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		<title>Fuldawiki - Benutzerbeiträge [de]</title>
		<link>http://fuldawiki.de/fd/index.php?title=Spezial:Beitr%C3%A4ge/84.58.171.139</link>
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		<item>
			<title>Kaliabbau: Verflechtungen mit Atomindustrie</title>
			<link>http://fuldawiki.de/fd/index.php?title=Kaliabbau:_Verflechtungen_mit_Atomindustrie</link>
			<description>&lt;p&gt;84.58.171.139:&amp;#32;/* Superprofite mit strahlender Wirkung */ hauptquelle&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;=Missglückte Endlagerung in Asse II=&lt;br /&gt;
==Superprofite mit strahlender Wirkung==&lt;br /&gt;
[[Bild:Nuclear power plant 2D B.svg|right]]&lt;br /&gt;
Zu was Kalibergwerke nutze sind, wenn der Abraum nicht gleich wieder in die Hohlräume gefüllt wird, zeigen derzeit eindrucksvoll die Vorgänge um die ehemalige Kaligrube Asse II. Der gesamte in der Bundesrepublik von 1967 bis 1978 angefallene schwach- und mittelaktive Atommüll lagert hier. Neben verschiedenen Radionukliden, weiteren chemischen toxischen Stoffen sind auch 102 t Uran, 87 t Thorium, 11,6 kg Plutonium und Radium. Einige der Stoffe haben Halbwertzeiten von mehreren Millionen Jahren. Und diese Stoffe finden sich nun also gelöst in Laugen in Grundwasser führenden Schichten. Dabei versicherte noch 2007 der Betreiber, dass es Tausende von Jahren dauern würde, bis die zufließende Lauge, in die Kammern mit Atommüll eindringen könne. Gleichzeitig wusste und verschleierte das Helmholtz-Zentrum, dass diese Situation längst eingetreten ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Derzeit reagiert die Öffentlichkeit heftig auf den Skandal um die radioaktiven Laugen und den Atommüll in Asse II, und das ist gut so. Doch seit Jahren weisen immer wieder Bürgerinitiativen, kritische Presse und Wissenschaftler auf das Problem des Wassereinbruchs in die Grube hin. Im Jahr 2002 bereits titelt die Junge Welt: &amp;quot; Ein Atomklo säuft ab&amp;quot;, seitdem sind sechs Jahre ins Land gegangen, ohne dass Aufsichtsbehörden, Öffentlichkeit und Politiker Notiz davon genommen hätten. Vor über zwei Jahren referierte der ehemalige Leiter des Instituts für Physikalische Chemie und Elektrochemie an der TU Braunschweig, Prof. Dr. Rolf Bertram zu der Thematik und zeigte auf, dass bereits seit 1988 Wasser in die Schächte eindringt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Verantwortlichen reagierten auf ihre Weise. Während die Maßnahmen der Schließung, Tieferpumpen oder Fluten mit &amp;quot;Schutzfluid&amp;quot; in die Öffentlichkeit gelangt sind, findet sich in den Berichten des Betreibers klein versteckt ein weiterer Skandal: Die aufgefangenen Laugen werden in Tanklastzüge verladen, über die Straßen zu stillgelegten Kalisalzbergwerken gekarrt, und dort zur Flutung der Bergwerke eingesetzt. Wer garantiert, dass diese Laugen aus dem kollabierenden Endlager noch frei von radioaktiven Stoffen sind? Wer hat die Messungen vorgenommen? Wohin wurden die über 9400 Kubikmeter Steinsalzlösung aus der Asse transportiert?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Halbjahresbericht über den Stand der &amp;quot;Stilllegung/Rückbau kerntechnischer Anlagen&amp;quot; der Forschungszentrum Karlsruhe heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''An verschiedenen Sammelstellen im Bereich der Südflanke der Schachtanlage Asse werden täglich weiterhin rund 12 Kubikmeter gesättigte Steinsalzlösung aufgefangen. Die chemischen und physikalischen Eigenschaften der zutretenden Lösung sind unverändert. Seit Juni 2005 wird sie regelmäßig nach über Tage gepumpt und mit Tanklastzügen zu stillgelegten Kalisalzbergwerken der Kali und Salz AG transportiert. Dort kommt die Lösung bei der Flutung von stillgelegten Bergwerken zum Einsatz. Bislang wurden rund 9.400 Kubikmeter Steinsalzlösung aus der Schachtanlage Asse herausgefördert.'' [http://www.fzk.de/fzk/groups/ptwte/documents/internetdokument/id_057910.pdf] (Seite 27 des PDF)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Niedersachsen verfügt die K+S AG über 28 stillgelegte Kalibergwerke mit 64 Schächten. Sie verwaltet auch ehemalige Bergwerke von Vorgängergesellschaften wie Wintershall, der Salzdetfurth AG, z.B. in NRW die ehemalige Zeche Mansfeld in Bochum oder das ehemalige Kaliwerk Buggingen in Baden-Württemberg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die K+ S Aktiengesellschaft ist dick drin im Entsorgungsgeschäft. Sieben ausgewiesene Untertagedeponien betreibt der K+S Konzern: Sigmundshall in Niedersachsen, Zielitz und Bernburg in Sachsen-Anhalt, Unterbreizbach in Thüringen sowie Wintershall, Hattdorf und Herfa-Neurode in Hessen. Überall dort lagern hochgiftige Cocktails. Die süddeutsche Zeitung schreibt in einer Reportage: &amp;quot;Mit dem in Herfa-Neurode gelagerten Arsen, könnte man die gesamte Menschheit vergiften.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch bei Asse II hat K+S seine Finger mit im Spiel. Bei der 100 Jahre Jubiläumsfeier überbrachte namens der K+S Aktiengesellschaft Frank Hunstock (Leiter des Funktionsbereiches Bergbau der K+S AG), als Vertreter einer ehemaligen Betreibergesellschaft Glückwünsche. Der Konzern fühlt sich also nach wie vor zuständig, Festreden zum 100-jährigen Jubiläum der Asse zu halten. Die Wintershall AG, die den Kalibereich 1970 ausgliederte, bot das unrentabel gewordene Bergwerk für eine profitable Nachnutzung zur Einlagerung von Atommüll an, ein Auswahlverfahren hatte nicht stattgefunden. Im Auftrag der Bundesrepublik erwarb die Gesellschaft für Strahlen- und Umweltforschung (GSF) 1965 das Bergwerk.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie sehr der Konzern K+S an der Planung der Einlagerung von Atommüll beteiligt ist und von staatlichen Forschungsfördergeldern profitiert, zeigen Gutachten, die bei K+S in Auftrag gegeben werden, der Verkauf des Haldenmaterials zur Verfüllung der Asse II und Forschungsprojektlisten. So ist die Forschung zu Schachtverschlüssen ein konkretes Fallbeispiel, wie der milliardenschwere Konzern K+S sich Aufträge des Bundesministeriums für Bildung, Wissenschaft, Forschung und Technologie sichert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sofortige Aufklärung über den Verbleib der aufgefangenen Laugen aus dem &amp;quot;Forschungsendlager&amp;quot; Asse II in stillgelegte K+S Bergwerke muss die erste Folge sein. Strafrechtliche Verfolgung der Täter und Enteignung aller aktiven und stillgelegten Bergwerke der K+S AG die nächste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit der Börsenkurs stimmt, ist ihnen kein Verbrechen zu groß!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die missglückte Endlagerung in Asse II zeigt, dass sichere Einlagerung des Atommülls nicht möglich ist. Für die bisherigen und zukünftigen Kosten der Lagerung bereits angefallenen Atommülls muss die Atomindustrie in vollem Umfang aufkommen. Enteignung der Atomindustrie und Stopp der Neuproduktion von Atommüll verlangen von uns die nachfolgenden Generationen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Karin Masche]]&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vom Steuerzahler bereits finanziert:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kosten bisher (von 1993 bis 12/2001): 85 774 Mio. Euro&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kosten Berichtszeitraum: 8 112 Mio. Euro&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zukünftige Kosten: 62 017 Mio. Euro&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Geldgeber: Bund 100 Prozent&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geldmaschine Asse==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Geldmaschineasse.gif]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://fuldawiki.de/fd/images/2/27/Geldmaschineasse.pdf '''Schaubild in voller Größe als PDF''']&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
==Weitere Artikel zum Kaliriesen:==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[KundS KALI GmbH|K+S Kali GmbH]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Kaliabbau: Börsenkurse]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[Kaliabbau: Laugenversenkung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Umweltsauereien der Kaliindustrie (Werra Versalzung, Laugenverpressung, Giftmülleinlagerung) (folgt)&lt;br /&gt;
    &lt;br /&gt;
* Aufmucken - Der Widerstand (Bürgerinitiativen an der Werra, Kommunen Niedersachsen, Landeswahlprogramme LINKE Niedersachsen und Hessen, Hessische Verfassung) (folgt)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Medienmacht, Sozialpartnerschaft, Politik (folgt)&lt;br /&gt;
*[[Kaliabbau: Profite aus Hunger, Krieg und Zwangsarbeit]]&lt;br /&gt;
*[[Kaliabbau: Verflechtungen mit Atomindustrie|Verflechtungen von K+S mit der Atomindustrie]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--* [[Kaliabbau: Verflechtungen mit Atomindustrie|Verflechtungen von K+S mit der Atomindustrie]]--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Umweltpolitik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kaliindustrie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Demokratie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wirtschaft]]&lt;/div&gt;</description>
			<pubDate>Fri, 11 Jul 2008 12:53:49 GMT</pubDate>			<dc:creator>84.58.171.139</dc:creator>			<comments>http://fuldawiki.de/fd/index.php?title=Diskussion:Kaliabbau:_Verflechtungen_mit_Atomindustrie</comments>		</item>
		<item>
			<title>Verfassung des Landes Hessen</title>
			<link>http://fuldawiki.de/fd/index.php?title=Verfassung_des_Landes_Hessen</link>
			<description>&lt;p&gt;84.58.171.139:&amp;#32;wikilinks&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;div style=&amp;quot;background:#BA55D3;text-align:left; color: #fff;font-weight:bold;font-size:150%;margin: 0px 5px 0px 0; padding: 4px 4px 4px 14px;&amp;quot;&amp;gt;Aktuelles&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Presseerklärung 30.11.06==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Hessische Verfassung: Der Auftrag bleibt===&lt;br /&gt;
[[Bild:2006 60 Jahre hoheaufloesungred.jpg|right|300px]]&lt;br /&gt;
In der wöchentlichen Versammlung der LINKEN.Offenen Liste im&lt;br /&gt;
Stadtparlament und Kreistag Fulda berichteten die Fuldaer Teilnehmer von&lt;br /&gt;
der hessischen Konferenz &amp;quot;Und bauet der Freiheit Haus&amp;quot; zur Geschichte,&lt;br /&gt;
zur Wertung und aktuellen Bedeutung der Hessischen Verfassung.&lt;br /&gt;
Während die Kochsche Regierung das Jubiläum mit großem militärischen&lt;br /&gt;
Zapfenstreich begehen will, erinnern sich die LINKEN an den Artikel 69:&lt;br /&gt;
»Hessen bekennt sich zu Frieden, Freiheit und Völkerverständigung. Der&lt;br /&gt;
Krieg ist geächtet. Jede Handlung, die mit der Absicht vorgenommen wird,&lt;br /&gt;
einen Krieg vorzubereiten, ist verfassungswidrig«.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Hessische Verfassung sei 1946 in einem tiefen Konsens gegen Krieg,&lt;br /&gt;
Kriegsgewinnler, für das Recht auf Arbeit, Streik und Verbot der&lt;br /&gt;
Aussperrung entstanden. Vorgesehen war eine Vergesellschaftung der&lt;br /&gt;
Großindustrie, des Verkehrs und der Energieversorgung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als einer der wenigen deutschen Verfassungen wurde der Text&lt;br /&gt;
der verfassungsgebenden Versammlung in einer Volksabstimmung bestätigt.&lt;br /&gt;
Mitglieder dieser Versammlung waren u.a. Persönlichkeiten wie Oskar Müller (Überlebender aus Dachau), Werner Hilpert (Überlebender aus Buchenwald), Georg Buch (Überlebender aus Sachsenhausen) und auch Frauen wie Lore Wolf (Widerstandskämpferin der Roten Hilfe). Sie gehörten den neu gebildeten Parteien SPD, CDU und KPD an. Auch Fuldaer waren in dieser&lt;br /&gt;
Versammlung vertreten. Zu nennen ist hier u.a. auch der Fuldaer&lt;br /&gt;
[[Oberbürgermeister]] Dr. [[Cuno Raabe]], der sich bereits 1934 dem&lt;br /&gt;
Widerstandskreis um Carl Friedrich Goerdeler anschloss. Für den Fall des Gelingens des&lt;br /&gt;
Umsturzversuchs vom 20. Juli 1944 war er als Reichsverkehrsminister&lt;br /&gt;
vorgesehen. Nach dem Scheitern des Attentats stellte man ihn vor den&lt;br /&gt;
Volksgerichtshof. Sowjetische Truppen befreiten ihn 1945 aus der&lt;br /&gt;
Einzelhaft im Reichssicherheitshauptamt.&lt;br /&gt;
{| cellspacing=15&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;vertical-align:top&amp;quot; |http://www.dkp-hessen.de/images/verfassung/broschuere2006.gif&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;vertical-align:top&amp;quot; |Auch heute gelte es, an die Tradition und Gründungsgedanken der&lt;br /&gt;
Hessischen Verfassung zu erinnern und ihre Aktualität in den&lt;br /&gt;
öffentlichen Debatten immer wieder hinzuweisen: Sei es das Recht auf freie Bildung, Recht auf Arbeit, Anerkennung des Streiks, Verbot der&lt;br /&gt;
Aussperrung, Beschneidung und demokratische Kontrolle der&lt;br /&gt;
Schlüsselindustrie. [[Die LINKE.Offene Liste]] erklärt: &amp;quot;Dies ist unsere&lt;br /&gt;
Geschichte, unsere aktuelle Forderung und Zielstellung&amp;quot;. Auch&lt;br /&gt;
Verfassungsfragen seien Machtfragen, man wolle sich für demokratische&lt;br /&gt;
und soziale Rechte und für den Erhalt der Hessischen Verfassung&lt;br /&gt;
einsetzen. Der Artikel 147: „Widerstand gegen verfassungswidrig&lt;br /&gt;
ausgeübte öffentliche Gewalt ist Jedermanns Recht und Pflicht.“ fordere&lt;br /&gt;
diesen Bürgerschutz der Verfassung wortwörtlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kontakte zur LINKEn.Offenen Liste sind weiterhin über das Bürgertelefon&lt;br /&gt;
0661/9015216 und die Internetseite www.fuldawiki.de möglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Veröffentlicht:&lt;br /&gt;
* beautifulda 30.11.06 15.48 Uhr [http://www.beautifulda.de/bf/content/view/105/]&lt;br /&gt;
* FuldaerFreiheit 30.11.06 21:14Uhr [http://forumfuldagalerie.dyndns.org/html/index.php]&lt;br /&gt;
*&lt;br /&gt;
*&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
__toc__&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die '''Verfassung des Landes Hessen''' vom 1. Dezember 1946 ist die Grundlage für den Hessischen Staat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Entstehung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Vorbereitung zur Schaffung einer Verfassung wurde ein Ausschuss gebildet, zu dem zwölf Teilnehmer je Partei von diesen benannt wurden. Teilnehmer des Beratenden Landesausschusses 26. Februar - 14. Juli 1946 [http://starweb.hessen.de/tabellen/blaabgeordnete.pdf] waren unter anderen Walter Fisch [http://de.wikipedia.org/wiki/Walter_Fisch] und Eleonore Wolf [http://de.wikipedia.org/wiki/Eleonore_Wolf].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 30. Juni 1946 fanden Wahlen zur verfassungsberatenden Landesversammlung statt. Bei einer Wahlbeteiligung von 71% erzielte die SPD 44,3%, die CDU 37,3%, die KPD 9,7% und die LDP 6 %.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Teilnehmer der verfassungsberatenden Landesversammlung 15. Juli - 30. November 1946 waren [http://starweb.hessen.de/tabellen/vlvabgeordnete.pdf]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus dem heutigen Landkreis Fulda waren Mitglieder der verfassungsberatenden Landesversammlung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Heinrich Beck (CDU)&lt;br /&gt;
* Dr. [[Cuno Raabe]] (CDU) - [[Oberbürgermeister]] der Stadt Fulda&lt;br /&gt;
