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		<title>Fuldawiki - Benutzerbeiträge [de]</title>
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			<title>Diether Dehm</title>
			<link>http://fuldawiki.de/fd/index.php?title=Diether_Dehm</link>
			<description>&lt;p&gt;88.68.141.25:&amp;#32;/* Weblinks */ Unterzeichner des Aufrufs &amp;quot;Bankrott des Neoliberalismus – Aufgaben der LINKEN&amp;quot;&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Jörg-Diether Dehm-Desoi''' (* 3. April 1950 in Frankfurt/Bornheim) ist Bundestagsabgeordneter der Fraktion [[Die Linke|&amp;quot;Die Linke&amp;quot;]] und wohnt im Landkreis Fulda.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;background:#BA55D3;text-align:left; color: #fff;font-weight:bold;font-size:150%;margin: 0px 5px 0px 0; padding: 4px 4px 4px 14px;&amp;quot;&amp;gt;Aktuelles&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Spiegel: &amp;quot;In Niedersachsen geht die Linke mit einer Doppelspitze in die Landtagswahl, die Ende Januar gleichzeitig mit Hessen stattfindet. Zu Vorsitzenden wählten die Delegierten Kreszentia Flauger und den Bundestagsabgeordneten Diether Dehm. Zu einer möglichen rot-roten Koalition in Hannover sagte Dehm anschließend, die SPD wäre kein verlässlicher Partner für eine linke Politik.&amp;quot; [http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,504688,00.html]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Dehm8 11 08.jpg|right|Auf der Kundgebung [[Fuldaer Aktionsbündnis gegen Neonazis]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lebenslauf ==&lt;br /&gt;
Diether Dehm studierte Sonder- und Heilpädagogik und absolvierte 1972 die Diplomprüfung; 1975 promovierte er zum ''Dr. phil''. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits in den späten 1960er Jahren begann er unter seinem Künstlernamen ''Lerryn'', eigene Protestlieder zu schreiben und vorzutragen. Er war Preisträger bei den Internationalen Essener Songtagen für sein Lied ''Karriere''.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dehm begründete 1971 in Frankfurt die städtische Reihe ''Lieder im Park'', die danach von mehreren bundesdeutschen Städten kopiert wurde. Dabei arbeitete er eng mit dem Frankfurter Kulturdezernenten Hilmar Hoffmann zusammen, der fortan Dehms Kulturprojekte in seinen Büchern bundesweit zur Nachahmung empfahl.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemeinsam mit Günter Wallraff baute er ab 1976 die ''Gegen-Bild-Stellen'' in Köln und Frankfurt auf. 1977 wurde er vom Bundesvorstand der Falken unter Konrad Gilges seines Amtes als Mitglied des Bezirksvorstandes Hessen-Süd enthoben; zur Begründung hieß es, an der Wahl des Vorstandes hätten nicht stimmberechtigte Mitglieder teilgenommen.[http://wissen.spiegel.de/wissen/image/show.html?did=40693884&amp;amp;aref=image035/E0523/PPM-SP197705100180018.pdf&amp;amp;thumb=false Der Spiegel: ''Geschaßte Genossen''], 12. Dezember 1977, S. 18] 1979 wurde er Sprecher von ''Rock gegen Rechts'', er textete die deutschen Linkshymnen ''Was woll'n wir trinken 7 Tage lang'', ''Das weiche Wasser bricht den Stein'' sowie ''Aufsteh'n'', die durch die niederländische Band ''bots'' bekannt wurden. Ab 1980 betätigte er sich als Autor und Co-Autor diverser Rock- und Kabarett-Künstler wie Klaus Lage, Dieter Hildebrandt und Albert Mangelsdorff.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1983 gründete er sein eigenes Schallplattenlabel ''Musikant''. 1985 war er an der Gründung des Vereins ''Künstler in Aktion'' beteiligt, er wurde gemeinsam mit Klaus Lage, Udo Lindenberg, Heinz-Rudolf Kunze und Dietmar Schönherr Vorstandssprecher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er ist Autor diverser Unterhaltungs- und Satire-Sendungen im Fernsehen (z.&amp;amp;nbsp;B. Hurra Deutschland oder ''Öko-SAT'' mit Stephan Wald, Ingolf Lück, Hans Werner Olm). Ab 1989 war er Manager und Medienberater von Katarina Witt, Denise Biellmann und Andreas Wecker.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1993 wurde er Mitglied des Frankfurter Magistrats, im Jahr danach Mitglied des Deutschen Bundestages für die SPD und Bundesvorsitzender der 43.000 Mitglieder umfassenden Arbeitsgemeinschaft Selbstständige in der SPD. 1995 schrieb er das Musical ''Stars'', das 1996 in Nordhausen uraufgeführt wurde. Er unterstützte die Zeitschrift ''spw''. 1998 verließ Diether Dehm die SPD nach 33 Jahren Mitgliedschaft zusammen mit 24 weiteren Frankfurter Sozialdemokraten. Am Tag der Bundestagswahl 1998 gab er seine Eintrittserklärung beim Kreisverband Frankfurt/Main der PDS kurz nach Bekanntgabe der ersten Hochrechnungen (knapp oberhalb der Fünf-Prozent-Hürde) ab und war von 1999 bis 2003 stellvertretender Bundesvorsitzender der PDS. Er wurde zweimal wiedergewählt. Seine Bundestagskandidatur als Spitzenkandidat der PDS Niedersachsen im September 2002 blieb erfolglos, da die PDS die Fünf-Prozent-Hürde verfehlte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 2000 entstand der ''Milchmädchenreport'', der im Berliner Ensemble und im Staatstheater Kassel aufgeführt wird. Seit Jahren arbeitet Dehm mit Künstlern wie Peter Sodann, [[Konstantin Wecker]], Rolf Hochhuth oder der Thüringer Band ''EMMA'' zusammen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem er auf dem Geraer Parteitag im Oktober zum PDS-Parteivize wieder gewählt wurde, machte ihm die Verwicklung in die so genannte ''Wachbuchaffäre'' zu schaffen, die mit zum vorzeitigen Rücktritt von Gabi Zimmer im Sommer 2003 beitrug.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im März 2003 kandidierte er für das Oberbürgermeisteramt in Lörrach. Da es zur CDU-Kandidatin, der amtierenden Oberbürgermeisterin Gudrun Heute-Bluhm, keinen SPD-Gegenkandidaten gab, erreichte er mit 17,7&amp;amp;nbsp;% das bisher höchste Ergebnis der PDS bei einer Wahl im Westen. Im Juli 2003 scheiterte er auf dem Berliner Sonderparteitag bei der Wiederwahl in den Bundesvorstand der PDS. 2004 wurde Diether Dehm Landesvorsitzender der PDS Niedersachsen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2004 wurde Diether Dehm Lehrbeauftragter an der Hochschule Fulda, wo er Kulturmanagement und Kreativschreiben unterrichtet. Er hat außerdem Lehraufträge der Universität St. Gallen und der Popakademie Baden-Württemberg in Mannheim.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Songschreiber ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diether Dehm hat über 600 Lieder auf Tonträgern veröffentlicht, unter anderem mit und für Joe Cocker, Curtis Stigers, La Bouche, Christopher Cross, Ute Lemper, die Drum-Performance Stomp und in Deutschland mit und für Klaus Lage, Anne Haigis, Bots, Heinz Rudolf Kunze, Udo Lindenberg, EMMA, Stefan Stoppok, Albert Mangelsdorff, Wolfgang Dauner, Hans Werner Henze, Tony Carey, Zupfgeigenhansel, Gisela May, Sebastian Krumbiegel (Die Prinzen), Geier Sturzflug.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 2006 erschien Diether Dehms Album ''Adelante con Rosa, Brecht y Che'', auf dem er u.&amp;amp;nbsp;a. Texte von Pete Seeger, Rosa Luxemburg, Che Guevara und Bertolt Brecht verarbeitet hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fernsehen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gameshows, TV-Formate, Unterhaltungskonzepte:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;prettytable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe5&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Sender  ||  Sendung&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|ARD  || Lieder im Park&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ZDF || Sieh zu, mach mit (Sonderwerbeform)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ZDF || Coca-Cola-Magic-Music (Sonderwerbeform)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ARD || Tipp den Trend&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ZDF || Liebe ist Zärtlichkeit – Ein Abend gegen AIDS&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ARD || Liebesfestival gegen AIDS&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ARD || Rock gegen Atom&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ARD || Samstagabend mit Hans-Joachim Kulenkampff für SOS-Kinderdörfer&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ARD || L.u.s.t.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ZDF || Talkshow ''Live'' aus der Alten Oper&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ARD || Rhein-Main schlägt zurück&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ARD || Der flotte Dreier&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ARD || Sag mir wo die Blumen sind&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ARD || Hessen lacht&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ARD || Hurra Deutschland&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| RTL || Bock &amp;amp; Bablicki&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ARD || Superlachparade (Autor 1993/94)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[IG Metall]] || 35-Stunden-Show der IG Metall&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Partei ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1966 wurde er Mitglied der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands (SPD) und später bis zu seinem Austritt war er Bundesvorsitzender der Arbeitsgemeinschaft Selbständige in der SPD. 1994 war er Mitglied des Deutschen Bundestages, verließ aber 1998 die Sozialdemokratische Partei Deutschlands (SPD) und trat in die PDS ein. Von 1999 bis 2003 war er stellv. Parteivorsitzender der Partei des Demokratischen Sozialismus (PDS). Seit 2003 ist Diether Dehm Landesvorsitender der PDS Niedersachsen (jetzt: Die Linkspartei. Landesverband Niedersachsen / kurz: Die Linke. Niedersachsen).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 9. Juli 2005 wurde Diether Dehm zum Spitzenkandidaten der Linkspartei.PDS zur Bundestagswahl 2005 in Niedersachsen gewählt. Im September 2005 zog Dehm nach 1994 erneut in den Deutschen Bundestag ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Abgeordneter ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 9. Juli 2005 wurde Diether Dehm zum Spitzenkandidaten der Linkspartei zur Bundestagswahl 2005 in Niedersachsen gewählt. Im September 2005 zog Diether Dehm erneut in den Bundestag ein. Bereits 1994 war er für einige Monate MdB für die SPD. Er war des weiteren auch 1993 Magistrat der Stadt Frankfurt/Main.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Reden im Bundestag===&lt;br /&gt;
* [http://www.diether-dehm.de/cms2/index.php?option=com_content&amp;amp;view=article&amp;amp;id=259:rede-im-bundestag-04122008&amp;amp;catid=29:reden-2008&amp;amp;Itemid=58 Rede des Abgeordneten Dr. Diether Dehm, Europapolitischer Sprecher der Fraktion DIE LINKE im Deutschen Bundestag, zur Regierungserklärung der Kanzlerin im Plenum des Deutschen Bundestages am 4. Dezember 2008]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aktionen in der Region ==&lt;br /&gt;
'''Samstag, 8.11.08'''&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
|[[Bild:Dehm3 8 11 08.jpg|thumb|left|Auf der Kundgebung [[Fuldaer Aktionsbündnis gegen Neonazis]]]]&lt;br /&gt;
|[[Bild:Dehm2 8 11 08.jpg|thumb|left|Auf der Kundgebung [[Fuldaer Aktionsbündnis gegen Neonazis]]]]&lt;br /&gt;
|[[Bild:Dehm8 11 08.jpg|thumb|left|Auf der Kundgebung [[Fuldaer Aktionsbündnis gegen Neonazis]]]]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Donnerstag, 23. August 2007'''&lt;br /&gt;
*19.30 Uhr Bürgerhaus Eiterfeld &amp;quot;Was haben christliche und linke Demokraten gemeinsam?&amp;quot;  Diskussion mit künstlerischen Einlagen. Ex-Arbeitsminister Norbert Blüm (CDU) und „Tatort“-Kommissar Peter Sodann sowie der Bundestagsabgeordnete [[Diether Dehm]] ([[Die Linke|Die LINKE)]], Moderation Eiterfelds Bürgermeister Hermann-Josef Scheich, musikalische Akzente Michael Letz (Klavier), Eintritt fünf Euro [http://www.fuldaerzeitung.de/sixcms/detail.php?id=189968]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Ostermarsch 2003'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Dietherdehm.jpg|left|thumb|270px|Diether Dehm, heute MdB Die LINKE, bei der Friedenskundgebung  [[Achse des Friedens]] 2003 in Fulda]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Ostermontag2003.jpg|left|thumb|480px|Die DGB Regionsvorsitzende Hildegard Maaß, Alja Epp-Noweiko (Kreisgeschäftsführerin Die GRÜNEN Fulda), Andreas Goerke (IG Bau beim Bundesvorstand) und Diether Dehm heute MdB Die LINKE]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bücher ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;quot;Schulreport: Kritische Beiträge zur modernen Erziehungspolitik&amp;quot;, herausgegeben und geschrieben von DD, Josef-Melzer-Verlag, Frankfurt, 1970, 259 Seiten&lt;br /&gt;
* Broschüre &amp;quot;Geschlossene Gesellschaft / Zur Ökonomie des Numerus Clausus&amp;quot;, Hosch-Verlag, Frankfurt, 1970&lt;br /&gt;
* &amp;quot;Die 1900-Kontroverse / Bertolucci und Fragen der Literaturkritik&amp;quot;, Edition Venceremos, Rüsselsheim, 1978&lt;br /&gt;
* &amp;quot;Ästhetik und politisches Bewußtsein (Zur Kulturarbeit: Politik Live)&amp;quot; von DD, Peter-Hammer-Verlag, Wuppertal, 1984, mit Vorwort von Günter Wallraff, 189 Seiten&lt;br /&gt;
* &amp;quot;Gute Unterhaltung - Kritische Beiträge zur Unterhaltungskunst, Leitfaden zur Liedtext- und Lyrikproduklion&amp;quot;, Weltkreisverlag 1986&lt;br /&gt;
* &amp;quot;Unschuld kommt nie zurück, Leitfaden zur Liedtext- und Lyrikproduklion&amp;quot;, Piper-Verlag, 1987, mit Vorwort von Peter Maffay&lt;br /&gt;
* &amp;quot;Die Seilschaft&amp;quot; eine Kriminal-Novelle, Schkeuditzer Buchverlag, 2004, mit einem Vorwort von Manfred Maurenbrecher - ISBN 3935530358&lt;br /&gt;
* &amp;quot;Bella ciao&amp;quot; ein Partisanen-Roman, Das Neue Berlin, 2007, mit einem Beiwort von [[Konstantin Wecker]] und Peter Sodann - ISBN 978-3-360-01292-0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.diether-dehm.de/ Website von Diether Dehm]&lt;br /&gt;
* [http://www.sozialistische-linke.de/cms/upload/Hannover12-08/BankrottdesNeoliberalismus.pdf Unterzeichner des Aufrufs &amp;quot;Bankrott des Neoliberalismus – Aufgaben der LINKEN]&lt;br /&gt;
* [http://www.bundestag.de/mdb/bio/D/dehm_di0.html Biographie beim Deutschen Bundestag]&lt;br /&gt;
* [http://www.linksfraktion.de/mdb_dehm.php Lebenslauf bei der Bundestagsfraktion '''DIE LINKE.''']&lt;br /&gt;
* [http://www.dkp-online.de/uz/3922/s1302.htm Mit Musik die Menschen berühren Der politische Musiker und musikalische Politiker Diether Dehm im Gespräch]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Presse==&lt;br /&gt;
*'''Junge Welt''' 13.11.2008  ''Nachdem ein CDU-Abgeordneter ihn und die anderen bei einer Kundgebung in Fulda als »Antisemiten« bezeichnet hatte, drohte ihm Dehm in seiner Rede gerichtliche Schritte an. Die lokale Fuldaer Zeitung berichtete nach seinen Angaben lediglich über die Rede des CDU-Politikers – den Abdruck eines korrigierenden Leserbriefs habe sie abgelehnt.'' [http://www.jungewelt.de/2008/11-13/042.php]&lt;br /&gt;
* '''Unsere Zeit''' ''Mit Musik die Menschen berühren -Der politische Musiker und musikalische Politiker Diether Dehm im Gespräch'' [http://www.dkp-online.de/uz/3922/s1302.htm '''hier''']&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| style=&amp;quot;border:1px solid #8888aa; background-color:#f7f8ff;padding:5px;font-size:95%;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|Dieser Artikel basiert zu Teilen auf dem Artikel [http://de.wikipedia.org/wiki/Wolfgang_Gehrcke] aus der freien Enzyklopädie [http://de.wikipedia.org/ Wikipedia] und steht unter der [http://fulda-vogelsberg.de/fuldawiki/index.php?title=FuldaWiki:Lizenzbestimmungen GNU-Lizenz für freie Dokumentation]. In der Wikipedia ist eine [http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Diether_Dehm&amp;amp;action=history Liste der Autoren] verfügbar.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bundestagsabgeordneter|Dehm, Diether]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Personen|Dehm, Diether]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Politiker|Dehm, Diether]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kultur|Dehm, Diether]]&lt;/div&gt;</description>
			<pubDate>Sat, 10 Jan 2009 01:08:21 GMT</pubDate>			<dc:creator>88.68.141.25</dc:creator>			<comments>http://fuldawiki.de/fd/index.php?title=Diskussion:Diether_Dehm</comments>		</item>
		<item>
			<title>Achse des Friedens</title>
			<link>http://fuldawiki.de/fd/index.php?title=Achse_des_Friedens</link>
			<description>&lt;p&gt;88.68.141.25:&amp;#32;/* Aus linken Zeitungen */ JW&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:Wennbombenfallen.jpg|right]]&lt;br /&gt;
Schluss mit den Bombardements!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''&amp;quot;Friedensratschlag&amp;quot; verurteilt israelische Luftangriffe auf Gaza'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Pressemitteilung des Bundesausschusses Friedensratschlag'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Israelische Kriegshandlung wie seit 1967 nicht mehr&lt;br /&gt;
*Versagen des Nahost-Quartetts&lt;br /&gt;
*Steinmeiers &amp;quot;politische Glanzleistung der besonderen Art&amp;quot;&lt;br /&gt;
*Gewalt kann mit Krieg nicht beendet werden&lt;br /&gt;
*Briefe an israelische Botschaft angekündigt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kassel, 28. Dezember 2008 - Zu den verheerenden israelischen&lt;br /&gt;
Bombenangriffen auf den Gazastreifen erklärten für den Bundesausschuss&lt;br /&gt;
Friedensratschlag dessen Sprecher Dr. Peter Strutynski und der&lt;br /&gt;
Nahostexperte Prof. Dr. Werner Ruf in einer ersten Stellungnahme:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei israelischen Luftangriffen auf den Gazastreifen sind am 27. Dezember&lt;br /&gt;
mindestens 200 Menschen getötet und über 275 Menschen verletzt worden.&lt;br /&gt;
Noch nie sind bei Kampfhandlungen seit dem Sechstagekrieg 1967 so viele&lt;br /&gt;
Palästinenser an einem einzigen Tag getötet worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dass der Angriff Israels auf den Gazastreifen, das am dichtesten&lt;br /&gt;
besiedelte Gebiet der Welt, am Shabbat erfolgen würde, hatte niemand&lt;br /&gt;
gedacht, wohl auch nicht die Bevölkerung dieses Elendsgebiets. Zumal die&lt;br /&gt;
israelische Regierung einen Tag zuvor der im Gazastreifen regierenden&lt;br /&gt;
Hamas ein Ultimatum von 48 Stunden gestellt hatte, die Raketen- und&lt;br /&gt;
Mörserangriffe auf israelisches Gebiet einzustellen. Doch Israel wartete&lt;br /&gt;
das Ende des Ultimatums nicht ab, sondern wurde wortbrüchig und begann&lt;br /&gt;
bereits nach weniger als 24 Stunden mit den tödlichen Luftangriffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vorherzusehen war der Angriff gleichwohl. Israels Premierminister hatte&lt;br /&gt;
ihn angekündigt und dem Sender al arabiya gegenüber erklärt: &amp;quot;Ich denke&lt;br /&gt;
an die Zehntausende Kinder und Unschuldige, die als Ergebnis der&lt;br /&gt;
Hamas-Aktivitäten gefährdet werden.&amp;quot; (FAZ 27.12.2008). Weder die USA&lt;br /&gt;
noch das Quartett, bestehend aus den USA, den UN, der EU und Russland,&lt;br /&gt;
die den Friedensprozess im Nahen Osten begleiten sollten, fühlten sich&lt;br /&gt;
offenbar berufen, Druck auf Israel auszuüben, um die mörderischen&lt;br /&gt;
Bombardements zu verhindern. Eine politische Glanzleistung der&lt;br /&gt;
besonderen Art vollbrachte der deutsche Außenminister Steinmeier, als er&lt;br /&gt;
in einem Interview mit &amp;quot;Bild am Sonntag&amp;quot; Hamas zum &amp;quot;sofortigen und&lt;br /&gt;
dauerhaften&amp;quot; Ende der Raketenangriffe auf Israel aufforderte, von Israel&lt;br /&gt;
dagegen nur &amp;quot;Zurückhaltung&amp;quot; bei ihren Militäraktionen verlangte, die&lt;br /&gt;
ansonsten zu ihrem &amp;quot;legitimen Recht&amp;quot; gehörten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schuld an all dem Elend ist aus israelischer Sicht die diabolisierte&lt;br /&gt;
Hamas, die in Gaza die Herrschaft ausübt. Vergessen wird, dass im Juni&lt;br /&gt;
zwischen ihr und Israel eine Waffenruhe vereinbart wurde, die im Großen&lt;br /&gt;
und Ganzen auch eingehalten wurde, bis Anfang November Israel mit&lt;br /&gt;
&amp;quot;vereinzelten Schlägen&amp;quot; mehre Hamas-Milizionäre &amp;quot;gezielt tötete&amp;quot;.&lt;br /&gt;
Unterschlagen wird, dass Israel einen Monat lang weder Nahrung noch&lt;br /&gt;
Treibstoff noch Hilfslieferungen in das Gebiet ließ. Von Hamas lag ein&lt;br /&gt;
Angebot vor den Waffenstillstand fortzusetzen. Noch am 22. Dezember&lt;br /&gt;
behauptete zwar das israelische Außenministerium: &amp;quot;Israel ist an einer&lt;br /&gt;
Fortsetzung der Waffenruhe interessiert und nicht an einer&lt;br /&gt;
Militäroperation&amp;quot;, es weigerte sich aber, auf das Hamas-Angebot unter&lt;br /&gt;
den gegebenen Bedingungen einzugehen. Dies drängt die Vermutung auf, es&lt;br /&gt;
handele sich bei diesem fürchterlichen völkerrechtswidrigen Angriff&lt;br /&gt;
weniger um eine der vielen &amp;quot;Vergeltungsaktionen&amp;quot; als vielmehr um&lt;br /&gt;
Wahlkampf: Im März wird in Israel gewählt, und erstmals liegt die&lt;br /&gt;
Kadima-Partei von Olmert und Livni knapp vor dem rechten Likud des&lt;br /&gt;
Herausforderers Netanyahu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Eskalation der Gewalt hat ihre Wurzeln vor allem im Ergebnis der&lt;br /&gt;
palästinensischen Wahlen vom Januar 2006, den ersten wirklich freien&lt;br /&gt;
Wahlen in der arabischen Welt, in denen die Hamas die Mehrheit der&lt;br /&gt;
Stimmen gewann. Der Westen erkannte die damals gebildete Regierung nicht&lt;br /&gt;
an, Israel verhaftete -- mit Unterstützung der palästinensischen&lt;br /&gt;
Autonomiebehörde unter Mahmud Abbas - zahlreiche Minister und&lt;br /&gt;
Abgeordnete, die z. T. bis heute im Gefängnis sitzen. Erst dies führte&lt;br /&gt;
dazu, dass die Hamas im Gazastreifen allein die Macht ergriff. Doch&lt;br /&gt;
nicht nur ihre Angebote für eine dauerhafte Waffenruhe, auch das&lt;br /&gt;
Angebot, Israel anzuerkennen, wenn dieses die besetzten Gebiete als&lt;br /&gt;
Staatsgebiet eines palästinensischen Staates anerkennen würde, blieben&lt;br /&gt;
ohne positive Reaktion.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist eine Illusion zu glauben, der nun eingeleitete Krieg gegen die&lt;br /&gt;
Bevölkerung von Gaza könnte die Gewalt beenden. Das Gegenteil wird der&lt;br /&gt;
Fall sein: Die Wut einer Bevölkerung, die so oder so nichts als ihr&lt;br /&gt;
Leben zu verlieren hat, wird Israel nicht sicherer machen. Einen Frieden&lt;br /&gt;
im israelisch-palästinensischen Konflikt kann es erst geben, wenn alle&lt;br /&gt;
Konfliktparteien gleichberechtigt am Verhandlungsprozess beteiligt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Bundesausschuss Friedensratschlag verurteilt die israelischen&lt;br /&gt;
Luftangriffe, die gegen die Genfer Konvention verstoßen und zur weiteren&lt;br /&gt;
Eskalation des israelisch-palästinensischen Konflikts beitragen. Eine&lt;br /&gt;
Rückkehr zur Waffenruhe wird aber auch von der Hamas im Gazastreifen&lt;br /&gt;
verlangt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Bundesausschuss Friedensratschlag appelliert an die Friedensbewegung&lt;br /&gt;
und an alle anderen politischen Kräfte, auch während der Feiertage alles&lt;br /&gt;
zu tun, um ihre Stimme gegen die israelischen Luftangriffe zu erheben.&lt;br /&gt;
Hilfreich könnten Briefe an die israelische Botschaft in Berlin sowie an&lt;br /&gt;
das deutsche Außenministerium sein. Wo es möglich ist, sollten lokale&lt;br /&gt;
Friedensgruppen mit Informationsständen und Mahnwachen auf die prekäre&lt;br /&gt;
Lage im Nahen Osten aufmerksam machen. Sowohl die Bevölkerung des&lt;br /&gt;
Staates Israel als auch die Palästinenser haben ein Recht auf ein Leben&lt;br /&gt;
in Sicherheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für den Bundesausschuss Friedensratschlag:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dr. Peter Strutynski (Sprecher)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Prof. Dr. Werner Ruf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Palästinakonflikt:''' ''Das seit Jahrzehnten andauernde, völkerrechtswidrige israelische Besatzungsregime der Palästinensergebiete ist u. a. durch die Abriegelung des Gaza-Streifens im Jahre 2008 weiter verschärft worden. Die Lösung des Nahostkonfliktes erfordert gleiches Rechts aller Menschen in der Region auf eine menschenwürdige Existenz. Wir arbeiten solidarisch mit palästinensischen und israelischen Friedenskräften zusammen und unterstützen sie in ihren Forderungen nach zwei gleichberechtigten Staaten in den Grenzen von 1967.'' (aus Friedenspolitische Schwerpunkte 2009 des Bundesausschuss Friedensratschlag Kassel)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Mehr zu aktueller Situation:''': &lt;br /&gt;
