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		<title>Fuldawiki - Benutzerbeiträge [de]</title>
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		<item>
			<title>Sebastian ZÃ¶ppel</title>
			<link>http://fuldawiki.de/fd/index.php?title=Sebastian_Z%C3%83%C2%B6ppel</link>
			<description>&lt;p&gt;84.58.163.216:&amp;#32;umgedreht, leichtere Kost nach oben,  Absätze in neuen Text&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Die Presseerklärung zur Gründung des ersten Ortsverbandes:'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;'''DIE LINKE - Ortsverband [[Eichenzell]] gegründet&amp;lt;/big&amp;gt;'''&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;'''Sebastian Zöppel wird Sprecher'''&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Eichenzellogwiki.jpg|right|framed|235px|Bildmitte,vorne (2.v.l) Sebastian Zöppel]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Gründung des Kreisverbandes [[Die Linke|DIE LINKE]]. Fulda im Juli dieses Jahres hat DIE LINKE im Kreis Fulda nun den ersten Ortsverband gegründet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Eichenzell wurde [[Sebastian Zöppel]] ([[Eichenzell]], OT Löschenrod) als Sprecher des Ortsverbandes gewählt. Auf der gemeinsam mit dem Kreisvorstand in Eichenzell stattgefunden Versammlung sprach sich Zöppel für den Aufbau der Partei DIE LINKE in der Fläche aus. Man werde sich vor Ort in den Gemeinden engagieren, aktuell stehe die [[Landtagswahl 2008|hessische Landtagswahl]] im Januar im Vordergrund. Man wolle in [[Eichenzell]] alles daran setzen, für ein Votum gegen die Kahlschlagspolitik der Regierung Koch mobil zu machen. Man fordere ein Ende der Privatisierungspolitik, des Ausverkaufes und des Lohndumpings Insbesondere solle die Landtagswahl ein Zeichen gegen Schul- und [[Studiengebühren]] setzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zöppel sagte den [[Landesbehörden|Landesbeschäftigten]], die sich gegen das Lohndiktat der Landesregierung wenden, die Unterstützung der LINKEN zu. Auch Parteimitglieder der LINKEN werden sich an den Protestkundgebungen der Gewerkschaft ver.di in der Region Fulda beteiligen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Die Presseerklärung würde veröffentlicht in''':&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* fuldainfo: [http://www.fuldainfo.de/page/include.php?path=content/articles.php&amp;amp;contentid=21084&amp;amp;PHPKITSID=4e97d1e74a355c9b22746dccf8715598]...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Fuldaer Freiheit [http://forumfuldagalerie.dyndns.org/html/modules.php?name=News&amp;amp;file=article&amp;amp;sid=1284]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*osthessennews [http://www.osthessen-news.de/beitrag_A.php?id=1140916]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;'''Ein stiller Aufruf'''&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir müssen zusammenkommen. Wir müssen... oder wir sind verloren. Lass die Superreichen superreich bleiben – wir brauchen sie nicht! Wir brauchen einzig und allein das Bewusstsein, dass wir zusammengehören. Die Reichen müssen Angst haben arm zu werden. Wir müssen uns nur davor fürchten zu vergessen, dass wir zusammengehören. Wir Menschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;'''Gedankensplitter'''&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also, wer sich nun erbarmt hier zu lesen dem möchte ich nun kurz etwas über die Texte an sich  sagen, ich möchte mir hier in keinster Weise zumuten über politische und theologische  Fragen zu urteilen, sondern ich vertrete nur meine subjektive Meinung. Ich möchte vielmehr auch die Meinungen von Personen bestätigen, die ihre Entdeckung  schon viele Jahrhundert vor mir gemacht hat, aber dazu später mehr.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Um eine passende Überleitung zu finden, möchte ich an dieser Stelle ein Zitat einwerfen, es stammt aus dem Buch „ Wie der Stahl gehärtet wurde“ ( Autor: Nikolai Ostrowski ) und wurde von einem Mann namens  Kortschagin, einer der Hauptfiguren im Buch, gesagt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;Das Wertvollste ist das Leben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wird dir nur einmal gegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darum sollst du danach leben.&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Zum Geleit....'''&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Schon seit dem Beginn der Menschheit, also seit mehreren tausend Jahren, versuchen wir eine Antwort zu finden, eine Antwort auf die Frage nach dem Sinn und Zweck unseres Daseins. Vielen vielleicht nicht einleuchtend, jedoch im Eigentlichen offensichtlich, ist dies einer der Hauptgründe, aus denen der Mensch sich den Religionen zuwendet - sie ist Mittel zum Zweck, die Antwort auf Fragen. Das mag sich ein wenig seltsam anhören, wenn man bedenkt, dass es ja mittlerweile 5 Weltreligionen gibt, unzählige Sekten oder Glaubensgemeinschaften, wie es ja im heutigen Zeitalter so hübsch bezeichnet wird. Doch ist der Grund hierfür simpler, als man denken mag.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt wohl etwas  wie einen omnipräsenten Sinn des Lebens, eine Art Formel, jedoch ist dies nur eine Konstante, die wir Menschen unterschiedlich auslegen – und aus der sich dann im Einzelnen wieder eine neue, abweichende Variante des sensa vitae ergibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch was ist die Konstante?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ausgangspunkte sind einmal mehr philosophische und religiöse Weltanschauungen. Die Christenheit beschäftigt sich immer wieder damit, herauszufinden, was einen „guten Christen“ ausmacht - obwohl sie es eigentlich schon wissen. Es ist nicht primär die Frömmigkeit, die Gottesfurcht, wie man es wohl erwarten könnte, nein – es ist etwas vollkommen davon differenziertes. Jesus Christus lebte es den Christen vor – nicht etwa die ständige zu-Gott-Beterei, sondern die Menschlichkeit, die im Vordergrund der christlichen Vorstellung eines sinnvollen Lebens steht. Für andere da sein, anderen helfen – Beseitigung des Egoismus. -  Eigentlichen eine sehr sinnvolle Entdeckung, wenn man sie nicht schon viel früher gemacht hätte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sicher, Islam und Judentum beschäftigen sich hauptsächlich mit der Gottesverehrung, die Mohammedaner noch mehr als die Juden, jedoch ist der Ausgangspunkt, die erste Ehrfahrung einer Menschlichkeit Gottes, die niedergeschrieben wurde – die Errettung der Israeliten aus den Händen der Ägypter, auch hier wieder einmal: Menschlichkeit Gottes, das Ich-bin-für-Dich-da, das im Namen Jahwe vorhanden ist – aber stellt dies den Sinn des Lebens dar?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man könnte jetzt meinen, dies hinge ja zusammen, weil die christliche Religion aus dem Judentum und dem Islam gleichermaßen entstand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um zu beweisen, dass man nicht nur in Europa und am Toten Meer solche Gedankengänge vollzog, möchte ich nun einmal den Blick gen Osten wenden, genauer gesagt gegen Fernost, um es präzise zu sagen: Buddhismus. Eine Religion ohne Götterfigur, der Ursprung ein einsichtiger Mann, den man heute als einen der größten Philosophen der Menschheit bezeichnet und das zu Recht, war er uns doch allen einen Schritt voraus. Seine Lehre fand einen Namen für die Suche nach dem Sinn des Lebens: die Erleuchtung. – Wer sucht sie nicht? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Buddhas Antworten sind plausibel, gestützt auf ein stufenartiges System, mit dem man sich der Antwort auf alles nähert, schrittweise natürlich. Die zwei Wichtigsten sind wohl die Erlangung der Schmerzfreiheit und die letzte selbst – der Sinn des Lebens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schmerzfreiheit bezeichnet hier wohl eher sekundär körperlichen Schmerz, es bezeichnet vielmehr das Verlieren jeglicher Angst und Furcht, die Verlagerung auf die Realität; nicht die Emotionslosigkeit, sondern das Abschützen, gegen jene ist das Ziel. Durch dieses erlangt man Fröhlichkeit, Charisma – und man beginnt zu verstehen, ohne dass externe Faktoren Einfluss auf die Sichtweise nehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hat man diese Schmerzfreiheit erst einmal erreicht, öffnet sich einem das Tor zur letzten Stufe: Erkenntnis. Und diese besagt, dass man nicht allein ist auf dieser Welt, dass der Mensch als Individuum seine Mitmenschen mindestens genauso achten muss, wie sich selbst – da zu sein, wenn Hilfe gebraucht wird; und da sind wir wieder beim Thema: anderen helfen, sich aufopfern, Mutter-Theresa-sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das sagt die Philosophie, unter anderem Epikur, der es an die Spitze seines Daseins gestellt hat Eudämonie zu erreichen, genauso wie die Religion.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine sehr weise Erkenntnis, aber wer hält sich wirklich daran, wer hat diese Tatsache erkannt?&lt;br /&gt;
In unserer heutigen Konsumgesellschaft, die von Egoismus erfüllt ist, wie keine Generation vor uns, suchen die Menschen nicht mehr nach Antworten – sie fragen nur noch. Was sich im Übrigen diverse Gurus zu Nutzen machen, da man immer Antworten geben kann, ob sie nun sinnvoll sind oder nicht, bleibt der Einschätzung des Individuums überlassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute ist es nicht mehr Leitsatz des Ottonormalverbrauchers, alles den „Armen“ zu geben, sondern noch mehr anzuhäufen. Selbstverwirklichung, Materialismus und das Erfüllen seiner Träume stehen wohl eher  ‚on the top of the world’. Immer besser verdienen, sich irgendwann den neuen BMW zu kaufen, mal schnell in die Karibik jetten, auf gut Deutsch: Egoismus par excellance. Politiker streben nach immer mehr Macht, Manager fragen sich, wie sie aus einem Konzern noch mehr herausholen können, Aktienmenschen hoffen auf überdimensionale Out-performance, die Reichen fragen sich, ob sie sich  den Maserati oder doch das Häuschen  auf den Malediven kaufen sollten oder dann vielleicht doch lieber die neue Versace-Sommerkollektion?!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alles in allem ein recht hoffnungsloses Gesellschaftsbild – doch wie immer gibt es auch Ausnahmen, seien es nun Pfarrer mit ihren Kirchenaktionen, Spendenaufrufe für Menschen in der dritten Welt, Aktion Sorgenkind, Krebshilfe, Hilfskonvois und viele mehr: die Liebe lebt, das Bedürfnis der Menschen zu helfen existiert noch immer, bei dem einen mehr, bei dem anderen weniger. – Wie man hilft oder ob man seine Vorstellung vom Sinn des Lebens abändert, sodass die angesprochene Konstante nicht tangiert wird, dass unterliegt wiedereinmal der Individualbestimmung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese kurze Abhandlung zeigt hoffentlich, dass es wirklich Ausgangspunkte gibt, doch bevor ich zum Ende komme, möchte ich noch einmal persönlich Stellung beziehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zunächst sei jedoch gesagt, dass sich meine Einstellung zum Leben in letzter Zeit verändert hat, ich beschäftige mich schon länger mit dem Gedanken über den Lebensinhalt, habe darüber viel Literatur gelesen, Menschen beobachtet und ihre Verhaltensweisen in bestimmten Situationen studiert – und ich kann nur sagen: Irgendetwas stimmt an den Religionen. Ich bin mir sogar ziemlich sicher, dass das Rezept für innere Zufriedenheit Glück ist. Mitmenschen zum Lachen zu bringen, ihnen beizustehen, aber das Wichtigste ist, ihnen einfach zuzuhören.  -  Denn wer kann schon auf die Sorgen, Ängste und Wünsche seiner Mitmenschen eingehen, wenn er nicht zuhören kann?  Wer kann das eigene Glück auf dem Unglück anderer aufbauen? – Ich kann es nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das bedeutet natürlich nicht, dass ich durch die Welt spaziere, jedem einen Kuss aufdrücke und sage: Ich hab Dich lieb!... das wäre nicht der Sinn des Lebens, das wäre der Sinn der Idiotie. Nein es geht darum, die eigene Wahrnehmungskraft zu sensibilisieren, zu fühlen, wann Hilfe gebraucht wird und oft genügen dann schon wenige Worte. Es ist erstaunlich, wie schnell man Menschen von Traurigkeit zurück zur Freude führen kann, nur durch ein Allegro oder eine wohlklingende Harmonie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Natürlich strebe ich auch eine gesicherte Zukunft, Freiheiten und eine gute berufliche Perspektive an, aber sollte ich dabei mein Sichtfeld nicht so einschränken, dass ich unempfänglich für Dinge werde, die in meiner Umgebung passieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich weiß nicht, ob sich meine Einstellung zum Leben irgendwann einmal ändern wird, aber mit Sicherheit nicht grundlegend. Eines jedoch steht fest: Der Sinn des Lebens ist wohl Glück – das Eigene und das der Anderen. Nur der Weg ist variabel – für den, der den Sinn sucht. Die Anderen leben weiter, aber ohne Ziel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Thesen zur DDR und zu &amp;quot;sozialistischen&amp;quot; Programmentwürfen'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1. Ich bin der Auffassung, dass in Osteuropa nicht der Sozialismus, sondern das Stalinistische Konzept vom &amp;quot;Sozialismus in einem Land&amp;quot; gescheitert ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2. In den realsozialistischen Ländern herrschte zu keinem Zeitpunkt Sozialismus. Alle Merkmale, die sie als sozialistisch qualifiziert hätten, wie z.B. eine höhere Arbeitsproduktivität, Absterben des Staates und Anwendung des Leistungsprinzips nach dem Wertgesetz, fehlten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3. Unstreitig ist für mich, dass in der DDR ernsthaft versucht wurde, den Sozialismus aufzubauen. Dieser Versuch ist an der objektiven Unmöglichkeit, die Mangelgesellschaft mit subjektiven Methoden zu überwinden, gescheitert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4. Ich halte die sozialen Leistungen z.B. Kindererziehung, Bildung der DDR für beachtlich und fortschrittlich. Dennoch sind soziale Maßnahmen eben keine sozialistischen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5. Ich meine, dass Sozialismus nur von den kapitalistischen Metropolen ausgehen kann, weil sie die objektiven Bedingungen für seine Errichtung (hohe Arbeitsproduktivität, Überproduktion usw.) bereits erfüllt haben. Weiterhin, dass in den Metropolen der Sozialismus nicht nur objektiv möglich, sondern aufgrund destruktiver Überproduktion (Umweltzerstörung, Ruinierung der 3. Welt usw.) auch objektiv notwendig ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6. Ich halte viele Programmentwürfe sozialistisch ausgerichteter Gruppen und Parteien für fatale politische Fehlleistungen, da diese von einem &amp;quot;Sozialismus&amp;quot; in Osteuropa ausgehen und behaupten, er hätte eine Überlebenschance gehabt, was impliziert, dass das Stalinistische Konzept eben doch nicht falsch war. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7. Da  viele Entwürfe alten Illusionen nachhängen, gelangen sie nur zu neuen, nicht aber zu einer neuen Strategie, die von einer Analyse der geschichtlichen Realität ausgeht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8. Ich halte neben einer Analyse des vergangenen Realsozialismus und des bestehenden Kapitalismus es für notwendig, sich mit folgenden Fragen auseinander zusetzen:&lt;br /&gt;
