp;amp; CETA - jetzt vormerken! Großdemos in Stuttgart, Köln, Hamburg, Berlin, Frankfurt/Main und München oder Nürnberg! Im Herbst will die EU- Kommission Fakten schaffen und CETA, das Handelsabkommen mit Kanada, unter Dach und Fach bringen. Und die Verhandlungen um TTIP gehen in die heiße Phase. Deshalb ist es höchste Zeit, unseren Protest weiter zu verstärken. Mit Demonstrationen in sechs Städten werden wir am Samstag, den 24. September ein starkes Zeichen setzen. Sei wieder dabei - in Frankfurt/Main - Gemeinsam fordern wir: TTIP und CETA stoppen - Für einen gerechten Welthandel!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''' Sonntag 25. September 2016'''&lt;br /&gt;
* Herbstmarkt im Umweltzentrum&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''' Dienstag 13. Dezember 2016'''&lt;br /&gt;
* 19:00 Uhr in der Gaststätte, Zum Felsenkeller / Brauhaus, Leipziger Straße 12, D-36037 Fulda, Regionalverband Osthessen Pro Bahn&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- VORLAGEN ZUM KOPIEREN&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
--&amp;gt;&lt;/div&gt;</description>
			<pubDate>Wed, 10 Aug 2016 11:54:09 GMT</pubDate>			<dc:creator>92.212.33.141</dc:creator>			<comments>http://fuldawiki.de/fd/index.php?title=Vorlage_Diskussion:Hauptseite_Aktuelle_Veranstaltungen</comments>		</item>
		<item>
			<title>Rosa Luxemburg Club</title>
			<link>http://fuldawiki.de/fd/index.php?title=Rosa_Luxemburg_Club</link>
			<description>&lt;p&gt;92.212.33.141:&amp;#32;linkfix&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:Rlc.jpg|right]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Rosa-Luxemburg-Clubs knüpfen an die Tradition linker Clubs an; sie sind partei-unabhängig, mit einer sozialistischen Grundorientierung. Die Clubs organisieren lokal politische Bildung und Diskussion und fördern damit Kommunikation und Kultur.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zielgruppen der Clubs sind sich als „Linke“ verstehende Menschen in der jeweiligen Region, unabhängig von ihrer parteipolitischen Orientierung. Die Veranstaltungen sind in der Regel öffentlich für alle Interessierten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Veranstaltungen==&lt;br /&gt;
===Wohin steuert die Türkei?===&lt;br /&gt;
Donnerstag, 8. September, 19.30 Uhr, Hotel Klingelhöffer, 36304 Alsfeld, Hersfelder Straße&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Canan Topçu, Journalistin aus Frankfurt, Wohin steuert die Türkei?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Keine guten Nachrichten aus der Türkei.  Die Türkei ist eine Regionalmacht mit erheblicher Bedeutung für die europäischen Staaten. Das betrifft die Mitgliedschaft in der Nato, den Flüchtlingsdeal und nicht zuletzt den Krieg in Syrien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem gescheiterten Militärputsch im Juli verschlimmert sich die innenpolitische Lage in der Türkei dramatisch. Präsident Erdogan baut mit drastischen Mitteln seine Macht aus. Eine neue Verfassung mit einem allmächtigen Präsidenten könnte nun Wirklichkeit werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schon vor dem Putsch haben Bombenanschläge in Istanbul und Ankara  die Menschen verunsichert. Mit der Verschärfung des Krieges gegen die Kurden gibt es unzählige Tote und zerstörte Ortschaften. Die zunehmende Einschränkung der Pressefreiheit und die Verfolgung von Journalisten oder das Vorgehen der staatlichen Organe gegen jegliche Opposition treiben die Spaltung und Polarisierung der Gesellschaft voran. Jüngst wurden in der Türkei die kritischen Journalisten Can Dündar und Erdem Gül zu langjährigen Haftstrafen verurteilt. Erdogan unternimmt alles, um kritische Abgeordnete aus dem Parlament zu entfernen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Resolution des Bundestages, die den Völkermord an den Armeniern auch als solchen benennt, hat zu harschen Reaktionen und Beleidigungen  der türkischen Regierung gegen deutsche Parlamentarier geführt und auch Proteste von hier in Deutschland lebenden Türken hervorgerufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Steuert die autokratisch geführte Türkei nun auf eine Diktatur zu und wie können wir in Europa und Deutschland politisch damit umgehen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Canan Topçu ist eine deutsche Journalistin und Autorin türkischer Herkunft. Sie ist freiberufliche Journalistin für Print- und Onlinemedien und schreibt unter anderem in der Frankfurter Rundschau und der Zeit. Der Eintritt ist frei.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Kapital Lesekurs===&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
|[[Bild:Kapital k.jpg]]&lt;br /&gt;
|Wir lesen gemeinsam &amp;quot;Das Kapital&amp;quot; von Karl Marx, Treffen 14 tägig in Lauterbach. &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#widget:Iframe&lt;br /&gt;
|url=http://de.labournet.tv/video/6043/das-raetsel-des-kapitals-entschluesseln&lt;br /&gt;
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}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Vergangene Veranstaltungen==&lt;br /&gt;
===Wege aus der Wachstumsfalle===&lt;br /&gt;
Mittwoch, 4. Mai 2016, 19.30 Uhr, Hotel Klingelhöffer, 36304 Alsfeld, Hersfelder Straße.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Prof. Dr. Ulrich Brand, Wege aus der Wachstumsfalle. Ein konstantes Wirtschaftswachstum gilt den meisten Ökonomen als Voraussetzung für steigenden Wohlstand. Da anhaltendes Wachstum in einem begrenzten System aber undenkbar ist, scheinen sich auch Grenzen des Wohlstands aufzutun. Über dieses Problem hat sich in den letzten Jahren und Jahrzehnten (im Grunde beginnend mit dem Bericht an den Club of Rome und dessen Rezeption) eine intensive Diskussion entwickelt. Mit Schlagworten wie Degrowth und Postextraktivismus werden mögliche Entwicklungsszenarien für einen Ausstieg aus der Wachstumsfalle benannt. Prof. Brand stellt die unterschiedlichen Denkmodelle vor, bewertet sie und erläutert Unterschiede. Enthalten die Vorschläge einer Green Economy, wie sie insbesondere bei den Grünen diskutiert werden, in diesem Zusammenhang Lösungen? Müssen wir alle uns massiv einschränken? Diese und viele weiter Fragen wollen wir gemeinsam diskutieren. Ulrich Brand ist Professor für Internationale Politik an der Universität Wien und arbeitet u.a. im Kuratorium des Instituts Solidarische Moderne sowie im Wissenschaftlichen Beirat von Attac Deutschland. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Glyphosat: Giftiges Risiko?===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus aktuellem Anlass kurzfristig im Programm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Veranstaltung mit Heike Moldenhauer, Berlin, Bund für Umwelt und Naturschutz e.V. (BUND)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Mittwoch, 27.04.2016 um 19:30 Uhr in Alsfeld, vhs Vogelsbergkreis, Volkmarstr. 6, Raum 13, 1. Stock (auf dem Gelände der Stadtschule, Gebäudeeingang über den Schulhof)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Veranstaltung in Kooperation mit der Volkshochschule Vogelsbergkreis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Eintritt ist frei. Aus organisatorischen Gründen ist eine (unverbindliche) Anmeldung bei der vhs erwünscht (www.vhs-vogelsberg.de).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Glyphosat ist das Unkrautvernichtungsmittel der Superlative. Kein anderes ist weltweit so verbreitet – und keines so heftig umstritten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Es gibt keine fachlich fundierten Hinweise auf mutagene, krebserzeugende, reproduktionsschädigende oder fruchtschädigende Eigenschaften und auch keine Hinweise auf endokrin wirksame Eigenschaften“, schreibt das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) 2014.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einer EU-Wiederzulassung des meistverkauften Unkrautvernichtungsmittels der Welt, für Ende 2015 ins Auge gefasst und dann gültig für 15 Jahre, stand offenbar nichts mehr im Wege – aller Kritik von Umweltorganisationen, Ärzten und Biobauern zum Trotz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im März 2015 attestierte die Weltgesundheitsorganisation (WHO) dem Herbizid, „wahrscheinlich krebserzeugend beim Menschen“ zu sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im zuständigen Fachausschuss der EU stoppten einige Mitgliedsländer den Brüsseler Versuch, Glyphosat einen großzügigen Passierschein auszustellen. Die Kommission hatte die Zulassung mit kleinen Auflagen erteilen wollen, obwohl die wissenschaftliche Kontroverse um die Gesundheitsrisiken keineswegs ausgestanden ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die gesundheitlichen Folgen von Glyphosat weisen aber auch auf ein weites Themenspektrum: Das betrifft die  Wende in der Landwirtschaft. Neben den verheerenden ökologischen und ökonomischen Folgen, die das Herbizid in seinem heutigen Verwendungsgrad hat, steht auch fest, dass Glyphosat viele Bauern abhängig gemacht hat und das betrifft weiter den Stellenwert des Verbraucherschutzes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was wären die Alternativen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Linke Biografien in Deutschland: Herbert Wehner===&lt;br /&gt;
'''Freitag, 5. Dezember 2014'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*19.30 Uhr, Hotel Schubert, 36341 Lauterbach, Kanalstraße 12, RLC Vogelsberg Linke Biografien in Deutschland: Herbert Wehner, Prof. Dr. Christoph Meyer, Historiker, Leiter des Herbert-Wehner-Bildungswerkes in Dresden, Herbert Wehner, der Mann mit der Pfeife und der spitzen Zunge, war eine der prägenden Gestalten der deutschen Linken im „kurzen 20. Jahrhundert, dem Zeitalter der Extreme“ wie es der britische Historiker Eric Hobsbawm nannte. Mit einem Abend über Herbert Wehner möchten wir eine kleine Reihe beginnen, die sich linken Biografien in Deutschland widmet. Einige davon werden, wie Wehner, einer breiten Masse bekannt sein, andere sind möglicherweise nur „Insidern“ ein Begriff. Aber alle verbindet, dass sie prägend für die Geschichte dieses Landes waren. „Neben Konrad Adenauer hat Herbert Wehner die Politik der Bundesrepublik am nachhaltigsten beeinflußt“, wusste der „Spiegel“ noch 1976. Heute, ein Jahr nach ihrem 150jährigen Parteijubiläum scheint die deutsche Sozialdemokratie diesen Jahrhundertpolitiker jedoch weitgehend aus ihrem Bewusstsein verdrängt zu haben. Zu Unrecht, meint Prof. Dr. Christoph Meyer, Historiker und Vorstand der Herbert-und-Greta-Wehner-Stiftung in Dresden. Der Autor der ersten umfassenden wissenschaftlichen Biografie Wehners stellt den Deutschlandpolitiker, parlamentarisch-politischen Strategen und Wegbereiter der Ostpolitik vor. Dabei schlägt er den Bogen vom Dresdner Arbeiterkind und anarchistisch geprägten jugendlichen Rebellen, über den Kommunisten im Widerstand gegen Hitler zum Sozialdemokraten aus Überzeugung. Wehner, das ist ein Leben voller Brüche aber auch Kontinuitäten. Viele Kapitel einer Geschichte der deutschen Arbeiterbewegung wären ohne seinen Namen unvollständig. Wehner war und ist bis heute eine Person, die polarisiert, an der man sich reiben, die man aber unmöglich ignorieren kann. Wir versprechen einen spannenden Abend. Eintritt frei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Zur Kritik gängiger linker Krisentheorien mit Günther Sandleben===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Donnerstag, 6.Februar 2014,19.30 Uhr im Lauterbacher Hof, Lauterbach, Vogelsbergstraße, Veranstaltung des Rosa Luxemburg Club mit Günther Sandleben, Publizist und Finanzmarktanalyst. n ihrem jüngst erschienen Buch: „Apologie von links. Zur Kritik gängiger linker Krisentheorien“ kritisieren Sandleben und Jakob Schäfer, dass in linken Kreisen zunehmend die Ursachen der gegenwärtigen Krise überwiegend im Finanzsektor und nicht im Kernbereich der kapitalistischen Wirtschaftsweise gesucht werden. Die Kritik kapitalistischer Warenproduktion mit ihrer Krisenhaftigkeit mutiere zu einer Kritik am Finanzsystem, das die „Realökonomie“ dominiere und beherrsche. So sei die Kredit- und Bankenkrise eine Folge der kapitalistischen Überproduktionskrise und nicht deren Ursache. Wenn man die Ursache der Krise im Banken- und Finanzsektor sehe, käme man zu diversen Vorschlägen der Bankenregulierung, damit bleibe aber die kapitalistische Ökonomie, die doch gerade die katastrophale Krise verursacht habe, ausgeblendet. Entsprechend setzt sich Sandleben vor allem kritisch mit den Vertretern des linken Keynesianismus, aber auch mit den Positionen von Lukas Zeise und den Vertretern der Krisis-Gruppe auseinander. Der Eintritt ist frei. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Geistiges Eigentum=== &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Januar geht es weiter, erneut im Café Chaos in Fulda, und zwar am 22.1.13 um 19.30 Uhr mit Stefan Meretz zum Thema „Geistiges Eigentum“. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Weltweite Nahrungsmittelkrise – Ursachen und Auswege===&lt;br /&gt;
Mit Thomas Fritz, Berlin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dienstag, 20.11.2012, 19.30 Uhr&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fulda, Café Chaos, Campus der Hochschule, Marquardstraße&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor einigen Wochen warnten die Vereinten Nationen vor einer Neuauflage der Nahrungsmittelkrise der Jahre 2007 und 2008. Der UN-Sonderberichterstatter für das Recht auf Nahrung, Olivier De Schutter, erklärte: „Die Menschen haben alle Ressourcen aufgebraucht. Wenn jetzt - wie zu erwarten - die Preise weiter steigen, wird es für Millionen Menschen dramatische Folgen haben.“ Hungersnöte in großem Ausmaß können nicht mehr ausgeschlossen werden. Die Hintergründe dieser Tragödie (Stichworte Futtermittelkonkurrenz, Biosprit, Landgrabbing) und was wir dagegen unternehmen können beleuchtet unser Referent in seinem Vortrag. Thomas Fritz ist selbständiger Autor in Berlin und verfasste unter anderem die Studie „Brot oder Trog“ für die Aktion „Brot für die Welt“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===„Eigentor per Fallrückzieher? Die Diskussion um das Gesetz vom  tendenziellen Fall der Profitrate“===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Freitag, 2.11.12 um 19.30 Uhr im Lauterbacher Hof in Lauterbach zu&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ingo Stützle „Eigentor per Fallrückzieher? Die Diskussion um das Gesetz vom  tendenziellen Fall der Profitrate“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Es ist dies in jeder Beziehung das wichtigste Gesetz der modernen politischen&lt;br /&gt;
Ökonomie und das wesentlichste, um die schwierigsten Verhältnisse zu verstehn. Es&lt;br /&gt;
ist vom historischen Standpunkt aus das wichtigste Gesetz. Es ist ein Gesetz, das&lt;br /&gt;
trotz seiner Einfachheit bisher nie begriffen und noch weniger bewußt&lt;br /&gt;
ausgesprochen worden ist.“ (Karl Marx: MEW 42, Grundrisse der Kritik der politischen Ökonomie, S. 641)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Marx selbst sah offenkundig, zumindest zeitweise, das Gesetz vom tendenziellen Fall der Profitrate als elementar für sein Werk an. In den ersten Jahren und Jahrzehnten nach seinem Ableben fand es sich eher selten im Zentrum der Auseinandersetzungen im linken Lager. Erst in der Phase nach dem 2. Weltkrieg begannen Diskussionen darum, ob dieses Gesetz (noch oder überhaupt je) Gültigkeit beanspruchen könne, an Heftigkeit und Schärfe zu gewinnen. Diese Debatte ist bis heute aktuell und wir freuen uns, mit Ingo Stützle einen exzellenten Kenner der Materie als unseren Gast im Kapitallektürekurs begrüßen zu können. Er wird über den Verlauf der Diskussion um dieses „Gesetz“ referieren und seine Sicht der Dinge darbringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Abend, der auch für diejenigen die nicht (mehr) an unserem Lektürekurs teilnehmen, sich aber gleichwohl für Fragen der politischen Ökonomie interessieren, gleichermaßen spannend wie aufschlussreich zu werden verspricht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Grüne Modernisierung der Wirtschaft oder sozial-ökologischer Wandel der Gesellschaft===&lt;br /&gt;
Veranstaltung mit Ulrich Schachtschneider&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Donnerstag, 15.09.2011 um 19:30 Uhr, Freiwilligenzentrum Alsfeld, Volkmarstraße 3&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Welche gesellschaftlichen Konzepte und Wege führen aus der Klima-, Energie- und Wirtschaftskrise?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Breite Unterstützung genießen grüne Technologien, von ihnen wird die Trendwende zu einem nachhaltigen Umgang mit natürlichen Ressourcen erwartet. Grüne Technik soll die Wirtschaft beleben, Arbeitsplätze schaffen, das Klima retten und aus der Falle der Abhängigkeit von fossilen Energieträgern führen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kontrovers wird diskutiert, wie tief die Ursachen der ökologischen Krise in den sozio-ökonomischen Strukturen, Lebensweisen und Weltsichten unserer modernen kapitalistischen Gesellschaft wurzeln. Wie radikal können und müssen gesellschaftliche Alternativen gedacht werden, um Auswege aus der ökologischen Krise zu eröffnen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ulrich Schachtschneider hat mit Frank Adler unter dem Titel: „Green New Deal, Suffizienz oder Ökosozialismus?“ ein viel beachtetes Buch veröffentlicht, das einen Überblick in einer schwer überschaubaren Debatte vermittelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Eintritt ist frei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Krieg in Lybien===&lt;br /&gt;
Die NATO verschärft in den letzten Tagen die Angriffe auf Libyen. Immer weiter entfernt sie sich damit vom ursprünglichen Mandat der Vereinten Nationen, das die Durchsetzung einer Flugverbotszone zum Schutz der Zivilbevölkerung vorsieht. Immer deutlicher werden so die eigentlichen Ziele der Maßnahme enthüllt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Immer offensichtlicher treten die Interessen der Krieg führenden Nationen zu Tage. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vielen war von Anfang an klar, dass es ihnen in erster Linie um den unkontrollierten Zugang zum begehrten Rohstoff Öl geht und, wenn überhaupt, erst in zweiter Linie um die so oft beschworenen Menschenrechte. Aber bedeutet das, man hätte besser dabei zuschauen sollen, wie Gaddafi seine eigenen Landsleute massakriert? Ein politisches Dilemma. Keine Zeit für einfache Antworten. Wir wollen der Sache auf den Grund gehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dazu haben wir den Friedens- und Konfliktforscher Erhard Crome aus Berlin gewonnen. Er wird am Mittwoch, 15.6. um 19.30 Uhr in Alsfeld im Hotel Klingelhöffer, Hersfelder Straße, dazu referieren und diskutieren. Sie sind herzlich eingeladen zuzuhören und mitzustreiten. Der Eintritt ist frei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Lucas Zeise: Eurokrise, Staatspleiten, Währungsreform?===&lt;br /&gt;
die Meldungen in den Medien überschlagen sich. „Euro-Krise – 2011 wird‘s richtig schlimm“ titelte der Focus schon im Dezember. Und er scheint Recht zu behalten: Für Griechenland, Irland, Portugal und evtl. auch Spanien prognostiziert US-Bestseller-Ökonom Kenneth Rogoff die baldige Insolvenz. Von vielen Experten werden die möglichen Folgen der aktuellen Währungskrise als schlimmer eingeschätzt als die Lehman-Pleite, die die Weltwirtschaft an den Rand des Abgrunds brachte. In Europa noch recht wenig beachtet: Auch in den USA stehen einige Staaten kurz vor dem Bankrott. Droht der Kollaps des kapitalistischen Systems als Ganzes? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der renommierte Wirtschaftsjournalist Lucas Zeise wird am Mittwoch, 5.5.2011 um 19.30 Uhr im Lauterbacher Hof in Lauterbach, Vogelsbergstraße 87, zum Thema „Eurokrise, Staatspleiten, Währungsreform?“ sprechen und diskutieren. Wir wollen dort die Grundlagen und Probleme des Weltfinanzsystems beleuchten und aus der Analyse Schlussfolgerungen für die Politik formulieren. Zeise war Mitbegründer der Financial Times Deutschlands und schreibt dort bis heute eine vielbeachtete Kolumne. Darüber hinaus veröffentlichte er in den letzten beiden Jahren mit „Ende der Party: Die Explosion im Finanzsektor und die Krise der Weltwirtschaft“ und „Geld - der vertrackte Kern des Kapitalismus: Versuch über die politische Ökonomie des Finanzsektors“ zwei überaus spannende und erhellende Bücher. Der Eintritt ist frei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Demokratie in Ägypten - Epochenwandel in Nahost?===&lt;br /&gt;
Trotz der intensiven Demonstrationen von Kairo versucht sich das &amp;quot;System Mubarak&amp;quot; neu zu organisieren und wird dabei von den USA und der EU unterstützt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit den 50er Jahren liegt die Macht in der Hand des Militärs. Noch wird das Land vom Militär und dem System Mubarak beherrscht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Prof. Werner Ruf, Nahostexperte aus Kassel wird am Montag, 14.02.2011 und 19:30 Uhr im Hotel Klingelhöffer in Alsfeld über die Ereignisse in Ägypten und ihre politische Bedeutung vortragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Ausgekocht===&lt;br /&gt;
Hinter den Kulissen hessischer Machtpolitik&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Veranstaltung mit Pitt von Bebenburg (Frankfurter Rundschau)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Donnerstag, 17.02.2011, Alsfeld; Ort wird noch bekannt gegeben&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
L’état, c’est moi – Das Hessen des Roland Koch&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über Jahrzehnte hat die Tankstellen-Clique um ihre Anführer Koch und Bouffier die Regierungsübernahme im einstigen SPD-Land Hessen geplant, umgesetzt und erfolgreich zementiert. Kein Anlass also, die Macht wieder abzugeben – das System Koch funktioniert auch ohne den ‚brutalstmöglichen Aufklärer’.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schwarzgeldskandal, Steuerfahnder-Affäre, Fraport-Fiasko: Seit Franz Josef Strauß und Helmut Kohl ist kein Politiker mit so vielen Skandalen verbunden wie Roland Koch. Aber egal, wie oft er ertappt wurde, unfreiwillig tritt ein Koch nicht zurück. Sein Erfolgsgeheimnis war und ist die Politik der verschworenen Männer-Clique. Mit seinen Jugendfreunden hat er alle wichtigen Minister-Posten in Hessen besetzt, ein einzigartiger Vorgang in einem Bundesland. Jetzt ist der hessische Ministerpräsident nach gut 11 Jahren gegangen. Warum? Fürchtet er, doch noch von alten Sünden eingeholt zu werden? Oder die nächste Wahl, die zur Schlappe hätte werden können?&lt;br /&gt;