* englischsprachiger Bericht über die Opfer unter den Kindern [http://www.timesonline.co.uk/tol/news/world/middle_east/article5485150.ece UN warns Israel over Gaza family 'herded' into shelled house ]&lt;br /&gt;
* [http://www.osthessennews.de/beitrag_C.php?id=1160253 Bericht, Fotos, Videointerview zur Mahnwache in Fulda] &lt;br /&gt;
* [http://www.jungewelt.de/2009/01-06/041.php Phosphor über Gaza - Die israelische Armee hat bei der Invasion von Bodentruppen im dichtbesiedelten Gazastreifen offensichtlich geächtete Bomben mit weißem Phosphor eingesetzt.]&lt;br /&gt;
*  [http://www.neues-deutschland.de/artikel/141585.sie-giessen-blei.html ND 3.1.09: &amp;quot;Sie gießen Blei&amp;quot; Artikel von Uri Avnery, israelischer Journalist und Schriftsteller (85), Träger des Aachener Friedenspreises und des Alternativen Nobelpreises, war in den 1960er und 1970er Jahren Abgeordneter der Knesset]&lt;br /&gt;
* [http://www.jungewelt.de/2009/01-03/039.php Junge Welt 3.1.09:  Interview mit dem israelischen Kriegsdienstverweigerer Hagai Matar] &lt;br /&gt;
* Auf der [http://www.uni-kassel.de/fb5/frieden/ Homepage des Friedensratschlages]&lt;br /&gt;
* [http://www.weltexpress.info/index.php?artikel_id=112319&amp;amp;rubrik=2&amp;amp;lan=de Gespräch mit dem palästinensischen Lutheranischen Pfarrer aus Bethlehem]&lt;br /&gt;
* Aktuelle Situation in Bethlehem (englisch) [http://www.bosnewslife.com/4687-urgent-breaking-news-christians-in-crossfire-as-israeli-strikes-kill-205]&lt;br /&gt;
* Bakesch Schalom veradfehu! Die Torah verlangt nicht, dass man sich zur Erfüllung einer Mizvah eilig drängen müsse. Nur eine einzige Mizvah hebt sie hier hervor und formuliert dringend: &amp;quot;Fordere den Frieden und jage ihm nach!&amp;quot;&lt;br /&gt;
*Video ISRAEL BOMBARDIERT GAZA 27.12.2008 [http://de.youtube.com/watch?v=vMOWfETIsxc]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Pressemitteilung- 27.12.2008 – [[Wolfgang Gehrcke]]&lt;br /&gt;
:'''Ein verlässlicher Waffenstillstand ist das Gebot der Stunde'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur neuen Eskalation der Gewalt im Nahen Osten erklärt er:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Der Angriff Israels auf den Gazastreifen zerstört weitgehend die Chancen auf ein Nahostabkommen. Die israelische Politik sollte trotz Wahlkampf den Angriff sofort beenden. Ein verlässlicher Waffenstillstand ist das Gebot der Stunde. Verlässlicher Waffenstillstand bedeutet aber auch, dass der Raketenbeschuss auf israelisches Gebiet sofort beendet werden muss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bundesregierung muss in der Europäischen Union umgehend eine Friedensinitiative auf den Weg bringen. Die EU sollte gemeinsam mit der Arabischen Liga und besonders engagierten arabischen Staaten wie Ägypten, Jordanien und Saudi-Arabien Kontakte und Verhandlungen mit beiden Seiten aufnehmen. Die Menschen in Gaza brauchen humanitäre Hilfe, ihr unermessliches Leid muss beendet werden.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.die-linke-hessen.de/lv15/home/presse/367-die-linke-fordert-deutsches-engagement-fuer-einen-sofortigen-waffenstillstand-in-gaza?d4dad6935f632ac35975e3001dc7bbe8=712e0e870b8fb60b39879e5d568ef0dc komplett hier]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
__toc__&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Friedenspolitische Schwerpunkte 2009==&lt;br /&gt;
'''Herausgegeben vom Bundesausschuss Friedensratschlag'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2009 jährt sich zum 70. Mal der Beginn des zweiten Weltkrieges. Er wurde initiiert durch die faschistische Diktatur, einem in der Krise nach 1929 in Deutschland etablierten Bündnis aus alten Eliten, Großindustrie und Militär, zur Sicherung ihrer Macht und Profite. Faschismus und Krieg töteten 55 Millionen Menschen, verursachten weltweit Elend und ungeheure Zerstörungen. Deshalb gilt: Nie wieder Faschismus – nie wieder Krieg!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die vermeintlich „neue Weltordnung“ nach 1989 hat sich als kriegerisch und sozial wie kulturell zerstörerisch erwiesen. Heute, nach Jahren neoliberaler Deregulierung, brutalen Sozialabbaus, Hochrüstung und zunehmender Kriege hat der Zusammenbruch der weltweiten Finanzmärkte den globalen Kapitalismus in eine tiefe Legitimationskrise gestürzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um eine politische Wende zu erreichen, sind die Lehren aus dem Kampf gegen Faschismus und Krieg zur Geltung zu bringen. Das heißt: Beendigung aller Einsätze der Bundeswehr und Druck für die Beendigung aller Kriege - insbesondere der Kriege in Afghanistan und im Irak -, Auflösung der ausländischen Militärstützpunkte, Abrüstung und die Abschaffung der NATO. Die Ziele der UNO-Charta, auf der Grundlage des Völkerrechts &amp;quot;künftige Geschlechter vor der Geißel des Krieges zu bewahren&amp;quot; und &amp;quot;den sozialen Fortschritt und einen besseren Lebensstandard in größerer Freiheit zu fördern&amp;quot;, sind hoch aktuell.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der Abwahl der Bush-Politik hat die Bevölkerung der USA ein Zeichen für Frieden und Gerechtigkeit gesetzt. Abrüstung, Frieden und sozialer Fortschritt können aber nur durch Widerstand, außerparlamentarische Bewegung und gesellschaftliche Aufklärungsarbeit erstritten werden. Als Teil der außerparlamentarischen Bewegung werden wir uns in den Europa- und Bundestagswahlkampf 2009 einmischen, mit dem Ziel eine globale Friedensordnung zu einer entscheidenden Frage zu machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===I. Kriege und Kriegsdrohungen beenden - den Frieden beginnen===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Afghanistan-Krieg:''' Die Politik der USA führt zunehmend zu einer Eskalation des Krieges. Gleichzeitig haben die kritischen Stimmen gegen den fortdauernden Afghanistan-Einsatz der Bundeswehr zugenommen, auch bei den etablierten Parteien. Die Anwesenheit von US- und NATO-Truppen ist das Hauptproblem für Afghanistan und verhindert einen zivilen Aufbau. Eine dauerhafte Lösung kann hingegen nur durch Abzug aller ausländischen Truppen und mit Unterstützung der afghanischen Nachbarstaaten erzielt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Irak-Krieg''': Entgegen der offiziell verbreiteten Meinung, dass die BRD nicht am Krieg im Irak beteiligt sei, kommt der BRD durch die Bereitstellung von Militärstützpunkten, Logistik und zivilen Objekten (wie z. B. die Flughäfen Leipzig und Hahn als Drehscheiben für Truppentransporte) eine herausragende Bedeutung bei der Kriegsführung zu. Dazu gehören auch. Wir fordern deshalb, dass die Stationierungsverträge mit den USA aufgekündigt werden. Wir fordern ein Ende der Besatzung und wenden uns gegen die systematische Destabilisierung des Irak, wozu auch die Kriegshandlungen der türkischen Armee im Nord-Irak beitragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Iran-Kriegsdrohungen:''' Wir wenden uns entschieden gegen die Destabilisierung des Iran und Kriegsdrohungen gegen das Land. Wir klären darüber auf, dass die als „Diplomatie&amp;quot; umschriebene Sanktionspolitik unter aktiver Beteiligung der Bundesregierung zu einer Eskalationsstrategie gehört. Diese kann angesichts von nach wie vor vorhandenen Angriffsplänen seitens der USA und Israels zu einem weiteren Krieg mit nicht vorhersehbaren weiteren Folgen führen. Das wollen wir verhindern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Kriegsverbrechen durch [[Abgereichertes Uran|Uranmunition]]''': Wir wollen verstärkt über die vor allem im Irak und im ehemals jugoslawischen Staatsgebiet erfolgte radioaktive Verseuchung durch Uranmunition ausgestatteten Waffen und die dadurch verursachten Kriegsverbrechen aufklären. Deshalb muss auch eine Ächtung dieser Waffen gefordert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Kriegspropaganda:''' Wir wollen der Lügen und Kriegspropaganda aufdecken, wie z.B. die Verschleierung der wahren Interessen der Militäreinsätze durch Begriffe wie „Friedensmissionen“ und „humanitäre Interventionen“. Wir werden aber auch schönfärberischen Umschreibungen von Kriegen als „Luftschläge“ u.ä. entgegentreten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===II. Für die Einhaltung des Völkerrechtes - gegen das NATO-Kriegsbündnis und die EU-Interventionspolitik===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Kosovo-Kolonialpolitik:''' Fast 10 Jahre nach dem NATO-Überfall auf Jugoslawien wurde die völkerrechtswidrige Abspaltung des Kosovo in ein NATO-Protektorat betrieben - eine moderne Form des Kolonialismus. Wir fordern die Rücknahme der NATO-Fremdherrschaft und die Wiederherstellung des Völkerrechts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''NATO-Expansion:''' Die Osterweiterung der NATO ist auch Teil einer aggressiven Strategie der Einkreisung Russlands. Ein Beitrag dazu ist die Stationierung eines Raketenabwehrsystems in Tschechien und Polen. Wir werden anlässlich des 60. Jahrestages der NATO-Gründung die sich verschärfende aggressive Stoßrichtung der NATO anklagen und uns für die Abschaffung dieses Kriegsbündnisses einsetzen. Daher rufen wir zu gemeinsamen, vielfältigen Protesten zum NATO-Gipfel auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''EU-Militarisierung:''' Wir wenden uns dagegen, dass die EU-Militarisierung – entgegen des irischen „Nein“ - mit dem Lissabon-Vertrag in institutionalisierter Form weiter vorangetrieben wird. Wir werden deshalb bei den bevorstehenden Wahlen zum Parlament der EU diese Gefahren thematisieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Helsinki II:''' Statt EU-Militärblock, NATO-Osterweiterung und US-Raketen, wollen wir Abrüstung und friedliche Koexistenz. Wir unterstützen den Vorschlag des russischen Präsidenten Medwedjew für eine KSZE Tagung „Helsinki-II“, um die internationalen Beziehungen in Europa dauerhaft friedlich zu gestalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Atomwaffen:''' Wir setzen uns ein für den Abzug aller Atomwaffen von deutschem Territorium und die Beendigung der direkten oder indirekten nuklearen Teilhabe der Bundeswehr. Wir unterstützen alle Initiativen und Kampagnen, die auf atomare Abrüstung gerichtet sind, wie z.B. „unsere Zukunft - atomwaffenfrei“ und die internationale Bürgermeister-Initiative „Mayors for peace“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Palästinakonflikt:''' Das seit Jahrzehnten andauernde, völkerrechtswidrige israelische Besatzungsregime der Palästinensergebiete ist u. a. durch die Abriegelung des Gaza-Streifens im Jahre 2008 weiter verschärft worden. Die Lösung des Nahostkonfliktes erfordert gleiches Rechts aller Menschen in der Region auf eine menschenwürdige Existenz. Wir arbeiten solidarisch mit palästinensischen und israelischen Friedenskräften zusammen und unterstützen sie in ihren Forderungen nach zwei gleichberechtigten Staaten in den Grenzen von 1967.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===III. Für Abrüstung und ökologische Konversion statt Sozialabbau===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Rüstungsprogramme:''' Anknüpfend an die Kampagne „Spart endlich an der Rüstung“ setzen wir unser Engagement fort für eine radikale Reduzierung der staatlichen Rüstungsausgaben. Wir brauchen soziale, kulturelle, bildungs- und arbeitspolitische Maßnahmen und die Konversion der Rüstungsindustrie in zivile, nützliche Produktion verbunden mit der Schaffung neuer Arbeitsplätze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Militärstandorte:''' Wir unterstützen Bürger- und Friedensinitiativen, die sich gegen US-Militärstützpunkte wie die US AirBase in Ramstein oder gegen vorhandene und geplante Bundeswehrübungsplätze engagieren (Colbitz-Letzlinger Heide, Kyritz-Ruppiner-Heide, Nörvenich). Wir wenden uns gegen die Militärpolitik der NATO und die Nutzung von US-Militärbasen in Europa für die Kriegsführung in aller Welt. 35 % aller US-Militärstützpunkte außerhalb der USA befinden sich auf dem Boden der Bundesrepublik Deutschland.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Waffenhandel:''' Wir unterstützen Aktivitäten gegen deutsche Rüstungsexporte, die auch wesentlichen Anteil an der Destabilisierung in Krisenregionen haben. Deutschland ist der größte Waffenexporteur in der Europäischen Union. Wir unterstützen die weltweite Kampagne „Waffen unter Kontrolle (Control Arms)“ für ein völkerrechtlich verbindliches Abkommen zur Unterbindung des Waffenhandels in Konfliktregionen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Ressourcenverschwendung:''' Wir wollen die durch Globalisierung und Kriegsführung verursachten Ressourcenverschwendungen im Zusammenhang mit der Umwelt- und Klimadiskussion thematisieren. Dabei wollen wir die neoliberal definierte „Energiesicherheit“ mit anderen Inhalten belegen, die im Interesse aller Menschen und einer nachhaltigen Entwicklung liegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===IV. Für Demokratie und Menschenrechte – gegen Notstandsmaßnahmen und innere Militarisierung===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Präventiver Sicherheitsstaat: Wir fordern die Rücknahme der im Zusammenhang mit dem „Kampf gegen den Terror“ erlassenen Gesetze zum Ausbau des „präventiven Sicherheitsstaates“. Damit sollen Menschen eingeschüchtert und kriminalisiert werden, die demokratische Grundrechte wahrnehmen. Wir bekämpfen alle Bestrebungen, mittels weiterer Grundgesetzänderungen Notstandsmaßnahmen mit einem Bundeswehreinsatz im Inneren zu ermöglichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Flüchtlinge und Bleiberecht: Wir fordern angesichts der weltweit zunehmende Zahl von Flüchtlingen eine nachhaltige, humane Entwicklungspolitik für die Länder der dritten Welt und treten der neoliberalen Ausbeutung durch USA und EU entgegen. Wir solidarisieren uns mit Flüchtlingen in unserem Land, indem wir für alle ein Bleiberecht bei uns fordern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kriegsdienstverweigerung und Asyl: Wir unterstützen das internationale Recht auf Kriegsdienstverweigerung in all seinen Formen, inklusive Widerstandes innerhalb der Streitkräfte und Desertation. Wir unterstützen die Initiative, deutsche und ausländische SoldatInnen über ihre Grundrechte zu informieren. Ausländische SoldatInnen, die aus Gewissensgründen desertieren, müssen Asylrecht in Deutschland bekommen. Wir unterstützen die „Anti-Rekrutierungskampagne“ in Deutschland als Teil des Widerstands gegen den Afghanistan- und andere Kriege.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kassel, den 5. Dezember 2008&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bundesausschuss Friedensratschlag&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Anhang: Terminkalender 2009'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 6. – 8. Februar NATO-Sicherheitskonferenz in München Gegenkonferenz der Friedensbewegung&lt;br /&gt;
* 24. März 10. Jahrestag des NATO-Angriffskrieges gegen Jugoslawien Europäische Friedenskonferenz in Berlin am 14./15.3.&lt;br /&gt;
* 3. und 4. April NATO-Gipfel in Straßburg und Baden-Baden zum 60. Jahrestag der NATO-Gründung     Gegengipfel der Friedensbewegung in Straßburg&lt;br /&gt;
* 10. – 13. April Ostermärsche&lt;br /&gt;
* 1. Mai Thematisierung von Rüstung und Sozialabbau&lt;br /&gt;
* 7. Juni Wahl zum EU-Parlament Thematisierung der EU-Militarisierung&lt;br /&gt;
* 6. August Hiroshima-Tag Gegen Atomwaffen und atomare Teilhabe Deutschlands&lt;br /&gt;
* 1. September Antikriegstag Aktuelle Bezüge zum 70. Jahrestag des deutschen Überfalls auf Polen&lt;br /&gt;
* 27. September Bundestagswahl Themen: Afghanistan, Rüstungswirtschaft und Sozialabbau, Militarisierung nach innen und außen&lt;br /&gt;
* 15.-18.Oktober Sozialforum in Deutschland, veranstaltet im Wendland&lt;br /&gt;
* Oktober-Dezember Aktionen gegen die Verlängerung der Afghanistan Mandate&lt;br /&gt;
* 9. November Jahrestag der Reichspogromnacht&lt;br /&gt;
* 5./6. Dezember 16. Friedenspolitischer Ratschlag in Kassel&lt;br /&gt;
* 12. Dezember: 30 Jahre &amp;quot;Raketenbeschluss&amp;quot; der NATO &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Bischof Algermissen=&lt;br /&gt;
''Der Bischof Heinz Josef Algermissen hat in seiner Osterpredigt dazu aufgerufen, &amp;quot;den Kampf gegen jedwede Todesproduktion aufzunehmen&amp;quot;. Er kritisierte im Fuldaer Dom die &amp;quot;milliardenschwere Rüstung&amp;quot; und &amp;quot;die Todesstrategie des Aushungerns der Armen&amp;quot;.'' [http://www.derwesten.de/nachrichten/nachrichten/panorama/2008/3/23/news-32447448/detail.html]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Ostermarsch 2008 =&lt;br /&gt;
==Ostermarsch 2008 in Frankfurt am Ostermontag, 24. März==&lt;br /&gt;
[[Bild:Dietherdehm.jpg|right|framed|Ostermarsch 2003 in Fulda]]&lt;br /&gt;
[[Bild:Ostermontag2003.jpg|rightframed|Ostermarsch 2003 in Fulda]]&lt;br /&gt;
'''Dem Frieden eine Chance'''&lt;br /&gt;
Die Versuche, politische Probleme militärisch zu lösen, sind zum Scheitern verurteilt. Unschuldige Menschen sterben, Länder werden verwüstet, Hass und Verzweiflung wachsen an. Wir fordern ein Absage an eine Weltneuordnungsstrategie und die Umkehr zu einer neuen Politik, basierend auf internationaler Verständigung, Abrüstung, Gerechtigkeit, Solidarität, Armutsbekämpfung und nachhaltigen Umgang mit der Natur. Wir verlangen von der Bundesregierung die Unterstützung von Alternativen zur zivilen Konfliktregelung, Verhandlungen statt Sanktionen und Kriegsdrohungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Truppen raus aus Afghanistan'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der grundgesetzwidrige Einsatz einer deutschen schnellen Eingreiftruppe in Afghanistan verstrickt unser Land noch tiefer in den so genannten Antiterrorkrieg und damit in die direkte Kriegsbeteiligung. Damit geschieht genau das Gegenteil dessen, was die Bundesregierung versprach. Nicht das zivile Engagement wird verstärkt, sondern das militärische. Naher und Mittlerer Osten werden zunehmend zu einem Pulverfass. Der Konflikt wird dadurch weiter geschürt, dass den Palästinensern die Unterstützung für einen lebensfähigen Staat verweigert wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Krieg ist Terror und keine Terrorbekämpfung'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit über sechs Jahren sind für die USA und ihre Verbündeten Afghanistan und der Irak die zentralen Kriegsschauplätze. Insbesondere im Irak hat der Krieg durch die Besatzer hunderttausendfache Todesopfer unter Zivilisten gefordert und Millionenfache Vertreibung. Für die Menschen dieser Länder ist Krieg nur Terror und die fremden Truppen sind Besatzer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Rüstung tötet schon im Frieden'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Unsummen für Rüstung und Kriegsführung stehen Almosen für Friedensdienste und Entwicklungshilfe gegenüber. Eine besondere Art von &amp;quot;Entwicklungshilfe&amp;quot; in Krisengebiete sind zudem Rüstungsexporte aus Deutschland. Bereits mit einem Bruchteil der weltweiten Militärausgaben wären Hunger, Armut und Konfliktpotenziale in Krisenregionen zu bewältigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Keine Angriffskriege zur Ausplünderung von Bodenschätzen'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist kein Zufall, dass die von den Industrienationen ins Visier genommenen Kriegsgebiete reiche Bodenschätze besitzen oder für deren Transport sehr wichtig sind. Die Umrüstung der Bundeswehr zu einer kriegsfähigen Armee überall auf der Welt, steht im Widerspruch zu Grundgesetz und Hessischer Verfassung. Dieser Verfassungsbruch (Art. 26 des Grundgesetzes verbietet Angriffskriege) wird durch den Reformvertrag der Europäischen Union zur offiziellen Politik.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Kein neuer kalter Krieg in Europa'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit der geplanten Raketenabwehr der USA in Polen und Tschechien verschlechtert sich das Klima zwischen Russland und der Nato. Es droht ein Rückfall in den Kalten Krieg, gegen den bereits die Ostermarschbewegung in den 60er Jahren des letzten Jahrhunderts gekämpft hat. Die geplante Verlagerung des US-Hauptquartiers nach Wiesbaden macht unsere Region noch mehr zur Drehscheibe für Kriegseinsätze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Spart endlich an der Rüstung'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir brauchen keine neuen Waffen und zusätzliche Milliarden für Auslandseinsätze der Bundeswehr. Wir brauchen eine Politik, die Konfliktursachen beseitigt und statt Rüstungsgelder zu verschwenden, notwendigen zivilen Projekten wie vorrangig der Beseitigung von Armut zur Verfügung stellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Keine Militarisierung im Inneren'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit ständig geschürter Anti-Terror-Hysterie werden an breiter Front in einem nie da gewesenen Maße demokratische Grundrechte ausgehöhlt. Seit dem verfassungswidrigen Bundeswehreinsatz in Heiligendamm 2007 wird damit auch eine Militarisierung im Inneren legitimiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Wir fordern:'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Abzug der Bundeswehr aus Afghanistan&lt;br /&gt;
* Abzug aller Besatzungsmächte aus Irak und Afghanistan&lt;br /&gt;
* Unterstützung für einen lebensfähigen Staat Palästina&lt;br /&gt;
* Armutsbekämpfung statt Bekämpfung der Armen&lt;br /&gt;
* Demokratie und Menschenrechte statt Militarisierung&lt;br /&gt;
* Kein US-Hauptquartier in Wiesbaden &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Dem Frieden eine Chance - bei uns damit anfangen.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|-  cellspacing=&amp;quot;30&amp;quot; &lt;br /&gt;
|-valign=&amp;quot;top&amp;quot;&lt;br /&gt;
| https://shop.die-linke.de/Media/Shop/afghanistan.jpg&lt;br /&gt;
|&amp;lt;span style=&amp;quot;font-size:1.25em&amp;quot;&amp;gt;'''[[Die Linke|DIE LINKE]] unterstützt die bundesweite Demonstration und Kundgebung der Friedensbewegung am 15. September in Berlin für den Abzug der Bundeswehr aus Afghanistan'''&amp;lt;/span&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beschluss des Parteivorstandes vom 7. Juli 2007&lt;br /&gt;
Im September und Oktober wird der Deutsche Bundestag erneut über die Verlängerung bzw. Nichtverlängerung der Afghanistan-Mandate entscheiden. Im September stehen das ISAF-Mandat und der Tornado-Einsatz zur Entscheidung. Im Oktober muss über eine Verlängerung des Mandates zur Operation Enduring Freedom entschieden werden. Es steht also die Entscheidungsfrage: Bleibt die Bundeswehr in Afghanistan oder wird die Bundeswehr abgezogen. Eine Bevölkerungsmehrheit ist für den Abzug der Bundeswehr, die Fraktion DIE LINKE wird im Deutschen Bundestag den sofortigen Abzug der Bundeswehr aus Afghanistan fordern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
http://www.die-linke-hessen.de/cms2/images/10_demo_15_9_berlin.gif&lt;br /&gt;
[[Bild:Bundeswehr raus aus Afghanistan.jpg|thumb|right|Die stellv. Landesvorsitzende &amp;quot;Die LINKE.Hessen&amp;quot; Marjana Schott mit der Direktkandidatin zur Landtagswahl Fulda [[Karin Masche]] bei der Friedensdemonstration in Berlin]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''&amp;lt;span style=&amp;quot;font-size:1.5em&amp;quot;&amp;gt;Mehr auf der Seite unseres Fuldaer afghanischen Genossen [[Naim Wardak]]&amp;lt;/span&amp;gt;'''&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=[[Attac Sommerakademie und Ratschlag in Fulda]]=&lt;br /&gt;
==Podiumsdiskussion: Bundeswehreinsatz in Afghanistan==&lt;br /&gt;
Bei der [[Attac Sommerakademie und Ratschlag in Fulda]] war eine der großen Podiumsdiskussionen zum Thema Bundeswehreinsatz in Afghanistan angesetzt. [http://www.attac.de/sommerakademie2007/blog/?p=31 Der Bericht über den Verlauf findet sich hier].&lt;br /&gt;
Am bundesweiten Ratschlag von attac, der sich am Sonntag an die Sommerakademie anschloss wurde die Beteiligung an der bundesweiten Friedensdemonstration am 15. September in Berlin beschlossen. &lt;br /&gt;