* Georg Stieler (CDU) - späterer Landrat des Kreises Fulda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Personen am Prozess der Entstehung der Hessischen Verfassung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Dr. Valentin Heckert. Als Ministerialdirektor an der Ausarbeitung des Entwurfes zur neuen Verfassung beteiligt. Er befasste sich unter anderem mit der Demokratisierung der Polizei&lt;br /&gt;
* Oskar Müller [http://de.wikipedia.org/wiki/Oskar_M%C3%BCller], Arbeitsminister der 1. Hessischen Regierung&lt;br /&gt;
* Emil Carlebach [http://de.wikipedia.org/wiki/Emil_Carlebach], Abgeordneter des 1. Parlaments, Herausgeber der Frankfurter Rundschau&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Landesversammlung verabschiedete am 30. September 1946 den historischen Hessischen Verfassungskompromiss. Am 1. Dezember 1946 trat die hessische Verfassung als erste deutsche Nachkriegsverfassung durch Volksabstimmung mit 76,4% für die Gesamtverfassung und 72% für den Sozialisierungsartikel 41 in Kraft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel 41 sah Sozialisierungen in den Bereichen Bergbau, Eisen und Stahl sowie Energie und Verkehr vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Verfassung des Landes Hessen Artikel 41===&lt;br /&gt;
'''Sofortsozialisierung von Kohle und Stahl, Erzen und [[KundS KALI GmbH|Kali]], Energie und Eisenbahnen'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(1) Mit Inkrafttreten dieser Verfassung werden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1. in Gemeineigentum überführt: der Bergbau (Kohlen, [[KundS KALI GmbH|Kali]], Erze), die Betriebe der Eisen- und Stahlerzeugung, die Betriebe der Energiewirtschaft und das an Schienen oder Oberleitungen gebundene Verkehrswesen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2. vom Staate beaufsichtigt oder verwaltet, die Großbanken und Versicherungsunternehmen und diejenigen in Ziffer 1 genannten Betriebe, deren Sitz nicht in Hessen liegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere wichtige Punkte mit Verfassungsrang waren: Anerkennung der Würde und Persönlichkeit des Menschen auch in der Ökonomie, das Recht auf Arbeit, den Achtstundentag, einen 12tägigen Mindesturlaub, das Streikrecht sowie ein einheitliches Arbeitsrecht für Arbeiter, Angestellte und Beamte proklamiert, wobei die Aussperrung untersagt bleibt. Somit ging durch die zeitliche Nähe der Erfahrungen mit dem Nationalsozialismus die sozialen Komponenten viel weiter, als in den später verabschiedeten Landesverfassungen der anderen Bundesländer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kongress 60 Jahre Hessische Verfassung ==&lt;br /&gt;
* ''&amp;quot;...und bauet der Freiheit Haus&amp;quot;''I: Georg Büchner und die Verfassung des Großherzogtums Hessen (Kultur) Erich Schaffner&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Deutschland nach 1945: Zwischen antifaschistischer Neuordnung und Restauration (Vortrag)&lt;br /&gt;
Bodo Ramelow (MdB, Die Linke)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*''&amp;quot;...und bauet der Freiheit Haus&amp;quot;''II: Georg Büchner und die Verfassung des Großherzogtums Hessen&lt;br /&gt;
(Kultur)&lt;br /&gt;
Erich Schaffner&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Eine Alternative zum Deutschland Adenauers: Die Hessische Verfassung von 1946 und ihre historischen&lt;br /&gt;
Rahmenbedingungen (Moderiertes Gespräch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Verfassungpodiumzwerenz.jpg|center]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Moderation: Dr. [[Luc Jochimsen]] (MdB, Die Linke) - &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
: NS-Diktatur und Widerstand Thomas Altmeyer (Studienkreis Deutscher Widerstand) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
: Entstehung der hessischen Verfassung Gerhard Fisch ([[DKP]]Hessen) - &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
: Frauenrechte in der hessischen Verfassung Karin Benz-Overhage (IG Metall) angefragt -&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
: Leo Bauer als ein Vater der hessischen Verfassung Gerhard Zwerenz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Pause&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&amp;quot;...und bauet der Freiheit Haus&amp;quot; III: Georg Büchner und die Verfassung des Großherzogtums Hessen&lt;br /&gt;
(Kultur)&lt;br /&gt;
Erich Schaffner&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Verfassung als Klassenkompromiss (Vortrag) Prof. Dr. Andreas Fisahn (Universität Bielefeld)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Pause&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Arbeitskreise zu den Themen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*	Kochsche Bildungspolitik = Verfassungsbruch?! (Art. 59) Hessische Bildungspolitik, [[Studiengebühren]] und der Art. 5 Jochen Nagel (GEW Hessen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*Aktualität sozialer und politischer Rechte in der Hessischen Verfassung Dr. Karl Koch (Caritas) angefragt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Neoliberale EU-Verfassung als Vorbild? Die Enquete-Kommission und die Neufassung der Verfassung Jan Schalauske (['[[solid]]] Hessen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Demokratisches Hessen? Verfassung, Volksbegehren und die Hürden (Art. 124) Volker Mittendorf (Hessen neu verfasst)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Antifaschismus und Rechtsextremismus in Hessen (Art. 158) Dr. Ulrich Schneider, (VVN-BdA)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Soziallsierung versus Koch'sche Privatisierungen (Art.41) Hans Kroha (Ver.di Hessen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Frieden und Abrüstung in Hessen (Art.69)  Willi van Ooyen (Friedens- und Zukunftswerkstatt) angefragt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Pause&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*''&amp;quot;...und bauet der Freiheit Haus&amp;quot;'' IV: Georg Büchner und die Verfassung des Großherzogturns Hessen&lt;br /&gt;
(Kultur)&lt;br /&gt;
Erich Schaffner&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Ein anderes Hessen ist möglich! Podiumsdiskussion mit Dr. Andreas Jürgens (MdL, Grüne), Dr. Judith&lt;br /&gt;
Pauly-Bender (MdL, SPD), Stefan Körzell (DGB Hessen) angefragt, Dr. Ulrich J. Wilken (Die Linke.Hessen), NN (WASG Hessen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Presse==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* FR: &amp;quot;Nicht in Einklang mit der Verfassung&amp;quot; Bericht vom Abschlussforum der Konferenz [http://www.frankfurterrundschau.de/frankfurt_und_hessen/lokalnachrichten/aktuell/?em_cnt=1017848]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--&lt;br /&gt;
== Struktur und Gliederung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Präambel (nichtamtlich) ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:''In der Überzeugung,''&lt;br /&gt;
:''daß Deutschland nur als demokratisches Gemeinwesen''&lt;br /&gt;
:''eine Gegenwart und Zukunft haben kann,''&lt;br /&gt;
:''hat sich Hessen''&lt;br /&gt;
:''als Gliedstaat der Deutschen Republik''&lt;br /&gt;
:''diese Verfassung gegeben.'' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Erster Hauptteil: Die Rechte des Menschen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gleichheit und Freiheit ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Artikel 1 Gleichheit &lt;br /&gt;
:Artikel 2 Allgemeine Handlungsfreiheit, Rechtsweggarantie &lt;br /&gt;
:Artikel 3 Unantastbarkeit des Lebens, der Gesundheit, der Ehre und der Würde &lt;br /&gt;
:Artikel 4 Ehe und Familie &lt;br /&gt;
:Artikel 5 Freiheit der Person &lt;br /&gt;
:Artikel 6 Aufenthalts- und Niederlassungsfreiheit &lt;br /&gt;
:Artikel 7 Verbot der Auslieferung, Asylrecht &lt;br /&gt;
:Artikel 8 Wohnungsfreiheit &lt;br /&gt;
:Artikel 9 Glaubens- und Gewissensfreiheit &lt;br /&gt;
:Artikel 10 Freiheit von Wissenschaft und Kunst &lt;br /&gt;
:Artikel 11 Meinungs- und Pressefreiheit &lt;br /&gt;
:Artikel 12 Postgeheimnis &lt;br /&gt;
:Artikel 13 Informationsfreiheit &lt;br /&gt;
:Artikel 14 Versammlungsfreiheit &lt;br /&gt;
:Artikel 15 Vereinigungsfreiheit &lt;br /&gt;
:Artikel 16 Petitionsrecht &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Grenzen und Sicherung der Menschenrechte ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Artikel 17 Verwirkung von Grundrechten &lt;br /&gt;
:Artikel 18 Jugendschutz &lt;br /&gt;
:Artikel 19 Durchsuchung, Festnahme &lt;br /&gt;
:Artikel 20 Gesetzlicher Richter, Verbot von Ausnahme- und Sondergerichten, Unschuldsvermutung &lt;br /&gt;
:Artikel 21 Gesetzliche Strafen&lt;br /&gt;
:Artikel 22 Rückwirkungsverbot in Strafsachen, Schuldprinzip &lt;br /&gt;
:Artikel 23 Einweisung geistig oder körperlich Kranker &lt;br /&gt;
:Artikel 24 Schranken der Festnahme &lt;br /&gt;
:Artikel 25 Ehrenämter, Hand- und Spanndienste &lt;br /&gt;
:Artikel 26 Unabänderlichkeit der Grundrechte, unmittelbare Geltung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Staatsziel Umweltschutz ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Artikel 26a Schutz der natürlichen Lebensgrundlagen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Soziale und wirtschaftliche Rechte und Pflichten ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Artikel 27 Grundlagen der Sozial- und Wirtschaftsordnung &lt;br /&gt;
:Artikel 28 Schutz der menschlichen Arbeitskraft, Arbeitslosensicherung &lt;br /&gt;
:Artikel 29 Arbeitsgesetzbuch, Tarifverträge, Streikrecht, Aussperrungsverbot &lt;br /&gt;
:Artikel 30 Arbeitsschutz, Mutterschutz, Verbot der Kinderarbeit &lt;br /&gt;
:Artikel 31 Arbeitszeit, Sonn- und Feiertage &lt;br /&gt;
:Artikel 32 1. Mai als Feiertag &lt;br /&gt;
:Artikel 33 Leistungs- und bedarfsgerechter Lohn, Lohngleichheit von Mann und Frau &lt;br /&gt;
:Artikel 34 Mindesturlaub &lt;br /&gt;
:Artikel 35 Einheitliche Sozialversicherung, Gesundheitswesen &lt;br /&gt;
:Artikel 36 Koalitionsfreiheit, Vereinigungsfreiheit &lt;br /&gt;
:Artikel 37 Betriebsverfassung, Personalvertretung, Rechte der Gewerkschaften &lt;br /&gt;
:Artikel 38 Rechte und Pflichten der Wirtschaft, wirtschaftliche Betätigungsfreiheit &lt;br /&gt;
:Artikel 39 Verbot wirtschaftlichen Machtmißbrauchs, staatliche Mißbrauchsaufsicht &lt;br /&gt;
:Artikel 40 Gemeineigentum &lt;br /&gt;
:Artikel 41 Sofortsozialisierung von Kohle und Stahl, Erzen und Kali, Energie und Eisenbahnen &lt;br /&gt;
:Artikel 42 Großgrundbesitz, Bodenreform, Siedlung &lt;br /&gt;
:Artikel 43 Förderung von Klein- und Mittelbetrieben &lt;br /&gt;
:Artikel 44 Genossenschaftswesen &lt;br /&gt;
:Artikel 45 Eigentumsgarantie, Erbrecht &lt;br /&gt;
:Artikel 46 Urheberrechtsschutz &lt;br /&gt;
:Artikel 47 Besteuerung nach Leistungsfähigkeit &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Staat, Kirchen, Religions- und Weltanschauungsgemeinschaften ==== &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Artikel 48 Freie Religionsausübung, Glaubensgemeinschaften, Verbot der Staatskirche &lt;br /&gt;
:Artikel 49 Autonomie der Kirchen und Weltanschauungsgemeinschaften &lt;br /&gt;
:Artikel 50 Neutralitätsgebot, Verbot der gegenseitigen Einmischung &lt;br /&gt;
:Artikel 51 Statusgarantie für Kirchen und Weltanschauungsgemeinschaften, Besteuerungsrecht &lt;br /&gt;
:Artikel 52 Kirchenlasten, Ablösung &lt;br /&gt;
:Artikel 53 Sonn- und Feiertagsgewährleistung &lt;br /&gt;
:Artikel 54 Religionsausübung in staatlichen Einrichtungen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Erziehung, Bildung, Denkmalschutz und Sport ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Artikel 55 Erziehung als Elternrecht &lt;br /&gt;
:Artikel 56 Grundsätze der Bildung und Erziehung, Gemeinschaftsschule, Mitbestimmung der Eltern, Toleranzgebot &lt;br /&gt;
:Artikel 57 Religionsunterricht als ordentliches Lehrfach &lt;br /&gt;
:Artikel 58 Teilnahme am Religionsunterricht &lt;br /&gt;
:Artikel 59 Unterrichtsgeldfreiheit &lt;br /&gt;
:Artikel 60 Universitäts- und Hochschulautonomie, theologische Fakultäten &lt;br /&gt;
:Artikel 61 Genehmigungsvorbehalt für Privatschulen &lt;br /&gt;
:Artikel 62 Denkmal- und Landschaftsschutz &lt;br /&gt;
:Artikel 62a Schutz und Pflege des Sports&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Gemeinsame Bestimmung für alle Grundrechte ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Artikel 63 Wesensgehaltsgarantie, Vorbehalt des Gesetzes&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zweiter Hauptteil: Aufbau des Landes === &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Das Land Hessen ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Artikel 64 Republik, Zugehörigkeit zum Bundesstaat &lt;br /&gt;
:Artikel 65 Demokratie, parlamentarische Republik &lt;br /&gt;
:Artikel 66 Landesfarben &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Völkerrechtliche Bindungen ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Artikel 67 Vorrang völkerrechtlicher Pflichten, Völkerrecht als Bestandteil des Landesrechts &lt;br /&gt;
:Artikel 68 Indemnität für Rügen von Völkerrechtsverletzungen &lt;br /&gt;
:Artikel 69 Friedensgebot, Völkerverständigung, Verbot jeglicher Kriegsvorbereitung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Die Staatsgewalt ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Artikel 70 Volkssouveränität &lt;br /&gt;
:Artikel 71 Volkswahl, Volksabstimmung, Volksbegehren, Volksentscheid &lt;br /&gt;
:Artikel 72 Abstimmungsfreiheit und Abstimmungsgeheimnis &lt;br /&gt;
:Artikel 73 [[Stimmrecht]], allgemeine, gleiche, geheime und unmittelbare Wahl &lt;br /&gt;
:Artikel 74 Ausschluß vom Stimmrecht&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
==== Der Landtag ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Artikel 75 Wählbarkeit, Wahlrechtsgrundsätze &lt;br /&gt;
:Artikel 76 Sicherung der Wählbarkeit, Immunität &lt;br /&gt;
:Artikel 77 Repräsentationsprinzip &lt;br /&gt;
:Artikel 78 Wahlprüfung, Wahlprüfungsgericht &lt;br /&gt;
:Artikel 79 Wahlperiode des Landtages &lt;br /&gt;
:Artikel 80 Selbstauflösungsrecht des Landtages &lt;br /&gt;
:Artikel 81 Frist für Neuwahl des Landtages &lt;br /&gt;
:Artikel 82 Beginn der Wahlperiode des Landtages &lt;br /&gt;
:Artikel 83 Ort und Zeit des Zusammentretens des Landtages &lt;br /&gt;
:Artikel 84 Präsidium des Landtages &lt;br /&gt;
:Artikel 85 Geschäftsführungsbefugnis des Präsidiums &lt;br /&gt;
:Artikel 86 Leitungs- und Vertretungsbefugnisse des Präsidenten, Hausrecht &lt;br /&gt;
:Artikel 87 Beschlußfähigkeit des Landtages &lt;br /&gt;
:Artikel 88 Abstimmungsgrundsätze &lt;br /&gt;
:Artikel 89 Öffentlichkeit der Landtagssitzungen &lt;br /&gt;
:Artikel 90 Berichte aus dem Landtag &lt;br /&gt;
:Artikel 91 Anwesenheit und Rederecht des Ministerpräsidenten und der Minister, [[Zitierungsrecht]] &lt;br /&gt;
:Artikel 92 Untersuchungsausschüsse, Verfahren der Untersuchungsausschüsse, Amtshilfe &lt;br /&gt;
:Artikel 93 Hauptausschuß des Landtages &lt;br /&gt;
:Artikel 94 Verweisungs- und Auskunftsrecht des Landtages &lt;br /&gt;
:Artikel 95 Indemnität der Abgeordneten &lt;br /&gt;
:Artikel 96 Immunität der Abgeordneten &lt;br /&gt;
