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		<title>Fuldawiki - Benutzerbeiträge [de]</title>
		<link>http://fuldawiki.de/fd/index.php?title=Spezial:Beitr%C3%A4ge/85.176.253.94</link>
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			<title>Telekom</title>
			<link>http://fuldawiki.de/fd/index.php?title=Telekom</link>
			<description>&lt;p&gt;85.176.253.94:&amp;#32;/* Solidaritätserklärungen */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;div style=&amp;quot;background:#FF0000;text-align:left; color: #fff;font-weight:bold;font-size:150%;margin: 0px 5px 0px 0; padding: 4px 4px 4px 14px;&amp;quot;&amp;gt;Unbefristeter Streik Auftakt in Fulda&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Erste Meldungen bei osthessennews hier [http://www.osthessen-news.de/beitrag_A.php?id=1135980]&lt;br /&gt;
*Video bei der Hessenschau [http://www.hr-online.de/website/fernsehen/sendungen/video_archiv5300.jsp?rubrik=5300&amp;amp;r=4&amp;amp;y=2007&amp;amp;t=20070511&amp;amp;key=standard_document_30938134&amp;amp;mediakey=fs/hessenschau/20070511_telekom&amp;amp;type=v&amp;amp;jm=1&amp;amp;jmpage=1]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Solidaritätserklärungen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''DKP-Hessen'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die DKP Hessen [http://www.dkp-hessen.de/] unterstützt die Beschäftigten der Telekom, die sich derzeit auch mit Streik für den Erhalt ihrer Arbeitsplätze und Tarifverträge zur Wehr setzen. Michael Beltz, Vorsitzender der DKP Hessen und Stadtverordneter der Linksfraktion in Gießen, erklärte, daß dieser Abwehrkampf weit über die Telekom hinaus von Bedeutung sei. Seit der Privatisierung des Fernmeldewesens seien zigtausend Arbeitsplätze vernichtet worden. Obwohl die Telekom in den vergangenen zwei Jahren Gewinne in Milliardenhöhe eingefahren habe, sollen jetzt mehr als 50.000 Arbeitsplätze in billige Service-Dienste ausgegliedert werden, um die Profite der Aktionäre weiter zu steigern. Die vorgesehene Arbeitszeitverlängerung bei gleichzeitigen Lohnkürzungen bedeute insgesamt einen Einkommensverlust von mehr als 45%. Wenn es nicht gelinge, diese Pläne zu vereiteln, so hätte dies eine Signalwirkung für die breitflächige Verschlechterung von Arbeitsbedingungen auch in anderen Branchen. Solidarität aller abhängig Beschäftigten, die alle unter verschärften Bedingungen ihre Arbeitskraft verkaufen müßten, sei dringend nötig. In diesem Zusammenhang bedauerte Beltz den raschen Abschluß der Metalltarifrunde, in der eine Einigung erzielt wurde, ohne die deutliche Kampfbereitschaft der Kollegen zu nutzen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''SAV Fulda''' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;Liebe Kolleginnen und Kollegen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 Wir möchten Euch zu dem tollen Urabstimmungs-Ergebnis und Eurem Streik gratulieren und Euch für Euren Kampf unsere volle Solidarität versichern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 Es war höchste Zeit, der Arroganz und der Profitgier der Obermänner entgegen zu treten. Es war höchste Zeit, aufzustehen und zu sagen: „Jetzt reicht&amp;quot;s“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 Wir sind überzeugt: Bei diesem Streik geht es auch um die Frage, ob Konzernchefs die Beschäftigten so behandeln dürfen, wie einst Gutsherren ihre Knechte behandelt haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 Obermann sagt, die Gesetze des Marktes würden zu den harten Einschnitten zwingen. Wir meinen: das spricht nicht für harte Einschnitte sondern gegen das Prinzip der Profitmacherei. Die Privatisierung der Telekom hat nicht zu den positiven Ergebnissen geführt, die einst versprochen wurden. Das Gegenteil ist der Fall.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 Die Privatisierung der Telekom war einfach ein Fehler und schon damals wurden die Menschen bewusst über die negativen Folgen belogen. Einen Fehler muss man korrigieren, eine Lüge darf man sich nicht gefallen lassen. Wir glauben, dass Beschäftigte und Verbraucher bewusst und absichtlich über die wahren Ziele der Privatisierung getäuscht wurden. Die Privatisierung nutzt nur den Aktionären, Banken und Konzernen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 Die Telekom muss re-verstaatlicht werden. Das ist auch ein harter politischer Kampf, aber die Forderung ist keineswegs utopisch. Venezuela hat gerade die dortige Telekom re-verstaatlicht. Das war möglich, weil die Bevölkerung in den letzten Jahren immer wieder massenhaft für soziale Gerechtigkeit demonstriert hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 Eine Kollegin des Netzwerk für eine kämpferische und demokratische ver.di hat bei einer Landesbezirkskonferenz in Berlin-Brandenburg ein Antrag für eine Re-Verstaatlichung durchgebracht. Das sollte Mut machen! &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 Es ist sicher: So wie es jetzt läuft – Lohnraub und Mehrarbeit ohne Ende – so darf es nicht weitergehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 Wir werden Euren Streik nach Kräften unterstützen und mithelfen, die dramatischen Gründe für Euren Streik bei den Menschen bekannt zu machen. Am 30. Mai werden die Studierenden zusammen mit Schülerinnen und Schülern gegen Bildungs- und Sozialabbau demonstrieren. Auch bei den Protesten in diesem Jahr werden wir die Proteste versuchen zu verbinden Euren Kampf öffentlich machen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir wollen nicht nur von Solidarität reden, sondern Euch nach Kräften praktisch unterstützen. Wir wünschen Euch den vollen Erfolg!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nein zur Zerschlagung der Telekom!&amp;lt;/nowiki&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Solidaritätserklärung von Socialist Alternative (Schwesterorganisation der SAV in den USA)'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Liebe Kolleginnen und Kollegen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich schreibe euch um meine solidarischen Grüße den streikenden ver.di Mitgliedern bei der Telekom auszudrücken.&lt;br /&gt;
Aus ganzem Herzen unterstütze ich den Streik der Gewerkschaft gegen die Telekom.&lt;br /&gt;
Nein zur Ausgründung!&lt;br /&gt;
Nein zum Arbeitsplatzabbau!&lt;br /&gt;
Nein zu Lohnkürzungen!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um einen historischen Sieg vorzubereiten, rufe ich die Führung der Gewerkschaft dazu auf:&lt;br /&gt;
Den Streik auf alle Telekombeschäftigten auszudehnen (auch auf die BeamtInnen, die offiziell kein Streikrecht haben)&lt;br /&gt;
Den Kampf bei der Telekom zu verbinden mit den Kämpfen anderer KollegInnen in anderen Firmen und Bereichen, die aktuell mit Angriffen konfrontiert oder an Tarifrunden beteiligt sind.&lt;br /&gt;
Regelmäßige Streikversammlungen und Wahlen zu Streikkomitees durchzuführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Streikenden während der Verhandlungen regelmäßig mit Informationen zu versorgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine bundesweite Solidaritätskampagne unter Führung von ver.di und DGB durchzuführen, mit Demonstrationen und Solidaritätsstreikaktionen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wiederverstaatlichung der Telekom staat Entlassungen und de facto Zerschlagung der Telekom&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich werde alles in meiner Macht stehende tun um diesen wichtigen Streik bekannt zu machen und bin bereit, alles zu tun um eurem mutigen und kämpfenden Streik zum Sieg verhelfen!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In internationaler Solidarität und Verbundenheit,&lt;br /&gt;
Tom Potter&lt;br /&gt;
Mitglied von Socialist Alternative (Sektion des Komitees für eine Arbeiterinternationale – CWI)&lt;br /&gt;
Mitglied, AFSCME Local 3650 Harvard Union of Clerical and Technical&lt;br /&gt;
Workers (HUCTW)&lt;br /&gt;
(Angaben zur Kenntlichmachung der Person)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Solidaritätserklärung von Rättvisepartiet Socialisterna (Schwesterorganisation der SAV in Schweden)'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir sind acht StadträtInnen aus Schweden und möchten unsere Solidarität mit eurem andauernden Streik ausdrücken. Als sozialistische StadträtInnen haben wir gesehen, wie die Konsequenzen von Privatisierungen aussehen: Stellenabbau, Lohnkürzungen und Verschlechterung von Arbeitsbedingungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir unterstützen euer Handeln uneingeschränkt – ohne Kampf kann es nur eine Niederlage geben. Wir haben unsere Informationen von der SAV bekommen, und wir stimmen mit ihnen überein was die beste Strategie für einen erfolgreichen Streik betrifft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Deswegen führen wir hier ihre Vorschläge auf:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
– Nein zur Ausgliederung, nein zum Stellenabbau, nein zu Lohnkürzungen&lt;br /&gt;
– Den Streik auf alle Telekombeschäftigten auszudehnen (auch auf die BeamtInnen, die offiziell kein Streikrecht haben)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
– Den Kampf bei der Telekom zu verbinden mit den Kämpfen anderer KollegInnen in anderen Firmen und Bereichen, die aktuell mit Angriffen konfrontiert oder an Tarifrunden beteiligt sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
– Regelmäßige Streikversammlungen und Wahlen zu Streikkomitees durchzuführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
– Die Streikenden während der Verhandlungen regelmäßig mit Informationen zu versorgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
– Eine bundesweite Solidaritätskampagne unter Führung von ver.di und DGB durchzuführen, mit Demonstrationen und Solidaritätsstreikaktionen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
– Wiederverstaatlichung der Telekom staat Entlassungen und de facto Zerschlagung der Telekom&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ingrid Eriksson, Jan Hägglund, Anna Hedlund, Mattias Bernhardsson,&lt;br /&gt;
Lina Törnblom, Jonas Brännberg, Karin Wallmark.&lt;br /&gt;
StadträtInnen in Umeå, Haninge und Luleå&lt;br /&gt;
Für Rättvisepartiet Socialisterna&lt;br /&gt;
Schwedische Sektion des CWI (Komitee für eine Arbeiterinternationale)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=26.4.07 Hessische Streikversammlung in der Kongreßhalle  Gießen=&lt;br /&gt;
Am Morgen des 26. April legten die Fuldaer Kolleginnen und Kollegen erneut die Arbeit nieder. Sie fuhren in Bussen zur hesischen Streikversammlung mit Kollegen aus Darmstadt, Heusenstamm, Frankfurt ua. nach Gießen in die Kongreßhalle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier zwei Fotos von der Abfahrt in Fulda und eines geschossen in Gießen, weitere hier:&lt;br /&gt;