Lokale Planungen zur Mobilisierung dazu werden in den nächsten Tagen und Wochen anstehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Unser Mitstreiter Karlheinz Lewandowski lebt nicht mehr=&lt;br /&gt;
[[Bild:Lewandowski.jpg|thumb|200px|'''Unsere Veteranen:''' [[#Mahnwache 26.8.06|Herr und Frau Lewandowski im August 2006]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Karlheinz, seine Frau und Sohn Frank lernten wir in den politischen&lt;br /&gt;
Aktionen Anfang der 80ger Jahre kennen. Die Familie war Mitglied der&lt;br /&gt;
evangelischen Gemeinde an Sankt Johann und Mitglieder der dort&lt;br /&gt;
gegründeten Gruppe &amp;quot;Christen für Frieden und Gerechtgkeit&amp;quot;. Auch als&lt;br /&gt;
Lektor und im Gemeinderat war Herr Lewandowski aktiv.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir erlebten ihn als aktiven Streiter gegen Kriegspolitik, gegen&lt;br /&gt;
das Wiedererstarken von Nazis und für Aussöhnung mit den Völkern der&lt;br /&gt;
Sowjetunion.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den Fuldaer Friedenswochen 1980 und 1981 beteiligten sich die&lt;br /&gt;
Christen für Frieden und Gerechtigkeit und mit ihnen vornedran Karl&lt;br /&gt;
Heinz trotz Anfeindungen, man könne sich doch nicht mit Kommunisten&lt;br /&gt;
zusammentun. Wir erlebten ihn bei den großen Demonstrationen gegen die&lt;br /&gt;
Stationierung von Pershing2 und Cruise missiles, den Aktionen im &amp;quot;Fulda&lt;br /&gt;
Gap&amp;quot; aber auch bei den jährlichen Gedenkaktionen der VVN-BdA zur&lt;br /&gt;
Reichpogromnacht. Natürlich auch bei den Aktionen gegen die Aufmärsche&lt;br /&gt;
der Wiking Jugend an der DDR Grenze in Hilders zu Silvester.&lt;br /&gt;
Mit dabei war er dann auch bei der Gesellschaft für Deutsch-Sowjetische&lt;br /&gt;
Freundschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zuletzt sahen wir Karlheinz bei einer [[#Mahnwache 26.8.06|Mahnwache am 26. August 2006&lt;br /&gt;
unter der Losung  &amp;quot;Stoppt den Krieg- Frieden im Libanon, in Palästina&lt;br /&gt;
und Israel keine Bundeswehr ins Krisengebiet]] - Gezeichnet von seiner&lt;br /&gt;
Krankheit erkannte er uns einzelne Mitstreiter nicht mehr, aber er wußte&lt;br /&gt;
sehr wohl warum er sich in den Kreis stellte, und dass wir zusammengehören.&lt;br /&gt;
Er war in den Aktionen immer ruhig und besonnen, nicht nur freundlich,&lt;br /&gt;
sondern herzlich ging er mit uns um.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir haben mit Karlheinz Lewandowski einen konsequenten und warmherzigen&lt;br /&gt;
Mitstreiter für Frieden und Gerechtigkeit verloren, wir werden ihm ein&lt;br /&gt;
ehrendes Andenken bewahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Karin Masche|Karin Masche]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Aktionskomitee Fuldaer Friedenswochen (1980/81)&lt;br /&gt;
*Fuldaer Friedensinitiative (1982/1990)&lt;br /&gt;
*Achse des Friedens ab (2002)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=[[Naturfreunde]] gegen Auslandseinsätze=&lt;br /&gt;
==Antrag der Ortsgruppe Lauterbach==&lt;br /&gt;
'''Schluss mit den Auslandseinsätzen der Bundeswehr!'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Spart endlich an der Rüstung!'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die LDK der NaturFreunde Hessen fordert die Bundesregierung auf, alle Soldaten, die im Ausland eingesetzt sind, zurückzuziehen und die Kosten für die Rüstung massiv zu reduzieren.&lt;br /&gt;
Die Bundeswehr ist laut Grundgesetz zur Verteidigung geschaffen worden, und die findet nicht am Hindukusch statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Begründung:'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Einsatz von Tornados in Afghanistan bedeutet eine weitere Ausweitung der Kriegseinsätze im Ausland. Damit wird der Schein durchbrochen, die Bundeswehr diene dort einer „Friedensmission“, sie betreibe nur Aufbau- und Entwicklungshilfe. In Afghanistan stehen die Tornados im Dienst von Kampfeinsätzen, und auch die Bundeswehr-Truppen im Rahmen der ISAF werden mehr und mehr in eine aggressive Kriegsführung miteinbezogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Afghanistan ist ein eindeutiges Beispiel dafür, dass der Einsatz ausländischer Truppen die materielle Lage und die Sicherheit der Menschen nicht verbessert, sondern verschlechtert, wie viele Hilfsorganisationen dort bestätigen. Afghanistan braucht Ernährungs- und Gesundheitsprogramme, um Arbeitslosigkeit, horrende Mütter- und Kindersterblichkeit und Dürre zu bekämpfen. Die Gelder der ausländischen Besatzer gehen dagegen fürs Militär drauf und fließen in den Aufbau der afghanischen Polizei, wobei die Deutschen führend sind. Immer mehr Afghanen sind mit Recht der Meinung, dass es den ausländischen „Helfern“ nur um ihre eigenen Interessen und die Ausbeutung der Bevölkerung geht.&lt;br /&gt;
Das Weißbuch „Zur Sicherheitspolitik Deutschlands und zur Zukunft der Bundeswehr“ von 2006 ebenso wie die Verteidigungspolitischen Richtlinien von 1992 sagen offen, was das Ziel der Einsätze der Bundeswehr im Ausland ist: die Absicherung der Rohstoffversorgung und der Absatzmärkte der deutschen Industrie.  „Deutschland leistet seinen Beitrag zur Aufrechterhaltung der herrschenden Weltordnung.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So wird der „Krieg gegen den Terror“ ein Krieg des Clubs der Reichen gegen den Rest der Welt. Dafür gelten selbst Präventivkriege als gerechtfertigt, ohne Rücksicht auf das Völkerrecht, welches Angriffskriege verbietet. Statt auf freundschaftliche und friedliche Beziehungen zu andern Völkern zu setzen und die Entwicklung der armen Länder voranzutreiben – was allein dem Terror langfristig seine Grundlagen entziehen kann – wird  das Recht des Stärkeren durchgesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rund 1,4 Milliarden Euro bezahlte die Bundesregierung bisher, um „am Hindukusch die Sicherheit Deutschlands zu verteidigen“. 68% der Bevölkerung lehnen dies inzwischen ausdrücklich ab. Aber das interessiert die Bundesregierung nicht. 9000 Bundeswehrsoldaten sind insgesamt im Auslandseinsatz. Der Tod von Zivilisten gilt dabei als „Kollateralschaden“ und Leichenschändungen gelten als Exzesse, die im Krieg halt unvermeidlich seien. „Die Deutschen müssen das Töten lernen“, ist die Sorge des „Spiegels“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für dieses Ziel wird der Rüstungshaushalt laufend erhöht. Dieses Jahr wurde er um 480 Millionen Euro aufgestockt. Insgesamt beträgt der Militärhaushalt 28,4 Milliarden Euro. Von 2006 bis 2010 ist ein Anstieg um 10,4 Prozent geplant. Für Auslandseinsätze der Bundeswehr sind in diesem Jahr 642 Millionen Euro eingeplant, was aber die Ausweitung des Afghanistan-Einsatzes und den Libanon-Einsatz noch gar nicht berücksichtigt. Seit 1992 haben die Auslandseinsätze insgesamt 10 Milliarden Euro verschlungen. Bezahlen müssen das wir mit einem beispiellosen Sozialabbau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Ostermarsch 2007=&lt;br /&gt;
==Kriege beenden statt Kriege vorbereiten - Schluss mit den Auslandseinsätzen der Bundeswehr==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Montag, 09.04.2007 Ostermarsch Frankfurt 2007&lt;br /&gt;
Auftakt(e): &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10 Uhr, Darmstadt &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.30 Uhr, (Ffm-)Rödelheim, Bahnhof; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.15 Uhr Offenbach, Stadthof; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.30 Uhr, (Ffm-)Eschersheim, Weißer Stein; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.30 Uhr, (Ffm-)Niederrad, Bruchfeldplatz; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abschlusskundgebung: 13 Uhr, Römerberg, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
RednerInnen: Prof. Dr. Ulrich Gottstein [http://www.friedenskooperative.de/netzwerk/om07-007.htm#marke08] (Ehrenmitglied IPPNW [http://www.ippnw.de],[Redetext]), Frau Farzaneh Sharifi (Iran), Thomas Carl Schwoerer (DFG-VK [http://www.dfg-vk.de],[Redetext]), Karola Stoetzel (GEW [http://www.gew-hessen.de]), Musik: Jane Zahn (Liedermacherin) und &amp;quot;Tom Jackson &amp;amp; Bo Angelo&amp;quot;, Plakat: [http://www.friedenskooperative.de/gifs/om07ffm], VA: Ostermarschbüro Hessen&lt;br /&gt;
Kontakt: Ostermarsch Büro c/o DGB-Haus, Wilhelm-Leuschner-Str. 69-77, 60329 Frankfurt, Tel.: 069/24249950, Fax: 069/24249951&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
E-Mail:   Frieden-und-Zukunft(at)t-online(Punkt)de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Internet: http://www.ostermarsch.info&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Deutsche Streitkräfte in Afghanistan =&lt;br /&gt;
{{:Bundestag Tornadoeinsatz}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Presse==&lt;br /&gt;
Junge Welt 17.3.07: Jung behaupte »wider besseres Wissen«, es handle sich beim »Tornado«-Einsatz nur um Aufklärung, erklärt der Arbeitskreis »Darmstädter Signal«, dem über 100 aktive und ehemalige Offiziere und Unteroffiziere angehören. [http://www.jungewelt.de/2007/03-17/051.php]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Achsetransparent.jpg|right]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auslandseinsätze und Fuldaer Bezüge ==&lt;br /&gt;
Die Fuldaer Spedition Zufall steckt mit im Transportgeschäft für Militärtransporte nach Afghanistan mehr siehe [[Bestechung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sternbericht zu Nazisymbolen und deutschen Soldaten im Ausland [http://www.stern.de/politik/deutschland/575319.html?q=KSK]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Linke im Bundestag gegen Auslandseinsätze==&lt;br /&gt;
===Militärschlag gegen Iran===&lt;br /&gt;
Der Vorsitzende der Fraktion DIE LINKE. Oskar Lafontaine analysiert die aktuelle Situation: Nach dem Irak jetzt der Iran? [http://www.linksfraktion.de/wortlaut.php?artikel=1514362575]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Reden und Presseerklärungen des außenpolitischen Sprechers [[Wolfgang Gehrcke]]===&lt;br /&gt;
* Dauergenehmigung für militärische Überflüge aufheben [http://www.linksfraktion.de/mdb_gehrcke_reden.php]&lt;br /&gt;
* Diplomatie statt Waffen [http://www.linksfraktion.de/mdb_gehrcke_reden.php]&lt;br /&gt;
* Krieg darf kein Mittel der Politik sein! [http://www.linksfraktion.de/mdb_gehrcke_reden.php]&lt;br /&gt;
* Aufklärung für den Kampfeinsatz – Bundesregierung versucht wahren Charakter des Tornado-Einsatzes zu verschleiern [http://www.linksfraktion.de/mdb_gehrcke_pressemitteilungen.php]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Antikriegstag 1. September ==&lt;br /&gt;
Am 1. September gedenken in vielen Ländern die Menschen dem&lt;br /&gt;
Kriegsbeginn am 1. September 1939.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der DGB führt zu diesem Termin traditionell Friedensveranstaltungen&lt;br /&gt;
durch. Auch in Fulda ist für den Freitag eine besondere&lt;br /&gt;
Veranstaltung organisiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Original Presseerklärung:&lt;br /&gt;
[[Bild:Schaffnerantikriegstag06.jpg|right|400px]]&lt;br /&gt;
&amp;quot;Der Krieg ist nichts als die Geschäfte...&amp;quot;&lt;br /&gt;
Veranstaltung des DGB Fulda zum Antikriegstag am 1. September&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Thema Krieg hat leider nichts von seiner Aktualität eingebüßt. In&lt;br /&gt;
zahlreichen Ländern herrscht aktuell Krieg und auch die Bundeswehr&lt;br /&gt;
kämpft wieder in vielen Ländern. Daher lädt der DGB Fulda am 01.&lt;br /&gt;
September um 19.30 Uhr anlässlich des Antikriegstags zu einer&lt;br /&gt;
Veranstaltung im Kulturkeller im [[Vonderau Museum]] in Fulda ein. Unter dem&lt;br /&gt;
Titel &amp;quot;Der Krieg ist nichts als die Geschäfte...&amp;quot; singt und spricht der&lt;br /&gt;
Schauspieler Erich Schaffner Texte von Wolfgang Goethe über [[Bert Brecht]]&lt;br /&gt;
bis Karl Valentin rund um das Thema Krieg. Dabei wird er von Georg Klemp&lt;br /&gt;
am Klavier begleitet.&lt;br /&gt;
Der Eintritt zu der Veranstaltung ist kostenlos. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Download Flyer&lt;br /&gt;
[http://www.dgb-fulda.de/index.php?id=2]&lt;br /&gt;
Homepage Künstler: [http://www.erichschaffner.de]&lt;br /&gt;
Programm Antikriegstag:&lt;br /&gt;
[http://www.erichschaffner.de/krieg/krieg_deckblatt.html]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Mahnwache 26.8.06 ==&lt;br /&gt;
[[Bild:Mahnwache26 08 06k.jpg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Peterkrahulec.jpg|thumb|200px|'''Unsere Veteranen:''' Peter Krahulec, aktiv in den 80ger Jahren (Fulda Gap, Alternative Grenzlandfahrt u.a.) und heute immer noch]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Lewandowski.jpg|thumb|200px|'''Unsere Veteranen:''' Herr und Frau Lewandowski von den Christen für Frieden und Gerechtigkeit]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Stoppt den Krieg''' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Frieden im Libanon, in Palästina und Israel keine Bundeswehr ins Krisengebiet -&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was wir wollen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir benennen Unrecht&lt;br /&gt;
*	Zivilisten und Soldaten sterben auch künftig auf beiden Seiten&lt;br /&gt;
*	Waffenruhe bringt den Menschen keine Sicherheit&lt;br /&gt;
*	Militäreinsatz erzeugt Gegengewalt und Terror &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir zeigen Solidarität&lt;br /&gt;
*	mit den sinnlosen Opfern des Krieges, den Toten und Verletzten, den Flüchtlingen und Gefangenen: Kinder, Frauen und Männer&lt;br /&gt;
*	mit den Friedensinitiativen in Israel, Palästina, Libanon und in vielen andern Ländern der Welt &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir erheben folgende Forderungen:&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
*	bedingungsloser Waffenstillstand - keine Waffenruhe &lt;br /&gt;
*	umfassende humanitäre Hilfe&lt;br /&gt;
*	unverzügliche Verhandlungen aller Beteiligter für einen gerechten Frieden auf der Grundlage aller diesbezüglichen UNO-Resolutionen &lt;br /&gt;
*	Keine Bundeswehr und  EU-Truppen in den Libanon; keine weiteren Rüstungsexporte in alle Länder der Krisenregion, auch nicht  durch die Bundesrepublik. &lt;br /&gt;
*	Förderung und Beschleunigung des Friedensprozesses durch die deutsche Bundesregierung und die EU&lt;br /&gt;
*	Freilassung aller im gegenwärtigen Konflikt gefangenen und „entführten“ Libanesen, Palästinenser und Israelis &lt;br /&gt;
*	Israels Rückzug von den besetzten libanesischen, syrischen und palästinensischen Gebieten in die Grenzen von 1967&lt;br /&gt;
*	Gründung eines souveränen und lebensfähigen Staates Palästina neben dem Staat Israel &lt;br /&gt;
*	Schaffung einer atomwaffenfreien Zone vom Mittelmeer bis zum Persischen Golf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Achse des Friedens Fulda: ein Bündnis der&lt;br /&gt;
[[attac]] Regionalgruppe Fulda * DGB Kreisverbände Fulda und Vogelberg *Ev. Christen für Frieden und Gerechtigkeit Petersberg * [[Naturfreunde]] Bezirk Mittelhessen * Pax Christi Fulda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Mahnwache 12.8.06 ==&lt;br /&gt;
[[Bild:Schweigekreis12_8_06_1.jpg|right|thumb|Vergrößerung bei Klick]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Schweigekreis12_8_06_2.jpg|right|thumb|Vergrößerung bei Klick]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Forderungen aus dem Flugblatt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Achse des Friedens Fulda'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Stoppt den Krieg'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''im Libanon, Israel und Palästina'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Wir fordern:'''&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
*   einen sofortigen und bedingungslosen Waffenstillstand &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*   vollständigen Rückzug der israelischen Truppen aus dem Libanon und allen besetzten Gebieten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*   Rückkehr aller Flüchtlinge an ihre Heimat im Südlibanon und ihre Entschädigung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*   umfassende humanitäre Hilfe, einschließlich der Aufnahme von Verletzten und Kranken in Deutschland&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*   unverzüglichen Stopp aller Waffenlieferungen in die Region des Nahen Ostens einschließlich der deutschen Rüstungslieferungen (Dingo..)an Israel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*   Keine NATO-Truppen in den Libanon&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*   rasches Einleiten eines Verhandlungsprozesses zwischen allen Beteiligten für einen gerechten, dauerhaften und umfassenden Frieden auf der Grundlage aller diesbezüglichen UNO-Resolutionen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*   Die friedliche Koexistenz von zwei unabhängigen Staaten Palästina und Israel muss garantiert ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*    Atomwaffenfreie Zone im Nahen und Mittleren Osten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Presse===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* osthessennews [http://www.osthessen-news.de/beitrag_A.php?id=1127098]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bush Besuch ==&lt;br /&gt;
Zum Bush Besuch in Deutschland wurde eine Mahnwache organisiert ([[attac#Aktion zum Bush Besuch 14.7.06|Info hier]])&lt;br /&gt;
[[Bild:Bushtrommeln.jpg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bericht aus dem Krieg ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der hessische Bundestagsabgeordnete der Linkspartei [[Wolfgang Gehrcke]] nahm letzte Woche an einer internationalen Delegation in den Libanon teil. [[Die LINKE.Offene Liste]] dokumentiert hier seinen Bericht:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Gehrke1.gif]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Gehrke2.gif]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gründung 2002 ==&lt;br /&gt;
Die &amp;quot;Achse des Friedens&amp;quot; Osthessen wurde Ende 2002 angesichts des Irak-Krieges gebildet. Der Name stellt sich in Kontrast zu der von Bush ausgerufenen &amp;quot;Achse des Bösen&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die gemeinsamen Aktivitäten liefen von Herbst 2002 bis Herbst 2003, mit dem Schwerpunkt auf Aktionen im Frühjahr während des Krieges&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
...wurde getragen von...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[attac]] Regionalgruppe Fulda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* DFG-VK Fulda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* DGB Region Osthessen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[DKP]] Fulda-Rhön-Vogelsberg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Evangelische Christen für Frieden und Gerechtigkeit, Petersberg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Friedensinitiative Osthessen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Jusos|Jusos Fulda]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Naturfreunde]] Lauterbach&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Pax Christi Fulda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Die Linkspartei|PDS Fulda-Vogelsberg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Politische Hochschulgruppe FH Fulda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
und vielen einzelnen Mitstreiterinnen und Mitstreitern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Weblinks: =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* http://www.achsedesfriedens.fulda-vogelsberg.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Filme und Videos=&lt;br /&gt;
* Einen sehr guten Anti-Kriegs Zeichentrickfilm den ich euch nur empfehlen kann... ausschnitt aus dem Film &amp;quot;Wenn der Wind weht&amp;quot;&lt;br /&gt;
[http://www.youtube.com/watch?v=4gBnZDvTh60&amp;amp;mode=related&amp;amp;search= hier]&lt;br /&gt;
*[http://de.sevenload.com/videos/Qdzeilg/Die-Kriegsgeschaefte-der-USA-1-2/sliderPage/1 Die Kriegsgeschäfte der USA Teil 1]&lt;br /&gt;
* [http://de.sevenload.com/videos/hjl4AZn-RZsv/Die-Kriegsgeschaefte-der-USA-2-2 Die Kriegsgeschäfte der USA Teil 2]&lt;br /&gt;
*[http://de.sevenload.com/videos/QO8duWt/Die-Wahre-Geschichte-Des-2-Golfkrieges/sliderPage/1 Die wahre Geschichte des 2. Golfkrieges]&lt;br /&gt;
* [http://de.sevenload.com/videos/bKENDfs/Preis-Des-Krieges/sliderPage/2 Preis des Krieges]&lt;br /&gt;
*[http://video.google.de/url?vidurl=http%3A%2F%2Fvideo.google.de%2Fvideoplay%3Fdocid%3D-7859909765349743827%26q%3DLoose%2BChange&amp;amp;docid=-7859909765349743827&amp;amp;ev=v&amp;amp;esrc=sr2&amp;amp;usg=AL29H23YF-EMdtusGOOPrNJNsBA5J969gQ] Loose Change 2 mit deutschen Untertiteln in guter Filmqualität. Der Hammer: topaktueller kostenloser Film, den man gesehen haben MUSS!&lt;br /&gt;
* Die FAZ über den Film [http://www.faz.net/s/RubFC06D389EE76479E9E76425072B196C3/Doc~E3D78F3C2F11F4C7C8E2993E156C2037E~ATpl~Ecommon~Scontent.html]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Die wahre Achse des Bösen Spiegel T.V. zeigt sehr heftige Beweise, wer wirklich hinter den Anschlägen von 11. SEP 2001 stecken könnte, ca 6 Minuten. Schaut Euch die Beweise an und entscheide für dich selbst, was da geschehen ist. [http://video.google.de/videoplay?docid=-7890733516808023347]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Aus linken Zeitungen=&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;left&amp;quot;&lt;br /&gt;
! width=&amp;quot;180&amp;quot; | Datum &lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
! width=&amp;quot;160&amp;quot; | Zeitung&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
! width=&amp;quot;500&amp;quot; | Artikel&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Samstag, den 10.1. 2009&lt;br /&gt;
| '''Junge Welt''' &lt;br /&gt;
| ''Kampf ums Überleben'' [http://www.jungewelt.de/2009/01-10/067.php '''hier''']&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Dienstag, den 6.1. 2009&lt;br /&gt;
| '''Junge Welt''' &lt;br /&gt;
| ''Phosphor über Gaza - Die israelische Armee hat bei der Invasion von Bodentruppen im dichtbesiedelten Gazastreifen offensichtlich geächtete Bomben mit weißem Phosphor eingesetzt'' [http://www.jungewelt.de/2009/01-06/041.php '''hier''']&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Samstag, den 3.1. 2009&lt;br /&gt;
| '''Neues Deutschland''' &lt;br /&gt;
| ''&amp;quot;Sie gießen Blei&amp;quot; Artikel von Uri Avnery, israelischer Journalist und Schriftsteller (85), Träger des Aachener Friedenspreises und des Alternativen Nobelpreises, war in den 1960er und 1970er Jahren Abgeordneter der Knesset'' [http://www.neues-deutschland.de/artikel/141585.sie-giessen-blei.html '''hier''']&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Samstag, den 3.1. 2009&lt;br /&gt;
| '''Junge Welt''' &lt;br /&gt;
| ''Interview mit dem israelischen Kriegsdienstverweigerer Hagai Matar'' [http://www.jungewelt.de/2009/01-03/039.php '''hier''']&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Freitag, den 28. März 2008&lt;br /&gt;
| '''Unsere Zeit''' (wöchentlich)&lt;br /&gt;
| ''Der Bock als Friedhofsgärtner - Blackwater - eine Fallstudie über die Kommerzialisierung von SicherheitspolitikLeopard am Hindukusch?'' [http://www.dkp-online.de/uz/4013/s0901.htm '''hier''']&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Freitag, den 21. März 2008&lt;br /&gt;
| '''Unsere Zeit''' (wöchentlich)&lt;br /&gt;
| ''Leopard am Hindukusch?'' [http://www.dkp-online.de/uz/aktuell/s0102.htm '''hier''']&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Freitag, den 14. März 2008&lt;br /&gt;
|'''Unsere Zeit''' (wöchentlich)&lt;br /&gt;
| ''Wo EU-Truppen marschieren, sind Öltürme nicht weit - Zu den Hintergründen des EU-Militäreinsatzes im Tschad'' [http://www.dkp-online.de/uz/4011/s0901.htm '''hier''']&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Freitag, den 14. März 2008&lt;br /&gt;
|'''Unsere Zeit''' (wöchentlich)&lt;br /&gt;
| ''Der Drei-Billionen-Dollar-Krieg - Das Pentagon hat sich gewaltig verrechnet'' [http://www.dkp-online.de/uz/4011/s0101.htm '''hier''']&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Freitag, den 25. Mai 2007&lt;br /&gt;
| '''Unsere Zeit''' (wöchentlich)&lt;br /&gt;
| ''Friedensbewegung verstärkt Kampagne&lt;br /&gt;
