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		<title>Fuldawiki - Benutzerbeiträge [de]</title>
		<link>http://fuldawiki.de/fd/index.php?title=Spezial:Beitr%C3%A4ge/84.58.179.6</link>
		<description>Aus Fuldawiki</description>
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		<lastBuildDate>Tue, 28 Apr 2026 00:52:44 GMT</lastBuildDate>
		<item>
			<title>Wolfgang Seewald</title>
			<link>http://fuldawiki.de/fd/index.php?title=Wolfgang_Seewald</link>
			<description>&lt;p&gt;84.58.179.6:&amp;#32;Trauerrede von Katharina Seewald&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{|border=10 bordercolor=black&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
==Todesnachricht==&lt;br /&gt;
Unser Freund, Genosse und Kamerad Dr. Wolfgang Seewald ist am Abend des 21.4.2008 mit erst 59 Jahren verstorben.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Er war langjähriger Repräsentant der VVN/BdA ([[VVN/BdA|Vereinigung Verfolgte des Naziregimes/Bund der Antifaschisten]]) in Fulda.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl wir durch seine lange schwere Krankheit auf diesen Moment vorbereitet waren, fehlt es zunächst doch an Worten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als erste Reaktion soll zunächst diese Nachricht Verbreitung finden. Mehr Text über sein Wirken in Fulda wird hinzukommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Beisetzung findet in der Heimatstadt seiner Ehefrau statt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
30.4.08 um 13.00 Uhr am Hauptfriedhof in Erfurt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Wolfgangpressefest2003.jpg]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Wolfgangpressefest2003_2.jpg|right]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wolfgang war für Menschen wie mich, die in Fulda Anfang der 80er Jahre etwas auf der Suche nach anderen Lebens- und Gesellschaftsentwürfen waren, ein wichtiger Bezugspunkt. Er half mit andere Wege zu weisen, politisch, gesellschaftich, persönlich. Nach wenigen Jahren trennten sich unsere Wege, doch der Verdienst eine Richtung gewiesen zu haben, bleibt ihm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Peter Nowak, Journalist Berlin      &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wolfgang war einer der wichtigen zentralen Persönlichkeiten in meinem Leben. Er hat mir Orientierung gegeben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Mensch mit harter Schale aber herzlicher Überzeugung &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Karin Masche, Fulda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
http://www.fulda-vogelsberg.de/elementefuldawiki/seewaldfr.gif&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Grabwolfgang.jpg|framed|right]]&lt;br /&gt;
Mit Stolz erinnere ich mich an an die Gründung des „Antifaschistischen Arbeitskreises Fulda“ am 30. März 1978, der von den beiden Sprechern Dr. Wolfgang Seewald und Roland Neuhaus initiiert wurde. Es gehört mit zu den Verdiensten von Wolfgang, der in akribischer Kleinarbeit über die Gefahren des Rechtsextremismus und Neofaschismus aufgeklärt hat. Schon frühzeitig hat er sich auch mit der Erforschung der regionalen Geschichte, besonders mit der Weimarer Republik, dem Beginn des Faschismus, aber auch mit dem Bauernkrieg im Hochstift Fulda auseinandergesetzt. Seine Veröffentlichungen, zuletzt mit dem Autor Christian Aschenbrenner, können so als der Beginn einer „regionalen Geschichtsschreibung von unten“ charakterisiert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wolfgangs Engagement für eine bessere, humane und solidarische Welt einzutreten war mir immer Vorbild. Die regionale Geschichtsschreibung von unten erfährt nun nach seinem Tode eine neue Aufgabe: die Dokumentation der Entwicklung einer demokratischen, antifaschistischen und friedenspolitischen Bewegung in der Region Fulda aus der Sicht von Zeitzeugen der letzten 30 Jahre. Dafür hat Dr. Wolfgang Seewald entscheidende Grundlagen geschaffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Roland Neuhaus, Kiel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Trauerrede in Erfurt==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Eine Trauerrede zu schreiben und zu halten, gehört zum Schwersten, was ich mir vorstellen kann. Obwohl ich es schon öfter für verstorbene KollegInnen machen musste, ist es nie leicht. Es ist aber unsäglich schwerer das bei einem Menschen zu tun, den ich gut kannte, der mir Freund war über fast 30 Jahre und den ich auch geliebt habe. Ich habe mich trotzdem entschlossen es zu tun und das Leben von Wolfgang Revue passieren zu lassen - ein letztes Mal - allerdings in dem Bewusstsein, dass eine solche Rede immer nur ein Ausschnitt darstellen kann. Es sind Momentaufnahmen des gemeinsamen Erlebten oder Erzählten, die Gewichtung liegt bei dem, der die Rede schreibt, die Einschätzung der Persönlichkeit des Verstorbenen ist immer die Einschätzung der Person, die das tut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich habe mich bemüht, Wolfgangs Vita mit seinen Charaktereigenschaften einigermaßen so darzustellen, wie nicht nur ich ihn erlebt habe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Katharina Seewald&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Liebe Angelika, liebe Margret, lieber Jürgen mit Familie, liebe Judith, lieber Johannes mit Familie,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
liebe Freundinnen und Freunde,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
sehr geehrte Trauergemeinde, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
jedes Ding hat seine Zeit – Zeit zu pflanzen, Zeit zu wachsen, Zeit zu sterben – Zeit um Abschied zu nehmen – heute ist es Zeit Abschied zu nehmen von Dr. Wolfgang Seewald.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige von Ihnen und euch werden sich wundern, warum ausgerechnet ich, die ehemalige Frau von Wolfgang Seewald, heute hier die Trauerrede halte. Das hat zum einen den Grund, dass Angelika, Wolfgangs Frau mich gebeten hat, das zu tun und zum anderen, dass Wolfgang einer meiner längsten Freunde war – weit über die Ehe hinaus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wolfgang Seewald wurde am 22. November 1948 in Nieheim in der Wasserstraße geboren als Kind von Margret und dem Tierarzt Dr. Alois Seewald. Bald danach folgte der Umzug in das neu gebaute Haus im Allersweg, in dem Wolfgang gemeinsam mit seinem Bruder Jürgen eine glückliche und behütete Kindheit verlebte. Er sprach später gerne über diese Zeit und über seine beiden Kindermädchen Brigitte und Anneliese, die bis heute Kontakt zur Familie halten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Besuch der Volksschule ging Wolfgang auf das Neusprachliche Gymnasium in Brakel, das er am 14. Juli 1967 mit dem Abitur verließ.