Der Anführer der Clique hat seinen Nachfolger Volker Bouffier eingesetzt, ausgerechnet jenen Mann, dessen dubiose Politik bereits zum vierten Mal einen Untersuchungsausschuss beschäftigt. Pitt von Bebenburg und Matthias Thieme zeigen in Ausgekocht, wie das System der Vetternwirtschaft, Klüngelei und des Machterhalts um jeden Preis funktioniert. Mit und ohne Koch. Denn Nachfolger Bouffier beherrscht das System Koch. Er hat es schließlich selbst mit aufgebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Pitt von Bebenburg, geboren 1961, berichtet seit 30 Jahren als Journalist für die Frankfurter Rundschau. Nach Stationen als stellvertretender Nachrichtenchef in Frankfurt und Hauptstadt-Korrespondent in Berlin arbeitet er seit 2005 als hessischer Landeskorrespondent für die Zeitung. Pitt von Bebenburg hat Soziologie studiert. Er lebt mit seiner Frau in Frankfurt am Main.&lt;br /&gt;
Matthias Thieme, geboren 1974, ist Korrespondent in der DuMont-Redaktionsgemeinschaft Berlin. Er schreibt für Frankfurter Rundschau, Berliner Zeitung, Kölner Stadt-Anzeiger und Mitteldeutsche Zeitung. Zuvor war Thieme Reporter in der Politikredaktion der Frankfurter Rundschau. Für seine Recherchen zur Unicef-Affäre hat Thieme gemeinsam mit seinem Kollegen Jörg Schindler 2009 den Wächterpreis der Tagespresse erhalten, für seine Enthüllungen über Politiker der hessischen Landesregierung erhielt Thieme 2009 den Hessischen Journalistenpreis. Mit seiner Familie lebt er in Berlin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Bedingungsloses Grundeinkommen - Pro und Contra!===&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
DONNERSTAG, 09.12.2010, 19:30 Uhr, Café Chaos, Hochschule Fulda, Marquardstraße 35, Fulda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diskussionsveranstaltung mit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ronald Blaschke und Daniel Kreutz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor dem Hintergrund von Armut durch Hartz IV und der fortschreitenden Tendenz, dass&lt;br /&gt;
auch Menschen mit Arbeit in Armut abgleiten, müssen Wege gefunden werden, wie&lt;br /&gt;
unser Sozialsystem zukünftig gestaltet werden soll, damit ein menschenwürdiges&lt;br /&gt;
Leben gewährleistet werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit einigen Jahren werden aus verschiedenen politischen Kreisen sehr&lt;br /&gt;
unterschiedliche Modelle eines »Bedingungslosen Grundeinkommens« entwickelt und&lt;br /&gt;
diskutiert. Gemeinsam ist ihnen vor allem, dass sie sich auch als Alternative zum&lt;br /&gt;
gegenwärtigen Hartz-IV-System verstehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Idee eines »Bedingungslosen Grundeinkommens« proklamiert das soziale&lt;br /&gt;
Grundrecht eines jeden Menschen gegenüber der Gemeinschaft, und damit gegenüber&lt;br /&gt;
dem Staat, auf ein existenzsicherndes und Teilhabe ermöglichendes Grundeinkommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ideen zum »Bedingungslosen Grundeinkommen« sind aber nicht unumstritten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während man links die Befreiung des Prekariats aus kapitalistischer Lohnsklaverei und&lt;br /&gt;
Armut sucht, zielt der rechte Rand auf die Befreiung des Kapitals von den Fesseln der&lt;br /&gt;
Sozialstaatlichkeit, kritisiert beispielsweise Daniel Kreutz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anhänger der Idee finden sich folgerichtig in verschiedenen Parteien – bei den Grünen&lt;br /&gt;
und bei der Linkspartei gibt es dazu offizielle Bundesarbeitsgemeinschaften. Der&lt;br /&gt;
Petitionsausschuss des Bundestages befasste sich jüngst mit dem Bedingungslosen&lt;br /&gt;
Grundeinkommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unsere Veranstaltung mit zwei der wichtigen Referenten soll helfen, etwas zur Klarheit&lt;br /&gt;
bei einem wichtigem Thema beizutragen.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Stuttgart21 und die neue Bürger-Bewegung===&lt;br /&gt;
mit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Klaus Gebhard&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gründer der Bürgerinitiative Parkschützer in der Bewegung gegen Stuttgart 21&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
und&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Sabine Leidig]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bundestagsabgeordnete, DIE LINKE&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dienstag, 2.11.10&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.30 UHR&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gasthof Harth, 36043 FULDA, Frankfurter Str. 137&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Der Widerstand gegen das Projekt Stuttgart 21 ist mittlerweile zu einer breiten Bewegung gewachsen, die die politische Diskussion in der Republik bestimmt und an der die schwarz-gelbe Landesregierung in Baden-Württemberg politisch nicht mehr vorbeikommt. Wie selten zuvor in dieser Republik ist es in Stuttgart gelungen, eine Protestbewegung, die sich aus verschiedenen Motiven, Interessen, sozialen Zusammenhängen speist, zum gemeinsamen Handeln zu bewegen bei gegenseitiger Respektierung eines Mosaiks von Anliegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir haben Klaus Gebhard, den Gründer der Initiative „Parkschützer“, eingeladen, damit er uns über den aktuellen Stand der Dinge, besonders aber über die Entstehungsgeschichte von Bürgerbewegung und Aktionsbündnis, berichten kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An seiner Seite wird Sabine Leidig, MdB, DIE LINKE, und ehemalige Bundesgeschäftsführerin von attac, versuchen die Auseinandersetzungen um S21 einzuordnen in den Kampf um eine Bürgerbahn für alle. Aber über die verkehrspolitischen Fragen hinaus, wollen wir erörtern, ob hier modellhaft neue Formen des Widerstands und der Einmischung in die Politik entstehen und wie diese zu bewerten sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Freier Markt im freien Fall===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Über Krisen, Spekulanten und warum Griechenland ein Vorbild für Deutschland ist'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Scharfsinnig und scharfzüngig analysiert und kommentiert Robert Kurz den Niedergang des Kapitalismus. Als Autor zahlreicher Bücher (u.a. Schwarzbuch Kapitalismus) und Zeitschriftenartikel ist Kurz auch einem größeren Publikum bekannt geworden.&lt;br /&gt;
„Der Kapitalismus ist nicht die ewige zyklische Wiederkehr des Gleichen, sondern ein dynamischer historischer Prozess. Jede große Krise findet auf einem höheren Niveau der Akkumulation und Produktivität statt als in der Vergangenheit. Deshalb stellt sich die Frage der Bewältigbarkeit oder Unbewältigbarkeit der Krise jedes Mal neu. Frühere Mechanismen der Lösung verlieren ihre Gültigkeit. … Die Krise der Finanzmärkte wird abgelöst durch die Krise der Staatsfinanzen; Griechenland als aktueller Fall ist nur die Spitze des Eisbergs. Die notgedrungen einfallslose Rückverlagerung des Problems auf den Staat zeigt, dass derzeit keine neuen Mechanismen einer Lösung der Krise auf der erreichten Höhe der Produktivität in Sicht sind.“&lt;br /&gt;
MITTWOCH, 16.6.10, 19.30 UHR CAFÉ CHAOS, HOCHSCHULCAMPUS, MARQUARDSTRASSE 35, FULDA&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Freie Software als Keimform einer besseren Gesellschaft?===&lt;br /&gt;
'''05.05.2010: Freie Software - Keimform einer besseren Gesellschaft? Veranstaltung mit Christian Siefkes; Cafe Chaos, Hochschulkampus Fulda; 19:30 Uhr'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dr. Christian Siefkes, Freie Software als Keimform einer besseren Gesellschaft?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den letzten Jahrzehnten ist eine neue Produktionsweise in Erscheinung getreten, die unter Namen wie „commonsbasierte Peer-Produktion“, „Commonismus“ und „Peer-Ökonomie“ diskutiert wird. Beispiele dieser Produktionsweise finden sich bisher vor allem im Bereich der Informationsproduktion und Informationstechnik. Hier umfasst sie etwa Freie Software wie das Betriebssystem GNU/Linux, den Webserver Apache und den Webbrowser Firefox; Freie Kulturgüter wie die freie Enzyklopädie Wikipedia oder Freie Musik; die Open-Access-Community, die durch Schaffung von freiem Zugang zu wissenschaftlichen Veröffentlichungen und Experimentaldaten das&lt;br /&gt;
wissenschaftliche Wissen wieder in ein allen zur Verfügung stehendes Gemeingut verwandeln will, und Freie Funknetze, die als selbstorganisierte Computernetzwerke freien Datenverkehr zwischen Computern ermöglichen und freie Zugangspunkte ins Internet zur Verfügung stellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele Autoren betrachteten Peer-Produktion zunächst als bloße Spielart der kapitalistischen Produktionsweise. Im Kontext des Oekonux-Projekts wurde dann erstmals die These diskutiert, dass das Produktionsmodell Freier Software als Ansatz einer neuen Produktionsweise zu begreifen sei. Seit einigen Jahren verbreitet sich die Idee, dass es sich um eine dritte Produktionsweise handelt, die sich sowohl von der marktwirtschaftlichen („Kapitalismus“) wie auch von der planwirtschaftlichen („Realsozialismus“) Produktion grundlegend unterscheidet. Christian Siefkes erklärt, dass diese Produktionsweise grundsätzlich für die gesamte gesellschaftliche Produktion in Frage kommt – dass es sich nicht nur um eine Ergänzung, sondern um eine echte Alternative zum Kapitalismus handelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dr. Christian Siefkes ist Informatiker, Blogger beim Projekt [http://www.keimform.de http://www.keimform.de] und Autor des Buches „Beitragen statt tauschen. Materielle Produktion nach dem Modell Freier Software“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er hat eine Serie von fünf Blogartikeln über die Möglichkeiten materieller Peer-Produktion geschrieben, die einen Überblick über die Kernideen des Peerconomy-Modells liefert.  [http://peerconomy.org/wiki/Deutsch Sie ist hier zu finden.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Erst die Dinosaurier, dann die Indianer und jetzt wir? Sterben unsere Städte und Dörfer?===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von neoliberalen Politikern und Vordenkern wird immer wieder der „Demografische Wandel“ unserer Gesellschaft bemüht, um Sozialabbau zu begründen. Die Rente mit 67 beispielsweise wurde damit begründet, dass immer weniger Jüngere auf dem Arbeitsmarkt nachrücken würden und zugleich durch die steigende Lebenserwartung immer länger Rente gezahlt werde. Das könne mit den bisherigen Regelungen nicht bezahlt werden. Ist das so?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fakt ist: der Bevölkerungsrückgang führt vor allem in dünn besiedelten, ländlichen Räumen wie dem Vogelsbergkreis zu Problemen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese machen sich vor allem in folgenden Bereichen bemerkbar:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*   Bildungsinfrastruktur,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*   Öffentlicher Personennahverkehr (ÖPNV),&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*  Handel und Dienstleistung,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*  soziale und kulturelle Infrastruktur,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*  Energie- und Wasserversorgung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie kann hier Politik Abhilfe schaffen? Wie können die Veränderungen zum Positiven gewendet werden? Haben die Städte und Dörfer unseres Kreises überhaupt eine Zukunft?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese und andere Fragen wollen wir mit Dr. Wolfgang Weiß diskutieren am Donnerstag, 15.4.10 um 19.30 Uhr im Lauterbacher Hof in 36341 Lauterbach, Vogelsbergstraße 87.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wolfgang Weiß beschäftigt sich seit vielen Jahren mit dem demografischen Wandel und seinen Auswirkungen insbesondere auf den ländlichen Raum. Er ist Leiter des Instituts für sozialwissenschaftliche Regional- und Umweltforschung (IsRU) sowie Leiter einer Forschungsgemeinschaft am Institut für Geographie der Universität Greifswald.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Dem Wert auf der Spur===&lt;br /&gt;
Am Freitag, 19.2.10, wird um 19.30 Uhr im Lauterbacher Hof in Lauterbach, Nadja Rakowitz (Marx-Gesellschaft) unter dem Titel „Dem Wert auf der Spur“ eine Zusammenfassung des ersten Bandes des „Kapitals“ geben. Als Schlusspunkt unseres Lektürekurses für den ersten und gleichzeitig Auftakt für den zweiten Band des Marx’schen Hauptwerkes gedacht, eignet sich der Vortrag gerade auch für solche Menschen, die sich, ohne alles lesen zu müssen, nur einen Überblick über Band 1 verschaffen wollen oder jene, die mit der Lektüre von Band 2 bei uns einsteigen möchten, den ersten Band aber nicht oder nicht in Gänze gelesen haben.&lt;br /&gt;
	&lt;br /&gt;
===Klima nach Kopenhagen!===&lt;br /&gt;
wir laden Sie ganz herzlich zu unserer Veranstaltung am Dienstag, 9.3.2010, 19:30 Uhr, im Hotel Klingelhöffer, 36304 Alsfeld, Hersfelder Straße, ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tadzio Müller: Wie weiter nach dem Scheitern der Klimakonferenz?&lt;br /&gt;
            &lt;br /&gt;
'''Das war der Gipfel!'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Spektakel ist vorbei, das Unternehmen gescheitert. Der erzielte Kompromiss beim Klimagipfel in Kopenhagen entspricht weniger als Nichts. Der Protest gegen diese Farce wurde mit Repression beantwortet: Über tausend AktivistInnen wurden zeitweise festgenommen. Auch Tadzio Müller, Autor der RLS-Studie „Grüner Kapitalismus“ und Pressesprecher des Netzwerks „Climate Justice Action“, saß mehrere Tage in Untersuchungshaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während der entscheidenden letzten Tage des Gipfels wurden Umweltverbände von den Verhandlungen ausgeschlossen. Parallel diskutierten über 50.000 Menschen auf dem alternativen Gipfel „Klimaforum09“ über Lösungsmodelle. „System change not climate change“ war die Abschlussdeklaration des Klimaforums überschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Scheitern des Gipfels, der Ausschluss der Nichtregierungsorganisationen sowie die zunehmenden Proteste gegen den Gipfel bedeuten eine Zäsur für Umweltverbände und -bewegung. Ist ein Strategiewechsel notwendig? Macht es weiter Sinn, Hoffnungen auf die internationalen Klimaverhandlungen zu setzen und Energie in sie zu stecken? Welche Perspektiven hat eine globale Bewegung für Klimagerechtigkeit („Climate Justice“)?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Bundeswehr und Natostratgien===&lt;br /&gt;
10.02.2010:  Bundeswehr und Natostratgien, mit Oberstleutnant Jürgen Rose (Darmstädter Signal); 19:30 Uhr in Alsfeld&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Kinderarmut in einem reichen Land===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Veranstaltung mit Dr. Caroline Butterwegge&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Donnerstag, 15.01.2010, 19:30 Uhr&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lauterbach, Lauterbacher Hof&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
http://www.rlc-vogelsberg.de/images/c-butterwegge_150.jpg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kinderarmut, Krise und Kapitalismus - wie die Politik versagt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die soziale Spaltung in Arm und Reich als Wesenszug des Kapitalismus nimmt weiter zu. Mittlerweile leben viele Unter-15-Jährige in Hartz-IV-Familien von Regelsätzen, die vorne und hinten nicht zum Leben reichen. Neben dem Geldmangel zeigt sich Kinderarmut auch in Bildungsbenachteiligung, Gesundheitseinschränkungen und sozialer Isolation. Diese unhaltbare Situation droht sich infolge der Wirtschaftskrise samt steigender Arbeitslosigkeit weiter zu verschärfen, vor allem, wenn die Krisenkosten der Bankenrettung durch Sozialeinsparungen auf die Menschen und die Solidarsysteme sozialer Sicherung abgewälzt werden. Welche Antworten haben Land und Bund auf diesen Skandal?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://www.osthessennews.de/beitrag_A.php?id=1176558 Presseerklärung veröffentlicht bei osthessennews]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Tatort Schule Von der neoliberalen Wende zum Schulamoklauf ===&lt;br /&gt;
'''Dienstag, 1. Dezember 2009, 19.30 Uhr, DGH Alsfeld-Altenburg, Stockwiesenweg 2, 36304 Alsfeld'''&lt;br /&gt;
www.rlc-vogelsberg.de&lt;br /&gt;
Vortrag und Diskussion mit Hans-Peter Waldrich&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
|http://ecx.images-amazon.com/images/I/41I3u8MFvfL._SS500_.jpg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
http://ecx.images-amazon.com/images/I/51PeFoDEA4L._SS500_.jpg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|Junge Menschen sitzen im Laufe ihres Schülerlebens mindestens 10.000 Schulstunden lang im Unterricht. Über viele Jahre hinweg ist kein Umfeld für sie so wichtig und prägend wie die Schule. Sollte es denkbar sein, dass dieses Umfeld mit den schrecklichen Taten der Schulamokläufer nichts zu tun hat?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Betrachten wir zunächst einmal das typische Täterprofil, denn die Amokläufer sind eine besondere Sorte von Schülern, nämlich zumeist introvertierte Einzelgänger. Sie sind psychisch eher normal, wenn auch nicht selten depressiv. Keinesfalls handelt es sich um „verrückte“ Psychotiker. Im Kontrast zu ihrer eher verhuschten Unauffälligkeit steht jedoch etwas anderes: Schulmokläufer sind im Inneren tief verletzt, sie verfügen über fast keinerlei Selbstwertgefühl, und weil das so ist, brodelt in ihnen eine gewaltige Energie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für sie gibt es nur ein einziges Ziel, nämlich die erlebte Ohnmacht in Macht umzumünzen, das Gefühl der Kränkung und der Niederlage in Überlegenheit und Kontrolle über andere zu verwandeln. Doch woher kommen diese schlimmen Minderwertigkeitsgefühle? Hier gibt es keine simplen Antworten. Aber es wäre wichtig, die Beziehungssituation in den Familien gründlich zu untersuchen. Irgendetwas ist hier schief gelaufen, wenn auch nicht notwendig wesentlich mehr als in anderen modernen Familien. Die in der gegenwärtigen Gesellschaft weit verbreitete Bindungsunsicherheit dürfte bei Schulamokläufern stärker ausgeprägt sein. Frühe Bindungen, Bindungen überhaupt, sind das unschätzbare Kapital, aus dem heraus wir sicher im Leben stehen. Wenn gute Bindungen fehlen, fühlen wir uns unsicher und wurzellos.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus dem Artikel Die Wut des Riesenbabys, erschienen in der Freitag vom 19.3.09  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schule ist kein Ort der Gemeinschaft und der sozialen Integration, sondern ein Feld der Konkurrenz und der Selektion. Schulen gefährden die Gesundheit aller Beteiligten und beeinträchtigen das Selbstkonzept der Schüler. Dabei könnten Schulen ganz anders sein: Als demokratische Schulen könnten sie dem gesellschaftlichen Trend zur Ökonomisierung und Atomisierung entgegenwirken. Was muss sich verändern und wo gibt es Impulse, die weitertragen? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hans-Peter Waldrich, Dr. phil., Diplompolitologe und Lehrer, war u.a. Jugendbildungsreferent an einer Evangelischen Akademie, Wissenschaftlicher Mitarbeiter einer Pädagogischen Hochschule und Lehrbeauftragter am Institut für Allgemeine Pädagogik der Universität Karlsruhe. Von ihm stammen eine ganze Reihe von Büchern und Zeitschriftenaufsätzen sowie von Beiträgen zu wissenschaftlichen Grundlagenwerken.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Thomas Kuczynski===&lt;br /&gt;
'''25.11.09 Lauterbach, Lauterbacher Hof, Veranstaltung [[Rosa Luxemburg Club]] mit Thomas Kuczynski'''&lt;br /&gt;
'''Über lange Wellen und große Krisen'''&lt;br /&gt;
'''Wirtschaftskrisen gestern und heute'''&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
|http://rlc-vogelsberg.de/images/th-ku_360.jpg&lt;br /&gt;
|Diskussion mit Prof. Dr. Thomas Kuczynski&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Prof. Thomas Kuczynski (1944 in London geboren) ist bei der Berufswahl seinem berühmten Vater Jürgen (1904 – 1997) gefolgt: 1972 promovierte er bei Hans Mottek über das Ende der Weltwirtschaftskrise 1932/33 in Deutschland, 1987 Professor für Wirtschaftsgeschichte, 1988 Direktor des vom Vater begründeten Instituts für Wirtschaftsgeschichte an der Akademie der Wissenschaften der DDR. Sein besonderes Interesse gilt der vergleichenden Wirtschaftsgeschichte der Industriegesellschaft. 1981 beteiligte er sich an der Herausgabe des Handbuchs der Wirtschaftsgeschichte, 1985 gab er das Buch &amp;quot;Wirtschaftsgeschichte und Mathematik&amp;quot; heraus, 1990 war er an den &amp;quot;Studies in Social and Economic History&amp;quot; beteiligt. Der oben in Ausschnitten dokumentierte Artikel erschien zuerst in Lunapark21, Heft 7/2009.Mittwoch, 25. November 2009, 19.30 Uhr,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
Aus: Lange Wellen der Konjunktur&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Die Wirkung der großen Weltwirtschaftskrisen auf Technik, Kapitalstruktur und Gesellschaft&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Einige Jahre war es recht ruhig geworden um das Thema. Nun, wo der Kapitalismus die schwerste Krise seit achtzig Jahren erlebt, steht es wieder zur Diskussion, das Problem der langen Wellen der Konjunktur, die nach dem russisch-sowjetischen  Ökonomen Nikolai D. Kondrat'ev benannten Kondratieff-Zyklen. Die Debatte selbst bewegt sich sozusagen antizyklisch: In der langen Abschwungphase  ökonomischer Entwicklung entflammt sie und in der langen Aufschwungphase verebbt sie wieder. Wie die Existenz der &amp;quot;langen Wellen&amp;quot; so ist auch der ihnen zugrunde liegende Mechanismus bis heute stark umstritten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die materielle Basis der &amp;quot;normalen&amp;quot; zyklischen Krisen im Kapitalismus ist der Umschlag des in Maschinen und Ausrüstungen investierten fixen Kapitals. In der Abschwungphase schlägt sich die  Überproduktion in einem Nachlassen der Investitionen nieder. Diese verminderte Investitionstätigkeit geht allerdings selten so weit, daß der Kapitalstock selbst kleiner wird und die Firma sozusagen von der Substanz lebt. Zwar verändern sich Zielrichtung und Struktur der Nettoinvestitionsströme, aber Ersatzinvestitionen für das verbrauchte Kapital finden zumeist immer noch statt. Anders liegen die Dinge in den großen Krisen, die deshalb zuweilen auch Strukturkrisen genannt werden. In deren Verlauf gehen in den betroffenen Bereichen sogar die Ersatzinvestitionen zurück, und der Kapitalstock selbst wird kleiner. Bekannte Beispiele aus der deutschen Geschichte sind die Krise des Eisenbahnwesens am Ende des neunzehnten Jahrhunderts und die Krise des Kohlenbergbaus in der Mitte des zwanzigsten Jahrhunderts. Die gegenwärtige Krise der Autoindustrie wird wohl  ähnliche Ergebnisse zeitigen, nicht nur in Deutschland. (...) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die großen Krisen sind von Zeitgenossen immer als das wahrgenommen worden, was sie in der Tat auch sind, grundlegende Krisen der kapitalistischen Produktionsweise. Mit der sogenannten Gründerkrise von 1873 begann eine neue Periode nicht nur des Kapitalismus, der Imperialismus, sondern auch eine neue Etappe in der Geschichte der Arbeiterbewegung. Der Ausbruch des Ersten Weltkriegs verschob zwar den Ausbruch der nächsten &amp;quot;fälligen&amp;quot; großen Krise um 15 Jahre, verschärfte sie aber zugleich ungemein, so dass selbst konservative und bürgerliche Zeitgenossen sie als die &amp;quot;Krise des Kapitalismus schlechthin&amp;quot; ansahen. Die sich ihr anschließende &amp;quot;Depression besonderer Art&amp;quot; fand ihr Ende in Aufrüstung und Krieg, also einer ganz besonderen Art der Kapitalvernichtung, und ihr gegenüber stand der scheinbar unaufhaltsame Aufstieg des Sozialismus in der Sowjetunion. Auch der Ausgang der jetzigen großen Krise ist noch völlig ungewiss. Vielleicht gelingt es dem Kapitalismus ein drittes Mal, sich mittels Einführung grundlegend neuer Technologien und eines damit einhergehenden sozialstrukturellen Umbaus zu neuen Höhen aufzuschwingen. Vielleicht gewinnen auch die antikapitalistischen Kräfte in der Welt aus der Krise neue Energie, um diesem scheinbar ewigen Zyklus schließlich ein wohlverdientes Ende zu bereiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://rlc-vogelsberg.de/assets/einladung-kuczynski1.pdf Download Flugblatt]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.lunapark21.net/archiv/lp21/lp21_09_06_70-71.pdf PDF Prof. Dr. Thomas Kuczynski &amp;quot;Vaterlandslose Gesellen- Nationalismus und Globalisierung einst und heute&amp;quot; aus Lunapark21]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Dr. Winfried Wolf===&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