Pressemitteilung des Bundesausschusses Friedensratschlag&lt;br /&gt;
zum Tod der deutschen Soldaten in Afghanistan [http://www.dkp-online.de/uz/3921/s0204.htm]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Aktion]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Demokratie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frieden]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Militär]]&lt;/div&gt;</description>
			<pubDate>Sat, 10 Jan 2009 00:12:16 GMT</pubDate>			<dc:creator>88.68.141.25</dc:creator>			<comments>http://fuldawiki.de/fd/index.php?title=Diskussion:Achse_des_Friedens</comments>		</item>
		<item>
			<title>Achse des Friedens</title>
			<link>http://fuldawiki.de/fd/index.php?title=Achse_des_Friedens</link>
			<description>&lt;p&gt;88.68.141.25:&amp;#32;UN warns Israel over Gaza family 'herded' into shelled house&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:Wennbombenfallen.jpg|right]]&lt;br /&gt;
Schluss mit den Bombardements!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''&amp;quot;Friedensratschlag&amp;quot; verurteilt israelische Luftangriffe auf Gaza'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Pressemitteilung des Bundesausschusses Friedensratschlag'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Israelische Kriegshandlung wie seit 1967 nicht mehr&lt;br /&gt;
*Versagen des Nahost-Quartetts&lt;br /&gt;
*Steinmeiers &amp;quot;politische Glanzleistung der besonderen Art&amp;quot;&lt;br /&gt;
*Gewalt kann mit Krieg nicht beendet werden&lt;br /&gt;
*Briefe an israelische Botschaft angekündigt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kassel, 28. Dezember 2008 - Zu den verheerenden israelischen&lt;br /&gt;
Bombenangriffen auf den Gazastreifen erklärten für den Bundesausschuss&lt;br /&gt;
Friedensratschlag dessen Sprecher Dr. Peter Strutynski und der&lt;br /&gt;
Nahostexperte Prof. Dr. Werner Ruf in einer ersten Stellungnahme:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei israelischen Luftangriffen auf den Gazastreifen sind am 27. Dezember&lt;br /&gt;
mindestens 200 Menschen getötet und über 275 Menschen verletzt worden.&lt;br /&gt;
Noch nie sind bei Kampfhandlungen seit dem Sechstagekrieg 1967 so viele&lt;br /&gt;
Palästinenser an einem einzigen Tag getötet worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dass der Angriff Israels auf den Gazastreifen, das am dichtesten&lt;br /&gt;
besiedelte Gebiet der Welt, am Shabbat erfolgen würde, hatte niemand&lt;br /&gt;
gedacht, wohl auch nicht die Bevölkerung dieses Elendsgebiets. Zumal die&lt;br /&gt;
israelische Regierung einen Tag zuvor der im Gazastreifen regierenden&lt;br /&gt;
Hamas ein Ultimatum von 48 Stunden gestellt hatte, die Raketen- und&lt;br /&gt;
Mörserangriffe auf israelisches Gebiet einzustellen. Doch Israel wartete&lt;br /&gt;
das Ende des Ultimatums nicht ab, sondern wurde wortbrüchig und begann&lt;br /&gt;
bereits nach weniger als 24 Stunden mit den tödlichen Luftangriffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vorherzusehen war der Angriff gleichwohl. Israels Premierminister hatte&lt;br /&gt;
ihn angekündigt und dem Sender al arabiya gegenüber erklärt: &amp;quot;Ich denke&lt;br /&gt;
an die Zehntausende Kinder und Unschuldige, die als Ergebnis der&lt;br /&gt;
Hamas-Aktivitäten gefährdet werden.&amp;quot; (FAZ 27.12.2008). Weder die USA&lt;br /&gt;
noch das Quartett, bestehend aus den USA, den UN, der EU und Russland,&lt;br /&gt;
die den Friedensprozess im Nahen Osten begleiten sollten, fühlten sich&lt;br /&gt;
offenbar berufen, Druck auf Israel auszuüben, um die mörderischen&lt;br /&gt;
Bombardements zu verhindern. Eine politische Glanzleistung der&lt;br /&gt;
besonderen Art vollbrachte der deutsche Außenminister Steinmeier, als er&lt;br /&gt;
in einem Interview mit &amp;quot;Bild am Sonntag&amp;quot; Hamas zum &amp;quot;sofortigen und&lt;br /&gt;
dauerhaften&amp;quot; Ende der Raketenangriffe auf Israel aufforderte, von Israel&lt;br /&gt;
dagegen nur &amp;quot;Zurückhaltung&amp;quot; bei ihren Militäraktionen verlangte, die&lt;br /&gt;
ansonsten zu ihrem &amp;quot;legitimen Recht&amp;quot; gehörten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schuld an all dem Elend ist aus israelischer Sicht die diabolisierte&lt;br /&gt;
Hamas, die in Gaza die Herrschaft ausübt. Vergessen wird, dass im Juni&lt;br /&gt;
zwischen ihr und Israel eine Waffenruhe vereinbart wurde, die im Großen&lt;br /&gt;
und Ganzen auch eingehalten wurde, bis Anfang November Israel mit&lt;br /&gt;
&amp;quot;vereinzelten Schlägen&amp;quot; mehre Hamas-Milizionäre &amp;quot;gezielt tötete&amp;quot;.&lt;br /&gt;
Unterschlagen wird, dass Israel einen Monat lang weder Nahrung noch&lt;br /&gt;
Treibstoff noch Hilfslieferungen in das Gebiet ließ. Von Hamas lag ein&lt;br /&gt;
Angebot vor den Waffenstillstand fortzusetzen. Noch am 22. Dezember&lt;br /&gt;
behauptete zwar das israelische Außenministerium: &amp;quot;Israel ist an einer&lt;br /&gt;
Fortsetzung der Waffenruhe interessiert und nicht an einer&lt;br /&gt;
Militäroperation&amp;quot;, es weigerte sich aber, auf das Hamas-Angebot unter&lt;br /&gt;
den gegebenen Bedingungen einzugehen. Dies drängt die Vermutung auf, es&lt;br /&gt;
handele sich bei diesem fürchterlichen völkerrechtswidrigen Angriff&lt;br /&gt;
weniger um eine der vielen &amp;quot;Vergeltungsaktionen&amp;quot; als vielmehr um&lt;br /&gt;
Wahlkampf: Im März wird in Israel gewählt, und erstmals liegt die&lt;br /&gt;
Kadima-Partei von Olmert und Livni knapp vor dem rechten Likud des&lt;br /&gt;
Herausforderers Netanyahu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Eskalation der Gewalt hat ihre Wurzeln vor allem im Ergebnis der&lt;br /&gt;
palästinensischen Wahlen vom Januar 2006, den ersten wirklich freien&lt;br /&gt;
Wahlen in der arabischen Welt, in denen die Hamas die Mehrheit der&lt;br /&gt;
Stimmen gewann. Der Westen erkannte die damals gebildete Regierung nicht&lt;br /&gt;
an, Israel verhaftete -- mit Unterstützung der palästinensischen&lt;br /&gt;
Autonomiebehörde unter Mahmud Abbas - zahlreiche Minister und&lt;br /&gt;
Abgeordnete, die z. T. bis heute im Gefängnis sitzen. Erst dies führte&lt;br /&gt;
dazu, dass die Hamas im Gazastreifen allein die Macht ergriff. Doch&lt;br /&gt;
nicht nur ihre Angebote für eine dauerhafte Waffenruhe, auch das&lt;br /&gt;
Angebot, Israel anzuerkennen, wenn dieses die besetzten Gebiete als&lt;br /&gt;
Staatsgebiet eines palästinensischen Staates anerkennen würde, blieben&lt;br /&gt;
ohne positive Reaktion.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist eine Illusion zu glauben, der nun eingeleitete Krieg gegen die&lt;br /&gt;
Bevölkerung von Gaza könnte die Gewalt beenden. Das Gegenteil wird der&lt;br /&gt;
Fall sein: Die Wut einer Bevölkerung, die so oder so nichts als ihr&lt;br /&gt;
Leben zu verlieren hat, wird Israel nicht sicherer machen. Einen Frieden&lt;br /&gt;
im israelisch-palästinensischen Konflikt kann es erst geben, wenn alle&lt;br /&gt;
Konfliktparteien gleichberechtigt am Verhandlungsprozess beteiligt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Bundesausschuss Friedensratschlag verurteilt die israelischen&lt;br /&gt;
Luftangriffe, die gegen die Genfer Konvention verstoßen und zur weiteren&lt;br /&gt;
Eskalation des israelisch-palästinensischen Konflikts beitragen. Eine&lt;br /&gt;
Rückkehr zur Waffenruhe wird aber auch von der Hamas im Gazastreifen&lt;br /&gt;
verlangt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Bundesausschuss Friedensratschlag appelliert an die Friedensbewegung&lt;br /&gt;
und an alle anderen politischen Kräfte, auch während der Feiertage alles&lt;br /&gt;
zu tun, um ihre Stimme gegen die israelischen Luftangriffe zu erheben.&lt;br /&gt;
Hilfreich könnten Briefe an die israelische Botschaft in Berlin sowie an&lt;br /&gt;
das deutsche Außenministerium sein. Wo es möglich ist, sollten lokale&lt;br /&gt;
Friedensgruppen mit Informationsständen und Mahnwachen auf die prekäre&lt;br /&gt;
Lage im Nahen Osten aufmerksam machen. Sowohl die Bevölkerung des&lt;br /&gt;
Staates Israel als auch die Palästinenser haben ein Recht auf ein Leben&lt;br /&gt;
in Sicherheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für den Bundesausschuss Friedensratschlag:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dr. Peter Strutynski (Sprecher)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Prof. Dr. Werner Ruf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Palästinakonflikt:''' ''Das seit Jahrzehnten andauernde, völkerrechtswidrige israelische Besatzungsregime der Palästinensergebiete ist u. a. durch die Abriegelung des Gaza-Streifens im Jahre 2008 weiter verschärft worden. Die Lösung des Nahostkonfliktes erfordert gleiches Rechts aller Menschen in der Region auf eine menschenwürdige Existenz. Wir arbeiten solidarisch mit palästinensischen und israelischen Friedenskräften zusammen und unterstützen sie in ihren Forderungen nach zwei gleichberechtigten Staaten in den Grenzen von 1967.'' (aus Friedenspolitische Schwerpunkte 2009 des Bundesausschuss Friedensratschlag Kassel)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Mehr zu aktueller Situation:''': &lt;br /&gt;
* englischsprachiger Bericht über die Opfer unter den Kindern [http://www.timesonline.co.uk/tol/news/world/middle_east/article5485150.ece UN warns Israel over Gaza family 'herded' into shelled house ]&lt;br /&gt;
* [http://www.osthessennews.de/beitrag_C.php?id=1160253 Bericht, Fotos, Videointerview zur Mahnwache in Fulda] &lt;br /&gt;
* [http://www.jungewelt.de/2009/01-06/041.php Phosphor über Gaza - Die israelische Armee hat bei der Invasion von Bodentruppen im dichtbesiedelten Gazastreifen offensichtlich geächtete Bomben mit weißem Phosphor eingesetzt.]&lt;br /&gt;
*  [http://www.neues-deutschland.de/artikel/141585.sie-giessen-blei.html ND 3.1.09: &amp;quot;Sie gießen Blei&amp;quot; Artikel von Uri Avnery, israelischer Journalist und Schriftsteller (85), Träger des Aachener Friedenspreises und des Alternativen Nobelpreises, war in den 1960er und 1970er Jahren Abgeordneter der Knesset]&lt;br /&gt;
* [http://www.jungewelt.de/2009/01-03/039.php Junge Welt 3.1.09:  Interview mit dem israelischen Kriegsdienstverweigerer Hagai Matar] &lt;br /&gt;
* Auf der [http://www.uni-kassel.de/fb5/frieden/ Homepage des Friedensratschlages]&lt;br /&gt;
* [http://www.weltexpress.info/index.php?artikel_id=112319&amp;amp;rubrik=2&amp;amp;lan=de Gespräch mit dem palästinensischen Lutheranischen Pfarrer aus Bethlehem]&lt;br /&gt;
* Aktuelle Situation in Bethlehem (englisch) [http://www.bosnewslife.com/4687-urgent-breaking-news-christians-in-crossfire-as-israeli-strikes-kill-205]&lt;br /&gt;
* Bakesch Schalom veradfehu! Die Torah verlangt nicht, dass man sich zur Erfüllung einer Mizvah eilig drängen müsse. Nur eine einzige Mizvah hebt sie hier hervor und formuliert dringend: &amp;quot;Fordere den Frieden und jage ihm nach!&amp;quot;&lt;br /&gt;
*Video ISRAEL BOMBARDIERT GAZA 27.12.2008 [http://de.youtube.com/watch?v=vMOWfETIsxc]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Pressemitteilung- 27.12.2008 – [[Wolfgang Gehrcke]]&lt;br /&gt;
:'''Ein verlässlicher Waffenstillstand ist das Gebot der Stunde'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur neuen Eskalation der Gewalt im Nahen Osten erklärt er:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Der Angriff Israels auf den Gazastreifen zerstört weitgehend die Chancen auf ein Nahostabkommen. Die israelische Politik sollte trotz Wahlkampf den Angriff sofort beenden. Ein verlässlicher Waffenstillstand ist das Gebot der Stunde. Verlässlicher Waffenstillstand bedeutet aber auch, dass der Raketenbeschuss auf israelisches Gebiet sofort beendet werden muss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bundesregierung muss in der Europäischen Union umgehend eine Friedensinitiative auf den Weg bringen. Die EU sollte gemeinsam mit der Arabischen Liga und besonders engagierten arabischen Staaten wie Ägypten, Jordanien und Saudi-Arabien Kontakte und Verhandlungen mit beiden Seiten aufnehmen. Die Menschen in Gaza brauchen humanitäre Hilfe, ihr unermessliches Leid muss beendet werden.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.die-linke-hessen.de/lv15/home/presse/367-die-linke-fordert-deutsches-engagement-fuer-einen-sofortigen-waffenstillstand-in-gaza?d4dad6935f632ac35975e3001dc7bbe8=712e0e870b8fb60b39879e5d568ef0dc komplett hier]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
__toc__&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Friedenspolitische Schwerpunkte 2009==&lt;br /&gt;
'''Herausgegeben vom Bundesausschuss Friedensratschlag'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2009 jährt sich zum 70. Mal der Beginn des zweiten Weltkrieges. Er wurde initiiert durch die faschistische Diktatur, einem in der Krise nach 1929 in Deutschland etablierten Bündnis aus alten Eliten, Großindustrie und Militär, zur Sicherung ihrer Macht und Profite. Faschismus und Krieg töteten 55 Millionen Menschen, verursachten weltweit Elend und ungeheure Zerstörungen. Deshalb gilt: Nie wieder Faschismus – nie wieder Krieg!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die vermeintlich „neue Weltordnung“ nach 1989 hat sich als kriegerisch und sozial wie kulturell zerstörerisch erwiesen. Heute, nach Jahren neoliberaler Deregulierung, brutalen Sozialabbaus, Hochrüstung und zunehmender Kriege hat der Zusammenbruch der weltweiten Finanzmärkte den globalen Kapitalismus in eine tiefe Legitimationskrise gestürzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um eine politische Wende zu erreichen, sind die Lehren aus dem Kampf gegen Faschismus und Krieg zur Geltung zu bringen. Das heißt: Beendigung aller Einsätze der Bundeswehr und Druck für die Beendigung aller Kriege - insbesondere der Kriege in Afghanistan und im Irak -, Auflösung der ausländischen Militärstützpunkte, Abrüstung und die Abschaffung der NATO. Die Ziele der UNO-Charta, auf der Grundlage des Völkerrechts &amp;quot;künftige Geschlechter vor der Geißel des Krieges zu bewahren&amp;quot; und &amp;quot;den sozialen Fortschritt und einen besseren Lebensstandard in größerer Freiheit zu fördern&amp;quot;, sind hoch aktuell.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der Abwahl der Bush-Politik hat die Bevölkerung der USA ein Zeichen für Frieden und Gerechtigkeit gesetzt. Abrüstung, Frieden und sozialer Fortschritt können aber nur durch Widerstand, außerparlamentarische Bewegung und gesellschaftliche Aufklärungsarbeit erstritten werden. Als Teil der außerparlamentarischen Bewegung werden wir uns in den Europa- und Bundestagswahlkampf 2009 einmischen, mit dem Ziel eine globale Friedensordnung zu einer entscheidenden Frage zu machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===I. Kriege und Kriegsdrohungen beenden - den Frieden beginnen===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Afghanistan-Krieg:''' Die Politik der USA führt zunehmend zu einer Eskalation des Krieges. Gleichzeitig haben die kritischen Stimmen gegen den fortdauernden Afghanistan-Einsatz der Bundeswehr zugenommen, auch bei den etablierten Parteien. Die Anwesenheit von US- und NATO-Truppen ist das Hauptproblem für Afghanistan und verhindert einen zivilen Aufbau. Eine dauerhafte Lösung kann hingegen nur durch Abzug aller ausländischen Truppen und mit Unterstützung der afghanischen Nachbarstaaten erzielt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Irak-Krieg''': Entgegen der offiziell verbreiteten Meinung, dass die BRD nicht am Krieg im Irak beteiligt sei, kommt der BRD durch die Bereitstellung von Militärstützpunkten, Logistik und zivilen Objekten (wie z. B. die Flughäfen Leipzig und Hahn als Drehscheiben für Truppentransporte) eine herausragende Bedeutung bei der Kriegsführung zu. Dazu gehören auch. Wir fordern deshalb, dass die Stationierungsverträge mit den USA aufgekündigt werden. Wir fordern ein Ende der Besatzung und wenden uns gegen die systematische Destabilisierung des Irak, wozu auch die Kriegshandlungen der türkischen Armee im Nord-Irak beitragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Iran-Kriegsdrohungen:''' Wir wenden uns entschieden gegen die Destabilisierung des Iran und Kriegsdrohungen gegen das Land. Wir klären darüber auf, dass die als „Diplomatie&amp;quot; umschriebene Sanktionspolitik unter aktiver Beteiligung der Bundesregierung zu einer Eskalationsstrategie gehört. Diese kann angesichts von nach wie vor vorhandenen Angriffsplänen seitens der USA und Israels zu einem weiteren Krieg mit nicht vorhersehbaren weiteren Folgen führen. Das wollen wir verhindern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Kriegsverbrechen durch [[Abgereichertes Uran|Uranmunition]]''': Wir wollen verstärkt über die vor allem im Irak und im ehemals jugoslawischen Staatsgebiet erfolgte radioaktive Verseuchung durch Uranmunition ausgestatteten Waffen und die dadurch verursachten Kriegsverbrechen aufklären. Deshalb muss auch eine Ächtung dieser Waffen gefordert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Kriegspropaganda:''' Wir wollen der Lügen und Kriegspropaganda aufdecken, wie z.B. die Verschleierung der wahren Interessen der Militäreinsätze durch Begriffe wie „Friedensmissionen“ und „humanitäre Interventionen“. Wir werden aber auch schönfärberischen Umschreibungen von Kriegen als „Luftschläge“ u.ä. entgegentreten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===II. Für die Einhaltung des Völkerrechtes - gegen das NATO-Kriegsbündnis und die EU-Interventionspolitik===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Kosovo-Kolonialpolitik:''' Fast 10 Jahre nach dem NATO-Überfall auf Jugoslawien wurde die völkerrechtswidrige Abspaltung des Kosovo in ein NATO-Protektorat betrieben - eine moderne Form des Kolonialismus. Wir fordern die Rücknahme der NATO-Fremdherrschaft und die Wiederherstellung des Völkerrechts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''NATO-Expansion:''' Die Osterweiterung der NATO ist auch Teil einer aggressiven Strategie der Einkreisung Russlands. Ein Beitrag dazu ist die Stationierung eines Raketenabwehrsystems in Tschechien und Polen. Wir werden anlässlich des 60. Jahrestages der NATO-Gründung die sich verschärfende aggressive Stoßrichtung der NATO anklagen und uns für die Abschaffung dieses Kriegsbündnisses einsetzen. Daher rufen wir zu gemeinsamen, vielfältigen Protesten zum NATO-Gipfel auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''EU-Militarisierung:''' Wir wenden uns dagegen, dass die EU-Militarisierung – entgegen des irischen „Nein“ - mit dem Lissabon-Vertrag in institutionalisierter Form weiter vorangetrieben wird. Wir werden deshalb bei den bevorstehenden Wahlen zum Parlament der EU diese Gefahren thematisieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Helsinki II:''' Statt EU-Militärblock, NATO-Osterweiterung und US-Raketen, wollen wir Abrüstung und friedliche Koexistenz. Wir unterstützen den Vorschlag des russischen Präsidenten Medwedjew für eine KSZE Tagung „Helsinki-II“, um die internationalen Beziehungen in Europa dauerhaft friedlich zu gestalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Atomwaffen:''' Wir setzen uns ein für den Abzug aller Atomwaffen von deutschem Territorium und die Beendigung der direkten oder indirekten nuklearen Teilhabe der Bundeswehr. Wir unterstützen alle Initiativen und Kampagnen, die auf atomare Abrüstung gerichtet sind, wie z.B. „unsere Zukunft - atomwaffenfrei“ und die internationale Bürgermeister-Initiative „Mayors for peace“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Palästinakonflikt:''' Das seit Jahrzehnten andauernde, völkerrechtswidrige israelische Besatzungsregime der Palästinensergebiete ist u. a. durch die Abriegelung des Gaza-Streifens im Jahre 2008 weiter verschärft worden. Die Lösung des Nahostkonfliktes erfordert gleiches Rechts aller Menschen in der Region auf eine menschenwürdige Existenz. Wir arbeiten solidarisch mit palästinensischen und israelischen Friedenskräften zusammen und unterstützen sie in ihren Forderungen nach zwei gleichberechtigten Staaten in den Grenzen von 1967.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===III. Für Abrüstung und ökologische Konversion statt Sozialabbau===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Rüstungsprogramme:''' Anknüpfend an die Kampagne „Spart endlich an der Rüstung“ setzen wir unser Engagement fort für eine radikale Reduzierung der staatlichen Rüstungsausgaben. Wir brauchen soziale, kulturelle, bildungs- und arbeitspolitische Maßnahmen und die Konversion der Rüstungsindustrie in zivile, nützliche Produktion verbunden mit der Schaffung neuer Arbeitsplätze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Militärstandorte:''' Wir unterstützen Bürger- und Friedensinitiativen, die sich gegen US-Militärstützpunkte wie die US AirBase in Ramstein oder gegen vorhandene und geplante Bundeswehrübungsplätze engagieren (Colbitz-Letzlinger Heide, Kyritz-Ruppiner-Heide, Nörvenich). Wir wenden uns gegen die Militärpolitik der NATO und die Nutzung von US-Militärbasen in Europa für die Kriegsführung in aller Welt. 35 % aller US-Militärstützpunkte außerhalb der USA befinden sich auf dem Boden der Bundesrepublik Deutschland.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Waffenhandel:''' Wir unterstützen Aktivitäten gegen deutsche Rüstungsexporte, die auch wesentlichen Anteil an der Destabilisierung in Krisenregionen haben. Deutschland ist der größte Waffenexporteur in der Europäischen Union. Wir unterstützen die weltweite Kampagne „Waffen unter Kontrolle (Control Arms)“ für ein völkerrechtlich verbindliches Abkommen zur Unterbindung des Waffenhandels in Konfliktregionen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Ressourcenverschwendung:''' Wir wollen die durch Globalisierung und Kriegsführung verursachten Ressourcenverschwendungen im Zusammenhang mit der Umwelt- und Klimadiskussion thematisieren. Dabei wollen wir die neoliberal definierte „Energiesicherheit“ mit anderen Inhalten belegen, die im Interesse aller Menschen und einer nachhaltigen Entwicklung liegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===IV. Für Demokratie und Menschenrechte – gegen Notstandsmaßnahmen und innere Militarisierung===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Präventiver Sicherheitsstaat: Wir fordern die Rücknahme der im Zusammenhang mit dem „Kampf gegen den Terror“ erlassenen Gesetze zum Ausbau des „präventiven Sicherheitsstaates“. Damit sollen Menschen eingeschüchtert und kriminalisiert werden, die demokratische Grundrechte wahrnehmen. Wir bekämpfen alle Bestrebungen, mittels weiterer Grundgesetzänderungen Notstandsmaßnahmen mit einem Bundeswehreinsatz im Inneren zu ermöglichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Flüchtlinge und Bleiberecht: Wir fordern angesichts der weltweit zunehmende Zahl von Flüchtlingen eine nachhaltige, humane Entwicklungspolitik für die Länder der dritten Welt und treten der neoliberalen Ausbeutung durch USA und EU entgegen. Wir solidarisieren uns mit Flüchtlingen in unserem Land, indem wir für alle ein Bleiberecht bei uns fordern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kriegsdienstverweigerung und Asyl: Wir unterstützen das internationale Recht auf Kriegsdienstverweigerung in all seinen Formen, inklusive Widerstandes innerhalb der Streitkräfte und Desertation. Wir unterstützen die Initiative, deutsche und ausländische SoldatInnen über ihre Grundrechte zu informieren. Ausländische SoldatInnen, die aus Gewissensgründen desertieren, müssen Asylrecht in Deutschland bekommen. Wir unterstützen die „Anti-Rekrutierungskampagne“ in Deutschland als Teil des Widerstands gegen den Afghanistan- und andere Kriege.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kassel, den 5. Dezember 2008&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bundesausschuss Friedensratschlag&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Anhang: Terminkalender 2009'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 6. – 8. Februar NATO-Sicherheitskonferenz in München Gegenkonferenz der Friedensbewegung&lt;br /&gt;
* 24. März 10. Jahrestag des NATO-Angriffskrieges gegen Jugoslawien Europäische Friedenskonferenz in Berlin am 14./15.3.&lt;br /&gt;
* 3. und 4. April NATO-Gipfel in Straßburg und Baden-Baden zum 60. Jahrestag der NATO-Gründung     Gegengipfel der Friedensbewegung in Straßburg&lt;br /&gt;
* 10. – 13. April Ostermärsche&lt;br /&gt;
* 1. Mai Thematisierung von Rüstung und Sozialabbau&lt;br /&gt;