[http://www.kreisverband-fulda.dgb.de/doku_bilder/streiktelekom_2007 DGB Fulda]&lt;br /&gt;
[http://www.dkp-hessen.de/hessen/2007/telekom07.htm DKP Hessen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Telekom26 4 07 im Bus.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Telekom26 4 07 vorm Bus.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Lohnraeuberhintergittergiessen.jpg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;background:#FF0000;text-align:left; color: #fff;font-weight:bold;font-size:150%;margin: 0px 5px 0px 0; padding: 4px 4px 4px 14px;&amp;quot;&amp;gt;17.4.07 Schluss mit lustig. Urabstimmung wird vorbereitet!&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Telekomstreiklokal.jpg|275px|thumb|right|Das mobile Streiklokal]]&lt;br /&gt;
[[Bild:Telekommueller.jpg|200px|thumb|left|Klinikum-Betriebsrat und Vorsitzender der ver.di Osthessen Rolf Müller überbringt Grüße]]&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Bild:Telekomstadtmenge.jpg|245px|thumb|left|Die Streikenden]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Bild:Telekomstudenten.jpg|245px|thumb|left|Auch Studierende gegen Studiengebühren wieder mit dabei]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Presse===&lt;br /&gt;
*GMX: Verdi lehnt Tarifangebot der Telekom als unzureichend ab[http://portal.gmx.net/de/themen/finanzen/wirtschaft/unternehmen/3904770-Verdi-lehnt-Tarifangebot-der-Telekom-als-unzureichend-ab.html]&lt;br /&gt;
*UZ: Warnstreiks gegen Horrorkatalog - Vierte Verhandlungsrunde zwischen ver.di und Telekom gescheitert [http://www.dkp-online.de/uz/3916/s0405.htm]&lt;br /&gt;
* osthessennews: 200 Telekomer setzten Warnstreik fort - Demo im Stadtzentrum - &amp;quot;Kampfbereit&amp;quot; [http://www.osthessen-news.de/beitrag_C.php?id=1135055] wieder zahlreiche Fotos&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;background:#FF0000;text-align:left; color: #fff;font-weight:bold;font-size:150%;margin: 0px 5px 0px 0; padding: 4px 4px 4px 14px;&amp;quot;&amp;gt;16.4.07 Warnstreik wird fortgesetzt&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Telekomstreikbettina.jpg|thumb|left|225px|[[Benutzer:Bettina Licht|Bettina Licht]] von der [[WASG|WASG Fulda]] spricht Grusswort am Streiktor]]&lt;br /&gt;
[[Bild:Telekomstreikpetersbergervoll.jpg|thumb|right|200px|Zum Streiklokal im Berufsverkehr auf der Petersberger Straße]]&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Bild:Telekomstreikpetersbergersgb.jpg|thumb|left|310px|Betriebsräte der IG Metall und Vertreter des DGB &amp;lt;br&amp;gt; auf der Petersberger Straße]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Grußwort von [[Benutzer:Bettina Licht|Bettina Licht]] von der [[WASG|WASG Fulda]] beim TELEKOM-Warnstreik===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Pläne der TELEKOM-Konzernleitung, Arbeitsplätze in eine Beschäftigungsgesellschaft auszukoppeln, steht in einer fatalen Tradition.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit etwa 20 Jahren führten ausnahmslos alle neuen Gesetze im Bereich Arbeitsmarktpolitik vom Beschäftigungsförderungsgesetz 1985 bis zu den Hartz Gesetzen heute nur zu diesen Entwicklungen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Gesetzlichen Mindeststandards von Arbeitsverträgen wurden gesenkt&lt;br /&gt;
* Kündigungsschutz wurde gelockert&lt;br /&gt;
* Leistungen von Krankenversicherungs- und Rentenbezügen wurden gekürzt&lt;br /&gt;
* der Druck zur Aufnahme einer Arbeit unter miserablen Bedingungen wurde ausgeübt durch Kürzung der Unterstützungsleistung für Erwerbslose und Verschärfung der Zumutbarkeitsregeln &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und was wir heute auf dem Arbeitsmarkt vorfinden ist ein breites Spektrum an:&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
* Leih- und [[Zeitarbeit]]&lt;br /&gt;
* Scheinselbständigkeit&lt;br /&gt;
* Teilzeitarbeit und geringfügiger Beschäftigung&lt;br /&gt;
* Vollerwerbsarbeit, die den Lebensunterhalt nicht mehr sichert&lt;br /&gt;
* Befristete Verträge und Projekt- und Werksverträge&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele Arbeitsplätze sichern nicht mehr die Existenz, sind befristet und erlauben keine vernünftige Lebensplanung mehr, lassen die dort Arbeitenden nicht mehr an betrieblichen Regelungen wie Überschussbeteiligungen, Weihnachts- und Urlaubsgeld, Höhergruppierungen teilhaben und gewähren keinen Kündigungsschutz oder keine Abfindungsansprüche mehr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und von der Möglichkeit, sich in Gewerkschaften zu organisieren, schließen diese neuen so genannten prekären Arbeitsverhältnisse ebenfalls oft aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das alles ist zu 100 % von den Parteien über CDU/CSU, SPD, FDP und GRÜNE gewollt. Es handelt sich dabei nicht um irgendwelche politischen Versehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die genannten Parteien wollen das so haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Liebe Freundinnen und Freunde, das Maß ist übervoll: wir müssen uns gemeinsam mit allen Mitteln gegen diese Entwicklungen auflehnen. Der so genannte Aufschwung geht an der Mehrheit der Bevölkerung vorbei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bewegung der neuen LINKEN reicht den Gewerkschaften ihre Hand und bietet sich an, die Vertretung eurer Forderungen und Anliegen in den politischen Gremien vom [[Die LINKE.Offene Liste|Stadtparlament Fulda]] bis zum Bundestag in Berlin zu sein. Nur wenn wir uns verbinden, wenn wir gemeinsam vorgehen und Vorbehalte gegen die jeweils andere Gruppierung hintanstellen, können wir Erfolg haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Presse===&lt;br /&gt;
* Fuldaer Zeitung [http://www.fuldaerzeitung.de/sixcms/detail.php?template=fz_meldung_04&amp;amp;id=178181]&lt;br /&gt;
* Lauterbacher Anzeiger [http://www.lauterbacher-anzeiger.de/sixcms/detail.php?template_id=2917&amp;amp;id=2718312&amp;amp;_zeitungstitel=1133844&amp;amp;_resort=1103655]&lt;br /&gt;
* Weitere Fotos [http://www.osthessen-news.de/beitrag_C.php?id=1134993] und ein Kurzvideo [http://www.angelstein-tv.de/OsthessenNews/Media/07/04/News070416_8.wmv] auf osthessennews &lt;br /&gt;
* Gießener Anzeiger Telekom-Mitarbeiter gestern im Ausstand [http://www.giessener-anzeiger.de/artikel/2718312]&lt;br /&gt;
* Junge Welt Interview mit Mechthild Birkenbach, ver.di-Betriebsrätin im Bereich Netz-Infrastruktur der Deutschen Telekom [http://www.jungewelt.de/2007/04-17/054.php] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;background:#FF0000;text-align:left; color: #fff;font-weight:bold;font-size:150%;margin: 0px 5px 0px 0; padding: 4px 4px 4px 14px;&amp;quot;&amp;gt;12.4.07 Auftakt ganztägiger Warnstreik&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Streiksonne.jpg|thumb|left|237px|[[Mike Friedrich]] von [[Die Linkspartei|DIE LINKE. Fulda]]]]&lt;br /&gt;
[[Bild:Streikmotoraeder2.jpg|thumb|right|250px|Motoradcorso der IG Metall]]&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Bild:Streikimrollie.jpg|thumb|200px|Wir wehren uns]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Bild:Lohnraeuberhintergitter.jpg|thumb|200px|Lohnräuber hinter Gitter]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Dreibussolitelekom.gif]]&lt;br /&gt;
[http://fulda-vogelsberg.de/fuldawiki/images/e/e5/DIE_LINKE._Soli_Telekom.pdf Hier Download des Schreibens als PDF]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Solischreiben [[Die Linkspartei|DIE LINKE.]] im Bundestag====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Liebe Kolleginnen, liebe Kollegen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die Fraktion DIE LINKE. im Bundestag unterstützt Euren Streik gegen die Blockadehaltung der&lt;br /&gt;
Deutschen Telekom im Bezug auf tarifvertragliche Schutzregelungen für die 55.000 Beschäftigten, die von der geplanten Auslagerung betroffenen sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Euren Widerstand gegen die mit der Auslagerung verbundenen verschlechterten Arbeitsbedingungen&lt;br /&gt;
der Beschäftigten ist dringend geboten. Die massiven Einkommenskürzungen und die deutlichen&lt;br /&gt;
Verlängerungen der Arbeitszeiten sind nicht kampflos hinzunehmen. Nur mit deutlichem Druck auf&lt;br /&gt;
das Unternehmen könnt Ihr Eure Verhandlungssituation stärken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Fraktion DIE LINKE. stellt sich eindeutig hinter Eure Forderung: Es muss ein Tarifvertrag zur&lt;br /&gt;
Auslagerung vereinbart werden, der die Beschäftigten vor den negativen Auswirkungen der&lt;br /&gt;
Auslagerung schützt. Dazu gehört auch eine grundsätzliche Kurskorrektur der bisherigen Politik des&lt;br /&gt;
Arbeitsplatzabbaus und der Eingriffe in die Rechte der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die sich&lt;br /&gt;
einseitig an den Gewinninteressen und den Interessen der Aktionäre orientiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bundesregierung hat einen eigenen Vertreter im Aufsichtsrat der Deutschen Telekom AG.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerdem sitzt dort auch ein Vertreter der bundeseigenen KfW-Bankengruppe. Der Bund besitzt rund&lt;br /&gt;
30 Prozent der Anteile an der Telekom. DIE LINKE. fordert, dass dieser Einfluss von der&lt;br /&gt;
Bundesregierung genutzt werden muss, um einen weiteren Arbeitsplatzabbau und eine&lt;br /&gt;
Verschlechterung der Arbeitsbedingungen zu verhindern. Dieser Forderung hat DIE LINKE. in den&lt;br /&gt;
vergangenen Monaten mit Anfragen und Anträgen im Deutschen Bundestag und in öffentlichen&lt;br /&gt;
Erklärungen Nachdruck verliehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Bundestag hat diese Anträge mit den Stimmen der Regierungsparteien zurückgewiesen. Auch die&lt;br /&gt;
Bundesregierung lässt keine Bemühungen erkennen, dem Arbeitsplatzabbau bei der Telekom wirksam&lt;br /&gt;
entgegen zu treten. Die Fraktion DIE LINKE. wird diese Entwicklung des&lt;br /&gt;
Telekommunikationssektors weiter verfolgen und sich für die berechtigten Interessen der&lt;br /&gt;
Beschäftigten einsetzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir wünschen euch bei Eurem Arbeitskampf Mut, Durchhaltevermögen und natürlich viel Erfolg!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit solidarischen Grüßen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Werner Dreibus]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Solischreiben [[DKP]] Hessen====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An die &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
streikenden Kolleginnen und Kollegen der Telekom,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