- Verhältnis von Reform und Revolution auf der Grundlage der aktuellen Weltsituation.&lt;br /&gt;
- Theorie vom &amp;quot;Sozialismus in einem Land&amp;quot;, Konzept vom &amp;quot;schwächsten Kettenglied&amp;quot;.&lt;br /&gt;
- Demokratie und Parlamentarismus vor dem Hintergrund elektronischer Massenmedien und Maastricher Beschlüsse, nach denen auf europäischer Ebene Exekutive und Legislative vereinigt werden sollen, was die &amp;quot;Souveränität&amp;quot; nationaler Parlamente aufhöbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9. Ich gehe davon aus, dass die Linke als lokale Ostpartei in Bedeutungslosigkeit sinkt. Ohne eine überzeugende geistige Offensive ist der Aufbau der Partei im Westen nicht zu leisten. Die historische Daseinsberechtigung der Linken ist untrennbar mit einer sozialistischen Perspektive verbunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine ausführliche analytische Kritik folgt noch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Soziale Ungerechtigkeit in Deutschland - Der Zerfall in eine Zweiklassengesellschaft'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was ist Gesellschaft? Unter Gesellschaft versteht man ein dauerhaftes Gefüge von Menschen und ihre Handlungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Gesellschaft wird immer wieder Gefahren ausgesetzt und das Resultat ist entweder die Stärkung der bestehenden Gesellschaft, oder der Zerfall und der Aufbau einer Neuen. Soziale Ungerechtigkeit bedeutet, eine ungleiche Verteilung von Positionen und Ressourcen zum Beispiel  Eigentum und Einkommen, aber auch Macht und Prestige. In der BRD erleben wir im Moment einen solchen Umbruch. Die deutsche Gesellschaft ist in drei Bevölkerungsschichten eingeteilt, die Unter-, Mittel- und Oberschicht. Zu welcher Schicht man selber gehört richtet sich nach dem Beruf, Einkommen, Bildung, Vermögen und das daraus resultierende Prestige. Eine starke Mittelschicht ist der Stützpfeiler unserer Lebensgemeinschaft. Im letzten Jahrzehnt kam es zu einer Umgestaltung unserer Gesellschaft, der sogenannte sichere Mittelstand zerfällt langsam. Wenn dieser Prozess so weiter läuft droht er die Gesellschaft in das Klassensystem des 19.Jahrhunderts zurück zu werfen. In dieser Gesellschaft gibt es dann nur noch  die Armen und die Reichen. Aber was ist arm und reich? Ab wann gehört man zur Mittelschicht? Man kann es gut mit einem Zitat einer Frau aus Rumänien erklären: „Ich bin nicht arm, weil ich alles habe was ich brauche. Aber ich bin auch nicht reich, weil ich nicht alles habe was ich will“. In Deutschland gibt es zum Beispiel knapp 315.000 Millionäre, mit einem geschätzten  Gesamtvermögen von 4.Billionen Euro, aber in den Öffentlichen Kassen herrscht Ebbe. Einkommen und Vermögen einerseits und die Finanzierung des Sozialstaats anderseits, ist alles andere als fair verteilt. Genauso verschlechtert sich derweil die Lebenssituation von immer mehr Menschen und selbst für die, die Arbeit haben. Die Wirtschaft brummt, das Volkseinkommen hat sich fast verdoppelt und trotzdem haben wir immer noch so paradoxe Verhältnisse.  Bei zehn Prozent der Haushalte landet fast die Hälfte des gemeinsam erwirtschafteten Volkseinkommens. Man merkt das es mehr Arme gibt, aber auch mehr Reiche. Die einen schaffen ihr Auto ab und müssen ihr Häuschen zwangsversteigern, bei anderen werden Autos und Häuser immer größer. Kinderreiche Familien oder allein Erziehende leben am Rande des Existenzminimums und die Eliteausbildung gegen hohe Studiengebühren ist im kommen. Jemand der aus ärmeren Verhältnissen stammt hat wesentlich schlechtere Chancen auf einen guten Beruf, als jemand der aus einer Reichen Familie stammt. Welche Chance hat jemand aus ärmeren Verhältnissen zu Studieren. Was nutzt einer Frau ein Gesetz, das für jedes Kind einen Kindergartenplatz garantiert, wenn man den Platz nicht bezahlen kann? Ein Kindergartenplatz kostet in Deutschland im durchschnitt 200 Euro im Monat. 25 bis 35 Prozent der bundesdeutschen Haushalte leben in einem „prekärem Wohlstand“, also in der Nähe der Armut und unterhalb des Einkommensdurchschnitts. Weitere zehn Prozent der Haushalte sind selbst von solchem „Wohlstand“ ausgeschlossen. Die ,die das Geld haben  werden auch  nicht annähernd ihrem Vermögen entsprechend zur Finanzierung der Gesellschaft herangezogen. Während Arbeiter und Beschäftigte über Steuern und Abgaben stärker als je zuvor belastet sind. Deshalb fordert z.B. der Leiter für Wirtschafts- und Gesellschaftsethik des Nell-Breuning-Instituts  in Frankfurt a.M.: „Nicht auf die hören, die sagen, dass der Markt schon Gerechtigkeit schaffe, dass das Wachstum alles richte – denn die Realität sieht anders aus.“ Diese Situation treibt einen Keil in unsere Gesellschaft. Jemand der wenig hat wird aus der Gesellschaft ausgegrenzt. Arbeitslose werden als Versager oder Schmarotzer abgestempelt. Manchmal werden solche Menschen für ihr Situation noch selbst verantwortlich gemacht. In unserer Gesellschaft denkt man, dass der freie Markt jeden belohnt der hart arbeitet aber das ist nicht der Fall, den sonst würde die Situation in Deutschland besser aussehen. Wenn sich das Volk der Unzufriedenen vermehrt dient dies als Nährboden von antidemokratischen Gruppierungen, die eine ernste Bedrohung unseres Landes darstellen. Gerecht im Sinne der Demokratie bedeutet nicht mehr und nicht weniger als gleiche Rechte und Möglichkeiten für alle, sich an allen  Entwicklungen zu beteiligen. Und dafür auch über die materiellen Voraussetzungen zu verfügen. Das bedeutet man muss die Starken dazu gewinnen sich mit den Schwächeren Solidarisch zu erklären um die Demokratie zu erhalten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darum lasst uns alles wagen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nimmer rasten, nimmer ruhn,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nur nicht dumpf so gar nichts sagen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und so gar nichts woll’n und tun.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nur nicht brütend hingegangen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ängstlich in dem niedern Joch,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Denn das Sehnen und Verlangen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die Tat, sie blieb uns doch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Karl Marx)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Personen|Zöppel, Sebastian]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Jugend]]&lt;/div&gt;</description>
			<pubDate>Sun, 28 Oct 2007 20:54:00 GMT</pubDate>			<dc:creator>84.58.163.216</dc:creator>			<comments>http://fuldawiki.de/fd/index.php?title=Diskussion:Sebastian_Z%C3%83%C2%B6ppel</comments>		</item>
		<item>
			<title>Vorlage:Hauptseite Aktuelle Veranstaltungen</title>
			<link>http://fuldawiki.de/fd/index.php?title=Vorlage:Hauptseite_Aktuelle_Veranstaltungen</link>
			<description>&lt;p&gt;84.58.163.216:&amp;#32;doppel, ich hatte es schon drinne&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;!--*''' bis 9. September''' Sonderausstellung &amp;quot;[[Mittelalterliche Folterwerkzeuge]]&amp;quot; im Tanner Naturmuseum&lt;br /&gt;
* '''bis 14.Oktober''' Fotoausstellung [[Günter Zint]] im [[Vonderau Museum]]--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Donnerstag 25.10.07'''&lt;br /&gt;
* 23.15 Uhr ZDF Diskussion &amp;quot;Pfeifen auf die Konjunktur - sozial ist, was Wähler schafft?&amp;quot; mit &lt;br /&gt;
:Andrea Ypsilanti (SPD), SPD-Landesvorsitzende Hessen, &lt;br /&gt;
:Norbert Röttgen (CDU), Erster Parlamentarischer Geschäftsführer der CDU/CSU-Bundestagsfraktion,&lt;br /&gt;
:Klaus Ernst (Die Linke), stellvertretender Vorsitzender der Bundestagsfraktion, 1. Bevollmächtigter der IG Metall in Schweinfurt&lt;br /&gt;
:Anton Börner, Präsident des Bundesverbandes des Deutschen Groß- und Außenhandels, BDA Präsidiumsmitglied&lt;br /&gt;
: Brigitte Seebacher, Publizistin, von 1983 bis 1992 verheiratet mit Willy Brandt&lt;br /&gt;
--&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''Freitag, 26. Oktober 2007&lt;br /&gt;
* 19.30 Uhr, Gaststätte „Rhönblick“, Petersberg Steinau - Hauptstrasse 24, Versammlung und Gründung eines Ortsverbandes Petersberg der LINKEN, Gast der hessische Bundestagsabgeordnete [[Werner Dreibus]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Montag 29. Oktober 2007'''&lt;br /&gt;
* 18.00 Uhr Stadtschloss [[Stadtverordnetenversammlung Oktober 2007|Stadtverordnetenversammlung]]&lt;br /&gt;
* 20.00 Uhr Flieden, Pfarrheim der katholischen Gemeinde St. Goar,Podiumsdebatte zur Gentechnik: Über den Einsatz von [[Gentechnik]] in der Landwirtschaft diskutieren Dr. Uwe Schrader, Vorsitzender der „Arbeitsgemeinschaft innovativer Landwirte“ aus dem Harz, und Dr. Peter Hamel, Vorsitzender der [[Zivilcourage Vogelsberg]].Bürger und Bauern für einen gentechnikfreien Vogelsberg“. Die Moderation hat Hermann Diel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Samstag, 10.11.07'''&lt;br /&gt;
* 19.00 Uhr, “Cafe Am Dales” in Thalau/Dorfmitte, mit Dr. Wolfgang Hamberger und Prof. Dr. Peter Krahulec Veranstaltung zu [[Wilm Hosenfeld]] bekannt aus dem Film &amp;quot;Der Pianist&amp;quot;, Gegen das Vergessen”:„Es gab sie in den Ozeanen der Verbrechen: die Atolle der Anständigkeit“, „Stille Helden“ in Osthessen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Mittwoch, 13.11.07'''&lt;br /&gt;
*  19.30 Uhr, Cafe Ideal, Der Bankier, Lesung mit [[Werner Rügemer]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Mittwoch, 21.11.07'''&lt;br /&gt;
* nachmittags und abends Bustour der Spitzenkandidaten zur [[Landtagswahl 2008]] in Fulda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''29.11.07'''&lt;br /&gt;
* 11.00 Uhr großer Saal Landgericht Fulda Milliardär [[Lutz Helmig]] gegen DGB wegen übler Nachrede (statt 25.10.07)&lt;/div&gt;</description>
			<pubDate>Sun, 28 Oct 2007 20:49:49 GMT</pubDate>			<dc:creator>84.58.163.216</dc:creator>			<comments>http://fuldawiki.de/fd/index.php?title=Vorlage_Diskussion:Hauptseite_Aktuelle_Veranstaltungen</comments>		</item>
		<item>
			<title>Wilmington</title>
			<link>http://fuldawiki.de/fd/index.php?title=Wilmington</link>
			<description>&lt;p&gt;84.58.163.216:&amp;#32;/* Weblinks */ wikilink&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Wilmington''' ist eine Stadt im US-Bundesstaat Delaware, USA mit 72.100 Einwohnern (Stand: 2004) und seit 1997 durch eine [[Städtepartnerschaft]] mit Fulda verbunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:800px-Wilmington.jpeg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft ==&lt;br /&gt;
Wilmington ist auf Grund von steuerlichen und rechtlichen Vorteilen Firmensitz von über 50% aller US-Handelsunternehmen und von über 60% der Fortune 500. Jede namhafte US-Bank und jeder bekannte Kreditkartenbetreiber sind in Wilmington vertreten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Artikel für alternative Stadtzeitung aus 1998==&lt;br /&gt;
'''Fuldaer Verhältnisse Teil 5'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Fulda im Spiel der Global Players'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Globale Entwicklungen fordern engeres Zusammengehen“ &lt;br /&gt;
(Hamberger  und Stills zur Städteparterschaft)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fulda hat eine neue Partnerstadt, Wilmington&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vorbereitet und vorgeschlagen wurde die Partnerschaft zu Wilmington im US-Bundesstaat Delaware von Vertretern der Fuldaer Wirtschaft. An der Spitze der IHK Fulda brachte Dr. Klaus Sorg die Sache auf den Weg (FZ  10.10. 97). Er knüpfte das Band , lud eine Wilmingtoner Delegation ein und brachte alles zur Unterschriftsreife. Verbrämt wurden die knallharten wirtschaftlichen Interessen mit der Verbundenheit Fuldas zu den ehemaligen US-Streitkräften: Deutsch-Amerikanische Freundschaft ist das Schlagwort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was ist nun dran an diesen wirtschaftlichen Interessen, was ist das Besondere an Wilmington/Delaware?&lt;br /&gt;
In den Berichten der Fuldaer Zeitung wird davon nur wenig erwähnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Rande schreibt die FZ (am 20.10.97) „fast alle amerikanischen Banken haben in Wilmington ihren Verwaltungssitz und 250 Firmen der Top 500 (fortune 500) Unternehmen sind in der Region angesiedelt“.&lt;br /&gt;