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Bundeswehr musste er aufgrund eines Fußleidens nicht, was er damals noch sehr bedauerte – er konnte sich wohl eine Laufbahn als Berufsoffizier vorstellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie das bei vielen Menschen ist, wusste er nicht genau, was er eigentlich studieren wollte und ging zur Berufsberatung zum Arbeitsamt. Dort wurde ihm gesagt, dass zur Zeit Bahnpersonal fehlte und er es aufgrund seiner Fähigkeiten doch bestimmt bis zum Bahnhofsvorsteher oder ähnlichem schaffen würde. Das wies er empört zurück mit der Bemerkung: „Da soll ich wohl mit der roten Mütze und der Kelle auf dem Bahnsteig stehen, wenn mein Bruder der Herr Professor vorbeifährt“. Das zeugt von Wolfgangs großem Weitblick – sein Bruder ist in der Tat Professor geworden und Wolfgang wie wir wissen, kein Bahnhofsvorsteher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er studierte dann zwei Semester in Münster Jura und brach dieses Studium ab, weil er die Rechtssprechung wörtlich, so sagte er „unmoralisch“ fand. Hier zeigte sich schon sein tief empfundener Gerechtigkeitssinn, der kennzeichnend für sein späteres Leben war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Motto – wiederum wörtlich von ihm „Was mein alter Herr kann, kann ich schon lange“, fing er das tiermedizinische Studium in Hannover an, das er mit großem Engagement und Begeisterung absolvierte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diese Zeit fiel auch seine Karriere als Tischtennisspieler – er spielte damals in der höchsten existierenden Klasse bundesweit. Seine aktive Tischtenniszeit setzte er in Fulda als Amateur erst im Verein in Gläserzell dann später in Maberzell fort und war diesem Verein bis zum Schluss sehr verbunden. Außerdem war er auch ein begeisterter Schalke-Fan und die Sportschau am Samstag Abend war ihm heilig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein politisches Engagement begann ebenfalls im Studium. Wolfgang gehörte zur Generation der 68er, die den „Muff von 1000 Jahren aus den Talaren“ vertreiben halfen und eine freiere und egalitäre Gesellschaft anstrebten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einem Auslandssemester schloss er sein Studium mit der Tierärztlichen Prüfung im Juni 1974 und der Approbation Anfang 1975 ab. Dazwischen unternahm er gemeinsam mit Freunden eine längere Auslandsreise, die ihn über den Iran, Afghanistan bis nach Indien und Nepal führte.&lt;br /&gt;
Wolfgang Seewald wusste danach allerdings auch, dass er auf jeden Fall hier leben und hier seine Existenz aufbauen wollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine ersten Praxisstationen führten ihn nach Memmingen und nach Überlingen am Bodensee. In dieser Zeit lernte er auch seine erste Frau, Johanna Siehler kennen und sie heirateten 1976. Als einer seiner Onkel starb, übernahm er in Vertretung dessen tierärztliche Praxis bis sein Cousin diese nach dem Studium weiterführen konnte. Als Berufsanfänger war er in dieser Zeit auf die fachliche Hilfe seiner Eltern angewiesen und wurde auch besonders von seiner Mutter unterstützt, wie er selbst betonte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1976 hat er sich bewusst dafür entschieden, nach Fulda zu gehen und dort als Tierarzt in der Praxis Dr. Füser zu arbeiten. Fulda hatte den Vorteil, eine Stadt in einem ländlich und bäuerlich strukturierten Gebiet zu sein und Wolfgang konnte so kulturelles und politisches Leben mit seinem Beruf verbinden. Er entschied sich relativ schnell dazu, keine Kleintiere zu behandeln sondern als Großtierpraktiker zu arbeiten. Als Dr. Füser die Praxis an seinen Schwiegersohn Dr. Kurt Kroiher übergab, arbeitete Wolfgang dann schon als Großtierpraktiker weiter in dieser Praxis.&lt;br /&gt;
1994 übernahm er zusätzlich die Großtierpraxis von Dr. Rabich, der in Ruhestand ging. Im gleichen Jahr war sein neu gebautes Haus in [[Oberrode]] bezugsfähig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwei Jahre nach seiner Scheidung von Hanni heirateten wir in Fulda – am 1. September 1982 am Antikriegstag.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unsere Beziehung ging zwar auseinander aber wir hatten das seltene Glück, weiter Freunde bleiben zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wolfgang und Angelika heirateten nach langer Phase des Zusammenlebens dann am 3. Oktober 2003 – als „persönlicher Beitrag“ zur Wiedervereinigung und ich weiß, wie glücklich sie waren. Wolfgang hatte mit Angelika das späte, seltene Glück des mittleren Alters gefunden und wir alle hätten es euch gewünscht, dass ihr gemeinsam hättet alt werden können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den letzten Lebensjahren ist Wolfgang aber auch noch Onkel von Dorian geworden und in den letzten Lebenswochen sogar noch „Ersatzopa“ von Johannes Ehmers Tochter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dr. Wolfgang Seewald ist nicht zu denken ohne die politischen Auseinandersetzungen der späten 60er, der 70er Jahre bis heute. Er war ein politischer Mensch im besten Sinne des Wortes. Er kämpfte gegen Ungerechtigkeit, für freies Denken und er ging so gut wie keinem Streit aus dem Wege (sagte er selbst) und zwar nicht aus Streitlust sondern weil er es wichtig fand, sich auseinander zu setzen und das Gegebene nicht einfach hin zu nehmen, sondern zum Besseren, zum Guten zu Gelangen. Er war manchmal erschreckend kompromisslos – auch gegen sich selbst, wenn es um das ging, was er als richtig erkannt hatte – bis auf die letzten Lebensmonate, da wurde er merklich harmoniebedürftiger.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Peter Nowak, Journalist aus Berlin sagt: „Wolfgang war für Menschen wie mich, die in Fulda Anfang der 80er Jahre auf der Suche nach anderen Lebens- und Gesellschaftsentwürfen waren, ein wichtiger Bezugspunkt. Er half mit, andere Wege zu weisen, politisch, gesellschaftlich, persönlich. Nach wenigen Jahren trennten sich unsere Wege, doch der Verdienst, eine Richtung gewiesen zu haben, bleibt ihm.“ Oder Karin Masche aus Fulda: „Wolfgang war einer der wichtigen zentralen Persönlichkeiten in meinem Leben. Er hat mir Orientierung gegeben. Ein Mensch mit harter Schale aber herzlicher Überzeugung.