:Artikel 97 Vertraulichkeit der Information und Zeugnisverweigerungsrecht der Abgeordneten &lt;br /&gt;
:Artikel 98 Reisekostenfreiheit, Sitzungsgeld &lt;br /&gt;
:Artikel 99 Geschäftsordnung des Landtages&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Die Landesregierung ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Artikel 100 Landesregierung&lt;br /&gt;
:Artikel 101 Wahl des Ministerpräsidenten, Ernennung der Minister, Vertrauen des Landtages&lt;br /&gt;
:Artikel 102 Richtliniengewalt des Ministerpräsidenten, Verantwortung der Minister&lt;br /&gt;
:Artikel 103 Vertretung des Landes, Staatsverträge&lt;br /&gt;
:Artikel 104 Vorsitz in der Landesregierung, Ministerzuständigkeit, Geschäftsordnung der Landesregierung&lt;br /&gt;
:Artikel 105 Amtsvergütung und Versorgung&lt;br /&gt;
:Artikel 106 Gesetzesinitiativen der Landesregierung&lt;br /&gt;
:Artikel 107 Verordnungsrecht der Landesregierung&lt;br /&gt;
:Artikel 108 Zuständigkeit für die Beamtenernennung&lt;br /&gt;
:Artikel 109 Gnadenrecht des Ministerpräsidenten, Amnestiebefugnis des Landtages&lt;br /&gt;
:Artikel 110 Notverordnungsrecht&lt;br /&gt;
:Artikel 111 Amtseid, Eidesformel&lt;br /&gt;
:Artikel 112 Abberufung der Minister durch den Ministerpräsidenten&lt;br /&gt;
:Artikel 113 Rücktritt des Ministerpräsidenten und der Minister, geschäftsführende Landesregierung&lt;br /&gt;
:Artikel 114 Mißtrauensvotum, Auflösung des Landtages&lt;br /&gt;
:Artikel 115 Ministeranklage durch den Landtag&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Die Gesetzgebung ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Artikel 116 Formen der Gesetzgebung &lt;br /&gt;
:Artikel 117 Arten der Gesetzesinitiativrechte &lt;br /&gt;
:Artikel 118 Gesetzliche Ermächtigung zu Rechtsverordnungen, kein gesetzesvertretendes Verordnungsrecht &lt;br /&gt;
:Artikel 119 Einspruchsrecht der Landesregierung gegen Gesetzesbeschlüsse, erneute Beschlußfassung des Landtages &lt;br /&gt;
:Artikel 120 Ausfertigung und Verkündung von Gesetzen &lt;br /&gt;
:Artikel 121 Inkrafttreten von Gesetzen &lt;br /&gt;
:Artikel 122 Gesetz- und Verordnungsblatt, sonstige Verkündungsorgane &lt;br /&gt;
:Artikel 123 Verfahren bei Verfassungsänderungen &lt;br /&gt;
:Artikel 124 Volksentscheid, Volksbegehren, Verfahren bei Volksabstimmung &lt;br /&gt;
:Artikel 125 Verfassungsrechtlicher Notstand, Beschränkung von Grundrechten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Die Rechtspflege ==== &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Artikel 126 Gesetzlicher Richter, Unabhängigkeit der Gerichte &lt;br /&gt;
:Artikel 127 Berufsrichter, Richterwahl, Richterwahlausschuß &lt;br /&gt;
:Artikel 128 Amtsenthebung &lt;br /&gt;
:Artikel 129 Prozeßkostenhilfe &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Der Staatsgerichtshof ==== &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Artikel 130 Zusammensetzung des Staatsgerichtshofes, Richterwahl, Amtsperiode der Richter &lt;br /&gt;
:Artikel 131 Entscheidungszuständigkeiten, Antragsberechtigte &lt;br /&gt;
:Artikel 132 Alleinentscheidungsbefugnis bei Gesetzen und Rechtsverordnungen &lt;br /&gt;
:Artikel 133 Richterliches Vorlageverfahren&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Die Staats- und die Selbstverwaltung ==== &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Artikel 134 Zugang zu den öffentlichen Ämtern &lt;br /&gt;
:Artikel 135 Einheitliches öffentliches Dienstrecht &lt;br /&gt;
:Artikel 136 Staatshaftung &lt;br /&gt;
:Artikel 137 Selbstverwaltung der Gemeinden und Landkreise, örtliche Allzuständigkeit der Gemeinden, Auftragsverwaltung, Finanzgarantie für die Gemeinden, Konnexitätsprinzip &lt;br /&gt;
:Artikel 138 Direktwahl der Bürgermeister und Landräte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Das Finanzwesen ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Artikel 139 :Artikel 141 Kreditbedarf &lt;br /&gt;
:Artikel 142 Deckungsnachweis bei Ausgabenvermehrung &lt;br /&gt;
:Artikel 143 Haushaltsüberschreitung und außerplanmäßige Ausgaben &lt;br /&gt;
:Artikel 144 Rechnungshof, Rechnungsprüfung, Entlastung &lt;br /&gt;
:Artikel 145 Ertragswirtschaftliche Unternehmungen des Staates&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Der Schutz der Verfassung ==== &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Artikel 146 Pflicht zum Verfassungsschutz &lt;br /&gt;
:Artikel 147 Widerstandsrecht und -pflicht, Verfassungsbruch &lt;br /&gt;
:Artikel 148 Strafbarkeit des Verfassungsbruchs &lt;br /&gt;
:Artikel 149 Ausführungsgesetzgebung &lt;br /&gt;
:Artikel 150 Unabänderlichkeit der demokratischen, republikanisch-parlamentarischen Staatsform, Diktaturverbot &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Übergangsbestimmungen ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Artikel 151 Bundesstaatliche Pflichten des Landes, Rechtseinheit Deutschlands &lt;br /&gt;
:Artikel 152 Staatsverträge zur Wahrung der Rechtseinheit &lt;br /&gt;
:Artikel 153 Bundesstaatsvorbehalt, Bundesrecht bricht Landesrecht &lt;br /&gt;
:Artikel 154 Hessische Staatsangehörigkeit &lt;br /&gt;
:Artikel 155 Vorbehalt für ein Zweikammersystem &lt;br /&gt;
:Artikel 156 Übergangsvorschrift zum Bestandsschutz für das herkömmliche Schulwesen &lt;br /&gt;
:Artikel 157 Befristeter Notstandsvorbehalt &lt;br /&gt;
:Artikel 158 Befreiung vom Nationalsozialismus &lt;br /&gt;
:Artikel 159 Vorbehalt für Recht des Kontrollrats und der Militärregierung &lt;br /&gt;
:Artikel 160 Inkrafttreten der Verfassung, Übergangsrecht &lt;br /&gt;
:Artikel 161 Übergangsvorschrift --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.documentArchiv.de/nzjh/verfhessen.html Originaltext der Verfassungsurkunde für das Großherzogtum Hessen vom 17. Dezember 1820 (auf documentArchiv.de)]&lt;br /&gt;
* [http://www.documentArchiv.de/nzjh/verfkurhessen.html Originaltext der Verfassungsurkunde für das Kurfürstentum Hessen vom 5. Januar 1831 (auf documentArchiv.de)]&lt;br /&gt;
* [http://www.hessenrecht.hessen.de/gesetze/10_1verfassung/10-1-verfass/verfass.htm Verfassung des Landes Hessen]&lt;br /&gt;
* [http://www.dkp-reinheim.de/akt/akt58/der_auftrag_bleibt.pdf Broschüre zur Verfassungsgeschichte &amp;quot;Der Auftrag bleibt&amp;quot;, zusammengestellt von dem Buchenwald-Überlebenden Emil Carlebach ]&lt;br /&gt;
* [http://www.die-linke-hessen.de/termine/60jahrehessischeverfassung/index.html Die LINKE.Hessen 60 Jahre Hessische Verfassung - Anmeldung und Programm]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kaliindustrie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Demokratie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Antifaschismus]]&lt;/div&gt;</description>
			<pubDate>Fri, 11 Jul 2008 11:44:32 GMT</pubDate>			<dc:creator>84.58.171.139</dc:creator>			<comments>http://fuldawiki.de/fd/index.php?title=Diskussion:Verfassung_des_Landes_Hessen</comments>		</item>
		<item>
			<title>Kaliabbau: BÃ¶rsenkurse</title>
			<link>http://fuldawiki.de/fd/index.php?title=Kaliabbau:_B%C3%83%C2%B6rsenkurse</link>
			<description>&lt;p&gt;84.58.171.139:&amp;#32;wikilink&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Kali-Preise explodieren dank &amp;quot;Agro&amp;quot;-Sprit==&lt;br /&gt;
===K+S-Profite auf Rekordniveau===&lt;br /&gt;
[[Bild:Kalikuse93 01schrift.gif|right|600px|framed|Die Börsenentwicklung von K+S: Allein von 1993 bis 2001 vervierfachte sich der Kurs]]&lt;br /&gt;
Seit dem verlorenen Kampf der Kali-Kumpel des Kaliwerks &amp;quot;Thomas Müntzer&amp;quot; in Bischofferode 1993 ist es in den linken Medien still geworden um die Machenschaften des [[KundS KALI GmbH|Kaliriesen K+S]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem sich der Konzern die DDR-Kaliindustrie einverleibt hatte, bekam er von der Treuhand noch &lt;br /&gt;
1 044 Millionen DM hinterhergeworfen. Die vom Steuerzahler hinzugeschenkte Milliarde verwendete der Konzern für &amp;quot;zinsgünstige Geldgeschäfte&amp;quot; im Rahmen des Konzernverbunds mit der Kali + Salz Beteiligungs AG und der BASF. Weitere 2,2 Milliarden DM staatliche Gelder flossen für Maßnahmen zur Reduzierung der Werra/Weser-Versalzung. Reduziert wurde die Salzfracht, und zwar ganz radikal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kalischächte in der DDR wurden bis auf Zielitz (Sachsen-Anhalt) und Unterbreizbach an der hessisch-thüringschen Landesgrenze stillgelegt, zu großes Angebot an Kali hätte dem Konzern die Preise versalzen können. Weiterproduziert wurde allerdings in vier niedersächsischen und hessischen Kalirevieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über Jahre hinweg konnte der Konzern einen stetigen Anstieg der Ergebnisse verzeichnen. Doch heute, im Jahr 2008, explodieren die Preise regelrecht. Wurde im ersten Quartal 2008 noch eine Verdoppelung des operativen Konzerngewinns mit einem Umsatz von 1,21 Milliarden Euro angepeilt, so hält man im Bericht zur Hauptversammlung im Mai bereits eine Verdreifachung für möglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Angesichts der Wertes am 16. Mai 2008 von 310 Euro ist die damalige Kurssteigerung jedoch kaum noch auszumachen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Kalikuse93 08schrift.gif|center]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Boom um [[Biomasse]] und Agrodiesel profitiert nun auch die K+S AG. Die US-Bioethanolverordnung, die eine Mindestbeimischung im Benzin vorsieht, hat dazu geführt, dass weltweit die Preise für Agrarprodukte sprunghaft angestiegen sind. Mit den Folgen für die Welternährung hat sich Fidel Castro am 29. März 2007 im Zentralorgan der KP Kubas, Granma, auseinandergesetzt. Er sieht durch die Verwendung von Pflanzen für Agrosprit das Leben von 3 Milliarden Menschen bedroht.&lt;br /&gt;
[[Bild:Profit0106.jpg|right]]&lt;br /&gt;
Pflanzenproduktion ist die neue Ölquelle. Zur Steigerung von Profit und Produktion wird [[Gentechnik]] und Dünger eingesetzt. K+S ist der beherrschende Konzern des Düngemittelmarktes in Europa und weltweit der viertgrößte. Die Börsenbewertung liegt bei 12 Milliarden Euro und ist damit mehr als doppelt so hoch wie Merck, Henkel oder Lufthansa.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Analysten beschreiben das so: &amp;quot;Der Kalimarkt ist ein Oligopol, die wenigen Anbieter profitieren von der hohen Nachfrage nach Düngemitteln und können immer höhere Preise durchsetzen (FAZ 18.4.08).&amp;quot; Der Kaliabsatz brummt. Von 25 Euro pro Tonne Standardkaliumchlorid hat sich innerhalb eines Jahres der Preis pro Tonne von 250 auf 500 Dollar verdoppelt. Für Juni werden Preise von 750 Euro mit der baldigen Überschreitung der 1 000-Euro-Marke erwartet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dementsprechend sieht es am Aktienmarkt aus: Notierte die Aktie 1993 umgerechnet bei 4,91 Euro so hatte sie im Jahr 2001 bereits 20 Euro erreicht. Der Wert einer Aktie hatte sich vervierfacht. In 2007 wurden 100 Euro erreicht, bei Jahresbeginn 2008 150 Euro, in der 2. Maiwoche 2008 wurde die Aktie mit 310 Euro gehandelt, als Kursziel wird von verschiedenen Banken ein Wert zwischen 325 und 390 Euro für die nächste Zeit genannt. Ein zusätzlicher Sprung ist durch die mögliche Aufnahme des Papiers in den DAX zu erwarten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Karin Masche]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stand Mai 2008&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
http://i.creativecommons.org/l/by-nc-nd/2.0/de/88x31.png&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''&amp;quot;Das Kapital hat einen Horror vor Abwesenheit von Profit oder sehr kleinem Profit, wie die Natur vor der Leere. Mit entsprechendem Profit wird Kapital kühn. Zehn Prozent sicher, und man kann es überall anwenden; 20 Prozent, es wird lebhaft; 50 Prozent, positiv waghalsig; für 100 Prozent stampft es alle menschlichen Gesetze unter seinen Fuß; 300 Prozent, und es existiert kein Verbrechen, das es nicht riskiert, selbst auf Gefahr des Galgens ...&amp;quot; ''Karl Marx zitiert J. P. Dunning im &amp;quot;Kapital&amp;quot; (MEW 23, S. 788, 1867)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weitere Artikel zum Kaliriesen:==&lt;br /&gt;
* [[KundS KALI GmbH|K+S Kali GmbH]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Kaliabbau: Börsenkurse]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[Kaliabbau: Laugenversenkung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Umweltsauereien der Kaliindustrie (Werra Versalzung, Laugenverpressung, Giftmülleinlagerung) (folgt)&lt;br /&gt;
    &lt;br /&gt;
* Aufmucken - Der Widerstand (Bürgerinitiativen an der Werra, Kommunen Niedersachsen, Landeswahlprogramme LINKE Niedersachsen und Hessen, Hessische Verfassung) (folgt)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Medienmacht, Sozialpartnerschaft, Politik (folgt)&lt;br /&gt;
*[[Kaliabbau: Profite aus Hunger, Krieg und Zwangsarbeit]]&lt;br /&gt;
*[[Kaliabbau: Verflechtungen mit Atomindustrie|Verflechtungen von K+S mit der Atomindustrie]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kaliindustrie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Arbeitsmarkt]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Umweltpolitik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wirtschaft]]&lt;/div&gt;</description>
			<pubDate>Fri, 11 Jul 2008 11:35:17 GMT</pubDate>			<dc:creator>84.58.171.139</dc:creator>			<comments>http://fuldawiki.de/fd/index.php?title=Diskussion:Kaliabbau:_B%C3%83%C2%B6rsenkurse</comments>		</item>
		<item>
			<title>Kaliabbau: Laugenversenkung</title>
			<link>http://fuldawiki.de/fd/index.php?title=Kaliabbau:_Laugenversenkung</link>
			<description>&lt;p&gt;84.58.171.139:&amp;#32;/* Weitere Artikel zum Kaliriesen: */ wikilink&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Prinzip Laugenversenkung==&lt;br /&gt;
Durch Trennung des Fördergutes in Steinsalz und Kali fallen laugenhaltige Abwässer an, von den Halden strömt das Niederschlagswasser bei Neuhof wird es in Gummirinnen gesammelt, die die Lauge in ein großes Sammelbecken leiten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Laugenversenkung ist seit Beginn der indusriellen Kaliförderung am Anfang des letzten Jahrhunderts üblich. Es wurden sogenannte Schluckbrunnen eingerichtet, in die die Lauge geleitet wurde und später, bei abnehmender Aufnahmefähigkeit des Gesteins verpreßt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch in der Kaliindustrie der DDR wurde das Prinzip übernommen. Als Grundwasserschäden auftraten wurde die Versenkung und Verpressung 1968 eingestellt. Eine angestrebte Leitung zur Abführung in die Nordsee, die über westdeutsches Teritorium hätten verlegt werden müssen, konnte nicht umgesetzt werden. Sie scheiterte am Widerstand der Kali und Salz AG. (Quelle: Die Kaliindustrie an Werra und Fulda, Darmstadt 1998) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Salzwasser im Untergrund des Landkreises Fulda==&lt;br /&gt;
[[Bild:Rinne1.jpg|right|400px]]&lt;br /&gt;
[[Bild:Rinne2.jpg|right|400px]]&lt;br /&gt;