|http://www.rlf-hessen.de/uploads/2009_11_17_wolf_buch.jpg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|'''17.11.2009: 7 Krisen = 1 Crash; Veranstaltung mit Dr. Winfried Wolf; 19:30 Uhr; Cafe Chaos, Fulda, Marquardstr. 35 (FH-Gelände)'''&lt;br /&gt;
Seit Mitte 2007 existierten die ersten Anzeichen einer „Subprime-Krise“ im Hypotheken-Kreditsektor der USA. Anfang 2008 ging es um eine US-amerikanische Wirtschaftskrise. Ende 2008 machte der Begriff von einer weltweiten Rezession die Runde. Seit Frühjahr 2009 ist „die neue Weltwirtschaftskrise“ in aller Munde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch was ist damit gemeint? Mehr oder weniger eine Wiederholung jener Weltwirtschaftskrise, wie sie in den Jahren 1929 ff existierte? Ist es in erster Linie eine Finanzkrise? Oder erleben wir das Ende des auf fossilen Energien aufbauenden Kapitalismus?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie kaum ein anderer Autor verfolgt Winfried Wolf das Thema einer möglichen Weltwirtschaftskrise seit zwei Jahrzehnten. Sein Ansatz, die aktuelle Krise zu erklären, ist breit angelegt; damit unterscheidet er sich von den bisher vorgetragenen wesentlich. Winfried Wolf ortet sieben Krisen, die sich zu einer großen historischen Krise bündeln und in einen kapitalen Crash münden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zentrum stehen für Wolf die Krise der materiellen Produktion (1) und die Krise in den zwei Schlüsselindustrien, der Automobil- und der IT-Branche (2). Die soziale Krise (3) mit der extrem ungleichen Einkommens- und Vermögensverteilung beschleunigte schließlich die Finanzkrise (4), die mit der De-facto-Pleite des gesamten weltweiten Finanzsektors eine neue Dimension in der Geschichte des Kapitalismus darstellt. Die „Hegemonie-Krise“ – oder auch die Dollar-Krise (5) – erinnert an vorausgegangene historische Krisen, die beispielsweise zur Ablösung der niederländischen Hegemonie im kapitalistischen Weltsystem Mitte des 18. Jahrhunderts bzw. der britischen zu Anfang des 20. Jahrhunderts führten. Die Globalisierung der letzten zwei Jahrzehnte trug des weiteren maßgeblich dazu bei, dass wir zugleich ein immer weiteres Auseinanderklaffen zwischen der nördlichen und der südlichen Erdhälfte beobachten, das durch eine Hungerkrise (6) manifest wird. Schließlich – nicht zuletzt und noch nie da gewesen – ist die Umwelt- und Klimakrise (7): Die Endlichkeit der spezifischen, stofflichen Grundlagen der kapitalistischen Produktionsweise ist erstmals in der Geschichte menschlicher Produktion ein maßgeblicher – und möglicherweise entscheidender – Krisenfaktor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Winfried Wolf gibt es nur eine überzeugende Antwort auf die neue Dimension der Krise des Kapitalismus: die Durchsetzung einer Gesellschaftsordnung, in der der Mensch, die Umwelt und das Klima und nicht das Kapital, die Ausbeutung und der Profit im Mittelpunkt stehen.Winfried Wolf, 1949 in Horb am Neckar geboren, hat in Freiburg/ Breisgau sowie an der FU Berlin und an der TU Hannover Politologie studiert und promoviert. Er lebt und arbeitet als freier Journalist bei Berlin. Zwischen 1994 und 2002 war er Abgeordneter des Deutschen Bundestages und dort Mitglied des Verkehrsausschusses. Wolf ist Mitglied des wissenschaftlichen Beirats von Attac-Deutschland und Chefredakteur von Lunapark 21. Zeitschrift zur Kritik der globalen Ökonomie.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.horuck.at/index.php?id=40011 youtube video mit einem Vortrag über Inhalte des Buches]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Prof. Dr. Georg Fülberth===&lt;br /&gt;
'''28.10.2009: Wahl vorbei - Krise vorüber? Über linke und bürgerliche Konzepte zur Krisenbewältigung; Vortrag und Diskussion mit Prof. Dr. Georg Fülberth; 19:30 Uhr; Fulda Cafe Chaos, Marquardstr. 35 (FH Gelände) [http://rlc-vogelsberg.de/assets/einladung-fuelberth.pdf Einladung PDF]'''&lt;br /&gt;
Die politische Situation in Deutschland entzieht sich rationalen Deutungsmustern. Denn die Wiederwahl einer Kanzlerin, die den Handel von Ramschanleihen unterstützt und die die daraus resultierende Wirtschaftskrise nicht rechtzeitig erkannte, die schlecht durchdachte, milliardenschwere Bankenrettungen zu verantworten hat und die in der neuen Legislaturperiode deswegen harte Sparporgramme durchdrücken wird, ist gemessen am Gemeinwohl unverständlich. Geradezu unheimlich ist die Lethargie weiter Teile der Bevölkerung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Statt gegen die Dominanz der Banken aufzubegehren und die Erfüllungsgehilfen der Finanzwelt abzuwählen, ergibt sich die Bevölkerung in Resignation. Die linken Kräfte tun sich angesichts der primär an Wirtschaftsinteressen ausgerichteten Medien schwer, eine längst überfällige Kapitalismuskritik einzuläuten und so setzen sie auf Systemreformen. Aber können Keynesianismus und New Green Deal wirklich Abhilfe gegen die unerhörten Zustände schaffen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der emeritierte Marburger Politologie-Professor Georg Fülberth wird am 28. Oktober im Café Chaos der Fachhochschule Fulda ab 19.30 Uhr eine Einschätzung der politischen Situation aus marxistischer Sicht vornehmen und sich mit den bürgerlichen und linken Rezepten zur Krisenbewältigung kritisch auseinandersetzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Schauspielerin Sabine Wackernagel liest aus Briefen Rosa Luxemburgs===&lt;br /&gt;
'''Donnerstag, 1.10.2009'''&lt;br /&gt;
* 19.30 Uhr, Lauterbach, Rokokosaal, HohhausIm tiefsten Schlupfwinkel meiner Seele..., Briefe von Rosa Luxemburg, Die Schauspielerin Sabine Wackernagel liest aus Briefen Rosa Luxemburgs. [[Rosa Luxemburg Club]] [http://rlc-vogelsberg.de/downloads/bericht-la.pdf Presse Lauterbacher Anzeiger]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Peter Sodann===&lt;br /&gt;
'''2.09.09'''&lt;br /&gt;
* 20.00 Uhr Lauterbach, Bahnhofstraße, Posthotel Johannesberg, Lesung mit dem Schauspieler Peter Sodann, [[Rosa Luxemburg Club]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Frieder Otto Wolf, Auswege aus der Krise===&lt;br /&gt;
'''25.08.09''' &lt;br /&gt;
* 19.30 Uhr, Lauterbach, Posthotel Johannesberg, Bahnhofstraße, New Deal, Keynes oder Demokratischer Sozialismus? Vortrag und Diskussion mit dem Berliner Philosophen Frieder Otto Wolf, Auswege aus der Krise, Politikwissenschaftler und Ex-MdEP der GRÜNEN, [[Rosa Luxemburg Club]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Ende der Party===&lt;br /&gt;
{|top&lt;br /&gt;
|[[Bild:Flugblatt zeise.jpg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|Lucas Zeise, seit vielen Jahren ein intimer Kenner der Finanzmärkte, war an der Gründung der Financial Times Deutschland beteiligt und schreibt dort bis heute eine vielbeachtete Kolumne. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über sein kürzlich in zweiter verbesserter und ergänzter Auflage erschienes Buch »Ende der Party: Die Explosion im Finanzsektor und die Krise der Weltwirtschaft« schreibt der Verlag:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
»Lucas Zeise geht den Ursachen, Ausgangsbedingungen und Auswirkungen der Finanzkrise nach und beleuchtet ihr außergewöhnliches Ausmaß. Besonderes Augenmerk richtet er auf die politisch durchgesetzte weltweite Deregulierung der Finanzmärkte als wesentlicher Krisenursache. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Detailliert schildert er, wie Banken, Notenbanken&lt;br /&gt;
und Finanzpolitiker mit der von ihnen hervorgerufenen Krise umgehen, was sie unternehmen, um ihr&lt;br /&gt;
entgegenzuwirken, und wie sie einen möglichst großen Teil der Verluste zu »sozialisieren« versuchen. Dass der Banken- und Finanzsektor neu geordnet und scharf reguliert werden muss, ist nicht mehr von der Hand zu weisen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lucas Zeise erörtert, welche Vorstellungen und Vorschläge es dazu gibt. Und er weist nach, dass eine effektive öffentliche Aufsicht und Kontrolle nicht nur notwendig, sondern auch möglich ist.«&lt;br /&gt;
Hier einige Pressestimmen zum Buch:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
»...eine hochaktuelle Analyse über Gründe, Hintergründe und Auswirkungen der Krise...« Der Standard, Wien&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
»...im ersten Teil des Buches können Leser gut lernen, was in der Krise eigentlich passiert ist - und warum früher&lt;br /&gt;
zu viel Geld da war, das Geld jetzt aber überall fehlt.« Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung&lt;br /&gt;
»Aus der Flut der aktuellen Publikationen zum Thema ... besonders zu empfehlen.« Neues Deutschland&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
»...informativ und unerwartet spannend.« Frankfurter Rundschau&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Material====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://fuldawiki.de/fd/images/8/82/Einladung_Lucas_Zeise.pdf Download Einladungsflugblatt]'''&lt;br /&gt;
* [http://www.osthessen-news.de/beitrag_D.php?id=1166433 Sehr schöner ausführlicher Bericht auf osthessennews]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Absturz des Betriebssystems===&lt;br /&gt;
'''Mittwoch 11.3.2009'''&lt;br /&gt;
* 19.30 Uhr,Lauterbacher Hof, neuer Clubraum, Vogelsbergstraße 87, 36341 Lauterbach, Absturz des Betriebssystems, Die gegenwärtige Krise und was Karl Marx dazu zu sagen hätte Diskussionsveranstaltung mit Robert Kurz (Journalist und Buchautor), Verantwortlich: [[Rosa Luxemburg Club]] Vogelsberg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.youtube.com/watch?v=1aKbCdlFKjo youtubevideo einer ähnlichen Veranstaltung mit Robert Kurz]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Links==&lt;br /&gt;
* http://rlc-vogelsberg.de&lt;br /&gt;
* http://www.rosalux.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Demokratie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wirtschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Aktion]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bildung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Umweltpolitik]]&lt;/div&gt;</description>
			<pubDate>Wed, 10 Aug 2016 08:22:40 GMT</pubDate>			<dc:creator>92.212.33.141</dc:creator>			<comments>http://fuldawiki.de/fd/index.php?title=Diskussion:Rosa_Luxemburg_Club</comments>		</item>
		<item>
			<title>Rosa Luxemburg Club</title>
			<link>http://fuldawiki.de/fd/index.php?title=Rosa_Luxemburg_Club</link>
			<description>&lt;p&gt;92.212.33.141:&amp;#32;+ Türkei&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:Rlc.jpg|right]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Rosa-Luxemburg-Clubs knüpfen an die Tradition linker Clubs an; sie sind partei-unabhängig, mit einer sozialistischen Grundorientierung. Die Clubs organisieren lokal politische Bildung und Diskussion und fördern damit Kommunikation und Kultur.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zielgruppen der Clubs sind sich als „Linke“ verstehende Menschen in der jeweiligen Region, unabhängig von ihrer parteipolitischen Orientierung. Die Veranstaltungen sind in der Regel öffentlich für alle Interessierten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Veranstaltungen==&lt;br /&gt;
===Wohin steuert die Türkei?===&lt;br /&gt;
Donnerstag, 8. September, 19.30 Uhr, Hotel Klingelhöffer, 36304 Alsfeld, Hersfelder Straße&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Canan Topçu, Journalistin aus Frankfurt, Wohin steuert die Türkei?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Keine guten Nachrichten aus der Türkei.  Die Türkei ist eine Regionalmacht mit erheblicher Bedeutung für die europäischen Staaten. Das betrifft die Mitgliedschaft in der Nato, den Flüchtlingsdeal und nicht zuletzt den Krieg in Syrien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem gescheiterten Militärputsch im Juli verschlimmert sich die innenpolitische Lage in der Türkei dramatisch. Präsident Erdogan baut mit drastischen Mitteln seine Macht aus. Eine neue Verfassung mit einem allmächtigen Präsidenten könnte nun Wirklichkeit werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schon vor dem Putsch haben Bombenanschläge in Istanbul und Ankara  die Menschen verunsichert. Mit der Verschärfung des Krieges gegen die Kurden gibt es unzählige Tote und zerstörte Ortschaften. Die zunehmende Einschränkung der Pressefreiheit und die Verfolgung von Journalisten oder das Vorgehen der staatlichen Organe gegen jegliche Opposition treiben die Spaltung und Polarisierung der Gesellschaft voran. Jüngst wurden in der Türkei die kritischen Journalisten Can Dündar und Erdem Gül zu langjährigen Haftstrafen verurteilt. Erdogan unternimmt alles, um kritische Abgeordnete aus dem Parlament zu entfernen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Resolution des Bundestages, die den Völkermord an den Armeniern auch als solchen benennt, hat zu harschen Reaktionen und Beleidigungen  der türkischen Regierung gegen deutsche Parlamentarier geführt und auch Proteste von hier in Deutschland lebenden Türken hervorgerufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Steuert die autokratisch geführte Türkei nun auf eine Diktatur zu und wie können wir in Europa und Deutschland politisch damit umgehen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Canan Topçu ist eine deutsche Journalistin und Autorin türkischer Herkunft. Sie ist freiberufliche Journalistin für Print- und Onlinemedien und schreibt unter anderem in der Frankfurter Rundschau und der Zeit. Der Eintritt ist frei.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Kapital Lesekurs===&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
|[[Bild:Kapital k.jpg]]&lt;br /&gt;
|Wir lesen gemeinsam &amp;quot;Das Kapital&amp;quot; von Karl Marx, Treffen 14 tägig in Lauterbach. &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#widget:Iframe&lt;br /&gt;
|url=http://weltnetz.tv/video/120&lt;br /&gt;
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|height=642&lt;br /&gt;
|border=0&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Vergangene Veranstaltungen==&lt;br /&gt;
===Wege aus der Wachstumsfalle===&lt;br /&gt;
Mittwoch, 4. Mai 2016, 19.30 Uhr, Hotel Klingelhöffer, 36304 Alsfeld, Hersfelder Straße.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Prof. Dr. Ulrich Brand, Wege aus der Wachstumsfalle. Ein konstantes Wirtschaftswachstum gilt den meisten Ökonomen als Voraussetzung für steigenden Wohlstand. Da anhaltendes Wachstum in einem begrenzten System aber undenkbar ist, scheinen sich auch Grenzen des Wohlstands aufzutun. Über dieses Problem hat sich in den letzten Jahren und Jahrzehnten (im Grunde beginnend mit dem Bericht an den Club of Rome und dessen Rezeption) eine intensive Diskussion entwickelt. Mit Schlagworten wie Degrowth und Postextraktivismus werden mögliche Entwicklungsszenarien für einen Ausstieg aus der Wachstumsfalle benannt. Prof. Brand stellt die unterschiedlichen Denkmodelle vor, bewertet sie und erläutert Unterschiede. Enthalten die Vorschläge einer Green Economy, wie sie insbesondere bei den Grünen diskutiert werden, in diesem Zusammenhang Lösungen? Müssen wir alle uns massiv einschränken? Diese und viele weiter Fragen wollen wir gemeinsam diskutieren. Ulrich Brand ist Professor für Internationale Politik an der Universität Wien und arbeitet u.a. im Kuratorium des Instituts Solidarische Moderne sowie im Wissenschaftlichen Beirat von Attac Deutschland. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Glyphosat: Giftiges Risiko?===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus aktuellem Anlass kurzfristig im Programm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Veranstaltung mit Heike Moldenhauer, Berlin, Bund für Umwelt und Naturschutz e.V. (BUND)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Mittwoch, 27.04.2016 um 19:30 Uhr in Alsfeld, vhs Vogelsbergkreis, Volkmarstr. 6, Raum 13, 1. Stock (auf dem Gelände der Stadtschule, Gebäudeeingang über den Schulhof)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Veranstaltung in Kooperation mit der Volkshochschule Vogelsbergkreis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Eintritt ist frei. Aus organisatorischen Gründen ist eine (unverbindliche) Anmeldung bei der vhs erwünscht (www.vhs-vogelsberg.de).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Glyphosat ist das Unkrautvernichtungsmittel der Superlative. Kein anderes ist weltweit so verbreitet – und keines so heftig umstritten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Es gibt keine fachlich fundierten Hinweise auf mutagene, krebserzeugende, reproduktionsschädigende oder fruchtschädigende Eigenschaften und auch keine Hinweise auf endokrin wirksame Eigenschaften“, schreibt das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) 2014.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einer EU-Wiederzulassung des meistverkauften Unkrautvernichtungsmittels der Welt, für Ende 2015 ins Auge gefasst und dann gültig für 15 Jahre, stand offenbar nichts mehr im Wege – aller Kritik von Umweltorganisationen, Ärzten und Biobauern zum Trotz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im März 2015 attestierte die Weltgesundheitsorganisation (WHO) dem Herbizid, „wahrscheinlich krebserzeugend beim Menschen“ zu sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im zuständigen Fachausschuss der EU stoppten einige Mitgliedsländer den Brüsseler Versuch, Glyphosat einen großzügigen Passierschein auszustellen. Die Kommission hatte die Zulassung mit kleinen Auflagen erteilen wollen, obwohl die wissenschaftliche Kontroverse um die Gesundheitsrisiken keineswegs ausgestanden ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die gesundheitlichen Folgen von Glyphosat weisen aber auch auf ein weites Themenspektrum: Das betrifft die  Wende in der Landwirtschaft. Neben den verheerenden ökologischen und ökonomischen Folgen, die das Herbizid in seinem heutigen Verwendungsgrad hat, steht auch fest, dass Glyphosat viele Bauern abhängig gemacht hat und das betrifft weiter den Stellenwert des Verbraucherschutzes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was wären die Alternativen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Linke Biografien in Deutschland: Herbert Wehner===&lt;br /&gt;
'''Freitag, 5. Dezember 2014'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*19.30 Uhr, Hotel Schubert, 36341 Lauterbach, Kanalstraße 12, RLC Vogelsberg Linke Biografien in Deutschland: Herbert Wehner, Prof. Dr. Christoph Meyer, Historiker, Leiter des Herbert-Wehner-Bildungswerkes in Dresden, Herbert Wehner, der Mann mit der Pfeife und der spitzen Zunge, war eine der prägenden Gestalten der deutschen Linken im „kurzen 20. Jahrhundert, dem Zeitalter der Extreme“ wie es der britische Historiker Eric Hobsbawm nannte. Mit einem Abend über Herbert Wehner möchten wir eine kleine Reihe beginnen, die sich linken Biografien in Deutschland widmet. Einige davon werden, wie Wehner, einer breiten Masse bekannt sein, andere sind möglicherweise nur „Insidern“ ein Begriff. Aber alle verbindet, dass sie prägend für die Geschichte dieses Landes waren. „Neben Konrad Adenauer hat Herbert Wehner die Politik der Bundesrepublik am nachhaltigsten beeinflußt“, wusste der „Spiegel“ noch 1976. Heute, ein Jahr nach ihrem 150jährigen Parteijubiläum scheint die deutsche Sozialdemokratie diesen Jahrhundertpolitiker jedoch weitgehend aus ihrem Bewusstsein verdrängt zu haben. Zu Unrecht, meint Prof. Dr. Christoph Meyer, Historiker und Vorstand der Herbert-und-Greta-Wehner-Stiftung in Dresden. Der Autor der ersten umfassenden wissenschaftlichen Biografie Wehners stellt den Deutschlandpolitiker, parlamentarisch-politischen Strategen und Wegbereiter der Ostpolitik vor. Dabei schlägt er den Bogen vom Dresdner Arbeiterkind und anarchistisch geprägten jugendlichen Rebellen, über den Kommunisten im Widerstand gegen Hitler zum Sozialdemokraten aus Überzeugung. Wehner, das ist ein Leben voller Brüche aber auch Kontinuitäten. Viele Kapitel einer Geschichte der deutschen Arbeiterbewegung wären ohne seinen Namen unvollständig. Wehner war und ist bis heute eine Person, die polarisiert, an der man sich reiben, die man aber unmöglich ignorieren kann. Wir versprechen einen spannenden Abend. Eintritt frei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Zur Kritik gängiger linker Krisentheorien mit Günther Sandleben===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Donnerstag, 6.Februar 2014,19.30 Uhr im Lauterbacher Hof, Lauterbach, Vogelsbergstraße, Veranstaltung des Rosa Luxemburg Club mit Günther Sandleben, Publizist und Finanzmarktanalyst. n ihrem jüngst erschienen Buch: „Apologie von links. Zur Kritik gängiger linker Krisentheorien“ kritisieren Sandleben und Jakob Schäfer, dass in linken Kreisen zunehmend die Ursachen der gegenwärtigen Krise überwiegend im Finanzsektor und nicht im Kernbereich der kapitalistischen Wirtschaftsweise gesucht werden. Die Kritik kapitalistischer Warenproduktion mit ihrer Krisenhaftigkeit mutiere zu einer Kritik am Finanzsystem, das die „Realökonomie“ dominiere und beherrsche. So sei die Kredit- und Bankenkrise eine Folge der kapitalistischen Überproduktionskrise und nicht deren Ursache. Wenn man die Ursache der Krise im Banken- und Finanzsektor sehe, käme man zu diversen Vorschlägen der Bankenregulierung, damit bleibe aber die kapitalistische Ökonomie, die doch gerade die katastrophale Krise verursacht habe, ausgeblendet. Entsprechend setzt sich Sandleben vor allem kritisch mit den Vertretern des linken Keynesianismus, aber auch mit den Positionen von Lukas Zeise und den Vertretern der Krisis-Gruppe auseinander. Der Eintritt ist frei. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Geistiges Eigentum=== &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Januar geht es weiter, erneut im Café Chaos in Fulda, und zwar am 22.1.13 um 19.30 Uhr mit Stefan Meretz zum Thema „Geistiges Eigentum“. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Weltweite Nahrungsmittelkrise – Ursachen und Auswege===&lt;br /&gt;