* 7. Juni Wahl zum EU-Parlament Thematisierung der EU-Militarisierung&lt;br /&gt;
* 6. August Hiroshima-Tag Gegen Atomwaffen und atomare Teilhabe Deutschlands&lt;br /&gt;
* 1. September Antikriegstag Aktuelle Bezüge zum 70. Jahrestag des deutschen Überfalls auf Polen&lt;br /&gt;
* 27. September Bundestagswahl Themen: Afghanistan, Rüstungswirtschaft und Sozialabbau, Militarisierung nach innen und außen&lt;br /&gt;
* 15.-18.Oktober Sozialforum in Deutschland, veranstaltet im Wendland&lt;br /&gt;
* Oktober-Dezember Aktionen gegen die Verlängerung der Afghanistan Mandate&lt;br /&gt;
* 9. November Jahrestag der Reichspogromnacht&lt;br /&gt;
* 5./6. Dezember 16. Friedenspolitischer Ratschlag in Kassel&lt;br /&gt;
* 12. Dezember: 30 Jahre &amp;quot;Raketenbeschluss&amp;quot; der NATO &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Bischof Algermissen=&lt;br /&gt;
''Der Bischof Heinz Josef Algermissen hat in seiner Osterpredigt dazu aufgerufen, &amp;quot;den Kampf gegen jedwede Todesproduktion aufzunehmen&amp;quot;. Er kritisierte im Fuldaer Dom die &amp;quot;milliardenschwere Rüstung&amp;quot; und &amp;quot;die Todesstrategie des Aushungerns der Armen&amp;quot;.'' [http://www.derwesten.de/nachrichten/nachrichten/panorama/2008/3/23/news-32447448/detail.html]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Ostermarsch 2008 =&lt;br /&gt;
==Ostermarsch 2008 in Frankfurt am Ostermontag, 24. März==&lt;br /&gt;
[[Bild:Dietherdehm.jpg|right|framed|Ostermarsch 2003 in Fulda]]&lt;br /&gt;
[[Bild:Ostermontag2003.jpg|rightframed|Ostermarsch 2003 in Fulda]]&lt;br /&gt;
'''Dem Frieden eine Chance'''&lt;br /&gt;
Die Versuche, politische Probleme militärisch zu lösen, sind zum Scheitern verurteilt. Unschuldige Menschen sterben, Länder werden verwüstet, Hass und Verzweiflung wachsen an. Wir fordern ein Absage an eine Weltneuordnungsstrategie und die Umkehr zu einer neuen Politik, basierend auf internationaler Verständigung, Abrüstung, Gerechtigkeit, Solidarität, Armutsbekämpfung und nachhaltigen Umgang mit der Natur. Wir verlangen von der Bundesregierung die Unterstützung von Alternativen zur zivilen Konfliktregelung, Verhandlungen statt Sanktionen und Kriegsdrohungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Truppen raus aus Afghanistan'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der grundgesetzwidrige Einsatz einer deutschen schnellen Eingreiftruppe in Afghanistan verstrickt unser Land noch tiefer in den so genannten Antiterrorkrieg und damit in die direkte Kriegsbeteiligung. Damit geschieht genau das Gegenteil dessen, was die Bundesregierung versprach. Nicht das zivile Engagement wird verstärkt, sondern das militärische. Naher und Mittlerer Osten werden zunehmend zu einem Pulverfass. Der Konflikt wird dadurch weiter geschürt, dass den Palästinensern die Unterstützung für einen lebensfähigen Staat verweigert wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Krieg ist Terror und keine Terrorbekämpfung'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit über sechs Jahren sind für die USA und ihre Verbündeten Afghanistan und der Irak die zentralen Kriegsschauplätze. Insbesondere im Irak hat der Krieg durch die Besatzer hunderttausendfache Todesopfer unter Zivilisten gefordert und Millionenfache Vertreibung. Für die Menschen dieser Länder ist Krieg nur Terror und die fremden Truppen sind Besatzer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Rüstung tötet schon im Frieden'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Unsummen für Rüstung und Kriegsführung stehen Almosen für Friedensdienste und Entwicklungshilfe gegenüber. Eine besondere Art von &amp;quot;Entwicklungshilfe&amp;quot; in Krisengebiete sind zudem Rüstungsexporte aus Deutschland. Bereits mit einem Bruchteil der weltweiten Militärausgaben wären Hunger, Armut und Konfliktpotenziale in Krisenregionen zu bewältigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Keine Angriffskriege zur Ausplünderung von Bodenschätzen'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist kein Zufall, dass die von den Industrienationen ins Visier genommenen Kriegsgebiete reiche Bodenschätze besitzen oder für deren Transport sehr wichtig sind. Die Umrüstung der Bundeswehr zu einer kriegsfähigen Armee überall auf der Welt, steht im Widerspruch zu Grundgesetz und Hessischer Verfassung. Dieser Verfassungsbruch (Art. 26 des Grundgesetzes verbietet Angriffskriege) wird durch den Reformvertrag der Europäischen Union zur offiziellen Politik.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Kein neuer kalter Krieg in Europa'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit der geplanten Raketenabwehr der USA in Polen und Tschechien verschlechtert sich das Klima zwischen Russland und der Nato. Es droht ein Rückfall in den Kalten Krieg, gegen den bereits die Ostermarschbewegung in den 60er Jahren des letzten Jahrhunderts gekämpft hat. Die geplante Verlagerung des US-Hauptquartiers nach Wiesbaden macht unsere Region noch mehr zur Drehscheibe für Kriegseinsätze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Spart endlich an der Rüstung'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir brauchen keine neuen Waffen und zusätzliche Milliarden für Auslandseinsätze der Bundeswehr. Wir brauchen eine Politik, die Konfliktursachen beseitigt und statt Rüstungsgelder zu verschwenden, notwendigen zivilen Projekten wie vorrangig der Beseitigung von Armut zur Verfügung stellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Keine Militarisierung im Inneren'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit ständig geschürter Anti-Terror-Hysterie werden an breiter Front in einem nie da gewesenen Maße demokratische Grundrechte ausgehöhlt. Seit dem verfassungswidrigen Bundeswehreinsatz in Heiligendamm 2007 wird damit auch eine Militarisierung im Inneren legitimiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Wir fordern:'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Abzug der Bundeswehr aus Afghanistan&lt;br /&gt;
* Abzug aller Besatzungsmächte aus Irak und Afghanistan&lt;br /&gt;
* Unterstützung für einen lebensfähigen Staat Palästina&lt;br /&gt;
* Armutsbekämpfung statt Bekämpfung der Armen&lt;br /&gt;
* Demokratie und Menschenrechte statt Militarisierung&lt;br /&gt;
* Kein US-Hauptquartier in Wiesbaden &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Dem Frieden eine Chance - bei uns damit anfangen.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|-  cellspacing=&amp;quot;30&amp;quot; &lt;br /&gt;
|-valign=&amp;quot;top&amp;quot;&lt;br /&gt;
| https://shop.die-linke.de/Media/Shop/afghanistan.jpg&lt;br /&gt;
|&amp;lt;span style=&amp;quot;font-size:1.25em&amp;quot;&amp;gt;'''[[Die Linke|DIE LINKE]] unterstützt die bundesweite Demonstration und Kundgebung der Friedensbewegung am 15. September in Berlin für den Abzug der Bundeswehr aus Afghanistan'''&amp;lt;/span&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beschluss des Parteivorstandes vom 7. Juli 2007&lt;br /&gt;
Im September und Oktober wird der Deutsche Bundestag erneut über die Verlängerung bzw. Nichtverlängerung der Afghanistan-Mandate entscheiden. Im September stehen das ISAF-Mandat und der Tornado-Einsatz zur Entscheidung. Im Oktober muss über eine Verlängerung des Mandates zur Operation Enduring Freedom entschieden werden. Es steht also die Entscheidungsfrage: Bleibt die Bundeswehr in Afghanistan oder wird die Bundeswehr abgezogen. Eine Bevölkerungsmehrheit ist für den Abzug der Bundeswehr, die Fraktion DIE LINKE wird im Deutschen Bundestag den sofortigen Abzug der Bundeswehr aus Afghanistan fordern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
http://www.die-linke-hessen.de/cms2/images/10_demo_15_9_berlin.gif&lt;br /&gt;
[[Bild:Bundeswehr raus aus Afghanistan.jpg|thumb|right|Die stellv. Landesvorsitzende &amp;quot;Die LINKE.Hessen&amp;quot; Marjana Schott mit der Direktkandidatin zur Landtagswahl Fulda [[Karin Masche]] bei der Friedensdemonstration in Berlin]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''&amp;lt;span style=&amp;quot;font-size:1.5em&amp;quot;&amp;gt;Mehr auf der Seite unseres Fuldaer afghanischen Genossen [[Naim Wardak]]&amp;lt;/span&amp;gt;'''&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=[[Attac Sommerakademie und Ratschlag in Fulda]]=&lt;br /&gt;
==Podiumsdiskussion: Bundeswehreinsatz in Afghanistan==&lt;br /&gt;
Bei der [[Attac Sommerakademie und Ratschlag in Fulda]] war eine der großen Podiumsdiskussionen zum Thema Bundeswehreinsatz in Afghanistan angesetzt. [http://www.attac.de/sommerakademie2007/blog/?p=31 Der Bericht über den Verlauf findet sich hier].&lt;br /&gt;
Am bundesweiten Ratschlag von attac, der sich am Sonntag an die Sommerakademie anschloss wurde die Beteiligung an der bundesweiten Friedensdemonstration am 15. September in Berlin beschlossen. &lt;br /&gt;
Lokale Planungen zur Mobilisierung dazu werden in den nächsten Tagen und Wochen anstehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Unser Mitstreiter Karlheinz Lewandowski lebt nicht mehr=&lt;br /&gt;
[[Bild:Lewandowski.jpg|thumb|200px|'''Unsere Veteranen:''' [[#Mahnwache 26.8.06|Herr und Frau Lewandowski im August 2006]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Karlheinz, seine Frau und Sohn Frank lernten wir in den politischen&lt;br /&gt;
Aktionen Anfang der 80ger Jahre kennen. Die Familie war Mitglied der&lt;br /&gt;
evangelischen Gemeinde an Sankt Johann und Mitglieder der dort&lt;br /&gt;
gegründeten Gruppe &amp;quot;Christen für Frieden und Gerechtgkeit&amp;quot;. Auch als&lt;br /&gt;
Lektor und im Gemeinderat war Herr Lewandowski aktiv.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir erlebten ihn als aktiven Streiter gegen Kriegspolitik, gegen&lt;br /&gt;
das Wiedererstarken von Nazis und für Aussöhnung mit den Völkern der&lt;br /&gt;
Sowjetunion.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den Fuldaer Friedenswochen 1980 und 1981 beteiligten sich die&lt;br /&gt;
Christen für Frieden und Gerechtigkeit und mit ihnen vornedran Karl&lt;br /&gt;
Heinz trotz Anfeindungen, man könne sich doch nicht mit Kommunisten&lt;br /&gt;
zusammentun. Wir erlebten ihn bei den großen Demonstrationen gegen die&lt;br /&gt;
Stationierung von Pershing2 und Cruise missiles, den Aktionen im &amp;quot;Fulda&lt;br /&gt;
Gap&amp;quot; aber auch bei den jährlichen Gedenkaktionen der VVN-BdA zur&lt;br /&gt;
Reichpogromnacht. Natürlich auch bei den Aktionen gegen die Aufmärsche&lt;br /&gt;
der Wiking Jugend an der DDR Grenze in Hilders zu Silvester.&lt;br /&gt;
Mit dabei war er dann auch bei der Gesellschaft für Deutsch-Sowjetische&lt;br /&gt;
Freundschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zuletzt sahen wir Karlheinz bei einer [[#Mahnwache 26.8.06|Mahnwache am 26. August 2006&lt;br /&gt;
unter der Losung  &amp;quot;Stoppt den Krieg- Frieden im Libanon, in Palästina&lt;br /&gt;
und Israel keine Bundeswehr ins Krisengebiet]] - Gezeichnet von seiner&lt;br /&gt;
Krankheit erkannte er uns einzelne Mitstreiter nicht mehr, aber er wußte&lt;br /&gt;
sehr wohl warum er sich in den Kreis stellte, und dass wir zusammengehören.&lt;br /&gt;
Er war in den Aktionen immer ruhig und besonnen, nicht nur freundlich,&lt;br /&gt;
sondern herzlich ging er mit uns um.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir haben mit Karlheinz Lewandowski einen konsequenten und warmherzigen&lt;br /&gt;
Mitstreiter für Frieden und Gerechtigkeit verloren, wir werden ihm ein&lt;br /&gt;
ehrendes Andenken bewahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Karin Masche|Karin Masche]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Aktionskomitee Fuldaer Friedenswochen (1980/81)&lt;br /&gt;
*Fuldaer Friedensinitiative (1982/1990)&lt;br /&gt;
*Achse des Friedens ab (2002)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=[[Naturfreunde]] gegen Auslandseinsätze=&lt;br /&gt;
==Antrag der Ortsgruppe Lauterbach==&lt;br /&gt;
'''Schluss mit den Auslandseinsätzen der Bundeswehr!'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Spart endlich an der Rüstung!'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die LDK der NaturFreunde Hessen fordert die Bundesregierung auf, alle Soldaten, die im Ausland eingesetzt sind, zurückzuziehen und die Kosten für die Rüstung massiv zu reduzieren.&lt;br /&gt;
Die Bundeswehr ist laut Grundgesetz zur Verteidigung geschaffen worden, und die findet nicht am Hindukusch statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Begründung:'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Einsatz von Tornados in Afghanistan bedeutet eine weitere Ausweitung der Kriegseinsätze im Ausland. Damit wird der Schein durchbrochen, die Bundeswehr diene dort einer „Friedensmission“, sie betreibe nur Aufbau- und Entwicklungshilfe. In Afghanistan stehen die Tornados im Dienst von Kampfeinsätzen, und auch die Bundeswehr-Truppen im Rahmen der ISAF werden mehr und mehr in eine aggressive Kriegsführung miteinbezogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Afghanistan ist ein eindeutiges Beispiel dafür, dass der Einsatz ausländischer Truppen die materielle Lage und die Sicherheit der Menschen nicht verbessert, sondern verschlechtert, wie viele Hilfsorganisationen dort bestätigen. Afghanistan braucht Ernährungs- und Gesundheitsprogramme, um Arbeitslosigkeit, horrende Mütter- und Kindersterblichkeit und Dürre zu bekämpfen. Die Gelder der ausländischen Besatzer gehen dagegen fürs Militär drauf und fließen in den Aufbau der afghanischen Polizei, wobei die Deutschen führend sind. Immer mehr Afghanen sind mit Recht der Meinung, dass es den ausländischen „Helfern“ nur um ihre eigenen Interessen und die Ausbeutung der Bevölkerung geht.&lt;br /&gt;
Das Weißbuch „Zur Sicherheitspolitik Deutschlands und zur Zukunft der Bundeswehr“ von 2006 ebenso wie die Verteidigungspolitischen Richtlinien von 1992 sagen offen, was das Ziel der Einsätze der Bundeswehr im Ausland ist: die Absicherung der Rohstoffversorgung und der Absatzmärkte der deutschen Industrie.  „Deutschland leistet seinen Beitrag zur Aufrechterhaltung der herrschenden Weltordnung.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So wird der „Krieg gegen den Terror“ ein Krieg des Clubs der Reichen gegen den Rest der Welt. Dafür gelten selbst Präventivkriege als gerechtfertigt, ohne Rücksicht auf das Völkerrecht, welches Angriffskriege verbietet. Statt auf freundschaftliche und friedliche Beziehungen zu andern Völkern zu setzen und die Entwicklung der armen Länder voranzutreiben – was allein dem Terror langfristig seine Grundlagen entziehen kann – wird  das Recht des Stärkeren durchgesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rund 1,4 Milliarden Euro bezahlte die Bundesregierung bisher, um „am Hindukusch die Sicherheit Deutschlands zu verteidigen“. 68% der Bevölkerung lehnen dies inzwischen ausdrücklich ab. Aber das interessiert die Bundesregierung nicht. 9000 Bundeswehrsoldaten sind insgesamt im Auslandseinsatz. Der Tod von Zivilisten gilt dabei als „Kollateralschaden“ und Leichenschändungen gelten als Exzesse, die im Krieg halt unvermeidlich seien. „Die Deutschen müssen das Töten lernen“, ist die Sorge des „Spiegels“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für dieses Ziel wird der Rüstungshaushalt laufend erhöht. Dieses Jahr wurde er um 480 Millionen Euro aufgestockt. Insgesamt beträgt der Militärhaushalt 28,4 Milliarden Euro. Von 2006 bis 2010 ist ein Anstieg um 10,4 Prozent geplant. Für Auslandseinsätze der Bundeswehr sind in diesem Jahr 642 Millionen Euro eingeplant, was aber die Ausweitung des Afghanistan-Einsatzes und den Libanon-Einsatz noch gar nicht berücksichtigt. Seit 1992 haben die Auslandseinsätze insgesamt 10 Milliarden Euro verschlungen. Bezahlen müssen das wir mit einem beispiellosen Sozialabbau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Ostermarsch 2007=&lt;br /&gt;
==Kriege beenden statt Kriege vorbereiten - Schluss mit den Auslandseinsätzen der Bundeswehr==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Montag, 09.04.2007 Ostermarsch Frankfurt 2007&lt;br /&gt;
Auftakt(e): &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10 Uhr, Darmstadt &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.30 Uhr, (Ffm-)Rödelheim, Bahnhof; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.15 Uhr Offenbach, Stadthof; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.30 Uhr, (Ffm-)Eschersheim, Weißer Stein; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.30 Uhr, (Ffm-)Niederrad, Bruchfeldplatz; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abschlusskundgebung: 13 Uhr, Römerberg, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
RednerInnen: Prof. Dr. Ulrich Gottstein [http://www.friedenskooperative.de/netzwerk/om07-007.htm#marke08] (Ehrenmitglied IPPNW [http://www.ippnw.de],[Redetext]), Frau Farzaneh Sharifi (Iran), Thomas Carl Schwoerer (DFG-VK [http://www.dfg-vk.de],[Redetext]), Karola Stoetzel (GEW [http://www.gew-hessen.de]), Musik: Jane Zahn (Liedermacherin) und &amp;quot;Tom Jackson &amp;amp; Bo Angelo&amp;quot;, Plakat: [http://www.friedenskooperative.de/gifs/om07ffm], VA: Ostermarschbüro Hessen&lt;br /&gt;
Kontakt: Ostermarsch Büro c/o DGB-Haus, Wilhelm-Leuschner-Str. 69-77, 60329 Frankfurt, Tel.: 069/24249950, Fax: 069/24249951&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
E-Mail:   Frieden-und-Zukunft(at)t-online(Punkt)de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Internet: http://www.ostermarsch.info&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Deutsche Streitkräfte in Afghanistan =&lt;br /&gt;
{{:Bundestag Tornadoeinsatz}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Presse==&lt;br /&gt;
Junge Welt 17.3.07: Jung behaupte »wider besseres Wissen«, es handle sich beim »Tornado«-Einsatz nur um Aufklärung, erklärt der Arbeitskreis »Darmstädter Signal«, dem über 100 aktive und ehemalige Offiziere und Unteroffiziere angehören. [http://www.jungewelt.de/2007/03-17/051.php]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Achsetransparent.jpg|right]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auslandseinsätze und Fuldaer Bezüge ==&lt;br /&gt;
Die Fuldaer Spedition Zufall steckt mit im Transportgeschäft für Militärtransporte nach Afghanistan mehr siehe [[Bestechung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sternbericht zu Nazisymbolen und deutschen Soldaten im Ausland [http://www.stern.de/politik/deutschland/575319.html?q=KSK]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Linke im Bundestag gegen Auslandseinsätze==&lt;br /&gt;
===Militärschlag gegen Iran===&lt;br /&gt;
Der Vorsitzende der Fraktion DIE LINKE. Oskar Lafontaine analysiert die aktuelle Situation: Nach dem Irak jetzt der Iran? [http://www.linksfraktion.de/wortlaut.php?artikel=1514362575]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Reden und Presseerklärungen des außenpolitischen Sprechers [[Wolfgang Gehrcke]]===&lt;br /&gt;
* Dauergenehmigung für militärische Überflüge aufheben [http://www.linksfraktion.de/mdb_gehrcke_reden.php]&lt;br /&gt;
* Diplomatie statt Waffen [http://www.linksfraktion.de/mdb_gehrcke_reden.php]&lt;br /&gt;
* Krieg darf kein Mittel der Politik sein! [http://www.linksfraktion.de/mdb_gehrcke_reden.php]&lt;br /&gt;
* Aufklärung für den Kampfeinsatz – Bundesregierung versucht wahren Charakter des Tornado-Einsatzes zu verschleiern [http://www.linksfraktion.de/mdb_gehrcke_pressemitteilungen.php]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Antikriegstag 1. September ==&lt;br /&gt;
Am 1. September gedenken in vielen Ländern die Menschen dem&lt;br /&gt;
Kriegsbeginn am 1. September 1939.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der DGB führt zu diesem Termin traditionell Friedensveranstaltungen&lt;br /&gt;
durch. Auch in Fulda ist für den Freitag eine besondere&lt;br /&gt;
Veranstaltung organisiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Original Presseerklärung:&lt;br /&gt;
[[Bild:Schaffnerantikriegstag06.jpg|right|400px]]&lt;br /&gt;
&amp;quot;Der Krieg ist nichts als die Geschäfte...&amp;quot;&lt;br /&gt;
Veranstaltung des DGB Fulda zum Antikriegstag am 1. September&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Thema Krieg hat leider nichts von seiner Aktualität eingebüßt. In&lt;br /&gt;
zahlreichen Ländern herrscht aktuell Krieg und auch die Bundeswehr&lt;br /&gt;
kämpft wieder in vielen Ländern. Daher lädt der DGB Fulda am 01.&lt;br /&gt;
September um 19.30 Uhr anlässlich des Antikriegstags zu einer&lt;br /&gt;
Veranstaltung im Kulturkeller im [[Vonderau Museum]] in Fulda ein. Unter dem&lt;br /&gt;
Titel &amp;quot;Der Krieg ist nichts als die Geschäfte...&amp;quot; singt und spricht der&lt;br /&gt;
Schauspieler Erich Schaffner Texte von Wolfgang Goethe über [[Bert Brecht]]&lt;br /&gt;
bis Karl Valentin rund um das Thema Krieg. Dabei wird er von Georg Klemp&lt;br /&gt;
am Klavier begleitet.&lt;br /&gt;
Der Eintritt zu der Veranstaltung ist kostenlos. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Download Flyer&lt;br /&gt;
[http://www.dgb-fulda.de/index.php?id=2]&lt;br /&gt;
Homepage Künstler: [http://www.erichschaffner.de]&lt;br /&gt;
Programm Antikriegstag:&lt;br /&gt;
[http://www.erichschaffner.de/krieg/krieg_deckblatt.html]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Mahnwache 26.8.06 ==&lt;br /&gt;
[[Bild:Mahnwache26 08 06k.jpg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Peterkrahulec.jpg|thumb|200px|'''Unsere Veteranen:''' Peter Krahulec, aktiv in den 80ger Jahren (Fulda Gap, Alternative Grenzlandfahrt u.a.) und heute immer noch]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Lewandowski.jpg|thumb|200px|'''Unsere Veteranen:''' Herr und Frau Lewandowski von den Christen für Frieden und Gerechtigkeit]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Stoppt den Krieg''' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Frieden im Libanon, in Palästina und Israel keine Bundeswehr ins Krisengebiet -&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was wir wollen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir benennen Unrecht&lt;br /&gt;
*	Zivilisten und Soldaten sterben auch künftig auf beiden Seiten&lt;br /&gt;
*	Waffenruhe bringt den Menschen keine Sicherheit&lt;br /&gt;
*	Militäreinsatz erzeugt Gegengewalt und Terror &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir zeigen Solidarität&lt;br /&gt;
*	mit den sinnlosen Opfern des Krieges, den Toten und Verletzten, den Flüchtlingen und Gefangenen: Kinder, Frauen und Männer&lt;br /&gt;
*	mit den Friedensinitiativen in Israel, Palästina, Libanon und in vielen andern Ländern der Welt &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir erheben folgende Forderungen:&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
*	bedingungsloser Waffenstillstand - keine Waffenruhe &lt;br /&gt;
*	umfassende humanitäre Hilfe&lt;br /&gt;
*	unverzügliche Verhandlungen aller Beteiligter für einen gerechten Frieden auf der Grundlage aller diesbezüglichen UNO-Resolutionen &lt;br /&gt;
*	Keine Bundeswehr und  EU-Truppen in den Libanon; keine weiteren Rüstungsexporte in alle Länder der Krisenregion, auch nicht  durch die Bundesrepublik. &lt;br /&gt;
*	Förderung und Beschleunigung des Friedensprozesses durch die deutsche Bundesregierung und die EU&lt;br /&gt;
*	Freilassung aller im gegenwärtigen Konflikt gefangenen und „entführten“ Libanesen, Palästinenser und Israelis &lt;br /&gt;
*	Israels Rückzug von den besetzten libanesischen, syrischen und palästinensischen Gebieten in die Grenzen von 1967&lt;br /&gt;
*	Gründung eines souveränen und lebensfähigen Staates Palästina neben dem Staat Israel &lt;br /&gt;
*	Schaffung einer atomwaffenfreien Zone vom Mittelmeer bis zum Persischen Golf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Achse des Friedens Fulda: ein Bündnis der&lt;br /&gt;
[[attac]] Regionalgruppe Fulda * DGB Kreisverbände Fulda und Vogelberg *Ev. Christen für Frieden und Gerechtigkeit Petersberg * [[Naturfreunde]] Bezirk Mittelhessen * Pax Christi Fulda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Mahnwache 12.8.06 ==&lt;br /&gt;
[[Bild:Schweigekreis12_8_06_1.jpg|right|thumb|Vergrößerung bei Klick]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Schweigekreis12_8_06_2.jpg|right|thumb|Vergrößerung bei Klick]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Forderungen aus dem Flugblatt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Achse des Friedens Fulda'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Stoppt den Krieg'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''im Libanon, Israel und Palästina'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Wir fordern:'''&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