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich bin sicher, diese Aussagen gelten für viele, die mit Wolfgang zu tun hatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wolfgang hat als einer der ersten in Fulda einen antifaschistischen Arbeitskreis aufgebaut und eine der Aktionen war die Gedenkfeier 1978 zum 40.ten Jahrestag der Reichspogromnacht – als diese Art der Erinnerung noch lange nicht offizielle Politik der Kommunen war. Sein Engagement gegen das Wiedererstarken des Faschismus war begründet durch die Lehren aus der Nazivergangenheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Spätestens zu diesem Zeitpunkt war sein Interesse an Lokalhistorie geweckt. Sein generelles Geschichtsinteresse hatte er schon mit seiner Dissertation unter Beweis gestellt mit dem Titel „Die Entstehung der Tierärzte-Kammern in Preußen, Bayern und Baden“, wo er einen interdisziplinären Ansatz zwischen Geschichtsforschung und Tiermedizin wählte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben zahlreichen Erscheinungen zum Thema Neofaschismus hat Wolfgang Seewald dann mit dem Buch „Buchenland in Bauernhand“ gemeinsam mit seinem Freund Christian Aschenbrenner seinen geschätzten Bauern und ihrem Widerstandsgeist ein Denkmal gesetzt. Sein nächstes Buchprojekt war die Geschichte des Balthasar Mihm, einer schillernden Fuldaer Figur aus der Weimarer Zeit. Daneben veröffentlichte er etliche Artikel zur Lokalgeschichte in den Fuldaer Buchenblättern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als seine Kräfte schon merklich nachließen, versuchte er sich noch an einer Veröffentlichung zu Fritz Putz, einem Vertreter der organisierten Bauernschaft aus der Rhön in der Zeit der Weimarer Republik – diese musste unvollendet bleiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als die Kräfte von Wolfgang immer schwächer wurden, musste er seine Praxis 2002 aufgeben und in Rente gehen. Dieser Schritt ist ihm immens schwer gefallen. Er hatte ein Stück Lebensmut verloren und kämpfte gegen das Gefühl an, dass er meinte, keinen gesellschaftlich nützlichen Beitrag mehr leisten zu können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er drückte das mit seinen eigenen Worten bei einem Krankenhausaufenthalt so aus: „Kurz vor Erreichen des Höhepunktes begann die Krise. Trotz erheblicher Bemühungen konnte der Mangel der Kondition und der Psyche nicht mehr reguliert werden. Da half auch kein gutes Essen und freundliche Schwestern – der Niedergang einer Institution ist besiegelt.“ Ja, Wolfgang war für viele Menschen Vorbild oder wie er es selbst ausdrückte: eine Institution – er hat ihnen vermittelt, dass es nicht weh tut, Nein zu sagen und eine eigene Meinung zu haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wolfgang hätte es bestimmt gerne, wenn er sich bedanken könnte für die Liebe und Fürsorge seiner Frau, gerade auch in den letzten schweren Monaten und er würde sich bei seiner Mutter bedanken für all das, was sie für ihn getan hat. Ich weiß, dass er die letzte Woche im Winter, die er bei dir, liebe Margret verbringen durfte, sehr genossen hat und uns ist allen bewusst, wie schwer es ist, wenn die Kinder vor den Eltern gehen müssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Die Menschen, die mich liebten, sollen mich nicht vergessen, denen, die mich umsorgten und besuchten, möchte ich danken, denn ich habe die Reise angetreten zu dem Ort, wo es weder Schmerzen noch Dunkelheit gibt.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch wenn du, lieber Wolfgang, nicht an ein Weiterleben nach dem Tod glaubtest, du lebst in unseren Erinnerungen weiter - wir werden dich nicht vergessen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir wünschen dir eine gute Reise auf deinem letzten Weg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Werke==&lt;br /&gt;
* Buchenland in Bauernhand: Der Bauernkrieg im Hochstift Fulda (Gebundene Ausgabe)von Wolfgang Seewald (Autor), Christian Aschenbrenner (Autor), Verlag: Ulenspiegel (1991) ISBN 3980174050&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Der Volkstribun Balthasar Mihm : Gewerkschafter, Sozialdemokrat, Anthroposoph, christlicher Utopist / Wolfgang Seewald, Fulda : Ulenspiegel, 2004,249 S. ISBN 3-932655-29-X&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Fuldaer Hefte Nr. 4: Hofmann, Kathy / Kukla, Günter / Seewald, Wolfgang: „Wir sind die neue SA“ – die ANS. Vorwort v. Emil Carlebach. Petersberg: Zeitdruck Verlag 1984 ISBN3-924789-04-5&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Fuldaer Hefte Nr. 2: Hofmann, Kathy / Krach, Michael / Seewald, Wolfgang: Neofaschismus in Fulda. Großenlüder: ZEIT DRUCK Verlag, 1983&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''' Veröffentlichungen in der Geschichtsbeilage Buchenblätter'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Über die Jugend des Balthasar Mihm : Heirat und Politik, Seewald, Wolfgang / In: Buchenblätter, Bd. 70 (1997), 32, S.131-132 	&lt;br /&gt;
* Über die Jugend des Balthasar Mihm : Schule und Berufswahl, Seewald, Wolfgang / In: Buchenblätter, Bd. 70 (1997), 29, S.113-114 	&lt;br /&gt;
* Über die Jugend des Balthasar Mihm : Militärzeit und Suche nach einem Arbeitsplatz Seewald, Wolfgang / In: Buchenblätter, Bd. 70 (1997), 30, S.117-118 	&lt;br /&gt;
*Balthasar Mihm und die &amp;quot;Fuldaer Neue Zeit&amp;quot; : zum Eisenbahnerstreik 1922, Seewald, Wolfgang / In: Buchenblätter, Bd. 69 (1996), 25, S.99-100 	&lt;br /&gt;
* Die Herkunft des Balthasar Mihm : ein Einblick in die Familiengeschichte, Seewald, Wolfgang / In: Buchenblätter, Bd. 69 (1996), 19, S.73-74 	&lt;br /&gt;
*	Die Sturmabteilungen (SA) in Fulda, Seewald, Wolfgang / In: Buchenblätter, Bd. 68 (1995), 21, S.81-82 (Gründung u. Struktur) 	&lt;br /&gt;
* 	Die NSDAP in Fulda während der Zeit der Weimarer Republik, Seewald, Wolfgang / In: Buchenblätter, Bd. 67 (1994), 24, S.95 	&lt;br /&gt;
* Die Fuldaer Gewerkschaften 1922 bis 1924 : d. Gewerkschaftsbewegung in d. Inflationsjahren, Seewald, Wolfgang / In: Buchenblätter, Bd. 65 (1992), 9, S.35 	&lt;br /&gt;
*Entstehen der Gewerkschaftsbewegung in Fulda, Seewald, Wolfgang / In: Buchenblätter, Bd. 65 (1992), 5, S.17-18 	&lt;br /&gt;
* Zur Geschichte der Arbeiterparteien in Fulda, Seewald, Wolfgang / In: Buchenblätter, Bd. 65 (1992), 21,  81-82 (SPD) ; 89 (SPD) ; 99-100 (USPD) ; 111-112 (KPD)&lt;br /&gt;
* Die juedische MHRM-Schiff-Loge [in Fulda], Seewald, Wolfgang / In: Buchenblätter, Bd. 61 (1988), 31 vom 6.12.1988, S.121-122 	&lt;br /&gt;
* Die Deutsch-Voelkische Freiheitspartei in Fulda, Seewald, Wolfgang / In: Buchenblätter, Bd. 61 (1988), 27 vom 31.10.1988, S.105-106 	&lt;br /&gt;
*	Die Opfer des Nationalsozialismus in Fulda, Seewald, Wolfgang / In: Buchenblätter, Bd. 58 (1985), 29 vom 24.12.1985, S.113 	&lt;br /&gt;
* Die Wehrsportgruppe Fulda (WSG) Hofmann, Kathy / In: &amp;quot;Wir sind die neue SA&amp;quot; (1984), S.53-63 	&lt;br /&gt;
* Der Fuldaer Synagogenbrand 1938, Seewald, Wolfgang / In: Buchenblätter, Bd. 57 (1984), 24 vom 28.11.1984, S.94&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Personen|Seewald, Wolfgang]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Antifaschismus|Seewald, Wolfgang]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Demokratie|Seewald, Wolfgang]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte|Seewald, Wolfgang]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Autor|Seewald, Wolfgang]]&lt;/div&gt;</description>
			<pubDate>Sun, 18 May 2008 18:14:12 GMT</pubDate>			<dc:creator>84.58.179.6</dc:creator>			<comments>http://fuldawiki.de/fd/index.php?title=Diskussion:Wolfgang_Seewald</comments>		</item>