Mit Thomas Fritz, Berlin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dienstag, 20.11.2012, 19.30 Uhr&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fulda, Café Chaos, Campus der Hochschule, Marquardstraße&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor einigen Wochen warnten die Vereinten Nationen vor einer Neuauflage der Nahrungsmittelkrise der Jahre 2007 und 2008. Der UN-Sonderberichterstatter für das Recht auf Nahrung, Olivier De Schutter, erklärte: „Die Menschen haben alle Ressourcen aufgebraucht. Wenn jetzt - wie zu erwarten - die Preise weiter steigen, wird es für Millionen Menschen dramatische Folgen haben.“ Hungersnöte in großem Ausmaß können nicht mehr ausgeschlossen werden. Die Hintergründe dieser Tragödie (Stichworte Futtermittelkonkurrenz, Biosprit, Landgrabbing) und was wir dagegen unternehmen können beleuchtet unser Referent in seinem Vortrag. Thomas Fritz ist selbständiger Autor in Berlin und verfasste unter anderem die Studie „Brot oder Trog“ für die Aktion „Brot für die Welt“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===„Eigentor per Fallrückzieher? Die Diskussion um das Gesetz vom  tendenziellen Fall der Profitrate“===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Freitag, 2.11.12 um 19.30 Uhr im Lauterbacher Hof in Lauterbach zu&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ingo Stützle „Eigentor per Fallrückzieher? Die Diskussion um das Gesetz vom  tendenziellen Fall der Profitrate“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Es ist dies in jeder Beziehung das wichtigste Gesetz der modernen politischen&lt;br /&gt;
Ökonomie und das wesentlichste, um die schwierigsten Verhältnisse zu verstehn. Es&lt;br /&gt;
ist vom historischen Standpunkt aus das wichtigste Gesetz. Es ist ein Gesetz, das&lt;br /&gt;
trotz seiner Einfachheit bisher nie begriffen und noch weniger bewußt&lt;br /&gt;
ausgesprochen worden ist.“ (Karl Marx: MEW 42, Grundrisse der Kritik der politischen Ökonomie, S. 641)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Marx selbst sah offenkundig, zumindest zeitweise, das Gesetz vom tendenziellen Fall der Profitrate als elementar für sein Werk an. In den ersten Jahren und Jahrzehnten nach seinem Ableben fand es sich eher selten im Zentrum der Auseinandersetzungen im linken Lager. Erst in der Phase nach dem 2. Weltkrieg begannen Diskussionen darum, ob dieses Gesetz (noch oder überhaupt je) Gültigkeit beanspruchen könne, an Heftigkeit und Schärfe zu gewinnen. Diese Debatte ist bis heute aktuell und wir freuen uns, mit Ingo Stützle einen exzellenten Kenner der Materie als unseren Gast im Kapitallektürekurs begrüßen zu können. Er wird über den Verlauf der Diskussion um dieses „Gesetz“ referieren und seine Sicht der Dinge darbringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Abend, der auch für diejenigen die nicht (mehr) an unserem Lektürekurs teilnehmen, sich aber gleichwohl für Fragen der politischen Ökonomie interessieren, gleichermaßen spannend wie aufschlussreich zu werden verspricht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Grüne Modernisierung der Wirtschaft oder sozial-ökologischer Wandel der Gesellschaft===&lt;br /&gt;
Veranstaltung mit Ulrich Schachtschneider&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Donnerstag, 15.09.2011 um 19:30 Uhr, Freiwilligenzentrum Alsfeld, Volkmarstraße 3&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Welche gesellschaftlichen Konzepte und Wege führen aus der Klima-, Energie- und Wirtschaftskrise?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Breite Unterstützung genießen grüne Technologien, von ihnen wird die Trendwende zu einem nachhaltigen Umgang mit natürlichen Ressourcen erwartet. Grüne Technik soll die Wirtschaft beleben, Arbeitsplätze schaffen, das Klima retten und aus der Falle der Abhängigkeit von fossilen Energieträgern führen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kontrovers wird diskutiert, wie tief die Ursachen der ökologischen Krise in den sozio-ökonomischen Strukturen, Lebensweisen und Weltsichten unserer modernen kapitalistischen Gesellschaft wurzeln. Wie radikal können und müssen gesellschaftliche Alternativen gedacht werden, um Auswege aus der ökologischen Krise zu eröffnen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ulrich Schachtschneider hat mit Frank Adler unter dem Titel: „Green New Deal, Suffizienz oder Ökosozialismus?“ ein viel beachtetes Buch veröffentlicht, das einen Überblick in einer schwer überschaubaren Debatte vermittelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Eintritt ist frei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Krieg in Lybien===&lt;br /&gt;
Die NATO verschärft in den letzten Tagen die Angriffe auf Libyen. Immer weiter entfernt sie sich damit vom ursprünglichen Mandat der Vereinten Nationen, das die Durchsetzung einer Flugverbotszone zum Schutz der Zivilbevölkerung vorsieht. Immer deutlicher werden so die eigentlichen Ziele der Maßnahme enthüllt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Immer offensichtlicher treten die Interessen der Krieg führenden Nationen zu Tage. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vielen war von Anfang an klar, dass es ihnen in erster Linie um den unkontrollierten Zugang zum begehrten Rohstoff Öl geht und, wenn überhaupt, erst in zweiter Linie um die so oft beschworenen Menschenrechte. Aber bedeutet das, man hätte besser dabei zuschauen sollen, wie Gaddafi seine eigenen Landsleute massakriert? Ein politisches Dilemma. Keine Zeit für einfache Antworten. Wir wollen der Sache auf den Grund gehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dazu haben wir den Friedens- und Konfliktforscher Erhard Crome aus Berlin gewonnen. Er wird am Mittwoch, 15.6. um 19.30 Uhr in Alsfeld im Hotel Klingelhöffer, Hersfelder Straße, dazu referieren und diskutieren. Sie sind herzlich eingeladen zuzuhören und mitzustreiten. Der Eintritt ist frei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Lucas Zeise: Eurokrise, Staatspleiten, Währungsreform?===&lt;br /&gt;
die Meldungen in den Medien überschlagen sich. „Euro-Krise – 2011 wird‘s richtig schlimm“ titelte der Focus schon im Dezember. Und er scheint Recht zu behalten: Für Griechenland, Irland, Portugal und evtl. auch Spanien prognostiziert US-Bestseller-Ökonom Kenneth Rogoff die baldige Insolvenz. Von vielen Experten werden die möglichen Folgen der aktuellen Währungskrise als schlimmer eingeschätzt als die Lehman-Pleite, die die Weltwirtschaft an den Rand des Abgrunds brachte. In Europa noch recht wenig beachtet: Auch in den USA stehen einige Staaten kurz vor dem Bankrott. Droht der Kollaps des kapitalistischen Systems als Ganzes? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der renommierte Wirtschaftsjournalist Lucas Zeise wird am Mittwoch, 5.5.2011 um 19.30 Uhr im Lauterbacher Hof in Lauterbach, Vogelsbergstraße 87, zum Thema „Eurokrise, Staatspleiten, Währungsreform?“ sprechen und diskutieren. Wir wollen dort die Grundlagen und Probleme des Weltfinanzsystems beleuchten und aus der Analyse Schlussfolgerungen für die Politik formulieren. Zeise war Mitbegründer der Financial Times Deutschlands und schreibt dort bis heute eine vielbeachtete Kolumne. Darüber hinaus veröffentlichte er in den letzten beiden Jahren mit „Ende der Party: Die Explosion im Finanzsektor und die Krise der Weltwirtschaft“ und „Geld - der vertrackte Kern des Kapitalismus: Versuch über die politische Ökonomie des Finanzsektors“ zwei überaus spannende und erhellende Bücher. Der Eintritt ist frei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Demokratie in Ägypten - Epochenwandel in Nahost?===&lt;br /&gt;
Trotz der intensiven Demonstrationen von Kairo versucht sich das &amp;quot;System Mubarak&amp;quot; neu zu organisieren und wird dabei von den USA und der EU unterstützt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit den 50er Jahren liegt die Macht in der Hand des Militärs. Noch wird das Land vom Militär und dem System Mubarak beherrscht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Prof. Werner Ruf, Nahostexperte aus Kassel wird am Montag, 14.02.2011 und 19:30 Uhr im Hotel Klingelhöffer in Alsfeld über die Ereignisse in Ägypten und ihre politische Bedeutung vortragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Ausgekocht===&lt;br /&gt;
Hinter den Kulissen hessischer Machtpolitik&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Veranstaltung mit Pitt von Bebenburg (Frankfurter Rundschau)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Donnerstag, 17.02.2011, Alsfeld; Ort wird noch bekannt gegeben&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
L’état, c’est moi – Das Hessen des Roland Koch&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über Jahrzehnte hat die Tankstellen-Clique um ihre Anführer Koch und Bouffier die Regierungsübernahme im einstigen SPD-Land Hessen geplant, umgesetzt und erfolgreich zementiert. Kein Anlass also, die Macht wieder abzugeben – das System Koch funktioniert auch ohne den ‚brutalstmöglichen Aufklärer’.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schwarzgeldskandal, Steuerfahnder-Affäre, Fraport-Fiasko: Seit Franz Josef Strauß und Helmut Kohl ist kein Politiker mit so vielen Skandalen verbunden wie Roland Koch. Aber egal, wie oft er ertappt wurde, unfreiwillig tritt ein Koch nicht zurück. Sein Erfolgsgeheimnis war und ist die Politik der verschworenen Männer-Clique. Mit seinen Jugendfreunden hat er alle wichtigen Minister-Posten in Hessen besetzt, ein einzigartiger Vorgang in einem Bundesland. Jetzt ist der hessische Ministerpräsident nach gut 11 Jahren gegangen. Warum? Fürchtet er, doch noch von alten Sünden eingeholt zu werden? Oder die nächste Wahl, die zur Schlappe hätte werden können?&lt;br /&gt;
Der Anführer der Clique hat seinen Nachfolger Volker Bouffier eingesetzt, ausgerechnet jenen Mann, dessen dubiose Politik bereits zum vierten Mal einen Untersuchungsausschuss beschäftigt. Pitt von Bebenburg und Matthias Thieme zeigen in Ausgekocht, wie das System der Vetternwirtschaft, Klüngelei und des Machterhalts um jeden Preis funktioniert. Mit und ohne Koch. Denn Nachfolger Bouffier beherrscht das System Koch. Er hat es schließlich selbst mit aufgebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Pitt von Bebenburg, geboren 1961, berichtet seit 30 Jahren als Journalist für die Frankfurter Rundschau. Nach Stationen als stellvertretender Nachrichtenchef in Frankfurt und Hauptstadt-Korrespondent in Berlin arbeitet er seit 2005 als hessischer Landeskorrespondent für die Zeitung. Pitt von Bebenburg hat Soziologie studiert. Er lebt mit seiner Frau in Frankfurt am Main.&lt;br /&gt;
Matthias Thieme, geboren 1974, ist Korrespondent in der DuMont-Redaktionsgemeinschaft Berlin. Er schreibt für Frankfurter Rundschau, Berliner Zeitung, Kölner Stadt-Anzeiger und Mitteldeutsche Zeitung. Zuvor war Thieme Reporter in der Politikredaktion der Frankfurter Rundschau. Für seine Recherchen zur Unicef-Affäre hat Thieme gemeinsam mit seinem Kollegen Jörg Schindler 2009 den Wächterpreis der Tagespresse erhalten, für seine Enthüllungen über Politiker der hessischen Landesregierung erhielt Thieme 2009 den Hessischen Journalistenpreis. Mit seiner Familie lebt er in Berlin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Bedingungsloses Grundeinkommen - Pro und Contra!===&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
DONNERSTAG, 09.12.2010, 19:30 Uhr, Café Chaos, Hochschule Fulda, Marquardstraße 35, Fulda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diskussionsveranstaltung mit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ronald Blaschke und Daniel Kreutz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor dem Hintergrund von Armut durch Hartz IV und der fortschreitenden Tendenz, dass&lt;br /&gt;
auch Menschen mit Arbeit in Armut abgleiten, müssen Wege gefunden werden, wie&lt;br /&gt;
unser Sozialsystem zukünftig gestaltet werden soll, damit ein menschenwürdiges&lt;br /&gt;
Leben gewährleistet werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit einigen Jahren werden aus verschiedenen politischen Kreisen sehr&lt;br /&gt;
unterschiedliche Modelle eines »Bedingungslosen Grundeinkommens« entwickelt und&lt;br /&gt;
diskutiert. Gemeinsam ist ihnen vor allem, dass sie sich auch als Alternative zum&lt;br /&gt;
gegenwärtigen Hartz-IV-System verstehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Idee eines »Bedingungslosen Grundeinkommens« proklamiert das soziale&lt;br /&gt;
Grundrecht eines jeden Menschen gegenüber der Gemeinschaft, und damit gegenüber&lt;br /&gt;
dem Staat, auf ein existenzsicherndes und Teilhabe ermöglichendes Grundeinkommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ideen zum »Bedingungslosen Grundeinkommen« sind aber nicht unumstritten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während man links die Befreiung des Prekariats aus kapitalistischer Lohnsklaverei und&lt;br /&gt;
Armut sucht, zielt der rechte Rand auf die Befreiung des Kapitals von den Fesseln der&lt;br /&gt;
Sozialstaatlichkeit, kritisiert beispielsweise Daniel Kreutz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anhänger der Idee finden sich folgerichtig in verschiedenen Parteien – bei den Grünen&lt;br /&gt;
und bei der Linkspartei gibt es dazu offizielle Bundesarbeitsgemeinschaften. Der&lt;br /&gt;
Petitionsausschuss des Bundestages befasste sich jüngst mit dem Bedingungslosen&lt;br /&gt;
Grundeinkommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unsere Veranstaltung mit zwei der wichtigen Referenten soll helfen, etwas zur Klarheit&lt;br /&gt;
bei einem wichtigem Thema beizutragen.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Stuttgart21 und die neue Bürger-Bewegung===&lt;br /&gt;
mit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Klaus Gebhard&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gründer der Bürgerinitiative Parkschützer in der Bewegung gegen Stuttgart 21&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
und&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Sabine Leidig]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bundestagsabgeordnete, DIE LINKE&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dienstag, 2.11.10&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.30 UHR&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gasthof Harth, 36043 FULDA, Frankfurter Str. 137&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Der Widerstand gegen das Projekt Stuttgart 21 ist mittlerweile zu einer breiten Bewegung gewachsen, die die politische Diskussion in der Republik bestimmt und an der die schwarz-gelbe Landesregierung in Baden-Württemberg politisch nicht mehr vorbeikommt. Wie selten zuvor in dieser Republik ist es in Stuttgart gelungen, eine Protestbewegung, die sich aus verschiedenen Motiven, Interessen, sozialen Zusammenhängen speist, zum gemeinsamen Handeln zu bewegen bei gegenseitiger Respektierung eines Mosaiks von Anliegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir haben Klaus Gebhard, den Gründer der Initiative „Parkschützer“, eingeladen, damit er uns über den aktuellen Stand der Dinge, besonders aber über die Entstehungsgeschichte von Bürgerbewegung und Aktionsbündnis, berichten kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An seiner Seite wird Sabine Leidig, MdB, DIE LINKE, und ehemalige Bundesgeschäftsführerin von attac, versuchen die Auseinandersetzungen um S21 einzuordnen in den Kampf um eine Bürgerbahn für alle. Aber über die verkehrspolitischen Fragen hinaus, wollen wir erörtern, ob hier modellhaft neue Formen des Widerstands und der Einmischung in die Politik entstehen und wie diese zu bewerten sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Freier Markt im freien Fall===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Über Krisen, Spekulanten und warum Griechenland ein Vorbild für Deutschland ist'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Scharfsinnig und scharfzüngig analysiert und kommentiert Robert Kurz den Niedergang des Kapitalismus. Als Autor zahlreicher Bücher (u.a. Schwarzbuch Kapitalismus) und Zeitschriftenartikel ist Kurz auch einem größeren Publikum bekannt geworden.&lt;br /&gt;
„Der Kapitalismus ist nicht die ewige zyklische Wiederkehr des Gleichen, sondern ein dynamischer historischer Prozess. Jede große Krise findet auf einem höheren Niveau der Akkumulation und Produktivität statt als in der Vergangenheit. Deshalb stellt sich die Frage der Bewältigbarkeit oder Unbewältigbarkeit der Krise jedes Mal neu. Frühere Mechanismen der Lösung verlieren ihre Gültigkeit. … Die Krise der Finanzmärkte wird abgelöst durch die Krise der Staatsfinanzen; Griechenland als aktueller Fall ist nur die Spitze des Eisbergs. Die notgedrungen einfallslose Rückverlagerung des Problems auf den Staat zeigt, dass derzeit keine neuen Mechanismen einer Lösung der Krise auf der erreichten Höhe der Produktivität in Sicht sind.“&lt;br /&gt;
MITTWOCH, 16.6.10, 19.30 UHR CAFÉ CHAOS, HOCHSCHULCAMPUS, MARQUARDSTRASSE 35, FULDA&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Freie Software als Keimform einer besseren Gesellschaft?===&lt;br /&gt;
'''05.05.2010: Freie Software - Keimform einer besseren Gesellschaft? Veranstaltung mit Christian Siefkes; Cafe Chaos, Hochschulkampus Fulda; 19:30 Uhr'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dr. Christian Siefkes, Freie Software als Keimform einer besseren Gesellschaft?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den letzten Jahrzehnten ist eine neue Produktionsweise in Erscheinung getreten, die unter Namen wie „commonsbasierte Peer-Produktion“, „Commonismus“ und „Peer-Ökonomie“ diskutiert wird. Beispiele dieser Produktionsweise finden sich bisher vor allem im Bereich der Informationsproduktion und Informationstechnik. Hier umfasst sie etwa Freie Software wie das Betriebssystem GNU/Linux, den Webserver Apache und den Webbrowser Firefox; Freie Kulturgüter wie die freie Enzyklopädie Wikipedia oder Freie Musik; die Open-Access-Community, die durch Schaffung von freiem Zugang zu wissenschaftlichen Veröffentlichungen und Experimentaldaten das&lt;br /&gt;
wissenschaftliche Wissen wieder in ein allen zur Verfügung stehendes Gemeingut verwandeln will, und Freie Funknetze, die als selbstorganisierte Computernetzwerke freien Datenverkehr zwischen Computern ermöglichen und freie Zugangspunkte ins Internet zur Verfügung stellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele Autoren betrachteten Peer-Produktion zunächst als bloße Spielart der kapitalistischen Produktionsweise. Im Kontext des Oekonux-Projekts wurde dann erstmals die These diskutiert, dass das Produktionsmodell Freier Software als Ansatz einer neuen Produktionsweise zu begreifen sei. Seit einigen Jahren verbreitet sich die Idee, dass es sich um eine dritte Produktionsweise handelt, die sich sowohl von der marktwirtschaftlichen („Kapitalismus“) wie auch von der planwirtschaftlichen („Realsozialismus“) Produktion grundlegend unterscheidet. Christian Siefkes erklärt, dass diese Produktionsweise grundsätzlich für die gesamte gesellschaftliche Produktion in Frage kommt – dass es sich nicht nur um eine Ergänzung, sondern um eine echte Alternative zum Kapitalismus handelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dr. Christian Siefkes ist Informatiker, Blogger beim Projekt [http://www.keimform.de http://www.keimform.de] und Autor des Buches „Beitragen statt tauschen. Materielle Produktion nach dem Modell Freier Software“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er hat eine Serie von fünf Blogartikeln über die Möglichkeiten materieller Peer-Produktion geschrieben, die einen Überblick über die Kernideen des Peerconomy-Modells liefert.  [http://peerconomy.org/wiki/Deutsch Sie ist hier zu finden.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Erst die Dinosaurier, dann die Indianer und jetzt wir? Sterben unsere Städte und Dörfer?===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von neoliberalen Politikern und Vordenkern wird immer wieder der „Demografische Wandel“ unserer Gesellschaft bemüht, um Sozialabbau zu begründen. Die Rente mit 67 beispielsweise wurde damit begründet, dass immer weniger Jüngere auf dem Arbeitsmarkt nachrücken würden und zugleich durch die steigende Lebenserwartung immer länger Rente gezahlt werde. Das könne mit den bisherigen Regelungen nicht bezahlt werden. Ist das so?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fakt ist: der Bevölkerungsrückgang führt vor allem in dünn besiedelten, ländlichen Räumen wie dem Vogelsbergkreis zu Problemen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese machen sich vor allem in folgenden Bereichen bemerkbar:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*   Bildungsinfrastruktur,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*   Öffentlicher Personennahverkehr (ÖPNV),&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*  Handel und Dienstleistung,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*  soziale und kulturelle Infrastruktur,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*  Energie- und Wasserversorgung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie kann hier Politik Abhilfe schaffen? Wie können die Veränderungen zum Positiven gewendet werden? Haben die Städte und Dörfer unseres Kreises überhaupt eine Zukunft?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese und andere Fragen wollen wir mit Dr. Wolfgang Weiß diskutieren am Donnerstag, 15.4.10 um 19.30 Uhr im Lauterbacher Hof in 36341 Lauterbach, Vogelsbergstraße 87.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wolfgang Weiß beschäftigt sich seit vielen Jahren mit dem demografischen Wandel und seinen Auswirkungen insbesondere auf den ländlichen Raum. Er ist Leiter des Instituts für sozialwissenschaftliche Regional- und Umweltforschung (IsRU) sowie Leiter einer Forschungsgemeinschaft am Institut für Geographie der Universität Greifswald.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Dem Wert auf der Spur===&lt;br /&gt;