[[Bild:Werkneuhof1.jpg|right|400px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Bergbau verpreßt in Neuhof seit mindestens 30 Jahren salzige Abwasser in eine Tiefe von 400 bis 500 Metern. Die neue Salzlaugenversenkungsanlage befindet sich bei Magdlos an der Magdloser Straße über den Heiligenberg nach Struth [http://www.osthessen-news.de/beitrag_A.php?id=1131415]. Vom Kalibergbau in Heringen, wo ähnlich verfahren wird, dringen die salzigen Abwässer bereits wieder an die Oberfläche. Osthessen bald so berühmt wie die großen Salzseen in Utah?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 2004 stellt das Hessische Ministerium für Umwelt, Ländlichen Raum und Verbraucherschutz fest:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Versenkung von Salzabwasser der Kaliindustrie im tiefen Grundwasserleiter Plattendolomit bei Hönebach (Werra-Einzugsgebiet) und bei Neuhof b. Fulda.&amp;quot; [http://interweb1.hmulv.hessen.de/imperia/md/content/internet/wrrl/3_stadt_land_fluss/steckbriefe/steckbrief_fulda.pdf]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Osthessennews berichtet am 22.08.06, dass Kontroll/Beobachtungsbohrungen am Giesenhainer Forst /Eiterfeld und gegenüber des Fliedener Ortsteils Struth vorgenommen werden. Weitere Bohrungen fanden  zwischen Neuhof und Rommers und an der Kreisstraße K 100 südlich von Ziegel statt. Laut Landrat [[Bernd Woide]] im Februar 2007 haben die Messungen ergeben, &amp;quot;dass weitere Versenkräume für Produktionsrückstände aus der Kalisalzgewinnung ohne Gefährdung des Trinkwasser nicht erschlossen werden könnten&amp;quot;. [http://www.osthessen-news.de/beitrag_A.php?id=1132537] Im Gegensatz zu Woide konnte die Fuldaer Stadtbaurätin [[Cornelia Zuschke]] noch im Sommer 2007 nichts genaues über Messergebnisse sagen, wie sie in der Antwort auf eine Anfrage der Linken.Offenen Liste erklärt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Pfingsten 2007 wurde der Fuldaer Versenkraum für nicht mehr aufnahmefähig erklärt.&lt;br /&gt;
Mit der spektakulären Abfuhr der Neuhofer Lauge per LKW zur Einleitung an die Werra, wurde angenommen, die Versenkung sei gestoppt. Doch mitnichten. Aus Thüringen mussten wir die Wahrheit über Neuhof erfahren:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Freies Wort 27.2.08:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Ministerium: Keine Kenntnis von Versenk-Stopp in Neuhof'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Sprecherin des Thüringer Umweltministeriums teilte gestern indessen mit, dass die Landesregierung in Erfurt keinerlei Kenntnis von einem Stopp der Laugenversenkung im hessischen Neuhof habe. Sie beruft sich dabei auf eine Auskunft der zuständigen Behörde, des Regierungspräsidiums in Kassel. Danach werden derzeit etwa 50 Prozent der Abwässer in Neuhof versenkt, der Rest werde per Laster und Bahn nach Hattorf in Hessen transportiert und in die Werra geleitet[http://www.freies-wort.de/nachrichten/thueringen/seite2thueringenfw/art2437,778688] (27.2.08)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Monate später reagierte das Hessische Regierungspräsidium in Kassel:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Versenkstopp ab 11.4.2008'''&lt;br /&gt;
Das Hessische Regierungspräsidium in Kassel verhängte endlich einen kompleten Stop der Laugenversenkung ab 11. April [http://www.osthessen-news.de/beitrag_A.php?id=1148323]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Salzquellenfelder==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Inzwischen sind mehr Kubikmeter Lauge im heimischen Gestein verpresst worden sein als der Bodensee an Wasser besitzt. [http://www.bund-landeck.de/aktionen.htm]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Bad Hersfelder Stadtteil Sorga, entstand  ein ausgedehntes Salzquellenfeld. An dem hohen Kalium gehalt des Quellwassers ist die Versenkungslauge eindeutig nachgewiesen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zuge der Europäischen Wasserrahmenrichtlinie (WRLL) wurde dieses Quellenfeld vom Regierungspräsidium Kassel nicht nach Brüssel gemeldet. Begründung: Die Salzaustritte seien punktueller Art und damit nicht meldepflichtig. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Chloridgehalt der Quelle hat stark zugenommen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(in mg Cl pro Liter)  (Zum Vergleich: Chloridgehalt des Nordseewassers 19 000 mg Cl pro Liter!)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1950 ca. 500 mg 	&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1960 ca. 1000 mg&lt;br /&gt;
      	&lt;br /&gt;
1970 ca. 10 000 mg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1981 ca. 20 000 mg      	&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1997 ca. 30 000 mg    	&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2004 ca. 32 000 mg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
weiteres siehe [http://www.bund-landeck.de/aktionen.htm]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch bei Gerstungen/Dippach ist in den letzten zehn Jahren eine Salzwiese von mehren tausend Quadratmetern entstanden. Dort findet sich eine „Vegetation wie an der Nordsee“. Um das 50 fache sei der Salzgehalt des stillgelegten Trinkwasserbrunnens angestiegen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In NRW hat man den Verdacht, dass es in Hessen &amp;quot;Salzquellen&amp;quot; geben müsse, Salzlaugeabwässer, die in den Untergrund gepresst und dann abgedichtet worden sind. &amp;quot;Offensichtlich gibt es da Lecks.&amp;quot; Anders ließe sich das zeitweise Ansteigen der Salzfracht nicht erklären. [http://www.landes-zeitung.de/Landes-Zeitung/Lokales/i435205.html]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 	&lt;br /&gt;
Die Flussgemeinschaft Weser hat Grundwasserkörper untersucht und konstatiert: [http://www.fgg-weser.de/grundwasser.html]&lt;br /&gt;
&amp;quot;Bei den restlichen zehn Grundwasserkörpern beruht die unwahrscheinliche Erreichung der Umweltziele auf Belastungen durch Punktquellen und der Salzabwasserversenkung im Zusammenhang mit der Kaliindustrie im Bereich von Werra und Fulda.&amp;quot; Eine Karte ist anbei, bei der im Bereich Fulda die Erreichung der Ziele gemäß europäischer Wasserrahmenrichtlinie bzgl. Grundwasser als unwahrscheinlich eingestuft wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Hessische Ministerium für Umwelt, Ländlichen Raum und Verbraucherschutz stellt fest:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Versenkung von Salzabwasser der Kaliindustrie im tiefen Grundwasserleiter Plattendolomit bei Hönebach (Werra-Einzugsgebiet) und bei Neuhof b. Fulda.&amp;quot; [http://interweb1.hmulv.hessen.de/imperia/md/content/internet/wrrl/3_stadt_land_fluss/steckbriefe/steckbrief_fulda.pdf]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Landschaftsrahmenplan Nordhessen 2000 heißt es zu den Verpressungen im Werra-Kali-Gebiet:[[http://www.rp-kassel.de/static/themen/naturschutz/lrp2000/bestand/a_7/a_7_3/k17a_7_3.htm]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Hinsichtlich der Auswirkungen der Kalisalzgewinnung auf Grund- und Oberflächenwasser im sog. „Werra-Kali-Gebiet&amp;quot; wurde 1994 in einem Sonderbericht „Diffuse Einträge von Salzwasser in die Werra&amp;quot; die räumliche Situation dargestellt. Dort sind auch die Auswirkungen der Versenktätigkeit im Plattendolomit und auf das oberflächennahe Grundwasser beschrieben.''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''„Im Plattendolomit der Werratalaue wird durch die Versenktätigkeit eine Druckerhöhung um 2-3 bar hervorgerufen. Bei guten vertikalen Durchlässigkeiten (Störungen, Basaltgänge etc.) kommt es zum Aufstieg von versalzenen, tiefen Grundwässern in die Schichten des Buntsandsteins (Austreten von salzhaltigen Quellen entlang des linken Werraufers und in die Werra selbst) und in den quartären Porengrundwasserleiter. Die Grundwasserstände im Quartär (teilweise artesisch), wie auch die Höhe der Versalzung, stehen mit der Entwicklung der Versenkung im Einklang.&amp;quot; (THÜRINGER MINISTERIUM FÜR LANDWIRTSCHAFT, NATURSCHUTZ UND UMWELT 1994, S. 13).''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Die Versenktätigkeit führt zu Folgewirkungen, die bei der gesamten Flächenplanung in diesem Raum Berücksichtigung finden müssten, denn: „In der Talaue der Werra lagen ursprünglich in weiter Verbreitung wenig durchlässige Auenlehme über den quartären (pleistozänen ) Kiesen. Diese führten zu gespannten, teilweise zu artesischen Druckverhältnissen in den Kiesen. Jede Verletzung dieser Deckschichten, z.B. durch Baumaßnahmen, durch Entwässerungsmaßnahmen der Landwirtschaft und insbesondere durch die Kiesgruben ist ein negativ zu beurteilender Eingriff, da er zu einer Erhöhung des Abflusses salzhaltigen Wassers führen kann.&amp;quot; (THÜRINGER MINISTERIUM FÜR LANDWIRTSCHAFT, NATURSCHUTZ UND UMWELT 1994, S. 11)''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gutachten==&lt;br /&gt;
Inzwischen gibt es ein Gutachten zur Laugenversenkung (download [http://b.cache.gerstungen.de/files/1/8/a/8af9725967b33cb19114d74c7ec31/Krupp_Gutachten.pdf]) es ist bezogen auf die geologischen Verhältnisse der Gerstunger Mulde aber auch für die Fuldaer Problematik interessant: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''während die Laugenversenkung des K+S-Werkes Neuhof-Ellers bei Fulda kürzlich wegen Erschöpfung des dortigen Versenkraumes vorzeitig beendet werden musste. Die Erschöpfung oder Überbeanspruchung der Versenkräume manifestiert sich besonders durch Versalzungen in höheren Grundwasser-Stockwerken des Buntsandsteins und des Quartärs, sowie durch diffuse Salzwasseraustritte an oder nahe der Erdoberfläche.''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weitere Artikel zum Kaliriesen:==&lt;br /&gt;
* [[KundS KALI GmbH|K+S Kali GmbH]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Kaliabbau: Börsenkurse]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[Kaliabbau: Laugenversenkung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Umweltsauereien der Kaliindustrie (Werra Versalzung, Laugenverpressung, Giftmülleinlagerung) (folgt)&lt;br /&gt;
    &lt;br /&gt;
* Aufmucken - Der Widerstand (Bürgerinitiativen an der Werra, Kommunen Niedersachsen, Landeswahlprogramme LINKE Niedersachsen und Hessen, Hessische Verfassung) (folgt)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Medienmacht, Sozialpartnerschaft, Politik (folgt)&lt;br /&gt;
*[[Kaliabbau: Profite aus Hunger, Krieg und Zwangsarbeit]]&lt;br /&gt;
*[[Kaliabbau: Verflechtungen mit Atomindustrie|Verflechtungen von K+S mit der Atomindustrie]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Umweltpolitik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gesundheitspolitik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wirtschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Arbeitsmarkt]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kaliindustrie]]&lt;/div&gt;</description>
			<pubDate>Fri, 11 Jul 2008 11:33:29 GMT</pubDate>			<dc:creator>84.58.171.139</dc:creator>			<comments>http://fuldawiki.de/fd/index.php?title=Diskussion:Kaliabbau:_Laugenversenkung</comments>		</item>
		<item>
			<title>Kaliabbau: Verflechtungen mit Atomindustrie</title>
			<link>http://fuldawiki.de/fd/index.php?title=Kaliabbau:_Verflechtungen_mit_Atomindustrie</link>
			<description>&lt;p&gt;84.58.171.139:&amp;#32;typo&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;=Missglückte Endlagerung in Asse II=&lt;br /&gt;
==Superprofite mit strahlender Wirkung==&lt;br /&gt;
[[Bild:Nuclear power plant 2D B.svg|right]]&lt;br /&gt;
Zu was Kalibergwerke nutze sind, wenn der Abraum nicht gleich wieder in die Hohlräume gefüllt wird, zeigen derzeit eindrucksvoll die Vorgänge um die ehemalige Kaligrube Asse II. Der gesamte in der Bundesrepublik von 1967 bis 1978 angefallene schwach- und mittelaktive Atommüll lagert hier. Neben verschiedenen Radionukliden, weiteren chemischen toxischen Stoffen sind auch 102 t Uran, 87 t Thorium, 11,6 kg Plutonium und Radium. Einige der Stoffe haben Halbwertzeiten von mehreren Millionen Jahren. Und diese Stoffe finden sich nun also gelöst in Laugen in Grundwasser führenden Schichten. Dabei versicherte noch 2007 der Betreiber, dass es Tausende von Jahren dauern würde, bis die zufließende Lauge, in die Kammern mit Atommüll eindringen könne. Gleichzeitig wusste und verschleierte das Helmholtz-Zentrum, dass diese Situation längst eingetreten ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Derzeit reagiert die Öffentlichkeit heftig auf den Skandal um die radioaktiven Laugen und den Atommüll in Asse II, und das ist gut so. Doch seit Jahren weisen immer wieder Bürgerinitiativen, kritische Presse und Wissenschaftler auf das Problem des Wassereinbruchs in die Grube hin. Im Jahr 2002 bereits titelt die Junge Welt: &amp;quot; Ein Atomklo säuft ab&amp;quot;, seitdem sind sechs Jahre ins Land gegangen, ohne dass Aufsichtsbehörden, Öffentlichkeit und Politiker Notiz davon genommen hätten. Vor über zwei Jahren referierte der ehemalige Leiter des Instituts für Physikalische Chemie und Elektrochemie an der TU Braunschweig, Prof. Dr. Rolf Bertram zu der Thematik und zeigte auf, dass bereits seit 1988 Wasser in die Schächte eindringt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Verantwortlichen reagierten auf ihre Weise. Während die Maßnahmen der Schließung, Tieferpumpen oder Fluten mit &amp;quot;Schutzfluid&amp;quot; in die Öffentlichkeit gelangt sind, findet sich in den Berichten des Betreibers klein versteckt ein weiterer Skandal: Die aufgefangenen Laugen werden in Tanklastzüge verladen, über die Straßen zu stillgelegten Kalisalzbergwerken gekarrt, und dort zur Flutung der Bergwerke eingesetzt. Wer garantiert, dass diese Laugen aus dem kollabierenden Endlager noch frei von radioaktiven Stoffen sind? Wer hat die Messungen vorgenommen? Wohin wurden die über 9400 Kubikmeter Steinsalzlösung aus der Asse transportiert?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Halbjahresbericht über den Stand der &amp;quot;Stilllegung/Rückbau kerntechnischer Anlagen&amp;quot; der Forschungszentrum Karlsruhe heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;An verschiedenen Sammelstellen im Bereich der Südflanke der Schachtanlage Asse werden täglich weiterhin rund 12 Kubikmeter gesättigte Steinsalzlösung aufgefangen. Die chemischen und physikalischen Eigenschaften der zutretenden Lösung sind unverändert. Seit Juni 2005 wird sie regelmäßig nach über Tage gepumpt und mit Tanklastzügen zu stillgelegten Kalisalzbergwerken der Kali und Salz AG transportiert. Dort kommt die Lösung bei der Flutung von stillgelegten Bergwerken zum Einsatz. Bislang wurden rund 9.400 Kubikmeter Steinsalzlösung aus der Schachtanlage Asse herausgefördert.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Niedersachsen verfügt die K+S AG über 28 stillgelegte Kalibergwerke mit 64 Schächten. Sie verwaltet auch ehemalige Bergwerke von Vorgängergesellschaften wie Wintershall, der Salzdetfurth AG, z.B. in NRW die ehemalige Zeche Mansfeld in Bochum oder das ehemalige Kaliwerk Buggingen in Baden-Württemberg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die K+ S Aktiengesellschaft ist dick drin im Entsorgungsgeschäft. Sieben ausgewiesene Untertagedeponien betreibt der K+S Konzern: Sigmundshall in Niedersachsen, Zielitz und Bernburg in Sachsen-Anhalt, Unterbreizbach in Thüringen sowie Wintershall, Hattdorf und Herfa-Neurode in Hessen. Überall dort lagern hochgiftige Cocktails. Die süddeutsche Zeitung schreibt in einer Reportage: &amp;quot;Mit dem in Herfa-Neurode gelagerten Arsen, könnte man die gesamte Menschheit vergiften.