*   einen sofortigen und bedingungslosen Waffenstillstand &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*   vollständigen Rückzug der israelischen Truppen aus dem Libanon und allen besetzten Gebieten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*   Rückkehr aller Flüchtlinge an ihre Heimat im Südlibanon und ihre Entschädigung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*   umfassende humanitäre Hilfe, einschließlich der Aufnahme von Verletzten und Kranken in Deutschland&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*   unverzüglichen Stopp aller Waffenlieferungen in die Region des Nahen Ostens einschließlich der deutschen Rüstungslieferungen (Dingo..)an Israel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*   Keine NATO-Truppen in den Libanon&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*   rasches Einleiten eines Verhandlungsprozesses zwischen allen Beteiligten für einen gerechten, dauerhaften und umfassenden Frieden auf der Grundlage aller diesbezüglichen UNO-Resolutionen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*   Die friedliche Koexistenz von zwei unabhängigen Staaten Palästina und Israel muss garantiert ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*    Atomwaffenfreie Zone im Nahen und Mittleren Osten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Presse===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* osthessennews [http://www.osthessen-news.de/beitrag_A.php?id=1127098]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bush Besuch ==&lt;br /&gt;
Zum Bush Besuch in Deutschland wurde eine Mahnwache organisiert ([[attac#Aktion zum Bush Besuch 14.7.06|Info hier]])&lt;br /&gt;
[[Bild:Bushtrommeln.jpg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bericht aus dem Krieg ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der hessische Bundestagsabgeordnete der Linkspartei [[Wolfgang Gehrcke]] nahm letzte Woche an einer internationalen Delegation in den Libanon teil. [[Die LINKE.Offene Liste]] dokumentiert hier seinen Bericht:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Gehrke1.gif]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Gehrke2.gif]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gründung 2002 ==&lt;br /&gt;
Die &amp;quot;Achse des Friedens&amp;quot; Osthessen wurde Ende 2002 angesichts des Irak-Krieges gebildet. Der Name stellt sich in Kontrast zu der von Bush ausgerufenen &amp;quot;Achse des Bösen&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die gemeinsamen Aktivitäten liefen von Herbst 2002 bis Herbst 2003, mit dem Schwerpunkt auf Aktionen im Frühjahr während des Krieges&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
...wurde getragen von...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[attac]] Regionalgruppe Fulda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* DFG-VK Fulda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* DGB Region Osthessen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[DKP]] Fulda-Rhön-Vogelsberg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Evangelische Christen für Frieden und Gerechtigkeit, Petersberg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Friedensinitiative Osthessen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Jusos|Jusos Fulda]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Naturfreunde]] Lauterbach&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Pax Christi Fulda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Die Linkspartei|PDS Fulda-Vogelsberg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Politische Hochschulgruppe FH Fulda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
und vielen einzelnen Mitstreiterinnen und Mitstreitern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Weblinks: =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* http://www.achsedesfriedens.fulda-vogelsberg.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Filme und Videos=&lt;br /&gt;
* Einen sehr guten Anti-Kriegs Zeichentrickfilm den ich euch nur empfehlen kann... ausschnitt aus dem Film &amp;quot;Wenn der Wind weht&amp;quot;&lt;br /&gt;
[http://www.youtube.com/watch?v=4gBnZDvTh60&amp;amp;mode=related&amp;amp;search= hier]&lt;br /&gt;
*[http://de.sevenload.com/videos/Qdzeilg/Die-Kriegsgeschaefte-der-USA-1-2/sliderPage/1 Die Kriegsgeschäfte der USA Teil 1]&lt;br /&gt;
* [http://de.sevenload.com/videos/hjl4AZn-RZsv/Die-Kriegsgeschaefte-der-USA-2-2 Die Kriegsgeschäfte der USA Teil 2]&lt;br /&gt;
*[http://de.sevenload.com/videos/QO8duWt/Die-Wahre-Geschichte-Des-2-Golfkrieges/sliderPage/1 Die wahre Geschichte des 2. Golfkrieges]&lt;br /&gt;
* [http://de.sevenload.com/videos/bKENDfs/Preis-Des-Krieges/sliderPage/2 Preis des Krieges]&lt;br /&gt;
*[http://video.google.de/url?vidurl=http%3A%2F%2Fvideo.google.de%2Fvideoplay%3Fdocid%3D-7859909765349743827%26q%3DLoose%2BChange&amp;amp;docid=-7859909765349743827&amp;amp;ev=v&amp;amp;esrc=sr2&amp;amp;usg=AL29H23YF-EMdtusGOOPrNJNsBA5J969gQ] Loose Change 2 mit deutschen Untertiteln in guter Filmqualität. Der Hammer: topaktueller kostenloser Film, den man gesehen haben MUSS!&lt;br /&gt;
* Die FAZ über den Film [http://www.faz.net/s/RubFC06D389EE76479E9E76425072B196C3/Doc~E3D78F3C2F11F4C7C8E2993E156C2037E~ATpl~Ecommon~Scontent.html]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Die wahre Achse des Bösen Spiegel T.V. zeigt sehr heftige Beweise, wer wirklich hinter den Anschlägen von 11. SEP 2001 stecken könnte, ca 6 Minuten. Schaut Euch die Beweise an und entscheide für dich selbst, was da geschehen ist. [http://video.google.de/videoplay?docid=-7890733516808023347]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Aus linken Zeitungen=&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;left&amp;quot;&lt;br /&gt;
! width=&amp;quot;180&amp;quot; | Datum &lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
! width=&amp;quot;160&amp;quot; | Zeitung&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
! width=&amp;quot;500&amp;quot; | Artikel&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Dienstag, den 6.1. 2009&lt;br /&gt;
| '''Junge Welt''' &lt;br /&gt;
| ''Phosphor über Gaza - Die israelische Armee hat bei der Invasion von Bodentruppen im dichtbesiedelten Gazastreifen offensichtlich geächtete Bomben mit weißem Phosphor eingesetzt'' [http://www.jungewelt.de/2009/01-06/041.php '''hier''']&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Samstag, den 3.1. 2009&lt;br /&gt;
| '''Neues Deutschland''' &lt;br /&gt;
| ''&amp;quot;Sie gießen Blei&amp;quot; Artikel von Uri Avnery, israelischer Journalist und Schriftsteller (85), Träger des Aachener Friedenspreises und des Alternativen Nobelpreises, war in den 1960er und 1970er Jahren Abgeordneter der Knesset'' [http://www.neues-deutschland.de/artikel/141585.sie-giessen-blei.html '''hier''']&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Samstag, den 3.1. 2009&lt;br /&gt;
| '''Junge Welt''' &lt;br /&gt;
| ''Interview mit dem israelischen Kriegsdienstverweigerer Hagai Matar'' [http://www.jungewelt.de/2009/01-03/039.php '''hier''']&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Freitag, den 28. März 2008&lt;br /&gt;
| '''Unsere Zeit''' (wöchentlich)&lt;br /&gt;
| ''Der Bock als Friedhofsgärtner - Blackwater - eine Fallstudie über die Kommerzialisierung von SicherheitspolitikLeopard am Hindukusch?'' [http://www.dkp-online.de/uz/4013/s0901.htm '''hier''']&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Freitag, den 21. März 2008&lt;br /&gt;
| '''Unsere Zeit''' (wöchentlich)&lt;br /&gt;
| ''Leopard am Hindukusch?'' [http://www.dkp-online.de/uz/aktuell/s0102.htm '''hier''']&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Freitag, den 14. März 2008&lt;br /&gt;
|'''Unsere Zeit''' (wöchentlich)&lt;br /&gt;
| ''Wo EU-Truppen marschieren, sind Öltürme nicht weit - Zu den Hintergründen des EU-Militäreinsatzes im Tschad'' [http://www.dkp-online.de/uz/4011/s0901.htm '''hier''']&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Freitag, den 14. März 2008&lt;br /&gt;
|'''Unsere Zeit''' (wöchentlich)&lt;br /&gt;
| ''Der Drei-Billionen-Dollar-Krieg - Das Pentagon hat sich gewaltig verrechnet'' [http://www.dkp-online.de/uz/4011/s0101.htm '''hier''']&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Freitag, den 25. Mai 2007&lt;br /&gt;
| '''Unsere Zeit''' (wöchentlich)&lt;br /&gt;
| ''Friedensbewegung verstärkt Kampagne&lt;br /&gt;
Pressemitteilung des Bundesausschusses Friedensratschlag&lt;br /&gt;
zum Tod der deutschen Soldaten in Afghanistan [http://www.dkp-online.de/uz/3921/s0204.htm]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Aktion]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Demokratie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frieden]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Militär]]&lt;/div&gt;</description>
			<pubDate>Sat, 10 Jan 2009 00:04:12 GMT</pubDate>			<dc:creator>88.68.141.25</dc:creator>			<comments>http://fuldawiki.de/fd/index.php?title=Diskussion:Achse_des_Friedens</comments>		</item>
		<item>
			<title>Achse des Friedens</title>
			<link>http://fuldawiki.de/fd/index.php?title=Achse_des_Friedens</link>
			<description>&lt;p&gt;88.68.141.25:&amp;#32;Bericht, Fotos, Videointerview zur Mahnwache in Fulda&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:Wennbombenfallen.jpg|right]]&lt;br /&gt;
Schluss mit den Bombardements!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''&amp;quot;Friedensratschlag&amp;quot; verurteilt israelische Luftangriffe auf Gaza'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Pressemitteilung des Bundesausschusses Friedensratschlag'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Israelische Kriegshandlung wie seit 1967 nicht mehr&lt;br /&gt;
*Versagen des Nahost-Quartetts&lt;br /&gt;
*Steinmeiers &amp;quot;politische Glanzleistung der besonderen Art&amp;quot;&lt;br /&gt;
*Gewalt kann mit Krieg nicht beendet werden&lt;br /&gt;
*Briefe an israelische Botschaft angekündigt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kassel, 28. Dezember 2008 - Zu den verheerenden israelischen&lt;br /&gt;
Bombenangriffen auf den Gazastreifen erklärten für den Bundesausschuss&lt;br /&gt;
Friedensratschlag dessen Sprecher Dr. Peter Strutynski und der&lt;br /&gt;
Nahostexperte Prof. Dr. Werner Ruf in einer ersten Stellungnahme:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei israelischen Luftangriffen auf den Gazastreifen sind am 27. Dezember&lt;br /&gt;
mindestens 200 Menschen getötet und über 275 Menschen verletzt worden.&lt;br /&gt;
Noch nie sind bei Kampfhandlungen seit dem Sechstagekrieg 1967 so viele&lt;br /&gt;
Palästinenser an einem einzigen Tag getötet worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dass der Angriff Israels auf den Gazastreifen, das am dichtesten&lt;br /&gt;
besiedelte Gebiet der Welt, am Shabbat erfolgen würde, hatte niemand&lt;br /&gt;
gedacht, wohl auch nicht die Bevölkerung dieses Elendsgebiets. Zumal die&lt;br /&gt;
israelische Regierung einen Tag zuvor der im Gazastreifen regierenden&lt;br /&gt;
Hamas ein Ultimatum von 48 Stunden gestellt hatte, die Raketen- und&lt;br /&gt;
Mörserangriffe auf israelisches Gebiet einzustellen. Doch Israel wartete&lt;br /&gt;
das Ende des Ultimatums nicht ab, sondern wurde wortbrüchig und begann&lt;br /&gt;
bereits nach weniger als 24 Stunden mit den tödlichen Luftangriffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vorherzusehen war der Angriff gleichwohl. Israels Premierminister hatte&lt;br /&gt;
ihn angekündigt und dem Sender al arabiya gegenüber erklärt: &amp;quot;Ich denke&lt;br /&gt;
an die Zehntausende Kinder und Unschuldige, die als Ergebnis der&lt;br /&gt;
Hamas-Aktivitäten gefährdet werden.&amp;quot; (FAZ 27.12.2008). Weder die USA&lt;br /&gt;
noch das Quartett, bestehend aus den USA, den UN, der EU und Russland,&lt;br /&gt;
die den Friedensprozess im Nahen Osten begleiten sollten, fühlten sich&lt;br /&gt;
offenbar berufen, Druck auf Israel auszuüben, um die mörderischen&lt;br /&gt;
Bombardements zu verhindern. Eine politische Glanzleistung der&lt;br /&gt;
besonderen Art vollbrachte der deutsche Außenminister Steinmeier, als er&lt;br /&gt;
in einem Interview mit &amp;quot;Bild am Sonntag&amp;quot; Hamas zum &amp;quot;sofortigen und&lt;br /&gt;
dauerhaften&amp;quot; Ende der Raketenangriffe auf Israel aufforderte, von Israel&lt;br /&gt;
dagegen nur &amp;quot;Zurückhaltung&amp;quot; bei ihren Militäraktionen verlangte, die&lt;br /&gt;
ansonsten zu ihrem &amp;quot;legitimen Recht&amp;quot; gehörten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schuld an all dem Elend ist aus israelischer Sicht die diabolisierte&lt;br /&gt;
Hamas, die in Gaza die Herrschaft ausübt. Vergessen wird, dass im Juni&lt;br /&gt;
zwischen ihr und Israel eine Waffenruhe vereinbart wurde, die im Großen&lt;br /&gt;
und Ganzen auch eingehalten wurde, bis Anfang November Israel mit&lt;br /&gt;
&amp;quot;vereinzelten Schlägen&amp;quot; mehre Hamas-Milizionäre &amp;quot;gezielt tötete&amp;quot;.&lt;br /&gt;
Unterschlagen wird, dass Israel einen Monat lang weder Nahrung noch&lt;br /&gt;
Treibstoff noch Hilfslieferungen in das Gebiet ließ. Von Hamas lag ein&lt;br /&gt;
Angebot vor den Waffenstillstand fortzusetzen. Noch am 22. Dezember&lt;br /&gt;
behauptete zwar das israelische Außenministerium: &amp;quot;Israel ist an einer&lt;br /&gt;
Fortsetzung der Waffenruhe interessiert und nicht an einer&lt;br /&gt;
Militäroperation&amp;quot;, es weigerte sich aber, auf das Hamas-Angebot unter&lt;br /&gt;
den gegebenen Bedingungen einzugehen. Dies drängt die Vermutung auf, es&lt;br /&gt;
handele sich bei diesem fürchterlichen völkerrechtswidrigen Angriff&lt;br /&gt;
weniger um eine der vielen &amp;quot;Vergeltungsaktionen&amp;quot; als vielmehr um&lt;br /&gt;
Wahlkampf: Im März wird in Israel gewählt, und erstmals liegt die&lt;br /&gt;
Kadima-Partei von Olmert und Livni knapp vor dem rechten Likud des&lt;br /&gt;
Herausforderers Netanyahu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Eskalation der Gewalt hat ihre Wurzeln vor allem im Ergebnis der&lt;br /&gt;
palästinensischen Wahlen vom Januar 2006, den ersten wirklich freien&lt;br /&gt;
Wahlen in der arabischen Welt, in denen die Hamas die Mehrheit der&lt;br /&gt;
Stimmen gewann. Der Westen erkannte die damals gebildete Regierung nicht&lt;br /&gt;
an, Israel verhaftete -- mit Unterstützung der palästinensischen&lt;br /&gt;
Autonomiebehörde unter Mahmud Abbas - zahlreiche Minister und&lt;br /&gt;
Abgeordnete, die z. T. bis heute im Gefängnis sitzen. Erst dies führte&lt;br /&gt;
dazu, dass die Hamas im Gazastreifen allein die Macht ergriff. Doch&lt;br /&gt;
nicht nur ihre Angebote für eine dauerhafte Waffenruhe, auch das&lt;br /&gt;
Angebot, Israel anzuerkennen, wenn dieses die besetzten Gebiete als&lt;br /&gt;
Staatsgebiet eines palästinensischen Staates anerkennen würde, blieben&lt;br /&gt;
ohne positive Reaktion.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist eine Illusion zu glauben, der nun eingeleitete Krieg gegen die&lt;br /&gt;
Bevölkerung von Gaza könnte die Gewalt beenden. Das Gegenteil wird der&lt;br /&gt;
Fall sein: Die Wut einer Bevölkerung, die so oder so nichts als ihr&lt;br /&gt;
Leben zu verlieren hat, wird Israel nicht sicherer machen. Einen Frieden&lt;br /&gt;
im israelisch-palästinensischen Konflikt kann es erst geben, wenn alle&lt;br /&gt;
Konfliktparteien gleichberechtigt am Verhandlungsprozess beteiligt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Bundesausschuss Friedensratschlag verurteilt die israelischen&lt;br /&gt;
Luftangriffe, die gegen die Genfer Konvention verstoßen und zur weiteren&lt;br /&gt;
Eskalation des israelisch-palästinensischen Konflikts beitragen. Eine&lt;br /&gt;
Rückkehr zur Waffenruhe wird aber auch von der Hamas im Gazastreifen&lt;br /&gt;
verlangt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Bundesausschuss Friedensratschlag appelliert an die Friedensbewegung&lt;br /&gt;
und an alle anderen politischen Kräfte, auch während der Feiertage alles&lt;br /&gt;
zu tun, um ihre Stimme gegen die israelischen Luftangriffe zu erheben.&lt;br /&gt;
Hilfreich könnten Briefe an die israelische Botschaft in Berlin sowie an&lt;br /&gt;
das deutsche Außenministerium sein. Wo es möglich ist, sollten lokale&lt;br /&gt;
Friedensgruppen mit Informationsständen und Mahnwachen auf die prekäre&lt;br /&gt;
Lage im Nahen Osten aufmerksam machen. Sowohl die Bevölkerung des&lt;br /&gt;
Staates Israel als auch die Palästinenser haben ein Recht auf ein Leben&lt;br /&gt;
in Sicherheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für den Bundesausschuss Friedensratschlag:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dr. Peter Strutynski (Sprecher)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Prof. Dr. Werner Ruf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Palästinakonflikt:''' ''Das seit Jahrzehnten andauernde, völkerrechtswidrige israelische Besatzungsregime der Palästinensergebiete ist u. a. durch die Abriegelung des Gaza-Streifens im Jahre 2008 weiter verschärft worden. Die Lösung des Nahostkonfliktes erfordert gleiches Rechts aller Menschen in der Region auf eine menschenwürdige Existenz. Wir arbeiten solidarisch mit palästinensischen und israelischen Friedenskräften zusammen und unterstützen sie in ihren Forderungen nach zwei gleichberechtigten Staaten in den Grenzen von 1967.'' (aus Friedenspolitische Schwerpunkte 2009 des Bundesausschuss Friedensratschlag Kassel)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Mehr zu aktueller Situation:''': &lt;br /&gt;
* [http://www.osthessennews.de/beitrag_C.php?id=1160253 Bericht, Fotos, Videointerview zur Mahnwache in Fulda] &lt;br /&gt;
* [http://www.jungewelt.de/2009/01-06/041.php Phosphor über Gaza - Die israelische Armee hat bei der Invasion von Bodentruppen im dichtbesiedelten Gazastreifen offensichtlich geächtete Bomben mit weißem Phosphor eingesetzt.]&lt;br /&gt;
*  [http://www.neues-deutschland.de/artikel/141585.sie-giessen-blei.html ND 3.1.09: &amp;quot;Sie gießen Blei&amp;quot; Artikel von Uri Avnery, israelischer Journalist und Schriftsteller (85), Träger des Aachener Friedenspreises und des Alternativen Nobelpreises, war in den 1960er und 1970er Jahren Abgeordneter der Knesset]&lt;br /&gt;
* [http://www.jungewelt.de/2009/01-03/039.php Junge Welt 3.1.09:  Interview mit dem israelischen Kriegsdienstverweigerer Hagai Matar] &lt;br /&gt;
* Auf der [http://www.uni-kassel.de/fb5/frieden/ Homepage des Friedensratschlages]&lt;br /&gt;
* [http://www.weltexpress.info/index.php?artikel_id=112319&amp;amp;rubrik=2&amp;amp;lan=de Gespräch mit dem palästinensischen Lutheranischen Pfarrer aus Bethlehem]&lt;br /&gt;
* Aktuelle Situation in Bethlehem (englisch) [http://www.bosnewslife.com/4687-urgent-breaking-news-christians-in-crossfire-as-israeli-strikes-kill-205]&lt;br /&gt;
* Bakesch Schalom veradfehu! Die Torah verlangt nicht, dass man sich zur Erfüllung einer Mizvah eilig drängen müsse. Nur eine einzige Mizvah hebt sie hier hervor und formuliert dringend: &amp;quot;Fordere den Frieden und jage ihm nach!&amp;quot;&lt;br /&gt;
*Video ISRAEL BOMBARDIERT GAZA 27.12.2008 [http://de.youtube.com/watch?v=vMOWfETIsxc]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Pressemitteilung- 27.12.2008 – [[Wolfgang Gehrcke]]&lt;br /&gt;
:'''Ein verlässlicher Waffenstillstand ist das Gebot der Stunde'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur neuen Eskalation der Gewalt im Nahen Osten erklärt er:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Der Angriff Israels auf den Gazastreifen zerstört weitgehend die Chancen auf ein Nahostabkommen. Die israelische Politik sollte trotz Wahlkampf den Angriff sofort beenden. Ein verlässlicher Waffenstillstand ist das Gebot der Stunde. Verlässlicher Waffenstillstand bedeutet aber auch, dass der Raketenbeschuss auf israelisches Gebiet sofort beendet werden muss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bundesregierung muss in der Europäischen Union umgehend eine Friedensinitiative auf den Weg bringen. Die EU sollte gemeinsam mit der Arabischen Liga und besonders engagierten arabischen Staaten wie Ägypten, Jordanien und Saudi-Arabien Kontakte und Verhandlungen mit beiden Seiten aufnehmen. Die Menschen in Gaza brauchen humanitäre Hilfe, ihr unermessliches Leid muss beendet werden.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.die-linke-hessen.de/lv15/home/presse/367-die-linke-fordert-deutsches-engagement-fuer-einen-sofortigen-waffenstillstand-in-gaza?d4dad6935f632ac35975e3001dc7bbe8=712e0e870b8fb60b39879e5d568ef0dc komplett hier]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
__toc__&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Friedenspolitische Schwerpunkte 2009==&lt;br /&gt;
'''Herausgegeben vom Bundesausschuss Friedensratschlag'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2009 jährt sich zum 70. Mal der Beginn des zweiten Weltkrieges. Er wurde initiiert durch die faschistische Diktatur, einem in der Krise nach 1929 in Deutschland etablierten Bündnis aus alten Eliten, Großindustrie und Militär, zur Sicherung ihrer Macht und Profite. Faschismus und Krieg töteten 55 Millionen Menschen, verursachten weltweit Elend und ungeheure Zerstörungen. Deshalb gilt: Nie wieder Faschismus – nie wieder Krieg!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die vermeintlich „neue Weltordnung“ nach 1989 hat sich als kriegerisch und sozial wie kulturell zerstörerisch erwiesen. Heute, nach Jahren neoliberaler Deregulierung, brutalen Sozialabbaus, Hochrüstung und zunehmender Kriege hat der Zusammenbruch der weltweiten Finanzmärkte den globalen Kapitalismus in eine tiefe Legitimationskrise gestürzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um eine politische Wende zu erreichen, sind die Lehren aus dem Kampf gegen Faschismus und Krieg zur Geltung zu bringen. Das heißt: Beendigung aller Einsätze der Bundeswehr und Druck für die Beendigung aller Kriege - insbesondere der Kriege in Afghanistan und im Irak -, Auflösung der ausländischen Militärstützpunkte, Abrüstung und die Abschaffung der NATO. Die Ziele der UNO-Charta, auf der Grundlage des Völkerrechts &amp;quot;künftige Geschlechter vor der Geißel des Krieges zu bewahren&amp;quot; und &amp;quot;den sozialen Fortschritt und einen besseren Lebensstandard in größerer Freiheit zu fördern&amp;quot;, sind hoch aktuell.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der Abwahl der Bush-Politik hat die Bevölkerung der USA ein Zeichen für Frieden und Gerechtigkeit gesetzt. Abrüstung, Frieden und sozialer Fortschritt können aber nur durch Widerstand, außerparlamentarische Bewegung und gesellschaftliche Aufklärungsarbeit erstritten werden. Als Teil der außerparlamentarischen Bewegung werden wir uns in den Europa- und Bundestagswahlkampf 2009 einmischen, mit dem Ziel eine globale Friedensordnung zu einer entscheidenden Frage zu machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===I. Kriege und Kriegsdrohungen beenden - den Frieden beginnen===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Afghanistan-Krieg:''' Die Politik der USA führt zunehmend zu einer Eskalation des Krieges. Gleichzeitig haben die kritischen Stimmen gegen den fortdauernden Afghanistan-Einsatz der Bundeswehr zugenommen, auch bei den etablierten Parteien. Die Anwesenheit von US- und NATO-Truppen ist das Hauptproblem für Afghanistan und verhindert einen zivilen Aufbau. Eine dauerhafte Lösung kann hingegen nur durch Abzug aller ausländischen Truppen und mit Unterstützung der afghanischen Nachbarstaaten erzielt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Irak-Krieg''': Entgegen der offiziell verbreiteten Meinung, dass die BRD nicht am Krieg im Irak beteiligt sei, kommt der BRD durch die Bereitstellung von Militärstützpunkten, Logistik und zivilen Objekten (wie z. B. die Flughäfen Leipzig und Hahn als Drehscheiben für Truppentransporte) eine herausragende Bedeutung bei der Kriegsführung zu. Dazu gehören auch. Wir fordern deshalb, dass die Stationierungsverträge mit den USA aufgekündigt werden. Wir fordern ein Ende der Besatzung und wenden uns gegen die systematische Destabilisierung des Irak, wozu auch die Kriegshandlungen der türkischen Armee im Nord-Irak beitragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Iran-Kriegsdrohungen:''' Wir wenden uns entschieden gegen die Destabilisierung des Iran und Kriegsdrohungen gegen das Land. Wir klären darüber auf, dass die als „Diplomatie&amp;quot; umschriebene Sanktionspolitik unter aktiver Beteiligung der Bundesregierung zu einer Eskalationsstrategie gehört. Diese kann angesichts von nach wie vor vorhandenen Angriffsplänen seitens der USA und Israels zu einem weiteren Krieg mit nicht vorhersehbaren weiteren Folgen führen. Das wollen wir verhindern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Kriegsverbrechen durch [[Abgereichertes Uran|Uranmunition]]''': Wir wollen verstärkt über die vor allem im Irak und im ehemals jugoslawischen Staatsgebiet erfolgte radioaktive Verseuchung durch Uranmunition ausgestatteten Waffen und die dadurch verursachten Kriegsverbrechen aufklären. Deshalb muss auch eine Ächtung dieser Waffen gefordert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Kriegspropaganda:''' Wir wollen der Lügen und Kriegspropaganda aufdecken, wie z.B. die Verschleierung der wahren Interessen der Militäreinsätze durch Begriffe wie „Friedensmissionen“ und „humanitäre Interventionen“. Wir werden aber auch schönfärberischen Umschreibungen von Kriegen als „Luftschläge“ u.