an den &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
ver.di Landesbezirk Hessen, Fachbereich 9 &lt;br /&gt;
Telekommunikation, Informationstechnologie, Datenverarbeitung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Liebe Kolleginnen und Kollegen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die Deutsche Kommunistische Partei versichert Euch in Eurem Arbeitskampf ihre herzliche Solidarität.&lt;br /&gt;
Wir treten mit Euch dafür ein, daß die Angriffe der Telekom-Vertreter auf die gültigen Tarifverträge zurückgewiesen werden und die in Servicegesellschaften 50.000 Beschäftigten ihren arbeitsrechtlichen Schutz behalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch diese Auseinandersetzung ist eine Folge der Privatisierung des Fernmeldewesens, die durch Aushöhlung des Grundgesetzes gegen den Willen der Beschäftigten und der damaligen Postgewerkschaft durchgesetzt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir wünschen Euch in Eurem Streik Erfolg und verbleiben mit solidarischen Grüßen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Michael Beltz, Bezirksvorsitzender DKP Hessen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Presse===&lt;br /&gt;
* Fuldaer Zeitung Kurzbericht + 4 Fotos [[http://www.fuldaerzeitung.de/sixcms/detail.php?template=fz_meldung_04&amp;amp;id=177860]] und [http://www.fuldaerzeitung.de/sixcms/detail.php?template=fz_meldung_04&amp;amp;id=177865]&lt;br /&gt;
* Fuldainfo: Beschäftigte der Telekom Fulda treten in Warnstreik [http://www.fuldainfo.de/page/include.php?path=content/articles.php&amp;amp;contentid=17334&amp;amp;PHPKITSID=44b1706157e47bd69caa5597aa4b2281]&lt;br /&gt;
* osthessennews: [http://www.osthessen-news.de/beitrag_A.php?id=1134857]&lt;br /&gt;
*In &amp;quot;Die WELT&amp;quot; wird Fulda erwähnt [[http://www.welt.de/wirtschaft/article805154/Tausende_streiken_bei_der_Telekom.html]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;background:#BA55D3;text-align:left; color: #fff;font-weight:bold;font-size:150%;margin: 0px 5px 0px 0; padding: 4px 4px 4px 14px;&amp;quot;&amp;gt;Aktuelles: Streik in Sicht&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Fuldaer Beschäftigten der telekom bereiten sich auf aktiven Widerstand gegen die Konzernpläne zur Ausgliederung und damit verbundene Lohnkürzungen um 40% vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Derzeit wird von den Kollegen in ganz Osthessen ein Bürgerinfo zur Information über die anstehenden Massnahmen in hoher Auflage verteilt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer es selbst weitergeben/mailen möchte, findet das PDF hier &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Homepage DGB Fulda: http://www.kreisverband-fulda.dgb.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Direkt Download: http://www.kreisverband-fulda.dgb.de/texte_dokumente/buergerinfo_telekom.pdf&lt;br /&gt;
* FZ Gewerkschaft stellt Streiks in Aussicht [http://www.fuldaerzeitung.de/sixcms/detail.php?template=fz_meldung_04&amp;amp;id=177533]&lt;br /&gt;
* Fuldainfo  Auch in Fulda droht Telekombeschäftigten der Verlust des Arbeitplatzes [http://www.fuldainfo.de/page/include.php?path=content/articles.php&amp;amp;contentid=17290&amp;amp;PHPKITSID=88a8e1b816002a852b65941a5c1c545e]&lt;br /&gt;
* Osthessennews 6.4.07: Fulda: Verlust von bis zu 50 Arbeitsplätzen bei TELEKOM nach Tarifverhandlungen? [http://www.osthessen-news.de/beitrag_A.php?id=1134728]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Bericht zu Hintergrund und Aktionen in anderen Städten:'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://tk-it.verdi.de/telekom_kampagne_2007/action/wasg_linkspartei_erklaeren_solidaritaet/data/Solidarit%C3%A4tserkl%C3%A4rung%20WASG-Linkspartei Solierklärung WASG - Linkspartei]&lt;br /&gt;
* [http://www.dkp-online.de/uz/3913/s0502.htm Unsere Zeit : Kampfbereitschaft bei der Telekom]&lt;br /&gt;
* [http://tk-it.verdi.de/telekom_kampagne_2007 Telekom Kampagne von ver.di]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/3/32/UnternehmenDeutschland.jpg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Pressemitteilung'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''01.03.2007 – [[Werner Dreibus]]'''&lt;br /&gt;
'''Airbus macht Schule: Auch bei der Telekom sollen die Beschäftigten für Managementfehler zahlen'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anlässlich der von der Telekom geplanten Auslagerung von 50.0000 Beschäftigten erklärt der stellvertretende Vorsitzende und gewerkschaftspolitische Sprecher der Fraktion DIE LINKE., Werner Dreibus:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Management hat ganz offensichtlich die Entwicklungen auf dem Telekommunikationsmarkt verschlafen. Aber das Verursacherprinzip scheint bei deutschen Großunternehmen immer weniger zu gelten: nicht bei AEG, Siemens oder Airbus und jetzt auch nicht bei der Telekom. Überall wurden vom Management krasse Fehlentscheidungen getroffen und Verluste eingefahren. Anschließend wurden dann die Beschäftigten zur Kasse gebeten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wem 3 Milliarden Euro Netto-Gewinn zu wenig sind, wer mit den Plänen zur Lohndrückerei gleichzeitig Unternehmenszukäufe ins Auge fasst, der vertritt unverfroren allein die Interessen der Anteilseigner. Statt selbst die Zeche zu zahlen, stellen die Top-Manager der Telekom ihre Beschäftigten in den Regen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die Bundesregierung? Sie schweigt. Mit seiner Beteiligung bei der Telekom hat der Bund alle Mittel in der Hand, die soziale Verantwortungslosigkeit des Managements zu stoppen. Doch außer Sonntagsreden vom &amp;quot;politischen Primat&amp;quot; fällt Müntefering und Co. nichts ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus diesem Grund sind die Widerstände von Beschäftigten, Betriebsräten und ver.di völlig richtig. Ausgliederungen und Personalabbau können nicht die Lösungen für Unternehmensfehlentwicklungen sein, wenn gleichzeitig die Arbeitszeit der Beschäftigten ohne Lohnausgleich heraufgesetzt wird – damit bringt die Telekom noch mehr Arbeitsplätze in Gefahr und schürt weiter die Angst bei ihren Beschäftigten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Ver.di ruft zur Demonstration in Bonn auf!===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 28.02.2007 werden in Bonn ca. 10.000 Telekombeschäftigte gegen die beabsichtigten Arbeitszeitverlängerungen und Lohnsenkungen demonstrieren. Allein aus Fulda werden sich 130 Telekombeschäftigte an der Demonstration beteiligen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie Michael Wahl. Vorsitzender von ver.di bei der Deutschen Telekom in Fulda, mitteilte, werden die Beschäftigten am Mittwoch um 07.00 Uhr von der Eigilstr. 2 in Fulda mit 3 Bussen nach Bonn starten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihre Solidarität mit den Beschäftigten, erklärten die Landtagsabgeordnete Sabine Waschke, SPD und Karin Masche von der Linken.Offenen.Liste in Fulda. Waschke bezeichnete die vom Vorstand angekündigte Senkung der Löhne um 30 – 50% eine Ungeheuerlichkeit.  Während die Telekom an Aktionäre 3 Milliarden Euro Dividenden auszahlen möchte sollen für die Beschäftigten die Löhne um bis zu 1000, Euro abgesenkt werden. Auch wenn inzwischen vom Vorstand Übergangsregelungen in Aussicht gestellt wurden, ist dies nicht zu akzeptieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie Wahl weiter ausführte, soll am 28.02.2007 in Bonn durch den Aufsichtsrat die Ausgliederung von  50.000 Beschäftigten der Deutschen Telekom in Billiglohngesellschaften beschlossen werden. &lt;br /&gt;
Ver.di will mit dieser Demonstration einen weiteren Versuch unternehmen den Vorstand von diesem Beschäftigungsfeindlichen Vorhaben abzubringen. Sollte der Vorstand bei seinen Plänen bleiben wird ver.di einen Ausgliederungsschutzvertrag fordern. Streiks werden unvermeidlich sein.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Statt weiter Personal abzubauen und Löhne zu senken solle der Vorstand endlich einen kundenfreundlichen Service anbieten. Hierzu gehöre genügend, qualifiziertes und motiviertes Personal.&lt;br /&gt;
Mit Ausgliederungen, Billiglohngesellschaften und Leiharbeitern sei kein Service auf Dauer zu erreichen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(zum Zweck Veröffentlichung zugesandte Original Erklärung)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Presse====&lt;br /&gt;
* unsere Zeit Die Zeichen stehen auf Angriff - Telekom-Beschäftigte demonstrieren gegen Arbeitsplatz- und Lohnabbau [http://www.dkp-online.de/uz/3908/s0501.htm]&lt;br /&gt;
*osthessennews: Abfahrt um 07:12 Uhr - 140 Telekom-Beschäftigte zur Groß-Demo nach Bonn [http://www.osthessen-news.de/beitrag_C.php?id=1133281]&lt;br /&gt;
* fuldainfo: Kampf gegen Ausgliederung und Lohnsenkungen [http://www.fuldainfo.de/page/include.php?path=content/articles.php&amp;amp;contentid=16885&amp;amp;PHPKITSID=280efe227d9fc2f5d8d1f25d6a7e0dfe]&lt;br /&gt;
* fuldainfo:  Fuldaer Telekombeschäftigte nehmen an Demo in Bonn teil [http://www.fuldainfo.de/page/include.php?path=content/articles.php&amp;amp;contentid=16785&amp;amp;PHPKITSID=fcedf050c83a71848e24def622786b81]&lt;br /&gt;
* osthessennews 130 Telekombeschäftigte fahren morgen - ver.di-Aufruf zur Demonstration in Bonn [http://www.osthessen-news.de/beitrag_A.php?id=1133208]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===6,20 Euro Stundenlohn sind nicht akzeptabel===&lt;br /&gt;
'''Teilnahme an der Aktion [[Eine Region steht auf!]]'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf einer außerordentlichen Vertrauensleuteversammlung der ver.di Betriebsgruppe Telekom wurde der entschlossene Kampf gegen die von der Telekom beabsichtigten Ausgliederung von allein 400 Beschäftigten am Standort Fulda, bundesweit 45.000 Beschäftigte, bekräftigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Verdiregionstehtauf.jpg|framed|right|Die Kollegen der [[telekom]] auf ihrem Demozug von der Betriebsversammlung zum Kundgebungsort]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Insbesondere der Verkauf von 700 Callcenterbeschäftigten von der telekomeigenen VCS zum 01.12.2006 an die Walter Media GmBH wurde kritisiert. Hierbei handelt es sich überwiegend um Beschäftigte an Standorten in den neuen Bundesländern. Für diese Beschäftigte soll der Stundenlohn schrittweise auf 6,20 Euro abgesenkt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einen solchen Weg in die Armut werde man mit allen Mitteln bekämpfen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Skandalös ist zusätzlich, dass der Vorstand weiter an einer Erhöhung der Dividenden für die Aktionäre festhält. Nachdem die Dividendenauszahlung in diesem Jahr erstmals die 3 Milliardengrenze überschritten hat, soll nun nochmals draufgelegt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Verdiregionstehtauf2.jpg|framed|left|Die Kollegen der [[telekom]] auf ihrem Demozug von der Betriebsversammlung zum Kundgebungsort]]&lt;br /&gt;