Am Freitag, 19.2.10, wird um 19.30 Uhr im Lauterbacher Hof in Lauterbach, Nadja Rakowitz (Marx-Gesellschaft) unter dem Titel „Dem Wert auf der Spur“ eine Zusammenfassung des ersten Bandes des „Kapitals“ geben. Als Schlusspunkt unseres Lektürekurses für den ersten und gleichzeitig Auftakt für den zweiten Band des Marx’schen Hauptwerkes gedacht, eignet sich der Vortrag gerade auch für solche Menschen, die sich, ohne alles lesen zu müssen, nur einen Überblick über Band 1 verschaffen wollen oder jene, die mit der Lektüre von Band 2 bei uns einsteigen möchten, den ersten Band aber nicht oder nicht in Gänze gelesen haben.&lt;br /&gt;
	&lt;br /&gt;
===Klima nach Kopenhagen!===&lt;br /&gt;
wir laden Sie ganz herzlich zu unserer Veranstaltung am Dienstag, 9.3.2010, 19:30 Uhr, im Hotel Klingelhöffer, 36304 Alsfeld, Hersfelder Straße, ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tadzio Müller: Wie weiter nach dem Scheitern der Klimakonferenz?&lt;br /&gt;
            &lt;br /&gt;
'''Das war der Gipfel!'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Spektakel ist vorbei, das Unternehmen gescheitert. Der erzielte Kompromiss beim Klimagipfel in Kopenhagen entspricht weniger als Nichts. Der Protest gegen diese Farce wurde mit Repression beantwortet: Über tausend AktivistInnen wurden zeitweise festgenommen. Auch Tadzio Müller, Autor der RLS-Studie „Grüner Kapitalismus“ und Pressesprecher des Netzwerks „Climate Justice Action“, saß mehrere Tage in Untersuchungshaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während der entscheidenden letzten Tage des Gipfels wurden Umweltverbände von den Verhandlungen ausgeschlossen. Parallel diskutierten über 50.000 Menschen auf dem alternativen Gipfel „Klimaforum09“ über Lösungsmodelle. „System change not climate change“ war die Abschlussdeklaration des Klimaforums überschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Scheitern des Gipfels, der Ausschluss der Nichtregierungsorganisationen sowie die zunehmenden Proteste gegen den Gipfel bedeuten eine Zäsur für Umweltverbände und -bewegung. Ist ein Strategiewechsel notwendig? Macht es weiter Sinn, Hoffnungen auf die internationalen Klimaverhandlungen zu setzen und Energie in sie zu stecken? Welche Perspektiven hat eine globale Bewegung für Klimagerechtigkeit („Climate Justice“)?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Bundeswehr und Natostratgien===&lt;br /&gt;
10.02.2010:  Bundeswehr und Natostratgien, mit Oberstleutnant Jürgen Rose (Darmstädter Signal); 19:30 Uhr in Alsfeld&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Kinderarmut in einem reichen Land===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Veranstaltung mit Dr. Caroline Butterwegge&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Donnerstag, 15.01.2010, 19:30 Uhr&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lauterbach, Lauterbacher Hof&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
http://www.rlc-vogelsberg.de/images/c-butterwegge_150.jpg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kinderarmut, Krise und Kapitalismus - wie die Politik versagt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die soziale Spaltung in Arm und Reich als Wesenszug des Kapitalismus nimmt weiter zu. Mittlerweile leben viele Unter-15-Jährige in Hartz-IV-Familien von Regelsätzen, die vorne und hinten nicht zum Leben reichen. Neben dem Geldmangel zeigt sich Kinderarmut auch in Bildungsbenachteiligung, Gesundheitseinschränkungen und sozialer Isolation. Diese unhaltbare Situation droht sich infolge der Wirtschaftskrise samt steigender Arbeitslosigkeit weiter zu verschärfen, vor allem, wenn die Krisenkosten der Bankenrettung durch Sozialeinsparungen auf die Menschen und die Solidarsysteme sozialer Sicherung abgewälzt werden. Welche Antworten haben Land und Bund auf diesen Skandal?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://www.osthessennews.de/beitrag_A.php?id=1176558 Presseerklärung veröffentlicht bei osthessennews]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Tatort Schule Von der neoliberalen Wende zum Schulamoklauf ===&lt;br /&gt;
'''Dienstag, 1. Dezember 2009, 19.30 Uhr, DGH Alsfeld-Altenburg, Stockwiesenweg 2, 36304 Alsfeld'''&lt;br /&gt;
www.rlc-vogelsberg.de&lt;br /&gt;
Vortrag und Diskussion mit Hans-Peter Waldrich&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
|http://ecx.images-amazon.com/images/I/41I3u8MFvfL._SS500_.jpg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
http://ecx.images-amazon.com/images/I/51PeFoDEA4L._SS500_.jpg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|Junge Menschen sitzen im Laufe ihres Schülerlebens mindestens 10.000 Schulstunden lang im Unterricht. Über viele Jahre hinweg ist kein Umfeld für sie so wichtig und prägend wie die Schule. Sollte es denkbar sein, dass dieses Umfeld mit den schrecklichen Taten der Schulamokläufer nichts zu tun hat?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Betrachten wir zunächst einmal das typische Täterprofil, denn die Amokläufer sind eine besondere Sorte von Schülern, nämlich zumeist introvertierte Einzelgänger. Sie sind psychisch eher normal, wenn auch nicht selten depressiv. Keinesfalls handelt es sich um „verrückte“ Psychotiker. Im Kontrast zu ihrer eher verhuschten Unauffälligkeit steht jedoch etwas anderes: Schulmokläufer sind im Inneren tief verletzt, sie verfügen über fast keinerlei Selbstwertgefühl, und weil das so ist, brodelt in ihnen eine gewaltige Energie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für sie gibt es nur ein einziges Ziel, nämlich die erlebte Ohnmacht in Macht umzumünzen, das Gefühl der Kränkung und der Niederlage in Überlegenheit und Kontrolle über andere zu verwandeln. Doch woher kommen diese schlimmen Minderwertigkeitsgefühle? Hier gibt es keine simplen Antworten. Aber es wäre wichtig, die Beziehungssituation in den Familien gründlich zu untersuchen. Irgendetwas ist hier schief gelaufen, wenn auch nicht notwendig wesentlich mehr als in anderen modernen Familien. Die in der gegenwärtigen Gesellschaft weit verbreitete Bindungsunsicherheit dürfte bei Schulamokläufern stärker ausgeprägt sein. Frühe Bindungen, Bindungen überhaupt, sind das unschätzbare Kapital, aus dem heraus wir sicher im Leben stehen. Wenn gute Bindungen fehlen, fühlen wir uns unsicher und wurzellos.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus dem Artikel Die Wut des Riesenbabys, erschienen in der Freitag vom 19.3.09  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schule ist kein Ort der Gemeinschaft und der sozialen Integration, sondern ein Feld der Konkurrenz und der Selektion. Schulen gefährden die Gesundheit aller Beteiligten und beeinträchtigen das Selbstkonzept der Schüler. Dabei könnten Schulen ganz anders sein: Als demokratische Schulen könnten sie dem gesellschaftlichen Trend zur Ökonomisierung und Atomisierung entgegenwirken. Was muss sich verändern und wo gibt es Impulse, die weitertragen? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hans-Peter Waldrich, Dr. phil., Diplompolitologe und Lehrer, war u.a. Jugendbildungsreferent an einer Evangelischen Akademie, Wissenschaftlicher Mitarbeiter einer Pädagogischen Hochschule und Lehrbeauftragter am Institut für Allgemeine Pädagogik der Universität Karlsruhe. Von ihm stammen eine ganze Reihe von Büchern und Zeitschriftenaufsätzen sowie von Beiträgen zu wissenschaftlichen Grundlagenwerken.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Thomas Kuczynski===&lt;br /&gt;
'''25.11.09 Lauterbach, Lauterbacher Hof, Veranstaltung [[Rosa Luxemburg Club]] mit Thomas Kuczynski'''&lt;br /&gt;
'''Über lange Wellen und große Krisen'''&lt;br /&gt;
'''Wirtschaftskrisen gestern und heute'''&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
|http://rlc-vogelsberg.de/images/th-ku_360.jpg&lt;br /&gt;
|Diskussion mit Prof. Dr. Thomas Kuczynski&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Prof. Thomas Kuczynski (1944 in London geboren) ist bei der Berufswahl seinem berühmten Vater Jürgen (1904 – 1997) gefolgt: 1972 promovierte er bei Hans Mottek über das Ende der Weltwirtschaftskrise 1932/33 in Deutschland, 1987 Professor für Wirtschaftsgeschichte, 1988 Direktor des vom Vater begründeten Instituts für Wirtschaftsgeschichte an der Akademie der Wissenschaften der DDR. Sein besonderes Interesse gilt der vergleichenden Wirtschaftsgeschichte der Industriegesellschaft. 1981 beteiligte er sich an der Herausgabe des Handbuchs der Wirtschaftsgeschichte, 1985 gab er das Buch &amp;quot;Wirtschaftsgeschichte und Mathematik&amp;quot; heraus, 1990 war er an den &amp;quot;Studies in Social and Economic History&amp;quot; beteiligt. Der oben in Ausschnitten dokumentierte Artikel erschien zuerst in Lunapark21, Heft 7/2009.Mittwoch, 25. November 2009, 19.30 Uhr,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
Aus: Lange Wellen der Konjunktur&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Die Wirkung der großen Weltwirtschaftskrisen auf Technik, Kapitalstruktur und Gesellschaft&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Einige Jahre war es recht ruhig geworden um das Thema. Nun, wo der Kapitalismus die schwerste Krise seit achtzig Jahren erlebt, steht es wieder zur Diskussion, das Problem der langen Wellen der Konjunktur, die nach dem russisch-sowjetischen  Ökonomen Nikolai D. Kondrat'ev benannten Kondratieff-Zyklen. Die Debatte selbst bewegt sich sozusagen antizyklisch: In der langen Abschwungphase  ökonomischer Entwicklung entflammt sie und in der langen Aufschwungphase verebbt sie wieder. Wie die Existenz der &amp;quot;langen Wellen&amp;quot; so ist auch der ihnen zugrunde liegende Mechanismus bis heute stark umstritten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die materielle Basis der &amp;quot;normalen&amp;quot; zyklischen Krisen im Kapitalismus ist der Umschlag des in Maschinen und Ausrüstungen investierten fixen Kapitals. In der Abschwungphase schlägt sich die  Überproduktion in einem Nachlassen der Investitionen nieder. Diese verminderte Investitionstätigkeit geht allerdings selten so weit, daß der Kapitalstock selbst kleiner wird und die Firma sozusagen von der Substanz lebt. Zwar verändern sich Zielrichtung und Struktur der Nettoinvestitionsströme, aber Ersatzinvestitionen für das verbrauchte Kapital finden zumeist immer noch statt. Anders liegen die Dinge in den großen Krisen, die deshalb zuweilen auch Strukturkrisen genannt werden. In deren Verlauf gehen in den betroffenen Bereichen sogar die Ersatzinvestitionen zurück, und der Kapitalstock selbst wird kleiner. Bekannte Beispiele aus der deutschen Geschichte sind die Krise des Eisenbahnwesens am Ende des neunzehnten Jahrhunderts und die Krise des Kohlenbergbaus in der Mitte des zwanzigsten Jahrhunderts. Die gegenwärtige Krise der Autoindustrie wird wohl  ähnliche Ergebnisse zeitigen, nicht nur in Deutschland. (...) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die großen Krisen sind von Zeitgenossen immer als das wahrgenommen worden, was sie in der Tat auch sind, grundlegende Krisen der kapitalistischen Produktionsweise. Mit der sogenannten Gründerkrise von 1873 begann eine neue Periode nicht nur des Kapitalismus, der Imperialismus, sondern auch eine neue Etappe in der Geschichte der Arbeiterbewegung. Der Ausbruch des Ersten Weltkriegs verschob zwar den Ausbruch der nächsten &amp;quot;fälligen&amp;quot; großen Krise um 15 Jahre, verschärfte sie aber zugleich ungemein, so dass selbst konservative und bürgerliche Zeitgenossen sie als die &amp;quot;Krise des Kapitalismus schlechthin&amp;quot; ansahen. Die sich ihr anschließende &amp;quot;Depression besonderer Art&amp;quot; fand ihr Ende in Aufrüstung und Krieg, also einer ganz besonderen Art der Kapitalvernichtung, und ihr gegenüber stand der scheinbar unaufhaltsame Aufstieg des Sozialismus in der Sowjetunion. Auch der Ausgang der jetzigen großen Krise ist noch völlig ungewiss. Vielleicht gelingt es dem Kapitalismus ein drittes Mal, sich mittels Einführung grundlegend neuer Technologien und eines damit einhergehenden sozialstrukturellen Umbaus zu neuen Höhen aufzuschwingen. Vielleicht gewinnen auch die antikapitalistischen Kräfte in der Welt aus der Krise neue Energie, um diesem scheinbar ewigen Zyklus schließlich ein wohlverdientes Ende zu bereiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://rlc-vogelsberg.de/assets/einladung-kuczynski1.pdf Download Flugblatt]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.lunapark21.net/archiv/lp21/lp21_09_06_70-71.pdf PDF Prof. Dr. Thomas Kuczynski &amp;quot;Vaterlandslose Gesellen- Nationalismus und Globalisierung einst und heute&amp;quot; aus Lunapark21]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Dr. Winfried Wolf===&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
|http://www.rlf-hessen.de/uploads/2009_11_17_wolf_buch.jpg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|'''17.11.2009: 7 Krisen = 1 Crash; Veranstaltung mit Dr. Winfried Wolf; 19:30 Uhr; Cafe Chaos, Fulda, Marquardstr. 35 (FH-Gelände)'''&lt;br /&gt;
Seit Mitte 2007 existierten die ersten Anzeichen einer „Subprime-Krise“ im Hypotheken-Kreditsektor der USA. Anfang 2008 ging es um eine US-amerikanische Wirtschaftskrise. Ende 2008 machte der Begriff von einer weltweiten Rezession die Runde. Seit Frühjahr 2009 ist „die neue Weltwirtschaftskrise“ in aller Munde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch was ist damit gemeint? Mehr oder weniger eine Wiederholung jener Weltwirtschaftskrise, wie sie in den Jahren 1929 ff existierte? Ist es in erster Linie eine Finanzkrise? Oder erleben wir das Ende des auf fossilen Energien aufbauenden Kapitalismus?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie kaum ein anderer Autor verfolgt Winfried Wolf das Thema einer möglichen Weltwirtschaftskrise seit zwei Jahrzehnten. Sein Ansatz, die aktuelle Krise zu erklären, ist breit angelegt; damit unterscheidet er sich von den bisher vorgetragenen wesentlich. Winfried Wolf ortet sieben Krisen, die sich zu einer großen historischen Krise bündeln und in einen kapitalen Crash münden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zentrum stehen für Wolf die Krise der materiellen Produktion (1) und die Krise in den zwei Schlüsselindustrien, der Automobil- und der IT-Branche (2). Die soziale Krise (3) mit der extrem ungleichen Einkommens- und Vermögensverteilung beschleunigte schließlich die Finanzkrise (4), die mit der De-facto-Pleite des gesamten weltweiten Finanzsektors eine neue Dimension in der Geschichte des Kapitalismus darstellt. Die „Hegemonie-Krise“ – oder auch die Dollar-Krise (5) – erinnert an vorausgegangene historische Krisen, die beispielsweise zur Ablösung der niederländischen Hegemonie im kapitalistischen Weltsystem Mitte des 18. Jahrhunderts bzw. der britischen zu Anfang des 20. Jahrhunderts führten. Die Globalisierung der letzten zwei Jahrzehnte trug des weiteren maßgeblich dazu bei, dass wir zugleich ein immer weiteres Auseinanderklaffen zwischen der nördlichen und der südlichen Erdhälfte beobachten, das durch eine Hungerkrise (6) manifest wird. Schließlich – nicht zuletzt und noch nie da gewesen – ist die Umwelt- und Klimakrise (7): Die Endlichkeit der spezifischen, stofflichen Grundlagen der kapitalistischen Produktionsweise ist erstmals in der Geschichte menschlicher Produktion ein maßgeblicher – und möglicherweise entscheidender – Krisenfaktor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Winfried Wolf gibt es nur eine überzeugende Antwort auf die neue Dimension der Krise des Kapitalismus: die Durchsetzung einer Gesellschaftsordnung, in der der Mensch, die Umwelt und das Klima und nicht das Kapital, die Ausbeutung und der Profit im Mittelpunkt stehen.Winfried Wolf, 1949 in Horb am Neckar geboren, hat in Freiburg/ Breisgau sowie an der FU Berlin und an der TU Hannover Politologie studiert und promoviert. Er lebt und arbeitet als freier Journalist bei Berlin. Zwischen 1994 und 2002 war er Abgeordneter des Deutschen Bundestages und dort Mitglied des Verkehrsausschusses. Wolf ist Mitglied des wissenschaftlichen Beirats von Attac-Deutschland und Chefredakteur von Lunapark 21. Zeitschrift zur Kritik der globalen Ökonomie.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.horuck.at/index.php?id=40011 youtube video mit einem Vortrag über Inhalte des Buches]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Prof. Dr. Georg Fülberth===&lt;br /&gt;
'''28.10.2009: Wahl vorbei - Krise vorüber? Über linke und bürgerliche Konzepte zur Krisenbewältigung; Vortrag und Diskussion mit Prof. Dr. Georg Fülberth; 19:30 Uhr; Fulda Cafe Chaos, Marquardstr. 35 (FH Gelände) [http://rlc-vogelsberg.de/assets/einladung-fuelberth.pdf Einladung PDF]'''&lt;br /&gt;
Die politische Situation in Deutschland entzieht sich rationalen Deutungsmustern. Denn die Wiederwahl einer Kanzlerin, die den Handel von Ramschanleihen unterstützt und die die daraus resultierende Wirtschaftskrise nicht rechtzeitig erkannte, die schlecht durchdachte, milliardenschwere Bankenrettungen zu verantworten hat und die in der neuen Legislaturperiode deswegen harte Sparporgramme durchdrücken wird, ist gemessen am Gemeinwohl unverständlich. Geradezu unheimlich ist die Lethargie weiter Teile der Bevölkerung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Statt gegen die Dominanz der Banken aufzubegehren und die Erfüllungsgehilfen der Finanzwelt abzuwählen, ergibt sich die Bevölkerung in Resignation. Die linken Kräfte tun sich angesichts der primär an Wirtschaftsinteressen ausgerichteten Medien schwer, eine längst überfällige Kapitalismuskritik einzuläuten und so setzen sie auf Systemreformen. Aber können Keynesianismus und New Green Deal wirklich Abhilfe gegen die unerhörten Zustände schaffen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der emeritierte Marburger Politologie-Professor Georg Fülberth wird am 28. Oktober im Café Chaos der Fachhochschule Fulda ab 19.30 Uhr eine Einschätzung der politischen Situation aus marxistischer Sicht vornehmen und sich mit den bürgerlichen und linken Rezepten zur Krisenbewältigung kritisch auseinandersetzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Schauspielerin Sabine Wackernagel liest aus Briefen Rosa Luxemburgs===&lt;br /&gt;
'''Donnerstag, 1.10.2009'''&lt;br /&gt;
* 19.30 Uhr, Lauterbach, Rokokosaal, HohhausIm tiefsten Schlupfwinkel meiner Seele..., Briefe von Rosa Luxemburg, Die Schauspielerin Sabine Wackernagel liest aus Briefen Rosa Luxemburgs. [[Rosa Luxemburg Club]] [http://rlc-vogelsberg.de/downloads/bericht-la.pdf Presse Lauterbacher Anzeiger]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Peter Sodann===&lt;br /&gt;
'''2.09.09'''&lt;br /&gt;
* 20.00 Uhr Lauterbach, Bahnhofstraße, Posthotel Johannesberg, Lesung mit dem Schauspieler Peter Sodann, [[Rosa Luxemburg Club]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Frieder Otto Wolf, Auswege aus der Krise===&lt;br /&gt;
'''25.08.09''' &lt;br /&gt;
* 19.30 Uhr, Lauterbach, Posthotel Johannesberg, Bahnhofstraße, New Deal, Keynes oder Demokratischer Sozialismus? Vortrag und Diskussion mit dem Berliner Philosophen Frieder Otto Wolf, Auswege aus der Krise, Politikwissenschaftler und Ex-MdEP der GRÜNEN, [[Rosa Luxemburg Club]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Ende der Party===&lt;br /&gt;
{|top&lt;br /&gt;
|[[Bild:Flugblatt zeise.jpg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|Lucas Zeise, seit vielen Jahren ein intimer Kenner der Finanzmärkte, war an der Gründung der Financial Times Deutschland beteiligt und schreibt dort bis heute eine vielbeachtete Kolumne. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über sein kürzlich in zweiter verbesserter und ergänzter Auflage erschienes Buch »Ende der Party: Die Explosion im Finanzsektor und die Krise der Weltwirtschaft« schreibt der Verlag:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
»Lucas Zeise geht den Ursachen, Ausgangsbedingungen und Auswirkungen der Finanzkrise nach und beleuchtet ihr außergewöhnliches Ausmaß. Besonderes Augenmerk richtet er auf die politisch durchgesetzte weltweite Deregulierung der Finanzmärkte als wesentlicher Krisenursache. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Detailliert schildert er, wie Banken, Notenbanken&lt;br /&gt;
und Finanzpolitiker mit der von ihnen hervorgerufenen Krise umgehen, was sie unternehmen, um ihr&lt;br /&gt;
entgegenzuwirken, und wie sie einen möglichst großen Teil der Verluste zu »sozialisieren« versuchen. Dass der Banken- und Finanzsektor neu geordnet und scharf reguliert werden muss, ist nicht mehr von der Hand zu weisen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lucas Zeise erörtert, welche Vorstellungen und Vorschläge es dazu gibt. Und er weist nach, dass eine effektive öffentliche Aufsicht und Kontrolle nicht nur notwendig, sondern auch möglich ist.«&lt;br /&gt;
Hier einige Pressestimmen zum Buch:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
»...eine hochaktuelle Analyse über Gründe, Hintergründe und Auswirkungen der Krise...« Der Standard, Wien&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
»...im ersten Teil des Buches können Leser gut lernen, was in der Krise eigentlich passiert ist - und warum früher&lt;br /&gt;
zu viel Geld da war, das Geld jetzt aber überall fehlt.« Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung&lt;br /&gt;
»Aus der Flut der aktuellen Publikationen zum Thema ... besonders zu empfehlen.« Neues Deutschland&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
»...informativ und unerwartet spannend.« Frankfurter Rundschau&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Material====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://fuldawiki.de/fd/images/8/82/Einladung_Lucas_Zeise.pdf Download Einladungsflugblatt]'''&lt;br /&gt;
* [http://www.osthessen-news.de/beitrag_D.php?id=1166433 Sehr schöner ausführlicher Bericht auf osthessennews]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Absturz des Betriebssystems===&lt;br /&gt;
'''Mittwoch 11.3.2009'''&lt;br /&gt;
* 19.30 Uhr,Lauterbacher Hof, neuer Clubraum, Vogelsbergstraße 87, 36341 Lauterbach, Absturz des Betriebssystems, Die gegenwärtige Krise und was Karl Marx dazu zu sagen hätte Diskussionsveranstaltung mit Robert Kurz (Journalist und Buchautor), Verantwortlich: [[Rosa Luxemburg Club]] Vogelsberg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.youtube.com/watch?v=1aKbCdlFKjo youtubevideo einer ähnlichen Veranstaltung mit Robert Kurz]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Links==&lt;br /&gt;
* http://rlc-vogelsberg.de&lt;br /&gt;
* http://www.rosalux.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Demokratie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wirtschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Aktion]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bildung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Umweltpolitik]]&lt;/div&gt;</description>
			<pubDate>Wed, 10 Aug 2016 08:11:56 GMT</pubDate>			<dc:creator>92.212.33.141</dc:creator>			<comments>http://fuldawiki.de/fd/index.php?title=Diskussion:Rosa_Luxemburg_Club</comments>		</item>
		<item>
			<title>MÃ¶belstadt Sommerlad</title>
			<link>http://fuldawiki.de/fd/index.php?title=M%C3%83%C2%B6belstadt_Sommerlad</link>