		<item>
			<title>Anna Seghers</title>
			<link>http://fuldawiki.de/fd/index.php?title=Anna_Seghers</link>
			<description>&lt;p&gt;84.58.179.6:&amp;#32;+kat&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Anna Seghers''' (* 19. November 1900 in Mainz; † 1. Juni 1983 in Berlin; bürgerlich ''Netty Radványi'', gebürtig ''Reiling'') war eine deutsche Schriftstellerin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Ausstellung zum 25. Todestag==&lt;br /&gt;
In der Landesbibliothek Fulda am Heinrich von Bibra Platz findet vom 16. Mai bis 11. Juni 2008 eine Ausstellung zu ihrem 25. Todestag statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fulda im Werk von Anna Seghers==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Taube&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vom 20. - 23. April 1949 fand im Pleyel-Saal in Paris der Gründungskongress des Weltfriedensrates statt. Nachstehend ein Ausschnitt aus dem Aufsatz von Anna Seghers zum Kongress-Plakat von Picasso.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Zu dem Kongress werden Menschen aller Farben und Sprachen fahren. Kolonialvölker werden eine starke Beteiligung schicken. Es wird ein internationaler Kongress sein, kein nationalistischer und kein kosmopolitischer. Die Wesensart eines jeden Volkes wird ihren Ausdruck finden. Die Achtung vor jedem fremden Volk hat sie ausgeprägt und geschützt, nicht verwischt und vermanscht. Aus Argentinien, Brasilien, Venezuela, aus Afrika und aus China kommen die Zustimmungen der Arbeitenden und vor allem der Frauen- und Jugendverbände. Aus ein und demselben Impuls kommt die Beitrittserklärung des Kommissariats der Fuldaer Bischofskonferenz, des Dekans von Canterbury, des Patriarchen von Moskau und vieler protestantischer Geistlicher und Redakteure aus den Vereinigten Staaten, aus Ungarn und anderen Ländern. '''Der alte deutsche Bischofssitz Fulda ist von derselben Friedensbereitschaft ergriffen wie die Belegschaft vieler deutscher Fabriken, die entschlossen ist, sich nie mehr an einer Kriegsproduktion zu beteiligen.'''''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://homepage.sunrise.ch/homepage/comtex/uw1991.htm Anna Seghers, «Frieden der Welt», Aufbau Verlag, Berlin 1954]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
*[http://de.wikipedia.org/wiki/Anna_Seghers Biographie in der wikipedia]&lt;br /&gt;
*[http://web.resist.ca/~nemesisa/seghers-die-gefaehrten1.htm Vollständige Online-Ausgabe Die Gefährten, von Anna Seghers]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
http://www.tauschticket.de/bilder/banner/tt_120x90_1.gif&lt;br /&gt;
[http://www.tauschticket.de/c/?rec=251429229 Anna Seghers Bücher und Hörbücher kostenlos bei Tauschticket z.B. derzeit] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* '''Hörbuch: Transit, 2 CDs'''&lt;br /&gt;
: Kommentar des Anbieters: - Hörpiel - Frankreich im Jahr 1940. Der Norden des Landes ist von deutschen Truppen überrollt, Südfrankreich bleibt unbesetzt. Hier sammeln sich die vor dem Hitlerregime geflohenen Antifaschisten, die Nazigegner, die rechtzeitig davongekommenen Juden. Marschall Petains Gendarmen sperren die Flüchtlinge in Lager und liefern sie an die Gestapo aus, wenn sie nicht Visa oder Transits vorweisen können, die sie zur Einreise in ein sicheres Land berechtigen.&lt;br /&gt;
: Anna Seghers schrieb ihren Roman 1940 in Marseille. Diese Hafenstadt war Ziel vieler Flüchtlinge, hier gab es Konsulate, hier fuhren die Schiffe nach Portugal, nach Afrika, nach Amerika. Anna Seghers lässt in Marseille eine Gruppe Deutscher die Angst jener Jahre erleben, eine Angst, die zwingt, sich für jemand anders auszugeben, eine Angst, die Liebe unmöglich macht, eine Angst, die Menschen hindert, das Richtige zu tun.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* '''Hörbuch: Jans muß sterben'''&lt;br /&gt;
* '''Die Entscheidung'''&lt;br /&gt;
* '''Die Toten bleiben jung'''&lt;br /&gt;
* '''Das wirkliche Blau. Eine Geschichte aus Mexiko'''&lt;br /&gt;
* '''Das Siebte Kreuz'''&lt;br /&gt;
* '''Drei Frauen aus Haiti'''&lt;br /&gt;
* '''Crisanta (Acht Geschichten über Frauen)'''&lt;br /&gt;
* '''Die Gefährten'''&lt;br /&gt;
* '''Der Aufstand der Fischer von St. Barbara. Erzählung'''&lt;br /&gt;
* '''Die Rettung. (7442 394). Roman.'''&lt;br /&gt;
* '''Karibische Geschichten'''&lt;br /&gt;
*''' Der Ausflug der toten Mädchen'''&lt;br /&gt;
* '''Die Tochter der Delegierten (und andere Erzählungen)'''&lt;br /&gt;
* '''Wiedereinführung der Sklaverei in Guadeloupe.'''&lt;br /&gt;
* '''Der Räuber Woynok. Sagen und Legenden.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
und viele mehr&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Personen|Seghers, Annal]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Antifaschismus|Seghers, Anna]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Autor|Seghers, Anna]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur|Seghers, Anna]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frieden|Seghers, Anna]]&lt;/div&gt;</description>
			<pubDate>Sun, 18 May 2008 17:19:17 GMT</pubDate>			<dc:creator>84.58.179.6</dc:creator>			<comments>http://fuldawiki.de/fd/index.php?title=Diskussion:Anna_Seghers</comments>		</item>
		<item>
			<title>Gudrun Pausewang</title>
			<link>http://fuldawiki.de/fd/index.php?title=Gudrun_Pausewang</link>
			<description>&lt;p&gt;84.58.179.6:&amp;#32;tauschticket&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Gudrun Pausewang'''; bürgerl.: ''Wilcke'' (* 3. März 1928 in Mladkov, Wichstadtl, Böhmen) ist eine deutsche Schriftstellerin. Sie lebt in Schlitz.&lt;br /&gt;
[[Bild:Pausewang.jpg|right]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Biografie ==&lt;br /&gt;
Als älteste Tochter eines Landwirts wuchs Gudrun Pausewang mit sechs Geschwistern in Böhmen auf. Nach der Grundschule besuchte sie ein Mädchengymnasium. Ihr Vater fiel im Zweiten Weltkrieg, als sie 15 Jahre alt war. Nach Kriegsende floh sie mit ihrer Familie nach Westdeutschland. In Wiesbaden ging sie weiter zur Schule und absolvierte 1948 das Abitur. Danach studierte sie am Pädagogischen Institut in Weilburg an der Lahn und unterrichtete als Grund- und Hauptschullehrerin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1956 lehrte sie an deutschen Schulen in Chile (fünf Jahre) und Venezuela (zweieinhalb Jahre). Sie bereiste in dieser Zeit das Amazonasgebiet, Feuerland, Peru, Bolivien, Kolumbien, Mexiko, Mittel-, Nord- und Südamerika.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ende 1963 ging sie zurück nach Deutschland, studierte Germanistik und unterrichtete an einer Grundschule. Vier Jahre später ging sie mit ihrem Mann Hermann Wilcke nach Kolumbien, wo sie fünf Jahre an der dortigen Deutschen Schule unterrichtete. 1972 kehrte sie mit ihrem damals zweijährigen Sohn endgültig nach Deutschland zurück. Seitdem lebt sie im hessischen Schlitz (Vogelsbergkreis; Ort der Handlung der Werke ''Die letzten Kinder von Schewenborn'' und ''Die Wolke''). Bis zu ihrer Pensionierung im Jahr 1989 arbeitete sie dort als Lehrerin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1998 promovierte sie an der Universität Frankfurt/Main mit ihrer Dissertation ''Vergessene Jugendschriftsteller der Erich-Kästner-Generation'' (erschienen bei Peter Lang, Frankfurt/Main, ISBN 3-631-34588-7 unter ihrem Passnamen Gudrun Wilcke).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für ''Die Wolke'' bekam Pausewang den Deutschen Jugendliteraturpreis. Das Buch wurde 2006 verfilmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Werk==&lt;br /&gt;