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch bei Asse II hat K+S seine Finger mit im Spiel. Bei der 100 Jahre Jubiläumsfeier überbrachte namens der K+S Aktiengesellschaft Frank Hunstock (Leiter des Funktionsbereiches Bergbau der K+S AG), als Vertreter einer ehemaligen Betreibergesellschaft Glückwünsche. Der Konzern fühlt sich also nach wie vor zuständig, Festreden zum 100-jährigen Jubiläum der Asse zu halten. Die Wintershall AG, die den Kalibereich 1970 ausgliederte, bot das unrentabel gewordene Bergwerk für eine profitable Nachnutzung zur Einlagerung von Atommüll an, ein Auswahlverfahren hatte nicht stattgefunden. Im Auftrag der Bundesrepublik erwarb die Gesellschaft für Strahlen- und Umweltforschung (GSF) 1965 das Bergwerk.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie sehr der Konzern K+S an der Planung der Einlagerung von Atommüll beteiligt ist und von staatlichen Forschungsfördergeldern profitiert, zeigen Gutachten, die bei K+S in Auftrag gegeben werden, der Verkauf des Haldenmaterials zur Verfüllung der Asse II und Forschungsprojektlisten. So ist die Forschung zu Schachtverschlüssen ein konkretes Fallbeispiel, wie der milliardenschwere Konzern K+S sich Aufträge des Bundesministeriums für Bildung, Wissenschaft, Forschung und Technologie sichert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sofortige Aufklärung über den Verbleib der aufgefangenen Laugen aus dem &amp;quot;Forschungsendlager&amp;quot; Asse II in stillgelegte K+S Bergwerke muss die erste Folge sein. Strafrechtliche Verfolgung der Täter und Enteignung aller aktiven und stillgelegten Bergwerke der K+S AG die nächste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit der Börsenkurs stimmt, ist ihnen kein Verbrechen zu groß!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die missglückte Endlagerung in Asse II zeigt, dass sichere Einlagerung des Atommülls nicht möglich ist. Für die bisherigen und zukünftigen Kosten der Lagerung bereits angefallenen Atommülls muss die Atomindustrie in vollem Umfang aufkommen. Enteignung der Atomindustrie und Stopp der Neuproduktion von Atommüll verlangen von uns die nachfolgenden Generationen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Karin Masche]]&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vom Steuerzahler bereits finanziert:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kosten bisher (von 1993 bis 12/2001): 85 774 Mio. Euro&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kosten Berichtszeitraum: 8 112 Mio. Euro&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zukünftige Kosten: 62 017 Mio. Euro&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Geldgeber: Bund 100 Prozent&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geldmaschine Asse==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Geldmaschineasse.gif]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://fuldawiki.de/fd/images/2/27/Geldmaschineasse.pdf '''Schaubild in voller Größe als PDF''']&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
==Weitere Artikel zum Kaliriesen:==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[KundS KALI GmbH|K+S Kali GmbH]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Kaliabbau: Börsenkurse]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[Kaliabbau: Laugenversenkung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Umweltsauereien der Kaliindustrie (Werra Versalzung, Laugenverpressung, Giftmülleinlagerung) (folgt)&lt;br /&gt;
    &lt;br /&gt;
* Aufmucken - Der Widerstand (Bürgerinitiativen an der Werra, Kommunen Niedersachsen, Landeswahlprogramme LINKE Niedersachsen und Hessen, Hessische Verfassung) (folgt)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Medienmacht, Sozialpartnerschaft, Politik (folgt)&lt;br /&gt;
*[[Kaliabbau: Profite aus Hunger, Krieg und Zwangsarbeit]]&lt;br /&gt;
*[[Kaliabbau: Verflechtungen mit Atomindustrie|Verflechtungen von K+S mit der Atomindustrie]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--* [[Kaliabbau: Verflechtungen mit Atomindustrie|Verflechtungen von K+S mit der Atomindustrie]]--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Umweltpolitik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kaliindustrie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Demokratie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wirtschaft]]&lt;/div&gt;</description>
			<pubDate>Fri, 11 Jul 2008 11:31:57 GMT</pubDate>			<dc:creator>84.58.171.139</dc:creator>			<comments>http://fuldawiki.de/fd/index.php?title=Diskussion:Kaliabbau:_Verflechtungen_mit_Atomindustrie</comments>		</item>
		<item>
			<title>Kaliabbau: Profite aus Hunger, Krieg und Zwangsarbeit</title>
			<link>http://fuldawiki.de/fd/index.php?title=Kaliabbau:_Profite_aus_Hunger,_Krieg_und_Zwangsarbeit</link>
			<description>&lt;p&gt;84.58.171.139:&amp;#32;/* Weitere Artikel zum Kaliriesen: */ typo&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;=Profite aus Hunger, Krieg und Zwangsarbeit=&lt;br /&gt;
==Der Konzern K+S in Gegenwart und Vergangenheit==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit Beginn der Artikelserie vor im Mai 2008 haben die MDAX notierten Börsenkurse der K+S AG von 260 Euro auf knapp 360 Euro zugelegt. Seit Januar 2008 ist ein Zuwachs von über 100 Prozent entstanden. Die Financial Times Deutschland stellte fest, dass die weltweite Lebensmittelknappheit und der Agro-Kraftstoff-Boom, die Nachfrage nach Düngemittel nach oben treibt. Die Weltbank will Anbauländern mit Düngemittel- und Saatgutlieferungen in Milliardenhöhe unter die Arme greifen. Auch hier macht sich für K+S die strategische Partnerschaft mit dem [[Gentechnik]]riesen Syngenta bezahlt. Die Aktionäre scheffeln die Profite auf Kosten der Hungernden auf drei Kontinenten und bringen sie in ihre Abhängigkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Einfluss auf die Politik zur Umsetzung seiner Interessen hat der Konzern fast ein Jahrhundert Erfahrung. Die deutsche Düngemittelindustrie ist eng verbunden mit dem Namen der reichsten Familien Deutschlands, der Familie Quandt. Bereits im ersten Weltkrieg zählte der Gründer der Dynastie als Textilfabrikant und Zulieferer für Uniformen zu den Kriegsgewinnlern. Mit diesem Kapital stieg Günther Quandt in die aufstrebende Kalifabrikation ein. Doch es blieb nicht bei Kali.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wintershall AG stieß bei der Kaliförderung auf Erdöl, schnell entwickelte sich in den 20er Jahren in Deutschland der Markt für Erdöl und auch die Gier nach den Erdölfeldern der Sowjetunion. Hitler schien die passende politische Figur zu sein, die diese Konzerninteressen umsetzen konnte. Bereits 1927 warb Hitler in seiner Schrift mit dem Titel &amp;quot;Der Weg zum Wiederaufstieg&amp;quot; bei Industriellen für seine Pläne &amp;quot;Jedes Volk braucht zur Entfaltung seines eigenen Ichs den nötigen Raum auf der Welt.&amp;quot; Der Generaldirektor der Wintershall AG August Rosterg gehörte zum Freundeskreis Reichsführer SS und stützte die Eingabe Industrieller vom November 1932 an den Reichspräsidenten Paul von Hindenburg mit der Aufforderung, Adolf Hitler zum Reichskanzler zu ernennen. Kali-Generaldirektor Rosterg sowie Hauptaktionär Günther Quandt nahmen an dem Geheimtreffen deutscher Industrieller vom 20. Februar 1933 mit Hitler und Göring teil. Von den daraus resultierenden eingegangenen Zahlungen auf das Treuhandkonto stammten über 30 Prozent aus dem Bergbau und dem weiteren Industriezweigen Quandts wie die Accumulatorenfabrik AG (später VARTA) und seinen Rüstungsbetrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter der Mitgliedsnummer 2636406 trat Günther Quandt am 1. Mai 1933 der NSDAP bei, 1937 wurde er zum Wehrwirtschaftsführer ernannt. &amp;quot;Ihre hervorstechendste Eigenschaft aber ist Ihr Glaube an Deutschland und an den Führer&amp;quot;, bescheinigte Hermann Josef Abs von der Deutschen Bank Günther Quandt im Jahre 1941 in einer Laudatio.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch private Bande wusste die Familie des Kali-, Erdöl- und Rüstungsmagnaten Günther Quandt einzusetzen. Quandts Ehefrau Magda heiratete nach der Scheidung den Reichspropagandaminister Goebbels. Die Hochzeitsfeier fand auf einem Landgut des Ex-Gatten Quandt statt, Harald der Erbe des Industrieimperiums der Quandts wuchs in der Familie Joseph Goebbels mit seinen Halbgeschwistern auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Der Faschismus an der Macht, Genossen, ist, wie ihn das 13. Plenum des EKKI richtig charakterisiert hat, die offene, terroristische Diktatur der reaktionärsten, am meisten chauvinistischsten, am meisten imperialistischen Elemente des Finanzkapitals.''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Georgi Dimitrow&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Quelle des Reichtums: Sklavenarbeit===&lt;br /&gt;
In Quandts AFA Werken, in denen Batterieanlagen für U-Boote, Torpedos, V2, Panzerfahrzeuge, Funk- und Radargeräte, sowie für Kampfflugzeuge und alle motorisierten Truppenteile produziert wurden, in den Kalibergwerken und anderen Rüstungsindustrien kamen KZ-Häftlinge aus Buchenwald, Neuengamme, Mauthausen usw. zum Einsatz. Die Sterberate in der bleiverseuchten Umgebung und in den Bergwerken z. B. der V2 Produktion Mittelbau Dora war enorm hoch. In stillgelegten Kalischächten wurden Reichsmunitionsanstalten eingerichtet. Neben KZ-Gefangenen arbeiteten hier Kriegsgefangene und Zwangsarbeiter. Arbeiter aus den AFA-Werken bei Hannover und der V2 Produktion Dora-Mittelbau wurden 1945 auf Todesmärsche geschickt. Sie wurden in einer Feldscheune bei Gardelegen bei lebendigem Leibe verbrannt. Allein im Kalischacht Dora Mittelbau verloren 20 000 Menschen ihr Leben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Lehren, gezogen im Nachkriegsdeutschland===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter Mitwirkung der kommunistischen ehemaligen KZ-Häftlinge Emil Carlebach (Buchenwald), Oskar Müller (Dachau) und überlebender Verfolgter anderer Parteien entstand in Hessen eine der fortschrittlichsten Länderverfassungen. Sie beinhaltet u. a. kostenfreie Bildung, Verbot der Aussperrung und eben den Sozialisierungsartikel 41, der die Überführung explizit des Kalibergbaus in Öffentliches Eigentum vorsieht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer Volksabstimmung wurde die Hessische Verfassung 1946 bestätigt. Auf Verlangen der Amerikanischen Militärregierung musste der Artikel 41 gesondert abgestimmt werden, erhielt aber dennoch 72 Prozent Zustimmung. Doch der Militärgouverneur Lucius D. Clay war nicht gewillt eine Umsetzung der Volksabstimmung zuzulassen: &amp;quot;In einer Zeit, in der die USA so viel Geld aus eigener Tasche zahlen, um Deutschland zu unterstützen, haben sie auch das Recht, ihre Meinung zu sagen und Experimente nicht zuzulassen&amp;quot;. Die Militärs erteilten weiter den Befehl, dass die KPD-Minister aus der Regierung zu entlassen seien, obwohl die KPD bei den gerade stattgefundenen Wahlen drei Sitze hinzugewonnen hatte und mit der SPD (38 Sitze) eine absolute Mehrheit von 48 Mandaten bei insgesamt 90 Landtagsabgeordneten hätte herstellen können. Statt dessen ging die SPD auf Befehl der Amerikaner mit der CDU in eine Koalitionsregierung, und damit war auch im politisch-parlamentarischen Raum der Anfang der dann folgenden Restaurationsperiode gegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Immer wieder wurde in den Anfangsjahren von Gewerkschaftern, Kommunisten und fortschrittlichen Sozialdemokraten die Umsetzung des Sozialisierungsartikels 41 eingefordert. 1951 noch erklärte der Hessische Staatgerichtshof den Artikel 41 für rechtsgültig. Auf diesem Stand stehen wir noch heute. Wir haben in der Artikelserie gesehen, wie die K+S Aktiengesellschaft die &amp;quot;wirtschaftlichen Freiheit&amp;quot; zu &amp;quot;monopolistischer Machtzusammenballung&amp;quot; und zu &amp;quot;politischer Macht missbraucht&amp;quot; (Artikel 39), sie handelt mit Laugeneinleitung in die Flüsse und Verpressung in den Boden dem Gemeinwohl zuwider (Artikel 45). Artikel 39 der hessischen Verfassung untersagt dies und verlangt &amp;quot;Vermögen, das die Gefahr solchen Missbrauchs (...) in sich birgt, ist auf Grund gesetzlicher Bestimmungen in Gemeineigentum zu überführen&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Karin Masche]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Verfassung des Landes Hessen]] Artikel 41&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sofortsozialisierung von Kohle und Stahl,&lt;br /&gt;
Erzen und Kali, Energie und Eisenbahnen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(1) Mit Inkrafttreten dieser Verfassung werden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1. in Gemeineigentum überführt: der Bergbau (Kohlen, Kali, Erze), die Betriebe der Eisen- und Stahlerzeugung, die Betriebe der Energiewirtschaft und das an Schienen oder Oberleitungen gebundene Verkehrswesen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2. vom Staate beaufsichtigt oder verwaltet, die Großbanken und Versicherungsunternehmen und diejenigen in Ziffer 1 genannten Betriebe, deren Sitz nicht in Hessen liegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weitere Artikel zum Kaliriesen:==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[KundS KALI GmbH|K+S Kali GmbH]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Kaliabbau: Börsenkurse]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[Kaliabbau: Laugenversenkung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Umweltsauereien der Kaliindustrie (Werra Versalzung, Laugenverpressung, Giftmülleinlagerung) (folgt)&lt;br /&gt;
    &lt;br /&gt;
* Aufmucken - Der Widerstand (Bürgerinitiativen an der Werra, Kommunen Niedersachsen, Landeswahlprogramme LINKE Niedersachsen und Hessen, Hessische Verfassung) (folgt)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Medienmacht, Sozialpartnerschaft, Politik (folgt) &lt;br /&gt;
&amp;lt;!--* [[Kaliabbau: Profite aus Hunger, Krieg und Zwangsarbeit]]--&amp;gt;&lt;br /&gt;
*[[Kaliabbau: Verflechtungen mit Atomindustrie|Verflechtungen von K+S mit der Atomindustrie]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Umweltpolitik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kaliindustrie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Demokratie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wirtschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte]]&lt;/div&gt;</description>
			<pubDate>Fri, 11 Jul 2008 11:30:31 GMT</pubDate>			<dc:creator>84.58.171.139</dc:creator>			<comments>http://fuldawiki.de/fd/index.php?title=Diskussion:Kaliabbau:_Profite_aus_Hunger,_Krieg_und_Zwangsarbeit</comments>		</item>
		<item>
			<title>Vorlage:Hauptseite Aktuelle Veranstaltungen</title>
			<link>http://fuldawiki.de/fd/index.php?title=Vorlage:Hauptseite_Aktuelle_Veranstaltungen</link>
			<description>&lt;p&gt;84.58.171.139:&amp;#32;treysa&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;!--'''15. Mai bis 11. Juni Ausstellung in der Landesbibliothek 25. Todestag von [[Anna Seghers]]'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Dienstag 10.6.08'''&lt;br /&gt;