Da auf Druck der Anteilseigner der Vorstandsvorsitzende Ricke zurückgetreten ist, verlangen die Akti-enfonds nun eine noch deutlichere Renditesteigerung. Hierzu sollen neben Lohnkürzungen auch In-vestitionen gestoppt bzw. gedrosselt werden. So steht nun in Gefahr dass der für nächstes Jahr ge-plante Aufbau des superschnellen VDSL Netzes in der Region Nord/Mittel und Osthessen gestoppt wird. Die Region Fulda werde so wieder von einer modernen Technologie abgehängt. Damit verbunden drohen erneut Arbeitsplatzverluste für die Region.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie Michael Wahl, Vorsitzender von ver.di bei der Telekom in Fulda, berichtete sind die Beschäftigten entschlossen sich gegen diese Firmenpolitik zu wehren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Vertrauensleute haben daher beschlossen am 05.12.2006 dem Aufruf des Bundesvorstandes von ver.di zu folgen und mit einer Demonstration die Öffentlichkeit über das unsoziale Verhalten der Telekom informieren. Anlass ist die an diesem Tage stattfindende Aufsichtsratssitzung der Telekom.&lt;br /&gt;
Weiterhin hat man eine Arbeitskampfleitung gewählt die alle Vorbereitungen für kommende Auseinandersetzung trifft. Am 11.12.2006 wird der Ver.di Vorstand in Fulda über Gründung eines regionalen Bündnisses zum Ausbau des neuen Hochgeschwindigkeitsnetzes in unserer Region beraten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===400 Beschäftigte in Fulda sind betroffen Lohnsenkungen um bis zu 50 % geplant===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Mittteilung der ver.di Betriebsgrupppe T-Com Osthessen an die Presse (27.10.06):'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einem Beschluß des Telekomvorstandes sollen Mitte nächsten Jahres 45.000 Beschäftigte ausgegliedert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach den Vorstellungen des Telekomvorstandes soll der geplante Abbau von 32.000 Stellen weiterlaufen. Zusätzlichen sollen die Löhne um 30 – 50 % gesenkt werden. Die Arbeitszeit soll ebenfalls ohne Lohnausgleich angehoben werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Michael Wahl, Vorsitzender der ver.di Betriebsgruppe Telekom, nannte dies eine ungeheuer-liche Provokation. Allein in Fulda seinen 400 Mitarbeiter betroffen. Treffen werde es die Beschäftigten der Technischen Infrastruktur und des Technischen Kundendienstes sowie aus den Callcentern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Absenkung der Löhne um bis zu 50 % würde einen monatlichen Verdienst von ca. 1250,- Euro (Diese Höhe entspricht der Forderung des DGB nach einem [[Mindestlohn]]) bedeuten. Für einen Beschäftigten mit 3 Kindern bedeutet ein solcher Lohn eine Absenkung auf Sozialhilfeniveau.  Bereits seit 3 Jahren wird das Weihnachtsgeld und Urlaubsgeld nicht mehr gesondert gezahlt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wahl kritisierte das Verhalten des Vorstandes als völlig maßlos. Der gleiche Vorstand hat im letzten Jahr den Abbau von 32.000 Beschäftigten beschlossen, gleichzeitig aber eine Anhebung der Dividende um 500 Millionen Euro beschlossen. Jetzt kündigt mit der Absenkung der Löhne eine weitere Einsparung beim Personal an. Für die Aktionäre ist eine erneute Anhebung der Dividende angekündigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dies werden sich die Beschäftigten nicht gefallen lassen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Statt mit ständig neuen Drohungen das Personal zu verunsichern solle der Vorstand endlich  Rahmenbedingungen für einen guten Service und gute Produkte schaffen. Nur mit Kürzungen und Streichungen sei dies nicht zu erreichen. Die Beschäftigten sind es leid ständig für die Fehler des Managementes den Kopf hinzuhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wahl kündigte den erbitterten Widerstand der Belegschaft an. In dem betroffen Bereich habe ver.di 80% der Beschäftigten gewerkschaftlich organisiert. Der Arbeitgeber wird sich an dem solidarischen Verhalten  der Belegschaft die Zähne ausbeißen. Wahl kündigte für die nächsten Tage erste Protestveranstaltungen an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zunächst werden die Mitglieder am Dienstag in einer außerordentlichen Mitgliederversammlung über die Vorhaben des Vorstandes ausführlich informiert. Am Mittwoch wird der Landesfachbereichsvorstand über weitere koordinierte Maßnahmen beraten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Klar sei allerdings auch, dass es bei einem Festhalten des Vorstandes an seinen Plänen zwangsläufig zu Tarifverhandlungen in Folge zu Arbeitskampsmaßnahmen kommen wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wahl kündigte einen Konsequenten und kompromisslosen Kampf zum Schutz der Löhne und Arbeitsbedingungen an. Nicht die Löhne der Arbeitnehmer müssen gekürzt werden, die Gewinne der Konzerne, Aktienfonds und der Manager seinen zu hoch und müssen gekürzt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Wer nicht kämpft hat schon verloren...==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Tage der DGB Aktion [[Eine Region steht auf!]] überbrachte der Betriebsrat Michael Wahl den Kolleginnen und Kollegen eine frohe Kunde: Alle Kolleginnen, die nach Frankfurt versetzt wurden sind wieder in Fulda. Im Juni gab es zahlreiche Aktionen um den Skandal der Versetzung (siehe unten)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Telekom versetzt Mütter nach Frankfurt ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Freitag, den 2.6.06 erhielen 32 Beschäftigte der Telekom in Fulda die Versetzung nach Frankfurt. Bereits Dienstag sollen sie dort den Dienst antreten. Bei den Kolleginnen handelt es sich überwiegend um Alleinerziehende und Mütter von Kindern.&lt;br /&gt;
Die Gewerkschaft Ver.di plant für Dienstag Protestaktionen und eine gemeinsame Fahrt nach Frankfurt.&lt;br /&gt;
'''Presse: Keine Rücksicht auf Mütter (on)''' [http://www.osthessen-news.de/beitrag_D.php?id=1125284]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Protest hat vorläufigen Erfolg ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 6.6. wurde die Versetzung zurückgenommen und die Kollegen versehen in Fulda wieder ihren Dienst&lt;br /&gt;
'''Presse: Keine Rücksicht auf Mütter (fdi)''' [http://www.fuldainfo.de/page/include.php?path=content/articles.php&amp;amp;contentid=8128]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Versetzung der der Mütter wird nun überprüft ==&lt;br /&gt;
'''Tag der Solidarität mit den Familien am 12.06.2006.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach den Protesten der vergangen Tage hat führt die Telekom nun eine soziale Prüfung durch.&lt;br /&gt;
Ver.di appelliert nun, auf die Versetzung von Teilzeitbeschäftigten Müttern mit kleinen Kindern zu verzichten. Für sie käme es einer Aufgabe ihrer Arbeit gleich. Eine Kinderbetreuung wird durch die lange Fahrzeit kaum noch möglich sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Prüfung der Telekom ist noch nicht abgeschlossen. Allerdings besteht die Telekom erneut auf die Versetzung am kommenden Dienstag. Nach den derzeitigen Informationen soll erst am Montag eine Entscheidung nun unter Beteiligung des Betriebsrates in Bonn getroffen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Unterstützung des Betriebsrates und als Appell an die Telekom führt ver.di daher am kommenden Montag einen Tag der Solidarität mit den Familien durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir appellieren an alle gesellschaftlichen Kräfte die Familien zu unterstützen.&lt;br /&gt;
Insbesondere bitten die Mütter um Unterstützung der Politik und sozialen Verbände.&lt;br /&gt;
Kommen Sie alle zur Eigilstraße in Fulda und zeigen Sie ihre Solidarität.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt geht es um die Entscheidung wie die Telekom den für Herbst angekündigten Personalab- und Umbau durchführt. Die Umsetzung auf Kosten der Familien muss gestoppt werden. Eine Versetzung von teilzeitbeschäftigten Müttern ist nicht zu akzeptieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ver.di ruft am Montag alle Beschäftigte mit ihren Familien um 15.30 Uhr vor dem Telekomgebäude, Eigilstr.2 zum Tag der Solidarität auf. Auch bittet ver.di die Politik und Sozialverbände um Unterstützung. Am Montag soll um 15.30 vor der Eigilstraße in Fulda das Ergebnis der Verhandlungen bekannt gegeben und  bewertet werden. Politiker und Verbände erhalten ebenfalls die Möglichkeit zur Stellungnahme.&lt;br /&gt;
			&lt;br /&gt;
== Solidaritätserklärung 12.06.06 ==&lt;br /&gt;
(es gilt das gesprochene Wort)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An die &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beschäftigten der Telekom &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
und die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der heutigen Protestkundgebung &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Liebe Kolleginnen und Kollegen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Tag der Solidaritaet Telekom.jpg]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Die LINKE.Offene Liste]] im Kreisstag und Stadtverordnetenversammlung ist empört über das Vorgehen des telekom Vorstandes auf kaltem Wege die betroffenen Kolleginnen aus ihrem Beruf zu drängen. &lt;br /&gt;
Durch eine Versetzung nach Frankfurt mit einer täglichen Fahrzeit von etwa 3 Stunden wird es vielen der Betroffen nicht mehr möglich sein ihrer Arbeit nachzugehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Zumutung ist weiterhin die Kurzfristigkeit der Ankündigung jeweils von Freitag auf Dienstag. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch dies ist nur der Anfang des großflächigen angekündigten Personalabbaus. Der Arbeitsplatzvernichtung in den Bereichen des früheren öffentlichen Dienstes bei Post und Bahn muß - auch im Interesse aller abhängig Beschäftigten - konsequent entgegen getreten werden. Dabei habt Ihr unsere Unterstützung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Linke.Offene Liste hat sich in Fulda erst im laufe des letzten Jahres zusammengefunden. Wir sind eine offene Wählerinitiative, die meisten Aktiven sind Menschen, die sich bewußt als links verstehen in Gewerkschaften und anderen gesellschaftlichen Gruppierungen aktiv sind. Auch wird die Linke Offene Liste von den örtlichen Gliederungen der [[Linkspartei]] und [[WASG]] untestützt. Allen gemeinsam ist: Wir verstehen uns bewußt als links.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So haben wir als bewußte Linke bereits die Privatisierungspläne der Post, die Zerschlagung der Bürgerpost und die &amp;quot;Postreform 2&amp;quot;, mit der 1994 in ganz großer Koalition von CDU/CSU, FDP und SPD die Privatisierung eingeleitet und 1997 schließlich vollendet wurde, stets kritisiert und bekämpft. &lt;br /&gt;