ä. entgegentreten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===II. Für die Einhaltung des Völkerrechtes - gegen das NATO-Kriegsbündnis und die EU-Interventionspolitik===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Kosovo-Kolonialpolitik:''' Fast 10 Jahre nach dem NATO-Überfall auf Jugoslawien wurde die völkerrechtswidrige Abspaltung des Kosovo in ein NATO-Protektorat betrieben - eine moderne Form des Kolonialismus. Wir fordern die Rücknahme der NATO-Fremdherrschaft und die Wiederherstellung des Völkerrechts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''NATO-Expansion:''' Die Osterweiterung der NATO ist auch Teil einer aggressiven Strategie der Einkreisung Russlands. Ein Beitrag dazu ist die Stationierung eines Raketenabwehrsystems in Tschechien und Polen. Wir werden anlässlich des 60. Jahrestages der NATO-Gründung die sich verschärfende aggressive Stoßrichtung der NATO anklagen und uns für die Abschaffung dieses Kriegsbündnisses einsetzen. Daher rufen wir zu gemeinsamen, vielfältigen Protesten zum NATO-Gipfel auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''EU-Militarisierung:''' Wir wenden uns dagegen, dass die EU-Militarisierung – entgegen des irischen „Nein“ - mit dem Lissabon-Vertrag in institutionalisierter Form weiter vorangetrieben wird. Wir werden deshalb bei den bevorstehenden Wahlen zum Parlament der EU diese Gefahren thematisieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Helsinki II:''' Statt EU-Militärblock, NATO-Osterweiterung und US-Raketen, wollen wir Abrüstung und friedliche Koexistenz. Wir unterstützen den Vorschlag des russischen Präsidenten Medwedjew für eine KSZE Tagung „Helsinki-II“, um die internationalen Beziehungen in Europa dauerhaft friedlich zu gestalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Atomwaffen:''' Wir setzen uns ein für den Abzug aller Atomwaffen von deutschem Territorium und die Beendigung der direkten oder indirekten nuklearen Teilhabe der Bundeswehr. Wir unterstützen alle Initiativen und Kampagnen, die auf atomare Abrüstung gerichtet sind, wie z.B. „unsere Zukunft - atomwaffenfrei“ und die internationale Bürgermeister-Initiative „Mayors for peace“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Palästinakonflikt:''' Das seit Jahrzehnten andauernde, völkerrechtswidrige israelische Besatzungsregime der Palästinensergebiete ist u. a. durch die Abriegelung des Gaza-Streifens im Jahre 2008 weiter verschärft worden. Die Lösung des Nahostkonfliktes erfordert gleiches Rechts aller Menschen in der Region auf eine menschenwürdige Existenz. Wir arbeiten solidarisch mit palästinensischen und israelischen Friedenskräften zusammen und unterstützen sie in ihren Forderungen nach zwei gleichberechtigten Staaten in den Grenzen von 1967.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===III. Für Abrüstung und ökologische Konversion statt Sozialabbau===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Rüstungsprogramme:''' Anknüpfend an die Kampagne „Spart endlich an der Rüstung“ setzen wir unser Engagement fort für eine radikale Reduzierung der staatlichen Rüstungsausgaben. Wir brauchen soziale, kulturelle, bildungs- und arbeitspolitische Maßnahmen und die Konversion der Rüstungsindustrie in zivile, nützliche Produktion verbunden mit der Schaffung neuer Arbeitsplätze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Militärstandorte:''' Wir unterstützen Bürger- und Friedensinitiativen, die sich gegen US-Militärstützpunkte wie die US AirBase in Ramstein oder gegen vorhandene und geplante Bundeswehrübungsplätze engagieren (Colbitz-Letzlinger Heide, Kyritz-Ruppiner-Heide, Nörvenich). Wir wenden uns gegen die Militärpolitik der NATO und die Nutzung von US-Militärbasen in Europa für die Kriegsführung in aller Welt. 35 % aller US-Militärstützpunkte außerhalb der USA befinden sich auf dem Boden der Bundesrepublik Deutschland.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Waffenhandel:''' Wir unterstützen Aktivitäten gegen deutsche Rüstungsexporte, die auch wesentlichen Anteil an der Destabilisierung in Krisenregionen haben. Deutschland ist der größte Waffenexporteur in der Europäischen Union. Wir unterstützen die weltweite Kampagne „Waffen unter Kontrolle (Control Arms)“ für ein völkerrechtlich verbindliches Abkommen zur Unterbindung des Waffenhandels in Konfliktregionen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Ressourcenverschwendung:''' Wir wollen die durch Globalisierung und Kriegsführung verursachten Ressourcenverschwendungen im Zusammenhang mit der Umwelt- und Klimadiskussion thematisieren. Dabei wollen wir die neoliberal definierte „Energiesicherheit“ mit anderen Inhalten belegen, die im Interesse aller Menschen und einer nachhaltigen Entwicklung liegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===IV. Für Demokratie und Menschenrechte – gegen Notstandsmaßnahmen und innere Militarisierung===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Präventiver Sicherheitsstaat: Wir fordern die Rücknahme der im Zusammenhang mit dem „Kampf gegen den Terror“ erlassenen Gesetze zum Ausbau des „präventiven Sicherheitsstaates“. Damit sollen Menschen eingeschüchtert und kriminalisiert werden, die demokratische Grundrechte wahrnehmen. Wir bekämpfen alle Bestrebungen, mittels weiterer Grundgesetzänderungen Notstandsmaßnahmen mit einem Bundeswehreinsatz im Inneren zu ermöglichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Flüchtlinge und Bleiberecht: Wir fordern angesichts der weltweit zunehmende Zahl von Flüchtlingen eine nachhaltige, humane Entwicklungspolitik für die Länder der dritten Welt und treten der neoliberalen Ausbeutung durch USA und EU entgegen. Wir solidarisieren uns mit Flüchtlingen in unserem Land, indem wir für alle ein Bleiberecht bei uns fordern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kriegsdienstverweigerung und Asyl: Wir unterstützen das internationale Recht auf Kriegsdienstverweigerung in all seinen Formen, inklusive Widerstandes innerhalb der Streitkräfte und Desertation. Wir unterstützen die Initiative, deutsche und ausländische SoldatInnen über ihre Grundrechte zu informieren. Ausländische SoldatInnen, die aus Gewissensgründen desertieren, müssen Asylrecht in Deutschland bekommen. Wir unterstützen die „Anti-Rekrutierungskampagne“ in Deutschland als Teil des Widerstands gegen den Afghanistan- und andere Kriege.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kassel, den 5. Dezember 2008&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bundesausschuss Friedensratschlag&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Anhang: Terminkalender 2009'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 6. – 8. Februar NATO-Sicherheitskonferenz in München Gegenkonferenz der Friedensbewegung&lt;br /&gt;
* 24. März 10. Jahrestag des NATO-Angriffskrieges gegen Jugoslawien Europäische Friedenskonferenz in Berlin am 14./15.3.&lt;br /&gt;
* 3. und 4. April NATO-Gipfel in Straßburg und Baden-Baden zum 60. Jahrestag der NATO-Gründung     Gegengipfel der Friedensbewegung in Straßburg&lt;br /&gt;
* 10. – 13. April Ostermärsche&lt;br /&gt;
* 1. Mai Thematisierung von Rüstung und Sozialabbau&lt;br /&gt;
* 7. Juni Wahl zum EU-Parlament Thematisierung der EU-Militarisierung&lt;br /&gt;
* 6. August Hiroshima-Tag Gegen Atomwaffen und atomare Teilhabe Deutschlands&lt;br /&gt;
* 1. September Antikriegstag Aktuelle Bezüge zum 70. Jahrestag des deutschen Überfalls auf Polen&lt;br /&gt;
* 27. September Bundestagswahl Themen: Afghanistan, Rüstungswirtschaft und Sozialabbau, Militarisierung nach innen und außen&lt;br /&gt;
* 15.-18.Oktober Sozialforum in Deutschland, veranstaltet im Wendland&lt;br /&gt;
* Oktober-Dezember Aktionen gegen die Verlängerung der Afghanistan Mandate&lt;br /&gt;
* 9. November Jahrestag der Reichspogromnacht&lt;br /&gt;
* 5./6. Dezember 16. Friedenspolitischer Ratschlag in Kassel&lt;br /&gt;
* 12. Dezember: 30 Jahre &amp;quot;Raketenbeschluss&amp;quot; der NATO &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Bischof Algermissen=&lt;br /&gt;
''Der Bischof Heinz Josef Algermissen hat in seiner Osterpredigt dazu aufgerufen, &amp;quot;den Kampf gegen jedwede Todesproduktion aufzunehmen&amp;quot;. Er kritisierte im Fuldaer Dom die &amp;quot;milliardenschwere Rüstung&amp;quot; und &amp;quot;die Todesstrategie des Aushungerns der Armen&amp;quot;.'' [http://www.derwesten.de/nachrichten/nachrichten/panorama/2008/3/23/news-32447448/detail.html]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Ostermarsch 2008 =&lt;br /&gt;
==Ostermarsch 2008 in Frankfurt am Ostermontag, 24. März==&lt;br /&gt;
[[Bild:Dietherdehm.jpg|right|framed|Ostermarsch 2003 in Fulda]]&lt;br /&gt;
[[Bild:Ostermontag2003.jpg|rightframed|Ostermarsch 2003 in Fulda]]&lt;br /&gt;
'''Dem Frieden eine Chance'''&lt;br /&gt;
Die Versuche, politische Probleme militärisch zu lösen, sind zum Scheitern verurteilt. Unschuldige Menschen sterben, Länder werden verwüstet, Hass und Verzweiflung wachsen an. Wir fordern ein Absage an eine Weltneuordnungsstrategie und die Umkehr zu einer neuen Politik, basierend auf internationaler Verständigung, Abrüstung, Gerechtigkeit, Solidarität, Armutsbekämpfung und nachhaltigen Umgang mit der Natur. Wir verlangen von der Bundesregierung die Unterstützung von Alternativen zur zivilen Konfliktregelung, Verhandlungen statt Sanktionen und Kriegsdrohungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Truppen raus aus Afghanistan'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der grundgesetzwidrige Einsatz einer deutschen schnellen Eingreiftruppe in Afghanistan verstrickt unser Land noch tiefer in den so genannten Antiterrorkrieg und damit in die direkte Kriegsbeteiligung. Damit geschieht genau das Gegenteil dessen, was die Bundesregierung versprach. Nicht das zivile Engagement wird verstärkt, sondern das militärische. Naher und Mittlerer Osten werden zunehmend zu einem Pulverfass. Der Konflikt wird dadurch weiter geschürt, dass den Palästinensern die Unterstützung für einen lebensfähigen Staat verweigert wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Krieg ist Terror und keine Terrorbekämpfung'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit über sechs Jahren sind für die USA und ihre Verbündeten Afghanistan und der Irak die zentralen Kriegsschauplätze. Insbesondere im Irak hat der Krieg durch die Besatzer hunderttausendfache Todesopfer unter Zivilisten gefordert und Millionenfache Vertreibung. Für die Menschen dieser Länder ist Krieg nur Terror und die fremden Truppen sind Besatzer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Rüstung tötet schon im Frieden'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Unsummen für Rüstung und Kriegsführung stehen Almosen für Friedensdienste und Entwicklungshilfe gegenüber. Eine besondere Art von &amp;quot;Entwicklungshilfe&amp;quot; in Krisengebiete sind zudem Rüstungsexporte aus Deutschland. Bereits mit einem Bruchteil der weltweiten Militärausgaben wären Hunger, Armut und Konfliktpotenziale in Krisenregionen zu bewältigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Keine Angriffskriege zur Ausplünderung von Bodenschätzen'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist kein Zufall, dass die von den Industrienationen ins Visier genommenen Kriegsgebiete reiche Bodenschätze besitzen oder für deren Transport sehr wichtig sind. Die Umrüstung der Bundeswehr zu einer kriegsfähigen Armee überall auf der Welt, steht im Widerspruch zu Grundgesetz und Hessischer Verfassung. Dieser Verfassungsbruch (Art. 26 des Grundgesetzes verbietet Angriffskriege) wird durch den Reformvertrag der Europäischen Union zur offiziellen Politik.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Kein neuer kalter Krieg in Europa'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit der geplanten Raketenabwehr der USA in Polen und Tschechien verschlechtert sich das Klima zwischen Russland und der Nato. Es droht ein Rückfall in den Kalten Krieg, gegen den bereits die Ostermarschbewegung in den 60er Jahren des letzten Jahrhunderts gekämpft hat. Die geplante Verlagerung des US-Hauptquartiers nach Wiesbaden macht unsere Region noch mehr zur Drehscheibe für Kriegseinsätze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Spart endlich an der Rüstung'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir brauchen keine neuen Waffen und zusätzliche Milliarden für Auslandseinsätze der Bundeswehr. Wir brauchen eine Politik, die Konfliktursachen beseitigt und statt Rüstungsgelder zu verschwenden, notwendigen zivilen Projekten wie vorrangig der Beseitigung von Armut zur Verfügung stellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Keine Militarisierung im Inneren'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit ständig geschürter Anti-Terror-Hysterie werden an breiter Front in einem nie da gewesenen Maße demokratische Grundrechte ausgehöhlt. Seit dem verfassungswidrigen Bundeswehreinsatz in Heiligendamm 2007 wird damit auch eine Militarisierung im Inneren legitimiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Wir fordern:'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Abzug der Bundeswehr aus Afghanistan&lt;br /&gt;
* Abzug aller Besatzungsmächte aus Irak und Afghanistan&lt;br /&gt;
* Unterstützung für einen lebensfähigen Staat Palästina&lt;br /&gt;
* Armutsbekämpfung statt Bekämpfung der Armen&lt;br /&gt;
* Demokratie und Menschenrechte statt Militarisierung&lt;br /&gt;
* Kein US-Hauptquartier in Wiesbaden &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Dem Frieden eine Chance - bei uns damit anfangen.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|-  cellspacing=&amp;quot;30&amp;quot; &lt;br /&gt;
|-valign=&amp;quot;top&amp;quot;&lt;br /&gt;
| https://shop.die-linke.de/Media/Shop/afghanistan.jpg&lt;br /&gt;
|&amp;lt;span style=&amp;quot;font-size:1.25em&amp;quot;&amp;gt;'''[[Die Linke|DIE LINKE]] unterstützt die bundesweite Demonstration und Kundgebung der Friedensbewegung am 15. September in Berlin für den Abzug der Bundeswehr aus Afghanistan'''&amp;lt;/span&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beschluss des Parteivorstandes vom 7. Juli 2007&lt;br /&gt;
Im September und Oktober wird der Deutsche Bundestag erneut über die Verlängerung bzw. Nichtverlängerung der Afghanistan-Mandate entscheiden. Im September stehen das ISAF-Mandat und der Tornado-Einsatz zur Entscheidung. Im Oktober muss über eine Verlängerung des Mandates zur Operation Enduring Freedom entschieden werden. Es steht also die Entscheidungsfrage: Bleibt die Bundeswehr in Afghanistan oder wird die Bundeswehr abgezogen. Eine Bevölkerungsmehrheit ist für den Abzug der Bundeswehr, die Fraktion DIE LINKE wird im Deutschen Bundestag den sofortigen Abzug der Bundeswehr aus Afghanistan fordern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
http://www.die-linke-hessen.de/cms2/images/10_demo_15_9_berlin.gif&lt;br /&gt;
[[Bild:Bundeswehr raus aus Afghanistan.jpg|thumb|right|Die stellv. Landesvorsitzende &amp;quot;Die LINKE.Hessen&amp;quot; Marjana Schott mit der Direktkandidatin zur Landtagswahl Fulda [[Karin Masche]] bei der Friedensdemonstration in Berlin]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''&amp;lt;span style=&amp;quot;font-size:1.5em&amp;quot;&amp;gt;Mehr auf der Seite unseres Fuldaer afghanischen Genossen [[Naim Wardak]]&amp;lt;/span&amp;gt;'''&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=[[Attac Sommerakademie und Ratschlag in Fulda]]=&lt;br /&gt;
==Podiumsdiskussion: Bundeswehreinsatz in Afghanistan==&lt;br /&gt;
Bei der [[Attac Sommerakademie und Ratschlag in Fulda]] war eine der großen Podiumsdiskussionen zum Thema Bundeswehreinsatz in Afghanistan angesetzt. [http://www.attac.de/sommerakademie2007/blog/?p=31 Der Bericht über den Verlauf findet sich hier].&lt;br /&gt;
Am bundesweiten Ratschlag von attac, der sich am Sonntag an die Sommerakademie anschloss wurde die Beteiligung an der bundesweiten Friedensdemonstration am 15. September in Berlin beschlossen. &lt;br /&gt;
Lokale Planungen zur Mobilisierung dazu werden in den nächsten Tagen und Wochen anstehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Unser Mitstreiter Karlheinz Lewandowski lebt nicht mehr=&lt;br /&gt;
[[Bild:Lewandowski.jpg|thumb|200px|'''Unsere Veteranen:''' [[#Mahnwache 26.8.06|Herr und Frau Lewandowski im August 2006]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Karlheinz, seine Frau und Sohn Frank lernten wir in den politischen&lt;br /&gt;
Aktionen Anfang der 80ger Jahre kennen. Die Familie war Mitglied der&lt;br /&gt;
evangelischen Gemeinde an Sankt Johann und Mitglieder der dort&lt;br /&gt;
gegründeten Gruppe &amp;quot;Christen für Frieden und Gerechtgkeit&amp;quot;. Auch als&lt;br /&gt;
Lektor und im Gemeinderat war Herr Lewandowski aktiv.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir erlebten ihn als aktiven Streiter gegen Kriegspolitik, gegen&lt;br /&gt;
das Wiedererstarken von Nazis und für Aussöhnung mit den Völkern der&lt;br /&gt;
Sowjetunion.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den Fuldaer Friedenswochen 1980 und 1981 beteiligten sich die&lt;br /&gt;
Christen für Frieden und Gerechtigkeit und mit ihnen vornedran Karl&lt;br /&gt;
Heinz trotz Anfeindungen, man könne sich doch nicht mit Kommunisten&lt;br /&gt;
zusammentun. Wir erlebten ihn bei den großen Demonstrationen gegen die&lt;br /&gt;
Stationierung von Pershing2 und Cruise missiles, den Aktionen im &amp;quot;Fulda&lt;br /&gt;
Gap&amp;quot; aber auch bei den jährlichen Gedenkaktionen der VVN-BdA zur&lt;br /&gt;
Reichpogromnacht. Natürlich auch bei den Aktionen gegen die Aufmärsche&lt;br /&gt;
der Wiking Jugend an der DDR Grenze in Hilders zu Silvester.&lt;br /&gt;
Mit dabei war er dann auch bei der Gesellschaft für Deutsch-Sowjetische&lt;br /&gt;
Freundschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zuletzt sahen wir Karlheinz bei einer [[#Mahnwache 26.8.06|Mahnwache am 26. August 2006&lt;br /&gt;
unter der Losung  &amp;quot;Stoppt den Krieg- Frieden im Libanon, in Palästina&lt;br /&gt;
und Israel keine Bundeswehr ins Krisengebiet]] - Gezeichnet von seiner&lt;br /&gt;
Krankheit erkannte er uns einzelne Mitstreiter nicht mehr, aber er wußte&lt;br /&gt;
sehr wohl warum er sich in den Kreis stellte, und dass wir zusammengehören.&lt;br /&gt;
Er war in den Aktionen immer ruhig und besonnen, nicht nur freundlich,&lt;br /&gt;
sondern herzlich ging er mit uns um.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir haben mit Karlheinz Lewandowski einen konsequenten und warmherzigen&lt;br /&gt;
Mitstreiter für Frieden und Gerechtigkeit verloren, wir werden ihm ein&lt;br /&gt;
ehrendes Andenken bewahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Karin Masche|Karin Masche]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Aktionskomitee Fuldaer Friedenswochen (1980/81)&lt;br /&gt;
*Fuldaer Friedensinitiative (1982/1990)&lt;br /&gt;
*Achse des Friedens ab (2002)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=[[Naturfreunde]] gegen Auslandseinsätze=&lt;br /&gt;
==Antrag der Ortsgruppe Lauterbach==&lt;br /&gt;
'''Schluss mit den Auslandseinsätzen der Bundeswehr!'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Spart endlich an der Rüstung!'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die LDK der NaturFreunde Hessen fordert die Bundesregierung auf, alle Soldaten, die im Ausland eingesetzt sind, zurückzuziehen und die Kosten für die Rüstung massiv zu reduzieren.&lt;br /&gt;
Die Bundeswehr ist laut Grundgesetz zur Verteidigung geschaffen worden, und die findet nicht am Hindukusch statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Begründung:'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Einsatz von Tornados in Afghanistan bedeutet eine weitere Ausweitung der Kriegseinsätze im Ausland. Damit wird der Schein durchbrochen, die Bundeswehr diene dort einer „Friedensmission“, sie betreibe nur Aufbau- und Entwicklungshilfe. In Afghanistan stehen die Tornados im Dienst von Kampfeinsätzen, und auch die Bundeswehr-Truppen im Rahmen der ISAF werden mehr und mehr in eine aggressive Kriegsführung miteinbezogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Afghanistan ist ein eindeutiges Beispiel dafür, dass der Einsatz ausländischer Truppen die materielle Lage und die Sicherheit der Menschen nicht verbessert, sondern verschlechtert, wie viele Hilfsorganisationen dort bestätigen. Afghanistan braucht Ernährungs- und Gesundheitsprogramme, um Arbeitslosigkeit, horrende Mütter- und Kindersterblichkeit und Dürre zu bekämpfen. Die Gelder der ausländischen Besatzer gehen dagegen fürs Militär drauf und fließen in den Aufbau der afghanischen Polizei, wobei die Deutschen führend sind. Immer mehr Afghanen sind mit Recht der Meinung, dass es den ausländischen „Helfern“ nur um ihre eigenen Interessen und die Ausbeutung der Bevölkerung geht.&lt;br /&gt;
Das Weißbuch „Zur Sicherheitspolitik Deutschlands und zur Zukunft der Bundeswehr“ von 2006 ebenso wie die Verteidigungspolitischen Richtlinien von 1992 sagen offen, was das Ziel der Einsätze der Bundeswehr im Ausland ist: die Absicherung der Rohstoffversorgung und der Absatzmärkte der deutschen Industrie.  „Deutschland leistet seinen Beitrag zur Aufrechterhaltung der herrschenden Weltordnung.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So wird der „Krieg gegen den Terror“ ein Krieg des Clubs der Reichen gegen den Rest der Welt. Dafür gelten selbst Präventivkriege als gerechtfertigt, ohne Rücksicht auf das Völkerrecht, welches Angriffskriege verbietet. Statt auf freundschaftliche und friedliche Beziehungen zu andern Völkern zu setzen und die Entwicklung der armen Länder voranzutreiben – was allein dem Terror langfristig seine Grundlagen entziehen kann – wird  das Recht des Stärkeren durchgesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rund 1,4 Milliarden Euro bezahlte die Bundesregierung bisher, um „am Hindukusch die Sicherheit Deutschlands zu verteidigen“. 68% der Bevölkerung lehnen dies inzwischen ausdrücklich ab. Aber das interessiert die Bundesregierung nicht. 9000 Bundeswehrsoldaten sind insgesamt im Auslandseinsatz. Der Tod von Zivilisten gilt dabei als „Kollateralschaden“ und Leichenschändungen gelten als Exzesse, die im Krieg halt unvermeidlich seien. „Die Deutschen müssen das Töten lernen“, ist die Sorge des „Spiegels“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für dieses Ziel wird der Rüstungshaushalt laufend erhöht. Dieses Jahr wurde er um 480 Millionen Euro aufgestockt. Insgesamt beträgt der Militärhaushalt 28,4 Milliarden Euro. Von 2006 bis 2010 ist ein Anstieg um 10,4 Prozent geplant. Für Auslandseinsätze der Bundeswehr sind in diesem Jahr 642 Millionen Euro eingeplant, was aber die Ausweitung des Afghanistan-Einsatzes und den Libanon-Einsatz noch gar nicht berücksichtigt. Seit 1992 haben die Auslandseinsätze insgesamt 10 Milliarden Euro verschlungen. Bezahlen müssen das wir mit einem beispiellosen Sozialabbau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Ostermarsch 2007=&lt;br /&gt;
==Kriege beenden statt Kriege vorbereiten - Schluss mit den Auslandseinsätzen der Bundeswehr==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Montag, 09.04.2007 Ostermarsch Frankfurt 2007&lt;br /&gt;