* 14.56 Uhr Offener Kanal Fulda (Kabel) Aufzeichnung der Veranstaltung: Finanzmarktchaos und Bankenkrise, wer zahlt, wenn es an der Börse kracht? Vortrag des Wirtschaftswissenschaftlers und [[attac]]-Aktivisten Sven Giegold am 29. April, 19:30 Uhr, im Café Ideal in Fulda (Moderation: Prof. Dr. Peter Krahulec Veranstalter: attac Fulda&lt;br /&gt;
* 19.00 Uhr, Großenlüder, Gemeindebücherei Lesung mit [[Gudrun Pausewang]] Autorin aus Schlitz&lt;br /&gt;
* 20.00 Uhr Hochschule Fulda, Cafe Chaos, Agro-[[Gentechnik]] Vortrag mit Carolin Steinmetzer-Mann, Landtagsabgeordnete Die LINKE Brandenburg, umweltpolitische Sprecherin, Ausschusses für Ländliche Entwicklung, Umwelt- und Verbraucherschutz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Mittwoch 11.6.08'''&lt;br /&gt;
* 17.00 Uhr Treffpunkt Frankfurter Straße/Ecke Bardostraße (vor ehemaligem Wienerwald) zur IHK/Arbeitgeberverband Osthessen Kundgebung und Demonstration der [[IG Metall]] für neue Altersteilzeit - Weg mit Rente ab 67!, Teilnahme von jedermann/frau erwünscht&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Donnerstag 12.6.08'''&lt;br /&gt;
* 21.45 h - 22.15 h MONITOR-Sendung im Ersten: Wetten auf Nahrung - Der Druck der Spekulanten auf die Lebensmittelpreise, Gute Geschäfte, ruinierte Bauern, Not für die Welt - der unfaire Handel der EU mit Entwicklungsländern, Versklavt und vertrieben: Die Verlierer des Biosprit-Booms,Nachdenken über Lösungen: Interview mit Jeffrey Sachs, vollständige Beiträge ab Freitagnachmittag (ca. 16.00 Uhr) im Video- und Textformat http://www.monitor.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Montag 16.6.08'''&lt;br /&gt;
* 17.00 Uhr Fürstensaal [[Stadtverordnetenversammlung Juni 2008|Stadtverordnetenversammlung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Dienstag 17.6.08'''&lt;br /&gt;
* 19.30 Uhr im Cafe Ideal,36037 Fulda, Rabanusstraße 12, Gesteuerte Demokratie ? Wie Lobbygruppen die öffentliche Meinung beeinflussen, Lobby Control – Iniative für Transparenz und Demokratie, Eine Veranstaltung mit Ulrich Müller (Politikwissenschaftler) von Lobby Control, Köln, Moderation Prof. Dr. Krahulec, Hochschule Fulda, Veranstalter [[Attac|attac]] - Regionalgruppe Fulda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Mittwoch 18.6.08'''&lt;br /&gt;
*20.00 Uhr Vogelsberg, Bürgerhaus Romrod, [[Zivilcourage Vogelsberg]] der bekannte kanadischen Landwirt und Träger des alternativen Nobelpreises und Gentechnikgegner aus Kanada Percy Schmeiser berichtet über seine Erfahrungen mit Monsanto&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''27.6.08'''&lt;br /&gt;
* 20.00 Uhr Neuhof, Einlass nur 18 bis 19 Uhr, Werktor 2, Fußweg 45 Min., &amp;quot;Monte Kali&amp;quot; Neuhof „[[KundS KALI GmbH|Trunken von Ewigkeit vergesse ich....“,]] poetisches Erzähltheater mit R. H. Herget&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Dienstag 01.07.08'''&lt;br /&gt;
* 10.00 Uhr Großenlüder, Lüderhaus, Wiesenweg 14, [[Müll#Müll als Ersatzbrennstoff|Erörterungstermin ZKW Otterbein &amp;quot;Mitverbrennung von Abfällen und gefährlichen Abfällen im Zementwerk&amp;quot;]], öffentliche Veranstaltung mit interessanten fachlichen Diskussionen, http://www.pro-grossenlueder.de&lt;br /&gt;
* 19.45 [[attac]] Gruppentreff, DGB Haus Goethe Straße&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Montag, 7. Juli 2008''' &lt;br /&gt;
* „Monsanto – Mit Gift und Genen“,17:00 bis 19:00 Uhr, FULDA, tegut... Zentrale Raum 1, Die IG FÜR Vorführung des arte Dokumentarfilmes „Monsanto - mit Gift und Genen“. Anschließend spricht und diskutiert Dr. Peter Hamel, traditioneller Landwirt und Gründer von „[[Zivilcourage Vogelsberg]]“ gentechnikfreie Zone Vogelsberg mit den Teilnehmern. &lt;br /&gt;
*22.50-0.35, MDR, Der Untertan, Wolfgang Staudtes meisterhafte Verfilmung von Heinrich Manns Roman.&lt;br /&gt;
--&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''Dienstag 8.7.08'''&lt;br /&gt;
* 21.00 Uhr Frontal 21, ZDF u.a.[[KundS KALI GmbH#Meldungen aus anderen (ehemaligen) Salzbergwerken|Asse, die Lüge von der Endlagerung]]&lt;br /&gt;
* 22.15-22.45 Uhr, ZDF. Schuften - und doch kein Geld - Geringverdiener in Deutschland.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Donnerstag 10.7.08'''&lt;br /&gt;
* 22.15-23.30 Uhr, ZDF Dokukanal, Der letzte Tag des Salvador Allende&lt;br /&gt;
* 22.35-0.10 Uhr, 3sat, Army Go Home (USA/GB/D, 2001), Satire über verlotterte US-Soldaten in Deutschland, denen in den 90er Jahren der Feind abhanden kam.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Samstag 19.07.'''&lt;br /&gt;
* ab 16 Uhr, Treffpunkt Treysa Marktplatz, Demo gegen Rassismus, Schwalm Eder Kreis bleibt bunt, Veranstalter [[solid]] s.e.k.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--&lt;br /&gt;
'''Dienstag 5.8.08'''&lt;br /&gt;
* 18.00 Uhr [[Schul-, Kultur- und Sportausschuss]], Stadtschloss&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Dienstag 12.8.08'''&lt;br /&gt;
* Eröffnung Gewerkschaftshaus FD&lt;br /&gt;
* 18.00 Uhr, Stadtschloss,  [[Ausschuss für Bauwesen, Stadtplanung, Wirtschaft und Verkehr|Bauausschuss]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Donnerstag 14.8.08'''&lt;br /&gt;
* 18.00 Uhr [[Umweltausschuss]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Montag 18.8.08'''&lt;br /&gt;
*18.00 Uhr, Stadtschloss, [[Haupt- und Finanzausschuss]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Montag 25.8.08'''&lt;br /&gt;
* 18.00 Uhr Fürstensaal [[Stadtverordnetenversammlung August 2008|Stadtverordnetenversammlung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Dienstag 30.9.08'''&lt;br /&gt;
* 18.00 Uhr [[Schul-, Kultur- und Sportausschuss]], Stadtschloss&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Montag 20.10.08'''&lt;br /&gt;
*18.00 Uhr, Stadtschloss, [[Haupt- und Finanzausschuss]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Dienstag 21.10.08'''&lt;br /&gt;
* 18.00 Uhr, Stadtschloss,  [[Ausschuss für Bauwesen, Stadtplanung, Wirtschaft und Verkehr|Bauausschuss]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Donnerstag 23.10.08'''&lt;br /&gt;
* 18.00 Uhr [[Umweltausschuss]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Montag 27.10.08'''&lt;br /&gt;
* 18.00 Uhr Fürstensaal [[Stadtverordnetenversammlung Oktober 2008|Stadtverordnetenversammlung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Dienstag 11.11.08'''&lt;br /&gt;
* 18.00 Uhr [[Schul-, Kultur- und Sportausschuss]], Stadtschloss&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Dienstag 18.11.08'''&lt;br /&gt;
* 18.00 Uhr, Stadtschloss,  [[Ausschuss für Bauwesen, Stadtplanung, Wirtschaft und Verkehr|Bauausschuss]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Donnerstag 20.11.08'''&lt;br /&gt;
* 18.00 Uhr [[Umweltausschuss]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Montag 24.11.08'''&lt;br /&gt;
*18.00 Uhr, Stadtschloss, [[Haupt- und Finanzausschuss]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Montag 8.12.08'''&lt;br /&gt;
*18.00 Uhr, Stadtschloss, [[Haupt- und Finanzausschuss]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Montag 12.12.08'''&lt;br /&gt;
* 18.00 Uhr Fürstensaal [[Stadtverordnetenversammlung Dezember 2008|Stadtverordnetenversammlung]] &lt;br /&gt;
--&amp;gt;&lt;/div&gt;</description>
			<pubDate>Fri, 11 Jul 2008 00:17:56 GMT</pubDate>			<dc:creator>84.58.171.139</dc:creator>			<comments>http://fuldawiki.de/fd/index.php?title=Vorlage_Diskussion:Hauptseite_Aktuelle_Veranstaltungen</comments>		</item>
		<item>
			<title>Kaliabbau: Profite aus Hunger, Krieg und Zwangsarbeit</title>
			<link>http://fuldawiki.de/fd/index.php?title=Kaliabbau:_Profite_aus_Hunger,_Krieg_und_Zwangsarbeit</link>
			<description>&lt;p&gt;84.58.171.139:&amp;#32;/* Weitere Artikel zum Kaliriesen: */ typo&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;=Profite aus Hunger, Krieg und Zwangsarbeit=&lt;br /&gt;
==Der Konzern K+S in Gegenwart und Vergangenheit==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit Beginn der Artikelserie vor im Mai 2008 haben die MDAX notierten Börsenkurse der K+S AG von 260 Euro auf knapp 360 Euro zugelegt. Seit Januar 2008 ist ein Zuwachs von über 100 Prozent entstanden. Die Financial Times Deutschland stellte fest, dass die weltweite Lebensmittelknappheit und der Agro-Kraftstoff-Boom, die Nachfrage nach Düngemittel nach oben treibt. Die Weltbank will Anbauländern mit Düngemittel- und Saatgutlieferungen in Milliardenhöhe unter die Arme greifen. Auch hier macht sich für K+S die strategische Partnerschaft mit dem [[Gentechnik]]riesen Syngenta bezahlt. Die Aktionäre scheffeln die Profite auf Kosten der Hungernden auf drei Kontinenten und bringen sie in ihre Abhängigkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Einfluss auf die Politik zur Umsetzung seiner Interessen hat der Konzern fast ein Jahrhundert Erfahrung. Die deutsche Düngemittelindustrie ist eng verbunden mit dem Namen der reichsten Familien Deutschlands, der Familie Quandt. Bereits im ersten Weltkrieg zählte der Gründer der Dynastie als Textilfabrikant und Zulieferer für Uniformen zu den Kriegsgewinnlern. Mit diesem Kapital stieg Günther Quandt in die aufstrebende Kalifabrikation ein. Doch es blieb nicht bei Kali.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wintershall AG stieß bei der Kaliförderung auf Erdöl, schnell entwickelte sich in den 20er Jahren in Deutschland der Markt für Erdöl und auch die Gier nach den Erdölfeldern der Sowjetunion. Hitler schien die passende politische Figur zu sein, die diese Konzerninteressen umsetzen konnte. Bereits 1927 warb Hitler in seiner Schrift mit dem Titel &amp;quot;Der Weg zum Wiederaufstieg&amp;quot; bei Industriellen für seine Pläne &amp;quot;Jedes Volk braucht zur Entfaltung seines eigenen Ichs den nötigen Raum auf der Welt.&amp;quot; Der Generaldirektor der Wintershall AG August Rosterg gehörte zum Freundeskreis Reichsführer SS und stützte die Eingabe Industrieller vom November 1932 an den Reichspräsidenten Paul von Hindenburg mit der Aufforderung, Adolf Hitler zum Reichskanzler zu ernennen. Kali-Generaldirektor Rosterg sowie Hauptaktionär Günther Quandt nahmen an dem Geheimtreffen deutscher Industrieller vom 20. Februar 1933 mit Hitler und Göring teil. Von den daraus resultierenden eingegangenen Zahlungen auf das Treuhandkonto stammten über 30 Prozent aus dem Bergbau und dem weiteren Industriezweigen Quandts wie die Accumulatorenfabrik AG (später VARTA) und seinen Rüstungsbetrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter der Mitgliedsnummer 2636406 trat Günther Quandt am 1. Mai 1933 der NSDAP bei, 1937 wurde er zum Wehrwirtschaftsführer ernannt. &amp;quot;Ihre hervorstechendste Eigenschaft aber ist Ihr Glaube an Deutschland und an den Führer&amp;quot;, bescheinigte Hermann Josef Abs von der Deutschen Bank Günther Quandt im Jahre 1941 in einer Laudatio.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch private Bande wusste die Familie des Kali-, Erdöl- und Rüstungsmagnaten Günther Quandt einzusetzen. Quandts Ehefrau Magda heiratete nach der Scheidung den Reichspropagandaminister Goebbels. Die Hochzeitsfeier fand auf einem Landgut des Ex-Gatten Quandt statt, Harald der Erbe des Industrieimperiums der Quandts wuchs in der Familie Joseph Goebbels mit seinen Halbgeschwistern auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Der Faschismus an der Macht, Genossen, ist, wie ihn das 13. Plenum des EKKI richtig charakterisiert hat, die offene, terroristische Diktatur der reaktionärsten, am meisten chauvinistischsten, am meisten imperialistischen Elemente des Finanzkapitals.''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Georgi Dimitrow&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Quelle des Reichtums: Sklavenarbeit===&lt;br /&gt;
In Quandts AFA Werken, in denen Batterieanlagen für U-Boote, Torpedos, V2, Panzerfahrzeuge, Funk- und Radargeräte, sowie für Kampfflugzeuge und alle motorisierten Truppenteile produziert wurden, in den Kalibergwerken und anderen Rüstungsindustrien kamen KZ-Häftlinge aus Buchenwald, Neuengamme, Mauthausen usw. zum Einsatz. Die Sterberate in der bleiverseuchten Umgebung und in den Bergwerken z. B. der V2 Produktion Mittelbau Dora war enorm hoch. In stillgelegten Kalischächten wurden Reichsmunitionsanstalten eingerichtet. Neben KZ-Gefangenen arbeiteten hier Kriegsgefangene und Zwangsarbeiter. Arbeiter aus den AFA-Werken bei Hannover und der V2 Produktion Dora-Mittelbau wurden 1945 auf Todesmärsche geschickt. Sie wurden in einer Feldscheune bei Gardelegen bei lebendigem Leibe verbrannt. Allein im Kalischacht Dora Mittelbau verloren 20 000 Menschen ihr Leben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Lehren, gezogen im Nachkriegsdeutschland===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter Mitwirkung der kommunistischen ehemaligen KZ-Häftlinge Emil Carlebach (Buchenwald), Oskar Müller (Dachau) und überlebender Verfolgter anderer Parteien entstand in Hessen eine der fortschrittlichsten Länderverfassungen. Sie beinhaltet u. a. kostenfreie Bildung, Verbot der Aussperrung und eben den Sozialisierungsartikel 41, der die Überführung explizit des Kalibergbaus in Öffentliches Eigentum vorsieht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer Volksabstimmung wurde die Hessische Verfassung 1946 bestätigt. Auf Verlangen der Amerikanischen Militärregierung musste der Artikel 41 gesondert abgestimmt werden, erhielt aber dennoch 72 Prozent Zustimmung. Doch der Militärgouverneur Lucius D. Clay war nicht gewillt eine Umsetzung der Volksabstimmung zuzulassen: &amp;quot;In einer Zeit, in der die USA so viel Geld aus eigener Tasche zahlen, um Deutschland zu unterstützen, haben sie auch das Recht, ihre Meinung zu sagen und Experimente nicht zuzulassen&amp;quot;. Die Militärs erteilten weiter den Befehl, dass die KPD-Minister aus der Regierung zu entlassen seien, obwohl die KPD bei den gerade stattgefundenen Wahlen drei Sitze hinzugewonnen hatte und mit der SPD (38 Sitze) eine absolute Mehrheit von 48 Mandaten bei insgesamt 90 Landtagsabgeordneten hätte herstellen können. Statt dessen ging die SPD auf Befehl der Amerikaner mit der CDU in eine Koalitionsregierung, und damit war auch im politisch-parlamentarischen Raum der Anfang der dann folgenden Restaurationsperiode gegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Immer wieder wurde in den Anfangsjahren von Gewerkschaftern, Kommunisten und fortschrittlichen Sozialdemokraten die Umsetzung des Sozialisierungsartikels 41 eingefordert. 1951 noch erklärte der Hessische Staatgerichtshof den Artikel 41 für rechtsgültig. Auf diesem Stand stehen wir noch heute. Wir haben in der Artikelserie gesehen, wie die K+S Aktiengesellschaft die &amp;quot;wirtschaftlichen Freiheit&amp;quot; zu &amp;quot;monopolistischer Machtzusammenballung&amp;quot; und zu &amp;quot;politischer Macht missbraucht&amp;quot; (Artikel 39), sie handelt mit Laugeneinleitung in die Flüsse und Verpressung in den Boden dem Gemeinwohl zuwider (Artikel 45). Artikel 39 der hessischen Verfassung untersagt dies und verlangt &amp;quot;Vermögen, das die Gefahr solchen Missbrauchs (...) in sich birgt, ist auf Grund gesetzlicher Bestimmungen in Gemeineigentum zu überführen&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Karin Masche]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Verfassung des Landes Hessen]] Artikel 41&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sofortsozialisierung von Kohle und Stahl,&lt;br /&gt;