Obwohl die drohenden Folgen - Service-Verschlechterung, Verteuerung und Personalabbau - absehbar war, haben die bürgerlichen Parteien unter Bruch des Grundgesetzes die Post dem Großkapital zur Profitmacherei vorgeworfen. &lt;br /&gt;
[[Bild:Tag der Solidaritaet S.Waschke.jpg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es freut uns wenn heute Vertreter genau der gleichen Parteien den Beschäftigten ihre Unterstützung versichern, doch das Drama des Personalabbaus nahm bereits mit den von ihnen unterstützten Privatisierungen ihren Lauf. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Folgen der Kapitalisierung der öffentlichen Dienstleistungen wurden in den vergangenen Jahren deutlich und zeigen sich jetzt. Nachdem bereits eine rigider Personalabbau ohnegleichen durchgeführt wurde (allein von 1997 bis 2000 wurden 60.000 Arbeitsplätze vernichtet) will die Telekom jetzt weitere 32.000 Stellen abbauen. Und dies obwohl im vergangenen Jahr Höchstprofite erzielt wurden. Der Konzernüberschuß stieg um 26,7% oder 1 Milliarde auf 4,7 Milliarden Euro! &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dies sind Profite, die mit der Arbeitskraft der Beschäftigten erwirtschaftet wurden.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Ohne Beschäftigte keine Profite - Wenn die Vorstände der Telekom weiter abbauen, sollte überlegt werden, ob die Beschäftigten nicht vollständig die Arbeitskraft zur Erzielung der Profite entziehen sollten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unsere Unterstützung habt ihr dabei, und wir werden immer mehr. In der Region Fulda sind in den letzten Jahren über 4000 sozialversicherungspflichtige Arbeitsplätze vernichtet worden. Auf der anderen Seite 800 1- Euro Job Zwangsdienste, jobs unter der Sozialversicherungsgrenze. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Leiharbeitsfirmen, wie die vivento, [[Adecco]] und wie sie alle heißen sprießen aus dem Boden. In den Großbetrieben der Region wie [[Wirth Gruppe|dura]], Gummi und [[Wella]] sind schon mehr als die Hälfte der ursprünglichen Arbeitsplätze durch Leiharbeiter mit Minilohn besetzt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bildung und Ausbildung wird mehr und mehr zur Frage des Geldbeutels: [[Ware Bildung|Privatschulen]] mit hervorragender Ausstattung und 300 Euro Schulgeld nehmen ihren Betrieb auf, natürlich haben diese Jugendlichen es leichter bei der Lehrstellensuche, Lehrstellen? Wer nicht Geld mitbringt oder Vitamin B hat, guckt in die Röhre. In diesen Tagen kämpfen die Fuldaer Studenten gegen die Einführung von [[Studiengebühren]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Familien von Arbeitenen und Arbeitslosen wird die Ausbildung ihrer Kinder fast unmöglich. &lt;br /&gt;
Wir möchten mit unserer politischen Arbeit vor Ort die Vernetzung der Betroffenen aus den verschiedenen Branchen entwickeln und fördern, dazu gehört auch die Geheimverhandlungen in den kommunalen Gremien bekannt zu machen. Auch dort werden wir verkauft mit Mann und Maus. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Gesellschaft ist nicht mehr unsere Gesellschaft. Wir fordern mehr, als Brot und Spiele! &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Die LINKE.Offene Liste]] Fulda &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Montag 26.6.06==&lt;br /&gt;
Streit Telekom/ver.di: &amp;quot;Alle Mütter mit kleinen Kindern bleiben in Fulda&amp;quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Pressebericht hier bei osthessennews (on) [http://www.osthessen-news.de/beitrag_A.php?id=1125921]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Solidaritätserklärung 23.3.=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Unterstützer und Kandidaten von [[Die LINKE.Offene Liste]] solidarisieren&lt;br /&gt;
sich mit den Kollegen bei der Telekom, die in Fulda und anderswo um den&lt;br /&gt;
Erhalt ihrer Arbeitsplätze kämpfen und rufen daher alle auf, die gegen&lt;br /&gt;
Arbeitsplatzabbau eintreten, sich an der Protestdemonstration und&lt;br /&gt;
Kundgebung der Telekom-Kollegen am Donnerstag, den 23.3. zu beteiligen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auftakt ist um 7.15 Uhr vor dem Telekom-Gebäude in der&lt;br /&gt;
Eigilstr./Petersberger Str., der Zug geht weiter zum Platz &amp;quot;Unterm Hl.&lt;br /&gt;
Kreuz&amp;quot;, wo die betroffenen Kollegen/innen auch normalerweise arbeiten, von dort&lt;br /&gt;
geht es zur Rabanusstraße (7.50Uhr), wo sich Kollegen/innen vom Service&lt;br /&gt;
anschließen, die Abschlusskundgebung ist um 8.00 Uhr am Bahnhofsvorplatz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Osthessen sind in den letzten Jahren über 4000&lt;br /&gt;
sozialversicherungspflichtige Arbeitsplätze verloren gegangen, 12 000&lt;br /&gt;
Menschen müssen schon von Hartz IV leben, das noch nicht einmal das&lt;br /&gt;
Existenzminimum sichert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser Entwicklung will Die LINKE.Offene Liste entgegen treten, sei es&lt;br /&gt;
durch Teilnahme und Unterstützung von gewerkschaftlichen Aktionen oder&lt;br /&gt;
durch Arbeit im Kreistag und Stadtverordnetenversammlung Fulda gegen&lt;br /&gt;
Privatisierung und Lohndumping, das sich auch bei den Kommunen breit macht.&lt;br /&gt;
Die Städte und Gemeinden müssten das größte Interesse am Erhalt von&lt;br /&gt;
Arbeitsplätzen in der Region haben, sichern die Beschäftigten doch auch&lt;br /&gt;
die Einnahmen der Städte. Doch trotz Milliardengewinnen bei der Telekom&lt;br /&gt;
sollen die Menschen, die diese erwirtschaftet haben in eine Zukunft ohne&lt;br /&gt;
Perspektive geschickt werden. Dem stellen wir uns entgegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Vorlage:Gesammeltes Schweigen|verschickt an osthessennews - nicht veröffentlicht]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Presse===&lt;br /&gt;
* [[Fulda Echo Nr. 1# Wer Vivento säht, wird Sturm ernten!|Fulda Echo Nr. 1: Wer Vivento säht, wird Sturm ernten!]]&lt;br /&gt;
== Die Situation aus der Sicht der Gewerkschaft ver.di==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Telekom will 32.000 Arbeitsplätze abbauen, davon 150 in Fulda'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Beschäftigten bei der Deutschen Telekom in Fulda sind bestürzt über die Mitteilung des Telekomvorstandes, in den kommenden 2 Jahren sich von weiteren 32.000 Beschäftigten zu trennen.&lt;br /&gt;
Wie der ver.di - Vorsitzende für die T-Com in Fulda, Michael Wahl, mitteilte, ist auch in Fulda mit erheblichem Personalbbau zu rechnen, sollte sich der Vorstand mit seinen Plänen durchsetzen. Bei der Deutsche Telekom in Fulda sind zur Zeit ca. 800 Mitarbeiter beschäftigt, davon 170 Auszubildende.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ver.di wird die Pläne des Vorstandes auf das schärfste bekämpfen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im letzten Jahr hat ver.di ein Beschäftigungsbündnis mit der Deutschen Telekom geschlossen. Danach sind bis Ende 2008 betriebsbedingte Kündigungen ausgeschlossen. Über einen Rationalisierungsschutzvertrag sind die Beschäftigten vor bundesweiten Versetzungen geschützt. Weiterer Personalabbau ist für 2005 und 2006 weitgehend ausgeschlossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun nachdem die Deutsche Telekom im Jahr 2004 ein Rekordergebnis eingefahren hat und auch für 2005 Milliardengewinne erwirtschaftet, sollen erneut Beschäftigte gehen. Diesen Plänen hat der ver.di Bundesvorstand den Kampf angesagt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während an die Aktionäre 2,6 Milliarden Euro Dividende ausgezahlt wurden, hat man in 2004 im Rahmen des Beschäftigungsbündnisses den Beschäftigten 300,- Millionen Euro weniger Lohn gezahlt. Für 2005 ist eine noch höhere Rendite für die Aktionäre geplant. Auf der Aktionärsversammlung am 03.05.2006 wird vom Vorstand eine Erhöhung der Dividende um 16 %, auf 3,1 Milliarden Euro vorgeschlagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Statt kurzfristigen Aktionärsinteressen zu verfolgen verlangt ver.di eine zukunftsorientierte Investitionspolitik. Die von den Beschäftigten erwirtschafteten Erträge müssen im Betrieb bleiben und dürfen nicht an der Börse verausgabt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== mehr Info ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eigenbericht osthessennews die Aktionen der Mitarbeiter bei der telekom in Fulda: [http://www.osthessen-news.de/beitrag_C.php?id=1123438]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fotos Ronald Wölfel [http://testing.he-hosting.de/telekom/]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bericht im Fulda Echo Nr. 1 [[Fulda Echo Nr. 1# Weg mit dem Mönch - her mit Brand!|Weg mit dem Mönch - her mit Brand!]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Arbeitsmarkt]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Presseerklärung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Aktion]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Der Seitenzähler wurde durch Löschung zurückgesetzt. Bis dahin hatte die Seite ca. 600 Aufrufe'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
*[http://www.isw-muenchen.de/report640.html  Von der Bundespost zu den Global Players Post AG + Telekom AG  Profiteure und Verlierer der Privatisierung (Dezember 2005), 52 Seiten. 4 Euro zzgl. Versand] Die Privatisierung des öffentlichen Sektors steht mit im Zentrum der neoliberalen, marktradikalen Agenda. Ob Bildung oder Gesundheit, ob Wasser oder Altersvorsorge – alles soll zum Profitfeld der Konzerne gemacht werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Den großen Probelauf unternahm die Koalition aus Regierung und Kapital mit der Deutschen Bundespost (DBP). Vor 10 Jahren (1995) wurden aus der früheren DBP die Deutsche Post AG, die Deutsche Postbank AG und die Deutsche Telekom AG. Dieser bislang umfangreichsten Enteignung ging ein jahrelanger Kampf gegen die Zerschlagung und Privatisierung der DBP voraus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Alle die damals von der Deutschen Postgewerkschaft vorhergesagten Folgen der Privatisierung sind eingetroffen: die Versorgung der Kunden hat sich ebenso verschlechtert wie die Lage der Beschäftigten. Post und Telekom haben in den letzten Jahren über 200.000 Arbeitsplätze abgebaut – im November 2005 hat die Telekom erklärt, bis 2008 weitere 32.000 Arbeitsplätze zu streichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Der isw-report schildert den Kampf gegen die Privatisierung der DBP und benennt die Gründe, die verantwortlich waren für sein Scheitern, deren erster darin zu suchen ist, dass in Deutschland der &amp;quot;politische&amp;quot; Streik verboten ist. Er analysiert die Entwicklung von Post AG und Telekom AG zu Global Players, die sich am globalen Höchstprofit und nicht am Gemeinwohl orientieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Wer den Report liest, ist besser gewappnet für die kommenden Auseinandersetzungen beim Versuch der Überführung öffentlicher Einrichtungen in die kapitalistische Profitwirtschaft.&lt;/div&gt;</description>