Während der ersten zehn Jahre ihrer Schriftstellertätigkeit schrieb Pausewang nur  Bücher für Erwachsene, später auch für Kinder und Jugendliche. Sie beschäftigt sich mit Problemen der Dritten Welt, auf die sie in Südamerika aufmerksam wurde. Außerdem setzt sie sich für Frieden und Umweltschutz ein und warnt vor der Nutzung von Atomenergie und vor neonazistischen Tendenzen. 1989 ging sie als Lehrerin in Ruhestand und hat seitdem Zeit, sich ganz dem Schreiben und Lesungen in Schulen, Büchereien, Buchhandlungen zu widmen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Insgesamt hat sie bisher 87 Bücher geschrieben, die mit vielen Preisen ausgezeichnet wurden und sich häufig um die Themen Frieden und Umweltschutz drehen. Im Zeitgeist der Friedens- und Ökologiebewegung der 1980er Jahre geschrieben wirken sie, nach Meinung einiger Kritiker, heute häufig überzeichnet und einseitig. Seit Anfang der 1990er Jahre schrieb sie auch eine Reihe von Jugendbüchern zum Thema Nationalsozialismus, den sie als Jugendliche selbst erlebt hatte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter ihren Romanen und Kurzgeschichten befinden sich auch einige heitere Texte, wie etwa ''Aufstieg und Untergang der Insel Delfina'' oder ''Roller und Rosenkranz''.&lt;br /&gt;
Die vier erfolgreichsten Bücher Pausewangs sind&lt;br /&gt;
*''Die Not der Familie Caldera''(1977)&lt;br /&gt;
*''Die letzten Kinder von Schewenborn''(1983)&lt;br /&gt;
*''Ich habe Hunger - ich habe Durst''(1984)&lt;br /&gt;
*''Die Wolke''(1987)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Roman ''Die Wolke'' beschreibt die Autorin die Erlebnisse eines Strahlenopfers nach einem Super-GAU in einem deutschen Atomkraftwerk. Der Roman wurde 2006 verfilmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Preise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*1977 Buxtehuder Bulle für ''Die Not der Familie Caldera''&lt;br /&gt;
*1981 La vache qui lit für ''Ich habe Hunger - ich habe Durst''&lt;br /&gt;
*1981 Preis der Leseratten für ''Ich habe Hunger - ich habe Durst''&lt;br /&gt;
*1983 La vache qui lit für ''Die letzten Kinder von Schewenborn''&lt;br /&gt;
*1983 Buxtehuder Bulle für ''Die letzten Kinder von Schewenborn''&lt;br /&gt;
*1988 Deutscher Science Fiction Preis für ''Die Wolke''&lt;br /&gt;
*1988 Deutscher Jugendliteraturpreis für ''Die Wolke''&lt;br /&gt;
*1988 Kurd-Laßwitz-Preis für ''Die Wolke''&lt;br /&gt;
*1998 George-Konell-Preis der Landeshauptstadt Wiesbaden&lt;br /&gt;
*1999 Bundesverdienstkreuz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke ==&lt;br /&gt;
blaue Titel derzeit kostenlos bei Tauschticket erhältlich:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*''Rio Amargo'' (1959)&lt;br /&gt;
*''[http://www.tauschticket.de/c/?rec=251429229 Der Weg nach Tongay]'' (1965)&lt;br /&gt;
*''[http://www.tauschticket.de/c/?rec=251429229 Plaza Fortuna]'' (1966)&lt;br /&gt;
*''[http://www.tauschticket.de/c/?rec=251429229 Bolivianische Hochzeit]'' (1968)&lt;br /&gt;
*''Südamerika aus erster Hand'' (1970) (als Herausgeberin)&lt;br /&gt;
*''[http://www.tauschticket.de/c/?rec=251429229 Guadalupe]'' (1970)&lt;br /&gt;
*''[http://www.tauschticket.de/c/?rec=251429229 Die Entführung der Dona Agata]'' (1971)&lt;br /&gt;
*''Hinterm Haus des Wassermann'' (1972)&lt;br /&gt;
*''[http://www.tauschticket.de/c/?rec=251429229 Aufstieg und Untergang der Insel Delfina]'' (1973)&lt;br /&gt;
*''[http://www.tauschticket.de/c/?rec=251429229 Und dann kommt Emilio]'' (1974)&lt;br /&gt;
*''[http://www.tauschticket.de/c/?rec=251429229 Karneval und Karfreitag]'' (1976)&lt;br /&gt;
*''[http://www.tauschticket.de/c/?rec=251429229 Kunibert und Killewamba]'' (1976)&lt;br /&gt;
*''[http://www.tauschticket.de/c/?rec=251429229 Die Not der Familie Caldera]'' (1977)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.tauschticket.de/c/?rec=251429229 Auch folgende meistens kostenlos bei tauschticket verfügbar]:&lt;br /&gt;
*''Auf einem langen Weg'' (1978)&lt;br /&gt;
*''Wie gewaltig kommt der Fluß daher'' (1978)&lt;br /&gt;
*''Der Streik der Dienstmädchen'' (1979)&lt;br /&gt;
*''Rosinkawiese'' (1980)&lt;br /&gt;
*''Ich habe Hunger, ich habe Durst'' (1981)&lt;br /&gt;
*''Die Freiheit des Ramon Acosta'' (1981)&lt;br /&gt;
*''Steckenbein und Steckenbeinchen'' (1982)&lt;br /&gt;
*''Frieden kommt nicht von allein'' (1982)&lt;br /&gt;
*''Die Prinzessin springt ins Heu'' (1982)&lt;br /&gt;
*''Die letzten Kinder von Schewenborn'' (1983)&lt;br /&gt;
*''Kinderbesuch'' (1984)&lt;br /&gt;
*''Etwas läßt sich doch bewirken'' (1984)&lt;br /&gt;
*''Wer hat Angst vor Räuber Grapsch?'' (1984)&lt;br /&gt;
*''Das Sonnenfest'' (1985)&lt;br /&gt;
*''Friedens-Geschichten'' (1985)&lt;br /&gt;
*''Pepe Amado'' (1986)&lt;br /&gt;
*''Guten Tag, lieber Feind'' (1986)&lt;br /&gt;
*''Ein wilder Winter für Räuber Grapsch'' (1986)&lt;br /&gt;
*''Ich hab einen Freund in Leningrad. Grenzen überwinden'' (1986)&lt;br /&gt;
*''[http://www.tauschticket.de/c/?rec=251429229 Die Wolke]'' (1987)&lt;br /&gt;
*''Ein Eigenheim für Räuber Grapsch'' (1987)&lt;br /&gt;
*''Ich gebe nicht auf'' (1987)&lt;br /&gt;
*''Das Tor zum Garten der Zambranos'' (1988)&lt;br /&gt;
*''Kreuz und quer übers Meer'' (1988)&lt;br /&gt;
*''Der Großvater im Bollerwagen'' (1988)&lt;br /&gt;
*''Die Kinder in der Erde'' (1988) &lt;br /&gt;
*''Fern von der Rosinkawiese'' (1989)&lt;br /&gt;
*''Zwei hungrige Freunde'' (1989)&lt;br /&gt;
*''Die Koselmühle'' (1989)&lt;br /&gt;
*''Triller im Truseltal'' (1989)&lt;br /&gt;
*''Kreuzweg für die Schöpfung'' (1990)&lt;br /&gt;
*''Geliebte Rosinkawiese'' (1990)&lt;br /&gt;
*''Es ist doch alles grün'' (1991)&lt;br /&gt;
*''Wetten, daß Goethe den Wahnsinn verböte'' (1992)&lt;br /&gt;
*''Das große Buch vom Räuber Grapsch'' (1992)&lt;br /&gt;
*''Reise im August'' (1992)&lt;br /&gt;
*''Stefan ist der King'' (Roman, 1993)&lt;br /&gt;
*''Rotwengel-Saga'' (1993)&lt;br /&gt;
*''Das Ei auf Feuerland'' (1993)&lt;br /&gt;
*''Was ich dir noch sagen wollte'' (1993)&lt;br /&gt;
*''Die Kinder in den Bäumen'' (1994)&lt;br /&gt;
*''Der Glückbringer'' (Roman, 1995)&lt;br /&gt;
*''Der Weihnachtsmann im Kittchen'' (1995)&lt;br /&gt;
*''Die Seejungfrau in der Sardinenbüchse'' (1995)&lt;br /&gt;