Erzen und Kali, Energie und Eisenbahnen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(1) Mit Inkrafttreten dieser Verfassung werden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1. in Gemeineigentum überführt: der Bergbau (Kohlen, Kali, Erze), die Betriebe der Eisen- und Stahlerzeugung, die Betriebe der Energiewirtschaft und das an Schienen oder Oberleitungen gebundene Verkehrswesen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2. vom Staate beaufsichtigt oder verwaltet, die Großbanken und Versicherungsunternehmen und diejenigen in Ziffer 1 genannten Betriebe, deren Sitz nicht in Hessen liegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weitere Artikel zum Kaliriesen:==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[KundS KALI GmbH|K+S Kali GmbH]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Kaliabbau: Börsenkurse]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[Kaliabbau: Laugenversenkung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Umweltsauereien der Kaliindustrie (Werra Versalzung, Laugenverpressung, Giftmülleinlagerung) (folgt)&lt;br /&gt;
    &lt;br /&gt;
* Aufmucken - Der Widerstand (Bürgerinitiativen an der Werra, Kommunen Niedersachsen, Landeswahlprogramme LINKE Niedersachsen und Hessen, Hessische Verfassung) (folgt)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Medienmacht, Sozialpartnerschaft, Politik (folgt)&lt;br /&gt;
    &lt;br /&gt;
&amp;lt;!--* [[Kaliabbau: Profite aus Hunger, Krieg und Zwangsarbeit]]--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[Kaliabbau: Verflechtungen mit Atomindustrie|Verflechtungen von K+S mit der Atomindustrie]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Umweltpolitik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kaliindustrie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Demokratie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wirtschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte]]&lt;/div&gt;</description>
			<pubDate>Thu, 10 Jul 2008 23:58:34 GMT</pubDate>			<dc:creator>84.58.171.139</dc:creator>			<comments>http://fuldawiki.de/fd/index.php?title=Diskussion:Kaliabbau:_Profite_aus_Hunger,_Krieg_und_Zwangsarbeit</comments>		</item>
		<item>
			<title>Kaliabbau: Profite aus Hunger, Krieg und Zwangsarbeit</title>
			<link>http://fuldawiki.de/fd/index.php?title=Kaliabbau:_Profite_aus_Hunger,_Krieg_und_Zwangsarbeit</link>
			<description>&lt;p&gt;84.58.171.139:&amp;#32;+ kat + wikilinks&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;=Profite aus Hunger, Krieg und Zwangsarbeit=&lt;br /&gt;
==Der Konzern K+S in Gegenwart und Vergangenheit==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit Beginn der Artikelserie vor im Mai 2008 haben die MDAX notierten Börsenkurse der K+S AG von 260 Euro auf knapp 360 Euro zugelegt. Seit Januar 2008 ist ein Zuwachs von über 100 Prozent entstanden. Die Financial Times Deutschland stellte fest, dass die weltweite Lebensmittelknappheit und der Agro-Kraftstoff-Boom, die Nachfrage nach Düngemittel nach oben treibt. Die Weltbank will Anbauländern mit Düngemittel- und Saatgutlieferungen in Milliardenhöhe unter die Arme greifen. Auch hier macht sich für K+S die strategische Partnerschaft mit dem [[Gentechnik]]riesen Syngenta bezahlt. Die Aktionäre scheffeln die Profite auf Kosten der Hungernden auf drei Kontinenten und bringen sie in ihre Abhängigkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Einfluss auf die Politik zur Umsetzung seiner Interessen hat der Konzern fast ein Jahrhundert Erfahrung. Die deutsche Düngemittelindustrie ist eng verbunden mit dem Namen der reichsten Familien Deutschlands, der Familie Quandt. Bereits im ersten Weltkrieg zählte der Gründer der Dynastie als Textilfabrikant und Zulieferer für Uniformen zu den Kriegsgewinnlern. Mit diesem Kapital stieg Günther Quandt in die aufstrebende Kalifabrikation ein. Doch es blieb nicht bei Kali.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wintershall AG stieß bei der Kaliförderung auf Erdöl, schnell entwickelte sich in den 20er Jahren in Deutschland der Markt für Erdöl und auch die Gier nach den Erdölfeldern der Sowjetunion. Hitler schien die passende politische Figur zu sein, die diese Konzerninteressen umsetzen konnte. Bereits 1927 warb Hitler in seiner Schrift mit dem Titel &amp;quot;Der Weg zum Wiederaufstieg&amp;quot; bei Industriellen für seine Pläne &amp;quot;Jedes Volk braucht zur Entfaltung seines eigenen Ichs den nötigen Raum auf der Welt.&amp;quot; Der Generaldirektor der Wintershall AG August Rosterg gehörte zum Freundeskreis Reichsführer SS und stützte die Eingabe Industrieller vom November 1932 an den Reichspräsidenten Paul von Hindenburg mit der Aufforderung, Adolf Hitler zum Reichskanzler zu ernennen. Kali-Generaldirektor Rosterg sowie Hauptaktionär Günther Quandt nahmen an dem Geheimtreffen deutscher Industrieller vom 20. Februar 1933 mit Hitler und Göring teil. Von den daraus resultierenden eingegangenen Zahlungen auf das Treuhandkonto stammten über 30 Prozent aus dem Bergbau und dem weiteren Industriezweigen Quandts wie die Accumulatorenfabrik AG (später VARTA) und seinen Rüstungsbetrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter der Mitgliedsnummer 2636406 trat Günther Quandt am 1. Mai 1933 der NSDAP bei, 1937 wurde er zum Wehrwirtschaftsführer ernannt. &amp;quot;Ihre hervorstechendste Eigenschaft aber ist Ihr Glaube an Deutschland und an den Führer&amp;quot;, bescheinigte Hermann Josef Abs von der Deutschen Bank Günther Quandt im Jahre 1941 in einer Laudatio.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch private Bande wusste die Familie des Kali-, Erdöl- und Rüstungsmagnaten Günther Quandt einzusetzen. Quandts Ehefrau Magda heiratete nach der Scheidung den Reichspropagandaminister Goebbels. Die Hochzeitsfeier fand auf einem Landgut des Ex-Gatten Quandt statt, Harald der Erbe des Industrieimperiums der Quandts wuchs in der Familie Joseph Goebbels mit seinen Halbgeschwistern auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Der Faschismus an der Macht, Genossen, ist, wie ihn das 13. Plenum des EKKI richtig charakterisiert hat, die offene, terroristische Diktatur der reaktionärsten, am meisten chauvinistischsten, am meisten imperialistischen Elemente des Finanzkapitals.''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Georgi Dimitrow&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Quelle des Reichtums: Sklavenarbeit===&lt;br /&gt;
In Quandts AFA Werken, in denen Batterieanlagen für U-Boote, Torpedos, V2, Panzerfahrzeuge, Funk- und Radargeräte, sowie für Kampfflugzeuge und alle motorisierten Truppenteile produziert wurden, in den Kalibergwerken und anderen Rüstungsindustrien kamen KZ-Häftlinge aus Buchenwald, Neuengamme, Mauthausen usw. zum Einsatz. Die Sterberate in der bleiverseuchten Umgebung und in den Bergwerken z. B. der V2 Produktion Mittelbau Dora war enorm hoch. In stillgelegten Kalischächten wurden Reichsmunitionsanstalten eingerichtet. Neben KZ-Gefangenen arbeiteten hier Kriegsgefangene und Zwangsarbeiter. Arbeiter aus den AFA-Werken bei Hannover und der V2 Produktion Dora-Mittelbau wurden 1945 auf Todesmärsche geschickt. Sie wurden in einer Feldscheune bei Gardelegen bei lebendigem Leibe verbrannt. Allein im Kalischacht Dora Mittelbau verloren 20 000 Menschen ihr Leben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Lehren, gezogen im Nachkriegsdeutschland===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter Mitwirkung der kommunistischen ehemaligen KZ-Häftlinge Emil Carlebach (Buchenwald), Oskar Müller (Dachau) und überlebender Verfolgter anderer Parteien entstand in Hessen eine der fortschrittlichsten Länderverfassungen. Sie beinhaltet u. a. kostenfreie Bildung, Verbot der Aussperrung und eben den Sozialisierungsartikel 41, der die Überführung explizit des Kalibergbaus in Öffentliches Eigentum vorsieht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer Volksabstimmung wurde die Hessische Verfassung 1946 bestätigt. Auf Verlangen der Amerikanischen Militärregierung musste der Artikel 41 gesondert abgestimmt werden, erhielt aber dennoch 72 Prozent Zustimmung. Doch der Militärgouverneur Lucius D. Clay war nicht gewillt eine Umsetzung der Volksabstimmung zuzulassen: &amp;quot;In einer Zeit, in der die USA so viel Geld aus eigener Tasche zahlen, um Deutschland zu unterstützen, haben sie auch das Recht, ihre Meinung zu sagen und Experimente nicht zuzulassen&amp;quot;. Die Militärs erteilten weiter den Befehl, dass die KPD-Minister aus der Regierung zu entlassen seien, obwohl die KPD bei den gerade stattgefundenen Wahlen drei Sitze hinzugewonnen hatte und mit der SPD (38 Sitze) eine absolute Mehrheit von 48 Mandaten bei insgesamt 90 Landtagsabgeordneten hätte herstellen können. Statt dessen ging die SPD auf Befehl der Amerikaner mit der CDU in eine Koalitionsregierung, und damit war auch im politisch-parlamentarischen Raum der Anfang der dann folgenden Restaurationsperiode gegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Immer wieder wurde in den Anfangsjahren von Gewerkschaftern, Kommunisten und fortschrittlichen Sozialdemokraten die Umsetzung des Sozialisierungsartikels 41 eingefordert. 1951 noch erklärte der Hessische Staatgerichtshof den Artikel 41 für rechtsgültig. Auf diesem Stand stehen wir noch heute. Wir haben in der Artikelserie gesehen, wie die K+S Aktiengesellschaft die &amp;quot;wirtschaftlichen Freiheit&amp;quot; zu &amp;quot;monopolistischer Machtzusammenballung&amp;quot; und zu &amp;quot;politischer Macht missbraucht&amp;quot; (Artikel 39), sie handelt mit Laugeneinleitung in die Flüsse und Verpressung in den Boden dem Gemeinwohl zuwider (Artikel 45). Artikel 39 der hessischen Verfassung untersagt dies und verlangt &amp;quot;Vermögen, das die Gefahr solchen Missbrauchs (...) in sich birgt, ist auf Grund gesetzlicher Bestimmungen in Gemeineigentum zu überführen&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Karin Masche]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Verfassung des Landes Hessen]] Artikel 41&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sofortsozialisierung von Kohle und Stahl,&lt;br /&gt;
Erzen und Kali, Energie und Eisenbahnen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(1) Mit Inkrafttreten dieser Verfassung werden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1. in Gemeineigentum überführt: der Bergbau (Kohlen, Kali, Erze), die Betriebe der Eisen- und Stahlerzeugung, die Betriebe der Energiewirtschaft und das an Schienen oder Oberleitungen gebundene Verkehrswesen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2. vom Staate beaufsichtigt oder verwaltet, die Großbanken und Versicherungsunternehmen und diejenigen in Ziffer 1 genannten Betriebe, deren Sitz nicht in Hessen liegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weitere Artikel zum Kaliriesen:==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[KundS KALI GmbH|K+S Kali GmbH]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Kaliabbau: Börsenkurse]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[Kaliabbau: Laugenversenkung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Umweltsauereien der Kaliindustrie (Werra Versalzung, Laugenverpressung, Giftmülleinlagerung) (folgt)&lt;br /&gt;
    &lt;br /&gt;
* Aufmucken - Der Widerstand (Bürgerinitiativen an der Werra, Kommunen Niedersachsen, Landeswahlprogramme LINKE Niedersachsen und Hessen, Hessische Verfassung) (folgt)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Medienmacht, Sozialpartnerschaft, Politik (folgt)&lt;br /&gt;
    &lt;br /&gt;
* Historische Betrachtung des Kaliriesen (Bedeutung im Faschismus, Erdöllieferant, Kriegs&amp;quot;ziele&amp;quot;, Familie Quandt, Rüstungsproduktion, Zwangsarbeit, Lehren aus dem Faschismus, Forderungen in Länderverfassungen) (folgt)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kaliabbau: Verflechtungen mit Atomindustrie|Verflechtungen von K+S mit der Atomindustrie]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Umweltpolitik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kaliindustrie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Demokratie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wirtschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte]]&lt;/div&gt;</description>
			<pubDate>Thu, 10 Jul 2008 23:50:32 GMT</pubDate>			<dc:creator>84.58.171.139</dc:creator>			<comments>http://fuldawiki.de/fd/index.php?title=Diskussion:Kaliabbau:_Profite_aus_Hunger,_Krieg_und_Zwangsarbeit</comments>		</item>
		<item>
			<title>Kaliabbau: Profite aus Hunger, Krieg und Zwangsarbeit</title>
			<link>http://fuldawiki.de/fd/index.php?title=Kaliabbau:_Profite_aus_Hunger,_Krieg_und_Zwangsarbeit</link>
			<description>&lt;p&gt;84.58.171.139:&amp;#32;&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;=Profite aus Hunger, Krieg und Zwangsarbeit=&lt;br /&gt;
==Der Konzern K+S in Gegenwart und Vergangenheit==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit Beginn der Artikelserie vor im Mai 2008 haben die MDAX notierten Börsenkurse der K+S AG von 260 Euro auf knapp 360 Euro zugelegt. Seit Januar 2008 ist ein Zuwachs von über 100 Prozent entstanden. Die Financial Times Deutschland stellte fest, dass die weltweite Lebensmittelknappheit und der Agro-Kraftstoff-Boom, die Nachfrage nach Düngemittel nach oben treibt. Die Weltbank will Anbauländern mit Düngemittel- und Saatgutlieferungen in Milliardenhöhe unter die Arme greifen. Auch hier macht sich für K+S die strategische Partnerschaft mit dem [[Gentechnik]]riesen Syngenta bezahlt. Die Aktionäre scheffeln die Profite auf Kosten der Hungernden auf drei Kontinenten und bringen sie in ihre Abhängigkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Einfluss auf die Politik zur Umsetzung seiner Interessen hat der Konzern fast ein Jahrhundert Erfahrung. Die deutsche Düngemittelindustrie ist eng verbunden mit dem Namen der reichsten Familien Deutschlands, der Familie Quandt. Bereits im ersten Weltkrieg zählte der Gründer der Dynastie als Textilfabrikant und Zulieferer für Uniformen zu den Kriegsgewinnlern. Mit diesem Kapital stieg Günther Quandt in die aufstrebende Kalifabrikation ein. Doch es blieb nicht bei Kali.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wintershall AG stieß bei der Kaliförderung auf Erdöl, schnell entwickelte sich in den 20er Jahren in Deutschland der Markt für Erdöl und auch die Gier nach den Erdölfeldern der Sowjetunion. Hitler schien die passende politische Figur zu sein, die diese Konzerninteressen umsetzen konnte. Bereits 1927 warb Hitler in seiner Schrift mit dem Titel &amp;quot;Der Weg zum Wiederaufstieg&amp;quot; bei Industriellen für seine Pläne &amp;quot;Jedes Volk braucht zur Entfaltung seines eigenen Ichs den nötigen Raum auf der Welt.&amp;quot; Der Generaldirektor der Wintershall AG August Rosterg gehörte zum Freundeskreis Reichsführer SS und stützte die Eingabe Industrieller vom November 1932 an den Reichspräsidenten Paul von Hindenburg mit der Aufforderung, Adolf Hitler zum Reichskanzler zu ernennen. Kali-Generaldirektor Rosterg sowie Hauptaktionär Günther Quandt nahmen an dem Geheimtreffen deutscher Industrieller vom 20. Februar 1933 mit Hitler und Göring teil. Von den daraus resultierenden eingegangenen Zahlungen auf das Treuhandkonto stammten über 30 Prozent aus dem Bergbau und dem weiteren Industriezweigen Quandts wie die Accumulatorenfabrik AG (später VARTA) und seinen Rüstungsbetrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter der Mitgliedsnummer 2636406 trat Günther Quandt am 1. Mai 1933 der NSDAP bei, 1937 wurde er zum Wehrwirtschaftsführer ernannt. &amp;quot;Ihre hervorstechendste Eigenschaft aber ist Ihr Glaube an Deutschland und an den Führer&amp;quot;, bescheinigte Hermann Josef Abs von der Deutschen Bank Günther Quandt im Jahre 1941 in einer Laudatio.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch private Bande wusste die Familie des Kali-, Erdöl- und Rüstungsmagnaten Günther Quandt einzusetzen. Quandts Ehefrau Magda heiratete nach der Scheidung den Reichspropagandaminister Goebbels. Die Hochzeitsfeier fand auf einem Landgut des Ex-Gatten Quandt statt, Harald der Erbe des Industrieimperiums der Quandts wuchs in der Familie Joseph Goebbels mit seinen Halbgeschwistern auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Der Faschismus an der Macht, Genossen, ist, wie ihn das 13. Plenum des EKKI richtig charakterisiert hat, die offene, terroristische Diktatur der reaktionärsten, am meisten chauvinistischsten, am meisten imperialistischen Elemente des Finanzkapitals.''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Georgi Dimitrow&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Quelle des Reichtums: Sklavenarbeit===&lt;br /&gt;