Warum zieht es so viele US-Firmen und fast alle Banken nach Wilmington?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als zweitkleinster US-Bundesstaat hat sich Delaware einiges einfallen lassen, um Wirtschaftskraft anzulocken:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Firmen mit ihrem Sitz in Delaware zahlen keinerlei Einkommenssteuer auf außerhalb der USA (offshore) erwirtschaftete Gewinne. Neben vielen anderen steuerlichen Vorteilen bietet dies natürlich Extraprofite, die am amerikanischen Fiskus vorbeigeschleust werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was amerikanische Firmen gerne nutzen, funktioniert auch mit europäischen Firmengründungenen. In Wilmington kann binnen 24 Stunden eine Firma gegründet werden. Die Geschäftsführer können anonym bleiben, Buchprüfungen finden nicht statt, Aktiengewinne müssen nicht versteuert , Eigentum nicht offengelegt und Aktieneinlagen nicht einbezahlt werden. Kosten des ganzen: 125 $ Registrierungsgebühren und 50 US$ Konzessionssteuer. Zahlreiche „Agenten“ bieten ihre Dienste an, solch eine Firma in Wilmington zu installieren und notfalls auch den „Geschäftsführer“ zu stellen. Ein Traum für alle weltweit, die Geld ins Ausland verschieben wollen: Waschanlage für Waffen- und Drogenhändler, Steuerhinterzieher, Bankrotteure und Betrüger. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vom heimischen Fuldaer Wohnzimmer/Büro aus kann jeder/jede diese Angebote per Internet wahrnehmen. Originale dieser Internetseiten haben wir hier abgedruckt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man hält es nicht für möglich: einfach per Mausklick gründest du eine Firma in Wilmington, verfügst über eine Adresse, keiner weiss wer dahintersteckt, kannst Post von dort verschicken lassen, zahlst weder dort noch hier Steuern .... traumhaft für Sozialschmarozzer aller Arten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Vorsitzende der Deutschen Steuergewerkschaft Dieter Ondracek sagte im O-ton:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Wilmington im Staate Delaware ist eine verdächtige Adresse. Bei jedem Steuerfahnder klingeln da die Alarmglocken.“ Er gab das Interview Report Baden-Baden für eine Sendung am 31.8.98. Diese beschäftigte sich mit einer weiteren Variante des „Steuersparens“ : der Umgehung der Kapitalertragssteuer (Quellensteuer). Luxemburg, Kaimann Inseln, Bahamas sind „out“ Wilmington ist “in“. Report deckte auf, daß die „Kreditanstalt für Wiederaufbau“ in Wilmington eine Tochterfirma hat . Der Bankenrechtler Dr. Erich Diefenbacher: „Der Zweck ist offensichtlich, die Umgehung der Bestimmungen über die Zinsabschlagssteuer in Deutschland. Wenn der Herausgeber, der Emittent, der Schuldverschreibungen im Ausland seinen Sitz hat, dann untersteht er nicht der deutschen Steuerhohheit und damit entfällt auch die Pflicht zum Abzug von Zinsabschlagsteuer dahin.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also Fundsachenleser: mit einer Mindesteinlage von 200 000 DM seid ihr dabei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das besondere Schmankerl: die KfW gehört mit 80% dem  Bund und 20% den Ländern. Dr. Till Müller-Heidelberg, Fachanwalt für Steuerrecht: „Der Skandal, der hier ist, liegt darin, daß eine Staatsbank dazu Möglichkeiten gibt, staatliche Gesetze zu unterlaufen. Das finde ich eigentlich politisch und moralisch unerträglich“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was der Staatsbank recht ist, soll den anderen Banken billig sein. Auch die Dresdner Bank hat gleich 3 Delaware-US Töchter gegründet: Dresdner Kleinwort Benson, Sitz: Wilmington/De (100% Beteiligung),  Dresdner U.S. Finance Inc., Sitz: Wilminton Delaware (100% Beteiligung), Dresdner RCM Investors LLC, Sitz: Wilmington/Delaware (Beteiligung 100%) (Quelle : webserver der Dresdner Bank). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch die Deutsche Bank ist mit ihrem weltweiten Geflecht in Delaware zu finden. Einfach ist es nicht. Sie hat eine Tochterfirma, die DFH (Deutsche Fonds Holding), diese wiederum eine Tochterfirma, die DFM (Deutsche Fund Management) in New York  In dem ausführlichen Prospekt (194 000 Anschläge) der DFM im Internet nur unter Deutsche Funds und nicht der Deutschen Bank zu finden, wird in einem Nebensatz erwähnt „ DFM ... is a Delaware corporation“(Quelle:  http://www.deutsche-funds.com/funds/prospect2.html ). Weiterhin verweist DFM auf die Zusammenarbeit mit einer weiteren Deutsche Bank-Tochter, die DWS (Deutsche Gesellschaft für Wertpapiersparen) mit Niederlassungen in Luxembourg, der Schweiz und Singapore&lt;br /&gt;
Man kann davon ausgehen, daß jede deutsche Großbank über diese Möglichkeiten zur Steuerhinterziehung in Wilmington verfügt. Auf jeden Fall können die KfW-Anleihen bei jeder Hausbank, auch der Fuldaer Sparkasse bezogen werden. Milliardenbeträge sind so seit mindestens 1988 hinterzogen worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Schlupfloch Luxemburg wurde durch zahlreiche Durchsuchungsaktionen von Staatsanwaltschaft und Steuerfahndung aufgedeckt. Allein in der Region Düsseldorf sollen 1200 Bürger 3,5 Milliarden DM ins Großherzogtum geschafft haben (Spiegel 21/1995). Aber daß das Spiel mit dem Standort Wilmington einfach weitergeführt wurde, beschäftigt die Öffentlichkeit bislang nicht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kaum in Erinnerung sind auch die kriminellen Machenschaften des Bonner Wirtschaftsministers und späteren Dresdner Bank-Vorstandssprechers  Friderichs im Flick-Skandal. 1985 wurde er wegen Steuerhinterziehung verurteilt. Nachfolger bei der Dresdner Bank wurde Wolfgang Röller, ein enger Vertrauter Helmut Kohls. 1997 trat er wegen Ermittlungen zur Steuerhinterziehung zurück, ebenso Hans-Günther Adenauer (Großneffe des ersten Bundeskanzlers) und sogar der Bankchef  Sarrazin (alle wegen der Luxemburg-connection).  Am 18.10.98 meldet der Spiegel, daß die Staatsanwaltschaft gegen Röller nun auch wegen privater Steuerhinterziehung über Scheinfirmen in den USA ermittelt (nach Berliner Morgenpost 18.10.98). Aber daß hier keine Verfehlungen von einzelnen Personen vorliegen, sondern daß mehr oder weniger alle Banken ihren Kunden bei solcherlei Geschäften behilflich sind, wird nicht aufgedeckt. Weiter Interessierte sollten sich über das MAI (Multilateral Agreement on Investment) informieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese wenigen Beispiele sollen ausreichen, um zu verdeutlichen: Der Staat wird von den Lohnsteuerzahlern bezahlt, die Banken und Konzerne leisten sich den Staat nur noch um ihn zu melken und Extraprofite zu erzielen. Angesichts der kriminellen Machenschaften der Banken zur Steuerhinterziehung  wäre Enteignung und demokratische Steuerung zu fordern, die auch die Superreichen in die Verantwortung nimmt. Das Grundgesetz bietet diese Möglichkeit.:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
GG Artikel 14&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(2) Eigentum verpflichtet. Sein Gebrauch soll zugleich dem Wohle der Allgemeinheit dienen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(3) Eine Enteignung ist nur zum Wohle der Allgemeinheit zulässig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
GG Artikel 74&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(16.) die Verhütung des Mißbrauchs wirtschaftlicher Machtstellung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Hessischer Verfassung führt dies näher aus:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel 38&lt;br /&gt;
(1) Die Wirtschaft des Landes hat die Aufgabe, dem Wohle des ganzen Volkes und der Befriedigung seines Bedarfs zu dienen. Zu diesem Zweck hat das Gesetz die Maßnahmen anzuordnen, die erforderlich sind, um die Erzeugung, Herstellung und Verteilung sinnvoll zu lenken und jedermann einen gerechten Anteil an dem wirtschaftlichen Ergebnis aller Arbeit zu sichern und ihn vor Ausbeutung zu schützen.&lt;br /&gt;
Artikel 39&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(1)Jeder Mißbrauch der wirtschaftlichen Freiheit – insbesondere zu monopolistischen Machtzusammenballung und zu politischer Macht – ist untersagt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(2)Vermögen, das die Gefahr solchen Mißbrauchs wirtschaftlicher Freiheit in sich birgt, ist auf Grund gesetzlicher Bestimmungen in Gemeineigentum zu überführen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(4)   ...Bei festgestelltem Mißbrauch wirtschaftlicher Macht ist in der Regel die Entschädigung zu versagen“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Soweit der Boden unserer freiheitlich demokratischen Rechtsordnung. Fragt sich, wo die Verfassungsfeinde sitzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zurück zu Klein-Fulda, deren Repräsentanten stolz sind, eine angesehene Partnerstadt in Wilmington gefunden zu haben. Alle Fraktionen  im Stadtparlament (FZ 21.10.97)waren von der Antrittsreise in die USA begeistert „Wir haben mit Wilmington die richtige Stadt gewählt“ schwärmt Reinhold Schäfer (CDU) in der Fuldaer Zeitung (FZ 16.10.97) und weiter ...„.Die Vertreter der heimischen Wirtschaft, John P. Jentgen (Gummiwerke) und Reiner Görg (Städtische Sparkasse) finden es vorbildlich, wie schnell, flexibel und unkompliziert Firmenneugründungen in Wilmington vonstatten gehen und damit neue Arbeitsplätze geschaffen würden: ´“Das brauchen wir auch in Deutschland“, betonte Jentgen“. Doch darauf wird er nicht warten, wo die Gründung von Tochterfirmen doch so einfach ist. Im Fuldaer Handelsregister findet sich ein Eintrag der Gummiwerke Fulda GmbH vom 26.5.1998    ...“ Die Gesellschaft ist berechtigt, sich an anderen Unternehmungen zu beteiligen, sie zu errichten, zu erwerben oder zu pachten sowie Interessengemeinschaftsverträge über Gewinnverteilung mit anderen Unternehmungen abzuschließen.“  (Quelle Zeitschrift der Industrie und Handelskammer Fulda 7/98) &lt;br /&gt;
Fulda wird sich wohl darauf einstellen können, daß die Erträge zur Deckung der kommenden Haushalte noch weiter sinken werden. Die Reise der Fuldaer Delegation (bestehend aus OB Hamberger nebst Gattin, Schäfer, Stollberg (CDU), Götz (SPD), I.Plappert (REP) , Sporer (GRÜNE), Jentgen/Gummiwerke, Görg/Sparkasse und 2 Mitarbeitern der Stadtverwaltung wurde jedenfalls aus dem Stadtsäckel bezahlt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ach ja, da war da noch der Streit um die Zusammenstellung der Delegation. Im letzten Moment wurde Frau Renate Stieber, die in dem Ansehen steht, sich um die Deutsch-Amerikanische Freundschaft in Fulda verdient gemacht zu haben, zugunsten von Sparkassenchef Görg gestrichen. Die Reise muß dem Provinzbänker wohl sehr wichtig gewesen sein, daß solch ein Affront einkalkuliert wurde (siehe FZ 11.10.97) Oder sollten Stieber und Sorg mehr im Hintergrund gehalten werden?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die beiden Wegbereiter der Verschwisterung, Stieber und IHK-Präsident Sorg, der Chef der Fuldaer Maschinenfabrik Rabenseifner, W. Rippert /Mitglied des  Landtages (CDU) und viele andere Prominente haben im Januar 1996 einen Verein namens Gabaca (German-American Business and Cultural Association“) gegründet. Geschäftsführer ist der frühere „linke Staranwalt“ Karras. Mit von der Partie sind: „Stadt und ... Landkreis Fulda, Industrie und Handelskammer, mehrere Bankinstitute, bedeutede Wirtschaftsunternehmen, die Frankfurter Flughafen AG, die Goodyear-holding ...“ Dieser Verein bringt einen weiteren Gesichtspunkt einer Patenschaft auf den Punkt: Die Ansiedlung US-Amerikanischer  Firmen in Fulda. Er bietet „ausländischen Investoren kostenlose Einstiegsberatung“  und „ermöglicht  ... einen schnellen unbürokratischen und unkomplizierten Einstieg in den Markt.“ Das alles läuft diskret ab, und nicht mit dem Wirbel in demokratischen Institutionen   wie z.B. Magistrat oder Ausschüssen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Eine Mittlerrolle soll den in Fulda ansässigen US-Unternehmen zukommen und jenen Fuldaer Firmen, die bereits Niederlassungen in den Staaten haben“ Aha ......!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Interessant für die in Fulda arbeitenden und arbeitslosen Menschen (ich meine die, die wirklich schuften oder arbeitslos sind und nicht nur Aktienkursekurse beobachten) ist die Darstellung der wirtschaftlichen Lage in Deutschland: „Löhne und Gehälter steigen um kaum mehr als die Inflationsrate“, „Schlanke Produktion und Reeingenierinmg resultieren in höheren Profiten“ „Die neu geschaffenen Möglichkeiten, Beschäftigte nur dann einzusetzen, wenn ausreichend Arbeit vorhanden ist, hat ebenfalls viele Firmen motiviert den Stadtort Deutschland wieder ins Visier zu nehmen.“ Weiter wird die „Marktnähe“, „Infrastruktur und Logistikmöglichkeiten“ „gut ausgebildete Fachkräfte“ „Qualitätsarbeit“ und  „heruntersubventionierte Arbeitskosten“ gepriesen. Die „Human Ressources“ werden besonders hervorgehoben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Es darf auch nicht übersehen werden, daß finanzielle Belastungen der Unternehmen gerade bei arbeitslosen Mitarbeitern, die aus der Beschäftigung der früheren US-Streitkräfte kommen, gering sein können. Entsprechende Zuschüsse des Arbeitsamtes bei Langzeitarbeitslosen und Beiträge zu niedrigem Einkommen durch das Amt für Verteidigungslasten stellen eine Subventionierung der Lohnkosten dieser Mitarbeiter dar...''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Anwerbungsziel ....richtet sich danach auf mittelständische Unternehmen, die den Sprung nach Europa wagen und kostenbewußte amerikanische Konzerne, die einen Vertriebs- oder Verwaltungsstützpunkt in Deutschland suchen.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Quellen FZ 1.2.97 und Selbstdarstellung des Vereins)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Welche Konzerne kommen da wohl in Frage? Wilmington ist voll davon. Gerade die Firmen hier im Steuerparadies träumen von Extraprofiten, die sie mit offshore Umsätzen erzielen können. Aber erste Sahne der Konzerne ist wohl der nagelneue DaimlerChrysler-Zusammenschluß (bisheriger Sitz Chryslers: Wilmington). Angekündigt ist, daß der neue Verwaltungssitz für das Europageschäft in Deutschland entstehen soll. Sollte sich Fulda wirklich anschicken, sich darum zu bemühen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einiges spricht dafür:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Presseerklärung des hessischen Wirtschaftsministers Klemm vom 5.10.98 ist überschrieben: „Für amerikanische Unternehmen ist Hessen Standort „Number One“ in Deutschland.“ In drei folgenden Spalten belegt er diese Aussage mit Zahlenmaterial (http://www.hessen.de/Presse/hmwvl/PEMOTORO.HTM)&lt;br /&gt;
An der Fachhochschule Fulda wird zum neuen Semester ein weiterer Studiengang „Internationales Management“ eingerichtet. Laut FZ vom 17.10.98 hielt Steven Mintz, Wirtschaftsprofessor an einer US-Universität einen Gastvortrag zum Thema „Preparing for a global world of business“. „ Ausgehend von dem Zusammenschluß der Firmen Daimler-Benz und Chrysler entwickelte er aus den internationalen unternehmerischen Verflechtungen das Bild der weltweiten Verbindungen und Abhängigkeiten der nationalen Volkswirtschaften“ 1994 erschien ein Buch von Steven Mintz über Karrieren, Perspektiven, Investment-Taktiken und Visionen der Zukunft des Kapitalismus (zu bestellen bei global-investor)&lt;br /&gt;
Auch die IHK-Fulda stellt sich auf die neuen Anforderungen ein. Der Geschäftsführer Moderegger mußte gehen. Als Aktivist von Kappels BFB paßte er nicht ins Bild des neuen Europäischen Marktes (zum rechten Europabild des BFB siehe H, Schui u.a. Wollt ihr den totalen Markt? Der Neoliberalismus und die extreme Rechte). Stefan Schunk, der Neue stellt sich in der Zeitschrift der IHK-Fulda 10/98 vor. Mit gebündelten Kräften ließe sich für die Region mehr erreichen, man arbeite partnerschaftlich mit allen zusammen, die den Lebens- und Wirtschaftsraum Osthessen fördern möchten. „Angesichts der Globalisierung der Märkte müssen die heimischen Einflußgrößen einvernehmlich dafür sorgen, daß sich unsere Region mit ihrer Wirtschaftsstruktur im internationalen Wettbewerb behaupten kann. Für kleinmütiges Denken, sind die Dimensionen zu groß geworden. In dieser Zeit der Veränderungen werden sich unsere Unternehmen und die Region zumindest ein Stück weit wandeln müssen.“ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kaum beachtet von der Öffentlichkeit fand im Oktober ein Antrittsbesuch des US-Generalkonsuls H.G. Hamilton beim neuen OB statt (Fulda aktuell 4.10.98). Die Unterredung galt „ dem allgemeinen Ausloten unterschiedlicher Formen der bilateralen Zusammenarbeit“. „Rhiel hob die günstige Verkehrslage Fuldas zum Rhein-Main-Gebiet hervor...“, „die Nähe zu mittel- und osteuropäischen Wachstumsmärkten“ und „emotionale Seite der Einheimischen, die Amerikanern gegenüber besonders aufgeschlossen seien. Alles tolle Vorraussetzungen um Fulda zu einem Stützpunkt für potentielle amerikanische Investoren und Unternehmen zu machen.“...“Hamilton versprach, seine Landsleute über die infrastrukturellen Vorraussetzungen in der Bischofsstadt zu informieren und gegebenenfalls seinen Einfluß geltend zu machen“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daß irgendwas „Größeres“ im Busch ist, zeigt auch die Einladung Fuldas zu einem Wirtschaftstreffen der 400 führenden US-Firmen nach Nebraska (FZ vom 10.10.98). &lt;br /&gt;