*''König Midas mit den Eselsohren'' (1995)&lt;br /&gt;
*''Die Verräterin'' (Jugendliteratur, 1995)&lt;br /&gt;
*''Einfach abhauen'' (1996)&lt;br /&gt;
*''Wie es den Leuten von der Rosinkawiese nach dem Krieg erging'' (1996)&lt;br /&gt;
*''Wiedersehen mit Anna'' (1997)&lt;br /&gt;
*''Adi, Jugend eines Diktators'' (1997)&lt;br /&gt;
*''Ich geb dir noch eine Chance, Gott!'' (1997)&lt;br /&gt;
*''Hörst du den Fluss, Elin?'' (1998)&lt;br /&gt;
*''Warum eigentlich nicht'' (1998)&lt;br /&gt;
*''Was wisst ihr denn von mir'' (1998)&lt;br /&gt;
*''Barfuß durch die große Stadt'' (1999)&lt;br /&gt;
*''Vergessene Schriftsteller der Erich Kästner-Generation'' (1999) veröffentlicht unter dem Passnamen Gudrun Wilcke&lt;br /&gt;
*''Hallo Vetter Quijote'' (1999)&lt;br /&gt;
*''[http://www.tauschticket.de/c/?rec=251429229 Roller und Rosenkranz]'' (2000)&lt;br /&gt;
*''Macht euch euren Krieg allein!'' (2000)&lt;br /&gt;
*''Du darfst nicht schreien'' (2000)&lt;br /&gt;
*''Tod einer Touristin'' (2000)&lt;br /&gt;
*''Oma, wie war Weihnachten früher?'' (2001)&lt;br /&gt;
*''Onkel Hugo und der Zauberer'' (2002)&lt;br /&gt;
*''Dort, wo zwei Monde scheinen'' (2002)&lt;br /&gt;
*''Und was mach ich?'' (2003)&lt;br /&gt;
*''Regine und der Medizinmann'' (2003)&lt;br /&gt;
*''Der Spinatvampir'' (2003)&lt;br /&gt;
*''Ich war dabei. Geschichten gegen das Vergessen'' (2004)&lt;br /&gt;
*''Überleben!'' (2005)&lt;br /&gt;
*''Die Kinder- und Jugendliteratur des Nationalsozialismus als Instrument ideologischer Beeinflussung'' (2005)  veröffentlicht unter dem Passnamen Gudrun Wilcke&lt;br /&gt;
*''Die Meute'' (2006)&lt;br /&gt;
*''Aufmüpfige Geschichten'' (2006)&lt;br /&gt;
*''Ärmer werden ... na und!  Denkanstöße nicht nur für junge Leute'' (2006)&lt;br /&gt;
*''Die Räuberschule'' (2007)&lt;br /&gt;
*''Erlaubter Humor im Nationalsozialismus (1933-1945)'' (2007)&lt;br /&gt;
*''Die Dicke'' (2008)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
*''Über Gudrun Pausewang'', hrsg. v. Gabriele Runge. Ravensburg: Maier 1991. (= Ravensburger Taschenbücher; 4000; Jeans) ISBN 3-473-54000-5&lt;br /&gt;
*Peter Morris-Keitel: “‘Hoffnung im Überfluß.’ Über die Erfahrbarkeit einer anderen Welt im Werk Gudrun Pausewangs.” The German Quarterly 67 (1994), S.391-401.&lt;br /&gt;
*Celia Ndzala-Ballesteros: ''Gudrun Pausewang, Die letzten Kinder von Schewenborn'', hrsg. v. Johannes Diekhans. Paderborn: Schöningh 1999.(= Schöningh-Schulbuch; 22299; Einfach Deutsch; Unterrichtsmodell) ISBN 3-506-22299-6&lt;br /&gt;
*Franz-Josef Payrhuber: ''Bekannte Autoren - beeindruckende Bücher. Was Lehrerinnen und Lehrer über Kinder- und Jugendbücher wissen und wie sie mit ihnen umgehen.'' In: ''Blickpunkt: Autor'', hrsg. v. Kurt Franz. Hohengehren: Schneider 1996. (= Schriftenreihe der Deutschen Akademie für Kinder- und Jugendliteratur Volkach e.V.; 20) S. 58-78. ISBN 3-87116-495-X&lt;br /&gt;
*Jessica Rödl: ''Praxis Lesen: z.B. Gudrun Pausewang.'' Lichtenau: AOL-Verl. 2003. ISBN 3-89111-654-3&lt;br /&gt;
*Wilhelm Roer: 	''Ein Buch macht Schule: &amp;quot;Die letzten Kinder von Schewenborn&amp;quot;. Dokumentation von Projekttagen zu diesem Buch und Darstellung des politischen Lernprozesses von Schülern, Eltern, Lehrern und Schulaufsicht.'' Lichtenau: AOL-Verl. 1986. ISBN 3-923478-18-6&lt;br /&gt;
*Rüdiger Steinlein: ''Auschwitz und die Probleme narrativ-fiiktionaler Darstellung der Judenverfolgung als Herausforderung der gegenwärtigen Kinder- und Jugendliteratur. Gudrun Pausewangs Holocausterzählung &amp;quot;Reise im August&amp;quot;.'' In: ''Bücher haben ihre Geschichte. Kinder- und Jugendliteratur, Literatur und Nationalsozialismus, Deutschdidaktik. Norbert Hopster zum 60. Geburtstag'', hrsg. v. Petra Josting. Hildesheim u.a.: Olms 1996. S. 177-191. ISBN 3-487-10226-9&lt;br /&gt;
*Susan Tebbutt: ''Gudrun Pausewang in context. Socially critical &amp;quot;Jugendliteratur&amp;quot;, Gudrun Pausewang and the search for utopia.'' Frankfurt am Main: Lang 1994 (= Europäische Hochschulschriften; Reihe 1, Deutsche Sprache und Literatur; 1489) ISBN 3-631-47845-3&lt;br /&gt;
*Astrid Loder: In ihrem Buch &amp;quot;Der Streik der Dienstmädchen&amp;quot; zeigt sie das Leben eines armen Mädchen, ein Dienstmädchen, sehr gut.&lt;br /&gt;
*Kati Tonkin: &amp;quot;From 'Sudetendeutsche' to 'Adlergebirgler': Gudrun Pausewang's &amp;quot;Rosinkawiese&amp;quot; Trilogy.&amp;quot; In: ''Coming Home to Germany? The Integration of Ethnic Germans from Central and Eastern Europe in the Federal Republic'', hrsg. v. David Rock u. Stefan Wolff: New York; Oxford: Berghahn Books, 2002. S. 199-212. ISBN 1-57181-718-2&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
*Reinhard Osteroth: &amp;quot;[http://zeus.zeit.de/text/2005/20/KJ-Pausewang Verschüttet]&amp;quot; (Rezension von ''Überleben!'') in DIE ZEIT Nr. 20 vom 11.&amp;amp;nbsp;Mai 2005 &lt;br /&gt;
*Susanne Gaschke: &amp;quot;[http://zeus.zeit.de/text/2004/02/Pausewang_02 Lehrerin der Angst]&amp;quot;. Porträt in DIE ZEIT Nr. 2 vom 31.&amp;amp;nbsp;Dezember 2003 &lt;br /&gt;
*[http://www.alliteratus.com/pdf/aut_vl_aut_Pausewang.pdf Gudrun Pausewang - Ein Autorenporträt]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| style=&amp;quot;border:1px solid #8888aa; background-color:#f7f8ff;padding:5px;font-size:95%;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
Dieser Artikel basiert auf dem Artikel [http://de.wikipedia.org/wiki/Gudrun_Pausewang] aus der freien Enzyklopädie [http://de.wikipedia.org/ Wikipedia] und steht unter der [http://fulda-vogelsberg.de/fuldawiki/index.php?title=FuldaWiki:Lizenzbestimmungen GNU-Lizenz für freie Dokumentation]. In der Wikipedia ist eine [http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Gudrun_Pausewang&amp;amp;action=history Liste der Autoren] verfügbar.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur|Pausewang, Gudrun]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Autor|Pausewang, Gudrun]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Personen|Pausewang, Gudrun]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kultur|Pausewang, Gudrun]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Jugend|Pausewang, Gudrun]]&lt;/div&gt;</description>
			<pubDate>Sun, 18 May 2008 17:16:25 GMT</pubDate>			<dc:creator>84.58.179.6</dc:creator>			<comments>http://fuldawiki.de/fd/index.php?title=Diskussion:Gudrun_Pausewang</comments>		</item>
		<item>
			<title>Anna Seghers</title>
			<link>http://fuldawiki.de/fd/index.php?title=Anna_Seghers</link>
			<description>&lt;p&gt;84.58.179.6:&amp;#32;tauschticket&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Anna Seghers''' (* 19. November 1900 in Mainz; † 1. Juni 1983 in Berlin; bürgerlich ''Netty Radványi'', gebürtig ''Reiling'') war eine deutsche Schriftstellerin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Ausstellung zum 25. Todestag==&lt;br /&gt;