			<pubDate>Wed, 16 May 2007 21:46:49 GMT</pubDate>			<dc:creator>85.176.253.94</dc:creator>			<comments>http://fuldawiki.de/fd/index.php?title=Diskussion:Telekom</comments>		</item>
		<item>
			<title>1. Mai 2007</title>
			<link>http://fuldawiki.de/fd/index.php?title=1._Mai_2007</link>
			<description>&lt;p&gt;85.176.253.94:&amp;#32;/* Presseerklärung Protestplenum Hochschule Fulda/SAV Fulda */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Fulda==&lt;br /&gt;
Fotos und Texte im Laufe des Abends (1. Mai) siehe unten:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.00 Uhr Fulda Paulustor, Demonstrationszug der Beschäftigten Fuldaer Betriebe, Erwerbsloser, Schüler und Studenten zum Kundgebungsort in der Fulda Aue.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Mai07pia.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
[[Bild:Mai07pia2.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
[[Bild:Mai07karin.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
[[Bild:Mai07karin2.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
[[Bild:Mai07plakateausfahren.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:1mai07plakateausfahren.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Streiktelekommai.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
[[Bild:Spdrente.jpg|thumb|Protestaktion gegen Rente mit 67 und schmunzelnde örtliche SPD Funktionsträger ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Amerikanischeverhaeltnisse.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Rentefahne.jpg|thumb]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Maimenge.jpg|thumb|]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Nachmaikundgebung.jpg|thumb|Nach der Maikundgebung: Spaziergang durch die Auen [http://www.kreisverband-fulda.dgb.de/doku_bilder/doku_bilder Mehr Fotos von Demo und Kundgebung auf der Homepage des DGB Fulda]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Pressemitteilung: Aufruf des DGB zum 1. Mai in Fulda===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum 1. Mai 2007 erklärt Frank Herrmann vom DGB Fulda:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Der 1. Mai 2007 steht unter dem Motto „Du hast mehr verdient! Mehr Respekt. Soziale Sicherheit. Gute Arbeit.“ Der DGB und seine Gewerkschaften stellen beim diesjährigen 1. Mai wieder den Menschen in den Mittelpunkt. Zu oft ist der Blick nur noch auf Gewinne, Dividenden und den Shareholder Value gerichtet. Die Menschen spielen offenbar keine Rolle mehr und werden immer skrupelloser auf dem Altar der Wirtschaft und der Gewinne geopfert. Vergessen wird dabei, dass die Wirtschaft und ihre Regeln von den Menschen gemacht sind und damit auch von ihnen verändert werden können. Vergessen wird auch, wer die Gewinne der Unternehmen eigentlich erwirtschaftet: die Beschäftigten!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Zeiten von anhaltender Massenarbeitslosigkeit, immer neuen Rekordgewinnen von Unternehmen und der Schließung profitabler Unternehmen gehört der Mensch wieder zurück in den Mittelpunkt. Die Wirtschaft muss dem Menschen dienen, nicht anders herum. Und die Menschen haben mehr verdient – mehr Respekt, mehr soziale Sicherheit und mehr gute Arbeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 1. Mai 2007 verlangen der DGB und seine Gewerkschaften mehr Respekt. Lohndumping, Billiglöhne, Schutzlosigkeit und unerträgliche Arbeitsbedingungen müssen politisch verhindert werden. Der Arbeitslohn muss zum Leben reichen. Jeder Mensch muss von seinem Einkommen in Würde leben können und darf nicht in Zweit- und Drittjobs gezwungen werden. Deshalb verlangen wir anständige Tarifverträge und Mindestlöhne nicht unter 7,50 Euro.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darüber hinaus verlangen wir mehr soziale Sicherheit und Gerechtigkeit. Insbesondere Langzeitarbeitslose, Ältere ohne Berufsperspektive, Jugendliche ohne Ausbildung und junge Eltern brauchen mehr Unterstützung. Dafür brauchen wir eine Erneuerung der Solidarität. Wir verlangen mehr soziale Verantwortung vor allem von jenen, die andere oder Geld für sich arbeiten lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wir verlangen gute Arbeit. Dazu gehören Respekt, sichere Arbeitplätze, die nicht krank machen, garantierte Weiterbildungs- und Entwicklungschancen für alle Beschäftigten, Rücksicht auf Familien und Mitbestimmung am Arbeitsplatz, im Betrieb und Unternehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Menschen in Deutschland haben mehr verdient als ihnen Arbeitgeber und Politik bisher zugestehen. Dafür kämpfen wir.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Fulda wird darüber hinaus die Situation bei der [[Telekom]] eine besondere Rolle spielen. Schließlich sind in Fulda mehrere Hundert Beschäftigte von den Ausgliederungsplänen der Telekom bedroht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der 1. Mai beginnt in Fulda um 10.00 Uhr mit der Maidemonstration am Paulustor. Während der Demonstration soll es Zwischenkundgebungen zu den Ausgliederungsplänen der Telekom und vor dem Hotel Kurfürst zum Thema Lohndumping und Tarifflucht im Raum Fulda geben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um 11.00 Uhr beginnt die Kundgebung in den Fuldaauen in der Nähe de Feuerwehrmuseums. Hauptredner ist in diesem Jahr Berthold Balzer von ver.di Hessen. Im Anschluss an die Kundgebung folgt das Familien- und Kulturfest der Gewerkschaften. Hier gibt es Musik von „beage“, Kabarett mit den Domspatzen, Kinderprogramm sowie Essen und Getränke.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Informationen finden Sie im Internet unter www.kreisverband-fulda.dgb.de.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Aufruf [[WASG]] Fulda, [[Linkspartei|DIE LINKE. Fulda]] und [[Die LINKE.Offene Liste]] Fulda zum 1. Mai 2007 ===&lt;br /&gt;
'''Wir stehen an eurer Seite!'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Mehr Respekt!'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Täglich wird die Würde vieler Menschen mit Füßen getreten. Der Verlust der Erwerbsarbeit schließt Millionen Menschen von gesellschaftlicher Teilhabe aus. Empfängerinnen und Empfänger von ALG II müssen erniedrigende Bedürftigkeitsprüfungen über sich ergehen lassen und jeden noch so unpassenden Job annehmen. Konkurrenz zwischen Erwerbslosen und Beschäftigten, alten und jungen, Inländern und Ausländern wird immer heftiger geschürt. Armut, Unsicherheit und Angst vor dem Verlust des Arbeitsplatzes betreffen nicht mehr nur eine Minderheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Soziale Gerechtigkeit!'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beschäftigten ebenso wie Erwerbslosen und Rentnerinnen und Rentnern werden immer weitere Opfer abverlangt, während Unternehmen durch die geplante Steuerreform erneut milliardenschwere Geschenke erhalten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Schritte zur Zweiklassenmedizin durch die Gesundheitsreform und die faktischen Rentenkürzungen durch die Rente mit 67 sind nur die jüngsten Angriffe der großen Koalition auf Beschäftigte und Bezieherinnen und Bezieher sozialer Leistungen. Ehemals gewerkschaftsnahe Parteien machten sich für das &amp;quot;neue Rentenmodell&amp;quot; stark.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Gute Arbeit!'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trotz der guten konjunkturellen Lage öffnet sich die Schere zwischen Löhnen und Gewinnen weiter. Die geringe Kaufkraft und mangelnde öffentliche Investitionen drohen die Binnennachfrage und damit den zarten wirtschaftlichen Aufschwung abzuwürgen. Gleichzeitig verbreiten sich prekäre Beschäftigungsverhältnisse wie [[Zeitarbeit|Leiharbeit]]; unbezahlte [[Praktikum|Praktika]], befristete Beschäftigung. Zunehmende Unsicherheit lässt viele Menschen hohe Arbeitsbelastungen, wenig Freizeit und die Verweigerung ihrer Mitbestimmungsrechte klaglos hinnehmen. Der Niedriglohnsektor wächst. Fast vier Millionen Menschen leben in Armut obwohl sie Vollzeit arbeiten. Die Einführung eines gesetzlichen, Existenz sichernden [[Mindestlohn]]es ist überfällig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Wann, wenn nicht jetzt!'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von der Durchsetzung sozialer Gerechtigkeit, Existenz sichernder Arbeit und einer humanen Arbeitswelt sind wir weit entfernt. Seit Jahren stutzen wechselnde Regierungen den Sozialstaat, deregulieren den Arbeitsmarkt und schwächen die Gewerkschaften. Die regierende Sozialdemokratie scheute sich nicht, die [[Hartz IV|Hartz-Gesetze]], die Mehrwertsteuererhöhung und die Rente mit 67 gegen ihre traditionellen Bündnispartner, die Gewerkschaften, durchzusetzen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dagegen regt sich seit Jahren Widerstand. Jetzt ist es an der Zeit, dass dieser mächtig wird. Deshalb werden wir den Warnstreik gegen die Ausgliederungspläne der Beschäftigten der [[Telekom]] unterstützen und solidarisch mit Euch gemeinsam auf die Straße gehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das wollen wir am 1. Mai 2007 - Kampftag der Arbeiterklasse -  deutlich machen und an der Seite der Gewerkschaften dafür um 10 Uhr ab Paulustor auf die Straße gehen und demonstrieren und um 11 Uhr an der Kundgebung in den Fuldaauen teilnehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Wo, wenn nicht hier und überall!'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gegen die zunehmende Schere zwischen Reichtum und Armut, gegen Sozial- und Lohndumping; gegen die Missachtung der Rechte von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern müssen wir uns international wehren. Wir lassen uns nicht gegeneinander ausspielen, sondern treten gemeinsam für eine bessere Welt ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Deshalb demonstrieren wir am [[G8-Aktionen|2. Juni 2007 in Rostock gegen den G8-Gipfel]] und die Politik der Mächtigen der Welt: Menschen vor Profite- in Deutschland und auf der ganzen Welt!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Veröffentlicht hier====&lt;br /&gt;
* fuldainfo [http://www.fuldainfo.de/page/include.php?path=content/articles.php&amp;amp;contentid=17653&amp;amp;PHPKITSID=956fb2f4c3451667ee21b86a344f8171]&lt;br /&gt;