In Quandts AFA Werken, in denen Batterieanlagen für U-Boote, Torpedos, V2, Panzerfahrzeuge, Funk- und Radargeräte, sowie für Kampfflugzeuge und alle motorisierten Truppenteile produziert wurden, in den Kalibergwerken und anderen Rüstungsindustrien kamen KZ-Häftlinge aus Buchenwald, Neuengamme, Mauthausen usw. zum Einsatz. Die Sterberate in der bleiverseuchten Umgebung und in den Bergwerken z. B. der V2 Produktion Mittelbau Dora war enorm hoch. In stillgelegten Kalischächten wurden Reichsmunitionsanstalten eingerichtet. Neben KZ-Gefangenen arbeiteten hier Kriegsgefangene und Zwangsarbeiter. Arbeiter aus den AFA-Werken bei Hannover und der V2 Produktion Dora-Mittelbau wurden 1945 auf Todesmärsche geschickt. Sie wurden in einer Feldscheune bei Gardelegen bei lebendigem Leibe verbrannt. Allein im Kalischacht Dora Mittelbau verloren 20 000 Menschen ihr Leben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Lehren, gezogen im Nachkriegsdeutschland===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter Mitwirkung der kommunistischen ehemaligen KZ-Häftlinge Emil Carlebach (Buchenwald), Oskar Müller (Dachau) und überlebender Verfolgter anderer Parteien entstand in Hessen eine der fortschrittlichsten Länderverfassungen. Sie beinhaltet u. a. kostenfreie Bildung, Verbot der Aussperrung und eben den Sozialisierungsartikel 41, der die Überführung explizit des Kalibergbaus in Öffentliches Eigentum vorsieht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer Volksabstimmung wurde die Hessische Verfassung 1946 bestätigt. Auf Verlangen der Amerikanischen Militärregierung musste der Artikel 41 gesondert abgestimmt werden, erhielt aber dennoch 72 Prozent Zustimmung. Doch der Militärgouverneur Lucius D. Clay war nicht gewillt eine Umsetzung der Volksabstimmung zuzulassen: &amp;quot;In einer Zeit, in der die USA so viel Geld aus eigener Tasche zahlen, um Deutschland zu unterstützen, haben sie auch das Recht, ihre Meinung zu sagen und Experimente nicht zuzulassen&amp;quot;. Die Militärs erteilten weiter den Befehl, dass die KPD-Minister aus der Regierung zu entlassen seien, obwohl die KPD bei den gerade stattgefundenen Wahlen drei Sitze hinzugewonnen hatte und mit der SPD (38 Sitze) eine absolute Mehrheit von 48 Mandaten bei insgesamt 90 Landtagsabgeordneten hätte herstellen können. Statt dessen ging die SPD auf Befehl der Amerikaner mit der CDU in eine Koalitionsregierung, und damit war auch im politisch-parlamentarischen Raum der Anfang der dann folgenden Restaurationsperiode gegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Immer wieder wurde in den Anfangsjahren von Gewerkschaftern, Kommunisten und fortschrittlichen Sozialdemokraten die Umsetzung des Sozialisierungsartikels 41 eingefordert. 1951 noch erklärte der Hessische Staatgerichtshof den Artikel 41 für rechtsgültig. Auf diesem Stand stehen wir noch heute. Wir haben in der Artikelserie gesehen, wie die K+S Aktiengesellschaft die &amp;quot;wirtschaftlichen Freiheit&amp;quot; zu &amp;quot;monopolistischer Machtzusammenballung&amp;quot; und zu &amp;quot;politischer Macht missbraucht&amp;quot; (Artikel 39), sie handelt mit Laugeneinleitung in die Flüsse und Verpressung in den Boden dem Gemeinwohl zuwider (Artikel 45). Artikel 39 der hessischen Verfassung untersagt dies und verlangt &amp;quot;Vermögen, das die Gefahr solchen Missbrauchs (...) in sich birgt, ist auf Grund gesetzlicher Bestimmungen in Gemeineigentum zu überführen&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Karin Masche]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Verfassung des Landes Hessen]] Artikel 41&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sofortsozialisierung von Kohle und Stahl,&lt;br /&gt;
Erzen und Kali, Energie und Eisenbahnen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(1) Mit Inkrafttreten dieser Verfassung werden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1. in Gemeineigentum überführt: der Bergbau (Kohlen, Kali, Erze), die Betriebe der Eisen- und Stahlerzeugung, die Betriebe der Energiewirtschaft und das an Schienen oder Oberleitungen gebundene Verkehrswesen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2. vom Staate beaufsichtigt oder verwaltet, die Großbanken und Versicherungsunternehmen und diejenigen in Ziffer 1 genannten Betriebe, deren Sitz nicht in Hessen liegt.&lt;/div&gt;</description>
			<pubDate>Thu, 10 Jul 2008 23:49:01 GMT</pubDate>			<dc:creator>84.58.171.139</dc:creator>			<comments>http://fuldawiki.de/fd/index.php?title=Diskussion:Kaliabbau:_Profite_aus_Hunger,_Krieg_und_Zwangsarbeit</comments>		</item>
		<item>
			<title>Kaliabbau: Verflechtungen mit Atomindustrie</title>
			<link>http://fuldawiki.de/fd/index.php?title=Kaliabbau:_Verflechtungen_mit_Atomindustrie</link>
			<description>&lt;p&gt;84.58.171.139:&amp;#32;/* Weitere Artikel zum Kaliriesen: */ +börsenkurse&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;=Missglückte Endlagerung in Asse II=&lt;br /&gt;
==Superprofite mit strahlender Wirkung==&lt;br /&gt;
[[Bild:Nuclear power plant 2D B.svg|right]]&lt;br /&gt;
Zu was Kalibergwerke nutze sind, wenn der Abraum nicht gleich wieder in die Hohlräume gefüllt wird, zeigen derzeit eindrucksvoll die Vorgänge um die ehemalige Kaligrube Asse II. Der gesamte in der Bundesrepublik von 1967 bis 1978 angefallene schwach- und mittelaktive Atommüll lagert hier. Neben verschiedenen Radionukliden, weiteren chemischen toxischen Stoffen sind auch 102 t Uran, 87 t Thorium, 11,6 kg Plutonium und Radium. Einige der Stoffe haben Halbwertzeiten von mehreren Millionen Jahren. Und diese Stoffe finden sich nun also gelöst in Laugen in Grundwasser führenden Schichten. Dabei versicherte noch 2007 der Betreiber, dass es Tausende von Jahren dauern würde, bis die zufließende Lauge, in die Kammern mit Atommüll eindringen könne. Gleichzeitig wusste und verschleierte das Helmholtz-Zentrum, dass diese Situation längst eingetreten ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Derzeit reagiert die Öffentlichkeit heftig auf den Skandal um die radioaktiven Laugen und den Atommüll in Asse II, und das ist gut so. Doch seit Jahren weisen immer wieder Bürgerinitiativen, kritische Presse und Wissenschaftler auf das Problem des Wassereinbruchs in die Grube hin. Im Jahr 2002 bereits titelt die Junge Welt: &amp;quot; Ein Atomklo säuft ab&amp;quot;, seitdem sind sechs Jahre ins Land gegangen, ohne dass Aufsichtsbehörden, Öffentlichkeit und Politiker Notiz davon genommen hätten. Vor über zwei Jahren referierte der ehemalige Leiter des Instituts für Physikalische Chemie und Elektrochemie an der TU Braunschweig, Prof. Dr. Rolf Bertram zu der Thematik und zeigte auf, dass bereits seit 1988 Wasser in die Schächte eindringt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Verantwortlichen reagierten auf ihre Weise. Während die Maßnahmen der Schließung, Tieferpumpen oder Fluten mit &amp;quot;Schutzfluid&amp;quot; in die Öffentlichkeit gelangt sind, findet sich in den Berichten des Betreibers klein versteckt ein weiterer Skandal: Die aufgefangenen Laugen werden in Tanklastzüge verladen, über die Straßen zu stillgelegten Kalisalzbergwerken gekarrt, und dort zur Flutung der Bergwerke eingesetzt. Wer garantiert, dass diese Laugen aus dem kollabierenden Endlager noch frei von radioaktiven Stoffen sind? Wer hat die Messungen vorgenommen? Wohin wurden die über 9400 Kubikmeter Steinsalzlösung aus der Asse transportiert?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Halbjahresbericht über den Stand der &amp;quot;Stilllegung/Rückbau kerntechnischer Anlagen&amp;quot; der Forschungszentrum Karlsruhe heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;An verschiedenen Sammelstellen im Bereich der Südflanke der Schachtanlage Asse werden täglich weiterhin rund 12 Kubikmeter gesättigte Steinsalzlösung aufgefangen. Die chemischen und physikalischen Eigenschaften der zutretenden Lösung sind unverändert. Seit Juni 2005 wird sie regelmäßig nach über Tage gepumpt und mit Tanklastzügen zu stillgelegten Kalisalzbergwerken der Kali und Salz AG transportiert. Dort kommt die Lösung bei der Flutung von stillgelegten Bergwerken zum Einsatz. Bislang wurden rund 9.400 Kubikmeter Steinsalzlösung aus der Schachtanlage Asse herausgefördert.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Niedersachsen verfügt die K+S AG über 28 stillgelegte Kalibergwerke mit 64 Schächten. Sie verwaltet auch ehemalige Bergwerke von Vorgängergesellschaften wie Wintershall, der Salzdetfurth AG, z.B. in NRW die ehemalige Zeche Mansfeld in Bochum oder das ehemalige Kaliwerk Buggingen in Baden-Württemberg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die K+ S Aktiengesellschaft ist dick drin im Entsorgungsgeschäft. Sieben ausgewiesene Untertagedeponien betreibt der K+S Konzern: Sigmundshall in Niedersachsen, Zielitz und Bernburg in Sachsen-Anhalt, Unterbreizbach in Thüringen sowie Wintershall, Hattdorf und Herfa-Neurode in Hessen. Überall dort lagern hochgiftige Cocktails. Die süddeutsche Zeitung schreibt in einer Reportage: &amp;quot;Mit dem in Herfa-Neurode gelagerten Arsen, könnte man die gesamte Menschheit vergiften.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch bei Asse II hat K+S seine Finger mit im Spiel. Bei der 100 Jahre Jubiläumsfeier überbrachte namens der K+S Aktiengesellschaft Frank Hunstock (Leiter des Funktionsbereiches Bergbau der K+S AG), als Vertreter einer ehemaligen Betreibergesellschaft Glückwünsche. Der Konzern fühlt sich also nach wie vor zuständig, Festreden zum 100-jährigen Jubiläum der Asse zu halten. Die Wintershall AG, die den Kalibereich 1970 ausgliederte, bot das unrentabel gewordene Bergwerk für eine profitable Nachnutzung zur Einlagerung von Atommüll an, ein Auswahlverfahren hatte nicht stattgefunden. Im Auftrag der Bundesrepublik erwarb die Gesellschaft für Strahlen- und Umweltforschung (GSF) 1965 das Bergwerk.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie sehr der Konzern K+S an der Planung der Einlagerung von Atommüll beteiligt ist und von staatlichen Forschungsfördergeldern profitiert, zeigen Gutachten, die bei K+S in Auftrag gegeben werden, der Verkauf des Haldenmaterials zur Verfüllung der Asse II und Forschungsprojektlisten. So ist die Forschung zu Schachtverschlüssen ein konkretes Fallbeispiel, wie der milliardenschwere Konzern K+S sich Aufträge des Bundesministeriums für Bildung, Wissenschaft, Forschung und Technologie sichert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sofortige Aufklärung über den Verbleib der aufgefangenen Laugen aus dem &amp;quot;Forschungsendlager&amp;quot; Asse II in stillgelegte K+S Bergwerke muss die erste Folge sein. Strafrechtliche Verfolgung der Täter und Enteignung aller aktiven und stillgelegten Bergwerke der K+S AG die nächste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit der Börsenkurs stimmt, ist ihnen kein Verbrechen zu groß!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die missglückte Endlagerung in Asse II zeigt, dass sichere Einlagerung des Atommülls nicht möglich ist. Für die bisherigen und zukünftigen Kosten der Lagerung bereits angefallenen Atommülls muss die Atomindustrie in vollem Umfang aufkommen. Enteignung der Atomindustrie und Stopp der Neuproduktion von Atommüll verlangen von uns die nachfolgenden Generationen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Karin Masche]]&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vom Steuerzahler bereits finanziert:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kosten bisher (von 1993 bis 12/2001): 85 774 Mio. Euro&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kosten Berichtszeitraum: 8 112 Mio. Euro&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zukünftige Kosten: 62 017 Mio. Euro&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Geldgeber: Bund 100 Prozent&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geldmaschine Asse==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Geldmaschineasse.gif]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://fuldawiki.de/fd/images/2/27/Geldmaschineasse.pdf '''Schaubild in voller Größe als PDF''']&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
==Weitere Artikel zum Kaliriesen:==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[KundS KALI GmbH|K+S Kali GmbH]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Kaliabbau: Börsenkurse]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[Kaliabbau: Laugenversenkung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Umweltsauereien der Kaliindustrie (Werra Versalzung, Laugenverpressung, Giftmülleinlagerung) (folgt)&lt;br /&gt;
    &lt;br /&gt;
* Aufmucken - Der Widerstand (Bürgerinitiativen an der Werra, Kommunen Niedersachsen, Landeswahlprogramme LINKE Niedersachsen und Hessen, Hessische Verfassung) (folgt)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Medienmacht, Sozialpartnerschaft, Politik (folgt)&lt;br /&gt;
    &lt;br /&gt;
* Historische Betrachtung des Kaliriesen (Bedeutung im Faschismus, Erdöllieferant, Kriegs&amp;quot;ziele&amp;quot;, Familie Quandt, Rüstungsproduktion, Zwangsarbeit, Lehren aus dem Faschismus, Forderungen in Länderverfassungen) (folgt)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--* [[Kaliabbau: Verflechtungen mit Atomindustrie|Verflechtungen von K+S mit der Atomindustrie]]--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Umweltpolitik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kaliindustrie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Demokratie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wirtschaft]]&lt;/div&gt;</description>
			<pubDate>Thu, 10 Jul 2008 23:36:33 GMT</pubDate>			<dc:creator>84.58.171.139</dc:creator>			<comments>http://fuldawiki.de/fd/index.php?title=Diskussion:Kaliabbau:_Verflechtungen_mit_Atomindustrie</comments>		</item>
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