Welchen Global-Player sich Fulda nun an Land zieht, wird sich „uiswies“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Das war der Stand von 1998, fast 10 Jahre später nun also der zweite Anlauf?)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* 1998 -9. Platz des Medienawards der &amp;quot;Initiative für Nachrichtenaufklärung &amp;quot;Steuerschlupfloch Wilmington&amp;quot; eingereicht v. [[Karin Masche]], Fulda [http://www.nachrichtenaufklaerung.de/top.php?year=1998&amp;amp;title=U3RldWVyc2NobHVwZmxvY2ggV2lsbWluZ3RvbiAoVVNBKQ==]&lt;br /&gt;
* 11.5.2005 [[Werner Rügemer]] Wilmington/Delaware: Wie Konzerne mit Firmensitz in der winzigen US-Finanzoase die Weltwirtschaft unterwandern. DaimlerChrysler, Deutsche Bank und deutsche Städte wandern mit [http://www.das-gibts-doch-nicht.info/seite3528.php]&lt;br /&gt;
*[http://www.ci.wilmington.de.us/ Website der Stadtverwaltung Wilmington] (englisch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Lokalmedien==&lt;br /&gt;
* 27.10.07 Amerikanische Delegation zu Gast: Mit neuen Ideen Freundschaft vertiefen [http://www.fuldainfo.de/cms1/index.php?area=1&amp;amp;p=news&amp;amp;newsid=60]&lt;br /&gt;
* 23.6.07 10 Jahre Partnerschaft zwischen Wilmington und Fulda: Antrittsbesuch von OB Möller [http://www.osthessen-news.de/beitrag_A.php?id=1137460]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kultur==&lt;br /&gt;
* Parallel Visions - syne im [[Vonderau Museum]] mit Künstlern aus Wilmington [http://www.kultur-fulda.de/vonderau-museum/sonderausstellung/aktuell/index.php]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadt Fulda]]&lt;/div&gt;</description>
			<pubDate>Sat, 27 Oct 2007 23:27:54 GMT</pubDate>			<dc:creator>84.58.163.216</dc:creator>			<comments>http://fuldawiki.de/fd/index.php?title=Diskussion:Wilmington</comments>		</item>
		<item>
			<title>Wilmington</title>
			<link>http://fuldawiki.de/fd/index.php?title=Wilmington</link>
			<description>&lt;p&gt;84.58.163.216:&amp;#32;/* Lokalmedien */ Besuch aus Wilmington&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Wilmington''' ist eine Stadt im US-Bundesstaat Delaware, USA mit 72.100 Einwohnern (Stand: 2004) und seit 1997 durch eine [[Städtepartnerschaft]] mit Fulda verbunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:800px-Wilmington.jpeg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft ==&lt;br /&gt;
Wilmington ist auf Grund von steuerlichen und rechtlichen Vorteilen Firmensitz von über 50% aller US-Handelsunternehmen und von über 60% der Fortune 500. Jede namhafte US-Bank und jeder bekannte Kreditkartenbetreiber sind in Wilmington vertreten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Artikel für alternative Stadtzeitung aus 1998==&lt;br /&gt;
'''Fuldaer Verhältnisse Teil 5'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Fulda im Spiel der Global Players'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Globale Entwicklungen fordern engeres Zusammengehen“ &lt;br /&gt;
(Hamberger  und Stills zur Städteparterschaft)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fulda hat eine neue Partnerstadt, Wilmington&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vorbereitet und vorgeschlagen wurde die Partnerschaft zu Wilmington im US-Bundesstaat Delaware von Vertretern der Fuldaer Wirtschaft. An der Spitze der IHK Fulda brachte Dr. Klaus Sorg die Sache auf den Weg (FZ  10.10. 97). Er knüpfte das Band , lud eine Wilmingtoner Delegation ein und brachte alles zur Unterschriftsreife. Verbrämt wurden die knallharten wirtschaftlichen Interessen mit der Verbundenheit Fuldas zu den ehemaligen US-Streitkräften: Deutsch-Amerikanische Freundschaft ist das Schlagwort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was ist nun dran an diesen wirtschaftlichen Interessen, was ist das Besondere an Wilmington/Delaware?&lt;br /&gt;
In den Berichten der Fuldaer Zeitung wird davon nur wenig erwähnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Rande schreibt die FZ (am 20.10.97) „fast alle amerikanischen Banken haben in Wilmington ihren Verwaltungssitz und 250 Firmen der Top 500 (fortune 500) Unternehmen sind in der Region angesiedelt“.&lt;br /&gt;
Warum zieht es so viele US-Firmen und fast alle Banken nach Wilmington?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als zweitkleinster US-Bundesstaat hat sich Delaware einiges einfallen lassen, um Wirtschaftskraft anzulocken:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Firmen mit ihrem Sitz in Delaware zahlen keinerlei Einkommenssteuer auf außerhalb der USA (offshore) erwirtschaftete Gewinne. Neben vielen anderen steuerlichen Vorteilen bietet dies natürlich Extraprofite, die am amerikanischen Fiskus vorbeigeschleust werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was amerikanische Firmen gerne nutzen, funktioniert auch mit europäischen Firmengründungenen. In Wilmington kann binnen 24 Stunden eine Firma gegründet werden. Die Geschäftsführer können anonym bleiben, Buchprüfungen finden nicht statt, Aktiengewinne müssen nicht versteuert , Eigentum nicht offengelegt und Aktieneinlagen nicht einbezahlt werden. Kosten des ganzen: 125 $ Registrierungsgebühren und 50 US$ Konzessionssteuer. Zahlreiche „Agenten“ bieten ihre Dienste an, solch eine Firma in Wilmington zu installieren und notfalls auch den „Geschäftsführer“ zu stellen. Ein Traum für alle weltweit, die Geld ins Ausland verschieben wollen: Waschanlage für Waffen- und Drogenhändler, Steuerhinterzieher, Bankrotteure und Betrüger. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vom heimischen Fuldaer Wohnzimmer/Büro aus kann jeder/jede diese Angebote per Internet wahrnehmen. Originale dieser Internetseiten haben wir hier abgedruckt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man hält es nicht für möglich: einfach per Mausklick gründest du eine Firma in Wilmington, verfügst über eine Adresse, keiner weiss wer dahintersteckt, kannst Post von dort verschicken lassen, zahlst weder dort noch hier Steuern .... traumhaft für Sozialschmarozzer aller Arten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Vorsitzende der Deutschen Steuergewerkschaft Dieter Ondracek sagte im O-ton:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Wilmington im Staate Delaware ist eine verdächtige Adresse. Bei jedem Steuerfahnder klingeln da die Alarmglocken.“ Er gab das Interview Report Baden-Baden für eine Sendung am 31.8.98. Diese beschäftigte sich mit einer weiteren Variante des „Steuersparens“ : der Umgehung der Kapitalertragssteuer (Quellensteuer). Luxemburg, Kaimann Inseln, Bahamas sind „out“ Wilmington ist “in“. Report deckte auf, daß die „Kreditanstalt für Wiederaufbau“ in Wilmington eine Tochterfirma hat . Der Bankenrechtler Dr. Erich Diefenbacher: „Der Zweck ist offensichtlich, die Umgehung der Bestimmungen über die Zinsabschlagssteuer in Deutschland. Wenn der Herausgeber, der Emittent, der Schuldverschreibungen im Ausland seinen Sitz hat, dann untersteht er nicht der deutschen Steuerhohheit und damit entfällt auch die Pflicht zum Abzug von Zinsabschlagsteuer dahin.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also Fundsachenleser: mit einer Mindesteinlage von 200 000 DM seid ihr dabei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das besondere Schmankerl: die KfW gehört mit 80% dem  Bund und 20% den Ländern. Dr. Till Müller-Heidelberg, Fachanwalt für Steuerrecht: „Der Skandal, der hier ist, liegt darin, daß eine Staatsbank dazu Möglichkeiten gibt, staatliche Gesetze zu unterlaufen. Das finde ich eigentlich politisch und moralisch unerträglich“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was der Staatsbank recht ist, soll den anderen Banken billig sein. Auch die Dresdner Bank hat gleich 3 Delaware-US Töchter gegründet: Dresdner Kleinwort Benson, Sitz: Wilmington/De (100% Beteiligung),  Dresdner U.S. Finance Inc., Sitz: Wilminton Delaware (100% Beteiligung), Dresdner RCM Investors LLC, Sitz: Wilmington/Delaware (Beteiligung 100%) (Quelle : webserver der Dresdner Bank). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch die Deutsche Bank ist mit ihrem weltweiten Geflecht in Delaware zu finden. Einfach ist es nicht. Sie hat eine Tochterfirma, die DFH (Deutsche Fonds Holding), diese wiederum eine Tochterfirma, die DFM (Deutsche Fund Management) in New York  In dem ausführlichen Prospekt (194 000 Anschläge) der DFM im Internet nur unter Deutsche Funds und nicht der Deutschen Bank zu finden, wird in einem Nebensatz erwähnt „ DFM ... is a Delaware corporation“(Quelle:  http://www.deutsche-funds.com/funds/prospect2.html ). Weiterhin verweist DFM auf die Zusammenarbeit mit einer weiteren Deutsche Bank-Tochter, die DWS (Deutsche Gesellschaft für Wertpapiersparen) mit Niederlassungen in Luxembourg, der Schweiz und Singapore&lt;br /&gt;
Man kann davon ausgehen, daß jede deutsche Großbank über diese Möglichkeiten zur Steuerhinterziehung in Wilmington verfügt. Auf jeden Fall können die KfW-Anleihen bei jeder Hausbank, auch der Fuldaer Sparkasse bezogen werden. Milliardenbeträge sind so seit mindestens 1988 hinterzogen worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Schlupfloch Luxemburg wurde durch zahlreiche Durchsuchungsaktionen von Staatsanwaltschaft und Steuerfahndung aufgedeckt. Allein in der Region Düsseldorf sollen 1200 Bürger 3,5 Milliarden DM ins Großherzogtum geschafft haben (Spiegel 21/1995). Aber daß das Spiel mit dem Standort Wilmington einfach weitergeführt wurde, beschäftigt die Öffentlichkeit bislang nicht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kaum in Erinnerung sind auch die kriminellen Machenschaften des Bonner Wirtschaftsministers und späteren Dresdner Bank-Vorstandssprechers  Friderichs im Flick-Skandal. 1985 wurde er wegen Steuerhinterziehung verurteilt. Nachfolger bei der Dresdner Bank wurde Wolfgang Röller, ein enger Vertrauter Helmut Kohls. 1997 trat er wegen Ermittlungen zur Steuerhinterziehung zurück, ebenso Hans-Günther Adenauer (Großneffe des ersten Bundeskanzlers) und sogar der Bankchef  Sarrazin (alle wegen der Luxemburg-connection).  Am 18.10.98 meldet der Spiegel, daß die Staatsanwaltschaft gegen Röller nun auch wegen privater Steuerhinterziehung über Scheinfirmen in den USA ermittelt (nach Berliner Morgenpost 18.10.98). Aber daß hier keine Verfehlungen von einzelnen Personen vorliegen, sondern daß mehr oder weniger alle Banken ihren Kunden bei solcherlei Geschäften behilflich sind, wird nicht aufgedeckt. Weiter Interessierte sollten sich über das MAI (Multilateral Agreement on Investment) informieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese wenigen Beispiele sollen ausreichen, um zu verdeutlichen: Der Staat wird von den Lohnsteuerzahlern bezahlt, die Banken und Konzerne leisten sich den Staat nur noch um ihn zu melken und Extraprofite zu erzielen. Angesichts der kriminellen Machenschaften der Banken zur Steuerhinterziehung  wäre Enteignung und demokratische Steuerung zu fordern, die auch die Superreichen in die Verantwortung nimmt. Das Grundgesetz bietet diese Möglichkeit.:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
GG Artikel 14&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(2) Eigentum verpflichtet. Sein Gebrauch soll zugleich dem Wohle der Allgemeinheit dienen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(3) Eine Enteignung ist nur zum Wohle der Allgemeinheit zulässig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
GG Artikel 74&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(16.) die Verhütung des Mißbrauchs wirtschaftlicher Machtstellung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Hessischer Verfassung führt dies näher aus:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel 38&lt;br /&gt;
(1) Die Wirtschaft des Landes hat die Aufgabe, dem Wohle des ganzen Volkes und der Befriedigung seines Bedarfs zu dienen. Zu diesem Zweck hat das Gesetz die Maßnahmen anzuordnen, die erforderlich sind, um die Erzeugung, Herstellung und Verteilung sinnvoll zu lenken und jedermann einen gerechten Anteil an dem wirtschaftlichen Ergebnis aller Arbeit zu sichern und ihn vor Ausbeutung zu schützen.&lt;br /&gt;
Artikel 39&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(1)Jeder Mißbrauch der wirtschaftlichen Freiheit – insbesondere zu monopolistischen Machtzusammenballung und zu politischer Macht – ist untersagt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(2)Vermögen, das die Gefahr solchen Mißbrauchs wirtschaftlicher Freiheit in sich birgt, ist auf Grund gesetzlicher Bestimmungen in Gemeineigentum zu überführen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(4)   ...Bei festgestelltem Mißbrauch wirtschaftlicher Macht ist in der Regel die Entschädigung zu versagen“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Soweit der Boden unserer freiheitlich demokratischen Rechtsordnung. Fragt sich, wo die Verfassungsfeinde sitzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zurück zu Klein-Fulda, deren Repräsentanten stolz sind, eine angesehene Partnerstadt in Wilmington gefunden zu haben. Alle Fraktionen  im Stadtparlament (FZ 21.10.97)waren von der Antrittsreise in die USA begeistert „Wir haben mit Wilmington die richtige Stadt gewählt“ schwärmt Reinhold Schäfer (CDU) in der Fuldaer Zeitung (FZ 16.10.97) und weiter ...„.Die Vertreter der heimischen Wirtschaft, John P. Jentgen (Gummiwerke) und Reiner Görg (Städtische Sparkasse) finden es vorbildlich, wie schnell, flexibel und unkompliziert Firmenneugründungen in Wilmington vonstatten gehen und damit neue Arbeitsplätze geschaffen würden: ´“Das brauchen wir auch in Deutschland“, betonte Jentgen“. Doch darauf wird er nicht warten, wo die Gründung von Tochterfirmen doch so einfach ist. Im Fuldaer Handelsregister findet sich ein Eintrag der Gummiwerke Fulda GmbH vom 26.5.1998    ...“ Die Gesellschaft ist berechtigt, sich an anderen Unternehmungen zu beteiligen, sie zu errichten, zu erwerben oder zu pachten sowie Interessengemeinschaftsverträge über Gewinnverteilung mit anderen Unternehmungen abzuschließen.“  (Quelle Zeitschrift der Industrie und Handelskammer Fulda 7/98) &lt;br /&gt;