			<description>&lt;p&gt;92.212.33.141:&amp;#32;/* Aktuelle Situation */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;===Aktuelle Situation===&lt;br /&gt;
Das Möbel-Unternehmen Sommerlad plante mit einem Investitionvolumen von rund 30 Millionen Euro eine &amp;quot;Möbelstadt&amp;quot; an der Rhön-Autobahn 7. Am 5. August 2016 fällte angesichts des ablehnenden Votums der Regionalplanung der mittelständische Unternehmer eine Entscheidung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{:Schlussverkauf bei Sommerlad}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{:Sommerlad – Kaiserwiesen zu teuer?}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Befangenheit der Fuldaer Zeitung===&lt;br /&gt;
Wie in einem [http://osthessen-news.de/n1252387/was-fz-leser-nicht-wissen-d%C3%BCrfen-sommerlad-anzeige-f%C3%BCr-18-224-euro-gecancelt.html Artikel] von OsthessenNews am 11.08.2014 veröffentlicht wurde  lehnte die Fuldaer Zeitung eine Veröffentlichung eines zweiseitigen Werbe-Artikels für insgesamt 18.000 Euro ab.&lt;br /&gt;
Hintergrund für diese Ablehnung ist scheinbar eine Befangenheit der [[Fuldaer Zeitung]], da die regionale Zeitung eine Werbepartnerschaft mit dem Konkurrenten Möbel Buhl pflegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So wurde beispielsweise am 21. Juli 2014 eine großflächige Werbe-Aktion zwischen beiden Unternehmen durchgeführt, bei dem jeder Kunde des Abos mit einem exklusiven Geschenk des Möbelhauses beworben wurde. Begünstigt wurden Kunden der Fuldaer Zeitung bei dieser Aktion mit Rabatten von bis zu 20% und einem &amp;quot;exklusiven Überraschungsgeschenk&amp;quot; beworben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Fz_befangen_m%C3%B6bel_buhl_sommerlad.jpg]]&lt;br /&gt;
Grafik: Werbeaktion der Fuldaer Zeitung in Kooperation mit Möbel Buhl&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Fz_befangen_möbel_buhl_sommerlad_2.jpg]]&lt;br /&gt;
Grafik: Die Gutschein-Aktion vom 21.07.2014&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Befangenheit von OsthessenNews.de===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch auf OsthessenNews.de ist zu erkennen wie die Beeinflussung durch lokale Werbepartner funktioniert, Interessenskonflikte entstehen und dadurch eine neutrale Berichterstattung unmöglich wird. Während OsthessenNews den Bau der Möbelstadt eher befürwortet ist gleichzeitig der größte Banner der Webseite durch Sommerlad finanziert. Skeptische Berichterstattung ist hier von OsthessenNews wohl eher nicht zu erwarten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
http://s14.directupload.net/images/141015/f76cwsqi.jpg&lt;br /&gt;
Grafik: Screenshot OsthessenNews vom 15.10.2014&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Stellungnahme Die Linke.Offene Liste zu Sommerlad - Oktober 2014===&lt;br /&gt;
{{:Stellungnahme Die Linke.Offene Liste zu Sommerlad - Oktober 2014}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sommerlad]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Medien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wirtschaft]]&lt;/div&gt;</description>
			<pubDate>Sat, 06 Aug 2016 19:27:58 GMT</pubDate>			<dc:creator>92.212.33.141</dc:creator>			<comments>http://fuldawiki.de/fd/index.php?title=Diskussion:M%C3%83%C2%B6belstadt_Sommerlad</comments>		</item>
		<item>
			<title>Stadtoberhaupt wirbt fÃ¼r die Fuldaer Zeitung</title>
			<link>http://fuldawiki.de/fd/index.php?title=Stadtoberhaupt_wirbt_f%C3%83%C2%BCr_die_Fuldaer_Zeitung</link>
			<description>&lt;p&gt;92.212.33.141:&amp;#32;Die Seite wurde neu angelegt: „06.07.2016  Pressemitteilung  Stadtoberhaupt wirbt für die Fuldaer Zeitung  Das kann doch nicht Ihr Ernst sein, Herr Dr. Wingenfeld!  Fulda  &amp;quot;Das kann doch nicht…“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;06.07.2016&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Pressemitteilung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stadtoberhaupt wirbt für die Fuldaer Zeitung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das kann doch nicht Ihr Ernst sein, Herr Dr. Wingenfeld!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fulda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Das kann doch nicht Ihr Ernst sein, Herr Dr. Wingenfeld!&amp;quot;, kommentiert die Stadtfraktion Die Linke.Offene Liste / Menschen für Fulda den Werbeauftritt des Fuldaer Oberbürgermeisters in der [[Fuldaer Zeitung]] für die Fuldaer Zeitung. Betitelt ist die am Freitag, den 29. Juli 2016 auf der Lokalseite erschienene Anzeige* mit &amp;quot;HAND in HAND zum ERFOLG!&amp;quot;. Freundlich lächelnd und passend im FZ-Blau beschlipst erklärt Dr. Heiko Wingenfeld als Oberbürgermeister der Stadt Fulda in dieser Anzeige: &amp;quot;Die Fuldaer Zeitung ist ein 'Unverzichtbarer Teil der Region', weil sie seit ihrer Gründung vor mehr als 140 Jahren als feste Institution in der Stadt und der Region das Zeitgeschehen aus authentisch Fuldaer Perspektive heraus widerspiegelt und für ihre Leser aufbereitet. Nur wer Zeitung liest, ist ein wirklich umfassend informierter Bürger!&amp;quot; Zudem wird die Fuldaer Zeitung als &amp;quot;Unverzichtbarer Teil der Region seit 1874&amp;quot; bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ein Werbeauftritt für die Fuldaer Zeitung gehört ganz sicher nicht zu den Aufgaben eines Stadtoberhaupts. Als Teil des Magistrats vertritt der Oberbürgermeister die Stadt und gibt Erklärungen der Stadt in seinem Namen ab (vgl. § 71 Abs. 1 HGO). Werbeauftritte für kommerzielle Unternehmen sind daher nicht möglich. Zudem bevorzugt er damit in unzulässiger Weise ein osthessisches Veröffentlichungsorgan. Die FZ und die anderen zur Parzellergruppe gehörenden Medien sind schließlich nicht die einzigen Online- und Printmedien in unserer Region&amp;quot;, verdeutlicht Fraktionsvorsitzende Karin Masche. Man könne diesen politisch skandalösen Werbeauftritt als peinlichen Fehler abtun, wenn die Bevorzugung der Fuldaer Zeitung nicht schon Methode habe. Sie spielt darauf an, dass dieses Printmedium nicht nur das einzige offizielle Veröffentlichungsorgan der Amtlichen Bekanntmachungen sei und Parzeller für die jeden Dienstag in der FZ erscheinen Stadtseiten jährlich pauschal 98.000 € zzgl. Mehrwertsteuer (Stand Frühjahr 2012) für von der Magistratspressestelle verfasste Artikel und Bekanntmachungen erhalte – obwohl die Stadt Fulda mit dem Printmedium 'Fulda Informiert', das an alle Haushalte in der Stadt verteilt werde (übrigens durch die Mediengruppe Parzeller) und der Internetpräsenz www.fulda.de zwei eigene Veröffentlichungsorgane unterhalte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als &amp;quot;zynisch&amp;quot; kritisiert Masches Fraktionskollegin [[Ute Riebold]], die Aussage des Fuldaer Oberbürgermeisters, dass die FZ seit &amp;quot;mehr als 140 Jahren … das Zeitgeschehen aus authentisch Fuldaer Perspektive heraus widerspiegelt&amp;quot;. &amp;quot;Damit ist peinlicherweise auch deren unrühmliches Wirken während der 12-jährigen Nazidiktatur umfasst, das im Zeitraum von 1945 bis 1951 ein Erscheinungsverbot nach sich zog.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Riebold hat bereits eine offizielle Anfrage eingereicht. Im Folgenden der Wortlaut:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Werbeauftritt für die Mediengruppe Parzeller&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
zu Ihrem Einsatz für die Fuldaer Zeitung – die Anzeige ist bisher am Freitag, den 29. Juli 2016 in der Fuldaer Zeitung auf Seite 19, in der Hünfelder Zeitung auf Seite 20, in den Kinzigtal Nachrichten auf Seite 16 und im Schlitzer Boten auf Seite 18 erschienen – habe ich einige Fragen an Sie:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.    Wie verträgt sich Ihr Werbeauftritt mit Ihren Aufgaben als Oberbürgermeister und damit, dass Sie die Stadt Fulda repräsentieren?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.    Mit welchem Betrag wurde Ihr Engagement honoriert?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.    Sie betonen, dass die Zeitung seit mehr als 140 Jahren (gegründet 1874) &amp;quot;das Zeitgeschehen aus authentisch Fuldaer Perspektive heraus widerspiegelt&amp;quot;. Das beinhaltet auch das unrühmliche Wirken der FZ in den 12 Jahren Herrschaft des Naziterrors, das im Zeitraum von 1945 bis 1951 ein Erscheinungsverbot nach sich zog. Halten Sie vor diesem Hintergrund Ihre Aussage auch für zynisch?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.    Sie sprechen in Ihrer Anzeige sowohl Leser als auch Bürger an. Warum richten Sie Ihre Erklärung nicht auch an Leserinnen und Bürgerinnen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Fuldaer OB reihe sich damit hinter seinen Nachfolger Frederik Schmitt, erster Kreisbeigeordneter des Landkreises Fulda, der eine Woche zuvor (22. Juli 2016)** in der gleich gestalteten und betitelten Werbeanzeige auf der Hessenseite der FZ verkündete: &amp;quot;Die Fuldaer Zeitung verkörpert für mich ein Stück Heimat als Informationsgeber, Pulsmesser und Sprachrohr der Menschen vor Ort. Sie ist damit weit mehr als Tageszeitung, sondern ein wertvoller Partner und Unterstützer der gesamten Region. Von daher hoffe ich, dass auch in Zukunft gerade für junge Menschen der Blick in die Fuldaer Zeitung trotz der grundlegenden Änderungen in Medienverhalten selbstverständlich bleibt.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Mal schauen, ob und wie sich auch der Fuldaer Bürgermeister Dag Wehner, Landrat Bernd Woide oder andere politische Führungskräfte der Gemeinden und Landkreise Osthessens in ähnlicher Weise wie OB und Vize-Landrat instrumentalisieren lassen&amp;quot;, erklärt die Stadtfraktion Die Linke.Offene Liste / Menschen für Fulda abschließend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fuldaer Zeitung, Fr 29.07.2016, S. 19, Lokales Fulda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hünfelder Zeitung, Fr 29.07.2016, S. 20, Lokales Hünfeld&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kinzigtal Nachrichten, Fr 29.07.2016, S. 16, Lokales Kinzigtal&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schlitzer Bote, Fr 29.07.2016, S. 18, Lokales Schlitz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
MK / Marktkorb (Nord + Süd), Mi 03.08.2016, S.    , Anzeige vorgesehen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
VB / Wochenbote Vogelsberg, Mi 03.08.2016, S.    , Anzeige vorgesehen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
**&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fuldaer Zeitung, Fr 22.07.2016, S. 7, Hessen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hünfelder Zeitung, Fr 22.07.2016, S. 7, Hessen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kinzigtal Nachrichten, Fr 22.07.2016, S. 7, Hessen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schlitzer Bote, Fr 22.07.2016, S. 7, Hessen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
MK / Marktkorb (Nord + Süd), Mi 27.07.2016, S. 14, Sport&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
VB / Wochenbote Vogelsberg, Mi 27.07.2016, S. 10, Sport&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
HGO = Hessische Gemeindeordnung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
--------------------------&lt;br /&gt;
[[Kategorie:WP 2016-2021]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Presseerklärung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Medien]]&lt;/div&gt;</description>
			<pubDate>Thu, 04 Aug 2016 08:10:17 GMT</pubDate>			<dc:creator>92.212.33.141</dc:creator>			<comments>http://fuldawiki.de/fd/index.php?title=Diskussion:Stadtoberhaupt_wirbt_f%C3%83%C2%BCr_die_Fuldaer_Zeitung</comments>		</item>
		<item>
			<title>Neuhof</title>
			<link>http://fuldawiki.de/fd/index.php?title=Neuhof</link>
			<description>&lt;p&gt;92.212.33.141:&amp;#32;&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;!--&amp;lt;div style=&amp;quot;background:#BA55D3;text-align:left; color: #fff;font-weight:bold;font-size:150%;margin: 0px 5px 0px 0; padding: 4px 4px 4px 14px;&amp;quot;&amp;gt;Aktuelles&amp;lt;/div&amp;gt;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
|__TOC__&lt;br /&gt;
|[[Bild:Buehne.jpg|right]]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--&lt;br /&gt;
{{Infobox Ort in Deutschland&lt;br /&gt;
|Name              = Neuhof&lt;br /&gt;
|Wappen            = Wappen Neuhof (bei Fulda).png&lt;br /&gt;
|lat_deg           = 50 |lat_min = 26&lt;br /&gt;
|lon_deg           = 09 |lon_min = 37&lt;br /&gt;
|Lageplan          = &lt;br /&gt;
|Bundesland        = Hessen&lt;br /&gt;
|Regierungsbezirk  = Kassel&lt;br /&gt;
|Landkreis         = Fulda&lt;br /&gt;
|Höhe              = 270 – 480&lt;br /&gt;
|Fläche            = 90.28&lt;br /&gt;
|Einwohner         = 11139&lt;br /&gt;
|Stand             = 2007-12-31&lt;br /&gt;
|PLZ               = 36119&lt;br /&gt;
|PLZ-alt           = 6404&lt;br /&gt;
|Vorwahl           = 0 66 55 / 0 66 69 / 06 61&lt;br /&gt;
|Kfz               = FD&lt;br /&gt;
|Gemeindeschlüssel = 06 6 31 018&lt;br /&gt;
|Gliederung        = 8 [[Ortsteil]]e&lt;br /&gt;
|Adresse           = Lindenplatz 4&amp;lt;br /&amp;gt;36119 Neuhof&lt;br /&gt;
|Website           = [http://www.neuhof-fulda.de/ www.neuhof-fulda.de]&lt;br /&gt;
|Bürgermeister     = Maria Schultheis&lt;br /&gt;
|Bürgermeistertitel = Bürgermeisterin&lt;br /&gt;
|Partei            = CDU&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
--&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''Neuhof''' ist eine Gemeinde im [[Landkreis Fulda]] in Osthessen, Deutschland.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
=== Geografische Lage ===&lt;br /&gt;
Der namengebende Hauptort der Gemeinde liegt im Fliedetal zwischen den Mittelgebirgen Rhön und Vogelsberg, etwa 15&amp;amp;nbsp;km südwestlich der Kreisstadt [[Fulda]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nachbargemeinden ===&lt;br /&gt;
Die Gemeinde Neuhof grenzt im Norden an die Gemeinde Großenlüder und die Stadt [[Fulda]] sowie im Nordosten an die Gemeinde [[Eichenzell]]. Im Südosten liegt die Gemeinde [[Kalbach]], im Süden die Gemeinde Flieden (alle im Landkreis Fulda) und im Südwesten die Stadt Schlüchtern (Main-Kinzig-Kreis). Im Westen befinden sich die zum Vogelsbergkreis gehörende Gemeinden Freiensteinau und Grebenhain. Im Nordwesten ist die Gemeinde Hosenfeld (Landkreis Fulda) gelegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gemeindegliederung ===&lt;br /&gt;
Neuhof (bestehend aus den Gemeindeteilen Ellers, Neustadt und Opperz) ist Hauptort der gleichnamigen Großgemeinde. Daneben umfasst die Gemeinde die Ortsteile Dorfborn, Giesel, Hattenhof, Hauswurz, Kauppen, Rommerz und Tiefengruben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dorfborn umfasst zudem den ca. 1&amp;amp;nbsp;km nordwestlich der Ortsmitte gelegenen kleineren Ortsteil ''Kahlberg''. Kahlberg war früher ein Ortsteil von Ellers, der aber aufgrund seiner räumlichen Nähe eng mit Dorfborn verbunden war. Heute ist Kahlberg mit Dorfborn zusammengewachsen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum 1. Januar 1972 wurde Neuhof im Rahmen der Gebietsreform in Hessen mit den bis dahin ebenfalls selbstständigen Gemeinden Dorfborn, Giesel, Kauppen und Tiefengruben zur Großgemeinde Neuhof zusammengefasst. Durch Gesetz mit Wirkung vom 1. August 1972 kamen schließlich noch Hattenhof, Hauswurz und Rommerz hinzu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neuhof ist heute die viertgrößte Gemeinde im Landkreis Fulda. Die Einwohnerzahlen verteilen sich auf die einzelnen Ortsteile wie folgt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;prettytable&amp;quot; &lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe5&amp;quot;&lt;br /&gt;
!align=&amp;quot;left&amp;quot; |'''Ortsteil'''&lt;br /&gt;
!align=&amp;quot;right&amp;quot; |'''Einwohner'''&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Neuhof&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align: right&amp;quot; |5.018&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Rommerz&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;right&amp;quot; |1.712&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Hattenhof&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align: right&amp;quot; |1.540&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Giesel&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;right&amp;quot; |1.052&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Hauswurz&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align: right&amp;quot; |960&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Dorfborn&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;right&amp;quot; |636&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Tiefengruben&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align: right&amp;quot; |154&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Kauppen&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;right&amp;quot; |85&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;left&amp;quot; |'''Gesamt'''&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;right&amp;quot; |'''11.139'''&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Bild:Viaregia1.jpg|thumb|''[[Via Regia]]'', Alte Heerstraße zwischen [[Fulda]]]] und '''Neuhof''' &lt;br /&gt;
=== Mittelalter und frühe Neuzeit ===&lt;br /&gt;
==== Überblick ====&lt;br /&gt;
Die Gemeinde Neuhof kann auf eine mehr als 1000-jährige Geschichte zurückblicken. Mit dem heutigen Gemeindeteil Neustadt erfolgte im Jahr 956 die erste urkundliche Erwähnung einer Ansiedlung.[http://cgi-host.uni-marburg.de/~hlgl/ortslexikon/id.cgi?lines=10&amp;amp;ex=xs&amp;amp;table=ort&amp;amp;locus=neustadt&amp;amp;current=1&amp;amp;page=1&amp;amp;id=FD-0465&amp;amp;gkr=3543764&amp;amp;gkh=5590748&amp;amp;assured=1&amp;amp;mask=11101100001&amp;amp;chapter=Siedlung Historisches Ortslexikon des Landes Hessen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Name ''Neuhof'' lat. ''Nova Curia'', mhd. ''Nuwenhof'') wurde 1239 zum ersten Mal genannt. Er stammt von der Adelsfamilie ''von Neuhof'' (lat. ''de nova curia'') bzw. von der gleichnamigen Wasserburg der Fuldaer Fürstäbte. Einzelne Vertreter der Familie ''von Neuhof'' waren vermutlich Burgmannen. Um das Jahr 1250 ließ Fürstabt Heinrich IV. von Erthal (1249–1261) das Schloss Neuhof mit neuen Mauern, Zäunen und Gräben befestigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben Neustadt entstanden in der Nähe des Schlosses die Siedlungen Opperz (1326) und Ellers (1486). Das Wasserschloss wurde allmählich Mittelpunkt eines Verwaltungsbezirks im alten Gericht Flieden. Besonders in Zeiten, als in Fulda die Pest herrschte (beispielsweise in den Jahren 1597 und 1611), zogen sich Regierung und Kanzlei des Hochstifts Fulda auf das Schloss Neuhof zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Historische Straßen ====&lt;br /&gt;
Die Ortsteile der heutigen Gemeinde Neuhof lagen im Mittelalter an der Wegkreuzung der beiden Altstraßen ''Via Regia'' (alte Königsstraße oder Reichsstraße von Frankfurt am Main nach Leipzig, auch ''Alte Heerstraße'' genannt; hier verlief zudem ein Jakobsweg) und ''Antsanvia'' (Handelsstraße von Mainz nach Eisenach, auch ''Alte Straß'' genannt).&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
An den Verlauf der ''Via Regia'' erinnern heute entsprechende Hinweisschilder mit der Aufschrift „Des Reiches Straße“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Eingemeindungen ===&lt;br /&gt;
Der Hauptort der Gemeinde Neuhof wurde erst 1928 aus den vormals selbstständigen Gemeinden Ellers, Neustadt und Opperz gebildet. 1972 wurde Neuhof im Rahmen der Gebietsreform in Hessen mit den bis dahin ebenfalls selbstständigen Gemeinden Dorfborn, Giesel, Hattenhof, Hauswurz, Kauppen, Rommerz und Tiefengruben zur Großgemeinde Neuhof zusammengefasst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Nazizeit====&lt;br /&gt;
330 KZ Häftlinge werden am 27./28. März 1945 auf der B40 Richtung Fulda getrieben. Mehr dazu Artikelseite [[Naziverbrechen in der Region Fulda]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
http://kz-adlerwerke.de/img/1_1_5_1_todesmarschroute.gif&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das [http://www.buchenwald.de/totenbuch/ Totenbuch von Buchenwald] verzeichnet :&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Benkner, Justus (10.05.1873* in Neuhof (Ellers), Hessen-Nassau)&lt;br /&gt;
* Huck, Ferdinand (08.12.1878* in Hattenhof, Krs. Fulda)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Religionsgemeinschaften ==&lt;br /&gt;
=== Katholische Kirche ===&lt;br /&gt;
Das Gebiet der politischen Gemeinde Neuhof umfasst fünf katholische Pfarrgemeinden, die wiederum drei Dekanaten bzw. vier Pastoralverbünden im Bistum Fulda zugeordnet sind. Etwa 77% de Bevölkerung sind katholisch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Evangelische Kirche ===&lt;br /&gt;
In Neuhof besteht zudem eine evangelische Pfarrgemeinde mit einer Pfarrkirche und einem Jugendheim im Gemeindeteil Ellers, einem Gemeindehaus in Rommerz sowie einer Filialkirche in der Nachbargemeinde Flieden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ehemalige jüdische Gemeinde ===&lt;br /&gt;
Bis 1939 gab es in Neuhof eine jüdische Gemeinde mit einer Synagoge (eingeweiht 1876) in der heutigen Marktstraße (damals Frankfurter Straße) im Gemeindeteil Neustadt. Ihre Entstehung geht nachweislich bis auf das Jahr 1563 zurück. Zur Gemeinde gehörten die in Neuhof lebenden jüdischen Bürger. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Reichspogromnacht vom 9. auf den 10. November 1938 wurde die Synagoge geschändet und ausgebrannt und die Inneneinrichtung zerstört. In Neuhof lebten damals 48 Juden. Im Laufe des Jahres 1942 wurden die noch verbliebenen jüdischen Bürger aus Neuhof deportiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Synagogengebäude blieb nach 1945 erhalten, bis 1956 in seiner L-Form. Danach wurde es von Nachbarn gekauft, die es allmählich „modernisierten“ und dabei als ehemalige Synagoge durch An- und Umbauten unkenntlich machten. Als Ergebnis der An- und Umbauten befindet sich an dieser Stelle ein langgestrecktes Wohn- und Geschäftshaus in Privatbesitz. Eine Hinweis- oder Gedenktafel ist nicht vorhanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der ehemalige jüdische Friedhof in der Gemarkung Flieden oberhalb der Landesstraße zwischen Neuhof und Flieden (ehemalige Bundesstraße 40) ist bis heute erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem [[Gehringshof]] gab es ein Kibbuz, das zur Ausreise nach Palästina vorbereitete. Die Überlebende des Mädchenorchesters von Auschwitz [[Esther Bejarano]] berichtete auf Einladung des Fuldaer Geschichtsvereins am 6. März 2008. Sie hatte nach der Befreiung eine Monate auf dem Gehringshof verbracht&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Linke gründet Ortsverband Neuhof===&lt;br /&gt;