* Fuldaer Freiheit [http://forumfuldagalerie.dyndns.org/html/modules.php?name=News&amp;amp;file=article&amp;amp;sid=1150]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Verlauf===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Der [[Zeitarbeit]]er Max====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Motto des diesjährigen 1. Mai lautet: „Du hast mehr verdient“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich stehe heute stellvertretend für einen Leiharbeiter hier, nennen wir ihn Max. Max hat sich nicht getraut hier und heute zu sprechen. Obwohl er uns viel zu diesem Thema sagen kann. &lt;br /&gt;
Aber Max hat Angst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Max hat mir seine Situation geschildert und ich möchte sie Euch jetzt weiter erzählen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach meiner Ausbildung wurde ich nur für kurze Zeit im gleichen Betrieb beschäftigt.&lt;br /&gt;
Ich bin dann zum Arbeitsamt, ich will schließlich arbeiten und nicht auf der Straße rumlungern oder [[Hartz IV]] bekommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Arbeitsamt haben sie mir erzählt wie toll es ist und welche Chancen sich bieten, wenn man in einer Zeitarbeitsfirma arbeitet. Ich glaube die vermitteln nur noch an Zeitarbeitsfirmen, dann sind sie uns los und ihre Statistiken sind sauber. Sie haben mir auch gleich 20 Ausdrucke gemacht. Dort sollte ich mich überall bewerben, alles Zeitarbeitsfirmen, die gibt es wie Sand am Meer. In Fulda sind es allein schon über 10. Wenn ich mich nicht überall bewerbe, bin ich gleich unten durch, ich werde dann als arbeitsunwillig dargestellt. Und das bin ich wirklich nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Leiharbeiter habe ich nix zu sagen. In dem Moment wo ich nein sage, oder krank werde, bin ich weg. Es klärt einen keiner über Arbeitnehmerrechte auf. Die hab ich doch auch als Leiharbeiter!&lt;br /&gt;
Leiharbeiter haben niemanden an den sie sich wenden können, z. B. einen Vertrauensmann der Leiharbeiter, der abgesichert ist und daher für andere eintreten kann. Es gibt in dem Betrieb zwar einen Betriebsrat, aber der guckt nur nach den eigenen Leuten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir bräuchten dringend einen [[Mindestlohn]]. Die Leiharbeiter werden ganz unterschiedlich bezahlt. Gerade haben sie eine neue Firma aus dem Osten geholt, deren Leiharbeiter arbeiten für noch viel weniger. Nach unten ist bei der Bezahlung keine Grenze gesetzt. Ich hab ja noch Glück, ich habe eine Facharbeiteranstellung und gehöre zur Stammbelegschaft der Leiharbeiter. Trotzdem bekomme ich die Feiertage nicht bezahlt, kein Weihnachtsgeld, keine Zuschläge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und weil ich billiger bin, werde ich auch noch zusätzlich bestraft, indem ich dauernd Überstunden machen soll. Der fest angestellte Kollege in meinem Team hat die 35-Std.-Woche und muss keine Überstunden machen. Das Aggressionspotential zwischen den Leiharbeitern und den fest angestellten ist hoch. Sie werden ständig gegeneinander ausgespielt. Urlaub im Sommer kannst du vergessen. Und wenn ich dann Urlaub habe, kann’s mir passieren, dass ich von der Leiharbeitsfirma angerufen werde und noch kurzfristig in einen anderen Betrieb als Aushilfe geschickt werde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gefühlsmäßig komme ich mir vor wie der letzte Arsch, ein Mensch zweiter Klasse. Viele von uns schämen sich Leiharbeiter zu sein. Sie haben kein Selbstwertgefühl mehr. Sie haben keine Kraft mehr sich zu wehren und fallen in Resignation. Die Frustration unter den Leiharbeitnehmern ist hoch. Lange hält das keiner von uns durch. Aber es gibt ja genug Austauschmasse. Ausgenutzt, ausgepresst und dann, wenn man nicht mehr kann, ruck zuck wieder vor die Tür gesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich bitte Euch ab dem heutigen Tag um Solidarität mit uns Leiharbeitern. Sprecht mit den Leiharbeiter-Kollegen in Euren Betrieben. Lasst uns zusammen überlegen, wie sie uns nicht mehr gegeneinander ausspielen können. Und vielleicht traue ich mich dann im nächsten Jahr vor Euch zu sprechen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Fotos zur Maidemo und Maikundgebung, Rede des Mairedners Berthold Balzer u.a. auf der Homepage des DGB Fulda: [http://www.kreisverband-fulda.dgb.de]'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Medienecho===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* osthessennews [http://www.osthessen-news.de/beitrag_B.php?id=1135575]&lt;br /&gt;
* fuldaerzeitung: Maikundgebung mit kämpferischem Akzent [http://www.fuldaerzeitung.de/sixcms/detail.php?template=fz_meldung_04&amp;amp;id=179884]&lt;br /&gt;
:Bildergalerie FZ: [http://www.fuldaerzeitung.de/sixcms/detail.php?template=galerie_detail_fz_04&amp;amp;id=179837]&lt;br /&gt;
:Bissiger Kommentar: [http://www.fuldaerzeitung.de/sixcms/detail.php?template=fz_meldung_04&amp;amp;id=179942]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* osthessennews: DGB-Prangeraktion mit Lutz HELMIG (1): IHK Fulda empört: &amp;quot;Tiefpunkt des Niveaus&amp;quot;[http://www.osthessen-news.de/beitrag_A.php?id=1135606] fuldainfo  IHK Fulda ist empört und den DGB Fulda [http://www.fuldainfo.de/page/include.php?path=content/articles.php&amp;amp;contentid=17704&amp;amp;PHPKITSID=01228be37b89182cc523dc32a8ebdde2]&lt;br /&gt;
* osthessennews: DGB-Prangeraktion mit Lutz HELMIG (2): Scharf Kritik von MÖLLER, WOIDE und MIT [http://www.osthessen-news.de/beitrag_E.php?id=1135619]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Als eine „völlig neue Dimension der persönlichen Verunglimpfung und Diffamierung“, die geradezu „klassenkämpferisches Niveau“ und nicht das der bisherigen Praxis habe, kritisierten Fuldas Landrat Bernd Woide und Oberbürgermeister Gerhard Möller die Aktion des DGB zum 1. Mai'' ... zitiert osthessennews die Politiker&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Eine Verdrehung der Tatsachen“ Arbeitgeberverband zum Offenen Brief des DGB: ''Gute Nachrichten und eine erfolgreiche gemeinsame Arbeit seien für sie offenbar kein guter Werbeträger zur Gewinnung neuer Gewerkschaftsmitglieder, anders sei „das Zurückfallen in Klassenkampfparolen aus dem ehemaligen real existierenden Sozialismus eines gescheiterten Gesellschaftssystems nicht zu erklären“. Der Arbeitgeberverband erwartet von den Gewerkschaften eine deutliche Distanzierung von dieser Entwicklung.'' [http://www.fuldaerzeitung.de/sixcms/detail.php?id=181167]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mehr Arbeitgeber Artikel, der Offene Brief des DGB und die von [[Peter Jennemann]] kritisierte DGB Mairede hier [http://www.kreisverband-fulda.dgb.de/]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Gesammeltes Schweigen===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Plädoyer für die Wiedereinführung des Prangers====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Aufschrei des Abscheus und des Entsetzen hallt durch Fulda:&lt;br /&gt;
Der Investor Lutz Helmig wurde während der 1. Mai Kundgebung an den Pranger gestellt!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Betroffene hat sich selbst meines Wissens nach noch nicht zu dem Vorfall geäußert;  heftige und überreizte  Reaktionen mit unisono lautendem Subtext zeigen meiner Meinung nach auf, wer sich von der Kritik sonst noch angesprochen fühlt:&lt;br /&gt;
So spricht zum Beispiel der CDU Bundestagsabgeordnete  von „schlimmen Entgleisungen“, die IHK erwartet gar eine öffentliche Entschuldigung für den Vorfall, der Landrat Herr Woide und der OB Gerhard Möller kritisieren das „Verhalten und Vorgehen des DGB als völlig unakzeptabel“ und sehen den DGB nunmehr „als nicht mehr ernst zu nehmenden Gesprächspartner“. Der MIT Kreisvorsitzende Winfrid Rippert wertet das Verhalten u.a. als undemokratisch. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese heftigen und total überreizten Reaktionen sind für mich der interessante Kernpunkt der Geschichte, denn was genau löste diese Reaktionen denn hervor?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es kann ja wohl nicht um den Akt des an- den- Pranger- stellen an sich gehen, denn das Symbol des Prangers ist nichts weiter als das der öffentliche Kritik und Zurschaustellung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tagtäglich werden dank der bei uns(vor-) herrschenden freien Presse Vorgänge, Missstände und Personen „angeprangert“. Auf welchem Niveau diese öffentlich ausgetragenen Auseinandersetzungen stattfinden, ist eine Sache für sich, die man zu Recht beklagen oder „anprangern“ muss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es darf aber keine öffentliche Zensur darüber vorherrschen, wer kritisiert werden darf und wer nicht,  da eine solche Einschränkung unser demokratisches Recht auf freie Meinungsäußerung  verletzt.&lt;br /&gt;
Ich gehe davon aus, dass alle, die sich in dieser Sache zu Wort geäußert haben, das Recht auf freie Meinungsäußerung ebenso schätzen wie ich selbst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn sie dennoch so scharf reagieren, liegt es offensichtlich an der Einigkeit unserer lokalen Vertreter der Arbeitgeber  und der höchsten politischen Amtsträger Fuldas darüber, dass Finanzinvestoren grundsätzlich und pauschal zu bejubeln sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich möchte wiederholen, beleidigende, verletzende Kritik lehne ich ab und ich lege sehr großen Wert auf angemessenen Umgangston und eine faire, von gegenseitigem Respekt geprägten Streitkultur, die sich auch der Mittel der Kunst, z.B. Theater oder Satire bedienen darf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darin besteht ja u.a. unsere Freiheit. Und gerade am 1.Mai soll dies nicht erlaubt werden?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was in der jetzigen Diskussion völlig fehlt, ist das Eingehen auf die vorgebrachten Kritikpunkte von seitens der Gewerkschaften, z.B. die allseits propagierte Privatisierung als alleinselig machende Erlösung von den gegenwärtigen politischen und gesellschaftlichen Problemen (welche ja in nicht unerheblichem Maß auf politische Fehler zurückzuführen sind).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da werden betriebswirtschaftliche Zielsetzungen automatisch mit volkswirtschaftlichem Nutzen gleichgesetzt, als ob es nicht genügend Beispiele dafür gäbe, wohin es führt, wenn der Staat sich in höherem Maß von privaten Finanzinvestoren und  Beraterfirmen abhängig  macht.( Treuhandgesellschaft, Tollcollect, Bundesagentur für Arbeit, das Berliner Stadtschloss, Expo 2000 usw.usw.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn ein Käufer (privater Investor) etwas kauft, möchte er einen Nutzen (egal in welcher Art) daraus ziehen. Den Gewinn beansprucht der private Investor. Inwieweit die Öffentlichkeit davon wirklichen Nutzen hat, ist bisher nicht belegt. Was ich damit ausdrücken möchte, ist: ein Kapitalinvestor ist nicht zwangsläufig auch ein Realinvestor und betriebswirtschaftlich sinnvoll heißt nicht unbedingt volkswirtschaftlich wertvoll)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Völlig unklar, um in regionalen Sphären zu bleiben, ist dieser vermeintliche Nutzen (für die Bürger) zum Beispiel bei dem Fall Berufsbildungszentrum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Wegfall öffentlich geförderter Bildungsmaßnahmen wurde durch Privatisierung kompensiert. Der Aufsichtsratsvorsitzende Lutz Helmig antwortet (FZ 07.04.07) auf die Frage nach seinem Engagement im Bereich Bildung: “Aufgaben, die Sachen des Staates sind und für die er ja Steuern einnimmt, übernehme ich natürlich nicht“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also für mich ergeben sich da schon Ansatzpunkte zum Nachfragen. Das Gleiche gilt für Konflikte mit Arbeitnehmern, Gewerkschaften oder sonstigen Interessenvertretern. Auch wenn ein Investor „die Region rettet“, muss doch ein demokratischer Interessenausgleich möglich sein, unabhängig von der Finanzstärke dieser Person. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was macht man aber, wenn sich dieser Finanzinvestor nicht an einen gemeinsamen Tisch setzen möchte ( FZ 07.04.07: „ Mit solchen Leuten spreche ich nicht……dem (Herrn Hareter )fehlt was in der Birne…“) &lt;br /&gt;