Fulda wird sich wohl darauf einstellen können, daß die Erträge zur Deckung der kommenden Haushalte noch weiter sinken werden. Die Reise der Fuldaer Delegation (bestehend aus OB Hamberger nebst Gattin, Schäfer, Stollberg (CDU), Götz (SPD), I.Plappert (REP) , Sporer (GRÜNE), Jentgen/Gummiwerke, Görg/Sparkasse und 2 Mitarbeitern der Stadtverwaltung wurde jedenfalls aus dem Stadtsäckel bezahlt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ach ja, da war da noch der Streit um die Zusammenstellung der Delegation. Im letzten Moment wurde Frau Renate Stieber, die in dem Ansehen steht, sich um die Deutsch-Amerikanische Freundschaft in Fulda verdient gemacht zu haben, zugunsten von Sparkassenchef Görg gestrichen. Die Reise muß dem Provinzbänker wohl sehr wichtig gewesen sein, daß solch ein Affront einkalkuliert wurde (siehe FZ 11.10.97) Oder sollten Stieber und Sorg mehr im Hintergrund gehalten werden?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die beiden Wegbereiter der Verschwisterung, Stieber und IHK-Präsident Sorg, der Chef der Fuldaer Maschinenfabrik Rabenseifner, W. Rippert /Mitglied des  Landtages (CDU) und viele andere Prominente haben im Januar 1996 einen Verein namens Gabaca (German-American Business and Cultural Association“) gegründet. Geschäftsführer ist der frühere „linke Staranwalt“ Karras. Mit von der Partie sind: „Stadt und ... Landkreis Fulda, Industrie und Handelskammer, mehrere Bankinstitute, bedeutede Wirtschaftsunternehmen, die Frankfurter Flughafen AG, die Goodyear-holding ...“ Dieser Verein bringt einen weiteren Gesichtspunkt einer Patenschaft auf den Punkt: Die Ansiedlung US-Amerikanischer  Firmen in Fulda. Er bietet „ausländischen Investoren kostenlose Einstiegsberatung“  und „ermöglicht  ... einen schnellen unbürokratischen und unkomplizierten Einstieg in den Markt.“ Das alles läuft diskret ab, und nicht mit dem Wirbel in demokratischen Institutionen   wie z.B. Magistrat oder Ausschüssen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Eine Mittlerrolle soll den in Fulda ansässigen US-Unternehmen zukommen und jenen Fuldaer Firmen, die bereits Niederlassungen in den Staaten haben“ Aha ......!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Interessant für die in Fulda arbeitenden und arbeitslosen Menschen (ich meine die, die wirklich schuften oder arbeitslos sind und nicht nur Aktienkursekurse beobachten) ist die Darstellung der wirtschaftlichen Lage in Deutschland: „Löhne und Gehälter steigen um kaum mehr als die Inflationsrate“, „Schlanke Produktion und Reeingenierinmg resultieren in höheren Profiten“ „Die neu geschaffenen Möglichkeiten, Beschäftigte nur dann einzusetzen, wenn ausreichend Arbeit vorhanden ist, hat ebenfalls viele Firmen motiviert den Stadtort Deutschland wieder ins Visier zu nehmen.“ Weiter wird die „Marktnähe“, „Infrastruktur und Logistikmöglichkeiten“ „gut ausgebildete Fachkräfte“ „Qualitätsarbeit“ und  „heruntersubventionierte Arbeitskosten“ gepriesen. Die „Human Ressources“ werden besonders hervorgehoben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Es darf auch nicht übersehen werden, daß finanzielle Belastungen der Unternehmen gerade bei arbeitslosen Mitarbeitern, die aus der Beschäftigung der früheren US-Streitkräfte kommen, gering sein können. Entsprechende Zuschüsse des Arbeitsamtes bei Langzeitarbeitslosen und Beiträge zu niedrigem Einkommen durch das Amt für Verteidigungslasten stellen eine Subventionierung der Lohnkosten dieser Mitarbeiter dar...''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Anwerbungsziel ....richtet sich danach auf mittelständische Unternehmen, die den Sprung nach Europa wagen und kostenbewußte amerikanische Konzerne, die einen Vertriebs- oder Verwaltungsstützpunkt in Deutschland suchen.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Quellen FZ 1.2.97 und Selbstdarstellung des Vereins)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Welche Konzerne kommen da wohl in Frage? Wilmington ist voll davon. Gerade die Firmen hier im Steuerparadies träumen von Extraprofiten, die sie mit offshore Umsätzen erzielen können. Aber erste Sahne der Konzerne ist wohl der nagelneue DaimlerChrysler-Zusammenschluß (bisheriger Sitz Chryslers: Wilmington). Angekündigt ist, daß der neue Verwaltungssitz für das Europageschäft in Deutschland entstehen soll. Sollte sich Fulda wirklich anschicken, sich darum zu bemühen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einiges spricht dafür:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Presseerklärung des hessischen Wirtschaftsministers Klemm vom 5.10.98 ist überschrieben: „Für amerikanische Unternehmen ist Hessen Standort „Number One“ in Deutschland.“ In drei folgenden Spalten belegt er diese Aussage mit Zahlenmaterial (http://www.hessen.de/Presse/hmwvl/PEMOTORO.HTM)&lt;br /&gt;
An der Fachhochschule Fulda wird zum neuen Semester ein weiterer Studiengang „Internationales Management“ eingerichtet. Laut FZ vom 17.10.98 hielt Steven Mintz, Wirtschaftsprofessor an einer US-Universität einen Gastvortrag zum Thema „Preparing for a global world of business“. „ Ausgehend von dem Zusammenschluß der Firmen Daimler-Benz und Chrysler entwickelte er aus den internationalen unternehmerischen Verflechtungen das Bild der weltweiten Verbindungen und Abhängigkeiten der nationalen Volkswirtschaften“ 1994 erschien ein Buch von Steven Mintz über Karrieren, Perspektiven, Investment-Taktiken und Visionen der Zukunft des Kapitalismus (zu bestellen bei global-investor)&lt;br /&gt;
Auch die IHK-Fulda stellt sich auf die neuen Anforderungen ein. Der Geschäftsführer Moderegger mußte gehen. Als Aktivist von Kappels BFB paßte er nicht ins Bild des neuen Europäischen Marktes (zum rechten Europabild des BFB siehe H, Schui u.a. Wollt ihr den totalen Markt? Der Neoliberalismus und die extreme Rechte). Stefan Schunk, der Neue stellt sich in der Zeitschrift der IHK-Fulda 10/98 vor. Mit gebündelten Kräften ließe sich für die Region mehr erreichen, man arbeite partnerschaftlich mit allen zusammen, die den Lebens- und Wirtschaftsraum Osthessen fördern möchten. „Angesichts der Globalisierung der Märkte müssen die heimischen Einflußgrößen einvernehmlich dafür sorgen, daß sich unsere Region mit ihrer Wirtschaftsstruktur im internationalen Wettbewerb behaupten kann. Für kleinmütiges Denken, sind die Dimensionen zu groß geworden. In dieser Zeit der Veränderungen werden sich unsere Unternehmen und die Region zumindest ein Stück weit wandeln müssen.“ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kaum beachtet von der Öffentlichkeit fand im Oktober ein Antrittsbesuch des US-Generalkonsuls H.G. Hamilton beim neuen OB statt (Fulda aktuell 4.10.98). Die Unterredung galt „ dem allgemeinen Ausloten unterschiedlicher Formen der bilateralen Zusammenarbeit“. „Rhiel hob die günstige Verkehrslage Fuldas zum Rhein-Main-Gebiet hervor...“, „die Nähe zu mittel- und osteuropäischen Wachstumsmärkten“ und „emotionale Seite der Einheimischen, die Amerikanern gegenüber besonders aufgeschlossen seien. Alles tolle Vorraussetzungen um Fulda zu einem Stützpunkt für potentielle amerikanische Investoren und Unternehmen zu machen.“...“Hamilton versprach, seine Landsleute über die infrastrukturellen Vorraussetzungen in der Bischofsstadt zu informieren und gegebenenfalls seinen Einfluß geltend zu machen“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daß irgendwas „Größeres“ im Busch ist, zeigt auch die Einladung Fuldas zu einem Wirtschaftstreffen der 400 führenden US-Firmen nach Nebraska (FZ vom 10.10.98). &lt;br /&gt;
Welchen Global-Player sich Fulda nun an Land zieht, wird sich „uiswies“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Das war der Stand von 1998, fast 10 Jahre später nun also der zweite Anlauf?)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* 1998 -9 Platz des Medienawards der &amp;quot;Initiative für Nachrichtenaufklärung &amp;quot;Steuerschlupfloch Wilmington&amp;quot; eingereicht v. Karin Masche, Fulda [http://www.nachrichtenaufklaerung.de/top.php?year=1998&amp;amp;title=U3RldWVyc2NobHVwZmxvY2ggV2lsbWluZ3RvbiAoVVNBKQ==]&lt;br /&gt;
* 11.5.2005 [[Werner Rügemer]] Wilmington/Delaware: Wie Konzerne mit Firmensitz in der winzigen US-Finanzoase die Weltwirtschaft unterwandern. DaimlerChrysler, Deutsche Bank und deutsche Städte wandern mit [http://www.das-gibts-doch-nicht.info/seite3528.php]&lt;br /&gt;
*[http://www.ci.wilmington.de.us/ Website der Stadtverwaltung Wilmington] (englisch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Lokalmedien==&lt;br /&gt;
* 27.10.07 Amerikanische Delegation zu Gast: Mit neuen Ideen Freundschaft vertiefen [http://www.fuldainfo.de/cms1/index.php?area=1&amp;amp;p=news&amp;amp;newsid=60]&lt;br /&gt;
* 23.6.07 10 Jahre Partnerschaft zwischen Wilmington und Fulda: Antrittsbesuch von OB Möller [http://www.osthessen-news.de/beitrag_A.php?id=1137460]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kultur==&lt;br /&gt;
* Parallel Visions - syne im [[Vonderau Museum]] mit Künstlern aus Wilmington [http://www.kultur-fulda.de/vonderau-museum/sonderausstellung/aktuell/index.php]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadt Fulda]]&lt;/div&gt;</description>
			<pubDate>Sat, 27 Oct 2007 23:26:02 GMT</pubDate>			<dc:creator>84.58.163.216</dc:creator>			<comments>http://fuldawiki.de/fd/index.php?title=Diskussion:Wilmington</comments>		</item>
		<item>
			<title>Attac Sommerakademie und Ratschlag in Fulda</title>
			<link>http://fuldawiki.de/fd/index.php?title=Attac_Sommerakademie_und_Ratschlag_in_Fulda</link>
			<description>&lt;p&gt;84.58.163.216:&amp;#32;/* 25.10.07 */ BGH Beschluss&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;__TOC__&lt;br /&gt;
==Vorstellung: Was ist die Sommerakademie?==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Merkelt Ihr nix?'''&lt;br /&gt;
'''Das wird Folgen haben! [[Attac]] Sommerakademie in Fulda'''&lt;br /&gt;
[[Bild:Die Welt ist keine Ware.jpg|thumb|right|Ein Teil der Fuldaer attac Gruppe]]&lt;br /&gt;
[[Bild:AnderePolitikbelgien.jpg|Foto aus dem Urlaub in Belgien|thumb|right]]&lt;br /&gt;
[[Bild:G8konzert1.gif|thumb|right]]&lt;br /&gt;
[[Bild:Vv7.jpg|thumb|right|Große Versammlungs- und Konzerthalle an der Hochschule. Hier bei der Abstimmung zum Streik gegen [[Studiengebühren]]]]&lt;br /&gt;
Das wird Folgen haben! Unter diesem Titel treffen sich die aktive attac-Gemeinde sowie alle Gleichgesinnten vom 01. – 05. August 2007 in Fulda zur sechsten Auflage der Sommerakademie. In diesen fünf Tagen werden die Teilnehmer in einem  breitgefächerten und abwechslungsreichen Programm sowohl die erfolgreichen [[G8-Aktionen|Proteste zum G8-Gipfel]] in Rostock und Heiligendamm reflektieren als auch mit dem Blick nach vorn sich den nächsten Herausforderungen stellen, die der Aufmerksamkeit der globalisierungskritischen Bewegung bedürfen. Das breite globalisierungskritische Bündnis attac mit einer Vielzahl an Mitgliedsorganisationen und derzeit über 18500 Mitgliedern erfährt im Gefolge der G8-Proteste einen erfreulichen Aufschwung. Seine politische Spannbreite reicht von der demokratischen Linken bis zur christlichen Mitte, von Shahyar bis Geißler, die gemeinsam Wege weg vom TINA-Syndrom hin zu einer anderen Welt erkunden werden. So wird auch auf der Sommerakademie in Fulda fachkundig informiert, sachkundig diskutiert, leidenschaftlich debattiert und wettermäßig transpiriert auf der gemeinsamen Suche nach effektiven Wegen zur humanen Gestaltung der Folgen der Globalisierung für die Menschen im Norden und im Süden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Programm gliedert sich schwerpunktmäßig in den einzelnen Akademietagen auf: Wird mit der Auftaktveranstaltung am Mittwoch Abend begonnen, so ist der Donnerstag der Reflektion insbesondere der Proteste gegen den G8-Gipfel gewidmet. Am Freitag liegt der Schwerpunkt auf den Analysen, dem am Samstag schwerpunktmäßig die Perspektiven folgen. Am Samstagabend findet eine große Abschlussfete statt, und am Sonntag schließt sich der attac Ratschlag, das halbjährige Entscheidungsgremium der attac-Basis, an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es werden 5 Tage sein, an denen Sie so manches Mal einen Blick auf die andere Welt erhaschen können, jenseits der allgegenwärtigen Renditewirtschaft, des täglichen Sozialabbaus und der Privatisierung der öffentlichen Daseinsfürsorge. Eine andere Welt ist möglich – Dieser Leitspruch von attac weht den Teilnehmern der Sommerakademie auf dem Campus der Hochschule in Fulda hoffnungsfroh flatternd entgegen. Die freundliche Arbeitsathmosphäre und das lernfördernde Umfeld in ansprechenden Räumen tragen zur positiven  Aufbruchsstimmung unter den Teilnehmern sicher ebenso bei, wie brüderlichschwesterliche Umgangsformen,  freundliche Gesichter und natürlich die Abdeckung des breiten Themenspektrums, das von attac bearbeitet wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die günstigen Teilnahmegebühren (87 €, ermäßigt 57 € für 5 Tage, Tageskarte 22 € einschließlich Übernachtungsmöglichkeit und Vollverpflegung) sind für alle Interessierten erschwinglich. Wer jetzt begeistert ist, aber denkt, er oder sie kann wegen der Kinder nicht nach Fulda fahren, sei unbesorgt. Damit Mama und Papa sich ganz entspannt und sorgenfrei den inhaltlichen Themen widmen können, wird eine professionelle Kinderbetreuung von täglich 8 Stunden und am Sonntag 4 Stunden angeboten, die ebenfalls im Akademiepreis enthalten ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Vorbereitungsteam hat ein vielseitiges Programm an Podien, ein-, zwei- und dreitägigen Seminaren, Workshops sowie ein abwechslungsreiches Kulturprogramm auf die Beine gestellt: Den verschiedenen Problemfeldern entsprechend gibt es eine Vielzahl an Themen, zu denen sowohl Basiswissen vermittelt wird als auch Fachdebatten zur Vertiefung stattfinden. Erfahrungsaustausch wird großgeschrieben und Positionsbestimmungen werden möglich. Auch die Machtfrage ist eindeutig: Jede und Jeder kann mitmachen, nur was wir selber machen passiert, also machen wir es zusammen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einem spannenden inhaltlichen Tag verspricht das Kulturprogramm einen guten Kontrast. Es spannt den Bogen von Theater (Berliner Compagnie mit dem Stück „Tango Mortal del Peso“) über Lesungen ([[Werner Rügemer]] liest aus seinem Buch „Der Bankier“ über die Machenschaften des Bankiers Oppenheim mit anschließender Diskussion), ein Allan Ginsberg-Abend  unter dem Titel: Wenn wir nicht die Illusion teilen, dass Benzin Leben ist, wie können wir dann unserer Zukunft entgegenblicken? erinnert an diesen  Künstler, der bereits vor fünfzig Jahren Texte schrieb, die noch heute brandaktuell sind. Es sei seinen Texten vergönnt, wieder öfter gelesen zu werden. Außerdem wird täglich Live-Musik geboten von verschiedenen Künstlern und Bands (unter anderem [[Red Blues]], Allan Adale, DJ Shaggy, Rehfuss und Taschenplaneten) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jeder kann seinen persönlichen Teil zum Klimaschutz beizutragen, so sind alle Teilnehmer aufgerufen, Ihre letzte Stromrechnung mitzubringen. Vor Ort wird ausgerechnet, was der Bezug von Ökostrom im Einzelfall kostet (oft weniger als man denkt) und es gibt direkt die Möglichkeit, auf Ökostrom umzuwechseln. Das komplette Programm und alle weiteren Infos zur Anmeldung für die attac Sommerakademie findet der geneigte Leser unter www.attac.de/sommerakademie2007 Wir sehen uns in Fulda.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Martin Uebelacker&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Aus dem Programm==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Eröffnungsveranstaltung===&lt;br /&gt;