[[Bild:Ortsgruppeneuhof.jpg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Kreisverband [[Die Linke|Die LINKE]] hat am 11.01.2008 in Neuhof einen weiteren Ortsverband im Kreis Fulda gebildet. Nach [[Eichenzell]], [[Petersberg]] und [[Gersfeld]] ist dies nun der vierte Ortsverband im Kreis Fulda.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jürgen Jahn wurde zum Sprecher des neuen Ortsverbandes gewählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er kündigte einen entschlossen Wahlkampf für die letzten 14 Tage bis zur Landtagswahl an. Die Linke müsse in den Landtag einziehen, dann habe man auch eine Stimme für mehr soziale Gerechtigkeit im hessischen Landtag.&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
[[Bild:Linke Logo.gif|right|framed|'''&amp;lt;big&amp;gt;Ortsverband Neuhof'''&amp;lt;/big&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;'''Der Ortsverband Neuhof [[Die Linke]] wurde am 11.1. 2008 gegründet.&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Anfrage zur [[Kreistagsitzung Juni 2010]]: Geländeabsenkungen durch Kaliabbau'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Gewalttäter aus dem rechten Lager'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Besorgt über den jüngsten Fall von rechtsextremer Gewalt in Neuhof äußerte sich der Sprecher der Ortsgruppe Neuhof der Partei DIE LINKE, Jürgen Jahn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während die Hessen CDU unter Roland Koch verzweifelt versucht, noch Wählerstimmen mit einer Kampagne gegen junge ausländische Gewalttäter zu gewinnen, spielen sich tatsächliche Übergriffe oft genug so ab, wie es in Neuhof am Samstag, den 19.1. der Fall war: Drei Männer mit wahrscheinlich rechtsextremen Hintergrund attackierten und verletzten einen jungen Türken und zerstörten seinen mobilen Hähnchengrill. Um solche Taten zu verhindern, so Jürgen Jahn, bedürfe es keiner Verschärfung des Jugendstrafrechtes. Vielmehr solle Herr Koch seine &amp;quot;Scheuklappe auf dem rechten Auge&amp;quot; endlich abnehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
DIE LINKE setzt beim Umgang mit gewälttätigen Jugendlichen und jungen Erwachsenen auf Prävention, Aufklärung und Jugendbildungsarbeit.&lt;br /&gt;
Letztlich hilft bei Jugendgewalt am meisten, wenn es gelingt, die Chancen für junge Leute auf Integration und die Teilhabe am gesellschaftlichen Ganzen durch Bildung und einen Ausbildungs- oder Arbeitsplatz zu sichern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Veröffentlicht hier''':&lt;br /&gt;
*Osthessennews [http://www.osthessen-news.de/beitrag_A.php?id=1145369]&lt;br /&gt;
[[Bild:Williklein.jpg|right]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Kommunalwahl 2007 kandidierte der Rommerzer [[Benutzer: Willi Erdt|Willi Erdt]] bei der [[Die LINKE.Offene Liste|Linken.Offenen Liste]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gemeindevertretung === &lt;br /&gt;
Die Gemeindevertretung Neuhof besteht aus 37 Mitgliedern. Die Kommunalwahl am 26. März 2006 ergab folgende Stimm- bzw. Sitzverteilung bei 42,1 Prozent Wahlbeteiligung (Zahlen im Vergleich zur Kommunalwahl vom 18. März 2001):&lt;br /&gt;
{|  class=&amp;quot;prettytable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-  class=&amp;quot;hintergrundfarbe5&amp;quot;&lt;br /&gt;
! rowspan=&amp;quot;2&amp;quot; | Parteien und Wählergemeinschaften&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | 2006&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | 2001&lt;br /&gt;
|-  class=&amp;quot;hintergrundfarbe5&amp;quot;&lt;br /&gt;
! %&lt;br /&gt;
! Sitze&lt;br /&gt;
! %&lt;br /&gt;
! Sitze&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align: left;&amp;quot; | Christlich Demokratische Union Deutschlands (CDU)&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align: right;&amp;quot; | 71,6&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align: right;&amp;quot; | 27&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align: right;&amp;quot; | 63,0&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align: right;&amp;quot; | 23&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align: left;&amp;quot; | Sozialdemokratische Partei Deutschlands (SPD)&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align: right;&amp;quot; | 28,4&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align: right;&amp;quot; | 10&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align: right;&amp;quot; | 28,5&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align: right;&amp;quot; | 11&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align: left;&amp;quot; | Christliche Wähler-Einheit (CWE)&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align: right;&amp;quot; | –&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align: right;&amp;quot; | –&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align: right;&amp;quot; | 5,5&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align: right;&amp;quot; | 2&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align: left;&amp;quot; | Bündnis 90/Die Grünen (GRÜNE)&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align: right;&amp;quot; | –&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align: right;&amp;quot; | –&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align: right;&amp;quot; | 3,0&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align: right;&amp;quot; | 1&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe5&amp;quot;&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;text-align: left;&amp;quot; | gesamt&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align: right;&amp;quot; | 100,0&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align: right;&amp;quot; | 37&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align: right;&amp;quot; | 100,0&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align: right;&amp;quot; | 37&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe5&amp;quot;&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;text-align: left;&amp;quot; | Wahlbeteiligung&lt;br /&gt;
|colspan=&amp;quot;2&amp;quot; style=&amp;quot;text-align: center;&amp;quot; |  42,1 %&lt;br /&gt;
|colspan=&amp;quot;2&amp;quot; style=&amp;quot;text-align: center;&amp;quot; |  55,8 %&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bürgermeister seit 1945 ===&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;prettytable&amp;quot; &lt;br /&gt;
!Name&lt;br /&gt;
!von&lt;br /&gt;
!bis&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| August Lotz&lt;br /&gt;
| 1945&lt;br /&gt;
| 1952&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Jakob Schneider&lt;br /&gt;
| 1952&lt;br /&gt;
| 1959&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Karl Heimüller (CDU)&lt;br /&gt;
| 1960&lt;br /&gt;
| 1984&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Martin Hohmann]] (CDU)&lt;br /&gt;
| 1984&lt;br /&gt;
| 1998&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Maria Schultheis (CDU)&lt;br /&gt;
| 1999&lt;br /&gt;
| heute&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bürgermeisterin Maria Schultheis (CDU) wurde am 20. Dezember 1998 erstmals direkt in dieses Amt gewählt, das sie seit dem 1. Februar 1999 offiziell innehat. Ihre Wiederwahl erfolgte am 10. Oktober 2004 mit einem Stimmenanteil von 79,3 Prozent bei einer Wahlbeteiligung von 46,8 Prozent.&lt;br /&gt;
[[Bild:Buehne.jpg|right]]&lt;br /&gt;
===Kreistag===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am [[Kreistagsitzung September 2006|11. September 2006 fand in Neuhof eine Sitzung des Kreistages]] statt.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
=== Wappen ===&lt;br /&gt;
Das Wappen der Gemeinde Neuhof ist geteilt von Gold und Schwarz, die als Symbolfarben für den Bergbau stehen. Es zeigt im oberen Teil vorne in Gold drei ineinander verschlungene schwarze Ringe als Sinnbild für den Zusammenschluss der vormals selbstständigen Gemeinden Ellers, Opperz und Neustadt im Jahr 1928. Im oberen Teil hinten sind in Gold ein gekreuzter schwarzer Hammer und Schlägel als Embleme für den Bergbau zu sehen. Im unteren Teil befindet sich in Schwarz ein von einer schmalen schwarzen Linie durchzogenes goldfarbenes Kreuz als Symbol für die fast 650-jährige Zugehörigkeit Neuhofs zum Kloster bzw. Hochstift Fulda mit der späteren Funktion als Amtssitz und „Nebenresidenz“ der Fuldaer Fürstäbte bzw. Fürstbischöfe.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br style=&amp;quot;clear: left;&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur und Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
=== Bauwerke ===&lt;br /&gt;
Die Wahrzeichen der Gemeinde sind die katholische Pfarrkirche St. Michael im Gemeindeteil Opperz und die vier erhaltenen Türme des ehemaligen Neuhofer Wasserschlosses, dessen Hauptgebäude 1958 abgerissen wurde. An seiner Stelle befindet sich heute die Schlossschule (Grundschule Neuhof).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Pfarrkirche St. Michael ist eine dreischiffige Pfeilerbasilika. Sie entstand 1831 und wurde von 1909 bis 1911 erweitert. Die Fassade wird von drei Sandsteinfiguren geschmückt. Bemerkenswert ist der zweigeschossige spätgotische Westturm mit Spitzhelm. Er wurde als Wehrkirche mit einer kleinen Kapelle im Erdgeschoss am Friedhof in Opperz errichtet, die 1490 dem Erzengel Michael geweiht wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das nachbarocke Langhaus der Kirche mit Tonnengewölbe ist einfach gestaltet. Die Ausstattung stammt aus verschiedenen Zeiten. Zu erwähnen sind beispielsweise die spätbarocken Apostelfiguren im Hauptschiff. Der spätgotische Taufstein stammt von 1503.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Musik ===&lt;br /&gt;
In der Gemeinde Neuhof besteht traditionell ein reges musikalisches Leben sowohl im kirchlichen wie auch im profanen Bereich. Neben der Chorvereinigung ''Cäcilia'' (gegründet 1907) und der Jungen Kantorei St. Michael gibt es im Hauptort Neuhof ein Akkordeonorchester, ein Blasorchester und einen Spielmanns- und Fanfarenzug sowie drei bürgerliche Musikvereine in den Ortsteilen Giesel, Hattenhof und Hauswurz. Ein eigener Verein zur Förderung junger Musiker kümmert sich um die Belange neuer musikalischer Talente.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Freizeit und Sport ===&lt;br /&gt;
Für Sport- und Freizeitaktivitäten stehen in Neuhof u. a. zwei Stadien, fünf Sportplätze und sechs Turnhallen, vier Bolzplätze, zwei Tennisanlagen, eine Tennishalle/Squash, mehrere Kegelbahnen, ein Streetball- und Inlineskatingplatz sowie ein Grillplatz zur Verfügung. Größere Sportveranstaltungen finden in der Vier-Felder-Halle (62&amp;amp;nbsp;x&amp;amp;nbsp;27&amp;amp;nbsp;m Nutzfläche) der Wernher-von-Braun-Schule statt, die eine feste Sitztribüne für ca. 900 Zuschauer enthält. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine touristische Attraktion ist der 1999 eröffnete Planetenwanderweg, ein naturwissenschaftlicher Lehrpfad, der von der Wernher-von-Braun-Schule am Opperzer Berg ausgehend bis zum [[Kalbach]]er Ortsteil Eichenried führt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neuhof liegt außerdem am 240&amp;amp;nbsp;km langen Rhein-Main-Kinzig-Radweg, der in Rüdesheim am Rhein beginnt und nach Tann (Rhön) führt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Regelmäßige Veranstaltungen ===&lt;br /&gt;
* Fastnachtsveranstaltungen und Rosenmontagszug im Februar bzw. März&lt;br /&gt;
* Heidelbeerfest im Ortsteil Giesel am zweiten Wochenende im August&lt;br /&gt;
* Ökumenisches Pfarrfest der katholischen und evangelischen Kirchengemeinden im Gemeindezentrum im Gemeindeteil Neustadt Ende September&lt;br /&gt;
* Kirmestanz auf dem Kirchplatz St. Michael im Gemeindeteil Opperz am Kirmessonntag (Kirchweihfest) Anfang November&lt;br /&gt;
* Weihnachtsmarkt im Schlosshof im Gemeindeteil Neustadt am zweiten Adventswochenende&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft und Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
=== Funktion als Unterzentrum ===&lt;br /&gt;
Die Gemeinde Neuhof hat heute die Funktion eines Unterzentrums nahe der Kreisstadt [[Fulda]]. Hier finden sich u.&amp;amp;nbsp;a. neun Ärzte, zwei Tierärzte, zwei Apotheken, ein Seniorenpflege- und Betreuungszentrum, neun Kirchen, eine Postagentur, ein Bahnhof, mehrere Lebensmittelmärkte, Banken, fünf Schulen, eine Zweigstelle der Volkshochschule des Landkreises Fulda, sechs Kindergärten, ein Gemeindezentrum, sieben Bürgerhäuser, drei Gemeindebüchereien, eine Polizeidienststelle, eine Straßenmeisterei, vier Revierförstereien (Betriebsbezirke des Forstamts Fulda) sowie mehrere Gasthäuser.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die räumliche Nähe zum Oberzentrum Fulda hat neben anderen Faktoren allerdings auch mit dazu geführt, dass Neuhof in den letzten Jahren einige Unternehmen und öffentliche Einrichtungen verlor. Größere Unternehmen waren in der Vergangenheit die Rhöngold-Molkerei der Gebrüder Fricke, die Fleischwarenfabrik Josef Ruppel und der Holzhandel Reschop. Früher gab es in Neuhof außerdem noch zwei Forstämter, eine Zweigstelle des Amtsgerichts Fulda, ein Hallenfreibad („Allwetterbad“), ein Postamt und eine Niederlassung der Barmherzigen Schwestern mit Altenheim. Die Eigenständigkeit der Raiffeisenbank Neuhof eG ging ebenfalls verloren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Regionalforum Fulda Südwest ===&lt;br /&gt;
Zur Förderung der Regionalentwicklung hat sich Neuhof im Mai 1998 mit den Gemeinden Bad Salzschlirf, [[Eichenzell]], Flieden, Großenlüder, Hosenfeld und [[Kalbach]] zum „Regionalforum Fulda Südwest“ zusammengeschlossen und eine kommunale Arbeitsgemeinschaft gebildet.[http://www.rffs.de Regionalforum Fulda Südwest] Seit der Umwandlung des Zusammenschlusses in einen Verein 2006 sind unter anderem die Kreishandwerkerschaft, der Kreisbauernverband und die Arbeitsgemeinschaft der Naturschutzverbände beigetreten. Das Regionalforum bewirbt sich um die Anerkennung als Förderregion der Europäischen Union nach der sogenannten Gemeinschaftsinitiative LEADER zur Entwicklung der ländlichen Wirtschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In folgenden Bereichen führt die Kooperation der sieben Gemeinden zu Einsparungen oder Mehreinnahmen:&lt;br /&gt;
* ein gemeinsamer Jugendbetreuer&lt;br /&gt;
* Entwicklung von Radtourismus und Fremdenverkehr&lt;br /&gt;
* Museumsverbund&lt;br /&gt;
* Homepagepflege&lt;br /&gt;
* Studie [[Biomasse]]nutzung&lt;br /&gt;
* Kulturwoche und kulturelle Veranstaltungen&lt;br /&gt;
* Tag der Regionen jedes Jahr im Herbst&lt;br /&gt;
* kostengünstigere Führerscheinausbildung für Feuerwehrleute&lt;br /&gt;
* Einführung Kosten- und Leistungsrechnung (Doppik)&lt;br /&gt;
* Abrufen von EU-Mitteln durch Regionalforum als regionale Entwicklungsgruppe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====[[Hartz IV]] in Neuhof====&lt;br /&gt;
Die Fuldaer Zeitung berichtet von einem Projekt &amp;quot;Lokale Partnerschaft&amp;quot;. Hierbei sollen in den Gemeinden Flieden, [[Neuhof]], [[Kalbach]], [[Eichenzell]], Bad Salzschlirf, Großenlüder und Hosenfeld ab März 2007 Arbeitslose bei &amp;quot;praktischen Arbeiten wie Einkaufen, Kinderbetreuung und Gartenpflege&amp;quot; eingesetzt werden. &amp;quot;Dazu starten die Kommunen das Projekt „Lokale Partnerschaft“. (Lokale Partnerschaft zur Förderung des soziales Zusammenhalts in der Gemeinde). Sechs bis zwölf Langzeitarbeitslose aus dem Kreis der über 50-Jährigen sollen eingestellt werden. Im ersten Jaht zahl das Gehalt das Amt. Das Projekt sei jedoch auf Dauer angelegt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die „Bürgerhelfer“ sollen &amp;quot;in drei Bereichen tätig werden: Ältere Bürger sollen Hilfe beim Einkaufen, Kochen, Putzen, im Garten, am Friedhof und bei kleineren Hausmeistertätigkeiten erhalten. An Familien richtet sich das Angebot, bei der Kinderbetreuung und – wenn ein Elternteil krank wird – auch im Haushalt zu helfen. Kirchen und Kommunen sollen Unterstützung erhalten in den Bereichen Schneeräumen, Grün- und Friedhofspflege, Straßenreinigung und Spielplatzbetreuung.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Unternehmen solle kostendeckend arbeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So wird Arbeitslosigkeit auch von den Gemeinden ausgenutzt.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
* 11.12.2006 Fuldaer Zeitung&lt;br /&gt;
[http://www.fuldaerzeitung.de/sixcms/detail.php?template=fz_meldung_04&amp;amp;id=166398]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[Postagentur|Postagenturen in der Fläche]]===&lt;br /&gt;
Durch die Privatisierung der Deutschen Bundespost wurden die Standorte der Filialen überprüft, zahlreiche geschlossen und die Dienstleistungen Subunternehmern gegeben, die sog. Postagenturen in ihren bereits vorhandenen Geschäftsräumen einrichteten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch in Stadt und Landkreis Fulda wurden zahlreiche Poststellen aufgegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ist der Service in den Postagenturen schon eingeschränkt, so wird die Versorgung der Bevölkerung mit der Dienstleistung durch Schließung selbst dieser Agenturen vollkommen in Frage gestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein krasser Fall zeigt sich in Neuhof:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 25.4.06 wurde die Postagentur im Ortskern von Neuhof überfallen (Fotos und Bericht) [http://www.osthessen-news.de/beitrag_C.php?id=1124228]. Seitdem bleibt die Poststelle, die  geschlossen, ein Schild weist die Kunden darauf hin, die Poststellen in [[Eichenzell]] oder Mittel[[Kalbach|kalbach]] aufzusuchen.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Humorvoll berichtet osthessennews darüber [http://www.osthessen-news.de/beitrag_C.php?id=1124674]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bürger fragen sich, wie lange dieser Zustand noch anhalten soll. Der Betreiber der Postgentur, die Bäckerei Happ habe wohl kein Interesse mehr an der Dienstleistung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Information des Kandidaten der Die Linke.Offene Liste [[Benutzer:Willi Erdt|Willi Erdt]] aus [[Neuhof]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bergbau ===&lt;br /&gt;
Neuhof ist die einzige Bergbaugemeinde im [[Landkreis Fulda]]. Im &amp;lt;!--siehe Salzbergwerk wikipedia--&amp;gt; [[KundS KALI GmbH|Kalibergwerk]] Neuhof-Ellers (gegründet 1906) wird von 680&amp;amp;nbsp;Mitarbeitern &amp;lt;!--siehe Kalisalz wikipedia--&amp;gt;Rohsalz abgebaut und zu hochwertigen Düngemitteln verarbeitet. Bei einer jährlichen Rohsalzförderung von fast vier Millionen Tonnen erzeugt Neuhof-Ellers rund 1,3&amp;amp;nbsp;Millionen Tonnen Verkaufsprodukte. Das Werk ist damit der größte Industriebetrieb im südlichen Teil des Landkreises. Es gehört heute zur Kasseler K+S AG (früher Kali und Salz AG bzw. Wintershall AG). Der weithin sichtbare Salzberg, die [[Kalisalz|Kali]]-Abraumhalde (bis 500m hoch), im Volksmund auch „Kaliberg“ oder „Monte Kali“ genannt, besteht aus ca. 50&amp;amp;nbsp;Millionen Tonnen überwiegend Natriumchlorid (Kochsalz) und Calciumsulfat (Gips) und ist somit eine der größten Deponien Europas. 1926/27 wurde das Bergwerk auf Betreiben von [[August Rosterg]], dem seinerzeitigen Generaldirektor der Wintershall AG, stillgelegt. 1954 wurden die Anlagen erneuert, und das Werk nahm den Betrieb wieder auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Kali-Boom: Der Monte Kali in Neuhof und die Folgen ====&lt;br /&gt;
(Stand März 2008)&lt;br /&gt;
Der Kaliabsatz brummt. Innerhalb eines Jahres hat sich der Preis pro&lt;br /&gt;
Tonne von 250 auf 500 Dollar verdoppelt. 82,5 Millionen Euro wurden&lt;br /&gt;
2007 an Dividende an die Aktionäre ausgezahlt. Der Kurs hat sich seit&lt;br /&gt;
1999 mehr als verfünfzehntfacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Liebe Leserin, lieber Leser, welche Vorstellung: statt wie noch 1999&lt;br /&gt;
2000 DM Netto im Monat, bekommen Sie jetzt jeden Ersten 15 000 Euro.&lt;br /&gt;
Da kann sich die Gemeinde Neuhof freuen, über die&lt;br /&gt;
Gewerbesteuerzahlung! Doch weit gefehlt:&lt;br /&gt;
Während die Aktionäre neben dem Kursgewinn auch noch Dividene&lt;br /&gt;
erhalten, muss die Gemeinde an K+S Gewerbesteuer in Höhe von 2,2&lt;br /&gt;
Millionen Euro zurückzahlen, zudem schrumpfen die vom Kaliwerk zu&lt;br /&gt;
leistenden Vorauszahlungen zusammen. Das Steuerrecht machts möglich, durch den schwachen Dollarkurs konnten „Verluste“ in Ansatz gebracht werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für den Bau eines Containerbahnhofs in Philippsthal im Wert von 6 Millionen Euro kassiert Konzern&lt;br /&gt;
öffentliche Förderung. Doch das sind kleine Fische, allein an EU Beihilfe gab es 1998 1536 Mio. DEM.&lt;br /&gt;
Zurück gibt der Konzern der Allgemeinheit die Abwässer aus Produktion&lt;br /&gt;
und Haldenregenwasser in Fliede, Fulda und Werra. Diese Art der Abwasserentsorgung ist für den&lt;br /&gt;
Konzern kostenlos. Zuvor verpresste man die Lauge Jahre&lt;br /&gt;
lang in tiefer liegende Gesteinsschichten - und gefährdet damit&lt;br /&gt;
das Trinkwasser. Im Fuldaer Land war der „Schwamm“ voll. Daher wird&lt;br /&gt;
die Lauge per Tank-LKW und Bahn zur Werra transportiert. Das Land Hessen akzeptiert dort noch&lt;br /&gt;
immer den Grenzwert von 1942.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch bei Heringen und Gerstungen wurde Lauge verpresst. Heute&lt;br /&gt;
kommt die Soße bei Sorga wieder zutage. Das ökologische Gleichgewicht ist schon derart&lt;br /&gt;
zerstört, dass sich hier Salzwiesen mit Nordseegräsern gebildet&lt;br /&gt;
haben. Und in Gerstungen ist bereits die Trinkwasserversorgung&lt;br /&gt;
betroffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und bei Neuhof?? Ende Februar 2008 informierte das&lt;br /&gt;
Regierungspräsidium Kassel das Umweltministerium Thüringen, dass&lt;br /&gt;
heute wieder 50% der Abwässer in den Untergrund des Fuldaer Landes&lt;br /&gt;
gepumpt werden!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unsere Kinder und Kindeskinder werden sich noch lange mit den&lt;br /&gt;
Umweltschäden der K+S herumschlagen müssen, während die Großaktionäre&lt;br /&gt;
längst über alle Berge sind. Es wird Zeit, dass sich die Politiker&lt;br /&gt;
nicht mehr an der Nase herumführen lassen.&lt;br /&gt;
Statt immer weiter öffentliche Gelder zuzugestehen, sollten im&lt;br /&gt;
Gegenteil bei weiterer Verschmutzung die Summen zurückgefordert&lt;br /&gt;
werden, die für Maßnahmen zur Entsalzung der Werra bereits 1991&lt;br /&gt;
geflossen sind (2,2 Milliarden DM).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir alle bezahlten und bezahlen mit unseren Steuergeldern&lt;br /&gt;
enorme Summen für Umweltmaßnahmen zur Entsalzung der Werra, allein&lt;br /&gt;
zum Beispiel im Jahr 1991 2,2 Milliarden DM an öffentlichen Geldern.&lt;br /&gt;
Die LINKE.Offene Liste im Kreistag fordert: Der Konzern K+S muss&lt;br /&gt;
endlich dazu gebracht werden, für die Beseitigung der Umweltschäden&lt;br /&gt;