Auftakt(e): &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10 Uhr, Darmstadt &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.30 Uhr, (Ffm-)Rödelheim, Bahnhof; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.15 Uhr Offenbach, Stadthof; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.30 Uhr, (Ffm-)Eschersheim, Weißer Stein; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.30 Uhr, (Ffm-)Niederrad, Bruchfeldplatz; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abschlusskundgebung: 13 Uhr, Römerberg, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
RednerInnen: Prof. Dr. Ulrich Gottstein [http://www.friedenskooperative.de/netzwerk/om07-007.htm#marke08] (Ehrenmitglied IPPNW [http://www.ippnw.de],[Redetext]), Frau Farzaneh Sharifi (Iran), Thomas Carl Schwoerer (DFG-VK [http://www.dfg-vk.de],[Redetext]), Karola Stoetzel (GEW [http://www.gew-hessen.de]), Musik: Jane Zahn (Liedermacherin) und &amp;quot;Tom Jackson &amp;amp; Bo Angelo&amp;quot;, Plakat: [http://www.friedenskooperative.de/gifs/om07ffm], VA: Ostermarschbüro Hessen&lt;br /&gt;
Kontakt: Ostermarsch Büro c/o DGB-Haus, Wilhelm-Leuschner-Str. 69-77, 60329 Frankfurt, Tel.: 069/24249950, Fax: 069/24249951&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
E-Mail:   Frieden-und-Zukunft(at)t-online(Punkt)de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Internet: http://www.ostermarsch.info&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Deutsche Streitkräfte in Afghanistan =&lt;br /&gt;
{{:Bundestag Tornadoeinsatz}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Presse==&lt;br /&gt;
Junge Welt 17.3.07: Jung behaupte »wider besseres Wissen«, es handle sich beim »Tornado«-Einsatz nur um Aufklärung, erklärt der Arbeitskreis »Darmstädter Signal«, dem über 100 aktive und ehemalige Offiziere und Unteroffiziere angehören. [http://www.jungewelt.de/2007/03-17/051.php]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Achsetransparent.jpg|right]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auslandseinsätze und Fuldaer Bezüge ==&lt;br /&gt;
Die Fuldaer Spedition Zufall steckt mit im Transportgeschäft für Militärtransporte nach Afghanistan mehr siehe [[Bestechung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sternbericht zu Nazisymbolen und deutschen Soldaten im Ausland [http://www.stern.de/politik/deutschland/575319.html?q=KSK]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Linke im Bundestag gegen Auslandseinsätze==&lt;br /&gt;
===Militärschlag gegen Iran===&lt;br /&gt;
Der Vorsitzende der Fraktion DIE LINKE. Oskar Lafontaine analysiert die aktuelle Situation: Nach dem Irak jetzt der Iran? [http://www.linksfraktion.de/wortlaut.php?artikel=1514362575]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Reden und Presseerklärungen des außenpolitischen Sprechers [[Wolfgang Gehrcke]]===&lt;br /&gt;
* Dauergenehmigung für militärische Überflüge aufheben [http://www.linksfraktion.de/mdb_gehrcke_reden.php]&lt;br /&gt;
* Diplomatie statt Waffen [http://www.linksfraktion.de/mdb_gehrcke_reden.php]&lt;br /&gt;
* Krieg darf kein Mittel der Politik sein! [http://www.linksfraktion.de/mdb_gehrcke_reden.php]&lt;br /&gt;
* Aufklärung für den Kampfeinsatz – Bundesregierung versucht wahren Charakter des Tornado-Einsatzes zu verschleiern [http://www.linksfraktion.de/mdb_gehrcke_pressemitteilungen.php]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Antikriegstag 1. September ==&lt;br /&gt;
Am 1. September gedenken in vielen Ländern die Menschen dem&lt;br /&gt;
Kriegsbeginn am 1. September 1939.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der DGB führt zu diesem Termin traditionell Friedensveranstaltungen&lt;br /&gt;
durch. Auch in Fulda ist für den Freitag eine besondere&lt;br /&gt;
Veranstaltung organisiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Original Presseerklärung:&lt;br /&gt;
[[Bild:Schaffnerantikriegstag06.jpg|right|400px]]&lt;br /&gt;
&amp;quot;Der Krieg ist nichts als die Geschäfte...&amp;quot;&lt;br /&gt;
Veranstaltung des DGB Fulda zum Antikriegstag am 1. September&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Thema Krieg hat leider nichts von seiner Aktualität eingebüßt. In&lt;br /&gt;
zahlreichen Ländern herrscht aktuell Krieg und auch die Bundeswehr&lt;br /&gt;
kämpft wieder in vielen Ländern. Daher lädt der DGB Fulda am 01.&lt;br /&gt;
September um 19.30 Uhr anlässlich des Antikriegstags zu einer&lt;br /&gt;
Veranstaltung im Kulturkeller im [[Vonderau Museum]] in Fulda ein. Unter dem&lt;br /&gt;
Titel &amp;quot;Der Krieg ist nichts als die Geschäfte...&amp;quot; singt und spricht der&lt;br /&gt;
Schauspieler Erich Schaffner Texte von Wolfgang Goethe über [[Bert Brecht]]&lt;br /&gt;
bis Karl Valentin rund um das Thema Krieg. Dabei wird er von Georg Klemp&lt;br /&gt;
am Klavier begleitet.&lt;br /&gt;
Der Eintritt zu der Veranstaltung ist kostenlos. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Download Flyer&lt;br /&gt;
[http://www.dgb-fulda.de/index.php?id=2]&lt;br /&gt;
Homepage Künstler: [http://www.erichschaffner.de]&lt;br /&gt;
Programm Antikriegstag:&lt;br /&gt;
[http://www.erichschaffner.de/krieg/krieg_deckblatt.html]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Mahnwache 26.8.06 ==&lt;br /&gt;
[[Bild:Mahnwache26 08 06k.jpg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Peterkrahulec.jpg|thumb|200px|'''Unsere Veteranen:''' Peter Krahulec, aktiv in den 80ger Jahren (Fulda Gap, Alternative Grenzlandfahrt u.a.) und heute immer noch]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Lewandowski.jpg|thumb|200px|'''Unsere Veteranen:''' Herr und Frau Lewandowski von den Christen für Frieden und Gerechtigkeit]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Stoppt den Krieg''' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Frieden im Libanon, in Palästina und Israel keine Bundeswehr ins Krisengebiet -&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was wir wollen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir benennen Unrecht&lt;br /&gt;
*	Zivilisten und Soldaten sterben auch künftig auf beiden Seiten&lt;br /&gt;
*	Waffenruhe bringt den Menschen keine Sicherheit&lt;br /&gt;
*	Militäreinsatz erzeugt Gegengewalt und Terror &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir zeigen Solidarität&lt;br /&gt;
*	mit den sinnlosen Opfern des Krieges, den Toten und Verletzten, den Flüchtlingen und Gefangenen: Kinder, Frauen und Männer&lt;br /&gt;
*	mit den Friedensinitiativen in Israel, Palästina, Libanon und in vielen andern Ländern der Welt &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir erheben folgende Forderungen:&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
*	bedingungsloser Waffenstillstand - keine Waffenruhe &lt;br /&gt;
*	umfassende humanitäre Hilfe&lt;br /&gt;
*	unverzügliche Verhandlungen aller Beteiligter für einen gerechten Frieden auf der Grundlage aller diesbezüglichen UNO-Resolutionen &lt;br /&gt;
*	Keine Bundeswehr und  EU-Truppen in den Libanon; keine weiteren Rüstungsexporte in alle Länder der Krisenregion, auch nicht  durch die Bundesrepublik. &lt;br /&gt;
*	Förderung und Beschleunigung des Friedensprozesses durch die deutsche Bundesregierung und die EU&lt;br /&gt;
*	Freilassung aller im gegenwärtigen Konflikt gefangenen und „entführten“ Libanesen, Palästinenser und Israelis &lt;br /&gt;
*	Israels Rückzug von den besetzten libanesischen, syrischen und palästinensischen Gebieten in die Grenzen von 1967&lt;br /&gt;
*	Gründung eines souveränen und lebensfähigen Staates Palästina neben dem Staat Israel &lt;br /&gt;
*	Schaffung einer atomwaffenfreien Zone vom Mittelmeer bis zum Persischen Golf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Achse des Friedens Fulda: ein Bündnis der&lt;br /&gt;
[[attac]] Regionalgruppe Fulda * DGB Kreisverbände Fulda und Vogelberg *Ev. Christen für Frieden und Gerechtigkeit Petersberg * [[Naturfreunde]] Bezirk Mittelhessen * Pax Christi Fulda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Mahnwache 12.8.06 ==&lt;br /&gt;
[[Bild:Schweigekreis12_8_06_1.jpg|right|thumb|Vergrößerung bei Klick]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Schweigekreis12_8_06_2.jpg|right|thumb|Vergrößerung bei Klick]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Forderungen aus dem Flugblatt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Achse des Friedens Fulda'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Stoppt den Krieg'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''im Libanon, Israel und Palästina'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Wir fordern:'''&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
*   einen sofortigen und bedingungslosen Waffenstillstand &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*   vollständigen Rückzug der israelischen Truppen aus dem Libanon und allen besetzten Gebieten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*   Rückkehr aller Flüchtlinge an ihre Heimat im Südlibanon und ihre Entschädigung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*   umfassende humanitäre Hilfe, einschließlich der Aufnahme von Verletzten und Kranken in Deutschland&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*   unverzüglichen Stopp aller Waffenlieferungen in die Region des Nahen Ostens einschließlich der deutschen Rüstungslieferungen (Dingo..)an Israel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*   Keine NATO-Truppen in den Libanon&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*   rasches Einleiten eines Verhandlungsprozesses zwischen allen Beteiligten für einen gerechten, dauerhaften und umfassenden Frieden auf der Grundlage aller diesbezüglichen UNO-Resolutionen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*   Die friedliche Koexistenz von zwei unabhängigen Staaten Palästina und Israel muss garantiert ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*    Atomwaffenfreie Zone im Nahen und Mittleren Osten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Presse===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* osthessennews [http://www.osthessen-news.de/beitrag_A.php?id=1127098]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bush Besuch ==&lt;br /&gt;
Zum Bush Besuch in Deutschland wurde eine Mahnwache organisiert ([[attac#Aktion zum Bush Besuch 14.7.06|Info hier]])&lt;br /&gt;
[[Bild:Bushtrommeln.jpg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bericht aus dem Krieg ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der hessische Bundestagsabgeordnete der Linkspartei [[Wolfgang Gehrcke]] nahm letzte Woche an einer internationalen Delegation in den Libanon teil. [[Die LINKE.Offene Liste]] dokumentiert hier seinen Bericht:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Gehrke1.gif]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Gehrke2.gif]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gründung 2002 ==&lt;br /&gt;
Die &amp;quot;Achse des Friedens&amp;quot; Osthessen wurde Ende 2002 angesichts des Irak-Krieges gebildet. Der Name stellt sich in Kontrast zu der von Bush ausgerufenen &amp;quot;Achse des Bösen&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die gemeinsamen Aktivitäten liefen von Herbst 2002 bis Herbst 2003, mit dem Schwerpunkt auf Aktionen im Frühjahr während des Krieges&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
...wurde getragen von...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[attac]] Regionalgruppe Fulda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* DFG-VK Fulda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* DGB Region Osthessen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[DKP]] Fulda-Rhön-Vogelsberg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Evangelische Christen für Frieden und Gerechtigkeit, Petersberg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Friedensinitiative Osthessen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Jusos|Jusos Fulda]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Naturfreunde]] Lauterbach&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Pax Christi Fulda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Die Linkspartei|PDS Fulda-Vogelsberg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Politische Hochschulgruppe FH Fulda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
und vielen einzelnen Mitstreiterinnen und Mitstreitern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Weblinks: =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* http://www.achsedesfriedens.fulda-vogelsberg.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Filme und Videos=&lt;br /&gt;
* Einen sehr guten Anti-Kriegs Zeichentrickfilm den ich euch nur empfehlen kann... ausschnitt aus dem Film &amp;quot;Wenn der Wind weht&amp;quot;&lt;br /&gt;
[http://www.youtube.com/watch?v=4gBnZDvTh60&amp;amp;mode=related&amp;amp;search= hier]&lt;br /&gt;
*[http://de.sevenload.com/videos/Qdzeilg/Die-Kriegsgeschaefte-der-USA-1-2/sliderPage/1 Die Kriegsgeschäfte der USA Teil 1]&lt;br /&gt;
* [http://de.sevenload.com/videos/hjl4AZn-RZsv/Die-Kriegsgeschaefte-der-USA-2-2 Die Kriegsgeschäfte der USA Teil 2]&lt;br /&gt;
*[http://de.sevenload.com/videos/QO8duWt/Die-Wahre-Geschichte-Des-2-Golfkrieges/sliderPage/1 Die wahre Geschichte des 2. Golfkrieges]&lt;br /&gt;
* [http://de.sevenload.com/videos/bKENDfs/Preis-Des-Krieges/sliderPage/2 Preis des Krieges]&lt;br /&gt;
*[http://video.google.de/url?vidurl=http%3A%2F%2Fvideo.google.de%2Fvideoplay%3Fdocid%3D-7859909765349743827%26q%3DLoose%2BChange&amp;amp;docid=-7859909765349743827&amp;amp;ev=v&amp;amp;esrc=sr2&amp;amp;usg=AL29H23YF-EMdtusGOOPrNJNsBA5J969gQ] Loose Change 2 mit deutschen Untertiteln in guter Filmqualität. Der Hammer: topaktueller kostenloser Film, den man gesehen haben MUSS!&lt;br /&gt;
* Die FAZ über den Film [http://www.faz.net/s/RubFC06D389EE76479E9E76425072B196C3/Doc~E3D78F3C2F11F4C7C8E2993E156C2037E~ATpl~Ecommon~Scontent.html]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Die wahre Achse des Bösen Spiegel T.V. zeigt sehr heftige Beweise, wer wirklich hinter den Anschlägen von 11. SEP 2001 stecken könnte, ca 6 Minuten. Schaut Euch die Beweise an und entscheide für dich selbst, was da geschehen ist. [http://video.google.de/videoplay?docid=-7890733516808023347]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Aus linken Zeitungen=&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;left&amp;quot;&lt;br /&gt;
! width=&amp;quot;180&amp;quot; | Datum &lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
! width=&amp;quot;160&amp;quot; | Zeitung&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
! width=&amp;quot;500&amp;quot; | Artikel&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Dienstag, den 6.1. 2009&lt;br /&gt;
| '''Junge Welt''' &lt;br /&gt;
| ''Phosphor über Gaza - Die israelische Armee hat bei der Invasion von Bodentruppen im dichtbesiedelten Gazastreifen offensichtlich geächtete Bomben mit weißem Phosphor eingesetzt'' [http://www.jungewelt.de/2009/01-06/041.php '''hier''']&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Samstag, den 3.1. 2009&lt;br /&gt;
| '''Neues Deutschland''' &lt;br /&gt;
| ''&amp;quot;Sie gießen Blei&amp;quot; Artikel von Uri Avnery, israelischer Journalist und Schriftsteller (85), Träger des Aachener Friedenspreises und des Alternativen Nobelpreises, war in den 1960er und 1970er Jahren Abgeordneter der Knesset'' [http://www.neues-deutschland.de/artikel/141585.sie-giessen-blei.html '''hier''']&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Samstag, den 3.1. 2009&lt;br /&gt;
| '''Junge Welt''' &lt;br /&gt;
| ''Interview mit dem israelischen Kriegsdienstverweigerer Hagai Matar'' [http://www.jungewelt.de/2009/01-03/039.php '''hier''']&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Freitag, den 28. März 2008&lt;br /&gt;
| '''Unsere Zeit''' (wöchentlich)&lt;br /&gt;
| ''Der Bock als Friedhofsgärtner - Blackwater - eine Fallstudie über die Kommerzialisierung von SicherheitspolitikLeopard am Hindukusch?'' [http://www.dkp-online.de/uz/4013/s0901.htm '''hier''']&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Freitag, den 21. März 2008&lt;br /&gt;
| '''Unsere Zeit''' (wöchentlich)&lt;br /&gt;
| ''Leopard am Hindukusch?'' [http://www.dkp-online.de/uz/aktuell/s0102.htm '''hier''']&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Freitag, den 14. März 2008&lt;br /&gt;
|'''Unsere Zeit''' (wöchentlich)&lt;br /&gt;
| ''Wo EU-Truppen marschieren, sind Öltürme nicht weit - Zu den Hintergründen des EU-Militäreinsatzes im Tschad'' [http://www.dkp-online.de/uz/4011/s0901.htm '''hier''']&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Freitag, den 14. März 2008&lt;br /&gt;
|'''Unsere Zeit''' (wöchentlich)&lt;br /&gt;
| ''Der Drei-Billionen-Dollar-Krieg - Das Pentagon hat sich gewaltig verrechnet'' [http://www.dkp-online.de/uz/4011/s0101.htm '''hier''']&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Freitag, den 25. Mai 2007&lt;br /&gt;
| '''Unsere Zeit''' (wöchentlich)&lt;br /&gt;
| ''Friedensbewegung verstärkt Kampagne&lt;br /&gt;
Pressemitteilung des Bundesausschusses Friedensratschlag&lt;br /&gt;
zum Tod der deutschen Soldaten in Afghanistan [http://www.dkp-online.de/uz/3921/s0204.htm]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Aktion]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Demokratie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frieden]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Militär]]&lt;/div&gt;</description>
			<pubDate>Fri, 09 Jan 2009 23:41:09 GMT</pubDate>			<dc:creator>88.68.141.25</dc:creator>			<comments>http://fuldawiki.de/fd/index.php?title=Diskussion:Achse_des_Friedens</comments>		</item>
		<item>
			<title>Gertrud Schilling</title>
			<link>http://fuldawiki.de/fd/index.php?title=Gertrud_Schilling</link>
			<description>&lt;p&gt;88.68.141.25:&amp;#32;Lizenz&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Gertrud Schilling''' (* 30. März 1949 in Solingen) ist eine hessische Politikerin (Die Grünen) und ehemalige Abgeordnete des Hessischen Landtages sowie des Deutschen Bundestages.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausbildung und Beruf ==&lt;br /&gt;
Gertrud Schilling legte 1968 in Wiesbaden das Abitur ab und studierte Lehramt an der Universität Frankfurt. Ab 1972 arbeitete sie an verschiedenen Schulen als Lehrerin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
Von 1978 bis 1979 war Gertrud Schilling Mitglied der &amp;quot;Grüne Liste Hessen&amp;quot; (GHL) und seit Oktober 1979 der Grünen. Bei der Landtagswahl in Hessen 1982 wurden erstmals Vertreter der Grünen, darunter Gertrud Schilling, in den Landtag gewählt. Der Versuch von Holger Börner, mittels Minderheitenregierung zu regieren („Hessische Verhältnisse“), scheiterte nach wenigen Monaten. Bei der vorgezogenen Landtagswahl in Hessen 1983 wurde Gertrud Schilling erneut gewählt. Aufgrund des bei den Grünen damals praktizierten Rotationsprinzips musste sie am 16. April 1985 ihr Mandat aufgeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Jahren 1987 bis 1990 war Gertrud Schilling Mitglied des Deutschen Bundestages. Mit 11 Ordnungsrufen in dieser Wahlperiode ist sie die die weibliche Bundestagsabgeordnete mit den meisten Ordnungsrufen (wobei sie Herbert Wehners Rekord von 78 Ordnungsrufen nicht gefährden konnte)[http://www.tu-chemnitz.de/phil/leo/rahmen.php?seite=r_pol/klemm_schimpfen.php  Günter Pursch (Hg.) (1997): Das neue parlamentarische Schimpfbuch]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==In der Region==&lt;br /&gt;
Gertrud Schilling organisierte Anfang der 80er Jahre um Fulda und in ganz Osthessen &amp;quot;Grenzlandfahrten&amp;quot; per Bus, bei denen Friedensbewegte Munitionsdepots, Flugabwehrstellungen und Air Bases besichtigten. Dort verstrickte man amerikanisches und deutsches Wachpersonal solange mit rhetorischen Fragen und Vorhaltungen in Diskussionen, bis die Polizei kam.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf diesen Fahrten wurden vielfach von der Bundeswehr vorbereitete Sprengkammern bzw. -schächte auf Straßen und an Brücken (bundesweit fast 6000), wodurch diese gegen einen Aufmarsch des Warschauer Vertrages blockiert werden sollten [http://einestages.spiegel.de/static/topicalbumbackground/1613/deutschlands_geheimer_superbunker.html], besichtigt und mit Schnellkleber, frischem Beton o.ä. unbrauchbar gemacht [http://www.cold-war.de/archive/index.php/f-11.html].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
vgl. Paul Kohl: &amp;quot;[[Fulda gap|Fulda Gap]] - eine Reportage über die Militarisierung in Deutschland&amp;quot; (1984);&lt;br /&gt;
Broschüre NN: &amp;quot;Von Sprengkammern und Wallmeistern&amp;quot; (ca. 1985)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://starweb.hessen.de/cache/hessen/landtag/lengemann_hessenparlament.pdf Lengemann; Hessenparlament]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| style=&amp;quot;border:1px solid #8888aa; background-color:#f7f8ff;padding:5px;font-size:95%;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
Dieser Artikel basiert auf dem Artikel [http://de.wikipedia.org/wiki/Gertrud_Schilling] aus der freien Enzyklopädie [http://de.wikipedia.org/ Wikipedia] und steht unter der [http://fulda-vogelsberg.de/fuldawiki/index.php?title=FuldaWiki:Lizenzbestimmungen GNU-Lizenz für freie Dokumentation]. In der Wikipedia ist eine [http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Gertrud_Schilling&amp;amp;action=history Liste der Autoren] verfügbar.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Personen|Schilling, Gertrud]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Politiker|Schilling, Gertrud]]&lt;/div&gt;</description>
			<pubDate>Fri, 09 Jan 2009 22:26:57 GMT</pubDate>			<dc:creator>88.68.141.25</dc:creator>			<comments>http://fuldawiki.de/fd/index.php?title=Diskussion:Gertrud_Schilling</comments>		</item>
		<item>
			<title>Vorlage:Hauptseite Aktuelle Veranstaltungen</title>
			<link>http://fuldawiki.de/fd/index.php?title=Vorlage:Hauptseite_Aktuelle_Veranstaltungen</link>
			<description>&lt;p&gt;88.68.141.25:&amp;#32;aktualisiert&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;!--'''09.01.2009'''&lt;br /&gt;
* 17:00 Uhr, Wo: Universitätsplatz Fulda, Mahnwache für Gaza und das südliche Israel, Gedenken der Opfer und Stellungnahme zu den kriegerischen Auseinandersetzungen zwischen Hammas und Israel. Gerne Kerzen, Banner und Plakate passend zum Thema mitbringe. Kontakt Lukas Mall lukasemall(at)googlemail.com 0151-24261706&lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
'''08.01.2009'''&lt;br /&gt;
* 20.00 Uhr, Wo: Gaststätte &amp;quot;Jägerhaus&amp;quot;, Fulda [[Bronnzell]] Der Spitzenkandidat Willi van Ooyen, Die Linke im Gepräch mit Gewerkschaftern &lt;br /&gt;
--&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''13.1.09'''&lt;br /&gt;
* 19.45 Uhr, [[attac]] Gruppentreff Fulda, Gemeinderaum Martin Luther Kirche&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Sonntag 18.1.2009'''&lt;br /&gt;
*Landtagswahl&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''21.01.09&lt;br /&gt;
* 19.00 Uhr, Gasthof Harth, Frankfurter Str. 137, Fulda Veranstaltung zu Finanzkrise mit Leo Mayer vom ISW (- Institut für sozial-ökologische Wirtschaftsforschung e.V.), öffentliche Diskussionsveranstaltung der IG BAU&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Sonntag 26.1.09'''&lt;br /&gt;
* Winterzeitkino: Let's Make Money: Der Film zur Krise. Ein Film, der die Schieflage im Finanzsystem zu erklären versucht und zur richtigen Zeit erschienen ist. Der Film wird von [[attac|attac begleitet]] &lt;br /&gt;
http://www.casino-schliessen.de/typo3temp/pics/89080e4228.jpg [http://www.casino-schliessen.de/aktionen/lets-make-money/]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Sonntag 5.3.2009'''&lt;br /&gt;
* 19.00 Uhr, Historisches Museum Schloss Philippsruhe Hanau: Begleitprogramm zur Ausstellung &amp;quot;Amerikaner in Hessen&amp;quot; mit Ausstellungsraum &amp;quot;Rhein-Main und Hessen: Schauplatz für den Dritten Weltkrieg? (1980er Jahre)&amp;quot; : Ein Veteran der Friedensbewegung berichtet aus dem [[Fulda gap]], Vortrag von Prof. Dr. [[Peter Krahulec]] mit Bildern von [[Christof Krackhardt]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Sonntag 22.3.2009'''&lt;br /&gt;
*Direktwahl [[Oberbürgermeister]] der Stadt Fulda&lt;/div&gt;</description>
			<pubDate>Fri, 09 Jan 2009 19:57:44 GMT</pubDate>			<dc:creator>88.68.141.25</dc:creator>			<comments>http://fuldawiki.de/fd/index.php?title=Vorlage_Diskussion:Hauptseite_Aktuelle_Veranstaltungen</comments>		</item>
	</channel>
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