In der Landesbibliothek Fulda am Heinrich von Bibra Platz findet vom 16. Mai bis 11. Juni 2008 eine Ausstellung zu ihrem 25. Todestag statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fulda im Werk von Anna Seghers==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Taube&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vom 20. - 23. April 1949 fand im Pleyel-Saal in Paris der Gründungskongress des Weltfriedensrates statt. Nachstehend ein Ausschnitt aus dem Aufsatz von Anna Seghers zum Kongress-Plakat von Picasso.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Zu dem Kongress werden Menschen aller Farben und Sprachen fahren. Kolonialvölker werden eine starke Beteiligung schicken. Es wird ein internationaler Kongress sein, kein nationalistischer und kein kosmopolitischer. Die Wesensart eines jeden Volkes wird ihren Ausdruck finden. Die Achtung vor jedem fremden Volk hat sie ausgeprägt und geschützt, nicht verwischt und vermanscht. Aus Argentinien, Brasilien, Venezuela, aus Afrika und aus China kommen die Zustimmungen der Arbeitenden und vor allem der Frauen- und Jugendverbände. Aus ein und demselben Impuls kommt die Beitrittserklärung des Kommissariats der Fuldaer Bischofskonferenz, des Dekans von Canterbury, des Patriarchen von Moskau und vieler protestantischer Geistlicher und Redakteure aus den Vereinigten Staaten, aus Ungarn und anderen Ländern. '''Der alte deutsche Bischofssitz Fulda ist von derselben Friedensbereitschaft ergriffen wie die Belegschaft vieler deutscher Fabriken, die entschlossen ist, sich nie mehr an einer Kriegsproduktion zu beteiligen.'''''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://homepage.sunrise.ch/homepage/comtex/uw1991.htm Anna Seghers, «Frieden der Welt», Aufbau Verlag, Berlin 1954]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
*[http://de.wikipedia.org/wiki/Anna_Seghers Biographie in der wikipedia]&lt;br /&gt;
*[http://web.resist.ca/~nemesisa/seghers-die-gefaehrten1.htm Vollständige Online-Ausgabe Die Gefährten, von Anna Seghers]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
http://www.tauschticket.de/bilder/banner/tt_120x90_1.gif&lt;br /&gt;
[http://www.tauschticket.de/c/?rec=251429229 Anna Seghers Bücher und Hörbücher kostenlos bei Tauschticket z.B. derzeit] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* '''Hörbuch: Transit, 2 CDs'''&lt;br /&gt;
: Kommentar des Anbieters: - Hörpiel - Frankreich im Jahr 1940. Der Norden des Landes ist von deutschen Truppen überrollt, Südfrankreich bleibt unbesetzt. Hier sammeln sich die vor dem Hitlerregime geflohenen Antifaschisten, die Nazigegner, die rechtzeitig davongekommenen Juden. Marschall Petains Gendarmen sperren die Flüchtlinge in Lager und liefern sie an die Gestapo aus, wenn sie nicht Visa oder Transits vorweisen können, die sie zur Einreise in ein sicheres Land berechtigen.&lt;br /&gt;
: Anna Seghers schrieb ihren Roman 1940 in Marseille. Diese Hafenstadt war Ziel vieler Flüchtlinge, hier gab es Konsulate, hier fuhren die Schiffe nach Portugal, nach Afrika, nach Amerika. Anna Seghers lässt in Marseille eine Gruppe Deutscher die Angst jener Jahre erleben, eine Angst, die zwingt, sich für jemand anders auszugeben, eine Angst, die Liebe unmöglich macht, eine Angst, die Menschen hindert, das Richtige zu tun.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* '''Hörbuch: Jans muß sterben'''&lt;br /&gt;
* '''Die Entscheidung'''&lt;br /&gt;
* '''Die Toten bleiben jung'''&lt;br /&gt;
* '''Das wirkliche Blau. Eine Geschichte aus Mexiko'''&lt;br /&gt;
* '''Das Siebte Kreuz'''&lt;br /&gt;
* '''Drei Frauen aus Haiti'''&lt;br /&gt;
* '''Crisanta (Acht Geschichten über Frauen)'''&lt;br /&gt;
* '''Die Gefährten'''&lt;br /&gt;
* '''Der Aufstand der Fischer von St. Barbara. Erzählung'''&lt;br /&gt;
* '''Die Rettung. (7442 394). Roman.'''&lt;br /&gt;
* '''Karibische Geschichten'''&lt;br /&gt;
*''' Der Ausflug der toten Mädchen'''&lt;br /&gt;
* '''Die Tochter der Delegierten (und andere Erzählungen)'''&lt;br /&gt;
* '''Wiedereinführung der Sklaverei in Guadeloupe.'''&lt;br /&gt;
* '''Der Räuber Woynok. Sagen und Legenden.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
und viele mehr&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Personen|Seghers, Annal]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Antifaschismus|Seghers, Anna]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Autoren|Seghers, Anna]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur|Seghers, Anna]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frieden|Seghers, Anna]]&lt;/div&gt;</description>
			<pubDate>Sun, 18 May 2008 16:46:19 GMT</pubDate>			<dc:creator>84.58.179.6</dc:creator>			<comments>http://fuldawiki.de/fd/index.php?title=Diskussion:Anna_Seghers</comments>		</item>
		<item>
			<title>Vorlage:Hauptseite Aktuelle Veranstaltungen</title>
			<link>http://fuldawiki.de/fd/index.php?title=Vorlage:Hauptseite_Aktuelle_Veranstaltungen</link>
			<description>&lt;p&gt;84.58.179.6:&amp;#32;wikilink&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''15. Mai bis 11. Juni Ausstellung in der Landesbibliothek 25. Todestag von [[Anna Seghers]]'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--'''Montag 5.5.08'''&lt;br /&gt;
* 18.00 Uhr Fürstensaal [[Stadtverordnetenversammlung Mai 2008|Stadtverordnetenversammlung]]&lt;br /&gt;
* 19.30 Uhr Lüderhaus Großenlüder, Bürgerinformation &amp;quot;[[Müll|Fortsetzung des Verfahrens Müllmitverbrennung im ZKW Otterbein]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Dienstag, 6.5.08'''&lt;br /&gt;
* 20.00 Uhr [[attac]] Treffen, im Keller DGB Haus Fulda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9. bis 12. Mai - Pfingsten'''&lt;br /&gt;
* [[SDAJ|Festival der Jugend]] in Köln Mitfahrgelegenheiten FD-Köln&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Donnerstag 15.5.08'''&lt;br /&gt;
* 17:00 Uhr bis 19:00 Uhr Hochschule Fulda, im Gebäude P, Raum 217, DGB Fortsetzung der Diskussion zur Betriebsrätekonferenz in 4 Arbeitsgruppen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
· Verlust der Tarifbindung…..was können wir tun?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
· Leiharbeit, Niedrig- und Armutslöhne&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
· Kapital brutal-Mensch egal&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
· Streikt jeder künftig nur für sich allein?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 22.45 Uhr ARD [http://www.daserste.de/scheibenwischer Scheibenwischer] Zynisch: Freuen sie sich wenn die Brotpreise steigen, Werbekampagne der Deutschen Bank für einen Agrarfonds auf Brötchentüten einer Bäckereikette&lt;br /&gt;
--&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''Freitag 16.5.08'''&lt;br /&gt;
* 17.00 Uhr Stadtbücherei Schlitz, [[Gudrun Pausewang]] liest Ernstes und Heiteres aus ihrem Werk&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Samstag 17.5.08'''&lt;br /&gt;