[[Bild:Sommerakademiemenge1.jpg]] [[Bild:DSC 0309.jpg|thumb|right|&amp;lt;small&amp;gt;(Foto:Sami Atwa 1.8.2007, Vergrößerung bei Klick aufs Bild)&amp;lt;/small&amp;gt; [[Oberbürgermeister]] [[Gerhard Möller]] begrüßt die Besucher der attac Sommerakademie )]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Sommerakademieob2.jpg|thumb|right|&amp;lt;small&amp;gt;(Foto:Sami Atwa 1.8.2007)&amp;lt;/small&amp;gt; [[Oberbürgermeister]] [[Gerhard Möller]] begrüßt die Besucher der attac Sommerakademie )]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Sommerakademieob3.jpg|thumb|right|&amp;lt;small&amp;gt;(Foto:Sami Atwa 1.8.2007, Vergrößerung bei Klick aufs Bild)&amp;lt;/small&amp;gt; [[Oberbürgermeister]] [[Gerhard Möller]] begrüßt die Besucher der attac Sommerakademie ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Sommerakademieob4.jpg|thumb|right|&amp;lt;small&amp;gt;(Foto:Sami Atwa 1.8.2007, Vergrößerung bei Klick aufs Bild)&amp;lt;/small&amp;gt; Oberbürgermeister Möller]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Moderatorrupp.jpg|thumb|right|&amp;lt;small&amp;gt;(Foto:Sami Atwa 1.8.2007, Vergrößerung bei Klick aufs Bild)&amp;lt;/small&amp;gt; Moderator Klaus-Rainer Rupp begrüßt die Besucher der attac Sommerakademie]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Sommerakademieferdinand.jpg|thumb|right|&amp;lt;small&amp;gt;(Foto:Sami Atwa 1.8.2007, Vergrößerung bei Klick aufs Bild)&amp;lt;/small&amp;gt; [[Benutzer:Ferdinand|Ferdinand Betz]] von der Fuldaer [[attac]] Gruppe begrüßt die Besucher der attac Sommerakademie]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Ruppkrahulec.jpg|thumb|right|&amp;lt;small&amp;gt;(Foto:Sami Atwa 1.8.2007, Vergrößerung bei Klick aufs Bild)&amp;lt;/small&amp;gt;Moderator Klaus-Rainer Rupp und Prof. Dr. Peter Krahulec bei der Begrüßung der Besucher]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Sommerakademiekrahulec.jpg|thumb|right|&amp;lt;small&amp;gt;(Foto:Sami Atwa 1.8.2007, Vergrößerung bei Klick aufs Bild)&amp;lt;/small&amp;gt;Prof. Dr. Peter Krahulec bei der Eröffnungsveranstaltung zur attac Sommerakademie in Fulda]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Vorbereitungsgruppe.jpg|thumb|right|&amp;lt;small&amp;gt;(Foto:Sami Atwa 1.8.2007, Vergrößerung bei Klick aufs Bild)&amp;lt;/small&amp;gt;Die Vorbereitungsgruppe]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Vorbereitungsgruppebetz.jpg|thumb|right|&amp;lt;small&amp;gt;(Foto:Sami Atwa 1.8.2007, Vergrößerung bei Klick aufs Bild)&amp;lt;/small&amp;gt;Vorbereitungsgruppe [[Benutzer:Ferdinand|Ferdinand Betz]] stellt sich vor]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1. bis zum 5. August'''&lt;br /&gt;
* Bundesweite [[attac]] Sommerakademie und Ratschlag in Fulda [http://www.attac.de/sommerakademie2007 Komplettes Programm]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Mittwoch 1. August 2007'''&lt;br /&gt;
* 20.00 - 21.30 Uhr Hochschule Fulda [[Attac Sommerakademie und Ratschlag in Fulda|Attac Sommerakademie]] Auftakt Moderation: Klaus-Rainer Rupp (Bremen) [http://www.attac.de/sommerakademie2007/]&lt;br /&gt;
* 22.00 Hochschule Fulda [[Attac Sommerakademie und Ratschlag in Fulda|Attac Sommerakademie]] Konzert [http://www.attac.de/sommerakademie2007/]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Halle 8 auf dem Sommerakademie Veranstaltungsgelände ist bereits voll, auch wenn eine Vielzahl der TeilnehmerInnen erst Morgen zur inhaltlichen Phase anreisen. Klaus-Rainer Rupp stimmt auf die Kongresstage ein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu Beginn sprechen der [[Oberbürgermeister]] der Stadt Fulda, [[Gerhard Möller]] und der Präsident der Hochschule Fulda, Prof. Dr. Roland Schopf, ihre Grüße und Wünsche an einen bunten Meinungsaustausch vielfältige Diskussionen und einen erfolgreichen Abschluss des Sommerratschlages aus. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anregend der inhaltliche Beitrag von Prof. Dr. Peter Krahulec, wir bemühen uns, den Mitschnitt des Vortrages zu erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.attac.de/sommerakademie2007/blog/?p=7#comment-6] Download Mp3(Anmoderation/Begrüßung)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.attac.de/sommerakademie2007/blog/?p=7#comment-6] Download Mp3(Grußwort des Oberbürgermeisters)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.attac.de/sommerakademie2007/blog/?p=7#comment-6] Download Mp3(Grußwort des Präsidenten der FH Fulda)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.attac.de/sommerakademie2007/blog/?p=7#comment-6] Download Mp3(Ansprache Sabine Leidig)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
http://www.attac.de/sommerakademie2007/blog/?page_id=13 Videozusammenschnitt aus Auftaktveranstaltung, Interviews und Kulturprogramm. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Sommerakademieeroeffnungleidig.jpg|600px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Sommerakademiemenge2.jpg|600px]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(&amp;lt;small&amp;gt;Foto: Sami Atwa 1.8.2007&amp;lt;/small&amp;gt; )&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Donnerstag 2. August 2007'''&lt;br /&gt;
* Bundesweite [[Attac Sommerakademie und Ratschlag in Fulda|attac Sommerakademie und Ratschlag Hochschule Fulda]] [http://www.attac.de/sommerakademie2007/] &lt;br /&gt;
* '''Vormittagsseminare 3 tägig Do,Fr,Sa 09:30 - 12:30 Uhr'''&lt;br /&gt;
* Alternativen in Lateinamerika – Regionale Integration zwischen solidarischer Ökonomie und Energiegroßprojekten&lt;br /&gt;
* Die Linke im Spannungsfeld von sozialen Bewegungen und Regierungsbeteiligungen. Deutsche und internationale Erfahrungen und kritische Reflexionen&lt;br /&gt;
* Einführung in die Probleme der globalisierten und kapitalistischen Landwirtschaft und in Alternativkonzepte&lt;br /&gt;
* Einstieg in die Globalisierungskritik: Eine andere Welt ist nötig!&lt;br /&gt;
* Globalisierung - Transport - Bahnprivatisierungen ua. mit Dr. Winfried Wolf&lt;br /&gt;
* Grundeinkommen. Soziale Sicherheit ohne Arbeit&lt;br /&gt;
* Internationale Besteuerung ua mit Sven Giegold&lt;br /&gt;
* Markt, Verbote, Konsumentenmacht: Was ist linke Umweltpolitik? (Vertiefung)&lt;br /&gt;
* Nationale und internationale Finanzmärkte: Struktur und Funktionsweise, Probleme, Reformansätze Referent: Prof. Jörg Huffschmid&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* '''Vormittagsseminare 2 tägig Do,Fr 09:30 - 12:30 Uhr'''&lt;br /&gt;
* &amp;quot;Befreiung im Namen von Generationen Geschlagener.“ Über das Verhältnis zu unserer Geschichte&lt;br /&gt;
* Das wird Folgen haben (nach den G-8 ): europäische soziale Bewegungen finden zusammen&lt;br /&gt;
* Die Klimazerstörung an der Wurzel packen. Ökonomie ganz anders gedacht!&lt;br /&gt;
* Europa: Aufruestung im Kampf ums Öl&lt;br /&gt;
* Ist die Wirtschaftstheorie von Karl Marx noch aktuell?&lt;br /&gt;
* Jugend heute – Erwachsene morgen: Kinder auf ihre Zukunft vorbereiten&lt;br /&gt;
* Neoliberaler Umbau des Staates (Vertiefung)&lt;br /&gt;
* Neoliberalismus – zur Struktur konservativer Sozialstaats- und Demokratiekritik&lt;br /&gt;
* Prima Klima oder falsche Visionen gegen Emissionen? - Eine kritische Sicht auf den Klima-Diskurs&lt;br /&gt;
* [[Public Private Partnership]] (PPP) Referent: Dr. [[Werner Rügemer]]&lt;br /&gt;
* Solidarische Ökonomie: Alternativen zwischen Hartz IV und Generation Praktikum?&lt;br /&gt;
* Wie könnte ein solidarisches und ökonomisch stimmiges internationales Handels- und Finanzsystem aussehen?&lt;br /&gt;
* Wissensallmende oder Geistiges Eigentum?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* '''Vormittagsseminare 1 tägig Do 09:30 - 12:30 Uhr'''&lt;br /&gt;
* Fairconomy statt Monopoly&lt;br /&gt;
* Frauen und Globalisierung&lt;br /&gt;
* Gentechnik in der Landwirtschaft&lt;br /&gt;
* Theater der Unterdrückten&lt;br /&gt;
* Weltweit handeln - Freihandelsabkommen zwischen der EU und Wirtschaftszonen Afrikas (EPA's)&lt;br /&gt;
* Wie &amp;quot;tickt&amp;quot; Attac? 	Attac zum Kennenlernen mit Sabine Leidig, Geschäftsführerin von Attac Deutschland&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* '''Nachmittagsrunden Do 14:30 - 16:00 Uhr'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Attac Webseiten für Ortsgruppen und Attac-AGs&lt;br /&gt;
* Buchvorstellung: Kritik des Neoliberalismus&lt;br /&gt;
* Die andere Welt beginnt jetzt und sofort!&lt;br /&gt;
* Film: Kick it like Frankreich - Der Aufstand der Studenten, Dokumentarfilm von Martin Keßler&lt;br /&gt;
* Globalisierungskritischer Stadtrundgang&lt;br /&gt;
* Herstellung von Öffentlichkeit und Demokratie in sozialen Bewegungen&lt;br /&gt;
* Kleider machen Leute – wer macht unsere Kleider?&lt;br /&gt;
* Situation und Perspektiven der Bündnisarbeit in der globalisierungskritischen Bewegung&lt;br /&gt;
* Soziale Sicherungssysteme im Strudel der Reformen/Solidarische Bürgerversicherung - eine Alternative&lt;br /&gt;
* Wiege und Wege von Attac&lt;br /&gt;
* Wir stellen uns quer! Gewaltfreie Aktion und ziviler Ungehorsam in der globalisierungskritischen Bewegung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* '''Nachmittagsrunden Do 17:00 - 18:30 Uhr&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Auswertung des globalisierungskritischen Stadtrundgangs&lt;br /&gt;
* Camps als Orte des Lebens von Widerstand und Vernetzung!&lt;br /&gt;
* Diskussion zum Forum &amp;quot;Herstellung von Öffentlichkeit und Demokratie in sozialen Bewegungen&amp;quot;&lt;br /&gt;
* Diskussion zum Forum &amp;quot;Situation und Perspektiven der Bewegung&amp;quot;&lt;br /&gt;
* Erfolgreiche Kampagnenarbeit – was lernen von Attac&lt;br /&gt;
* Film: China Blue&lt;br /&gt;
* Globalisierung und Migration - Eine Einführung&lt;br /&gt;
* Hedgefonds&lt;br /&gt;
* Imperialismus, Militarismus - Erläuterung und Diskussion theoretischer Ansätze (Vertiefung)&lt;br /&gt;
* Klimawandel und globale Wasserversorgung&lt;br /&gt;
* Längerfristige Strategien globalisierungskritischer Gruppen&lt;br /&gt;
* Meditation&lt;br /&gt;
* Protest und Massenmedien&lt;br /&gt;
* Proteste gegen Studiengebühren&lt;br /&gt;
* Situation und Perspektiven der Bewegung: Widersprüche und Hoffnungen&lt;br /&gt;
* Soziale Sicherungssysteme im Strudel der Reformen/Solidarische Bürgerversicherung - eine Alternative&lt;br /&gt;
* the happy activist – Beratung, Selbstverwirklichung und Zielfindung für AktivistInnen&lt;br /&gt;
* Vom Marxismus zur modernen Praxisphilosophie&lt;br /&gt;
* Wie arbeitet Attac-International, wie arbeitet Attac-D international?&lt;br /&gt;
* Wirtschaftspolitik für ein soziales Europa Referent: 	Prof. Jörg Huffschmid&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Do 20:00 - 21:30 Uhr: Alternativen zum Neoliberalismus - Perspektiven für Attac===&lt;br /&gt;
[[Bild:Attacsommerheinergeisler2.jpg]]&lt;br /&gt;
[[Bild:Attacsommerheinergeisler.jpg|right]]&lt;br /&gt;
Podiums zum Thema “Alternativen zum Neoliberalismus - Perspektiven für Attac” mit Heiner Geißler, Nele Hirsch, Pedram Shayar, Frauke Distelrath und Martina Wasserlos-Strunk.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In ca. 2 Std. referierten die Podiumsteilnehmer über das derzeitige System, Ausblicke und die G8 Proteste. Der komplette Audiomitschnitt beinhaltet die Eingangsreferate sowie die Fragerunde mit deren Antworten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.attac.de/sommerakademie2007/blog/?p=24 Audiobeitrag]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Ernst Kroch Einige kämpfen ihr Leben lang===&lt;br /&gt;
[[Bild:Ernstkroch.jpg|thumb|right|Ernst Kroch und Klaus Meschkat]]&lt;br /&gt;
Do 20.30 - 22.00 Uhr&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ERNESTO alias ERNST - Einige kämpfen ihr Leben lang&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Früher hat er gegen Hitler und gegen eine südamerikanische Militärdiktatur gekämpft, heute engagiert er sich für eine gerechte Globalisierung: Ernesto Kroch berichtet über sein politisches Engagement.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
siehe auch Frankfurter Rundschau: Ernestos lange Reise - VON FELIX HELBIG [http://www.fr-online.de/in_und_ausland/politik/reportage/?sid=4698db59d057be53653588fde668c647&amp;amp;em_cnt=1183639]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Lesung und Diskussion: &amp;quot;Der Bankier&amp;quot; mit [[Werner Rügemer]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Do 22.00 - open end: Live – Konzert: Allan Adale&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Sommerattacdemo12.jpg|thumb|Zur Vergrößerung klick aufs Bild - Plakatierung der Stadt Fulda zum Theaterstück]]&lt;br /&gt;
===Freitag Seminare und workshops===&lt;br /&gt;
* tagsüber zahlreiche Seminare und workshops&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 20.30 Hochschule Fulda, Halle 8 Theater Berliner Compagnie: Tango Mortal Del Peso Leben und Sterben im neoliberalen Musterland, VVK Buchhandlung Ulenspiegel 10 Euro&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Berichte und Fotos folgen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Sommerattactobiaspflüger.jpg|framed|Der Europaabgeordnete Tobias Pflüger (Die LINKE) bei einer Kundgebung in Fulda zur Verhaftung eines Berliner Wissenschafters)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Samstag Seminare und Spontandemo===&lt;br /&gt;
* tagsüber zahlreiche Seminare und workshops&lt;br /&gt;
* Mittagspause Spontandemo in Fuldaer Innenstadt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(weitere Berichte und Fotos folgen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Sonntag Ratschlag'''&lt;br /&gt;