durch Versalzung von Flüssen, Trinkwasser und Böden aufzukommen. Riesige Gewinne für den Konzern und die Aktionäre einfahren und die Entsorgung des Mülls und der salzigen&lt;br /&gt;
Abwässer der Allgemeinheit aufbürden: Das ist eine Sauerei!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Laugenversenkung====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Ministerium: Keine Kenntnis von Versenk-Stopp in Neuhof''' (27.2.08)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Eine Sprecherin des Thüringer Umweltministeriums teilte gestern indessen mit, dass die Landesregierung in Erfurt keinerlei Kenntnis von einem Stopp der Laugenversenkung im hessischen Neuhof habe. Sie beruft sich dabei auf eine Auskunft der zuständigen Behörde, des Regierungspräsidiums in Kassel. Danach werden derzeit etwa 50 Prozent der Abwässer in Neuhof versenkt, der Rest werde per Laster und Bahn nach Hattorf in Hessen transportiert und in die Werra geleitet&amp;quot; [http://www.freies-wort.de/nachrichten/thueringen/seite2thueringenfw/art2437,778688]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Die LINKE.Offene Liste]] fragt nach:&lt;br /&gt;
[[KundS KALI GmbH|Mehr zur Laugenproblematik, klick]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verkehr ===&lt;br /&gt;
==== Fernstraßen ====&lt;br /&gt;
* Autobahn 66: Wiesbaden–Frankfurt am Main–Hanau–'''Neuhof'''–Dreieck Fulda (Verbindung zur Autobahn 7)&lt;br /&gt;
:: Derzeit besteht noch eine 7 km lange Autobahnlücke zwischen den Anschlussstellen 51 Neuhof-Süd auf der Höhe des Gemeindeteils Neustadt und 53 Fulda-Süd in der Nähe des [[Eichenzell|Eichenzeller]] Ortsteils Kerzell. Der Lückenschluss soll bis Ende 2013 abgeschlossen sein, wobei die Ortslage von Neuhof mit einem 1.610&amp;amp;nbsp;m langen, zweiröhrigen Tunnelbauwerk durchquert werden wird. Außerdem wird Neuhof eine zweite Anschlussstelle zwischen Dorfborn und Tiefengruben (Anschlussstelle 52 Neuhof-Nord) erhalten. &lt;br /&gt;
* Bundesstraße 40: '''Neuhof'''–[[Eichenzell]]&lt;br /&gt;
:: Bis zum Lückenschluss der Autobahn 66 dient das restliche Teilstück der Bundesstraße 40 zwischen Neuhof-Neustadt und Kerzell als Bindeglied für die Autobahn zwischen den Anschlussstellen 51 Neuhof-Süd und 53 Fulda-Süd.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Eisenbahn ====&lt;br /&gt;
* Bahnstrecke Frankfurt am Main–[[Fulda]] (Kinzigtalbahn)&lt;br /&gt;
:: Der Bahnhof Neuhof (Kr Fulda) wird jeweils im Stundentakt mit Regionalexpress-Zügen (RE) nach Fulda und Frankfurt am Main bedient. Außerdem besteht hier eine Anschlussbahn zum Kalibergwerk Neuhof-Ellers.&lt;br /&gt;
* Der nächste ICE-Anschluss befindet sich in Fulda (14&amp;amp;nbsp;km Entfernung).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Buslinien ====&lt;br /&gt;
Neuhof bietet mehrere Haltepunkte und Umsteigemöglichkeiten der Lokalen Nahverkehrsgesellschaft Fulda (LNG Fulda) mbH in benachbarte Ortschaften (Linien 50 bis 54) im Rahmen der Rhein-Main-Verkehrsverbund GmbH (RMV).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bildung ===&lt;br /&gt;
'''Grundschulen'''&lt;br /&gt;
* Schlossschule im Gemeindeteil Neustadt&lt;br /&gt;
* Grundschule am Rippberg in Hattenhof&lt;br /&gt;
* Monte-Kali-Schule in Rommerz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Additive Gesamtschule mit Förderstufe'''&lt;br /&gt;
* Wernher-von-Braun-Schule am Opperzer Berg &amp;amp;ndash; Hauptschule, Realschule und gymnasialer Zweig (Sekundarstufe I)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Förderschule mit Beratungszentrum'''&lt;br /&gt;
* Albert-Schweitzer-Schule im Gemeindeteil Neustadt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Volkshochschule'''&lt;br /&gt;
* Zweigstelle der Volkshochschule des Landkreises Fulda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
=== Söhne und Töchter der Gemeinde ===&lt;br /&gt;
* [[Franz Rang]], Dritter [[Oberbürgermeister]] der Stadt [[Fulda]] von 1862 - 1893, Geboren 1831 in Neuhof,&lt;br /&gt;
* Josef Albinger (1911–1995), aufgewachsen in Ellers, katholischer Priester, wurde wegen Verlesens einer Predigt Kardinal von Galens in das Konzentrationslager Dachau verschleppt, Ehrenbürger der Gemeinde Poppenhausen&lt;br /&gt;
* Rudolf Ehrhardt (1932–1999), aufgewachsen im Gemeindeteil Neustadt, Familienunternehmer und Firmenchef der [[Förstina|Förstina-Mineralsprudel Ehrhardt &amp;amp; Sohn GmbH &amp;amp; Co.]] im [[Eichenzell|Eichenzeller]] Ortsteil Lütter&lt;br /&gt;
* Rochus Hahn (* 1960), aufgewachsen im Gemeindeteil Ellers als Sohn eines K+S-Angestellten, deutscher Comedyautor, erstes Filmprojekt im Lützgrund vor Schacht II, Sketchup, Bewegte Männer, Kanal fatal, bekanntestes Werk ist das Drehbuch zu Sönke Wortmanns Erfolgsfilm ''Das Wunder von Bern'' (2003) über die Fußball-Weltmeisterschaft 1954&lt;br /&gt;
*Winfried Heurich (* 1940), Organist und Komponist, Dozent an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Frankfurt am Main&lt;br /&gt;
* Professor Dr. Aloys Ruppel (1882–1977), aufgewachsen in Opperz, Historiker, Direktor der Stadtbibliothek, des Stadtarchivs und des Gutenberg-Museums in Mainz, Gutenbergforscher, Ehrenbürger der Gemeinde Neuhof und der Stadt Mainz (1957)&lt;br /&gt;
* [[Gabor Steingart]] (* 1962), aufgewachsen im Gemeindeteil Opperz als Sohn des ungarischen Chemikers und K+S-Fabrikleiters Imre Steingart, Journalist und Buchautor (u.&amp;amp;nbsp;a. ''Weltkrieg um Wohlstand'', 2006), 2001–2007 Leiter des ''Spiegel''-Hauptstadtbüros in Berlin, seit 2007 Autor im ''Spiegel''-Büro in Washington&lt;br /&gt;
* [[Martin Hohmann]] von 1984 bis 1998 hauptamtlicher Bürgermeister von Neuhof&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Persönlichkeiten, die vor Ort gewirkt haben ===&lt;br /&gt;
* Fritz Bernotat (1890–1951), im Dritten Reich als SS-Standartenführer sowie Landesrat und Dezernent für Anstaltswesen des Bezirksverbandes Nassau maßgeblich an der Organisation und Durchführung des nationalsozialistischen „Euthanasie“-Programms in seinem Wirkungsbereich beteiligt, war von 1945 bis 1951 in Neuhof als ''Otto Kallweit'' untergetaucht, wo er auch verstarb[http://de.wikipedia.org/wiki/Fritz_Bernotat]&lt;br /&gt;
* [[August Rosterg]] (1870–1945), deutscher Industrieller, Generaldirektor der [[Wintershall AG]] (heute ist im Gemeindeteil Ellers eine Straße nach ihm benannt)&lt;br /&gt;
*Dr. Ludwig Schick (* 1949), Professor für Kirchenrecht, seit 2002 Erzbischof von Bamberg, war von 1975 bis 1977 Kaplan in Neuhof&lt;br /&gt;
* Dr. Arno Singewald (* 1926), Bergwerksdirektor in Neuhof-Ellers von 1952 bis 1966, Erfinder der elektrostatischen Salz-Trennungsanlage (ESTA), später Professor und Vorstand der Kali und Salz AG, Kassel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Städte und Gemeinden Landkreis Fulda}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Presse==&lt;br /&gt;
* 26.5.2010 osthessennews [http://osthessennews.de/beitrag_A.php?id=1182372 Kaligemeinde bekommt eigenen Wertstoffhof - Investitionskosten: 870.000 Euro]&lt;br /&gt;
* FZ 26.1.08 Eine Hiobsbotschaft für Neuhof [http://www.fuldaerzeitung.de/newsroom/regional/dezentral/fulda/art5879,302442?_FRAME=33]&lt;br /&gt;
* FZ 21.1.08 Rechtsradikaler Übergriff auf türkischen Jungen in Neuhof [http://www.fuldaerzeitung.de/newsroom/regional/dezentral/fulda/art5879,207293]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.nhf.de/ Offizielle Internetseite der Gemeinde Neuhof]&lt;br /&gt;
* [http://www.findcity.de/cgi-bin/start.pl?M=36119pb Ortsplan der Gemeinde Neuhof]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| style=&amp;quot;border:1px solid #8888aa; background-color:#f7f8ff;padding:5px;font-size:95%;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
Dieser Artikel basiert auf dem Artikel [http://de.wikipedia.org/wiki/Neuhof (Kreis Fulda)] aus der freien Enzyklopädie [http://de.wikipedia.org/ Wikipedia] und steht unter der [http://fulda-vogelsberg.de/fuldawiki/index.php?title=FuldaWiki:Lizenzbestimmungen GNU-Lizenz für freie Dokumentation]. In der Wikipedia ist eine [http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Neuhof (Kreis Fulda)&amp;amp;action=history Liste der Autoren] verfügbar.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kreis Fulda]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kaliindustrie]]&lt;/div&gt;</description>
			<pubDate>Thu, 28 Jul 2016 13:12:13 GMT</pubDate>			<dc:creator>92.212.33.141</dc:creator>			<comments>http://fuldawiki.de/fd/index.php?title=Diskussion:Neuhof</comments>		</item>
		<item>
			<title>Gersfeld</title>
			<link>http://fuldawiki.de/fd/index.php?title=Gersfeld</link>
			<description>&lt;p&gt;92.212.33.141:&amp;#32;&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;!--{{Infobox Ort in Deutschland&lt;br /&gt;
|Art               = Stadt&lt;br /&gt;
|Wappen            = Wappen Gersfeld (Rhön).png&lt;br /&gt;
|lat_deg           = 50 |lat_min = 27&lt;br /&gt;
|lon_deg           = 09 |lon_min = 55&lt;br /&gt;
|Lageplan          = &lt;br /&gt;
|Bundesland        = Hessen&lt;br /&gt;
|Regierungsbezirk  = Kassel&lt;br /&gt;
|Landkreis         = Fulda&lt;br /&gt;
|Höhe              = 371 – 950&lt;br /&gt;
|Fläche            = 89.37&lt;br /&gt;
|Einwohner         = 6168&lt;br /&gt;
|Stand             = 2006-12-31&lt;br /&gt;
|PLZ               = 36129&lt;br /&gt;
|Vorwahl           = 06654, 06656&lt;br /&gt;
|Kfz               = FD&lt;br /&gt;
|Gemeindeschlüssel = 06 6 31 010&lt;br /&gt;
|Adresse           = Marktplatz 19&amp;lt;br /&amp;gt;36129 Gersfeld&lt;br /&gt;
|Website           = [http://www.gersfeld.de/ www.gersfeld.de]&lt;br /&gt;
|Bürgermeister     = Margit Trittin&lt;br /&gt;
|Bürgermeistertitel = Bürgermeisterin&lt;br /&gt;
|Partei            = SPD&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
--&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Stadt '''Gersfeld (Rhön)''' liegt im Landkreis Fulda in Osthessen. Als anerkannter Luftkurort und Kneipp-Heilbad ist Gersfeld Ausgangspunkt sommerlicher Wanderungen durch das Biosphärenreservat Rhön und des Wintersports.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
=== Geografische Lage ===&lt;br /&gt;
Gersfeld wird von Bergen halbkreisförmig umschlossen. Da diese schon der Hohen Rhön als naturräumliche Einheit zugeordnet werden müssen, liegt die Gemeinde genau an der Grenze zweier naturräumlicher Einheiten. Der Kurort liegt in dem nach Südwesten gerichteten Fuldatal inmitten des UNESCO- Biosphärenreservats Rhön.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die Gemeindegebietsreform wurden 1971/72 die Orte Altenfeld, Dalherda, Gichenbach, Hettenhausen, Maiersbach, Mosbach, Obernhausen, Rengersfeld, Rodenbach, Rommers, Sandberg und Schachen nach Gersfeld eingemeindet. Die Mehrzahl der Ortsteile liegen am Rande der Talsohlen oder an Einmündungen von Seitentälern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit über einem Drittel (34,7&amp;amp;nbsp;%) nimmt der landwirtschaftlich genutzte Bereich mit hohem Grünlandanteil große Flächen der mittleren Höhenlagen in der Gemarkung ein. Auch die Waldfläche hat große Gebietsanteile (37,9&amp;amp;nbsp;% der Gemarkungsfläche), die sich allerdings auf die relativ ortsfernen Hang- und Hochlagen beschränken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nachbargemeinden ===&lt;br /&gt;
Gersfeld grenzt im Norden an die Gemeinde Poppenhausen, im Nordosten an die Gemeinde Ehrenberg (beide im Landkreis Fulda), im Osten an den Markt Oberelsbach und an die Stadt Bischofsheim (im Landkreis Rhön-Grabfeld in Bayern), im Süden an den Markt Wildflecken (im bayerischen Landkreis Bad Kissingen), sowie im Westen an die Gemeinde Ebersburg (Landkreis Fulda).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Stadtgliederung ===&lt;br /&gt;
Zur Stadt gehören neben dem namengebenden Gersfeld weitere zwölf Stadtteile: Altenfeld, Dalherda, Gichenbach, Hettenhausen, Maiersbach, Mosbach, Obernhausen, Rengersfeld,  Rodenbach, Rommers, Sandberg und Schachen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Erste urkundliche Erwähnung Gersfelds als ''Geraldisfeld'' im Jahre 944.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mittelalter ===&lt;br /&gt;
1059 wurde Gersfeld fuldisch. Der Fuldaer Abt Heinrich VII. erhielt 1359 von Karl IV. die Erlaubnis, Gersfeld die Stadt- und Marktrechte zu verleihen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben den größeren Herrschaftsbereichen Würzburg und Fulda gelang es seit dem späten Mittelalter zunehmend auch kleineren Adelsgeschlechtern, selbständige, relativ unabhängige Machtbereiche aufzubauen. In den Jahren 1402 und 1428 übertrug das Hochstift Würzburg den ursprünglich fuldischen Ort Gersfeld mit seiner Wasserburg den Herren von Ebersberg (genannt von Weyhers) als Lehen. Damit war Gersfeld dem Einfluss Fuldas verloren gegangen. Indem der Adel im Zuge der Reformation die Religionshohheit für sich reklamierte, konnte er seine landeshoheitlichen Rechte vervollkommnen und er gewann ein entscheidendes Stück Selbständigkeit. Die Stadt löste sich 1656 unter den Reichsrittern der Ebersburg vollständig aus der Herrschaft Fuldas und unterstand nun direkt dem Kaiser. Als einst ritterschaftliches Gebiet ist Gersfeld und das dazugehörige Umland bis heute evangelisch in einem überwiegend katholischen Umfeld geblieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Neuzeit ===&lt;br /&gt;
An der frühneuzeitlichen Rekultivierung um Gersfeld ab dem 16. und 17. Jahrhundert hatten die Herren von Ebersburg - aus fiskalischen Gründen - entscheidenden Anteil. Im 18. und 19. Jahrhundert fanden demgegenüber kaum noch Ortsneugründungen statt. Die gewachsenen Siedlungsbilder erfuhren lediglich eine gewisse Ausweitung und Verdichtung. Entscheidenden Einfluss auf die Gestaltung und Anordnung der Wohnanlagen übten die Gersfelder Stadtbrände von 1756 und 1814 und mehrere Einzelbrände in den heutigen Ortsteilen aus. Während des großen Feuers 1756 wurden 233 Gebäude zerstört.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Verweltlichung der geistlichen Fürstentümer unter Napoleon in den Jahren 1802/03 und danach mehrmals wechselnder Landeszugehörigkeit, fiel das ehemalige Hochstift Fulda 1816 an Kurhessen. 1866 nach dem Preußisch-Österreichischen Krieg geriet Kurhessen, und damit auch der hessische Teil der Rhön, unter preußische Herrschaft. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Rhönbahn befuhr 1888 zum ersten Mal die Strecke Fulda-Gersfeld.&lt;br /&gt;
Auch nach der Grenzöffnung zeichnet sich die Rhön noch heute als dreigeteiltes Grenzgebiet der Bundesländer Hessen, Thüringen und Bayern aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Ausstellung &amp;quot;Schule im Dritten Reich&amp;quot; [http://www.ibf-kassel.de/projekte/schuldrir.html] wird das Konferenzbuch der damaligen „Horst-Wessel-Schule gezeigt. Diese Kasseler Schule befand sich zeitweise in Gersfeld. [http://www.dhm.de/lemo/html/dokumente/schule/index.html].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik == &lt;br /&gt;
=== Stadtverordnetenversammlung === &lt;br /&gt;
Die Kommunalwahl am 26. März 2006 ergab folgende Sitzverteilung:&lt;br /&gt;
{|  class=&amp;quot;prettytable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|---  class=&amp;quot;hintergrundfarbe5&amp;quot;&lt;br /&gt;
|colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | '''Parteien und Wählergemeinschaften'''&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot; | '''%&amp;lt;br /&amp;gt;2006'''&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot; | '''Sitze&amp;lt;br /&amp;gt;2006'''&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot; | '''%&amp;lt;br /&amp;gt;2001'''&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot; | '''Sitze&amp;lt;br /&amp;gt;2001'''&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|CDU&lt;br /&gt;
|Christlich Demokratische Union Deutschlands&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;right&amp;quot; |26,1&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;right&amp;quot; |8&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;right&amp;quot; |28,6&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;right&amp;quot; |9&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|SPD&lt;br /&gt;
|Sozialdemokratische Partei Deutschlands&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;right&amp;quot; |40,2&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;right&amp;quot; |12&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;right&amp;quot; |36,8&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;right&amp;quot; |11&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
| FDP&lt;br /&gt;
| Freie Demokratische Partei&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;right&amp;quot; |16,1&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;right&amp;quot; |5&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;right&amp;quot; |12,0&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;right&amp;quot; |4&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
| BWG&lt;br /&gt;
| Bürger-Wähler-Gemeinschaft Gersfeld&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;right&amp;quot; |11,9&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;right&amp;quot; |4&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;right&amp;quot; |13,7&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;right&amp;quot; |4&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|LBL&lt;br /&gt;
|Linke Bürgerliste&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;right&amp;quot; |5,7&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;right&amp;quot; |2&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;right&amp;quot; |9,0&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;right&amp;quot; |3&lt;br /&gt;
|--- class=&amp;quot;hintergrundfarbe5&amp;quot;&lt;br /&gt;
|colspan=&amp;quot;2&amp;quot; |'''gesamt'''&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;right&amp;quot; |'''100,00'''&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;right&amp;quot; |'''31'''&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;right&amp;quot; |'''100,00'''&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;right&amp;quot; |'''31'''&lt;br /&gt;
|--- class=&amp;quot;hintergrundfarbe5&amp;quot;&lt;br /&gt;
|colspan=&amp;quot;2&amp;quot; |'''Wahlbeteiligung in %'''&lt;br /&gt;
|colspan=&amp;quot;2&amp;quot; align=&amp;quot;right&amp;quot; |'''49,1'''&lt;br /&gt;
|colspan=&amp;quot;2&amp;quot; align=&amp;quot;right&amp;quot; |'''60,2'''&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wappen===&lt;br /&gt;
Das Gersfelder Stadtwappen stellt einen Lindenbaum mit 39 Blättern dar, dessen Wurzeln durch ein Fundament ins Erdreich ragen. Der Hintergrund dieser Darstellung ist die Tatsache, dass bis 1866 die Gemeindeversammlungen unter der Dorflinde stattfanden. Der Baum steht hierbei für die Bürger der Gemeinde, der Mauersockel (Fundament) weist auf die Stadtrechte hin, die Gersfeld im Jahr 1359 verliehen bekam und die Wurzeln weisen auf die Verankerung der Bürger im Gemeinwesen sowie auf ihre Bodenständigkeit hin. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft ==&lt;br /&gt;
Die wichtigste Erwerbsquelle der Bevölkerung Gersfelds bildete in früheren Jahrhunderten die Landwirtschaft, da sich aufgrund der relativen Armut an natürlichen Bodenschätzen und der abgeschiedenen Lage fern den großen städtischen Ballungszentren Handel, Bergbau und späterhin Industrie hier nur in geringem Maße entfalten konnten. So sind in Gersfeld noch relativ viele landwirtschaftliche Haupterwerbsbetriebe mit intensiver Milchviehhaltung vorhanden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Anteil der in Land- und Forstwirtschaft Beschäftigten liegt heute insgesamt jedoch unter 2&amp;amp;nbsp;%. Mit über 50&amp;amp;nbsp;% macht der tertiäre Sektor den Hauptanteil an der Beschäftigtenstruktur in der Gemeinde aus. Ein Großteil der Beschäftigten ist dem Gast- und Beherbergungsgewerbe zuzurechnen. &lt;br /&gt;
Zirka ein Drittel der Beschäftigten vereinigt der sekundäre Wirtschaftssektor auf sich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Tourismus ==&lt;br /&gt;
Die ländliche Prägung, die Abgeschiedenheit und das reizmilde Klima sind Vorzüge der Region und förderlich für den Tourismus. Sechs Hotels und über ein Dutzend Gasthöfe laden zur Erholung ein. Neben den Klassikern Wandern, Segelflug und Skifahren bestehen auch Möglichkeiten zum Klettern und Mountainbiken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
* Evangelische Barockkirche&lt;br /&gt;
* Historischer Marktplatz mit Fachwerkgebäuden&lt;br /&gt;
* Barockschloss von 1740 im Schlosspark&lt;br /&gt;
* Wildpark&amp;lt;!--: er gehört zu den drei anerkannt schönsten in die Landschaft einbezogenen Wildparks Europas. Quelle?? --&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Wasserkuppe mit Segelflugmuseum&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten==&lt;br /&gt;
*'''[[Cuno Raabe]]''' (* 5. Mai 1888 in Fulda; † 3. Mai 1971 in [[Gersfeld]]) war ein deutscher Politiker, Widerstandskämpfer und war 1946 Mitglied des Verfassungsausschusses Groß-Hessen, nahm an der verfassungsgebenden Versammlung teil und war deren Vizepräsident. Von 1946 bis 1956 war er [[Oberbürgermeister]] von Fulda.&lt;br /&gt;
*'''[[Karl Tuttas]]''' Widerstandskämpfer&lt;br /&gt;
*'''[[Rosa Tuttas]]''' Widerstandskämpferin gegen den Faschismus, ehemalige Stadtverordnete&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehrsanbindung ==&lt;br /&gt;
Straße: &lt;br /&gt;
* Aus Norden und Nordwesten: über die A 7 Kassel–Würzburg, Abfahrt Fulda-Süd, B 27, B 279&lt;br /&gt;
* Aus Westen und Südwesten: über die A 66, B 27, B 279&lt;br /&gt;
* Aus Süden: über die A 7 Würzburg-Kassel, Abfahrt Bad Brückenau/Wildflecken, Richtung Wildflecken, B 279 Eisenbahn (Bahnstrecke Fulda–Gersfeld):&lt;br /&gt;
* ICE-Anschluss in Fulda, weiter mit Regionalbahn bis Gersfeld&lt;br /&gt;
* Die Stichstrecke Fulda–Gersfeld, 1997 für knapp 12 Millionen Euro saniert, stellt die letzte noch regelmäßig genutzte Bahnlinie in die Rhön dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://members.aol.com/grehm/gersfeld.htm Gottfried Rehm: Aus der Geschichte von Gersfeld]&lt;br /&gt;
* [http://www.gersfeld.de/ Offizielle Homepage der Stadt]&lt;br /&gt;
* [http://wikivoyage.org/de/Rhön Rhön] - Reiseinformation bei Wikivoyage&lt;br /&gt;
* [http://www.dhm.de/lemo/html/dokumente/schule/index.html Horst-Wessel-Schule in Gersfeld, Dokument zu Schule im 3. Reich]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kreis Fulda]]&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Städte und Gemeinden Landkreis Fulda}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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			<pubDate>Thu, 28 Jul 2016 12:44:43 GMT</pubDate>			<dc:creator>92.212.33.141</dc:creator>			<comments>http://fuldawiki.de/fd/index.php?title=Diskussion:Gersfeld</comments>		</item>
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