* Fulda, Kulturkeller (Burg Herzberg Warm-Up-Party), Rainer von Vielen &amp;amp; Kauz, bekannt vom Konzert beim [[G8-Aktionen|G8-Gipfelprotest]] in Rostock&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Dienstag, 20.5.08'''&lt;br /&gt;
* 19.45 Uhr [[attac]] Treffen, im Keller DGB Haus Fulda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Dienstag 27.5.08'''&lt;br /&gt;
* 18.00 Uhr [[Schul-, Kultur- und Sportausschuss]], Stadtschloss&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Dienstag 3.6.08'''&lt;br /&gt;
* 18.00 Uhr, Stadtschloss,  [[Ausschuss für Bauwesen, Stadtplanung, Wirtschaft und Verkehr|Bauausschuss]] &lt;br /&gt;
&amp;lt;!--&lt;br /&gt;
'''Donnerstag 5.6.08'''&lt;br /&gt;
* 18.00 Uhr [[Umweltausschuss]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Montag 9.6.08'''&lt;br /&gt;
*18.00 Uhr, Stadtschloss, [[Haupt- und Finanzausschuss]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Dienstag 12.8.08'''&lt;br /&gt;
* 18.00 Uhr, Stadtschloss,  [[Ausschuss für Bauwesen, Stadtplanung, Wirtschaft und Verkehr|Bauausschuss]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Montag 16.6.08'''&lt;br /&gt;
* 18.00 Uhr Fürstensaal [[Stadtverordnetenversammlung Juni 2008|Stadtverordnetenversammlung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Dienstag 5.8.08'''&lt;br /&gt;
* 18.00 Uhr [[Schul-, Kultur- und Sportausschuss]], Stadtschloss&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Donnerstag 14.8.08'''&lt;br /&gt;
* 18.00 Uhr [[Umweltausschuss]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Montag 18.8.08'''&lt;br /&gt;
*18.00 Uhr, Stadtschloss, [[Haupt- und Finanzausschuss]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Montag 25.8.08'''&lt;br /&gt;
* 18.00 Uhr Fürstensaal [[Stadtverordnetenversammlung August 2008|Stadtverordnetenversammlung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Dienstag 30.9.08'''&lt;br /&gt;
* 18.00 Uhr [[Schul-, Kultur- und Sportausschuss]], Stadtschloss&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Montag 20.10.08'''&lt;br /&gt;
*18.00 Uhr, Stadtschloss, [[Haupt- und Finanzausschuss]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Dienstag 21.10.08'''&lt;br /&gt;
* 18.00 Uhr, Stadtschloss,  [[Ausschuss für Bauwesen, Stadtplanung, Wirtschaft und Verkehr|Bauausschuss]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Donnerstag 23.10.08'''&lt;br /&gt;
* 18.00 Uhr [[Umweltausschuss]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Montag 27.10.08'''&lt;br /&gt;
* 18.00 Uhr Fürstensaal [[Stadtverordnetenversammlung Oktober 2008|Stadtverordnetenversammlung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Dienstag 11.11.08'''&lt;br /&gt;
* 18.00 Uhr [[Schul-, Kultur- und Sportausschuss]], Stadtschloss&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Dienstag 18.11.08'''&lt;br /&gt;
* 18.00 Uhr, Stadtschloss,  [[Ausschuss für Bauwesen, Stadtplanung, Wirtschaft und Verkehr|Bauausschuss]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Donnerstag 20.11.08'''&lt;br /&gt;
* 18.00 Uhr [[Umweltausschuss]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Montag 24.11.08'''&lt;br /&gt;
*18.00 Uhr, Stadtschloss, [[Haupt- und Finanzausschuss]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Montag 8.12.08'''&lt;br /&gt;
*18.00 Uhr, Stadtschloss, [[Haupt- und Finanzausschuss]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Montag 12.12.08'''&lt;br /&gt;
* 18.00 Uhr Fürstensaal [[Stadtverordnetenversammlung Dezember 2008|Stadtverordnetenversammlung]] &lt;br /&gt;
--&amp;gt;&lt;/div&gt;</description>
			<pubDate>Sun, 18 May 2008 16:29:59 GMT</pubDate>			<dc:creator>84.58.179.6</dc:creator>			<comments>http://fuldawiki.de/fd/index.php?title=Vorlage_Diskussion:Hauptseite_Aktuelle_Veranstaltungen</comments>		</item>
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			<title>Anna Seghers</title>
			<link>http://fuldawiki.de/fd/index.php?title=Anna_Seghers</link>
			<description>&lt;p&gt;84.58.179.6:&amp;#32;&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Anna Seghers''' (* 19. November 1900 in Mainz; † 1. Juni 1983 in Berlin; bürgerlich ''Netty Radványi'', gebürtig ''Reiling'') war eine deutsche Schriftstellerin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Ausstellung zum 25. Todestag==&lt;br /&gt;
In der Landesbibliothek Fulda am Heinrich von Bibra Platz findet vom 16. Mai bis 11. Juni 2008 eine Ausstellung zu ihrem 25. Todestag statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fulda im Werk von Anna Seghers==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Taube&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vom 20. - 23. April 1949 fand im Pleyel-Saal in Paris der Gründungskongress des Weltfriedensrates statt. Nachstehend ein Ausschnitt aus dem Aufsatz von Anna Seghers zum Kongress-Plakat von Picasso.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Zu dem Kongress werden Menschen aller Farben und Sprachen fahren. Kolonialvölker werden eine starke Beteiligung schicken. Es wird ein internationaler Kongress sein, kein nationalistischer und kein kosmopolitischer. Die Wesensart eines jeden Volkes wird ihren Ausdruck finden. Die Achtung vor jedem fremden Volk hat sie ausgeprägt und geschützt, nicht verwischt und vermanscht. Aus Argentinien, Brasilien, Venezuela, aus Afrika und aus China kommen die Zustimmungen der Arbeitenden und vor allem der Frauen- und Jugendverbände. Aus ein und demselben Impuls kommt die Beitrittserklärung des Kommissariats der Fuldaer Bischofskonferenz, des Dekans von Canterbury, des Patriarchen von Moskau und vieler protestantischer Geistlicher und Redakteure aus den Vereinigten Staaten, aus Ungarn und anderen Ländern. '''Der alte deutsche Bischofssitz Fulda ist von derselben Friedensbereitschaft ergriffen wie die Belegschaft vieler deutscher Fabriken, die entschlossen ist, sich nie mehr an einer Kriegsproduktion zu beteiligen.'''''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://homepage.sunrise.ch/homepage/comtex/uw1991.htm Anna Seghers, «Frieden der Welt», Aufbau Verlag, Berlin 1954]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
*[http://de.wikipedia.org/wiki/Anna_Seghers Biographie in der wikipedia]&lt;br /&gt;
*[http://web.resist.ca/~nemesisa/seghers-die-gefaehrten1.htm Vollständige Online-Ausgabe Die Gefährten, von Anna Seghers]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Personen|Seghers, Annal]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Antifaschismus|Seghers, Anna]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Autoren|Seghers, Anna]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur|Seghers, Anna]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frieden|Seghers, Anna]]&lt;/div&gt;</description>
			<pubDate>Sun, 18 May 2008 16:24:14 GMT</pubDate>			<dc:creator>84.58.179.6</dc:creator>			<comments>http://fuldawiki.de/fd/index.php?title=Diskussion:Anna_Seghers</comments>		</item>
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