* Ratschlag&lt;br /&gt;
(Berichte und Fotos folgen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Medien==&lt;br /&gt;
===25.10.07===&lt;br /&gt;
Verdacht ist nicht genug [http://www.heise.de/tp/r4/artikel/26/26483/1.html]&lt;br /&gt;
Ein Berliner Soziologe wurde inhaftiert, weil ihm Mitgliedschaft in einer mutmaßlichen terroristischen Gruppe vorgeworfen wurde. Zu Unrecht, wie der Bundesgerichtshof nun feststellte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===18.10.07===&lt;br /&gt;
* Beschluss des Bundesgerichtshofes hier downloadbar [http://www.ostblog.de/2007/10/haftbefehl_gegen_berliner_sozi.php]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Freitag 10.8.===&lt;br /&gt;
* Selbstanzeige von Tobias Pflüger (Referent auf der Sommerakademie) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
** Ich erfülle die intellektuellen und sachlichen Voraussetzungen, die für das Verfassen eines vergleichsweise anspruchsvollen system- und herrschaftskritischen Bekennerschreibens erforderlich sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
** Mir stehen Bibliotheken zur Verfügung, die ich unauffällig nutzen kann, um die zur Erstellung eines Bekennerschreibens erforderlichen Recherchen durchzuführen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
** Ich habe mich irgendwann mit Menschen getroffen, bei denen ich nicht ausschließen kann, dass sie Straftaten begehen könnten (Hausbesetzung, Farbbeutelwurf, Fahren ohne Führerschein)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
** Von mir verfasste Artikel / wissenschaftliche Abhandlungen o.ä., enthalten Schlagwörter und Phrasen, die in Texten der ‘militanten gruppe’ ebenfalls verwendet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:kompletter Text, unterzeichnet in Fulda  [http://www.stattweb.de/baseportal/NewsDetail&amp;amp;db=News&amp;amp;Id=2159] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Donnerstag 9.8.===&lt;br /&gt;
* &amp;quot;Jede Wissenschaft würde unter einem Anfangsverdacht stehen&amp;quot; Peter Nowak im Interview mit dem Soziologen Rainer Rilling über die Verhaftung des Berliner Stadtsoziologen Andrej. H. [http://www.heise.de/tp/r4/artikel/25/25922/1.html]&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
===Dienstag 7.8.===&lt;br /&gt;
* Frankfurter Rundschau Terrorverdacht - Kritische Stadtforschung macht verdächtig [http://www.fr-online.de/in_und_ausland/politik/aktuell/?sid=1ae380525b8eac0f795d1482a1c1454b&amp;amp;em_cnt=1186572]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Montag 6.8.===&lt;br /&gt;
* Das hat Folgen: 800 Menschen bei Attac-Sommerakademie in Fulda - Bahnprivatisierung und Energiekonzerne Themen der kommenden Monate [http://www.pressrelations.de/new/standard/result_main.cfm?aktion=jour_pm&amp;amp;r=291279]&lt;br /&gt;
* Gegen Kriminalisierung kritischer Wissenschaft [http://www.jungewelt.de/2007/08-06/021.php]&lt;br /&gt;
* Fuldaer Zeitung: Attac-Demo in Innenstadt - Gegen Verhaftung von Berliner Sozialwisschenschaftler [http://www.fuldaerzeitung.de/sixcms/detail.php?template=fz_meldung_04&amp;amp;id=189787]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Sonntag 5.8.===&lt;br /&gt;
*TAZ Neu-Mitglied Heiner Geißler hält die Deutschen für Globalisierungskritiker. Interviwe mit Geißler [http://www.taz.de/index.php?id=start&amp;amp;art=2739&amp;amp;id=deutschland-artikel&amp;amp;cHash=8ae3833b3b]&lt;br /&gt;
* Junge Welt »ATTAC ist reifer geworden« Das globalisierungskritische Netzwerk geht in die Breite – sowohl, was die Mitgliederzahl als auch, was die Inhalte betrifft. Ein Gespräch mit Pedram Shayar [http://www.jungewelt.de/2007/07-31/044.php]&lt;br /&gt;
* LINKSZeitung Das hat Folgen: 800 Teilnehmer bei Attac-Sommerakademie Top-Themen: Energiekonzerne und Privatisierung der Bahn [http://linkszeitung.de/content/view/133854/1/]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Samstag 4.8.===&lt;br /&gt;
* indymedia  Demo für die wg, 129 a Verhafteten in Fulda [http://de.indymedia.org/2007/08/189868.shtml]&lt;br /&gt;
* Fuldaer Zeitung Glück durch Käselöcher Attac-Workshop über Lust und Frust in der Politik [http://www.fuldaerzeitung.de/sixcms/detail.php?template=fz_meldung_04&amp;amp;id=189731]&lt;br /&gt;
* Fuldaer Zeitung  Alternativen zum Neoliberalismus finden - Podiumsdiskussion bei Attac mit Heiner Geißler [http://www.fuldaerzeitung.de/sixcms/detail.php?template=fz_meldung_04&amp;amp;id=189729]&lt;br /&gt;
* osthessennews: attac-Demo durch Innenstadt: 300 Teilnehmer der Sommerakademie dabei [http://www.osthessen-news.de/beitrag_C.php?id=1139007]&lt;br /&gt;
* Berliner Tagesspiegel: Attac kritisiert: Terrorverdacht ist Spekulation [http://www.tagesspiegel.de/berlin/;art270,2351607]&lt;br /&gt;
* Nordbayerische Nachrichten, &amp;quot;Heimat und Entfremdung Das geistige Erbe des Philosophen Ernst Bloch&amp;quot;:&lt;br /&gt;
[http://www.nn-herzogenaurach.de/artikel.asp?art=679631&amp;amp;kat=48&amp;amp;man=8]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Freitag===&lt;br /&gt;
* &amp;quot;Mensch nur Kostenfaktor?&amp;quot; - GEISSLER bei Attac - EXKLUSIV-INTERVIEW [http://www.osthessen-news.de/beitrag_C.php?id=1138944] mit audio Material&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Mittwoch 01.08.===&lt;br /&gt;
* FR: Ernestos lange Reise - VON FELIX HELBIG [http://www.fr-online.de/in_und_ausland/politik/reportage/?sid=4698db59d057be53653588fde668c647&amp;amp;em_cnt=1183639]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Dienstag 31.07.===&lt;br /&gt;
* Junge Welt: ATTAC will auf Höhe der Zeit sein - Sommerakademie von globalisierungskritischem Netzwerk. Podiumsdiskussion mit Heiner Geißler [http://www.jungewelt.de/2007/07-31/044.php]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
*''' [http://www.attac.de/sommerakademie2007 Programm und ausführliche Dokumentation in Text, Bild, Film mehr]'''&lt;br /&gt;
* Seite des EU-Abgeordneten Tobias Pflüger ([[Die Linke|Die LINKE]]) :Demo in Fulda for those arrested under 129a,  [http://tobiaspflueger.twoday.net/stories/4140993/]&lt;br /&gt;
* Gegen Kriminalisierung kritischer Wissenschaft, Webblog &amp;quot;Solidarität mit Oliver, Florian, Axel und Andrej&amp;quot;, dort Stellungnahmen Berliner Sozialforum,  Zeitschrift MieterEcho-Redaktion, Wissenschaftlicher Beirat von Attac [http://soli.blogsport.de]   &lt;br /&gt;
* Presseerklärung [[Solid]] Wir sind alle TerroristInnen - weg mit 129a! [http://www.solid-web.de/modules.php?op=modload&amp;amp;name=News&amp;amp;file=article&amp;amp;sid=1334&amp;amp;mode=thread&amp;amp;order=0]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bildung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Privatisierung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Aktion]]&lt;/div&gt;</description>
			<pubDate>Sat, 27 Oct 2007 23:05:00 GMT</pubDate>			<dc:creator>84.58.163.216</dc:creator>			<comments>http://fuldawiki.de/fd/index.php?title=Diskussion:Attac_Sommerakademie_und_Ratschlag_in_Fulda</comments>		</item>
		<item>
			<title>Tuwas Festival</title>
			<link>http://fuldawiki.de/fd/index.php?title=Tuwas_Festival</link>
			<description>&lt;p&gt;84.58.163.216:&amp;#32;+ kat&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:Tuwas.jpg]]&lt;br /&gt;
[[Bild:Protestiere.jpg]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Bahn.jpg|Bei Klick Vergößerung|thumb]]&lt;br /&gt;
[[Bild:Greepeacekuh.jpg|Bei Klick Vergößerung|thumb]] &lt;br /&gt;
[[Bild:Gruppen.jpg|Bei Klick Vergößerung|thumb]] &lt;br /&gt;
[[Bild:Oekostrom.jpg|Bei Klick Vergößerung|thumb]] &lt;br /&gt;
[[Bild:Organspende.jpg|Bei Klick Vergößerung|thumb]]&lt;br /&gt;
Das TUWAS Festival in Hainzell fand in unserer Region das erste mal statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eingefunden hatte sich angesichts des schlechten Wetters leider sehr wenig Publikum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige Initiativen aus dem Fuldaer Raum hatten Stände aufgebaut und informierten über ihre Arbeit:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Weltladen]]&lt;br /&gt;
* [[Malteser]]&lt;br /&gt;
* [[Väteraufbruch]]&lt;br /&gt;
* [[greenpeace]]&lt;br /&gt;
* [[Die LINKE.Offene Liste]]&lt;br /&gt;
* [[amnesty international]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Hüpfburg für Kinder war aufgebaut und weiteres Spielmaterial vorhanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Essenstand und Bühne für Kulturbeiträge gab es natürlich auch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sehr viel Arbeit haben sich die Veranstalter mit der liebevollen Vorbereitung gemacht.&lt;br /&gt;
Die Holzschilder auf den Fotos anbei haben die Veranstalter gemäß den Themen der angemeldeten Gruppen selbst gefertig, wahre Kunstwerke!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die gesamte Aktion müßte eingebettet sein in die [[Lokale Agenda 21]] und mehr Aktive und Publikum gewinnen. Eine super Aktion, danke !!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kurzbericht und Fotos [[Benutzer:WikiSysop|WikiSysop]] 23:28, 26. Aug 2006 (CEST)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Aktion]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kultur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Umweltpolitik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Freizeit]]&lt;/div&gt;</description>
			<pubDate>Sat, 27 Oct 2007 22:59:38 GMT</pubDate>			<dc:creator>84.58.163.216</dc:creator>			<comments>http://fuldawiki.de/fd/index.php?title=Diskussion:Tuwas_Festival</comments>		</item>
		<item>
			<title>Imkerei</title>
			<link>http://fuldawiki.de/fd/index.php?title=Imkerei</link>
			<description>&lt;p&gt;84.58.163.216:&amp;#32;+kat&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Ökologische Kreisläufe werden zunehmend gestört==&lt;br /&gt;
[[Bild:Bluehendelandschaften.jpg|left|200px]]&lt;br /&gt;
Der diesjährige 38. Hessische Imkertag, der am Sonntag, den 25. März in&lt;br /&gt;
Hofbieber stattfand, stand unter dem Motto „Blühendes Netzwerk-blühende Rhön“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Motto weist darauf hin, dass die Bedeutung der Bienenhaltung heute&lt;br /&gt;
weniger in der Produktion von Wachs und Honig liegt als in der ökologischen&lt;br /&gt;
Funktion der Bienenvölker.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So gingen bereits die Ehrengäste des Hessischen Imkertages wie der&lt;br /&gt;
Bundestagsabgeordnete [[Michael Brand]], der hessische Umweltminister Wilhelm&lt;br /&gt;
Dietzel oder der Präsident des Deutschen Imkerbundes e.V. Anton Reck in&lt;br /&gt;
ihren Grußworten auf die Probleme der modernen Imkerei ein: 80 % der&lt;br /&gt;
Blütenpflanzen werden in Europa von Bienen bestäubt, doch in den letzten&lt;br /&gt;
Jahrzehnten hat sich die Situation nicht nur für Honig- und Wildbienenarten,&lt;br /&gt;
sondern für alle Nektar und Pollen sammelnden Insekten in unserer Landschaft&lt;br /&gt;
enorm verschlechtert, so dass sie ihrer Aufgabe „Pflanzenbestäubung“ immer&lt;br /&gt;
weniger nachkommen können. Zudem wachsen bei der Honigbiene die Probleme mit&lt;br /&gt;
Krankheiten und Parasiten, während Wildbienen immer weniger natürliche&lt;br /&gt;
Nistmöglichkeiten finden. Darüber hinaus sind all diese Insekten einer&lt;br /&gt;
zunehmenden Belastung durch Pestizide ausgesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als „große Unbekannte“, so Anton Reck, kommt noch die Einführung der&lt;br /&gt;
gentechnologisch veränderten Pflanzen hinzu, deren Auswirkung in den&lt;br /&gt;
Kreisläufen der Natur weitgehend unerforscht ist. [[Michael Brand]] betonte,&lt;br /&gt;
dass er sich dafür einsetzen möchte, hier mehr in Forschung zu investieren,&lt;br /&gt;
denn sei „die Büchse der Pandora [[Gentechnik]]“ einmal geöffnet, so ließe sie&lt;br /&gt;
sich schwer wieder schließen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Zeit, so die politischen Ehrengäste, gebe es keine Mehrheit für&lt;br /&gt;
Gentechnik weder bei der Bevölkerung noch in den politischen Gremien.&lt;br /&gt;
Wie mit einfachen Mitteln die Störung der ökologischen Kreisläufe um&lt;br /&gt;
Erhaltung der Artenvielfalt, Schutz der Wild- und Nutzinsekten, Erhöhung der&lt;br /&gt;
Erträge in der Landwirtschaft umgekehrt werden könnte und wie auf&lt;br /&gt;
landwirtschaftlichen, kommunalen und forstlichen Nutzflächen ein Netzwerk&lt;br /&gt;
eines ganzjährigen Blütenangebotes geschaffen werden kann, darauf ging Utto&lt;br /&gt;
Baumgartner, selbst Landwirt und Imker, im ersten Festvortrag des Imkertages&lt;br /&gt;
ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Herr Baumgartner, Mitbegründer des Vereins „Netzwerk Blühende Landschaft“&lt;br /&gt;
zeigte auf wie Imker, Gärtner, Landwirte aber auch Grünflächenämter und&lt;br /&gt;
Friedhofsverwaltungen mit einfachen Mitteln gezielt artenreiche Landschaften&lt;br /&gt;
gestalten können, so z.B. durch Blühstreifenansaaten an Feldrändern oder&lt;br /&gt;
Zwischenfruchtanlage nach der Getreideernte oder durch gezielte&lt;br /&gt;
Pflanzenauswahl bei der Garten- und Balkongestaltung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch Prof. Dr. Wittmann von der Universität Bonn erläuterte u.a. im zweiten&lt;br /&gt;
Vortrag des Imkertages die Feststellung des Nobelpreisträgers Einstein,&lt;br /&gt;
wonach nach dem Aussterben der Honigbiene der Mensch nur noch vier Jahre zu&lt;br /&gt;
leben hätte...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus diesem Grunde hat der BUND-Kreisverband Fulda / Osthessen mit Tranparenten und Unterstützung von Biobauern aus der Region gegen den Einsatz von Gentechnisch veränderten Organismen(GVO) demonstriert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Zensur im Marktkorb==&lt;br /&gt;
'''Unten der Textausschnitt zum Thema Imkerverein, Imkertag, den der Marktkorb nicht veröffentlicht hatte:&lt;br /&gt;
'''&lt;br /&gt;
===Zeitgemäße Bienenhaltung – Der Imker als Naturschützer===&lt;br /&gt;
[[Bild:Bienegoldrute.jpg|right|400px]]&lt;br /&gt;
Heute liegt die Bedeutung der Bienenhaltung inzwischen weniger in der&lt;br /&gt;
Produktion von Wachs und Honig, denn die Entdeckung des Rübenzuckers Anfang&lt;br /&gt;
des 18. Jh und die Produktion von Kunstwachsen im großen Stil machten die&lt;br /&gt;
Bienenprodukte entbehrlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute geht es in der Bienenhaltung vor allem um die ökologische Funktion der&lt;br /&gt;
Bienenvölker. Doch die Bienenzucht ist bedroht von bienengefährlichen&lt;br /&gt;
Pflanzenschutzmitteln, der abnehmenden Artenvielfalt und auch dem&lt;br /&gt;
gefährlichen Bienenschädling, der Varroa-Milbe, deren Nachwuchs sich in den&lt;br /&gt;