Und was trug alles  zu diesem offensichtlichen Verhärten der beiden Seiten bei (Arbeitgeber/ Arbeitnehmer &amp;amp; Gewerkschaften)?  Meiner Meinung nach sollte man dieser Frage nachgehen indem man BEIDE Seiten betrachtet anstatt diesen albernen Sturm der Entrüstung zu entfachen und zu polarisieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses restriktive Vorgehen gegen jegliche Anzeichen von Kritik oder das Aufkeimen von Fragen Andersdenkender deuten auf die wahre politische Zielsetzung eines Denkverbotes hin (Investoren zu kritisieren, sei völlig unakzeptabel), dessen Nichteinhaltung eindeutige erzieherische Sanktionen nach sich zieht: „Der DGB hat sich mit dieser Aktion als ernst zu nehmender Gesprächspartner diskreditiert“ ([[Bernd Woide]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man könnte diese Einstellung als mangelnde Kommunikationsfähigkeit oder fehlendes Toleranzvermögen deuten, aber auch einfach als Ausdruck feudalistischer Herrschaftsgesinnung. Eine ähnliche Weltanschauung beschreibt ja auch Herr [[Lutz Helmig]] als seine eigene:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Im Notfall verzichte ich eben auf 16 Millionen. Die schiebe ich in den Kamin, das stört mich überhaupt nicht, aber was ich nicht tue, ist meine Grundsätze aufzugeben.“ (Antwort  auf die Frage, ob es ein Fehler war, nicht mit den [[Rabenseifner|Reform-Beschäftigten]] geredet zu haben, FZ, 07.04.07)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meine persönliche Hoffnung ist, dass sich all entsetzte Herrschaften sich möglichst bald von ihrem Pranger-Schock erholen mögen. Weiterhin wünsche ich mir für sie die Erkenntnis, dass auch ein Überholen einer „bisherigen Praxis und ein klassenkämpferisches Niveau“ (Herr Woide) durchaus auch gute Aspekte und Entwicklungschancen bedeuten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls sich meine Hoffnungen zerschlagen sollten, erwäge ich, eine Bürgerinitiative zur Wiedereinführung eines öffentlichen Prangers zu gründen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eingebettet in eine dekorative Grünfläche könnte sich der Pranger als Publikumsmagnet erweisen (Kunden und Investoren oder Nur-Zuhörer würden gleichermaßen angelockt), die Innenstadt würde wiederbelebt- und die Hauptvorteile liegen ja sowieso auf der Hand:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Jedes abgebrochene Gespräch verschiedener Interessenvertretungen hätte so die Möglichkeit einer Fortsetzung &lt;br /&gt;
*Öffentliche Entscheidungsprozesse werden transparenter&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls auch die Aufstellung eines Prangers scheitern sollte und die „bisherige Praxis“ wieder Oberhand gewinnen würde, empfehle ich die permanente Installation eines wetterfesten Transparentes am Stadtschloß mit  der gleichen Aufschrift wie das  „unbekannten Aktivisten“ vor ca. 2 Wochen an der Kuppel des Berliner Reichstagsgebäudes enthüllt haben :&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Alle Macht der deutschen Wirtschaft“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„ Die Wünsche der Wirtschaft sind unantastbar“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit freundlichen Grüßen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
M. F.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Presseerklärung Protestplenum Hochschule Fulda/SAV Fulda====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3. Mai 2007&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Oben und unten am 1. Mai'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Schauspiel ganz besonderer Art bot sich den LeserInnen von Osthessen-News und der Fuldaer Zeitung in den letzten Tagen. Drüber und drunter ging es beim Thema 1. Mai, dem Tag der ArbeiterInnen und Arbeiter. Tief gekränkt und ganz und gar enttäuscht zeigten sich die Unternehmervertretungen der IHK darüber, dass am 1. Mai die ArbeiterInnen und deren Gewerkschaften wie jedes Jahr protestiert haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Menschlich unerträglich“ und „in der Sache falsch“ findet es der Vorsitzende der Industrie- und Handelskammer Helmut Sorg, dass Lohnabhängige für ihre Interessen demonstrieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Konterfei von  Fuldas einzigem Milliardär und dem engem Freund von Sorg, [[Lutz Helmig]], wurde in einer kreativen Posse symbolisch „an den Pranger gestellt“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von den ArbeiterInnen wird er nicht der „Wohltäter der Region“ wie in der Fuldaer Zeitung genannt. Sondern eine Heuschrecke, die sich dort einnistet wo es viel zu holen gibt, alles leer frist und verschwindet. So geschehen bei x Firmen, in denen die ArbeiterInnen um ihre Löhne und Tarife betrogen wurden oder ihre Arbeitsplätze gleich verloren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zuletzt gesehen bei der Belegschaft der [[Rabenseifner|Reform-Maschinenfabrik]], in die Heuschrecke Helmig sich eingekauft hat, um dann alle Tarifverträge der ArbeiterInnen zu brechen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 1. Mai trug ein Arbeiter Lutz Helmigs Foto vor dem Gesicht und stellte sich symbolisch vor einen Pranger um den Protest gegen dessen Methoden klar zu machen. Natürlich ein Skandal für die Unternehmer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dass ein CDU-Vertreter die Posse als „klassenkämpferisch“ empfindet ist dann aber doch schon eine lobenswerte Einsicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht zu bestreiten ist es, dass wir in einer Gesellschaft von Klassen leben. Auf der einen Seite gibt es die Lohnabhängigen, die ihre Arbeitskraft verkaufen müssen. Auf der anderen Seite Unternehmer wie Helmut Sorg oder Lutz Helmig, die die Rendite dieser Arbeit einstecken. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die CDU hat es erkannt. Am 1. Mai, dem Tag der ArbeiterInnen, geht es um Klassenkampf. Und zwar schon seit über 100 Jahren und rund um den Globus. Einem Klassenkampf von oben wird auch ein Klassenkampf von unten entgegengesetzt. So wie am Donnerstag, als Beschäftigten der [[Telekom]] gegen die massive Umverteilung, den Lohnraub und die Arbeitszeitverlängerungen in einen Warnstreik gegangen sind. Und dagegen demonstriert haben, dass die Unternehmer und Großaktionäre der Telekom Milliardenrekordgewinne einstreichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ohne „Klassenkämpfe“, also Demonstrationen und Streiks, hätte es wohl niemals soziale Sicherung für die Menschen gegeben. Menschenwürdige Arbeitsbedingungen, den Zugang zur Bildung, eine Kranken- und Rentenversicherung, eine Art Sozialsystem. All  das wurde uns nicht geschenkt, sondern musste dem Kapital hart abgerungen werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sorg und Helmig schweben in ganz anderen Sphären. Nicht verwundern sollte es uns daher, dass solche Menschen kein Verständnis auch nur für irgendeinen Protest der ArbeiterInnen haben. Und sei er auch noch so kreativ.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sebastian Förster &lt;br /&gt;
(Protestplenum Hochschule Fulda/SAV)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Lauterbach==&lt;br /&gt;
30. 4.  Rock in den Mai &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit &amp;quot;Schimpf und Schade&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Veranstalter: DGB Jugend, RAR Vogelsberg, [[Naturfreunde]], Arbeiterkulturkartell Vogelsberg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Näheres bald, bis dahin die Seite vom [[1. Mai 2006 in Fulda|1. Mai 2006]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Schlitz== &lt;br /&gt;
1. Mai 10.00 Uhr Foyer Turnhalle Schlitz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Redner: Ferdinand Hareter IG Metall&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Musik: Mario&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kulturbeitrag: Gudrun Pausewang&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ausführliche Berichterstattung im Schlitzer Boten mit Aussagen von Ferdinand Hareter zu Hartz IV, Mindestlohn, Lehrstellenmagel u.a [http://www.schlitzerbote.de/SBLokales.nsf/6095d2e43d693e794125671100543f07/962455df14f0a636c12572d5005d689f?OpenDocument]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Alsfeld==&lt;br /&gt;
1. Mai 10.00 Uhr auf dem historischen Marktplatz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Redner Klaus-Dieter Körner IG BAU&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Musik: Chris &amp;amp; me (Klassiker von Cat Stevens, Simon &amp;amp; Garfunkel u.a.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Näheres bald, bis dahin die Seite vom [[1. Mai 2006 in Fulda|1. Mai 2006]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Arbeitsmarkt]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Aktion]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vogelsberg]]&lt;/div&gt;</description>
			<pubDate>Wed, 16 May 2007 21:43:37 GMT</pubDate>			<dc:creator>85.176.253.94</dc:creator>			<comments>http://fuldawiki.de/fd/index.php?title=Diskussion:1._Mai_2007</comments>		</item>
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