Bienenstöcken festsetzt und sich von Bienenbrut ernährt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als neue Herausforderung gesellte sich zu diesen Plagen die Einführung&lt;br /&gt;
gentechnisch veränderten Saatgutes. So, wie uns die Befürworter der Grünen&lt;br /&gt;
[[Gentechnik|Gentechnologie]] weismachen wollen, dass nämlich eine räumlich eng begrenzte&lt;br /&gt;
Aussaat möglich ist, verhält es sich nicht. Bienen lassen sich nicht an die&lt;br /&gt;
Leine legen und übertragen Pollen mitunter mehrere Kilometer weit im Umkreis&lt;br /&gt;
um ihren Standort. Damit geben sie Erbgut von z.B. gentechnisch verändertem&lt;br /&gt;
Raps an unbehandelte Rapspflanzen weiter. Der Imkerverein 1882 Hofbieber&lt;br /&gt;
wandte sich bereits in einem Brief um Unterstützung gegen die Einführung&lt;br /&gt;
gentechnisch veränderter Pflanzen mit ihren unüberschaubaren Risiken an den&lt;br /&gt;
Bundestagsabgeordneten unseres Wahlkreises [[Michael Brand]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kleine Anfrage der Fraktion der LINKEN im Bundestag==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Gentechnik und Pestizide: Alle gegen Maja!===&lt;br /&gt;
[[Bild:Rapsglanzkäfer.jpg|right|300px]]&lt;br /&gt;
Zur Antwort der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage (16/4676) der Bundestagsfraktion DIE LINKE. über die „Auswirkungen der Bekämpfungsmethoden des Rapsglanzkäfers auf Bienen und die Imkerei“ erklärt die agrarpolitische Sprecherin der Bundestagsfraktion DIE LINKE., Dr. Kirsten Tackmann:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„In den USA gibt es ein mysteriöses Bienensterben. Ob die Agro-Gentechnik damit zu tun hat, ist noch offen. Sicher ist allerdings, dass in diesem Sommer in Deutschland zwei Bekämpfungsmittel gegen den Rapsglanzkäfer eine Zulassung erhalten, die nachweislich Bienen schädigen. Ich fordere die Bundesregierung auf, sich bei Zulassung von Pflanzenschutzmitteln und gentechnisch veränderten Pflanzen auch die möglichen Gefahren für Bienen endlich ernst zu nehmen. Die Frage der Folgekosten für Dritte z.B. durch Analysen und Proben muss im Auge behalten werden.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bundesregierung hält eine Beeinträchtigung der kleinen Honigsammlerinnen für „nahezu ausgeschlossen“, aber auch nur dann, wenn die Pestizide korrekt angewandt werden. Ist der Imker und die Imkerin allerdings von der Seriosität seiner umliegenden Landwirtschaftsbetriebe wenig überzeugt und möchte seine Ware auf eventuelle Rückstände prüfen lassen, muss er das aus eigener Tasche bezahlen. Ich fordere hier ein klares Verursacherprinzip: Wer als bienengefährlich eingestufte Pestizide benutzt, muss auch für eventuelle Analysekosten und Folgekosten aufkommen. Das gilt für Pestizide sowie für Rückstände, die von der Agro-Gentechnik verursacht worden sind!“&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Berlin, den 30.03.2007&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Download der Kleinen Anfrage hier:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
http://dip.bundestag.de/btd/16/046/1604676.pdf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Text kleine Anfrage===&lt;br /&gt;
Deutscher Bundestag Drucksache 16/4676&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16. Wahlperiode 13. 03. 2007'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seite 1, 20. März 2007, /data/bt_vorab/1604676.fm, Frame 6.0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Kleine Anfrage'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''der Abgeordneten Dr. Kirsten Tackmann, Eva Bulling-Schröter, Dr. Gesine Lötzsch und der Fraktion DIE LINKE.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Auswirkungen der Bekämpfungsmethoden des Rapsglanzkäfers auf Bienen und die Imkerei'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Rapsglanzkäfer stellt für große Teile der kultivierten Rapsflächen eine Bedrohung&lt;br /&gt;
dar. Laut einer Pressemitteilung des Bundesamts für Verbraucherschutz&lt;br /&gt;
und Lebensmittelsicherheit (BVL) vom 21. Dezember 2006 kam es im Jahr&lt;br /&gt;
2006 zu massiven Ernteeinbußen bei Raps aufgrund des starken Auftretens und&lt;br /&gt;
der Resistenz des Rapsglanzkäfers gegen die zugelassenen Insektizide aus der&lt;br /&gt;
Gruppe der Pyrethroide.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zunehmend sind bisherige Bekämpfungsmethoden uneffizient, so dass auf weitere&lt;br /&gt;
Mittel zurückgegriffen wird. Vom BVL wurde eine Sondergenehmigung zur&lt;br /&gt;
Bekämpfung des Rapsglanzkäfers mit Reldan 22 erteilt. Dieses soll nach Informationen&lt;br /&gt;
von Imkern und des Sicherheitsdatenblattes des Herstellers (Dow&lt;br /&gt;
AgroSciences GmbH) für Bienen hochgiftig sein. Es kann weiterhin beim Einatmen&lt;br /&gt;
durch Menschen das Zentralnervensystem schädigen, sowie Schädigungen&lt;br /&gt;
der Haut, der Nebenniere und der Leber hervorrufen. Es ist biologisch nicht&lt;br /&gt;
leicht abbaubar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Imkerinnen und Imker sehen der Rapsanbausaison 2007 mit großer Sorge entgegen&lt;br /&gt;
und befürchten negative Auswirkungen auf ihre Bienenvölker und die Imkereiprodukte.&lt;br /&gt;
Wir fragen daher die Bundesregierung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Wie entwickelte sich die Ausbreitung des Rapsglanzkäfers in den vergangenen zehn Jahren, und wie bewertet die Bundesregierung diese Entwicklung?&lt;br /&gt;
# Wie bewertet die Bundesregierung den Wirkungsgrad der zur Bekämpfung zugelassenen Mittel gegenüber dem Schädling einerseits und die Umweltauswirkungen auf Nicht-Ziel-Organismen andererseits?&lt;br /&gt;
# Unter welchen Bedingungen wird die Anwendung der Bekämpfungsmittel Reldan 22 und Ultracid 40 gegen den Rapsglanzkäfer trotz ihrer Bewertung als „bienengefährlich“ empfohlen?&lt;br /&gt;
# Welche weiteren ökologischen Auswirkungen des Einsatzes dieser Mittel gemäß §2 des Bienen-Schutz-Gesetzes wurden von wem und mit welchem Ergebnis geprüft oder sind zu erwarten?&lt;br /&gt;
# Welche Untersuchungen und Analysen liegen hinsichtlich des Risikos einer Resistenzbildung gegenüber den genannten Bekämpfungsmitteln vor, wie werden diese Ergebnisse durch die Bundesregierung bewertet, und welche Schlussfolgerungen würde ein vermutetes Resistenzrisiko für die zukünftige Bekämpfung des Rapsglanzkäfers erfordern?&lt;br /&gt;
# Welche alternativen Bekämpfungsmöglichkeiten stehen zur Verfügung bzw. welche befinden sich mit und ohne die Unterstützung öffentlicher Finanzierung in der Entwicklung?&lt;br /&gt;
# Welche bienenungefährlichen Bekämpfungsmethoden des Rapsglanzkäfers empfiehlt die Bundesregierung, und in welchem Umfang werden diese in Befallsgebieten genutzt?&lt;br /&gt;
# Welche Auswirkungen auf die Wanderimkerei und damit die Bestäubung von Kulturpflanzen hat die Ausbringung der beiden als bienengefährlich bezeichneten Bekämpfungsmittel? Welche Abstände sind für Standimker einzuhalten?&lt;br /&gt;
# Wie werden die mit den beiden genannten Bekämpfungsmitteln behandelten Flächen gekennzeichnet, um negative Auswirkungen auf Menschen auszuschließen?&lt;br /&gt;
# Welche Erkenntnisse über Auswirkungen der genannten Bekämpfungsmittel auf Gewässer und Grundwasser sowie darin befindliche Flora und Fauna liegen der Bundesregierung vor?&lt;br /&gt;
# Welche Erkenntnisse über die Speicherung und Anreicherung toxischer Inhaltsstoffe der genannten Bekämpfungsmittel in Pflanzen, Ernteresten und im Boden liegen der Bundesregierung vor?&lt;br /&gt;
# Wer sollte nach Ansicht der Bundesregierung die Analysekosten von Imkereiprodukten tragen, um die Freiheit von den beiden genannten Bekämpfungsmitteln in diesen Produkten nachzuweisen, falls sie in der Nähe von behandelten Flächen produziert worden sind?&lt;br /&gt;
#Falls es zu Kontaminationen von Imkereiprodukten kommt, wer kommt für eine eventuelle Entschädigung auf, und wie kann dies unbürokratisch durchgeführt werden?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Berlin, den 8. März 2007&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dr. Gregor Gysi, Oskar Lafontaine und Fraktion&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
(aus der elektronischen Vorab-Fassung)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
* http://www.kirsten-tackmann.de/index/presse/465654.html Homepage der Bundestagsabgeordneten Kirsten Tackmann (Schwerpunkte: Agrarpolitik, ländlicher Raum, Frauen- und Gleichstellungspolitik, Bombodrom)&lt;br /&gt;
* Antwort der Bundesregierung auf die kleine Anfrage (folgt)&lt;br /&gt;
* Artikel Süddeutsche Zeitung: Süddeutsche Zeitung, 26.11.2003 - Verstummtes Summen - Französische Forscher: Insektizid ist Grund für Bienensterben [http://www.cbgnetwork.org/536.html]&lt;br /&gt;
* Süddeutsche Zeitung, Mittwoch, 14. März 2007, München Seite 37 Das große Bienen-Sterben -Auch in Bayern verschwinden ganze Völker [http://www.gene.ch/genpost/work/msg00137.html]&lt;br /&gt;
* Imkerei – ein vergessener Teil der Landwirtschaft? Neue Gefährdungen der Bienenhaltung durch die Einführung der Agro-[[Gentechnik]] [http://www.nahrungs-kette.de/agrarbericht.pdf]&lt;br /&gt;
* [http://www.bienen-gentechnik.de Agro-Gentechnik gefährdet unsere Bienen - Bienen, Honig und Speisemais vor genmanipuliertem Maispollen schützen!]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Videos==&lt;br /&gt;
* http://www.agrarheute.com/index.php?redid=149691# und http://www.agrarheute.com/index.php?redid=149691# Pressekonferenz der Imker im Bundestag zum Thema Umweltgifte und [[Gentechnik]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Flugblätter==&lt;br /&gt;
* [http://mellifera.weitblick.de/fix/docs/files/MAISKOLBEN.pdf Gut gestaltetes Flugblatt der Imker an die Bundestagsabgeordneten gegen Genmais]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gesundheit|Auswirkungen von Pestiziden auf Bienen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Umweltpolitik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Freizeit]]&lt;/div&gt;</description>
			<pubDate>Sat, 27 Oct 2007 22:58:31 GMT</pubDate>			<dc:creator>84.58.163.216</dc:creator>			<comments>http://fuldawiki.de/fd/index.php?title=Diskussion:Imkerei</comments>		</item>
		<item>
			<title>Stadion Johannisau</title>
			<link>http://fuldawiki.de/fd/index.php?title=Stadion_Johannisau</link>
			<description>&lt;p&gt;84.58.163.216:&amp;#32;+kat +link&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;!--[[Bild:Fußballstadion Fulda.JPG|thumb|Stadion Fulda]]--&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das '''Stadion Johannisau''' ist ein Leichtathletik- und Fußballstadion in Fulda. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Stadion wurde 1963 eröffnet und fasst heute ca. 20.000 Zuschauer, davon 742 überdachte Sitzplätze und ca. 16.000 Stehplätze. 742 der insgesamt 1.978 Sitzplätze sind überdacht. Das Stadion wurde im Jahre 1957 noch ohne die heutige Sitztribüne eingeweiht. Zuschauerrekord war 1963 in der Regionalliga Süd (diese Klasse hieß damals ''2.Liga'') das Spiel zwischen Fulda und Hessen Kassel vor 26.000 Besuchern. Die Besucherzahl wurde aus Sicherheitsgründen Anfang der 70er-Jahre auf 25.000, Anfang der 80er-Jahre auf 22.000 Besucher reduziert&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Stadion Johannisau trägt der Fußballverein SC [[Borussia Fulda]] seine Heimspiele aus. Ab der Saison 2006/2007 in der Oberliga Hessen (vierthöchste Spielklasse). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein halbes Jahr vor der [[Landtagswahl 2008|Landtagswahl im Januar 2008]] überreichte [[Oda Scheibelhuber]] den Bewilligungsbescheid der hessischen Landesregierung über einen Zuschuss von 300 000 Euro zur Renovierung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Presse==&lt;br /&gt;
* &amp;quot;Kampf dem Siff&amp;quot; - Stadion in der Johannisau wird für 400.000 Euro saniert [http://www.osthessen-news.de/beitrag_C.php?id=1139050]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sport]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Freizeit]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--{{Koordinate Artikel|50_32_25.69_N_9_39_56.94_E_type:landmark| 50° 32' 25.69&amp;quot; N,  9° 39' 56.94&amp;quot; O}}--&amp;gt;&lt;/div&gt;</description>
			<pubDate>Sat, 27 Oct 2007 22:55:59 GMT</pubDate>			<dc:creator>84.58.163.216</dc:creator>			<comments>http://fuldawiki.de/fd/index.php?title=Diskussion:Stadion_Johannisau</comments>		</item>
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			<title>Stadion Johannisau</title>
			<link>http://fuldawiki.de/fd/index.php?title=Stadion_Johannisau</link>
			<description>&lt;p&gt;84.58.163.216:&amp;#32;+kat&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;!--[[Bild:Fußballstadion Fulda.JPG|thumb|Stadion Fulda]]--&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das '''Stadion Johannisau''' ist ein Leichtathletik- und Fußballstadion in Fulda. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Stadion wurde 1963 eröffnet und fasst heute ca. 20.000 Zuschauer, davon 742 überdachte Sitzplätze und ca. 16.000 Stehplätze. 742 der insgesamt 1.978 Sitzplätze sind überdacht. Das Stadion wurde im Jahre 1957 noch ohne die heutige Sitztribüne eingeweiht. Zuschauerrekord war 1963 in der Regionalliga Süd (diese Klasse hieß damals ''2.Liga'') das Spiel zwischen Fulda und Hessen Kassel vor 26.000 Besuchern. Die Besucherzahl wurde aus Sicherheitsgründen Anfang der 70er-Jahre auf 25.000, Anfang der 80er-Jahre auf 22.000 Besucher reduziert&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Stadion Johannisau trägt der Fußballverein SC [[Borussia Fulda]] seine Heimspiele aus. Ab der Saison 2006/2007 in der Oberliga Hessen (vierthöchste Spielklasse). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein halbes Jahr vor der Landtagswahl im Januar 2008 überreichte [[Oda Scheibelhuber]] den Bewilligungsbescheid der hessischen Landesregierung über einen Zuschuss von 300 000 Euro zur Renovierung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Presse==&lt;br /&gt;
* &amp;quot;Kampf dem Siff&amp;quot; - Stadion in der Johannisau wird für 400.000 Euro saniert [http://www.osthessen-news.de/beitrag_C.php?id=1139050]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sport]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Freizeit]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--{{Koordinate Artikel|50_32_25.69_N_9_39_56.94_E_type:landmark| 50° 32' 25.69&amp;quot; N,  9° 39' 56.94&amp;quot; O}}--&amp;gt;&lt;/div&gt;</description>
			<pubDate>Sat, 27 Oct 2007 22:39:14 GMT</pubDate>			<dc:creator>84.58.163.216</dc:creator>			<comments>http://fuldawiki.de/fd/index.php?title=Diskussion:Stadion_Johannisau</comments>		</item>
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